MEDIAN erhält EU-Forschungsgelder für die Weiterentwicklung der datengetriebenen Rehabilitation

Veröffentlicht am 30.09.2020 21:52 von Redaktion RehaNews24

Im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen der Europäischen Union wird die Einrichtung einer wissenschaftlichen Stelle bei MEDIAN gefördert. So können die Zusammenhänge zwischen individuellen Behandlungspfaden und erreichter Ergebnisqualität in der Rehabilitation noch besser erforscht werden.

MEDIAN, der größte Anbieter von Rehabilitationsleistungen in Deutschland, hat in den vergangenen Jahren sukzessive eine Plattform zur datengetriebenen Verbesserung der Rehabilitation entwickelt. Um die datenevidenz-getriebene Rehabilitation weiter voranzutreiben, wird in der MEDIAN Zentrale in Berlin nun eine zusätzliche wissenschaftliche Stelle eingerichtet, welche durch das Programm „Relearning Perception Action In Rehabilitation from a Systems perspective” (REPAIRS) von der Europäischen Union geförderten wird.

REPAIRS wird von den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) der Europäischen Kommission  mit vier Million Euro finanziert. Hiermit verbunden ist das Ziel, ein internationales Trainingsnetzwerk aufzubauen, in dem junge Reha-Forscher von sieben europäischen Partnerorganisationen gemeinsam daran arbeiten, die Wirkung der Reha-Versorgung zu optimieren.

Die Nutzung von Daten zur Verbesserung der Versorgung steht für MEDIAN an oberster Stelle
„Das Ziel von MEDIAN ist es, durch die Arbeit mit Daten die Ergebnisqualität zu verbessern, um unseren Patienten nach der Rehabilitation eine umfassendere Teilhabe am Arbeits- und Sozialleben zu ermöglichen“, sagt Dr. Benedikt Simon, Chief Development Officer bei MEDIAN. „Hierdurch können mittel- bis langfristig die volkswirtschaftlichen Krankheitskosten weiter gesenkt werden.“

Die systematisch in mehr als 120 MEDIAN Einrichtungen erfassten Ergebnisparameter sollen mit Informationen zu den angewandten Behandlungspfaden sowie mit den soziodemografischen Daten der Patienten kombiniert werden. Die Fördermittel der EU ermöglichen es, die Zusammenhänge zwischen den individuell gewählten Behandlungspfaden und der erreichten Ergebnisqualität wissenschaftlich zu beurteilen. „Diese Form der Evaluation hat großes Potenzial. Wir betreten mit dem Projekt Neuland in der Rehabilitation“, erklärt Dr. Laura Golenia, Leiterin des Projekts bei MEDIAN. So lassen sich zum Beispiel systematische Muster daraus ableiten, welche Versorgungspfade bei welchen Patienten die größte Wirksamkeit entfalten.

Diese Ansätze sind echte Innovationen, die helfen, die Rehabilitation als kostenreduzierende und qualitätssteigernde dritte Säule des Gesundheitssystems in der Versorgungskette neben den niedergelassenen Ärzten und der stationären Akutmedizin weiter zu stärken.

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019/2020 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Rehakliniken auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 36 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2021 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätzen sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie; hierzu zählen unter anderem diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten: median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

 

Quelle: MEDIAN, 01.10.2020

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