Paracelsus Kliniken Bad Essen kooperieren mit Uni Osnabrück

Veröffentlicht am 26.04.2022 21:47 von Redaktion rehanews24

Reha-Geschäftsführer Thorsten Brockmann freut sich über den Abschluss des Kooperationsvertrages. (Judith Schwertmann)

Bad Essener Kliniken schließen Kooperationsvereinbarung mit Universität Osnabrück / Psychologie-Studenten können berufsqualifizierende Erfahrungen sammeln / Pro Jahr stehen zehn Praktikumsplätze zur Verfügung

Bad Essen, 26.04.2022. Die Paracelsus Kliniken Bad Essen und die Universität Osnabrück mit dem Institut Psychologie haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach die Bad Essener Rehakliniken „Akademische Kooperationseinrichtung für Psychotherapie der Universität Osnabrück“ werden. Für die Studierenden des Masterstudiengangs „Psychologie: Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie“ bedeutet das: Ab Juli 2022 können sie die verpflichtende berufsqualifizierende Tätigkeit in den Bad Essener Kliniken absolvieren. Hierfür werden mindestens sechswöchige Praktika in der Paracelsus Berghofklinik, Paracelsus Wittekindklinik oder Paracelsus Wiehengebirgsklinik für die Therapeutenausbildung vergeben.

Therapeutenausbildung unterstützen
„Wir freuen uns, uns im Interesse der zukünftigen Psychotherapeutinnen und -therapeuten aktiv an der Ausbildung beteiligen zu können und kooperierende Einrichtung der Universität Os-nabrück zu werden“, fasst Dr. Peter Subkowski, Ärztlicher Direktor der Paracelsus Berghofklinik und Paracelsus Wittekindklinik zusammen. Insbesondere freue es ihn auch, dass tiefenpsychologische Inhalte weitergegeben werden könnten und Studierende praktische Einblicke bekommen, da diese therapeutische Ausrichtung nicht mehr überall vertreten sei. Dr. Peter Flüchter, Chefarzt der Paracelsus Wiehengebirgsklinik, und Dr. Sina Wehrum-Osinsky, leitende Therapeutin der Wiehengebirgsklinik, freuen sich ebenfalls über die neue Kooperation und erläutern weitere Beweggründe. „Neben unserer Aufgabe in der Gesundheitsfürsorge unterstützen wir gerne auch die Therapeutenausbildung und die „Nachwuchs-Therapeutinnen und -Therapeuten“, das ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklären sie. Die vier Rehabilitationseinrichtungen am Standort Bad Essen weisen eine jahrzehntelange Expertise in der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie Suchterkrankungen auf, die zukünftig auch in der Ausbildung von angehenden Therapeutinnen und Therapeuten eingesetzt werde. „Mit der Kooperation können wir Studierende auf ihrem Weg zur Psychotherapeutin bzw. zum Psychotherapeuten begleiten und ihnen einen ersten Einblick in die Vielfältigkeit dieses Berufs ermöglichen“, führt Wehrum-Osinsky weiter aus. Nicht selten seien es diese ersten Einblicke, die dazu beitragen, einen ganz konkreten Berufsweg einzuschlagen. Gleichzeitig könne auf diese Weise ein Beitrag gegen den Therapeutenmangel geleistet werden. Flüchter erwartet zudem positive Effekte für den Standort und die Kliniken: „Die Studierenden werden sicherlich zu einer Belebung der Kliniken führen und der eine oder die andere sich vielleicht für unseren Standort begeistern, sodass sie nach dem Studium zurückkehren.“ Pro Jahr können in den Bad Essener Kliniken zehn Praktikumsplätze an Studierende vergeben werden. Die erste Bewerbungsphase ist bereits angelaufen, sodass im Sommer diesen Jahres die ersten Studierenden ihre berufspraktischen Erfahrungen in Bad Essen sammeln können.

Ergänzende Möglichkeiten in Bad Essen
Die Fachkräfteausbildung bzw. -weiterbildung ist unabhängig von der Kooperation mit der Universität Osnabrück ein fester Bestandteil in den Paracelsus Kliniken Bad Essen. So sind Praktika und Hospitationen beispielsweise im psychologischen Bereich grundsätzlich möglich. Zudem bieten die Paracelsus Wittekindklinik und Paracelsus Berghofklinik auf dem Weg zum Psychologischen Psychotherapeuten für den praktischen Teil Stellen als Psychologen in Ausbildung an. Das Anerkennungsjahr für Absolventen des Bachelorstudiengangs „Soziale Arbeit“ kann ebenfalls in den Bad Essener Kliniken durchlaufen werden. Ergänzend fördern die Kliniken die berufsbegleitenden Zusatzausbildung zum Suchttherapeuten, sowohl tiefenpsychologisch/analytisch orientiert als auch verhaltenstherapeutisch ausgerichtet.

Paracelsus Reha-Kliniken Bad Essen
Die Paracelsus Reha-Kliniken am Standort Bad Essen bieten medizinisch-psychotherapeutische Kompetenz in vier modernen Rehabilitationskliniken (Berghofklinik, Berghofklinik II, Wiehengebirgsklinik und Wittekindklinik) mit einem breiten Behandlungs-spektrum sowie individuell zugeschnittenen und innovativen Therapieangeboten bei psychosomatischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen. Jahrzehntelange Therapieerfahrung wird hier zum Wohl der Patientinnen und Patienten eingesetzt. Die Paracelsus Kliniken Bad Essen bieten als einziger Standort in Niedersachsen das komplette Spektrum der Rehabilitation Pathologischer Glücksspielsucht, ermöglichen den nahtlosen Übergang von stationärer Entwöhnung zur Adaption und zeichnen sich durch eine Integrierte suchtmedizinische und orthopädische Rehabilitation (ISOR) aus.

Paracelsus Kliniken Deutschland
Die Paracelsus Kliniken zählen mit 36 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.600 Mitarbeiter jährlich knapp 73.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.


Quelle: Paracelsus Kliniken, 26.04.2022

Print Friendly, PDF & Email

Aufrufe: 0