Interne Kommunikation in Echtzeit

Veröffentlicht am 20.03.2020 20:46 von Redaktion RehaNews24

Simon Pink leitet die Abteilung Marketing und Unternehmenskommunikation der Johannesbad Gruppe. Foto: Johannesbad

Johannesbad Gruppe setzt interne Kommunikation neu auf – Gesundheitsdienstleister vernetzt schnell und unbürokratisch alle Standorte

  • Johannesbad Gruppe zieht Livegang der neuen Plattform vor.
  • Gesundheitsdienstleister reagiert damit auf aktuelle Lage.
  • Neue Kommunikationsplattform schafft schnellen Informationsfluss.

MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Schnell kommunizieren, alle Beschäftigten in Echtzeit erreichen. Die Johannesbad Gruppe versammelt alle Mitarbeiter ihrer Standorte und Geschäftsbereiche im Netz auf einer gemeinsamen internen Plattform: JoBaLive. „Geplant und in Vorbereitung war dieser Schritt schon seit längerem. Aber jetzt musste das einfach schnell gehen“, erklärt Simon Pink, Leiter der Abteilung Marketing und Unternehmenskommunikation der Johannesbad Gruppe. „Die aktuelle Lage verändert sich derart schnell, dass wir darauf angewiesen sind, Informationen mindestens genauso schnell und sicher innerhalb der Gruppe zu teilen.“ Gleich ob Ärzte, Therapeuten, Kollegen in der Verwaltung, an der Rezeption, im Hotel oder Hausmeister – alle haben Zugriff auf das neue JoBaLive, das die Gruppe auf Basis von Coyo, einer Cloudlösung aus Hamburg, aufgebaut hat.

Ursprünglich hatte die Johannesbad Gruppe geplant, ab Ende März schrittweise die Johannesbad Holding und die verschiedenen Abteilungen der elf Standorte anzubinden. „Seit Ende Januar haben wir mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Mitarbeiter an die neue Plattform anzuschließen“, erklärt Simon Pink. In vorgezogenen Abstimmungen mit den Betriebsräten kam extrem schnell und unbürokratisch das Okay für den Launch. „Darüber hinaus haben wir mit Coyo die Integration der Nutzer in Rekordzeit auf technisch sichere und überzeugende Beine gestellt“, betont der Kommunikationschef. Seit dieser Woche können sich alle Beschäftigten im JoBaLive austauschen. Simon Pink sagt: „Im Gesundheitswesen sitzen eben nicht alle Mitarbeiter hauptsächlich vor Laptop oder PC. Umso wichtiger, dass wir nun endlich wirklich jeden erreichen und am Austausch teilhaben lassen können.“

Miteinander kommunizieren
Die Gruppe setzt mit der Plattform auf ein gemeinsames Netzwerk. Gerade in der aktuellen Lage sichert die Johannesbad Gruppe damit die transparente, einfache und schnelle Kommunikation. „Wir geben validierte Informationen koordiniert weiter und berichten auch über die Hintergründe anderer Geschäftsbereiche. Push-Infos per News oder Blog sowie die interaktive Timeline ergänzen das Angebot“, betont Simon Pink. Außerdem können Kolleginnen und Kollegen via Messenger auch aus dem Homeoffice Themen unkompliziert besprechen und sich jederzeit abstimmen.

„Wir wissen, dass die meisten am liebsten ihr eigenes Smartphone nutzen. Denn das eigene Gerät kennt man am besten“, berichtet der Marketingleiter. Er betont: „Die Nutzung basiert auf Freiwilligkeit. Die Einstellungen lassen sich daher umfassend personalisieren: Wann will ich informiert werden und wann nicht? Soll die App mir Push-Meldungen liefern oder nicht?“ Der Projektleiter sieht JoBaLive als „eine riesengroße Chance für mehr Transparenz, einen schnelleren Austausch und eine neue Kultur gemeinsamen Arbeitens“.

Gerade in einem Unternehmen wie der Johannesbad Gruppe schafft eine solche Plattform neue Möglichkeiten: viele verschiedene Standorte, unterschiedliche Berufe, flexible Arbeitszeiten. „Einige von uns sind viel unterwegs, andere fortlaufend im Kontakt mit Kunden, Patienten oder Gästen und jetzt erledigen wir viel aus dem Homeoffice. Darunter darf die interne Kommunikation nicht leiden“, berichtet Simon Pink.

Quelle: Johannesbad, 20.03.2020

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