Paracelsus-Klinik Scheidegg: Chefarzt Holger G. Hass jetzt Privatdozent

Veröffentlicht am 19.08.2019 10:57 von Redaktion RehaNews24

PD Dr. med. Holger G. Hass

Chefarzt der Paracelsus-Klinik Scheidegg schließt Habilitationsverfahren an der Universität Würzburg erfolgreich ab. Seine Lehrtätigkeit eröffnet intensivere Zusammenarbeit mit der Universität in der Forschung.

Scheidegg, 12. August 2019: Die Paracelsus-Klinik Scheidegg gratuliert sehr herzlich ihrem onkologischen Chefarzt Dr. med. Holger G. Hass, der im Juli erfolgreich sein Habilitationsverfahren an der Universität Würzburg abgeschlossen hat und ab sofort den Titel „Privatdozent“ (PD) tragen darf.

Seine Habilitationsschrift behandelt das Thema „Genomisches Profiling und Detektion von molekularen Pathomechanismen und Screening-Markern der Hepato- und Cholangiokarzinogenese“. Dabei geht es im Wesentlichen um die Entdeckung von neuen Markern zur Früherkennung und zur Behandlung von bösartigen Lebertumoren.

„Wir freuen uns sehr über das erfolgreich abgeschlossene Habilitationsverfahren unseres Chefarztes“, so Klinikmanager Martin Schömig. „Durch seine Lehrtätigkeit ergeben sich für die Paracelsus-Klinik Scheidegg interessante Ansatzpunkte“, so Schömig weiter. Gemeint ist damit, dass durch die Lehrtätigkeit von PD Dr. med. Holger G. Hass in Würzburg eine enge Zusammenarbeit mit der Universität und dem Universitätsklinikum besteht, was u.a. dazu geführt hat, dass die Paracelsus-Klinik offizieller Kooperationspartner des CCC Mainfranken (Comprehensive Cancer Center Mainfranken, eine gemeinsame Einrichtung des Universitätsklinikums und der Universität Würzburg) wurde und an gemeinsamen Studien sowie Promotionsarbeiten beteiligt ist.

So wird aktuell in Kooperation mit Prof. Dr. med. A. Wöckel, Klinikdirektor der Universitäts-Frauenklinik Würzburg, eine Studie zur Verbesserung des Rehabilitationsangebots durchgeführt. Ziel dieser Studie, die auch von der Deutschen Krebshilfe finanziert wird, ist es, die seelischen Belastungen, den Informationsbedarf sowie die Bedürfnisse von an Krebs erkrankten Frauen in der Akut-Behandlung und Rehabilitation zu erfassen. Denn die betroffenen Frauen sind durch die seelischen und sozialen Folgen meist länger als durch die körperlichen Nebenwirkungen der Krebstherapie beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigungen werden im akutmedizinischen Bereich jedoch meist nicht ausreichend dokumentiert und untersucht.

Chefarzt PD Dr. Holger G. Hass hofft durch diese Studie mittelfristig bessere Nachsorge-Konzepte nicht nur im Bereich Akut-Versorgung, sondern insbesondere in der Rehabilitation konzipieren, evaluieren und langfristig etablieren zu können. Dies alles kommt dann auch den Patienten in der Paracelsus-Klinik Scheidegg zu Gute.

Der gebürtige Franke Hass, der in Ulm studiert und promoviert hat, absolvierte am Universitätsklinikum Tübingen seine internistische und onkologische Facharztausbildung, bevor er, nach Tätigkeit als onkologischer Oberarzt im Marienhospital in Stuttgart im Herbst 2008 die ärztliche Leitung der Paracelsus-Klinik in Scheidegg übernommen hatte. Seit 2009 ist PD Dr. Hass zudem im ambulanten Bereich als ermächtigter Onkologe im Kreis Lindau mit eigener Praxis tätig.

Schon seit 2010 unterrichtet Dr. Hass an der Medizinischen Klinik der Universität Würzburg, wo er zudem 2011 seine Ausbildung zum Gastroenterologen erfolgreich abschließen konnte.

Über die Paracelsus-Klinik Scheidegg
Die Paracelsus-Klinik Scheidegg hat sich in den vergangenen fast fünf Jahrzehnten durch die kontinuierliche Anpassung ihrer Therapiekonzepte und der steten Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter zu einer der profiliertesten Rehabilitationskliniken in der Tumornachsorge entwickelt. Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland vertrauen auf die Kompetenz und die herzliche Behandlung in der Klinik. Schwerpunkte sind insbesondere Brustkrebs, gynäkologische Tumore sowie Krebsformen der Verdauungsorgane. Maßnahmen zur beruflich orientierten Rehabilitation gewinnen dabei angesichts zunehmend besserer Prognosen für onkologische Patienten mehr und mehr an Bedeutung. Mit ihrem hervorragenden Rehabilitationskonzept konnte die Klinik seit Jahren die Auslastung und Patientenzufriedenheit hoch halten. Auch die für eine Reha-Klinik optimale Lage in einem heilklimatischen Kurort sorgt für zusätzliche Zufriedenheit bei den Patienten. Die Klinik ist Kooperationspartner zahlreicher Brust-, Darm und Tumorzentren in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Kostenträger sind die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung, besonders die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung in Nordrhein-Westfalen als Hauptbelegungsträger; darüber hinaus die Deutsche Rentenversicherung Bund, die regionalen Rentenversicherungsträger vor allem in Schwaben (Augsburg) und Baden-Württemberg (Stuttgart) sowie die Beihilfestellen der Länder. Ferner wird die Klinik von Krankenkassen aus Österreich, Luxemburg und der Schweiz belegt.

Die Paracelsus-Kliniken zählen mit 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 400 Mio. € im Jahr. Der Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück.

Pressekontakt:
Swenja Gruhn, Marketingassistentin
Kurstraße 5, 88175 Scheidegg
T: 08381 501–242
swenja.gruhn@pkd.de

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