In welche Klinik muss ich? Interprofessioneller Ansatz der Waldburg-Zeil Kliniken macht es Patienten leichter

Veröffentlicht am 24.02.2020 11:18 von Claudia Beltz

Seit anderthalb Jahren leitet Dr. Markus Schlomm als Chefarzt die Klinik für Neurologie an der Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach. Hier werden Patienten mit schweren Schädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems in der neurologischen Rehabilitation der Phasen C und D therapiert. Dr. Schlomm schätzt an der Waldburg-Zeil Klinik deren interdisziplinären Ansatz: „Mit Fachärzten für Orthopädie, Altersmedizin und Neurologie sind wir passgenau für die Anforderungen der älter werdenden Gesellschaft aufgestellt“, so der Chefarzt. „Wir diskutieren regelmäßig mit unseren Kollegen aus den Bereichen Geriatrie und Orthopädie, wie wir für jeden Patienten eine Rehabilitation individuell gestalten können“, erläutert Dr. Schlomm. „Meine Fachärzte und ich unterstützen wiederum die Kollegen der anderen Abteilungen, wenn neurologische Störungen und Defizite in Erscheinung treten oder in der Vergangenheit aufgetreten sind. Patienten müssen sich bei uns also nicht mehr fragen müssen, in welche Klinik muss ich, sondern: was für Beschwerden habe ich und welches Behandlungskonzept wird für meine speziellen Bedürfnisse erstellt?“, umreißt Schlomm die Vorteile des Waldburg-Zeil Hauses. „Unsere neurologische Klinik arbeitet mit einem modernen, multimodalen Therapiekonzept, bei dem die klassischen Therapiedisziplinen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie mit jüngeren Konzepten der medizinischen Trainingstherapie, der physikalischen Therapie, der Neuropsychologie und der Musiktherapie eine Einheit bilden.“ So lassen sich auch komplexeste Störungen des Gehirns, des Rückenmarks sowie der peripheren Nerven behandeln.

„Mit einer Akzentuierung auf diesen multimodalen Ansatz bleiben unsere Kliniken eine sinnvolle Anlaufstelle für Patienten nahezu jeden Alters“, fasst Dr. Markus Schlomm zusammen.

Waldburg-Zeil Kliniken
Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

Karl-Wilhelm-Heck Str. 6
88410 Bad Wurzach

Telefon +49 (0) 7564 301-0
Fax +49 (0) 7564 301-101

https://www.rehabilitationsklinik-bad-wurzach.de
info@rehabilitationsklinik-bad-wurzach.de

 

Info Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

Die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach ist eine 1968 gegründete Fachklinik. Die Klinik für Orthopädie und Rheumatologie unter Chefarzt Thomas Pöttgen verfügt über 110 Betten. Die Klinik für Altersmedizin unter Chefarzt Dr. med. Stefan Grammer umfasst 43 Betten.

Die Klinik für neurologische Rehabilitation unter Chefarzt Dr. rer. nat. Markus Schlomm verfügt über 19 Betten der Phase C und 38 Betten der Phase D. Der 43-jährige aus Werl in Westfalen ist Facharzt für Neurologie und hat die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin erworben. Nach dem Studium der Biologie und Medizin in Göttingen promovierte er im Bereich Toxikologie und schloss seine medizinische Dissertation im Bereich Prionenforschung ab. Seine Erfahrungen als Mediziner sammelte er unter anderem in Bern, Aarau und Dresden.

In der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach betreuen 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 3300 Patienten jährlich in 210 Betten.

 

Info

Mehr als eine Viertelmillion Deutsche erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Auch wenn seit 1990 nur noch halb so viele Menschen daran sterben, sind Schlaganfälle nach wie vor gefährliche Ereignisse. Selten gleicht das Leben danach dem Leben davor – denn ein Hirninfarkt ist immer noch die häufigste Ursache für eine schwere Behinderung bei Erwachsenen. Nach der Behandlung auf einer Stroke Unit, beginnt die eigentliche „Arbeit“ während der Reha. Die einzelnen Behandlungsphasen werden nach Schwere in die Phasen B bis F eingeteilt.

In den Waldburg-Zeil Kliniken in Bad Wurzach und Wangen werden Patienten in den so genannten Phasen B, C und D behandelt. Eine Reha dauert in Abhängigkeit von der Schwere der erlittenen Schädigung sowie deren Rückbildung meist wenige Wochen bis ca. drei Monate. Ärzte, Physio-, Musik- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und –pädagogen sowie die Pflegekräfte kennen die speziellen Bedürfnisse von Schlaganfallpatienten. Sie gehen behutsam auf jeden einzelnen Patienten ein, um seinen individuellen Stärken herauszufinden und die Defizite gezielt zu behandeln. So wird jeder Patient optimal gefördert.

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