Investition in die Zukunft

Veröffentlicht am 27.01.2020 09:54 von Redaktion RehaNews24

Neu gestaltetes Pazientenzimmer in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing. Foto: Johannesbad

Sieben Millionen Euro für den Standort Bad Füssing – Johannesbad Gruppe treibt Entwicklungen in Hotels, Fachklinik und Therme voran

BAD FÜSSING. Bad Füssing ist die Wiege der Johannesbad Gruppe und auch in Zukunft ein wichtiger Standort. Das zeigen die Investitionen von rund drei Millionen Euro, die das Familienunternehmen in die Hotels und die Johannesbad Fachklinik gesteckt hat. Umbauten und Renovierungen für Digitalisierung, Brandschutz und Wellness sind dabei die größten Posten. Außerdem entstehen die ersten „Zimmer der Zukunft“ – in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf. „Wir setzen so neue Standards in der Hotellerie“, erklärt Ralf Müller, Geschäftsführer Hotellerie der Johannesbad Gruppe.

Urlaub soll den Gast fit machen – das ist unbestritten. Aber kann ein Hotelzimmer die Gesundheit fördern? Studenten der TH Deggendorf sagen: Ja! In Kooperation mit den Johannesbad Hotels entwickeln sie jetzt das „Zimmer der Zukunft“. Sie nennen neun Grundlagen für ein gesundes Gebäude: Luftqualität, Belüftung, Feuchtigkeit, Staub und Keime, Sicherheit, Wasserqualität, Geräusche, Beleuchtung und Temperatur. Im „Zimmer der Zukunft“ sollen beispielsweise Glasflächen maximal Tageslicht einlassen; Temperatur und Belüftung sollen vom Gast individuell geregelt werden können, der Geräuschpegel soll gering sein. „Das schafft eine entspannte Wohlfühlatmosphäre und sorgt für einen gesunden Aufenthalt“, sagt Ralf Müller. Um die Zimmer an die Standards anzupassen, investiert die Johannesbad Gruppe rund eine Million Euro. „Wir gehen mit dem Zimmer der Zukunft voran“, weiß Ralf Müller. Das erste Musterzimmer soll Anfang 2020 fertiggestellt sein, die anderen Räume folgen.

Neben Lüftungen, Brandschutzeinrichtungen, Elektronik und einem schnellen WLAN über eine Glasfaserleitung bereitet die Johannesbad Gruppe im Johannesbad Hotel Königshof alles für die Zimmer der Zukunft vor. Außerdem macht das Unternehmen auch das Johannesbad Hotel Jagdhof fit. Für beide Häuser hat die Gruppe gerade die Pachtverträge verlängert.

Salz in der Wellnessoase
Weitere Investitionen sind geplant: In diesem Jahr wird der Wellnessbereich und das Hallenbad im Johannesbad Hotel Königshof erneuert, die Kosten dafür liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. „Wir vergrößern den Wellnessbereich inklusive Hallenbad auf rund 500 Quadratmeter; damit ist das Spa fast viermal so groß wie bisher”, sagt Ralf Müller. In Zukunft dreht sich alles um das Thema Salz mit einem Solebecken statt dem bisherigen Hallenbad und einer Gradierwand, die salzhaltige Luft verbreitet wie am Meer. Ralf Müller erklärt: „Das tut nicht nur Pollenallergikern und Asthmatikern gut!“ Außerdem entstehen eine neue Lava-Sauna und ein neues Dampfbad; anschließend an den Saunabereich ist ein textilfreier Außenbereich geplant. „Gesundheit ist eben unser Leben – das gilt auch in den Hotels“, betont der Geschäftsführer der Johannesbad Hotels.

Im Johannesbad Vitalhotel Jagdhof in Kirchham bei Bad Füssing investierten die Eigentümer bereits Ende vergangenen Jahres in die Modernisierung und Sanierung der ersten Zimmer. In den kommenden Jahren folgen alle 125 Komfortzimmer; Kostenpunkt: rund drei Millionen Euro. „Mit dieser langfristigen Investition werten wir das Johannesbad Vitalhotel Jagdhof weiter auf“, erklärt Ralf Müller. Er kündigt außerdem die neue Bienenstocklufttherapie an. „Honig ist gesund, die Luft im Bienenstock auch“, weiß der Leiter der Johannesbad Hotels. Bei konstanten 35 Grad Celsius im Bienenstock findet sich ein einzigartiges Dampfgemisch aus Pollen, Propolis, Harzen, Honig, Wachs und weiteren natürlichen Substanzen. Dieses wird bei der sogenannten Apitherapie inhaliert – eine ideale Behandlung bei Atemwegserkrankungen.

Fünf Tage sichere Notstromversorgung in der Fachklinik
Die Johannesbad Gruppe investiert auch in die Johannesbad Fachklinik: Knapp 40 Patientenzimmer wurden neu ausgestattet; weitere folgen in den kommenden Jahren. Außerdem brachte die Gruppe alle Brandmeldeeinrichtungen, die Lüftungsanlagen sowie die Stromversorgung auf den neuesten Stand. „Dank einer sogenannten redundanten Ersatzstromversorgung mit einem Dieselaggregat mit einer Leistung von 600 Kilovoltampere (kVA) können wir die komplette Johannesbad Fachklinik und die Rechenzentren des Konzerns bis zu fünf Tage unabhängig versorgen“, erklärt Klinikleiter Karsten Fuchs. Die Johannesbad Therme erhielt 250 neue Liegen für den Außenbereich sowie in den Saunen vollautomatische Aufgussöfen, Sichtschutzverblendungen und neue Bodenbeläge. Dafür investierte die Johannesbad Gruppe 1,5 Millionen Euro. „Damit stärken wir weiter den Standort Bad Füssing und machen unsere Einrichtungen fit für die Zukunft“, sagt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Gruppe.

Quelle: Johannesbad, 27.01.2020

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