Von der Bauruine zur florierenden Reha-Klinik

Veröffentlicht am 16.12.2018 19:45 von Redaktion RehaNews24

Das Team der Teutoburger-Wald-Klinik in Bad Lippspringe mit dem Chefarzt Dr. Alexander Strassburg (1. Reihe 4. v. l.) und dem Kaufmännischen Direktor Michael Ennenbach (1. Reihe 5. v. l.).
Foto: Heiko Appelbaum

Die Teutoburger-Wald-Klinik Bad Lippspringe wurde vor 40 Jahren eröffnet

Wenn in den 1970er-Jahren die Pläne des Münchner Bauunternehmers Georg Hubmann realisiert worden wären, stände in Bad Lippspringe an der Kurparkstraße heute ein Seniorenwohnheim mit 21 Stockwerken. Es wurde seinerzeit geplant und gebaut – bis zum ersten Obergeschoss. Dann kam es zur Insolvenz des Investors – und die Großbaustelle stellte die Stadtväter vor eine große Herausforderung. In der Folge sprang die damalige Kurverwaltung in die Bresche und der – umgeplante – Bau konnte fortgesetzt werden. Es entstand die Teutoburger-Wald-Klinik – mit immerhin zehn Stockwerken ist sie ein markantes Gebäude in der Stadt und erlaubt traumhafte Ausblicke – auch auf das nahe Eggegebirge.

1978 wurde die Klinik zunächst mit dem Schwerpunkt Innere Medizin eröffnet. Anlässlich des runden Geburtstages blicken der heutige Chefarzt, Dr. Alexander Strassburg, und der seitens des Medizinischen Zentrums für Gesundheit Bad Lippspringe (MZG) für die Klinik zuständige Kaufmännische Direktor Michael Ennenbach, gut gelaunt in die Zukunft. Gemeinsam mit den engagierten Mitarbeitern haben sie die Reha-Klinik neu aufgestellt und fit für die Zukunft gemacht.

Bis heute kümmert sich das Team in der Klinik auch weiterhin um Patienten aus allen orthopädischen Bereichen, etwa nach orthopädischen Operationen oder bei chronischen Rückenschmerzen. Nun gilt es, die Klinik strategisch weiter zu entwickeln.

„Wir setzen im Bereich Orthopädie auf gezielte Spezialisierung“, sagt Dr. Alexander Strassburg. „Unsere neuen Schwerpunkte sind die Traumatologie und die Rehabilitation von amputierten Menschen. Auch die Frühreha von Schwerstverletzten haben wir im Fokus.“

„Diese sehr personalintensiven Bereiche stellen uns vor Herausforderungen, sind aber gleichzeitig auch eine Chance für die Weiterentwicklung der Teutoburger-Wald-Klinik“, sagt Michael Ennenbach. Mit 151 Betten ist das Haus nach der Klinik Martinusquelle (261 Betten) und der Cecilien-Klinik (177 Betten) die drittgrößte Rehaklinik des MZG.

Weitere Bereiche, die hier abgedeckt werden, sind die Handtherapie für Patienten, die von Einschränkungen beispielsweise nach komplexen Verletzungen der Hand oder aber auch durch degenerative Erkrankungen betroffen sind. Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt von Dr. Alexander Strassburg und seinem Team ist die Behandlung von Menschen, die unter chronischen Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates leiden, wie beispielsweise dem Fibromyalgiesyndrom. Hier werden neben physikalischen Anwendungen, Sporttherapie und psychologischen Therapieangeboten auch alternative Behandlungsmöglichkeiten aus der Traditionell chinesischen Medizin oder der Neuraltherapie genutzt.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Teutoburger-Wald-Klinik ist der Check-and-work-Park mit dem längsten Indoor Gehparcours Deutschlands, der ein an die jeweiligen Bedürfnisse des gehbeeinträchtigten Menschen angepasstes, individuelles Eingreifen in den Gehvorgang erlaubt.

Hier werden neben dem Gehtraining auch arbeitsplatzbezogenes Training und Testreihen, die sich auf eine individuelle beruflich bedingte körperliche Belastung beziehen, angeboten.

www.medizinisches-zentrum.de

 

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