Für einen Reha-Zukunftspakt: Dr. Becker Kiliani-Klinik informiert Landtagsabgeordneten über die medizinische Rehabilitation

Veröffentlicht am 21.07.2021 22:37 von Redaktion rehanews24

Die Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe, Dr. Ursula Becker (vorne), übergibt dem CSU-Landtagsabgeordneten Hans Herold ihre Forderungen nach einem Reha-Zukunftspakt; hinten im Bild (v. l. n. r.): Klinikdirektorin Ursula Siebertz-Ohnesorge und die Chefärzt Dr. Martin Wick und Dr. Cay Cordes. Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe

Nicht nur während und nach der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung enorm. Über diese starke Säule des Gesundheitswesens informierte sich heute der CSU-Landtagsabgeordnete Hans Herold in der Dr. Becker Kiliani Klinik und wurde von der Geschäfts- und Klinikleitung dazu aufgefordert, sich für einen Reha-Zukunftspakt zu engagieren. 

Bad Windsheim, 21.07.2021: Am 19.07.2021 besuchte Herr Hans Herold CSU, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Landrat im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim, die Dr. Becker Kiliani Klinik. In den Räumlichkeiten der orthopädisch-neurologischen Rehaklinik mit weiterer Spezialisierung im Bereich der neuro-onkologischen Rehabilitation in Bad Windsheim informierte sich der CSU-Politiker über die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation und die zu erzielenden Behandlungserfolge.

Vor Ort wurde er von dem orthopädischen Chefarzt Dr. Martin Wick, dem neurologischen Chefarzt Dr. Cay Cordes und Verwaltungsdirektorin Ursula Siebertz-Ohnesorge über die verschiedenen Reha-Indikationen in der Dr. Becker Kiliani Klinik informiert. Außerdem übergaben die Verwaltungsdirektorin der Dr. Becker Kiliani Klinik, Ursula Siebertz-Ohnesorge und die Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe, Dr. Ursula Becker dem Landtagsabgeordneten ihre Forderungen nach einem Reha-Zukunftspakt für die kommende Legislaturperiode.

„Der Chancengeber Rehabilitation muss als vierte Säule des Gesundheitswesens wahrgenommen werden und selbstverständlich von der Landes- und Bundespolitik mitgedacht werden“, so Dr. Ursula Becker.

Reha-Einrichtungen als Ausbildungsträger zulassen
Ein wichtiger Punkt des Gesprächs waren die hohen Barrieren, die Patienten/innen immer noch den Zugang zu medizinischen Rehaleistungen erschweren. Diese müssten dringend abgebaut werden. Auch die notwendige Digitalisierung der Rehabranche müsse in der Gesetzgebung berücksichtigt werden. Nur so könne die Rehabilitation weiterhin ein wichtiger Bestandteil einer leistungsfähigen sektorenübergreifenden Versorgung bleiben, betonte Dr. Ursula Becker. Besonderes Anliegen von Dr. Ursula Becker ist es zudem, Reha-Einrichtungen als Ausbildungsträger zuzulassen. Nur durch möglichst viele Ausbildungsplätze könne dem Fachkräftemangel Abhilfe geschaffen werden.

„Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft und bei dem zunehmenden Fachkräftemangel muss die medizinische Rehabilitation noch mehr in den Fokus genommen werden, um Erwerbsfähigkeit zu erhalten, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und Teilhabe zu fördern“, führte Dr. Ursula Becker zur Bedeutung der Rehabilitation aus. Auch für die vielen von Long-Covid betroffenen Patienten/innen und die durch die Pandemie psychisch schwer belasteten Patienten/innen sei die Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden.

Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Reha-Zukunftspakt symbolisch von der Verwaltungsdirektorin der Dr. Becker Kiliani Klinik, Ursula Siebertz-Ohnesorge, und der Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe, Dr. Ursula Becker, an MdL Hans Herold überreicht.

Dr. Becker Kiliani-Klinik
Die Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bad Windsheim führt qualitätsgeprüfte Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten/innen mit neurologischen, orthopädisch-/traumatologischen sowie neuro-onkologischen Erkrankungen durch. Jährlich werden in der Klinik rund 3.400 Patienten/innen auf höchstem medizinischem Niveau therapiert. Ein Behandlungsschwerpunkt ist die neurologische Frührehabilitation für neurologisch schwerstbetroffene Patienten/innen. Seit 2006 ist die Klinik außerdem anerkanntes Multiple-Sklerose-Zentrum. www.dbkg.de/kiliani-klinik

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