Schritt für Schritt unterstützt

Veröffentlicht am 19.11.2019 12:04 von Redaktion RehaNews24

Therapeutinnen der Dr. Becker Klinikgruppe zeigen kleinschrittig in Videos, wie die richtige Lagerung von Betroffenen gelingt.

Die Lagerung von neurologisch schwer betroffenen Patienten/innen erhält deren Gesundheit. Die Dr. Becker Klinikgruppe unterstützt die Angehörigen ihrer Patienten/innen nun durch eine App, die bei der richtigen Lagerung auch zu Hause hilft, und so einen nachhaltigen Behandlungserfolg sicherstellt.

Köln, 14.11.2019: Die richtige Lagerung von schwer betroffenen Patienten/innen ist wichtig, um ihre Gesundheit zu erhalten. In Pflege- und Reha-Einrichtungen übernehmen das Pflegefachkräfte und Therapeuten/innen. Während des Aufenthalts in einer Einrichtung, schult das Fachpersonal auch die Angehörigen dieser Patienten/innen in der professionellen Lagerung. Doch im Alltag und zu Hause angekommen, hilft die beste Vorbereitung manches Mal nicht mehr.

„Wenn ein Schicksalsschlag einen geliebten Menschen ereilt und sich dieser nicht mehr selbstständig versorgen kann, steht die Welt Kopf“, weiß Michael Schiffgen, Geschäftsleiter der Dr. Becker Klinikgruppe. „In solchen Momenten fällt es dann schwer, sich auch noch jeden Schritt einer richtigen Lagerung zu merken.“ Seit November steht den Patienten/innen der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik bzw. deren Angehörigen deshalb eine App zur Unterstützung beiseite. Die Nümbrechter Einrichtung ist auf neurologische und orthopädische Rehabilitation spezialisiert.

Sicherheit im Alltag
Die Dr. Becker Klinikgruppe ist dafür eine Kooperation mit dem Start-Up how.fm eingegangen. Deren gleichnamige App stellt interaktive Erklärvideos bereit, die Schritt für Schritt anleiten. Eine Therapeutin der Dr. Becker Klinikgruppe zeigt in diesen Videos kleinschrittig jeden Handgriff von verschiedenen Lagerungsarten. Der Clou hierbei: Die App ist mittels Sprachsteuerung bedienbar. So muss nicht weiter geklickt oder ein Video gestoppt werden; die Hände bleiben für die Lagerung frei.

Die Geschäftsleitung der Dr. Becker Klinikgruppe erkannte schnell das Potential der App, die bislang eher im industriellen Bereich genutzt worden ist, und entschied, sie für ihre Patienten/innen zu nutzen: „Die App begleitet die Angehörigen im Alltag, wenn niemand mehr bei der Lagerung unterstützen kann – und gibt ihnen so Sicherheit“, berichtet Schiffgen, der bei der Dr. Becker Klinikgruppe den Bereich Digitalisierung verantwortet. Aktuell stehen die App-Inhalte noch nur den Patienten/innen der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik exklusiv nach der Reha zur Verfügung. Geplant sei, sie in den nächsten Wochen auch den Angehörigen in den zwei weiteren neurologischen Einrichtungen der Klinikgruppe zugänglich zu machen.

App unterstützt bei Sprachbarrieren
Neben dem Visuellen, werden die Lagerungsvideos auch von einer Audio-Spur begleitet. „Ein großer Vorteil ist, dass wir diese Anleitungen leicht auf verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen können“, freut sich Schiffgen. Die Übersetzung der Audiospur erfolge automatisch. Aktuell stehen die Erklärvideos in Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch und Chinesisch bereit. „Gerade bei Angehörigen mit internationalem Hintergrund können Patientenschulungen kompliziert werden. Die App hilft bei der Verständigung und über die Reha hinaus.“

Dr. Becker Klinikgruppe
Die   Dr.   Becker   Klinikgruppe  ist  ein  inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz  in  Köln.  Deutschlandweit  zählen neun  Rehabilitationseinrichtungen  mit  den  Indikationen  Orthopädie,  Neurologie,  Kardiologie  und Psychosomatik sowie drei ambulante Therapiezentren zur Gruppe. Rund 1.850 Mitarbeiter/innen betreuen jährlich mehr als 20.000 stationäre und 1.000 ambulante Patienten/innen. Mehr Informationen: www.dbkg.de

How.fm
how.fm ist der mehrsprachige digitale Trainer für Onboarding und Performance Support von neuen Arbeitern, Auszubildenden oder Zeitarbeitern. Alle Schritt-für-Schritt Anweisungen funktionieren auf verschiedenen Devices, wie Smartphones und Tablets, Smart Glasses oder auch als vollautomatisierte Telefonsupport-Hotline. Dank der interaktiven Sprachsteuerung kann how.fm freihändig genutzt werden.

Die Anweisungen werden automatisch in alle Sprachen übersetzt werden und ermöglichen so einen sofortigen internationalen Einsatz. Mehr Informationen: www.how.fm

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgruppe, 18.11.2019

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