Schwindel – Wenn die Welt sich dreht

Veröffentlicht am 05.05.2021 21:24 von Redaktion rehanews24

Bad Oeynhausen, 5. Mai 2021 Schwindel und Gleichgewichtsstörungen gehören mittlerweile zu den häufigsten Beschwerden, über die Patienten berichten. Die Betroffenen klagen über abnorme Bewegungsempfindungen, Sehstörungen, Flimmern vor den Augen, Übelkeit, Verlust der Herrschaft über den Körper bis hin zur Ohnmacht. Dieses unerklärliche Unsicherheitsgefühl löst bei den meisten Betroffenen, insbesondere den Älteren, Angst aus.

Was ist Schwindel?
Schwindel ist keine eigenständige Krankheit. Es ist vielmehr ein Leitsymptom, das bei vielen unterschiedlichen Erkrankungen auftreten kann. Aber es führt bei den Betroffenen zu einer erheblichen Beeinträchtigung.
Schwindel entsteht durch eine mangelhafte Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn. Die Störung kann sowohl im Gehirn (zerebellär), im Gleichgewichtssystem (vestibulär) und/oder im visuellen System (okulomotorisch) vorliegen. Die Bewegungen des eigenen Körpers und des Kopfes im Raum werden dabei falsch interpretiert und es kommt zu einer Bewegungsillusion. Die Auswirkungen werden dabei von jedem Einzelnen unterschiedlich stark empfunden.

Was bietet die Maternus-Klinik gegen Schwindel?
Im Rahmen einer stationären Rehabilitationsmaßnahme, kann die oft auftretende Nebendiagnose „Schwindel“ mit behandelt und therapiert werden. Die zertifizierte Schwindelexpertin (Vestibulartherapeutin) Svenja Riebe, sowie weitere erfahrene Therapeuten eines multidisziplinären Teams helfen dabei, ein individuelles Therapieprogramm zusammenzustellen und den Betroffenen wieder mehr Sicherheit in ihrem Alltag zu geben. Spezielle Testverfahren bilden die Grundlage für das individuelle Therapieprogramm.

Die Maternus-Klinik bietet ein breites Behandlungsangebot, das speziell auf derartige Beschwerden abgestimmt ist. Dazu zählen:

Sport- und Bewegungstherapie: Durch gezielte körperliche Aktivität wird die Körperwahrnehmung, das Gleichgewicht und die Koordination trainiert. Die sportliche Betätigung steigert das Vertrauen in den eigenen Körper. Zusätzlich hilft Sport nach ärztlicher Empfehlung, wenn der Schwindel aufgrund von Kreislauferkrankungen auftritt.

Psychologische Therapie: Die psychologische Therapie kann dabei helfen, seelische Belastungen zu vermindern, die Schwindel auslösen können, aber auch die Ängste zu nehmen, die der Schwindel auslöst. 

Balneo-physikalische Therapie: Körperliche und seelische Verspannungen können durch Heilbäder und Packungen gelindert werden.

Entspannungstherapie: Durch die regelmäßige Durchführung von Entspannungstechniken kann das innere Gleichgewicht zwischen Belastung und Entspannung wieder in Einklang gebracht und Stresssituationen bewältigt werden.

Hirnleistungstherapie: Spezielle neuropsychologische Übungen fördern die Leistungskraft und Lernfähigkeit des Gehirns. Dies erleichtert das Training des körperlichen Gleichgewichts.

Hör- oder Seh-Therapie: Probleme des Gehörs oder des Visus können zu Schwindel führen, aber auch durch Schwindel hervorgerufen werden. Die Beeinträchtigungen werden in dieser speziellen Therapieform behandelt.

Medikamentöse Therapie: Bei den Begleiterscheinungen des Schwindels, wie Übelkeit oder Erbrechen, können Medikamente kurzfristig helfen.

Ernährungsberatung: Mit einer abgestimmten Ernährung lassen sich die Ursachen zum Auftreten eines Schwindelanfalls verringern.

Eigenübungen: Die Therapeuten vermitteln den Patienten die Abfolge gezielter Übungen, die ergänzend zum Therapieplan eigenständig angewandt werden können und somit die Sicherheit im Alltag nachhaltig steigern.

Der Focus der Maternus-Klinik mit seinem interdisziplinären Leistungsangebot liegt auf einer ganzheitlichen Behandlung der Patientinnen und Patienten. Dies wird u.a. deutlich, dass auch Begleiterscheinungen, wie z.B. Schwindel, im Rahmen der Rehamaßnahme mit behandelt und therapiert werden.

 

Quelle: MATERNUS Kliniken, 05.05.2021

Print Friendly, PDF & Email

Aufrufe: 86



(Nächster Beitrag) »