Psychische Belastungen in der Coroana-Pandemie – Reha-Projekte der DRV Oldenburg-Bremen kommen zum richtigen Zeitpunkt

Veröffentlicht am 06.05.2021 18:26 von Redaktion rehanews24

Logo der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen

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Die innovativen Projekte bieten Hilfe für Menschen in der Region, die mit psychischen Belastungen oder Suchtmittelkonsum kämpfen.

Die bestehende pandemiebedingte Situation ist für viele Menschen äußerst belastend. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass psychische oder Abhängigkeitserkrankungen auf dem Vormarsch sind. Laut der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung haben insbesondere während der zweiten Corona-Welle die Therapieanfragen bei Psychotherapeuten massiv zugenommen.

Betroffenen kann das regionale Modellprojekt „Rehakompass” der Deutsche Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen helfen. Das Projekt richtet sich an Menschen, die feststellen, dass sie verstärkt an psychischen Belastungen leiden oder vermehrt Suchtmittel (Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel, Medien) konsumieren. Das Ziel des Projektes ist, diesen Menschen rechtzeitig den Weg in die medizinische Rehabilitation zu bahnen, oder eine Präventionsleistung anzubieten, um lange Krankheitsgeschichten zu vermeiden. 

Betroffene können sich bei Bedarf an einen „Lotsen“ wenden, der sie in den sogenannten „Rehakompass“ vermittelt. Der „Rehakompass“ ist eine 2-tägige „Schnupper-Reha“ in einer regionalen Rehabilitationseinrichtung. „Während dieser zwei Tage können Teilnehmende einen Einblick in die Rehabilitation mit Bewegungs-, Entspannungs- und Gesprächsangeboten gewinnen“, erklärt Projektleiterin Dr. Natalie Schüz. „Sie erhalten außerdem eine umfassende Diagnostik ihrer psychosomatischen oder suchtbedingten Beschwerden. Wenn Bedarf und Motivation besteht, werden sie direkt vor Ort bei der Antragsstellung für eine anschließende reguläre Rehabilitation unterstützt.“ 

Auf Wunsch können die Lots*innen eine kostenfreie Schulung durchführen, um interessierte Multiplikator*innen (u.a. Vereine sowie Mitarbeiter*innen in Betrieben oder Beratungsstellen) in die Lage zu versetzen, Anzeichen psychischer Belastung und problematischen Konsumverhaltens wahrzunehmen und bei Klient*innen, Mitarbeiter*innen, Vereinsmitgliedern o.ä. zu thematisieren.

 

Quelle: DRV Oldenburg-Bremen, 06.05.2021

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