#Suchthilfe #Digital

Veröffentlicht am 08.10.2019 11:01 von Redaktion RehaNews24

Die 58. DHS Fachkonferenz SUCHT in Augsburg diskutiert vom 9.-11. Oktober 2019 die Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels in Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe.

Smartphone, Internet und Co. haben unser Leben grundlegend verändert. Der digitale Wandel betrifft nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche und damit auch zahlreiche Arbeits- und Kommunikationsprozesse in der Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe. Ob Apps in der Suchtberatung oder Suchtprävention mit sozialen Medien – Methoden, die vor wenigen Jahren noch wie ferne Zukunftsmusik klangen, gehören heute vielerorts zum Arbeitsalltag von Suchtberater*innen, Suchtmediziner*innen und Suchttherapeut*innen.

Die 58. Fachkonferenz SUCHT der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) greift unter dem Titel „#Suchthilfe #Digital“ aktuelle Entwicklungen in der Arbeit mit Abhängigkeitserkrankten auf. „Es gilt, die Chancen des digitalen Wandels zu nutzen und die Risiken ernst zu nehmen. Das Digitale kann und darf den persönlichen Kontakt nicht komplett ersetzen. Die DHS setzt sich dafür ein, die Beratung und Behandlung von Menschen mit Suchtproblemen fortlaufend qualitativ weiterzuentwickeln“, betont Christina Rummel, Referentin für Grundsatzfragen und stellvertretende Geschäftsführerin der DHS.

Über 300 Suchtexpert*innen aus Wissenschaft und Praxis, Mitglieder von Sucht-Selbsthilfegruppen sowie Vertreter*innen von Verbänden und Leistungsträgern diskutieren vom 9.-11. Oktober in Augsburg im Kongress am Park die Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Wandels in der Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe. In Fachvorträgen und Foren setzen sie sich mit den Folgen der digitalen Transformation auseinander: Wie verändert sich die Begleitung, Beratung und Behandlung von Suchtkranken durch den digitalen Wandel? Welche neuen Möglichkeiten der Ansprache von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen ergeben sich durch die Digitalisierung?

Hintergrund
Alkohol, Tabak, Medikamente, illegale Drogen, pathologisches Glücksspielen und internetbezogene Störungen – süchtiges Verhalten hat viele Ausprägungen und betrifft zahlreiche Menschen in Deutschland. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), der Dachverband der bundesweit in der Suchtkrankenhilfe und Suchtprävention tätigen Organisationen, verfolgt das Ziel, Menschen über suchtbezogene Probleme zu informieren, zu beraten und auf Hilfeangebote aufmerksam zu machen. Weitere Infos: www.dhs.de. Link zum Programm der 58. DHS Fachkonferenz SUCHT: https://tinyurl.com/y2ecb4l5

Kontakt/Presseanfragen
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
Petra von der Linde
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westenwall 4, 59065 Hamm
Tel. +49 2381 9015-18 oder +49 2381 9015-0
E-Mail: vonderlinde@dhs.de oder info@dhs.de

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