Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten

Veröffentlicht am 22.12.2020 22:47 von Ellen Krüger

Titelbild des Magazins Rehavision 3/2020

Titelbild des Magazins Rehavision 3/2020

Zweite Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION erschienen

Der erneute Lockdown und die globale Reichweite der Pandemie werden gravierende Konsequenzen haben. Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION widmet sich der Frage, wie sich die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen durch die Corona-Pandemie verändert und welche Rolle Inklusion aktuell für Unternehmen spielt.

Die zweite Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION zum Thema „Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten“ nimmt die Situation der Menschen mit Behinderungen und der Unternehmen in den Blick. Die Bilanz: 20.000 mehr Menschen mit Behinderungen sind im Vergleich zum Vorjahr arbeitslos. Inklusion ist eng an die wirtschaftliche Situation der Unternehmen gekoppelt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Beschäftigung und Neueinstellungen variieren dabei von Branche zu Branche.

Ob Beschäftigung oder Antragsverfahren: Auf Menschen mit Behinderungen wirkt sich die Corona-Pandemie an vielen Stellen zunehmend nachteilig aus. Darauf verweist Verena Bentele im Interview mit REHAVISION. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK und Vorsitzende des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates (DBR) spricht über steigende Arbeitslosenzahlen sowie sinkende Ausgleichsabgaben und benennt dringende Handlungsempfehlungen.

Zudem schaut die REHAVISION auf die berufliche Rehabilitation und die Berufsförderungswerke. Wie sich aktuell die Suche nach Praktikums- und Arbeitsplätzen gestaltet und welche Rolle der Digitalisierungsschub für die erfolgreiche Integration spielt, erklärt die Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW), Dr. Susanne Gebauer im Interview. Zwei Beispiele aus der Praxis zeigen, wie die Rückkehr in Arbeit auch in der Krise gelingen kann.

Damit die Erfolge der letzten Jahre auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft nicht verloren gehen und Menschen mit Behinderungen zu den großen Verlierern der Krise werden, ist hier auch in Zukunft der Einsatz aller Akteure gefragt.

Die REHAVISION zum Sonderthema “Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten” steht auf der Website des BV BFW als barrierefreies Web-PDF oder als E-Paper zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen nach Krankheit oder Unfall die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Ellen Krüger

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