Neue therapeutische Leitung setzt auf Freiräume für gemeinsames therapeutisches Arbeiten

Veröffentlicht am 23.10.2020 21:10 von Redaktion RehaNews24

Mit Dr. Sina Wehrum-Osinsky hat die Paracelsus-Wiehengebirgsklinik zum 1. Oktober 2020 eine neue therapeutische Leitung bekommen.
Foto: Judith Schwertmann, Paracelsus-Kliniken Bad Essen

Dr. Sina Wehrum-Osinsky übernimmt die therapeutische Leitung der Paracelsus-Wiehengebirgsklinik

Bad Essen, 22. Oktober 2020 Mit Dr. Sina Wehrum-Osinsky hat die Paracelsus-Wiehengebirgsklinik zum 1. Oktober 2020 eine neue therapeutische Leitung bekommen. Die bisherige Leitung Elke Rethmann widmet sich nach mehreren erfolgreichen Jahren in der Leitungsposition wieder verstärkt der therapeutischen Arbeit mit den Patienten und bleibt dem therapeutischen Team der Klinik erhalten. Bereits seit 2016 ist Frau Wehrum-Osinsky als Gruppentherapeutin in der Wiehengebirgsklinik tätig und durch ihre bisherige Position als stellvertretende Leitung bestens vertraut mit allen Abläufen der Klinik. Die gebürtige Gießenerin und Wahl-Osnabrückerin studierte zunächst Psychologie mit Nebenfach Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach erfolgreichem Diplom widmete sie sich der Hirnforschung an der Universität und promovierte über die neuronale Verarbeitung sexueller Reize bei Männern und Frauen. Parallel zur Promotion absolvierte sie ihre Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Nach Abschluss der Weiterbildung wechselte sie in die Paracelsus-Gesundheitsfamilie nach Bad Essen, um dort eine Stelle als Psychotherapeutin anzutreten.

Freiräume für gemeinsames therapeutisches Arbeiten
„In meiner neuen Position freue ich mich auf neue Herausforderungen, die das, was mir an meinem Job so viel Freude macht – nämlich mit den unterschiedlichsten Menschen zu arbeiten – noch weiter ergänzen. Dabei denke ich zum Beispiel an eine stärkere Beteiligung an der zukünftigen Entwicklung unserer Klinik“, erklärt Dr. Sina Wehrum-Osinsky. „Dabei ist es mir besonders wichtig, dass wir uns in puncto Digitalisierung so weiterentwickeln, dass wir unsere Ressourcen noch besser nutzen und damit unsere RehabilitandInnen noch besser unterstützen können“, verdeutlicht Wehrum-Osinsky weiter. Damit seien die Ziele, die sie sich für ihre neue Position gesetzt habe, beschrieben: „Ich möchte unsere Arbeitsabläufe betrachten und schauen, wo wir sie, auch mit Hilfe digitaler Ressourcen, noch effizienter gestalten können, um letztendlich für MitarbeiterInnen und RehabilitandInnen Freiräume für unser zentrales Ziel zu schaffen: Gemeinsames therapeutisches Arbeiten“, erläutert die promovierte Therapeutin.

Dr. Egbert Herrmann, Chefarzt der Paracelsus-Wiehengebirgsklinik, freut sich über die Neubesetzung der therapeutischen Leitung aus den eigenen Reihen und betont, dass er sich sicher sei, dass mit Frau Dr. Wehrum-Osinsky die Leitungsposition optimal besetzt werden konnte. „Sie ist von ihrer Qualifikation als Psychologische Psychotherapeutin bestens qualifiziert diese Position auszufüllen. Dass sie aus den eigenen Reihen stammt und die Klinik bestens kennt, ist ein Glücksfall. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr“, so Herrmann weiter. Mit Blick auf die sich stetig verändernden Anforderungen an eine Suchtrehabilitation konnte aus seiner Sicht mit Frau Dr. Wehrum-Osinsky eine Mitarbeiterin gewonnen werden, die für die anstehenden Aufgaben bestens gerüstet ist und die die Klinik weiter mitentwickeln wird. Der bisherigen Leitung Elke Rethmann spricht er seinen großen Dank für ihre engagierte Arbeit aus und freut sich besonders, weiterhin auf ihre therapeutische Expertise setzen zu können.

 

Quelle: Paracelsus, 23.10.2020

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