Eine besondere Auszeichnung für die Rheumaklinik Hagen-Haspe

Veröffentlicht am 22.02.2022 18:48 von Evangelische Stiftung Volmarstein

Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe erhielt Gütesiegel des Fachverbands

Eine besondere Auszeichnung erhielt die Rheumaklinik des Evangelischen Krankenhauses Hagen-Haspe: Die Arbeit des Rheumateams wurde erneut mit dem Gütesiegel des Verbands Rheumatologischer Akutkliniken ausgezeichnet. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung“, so Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Martin Meyer. „Unsere Klinik hat ein hoch qualifiziertes interdisziplinäres Team, das sich auf die Behandlung von Rheumapatienten spezialisiert hat. Diese Anerkennung haben wir gemeinsam erarbeitet und ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement.“

Foto: Chefarzt PD Dr. Martin Meyer, Chefarzt der Rheumaklinik des Evangelischen Krankenhauses Hagen-Haspe mit seinem Team bei der Visite. (Foto aN / vor der Pandemie)

Die Voraussetzungen für die Auszeichnung sind vielfältig: Im Krankenhaus Haspe besteht eine eigenständige Fachabteilung für Rheumatologie und Fachärzte für internistische Rheumatologie behandeln die Patienten und Patientinnen. In der Rheumaklinik am Mops werden weit mehr als die für die Auszeichnung geforderten 500 Patienten betreut. Neben den Fachärzten gibt es im Team speziell ausgebildete Pflegekräfte, so genannte Rheumatologische Fachassistentinnen, Physio- und Ergotherapeuten sowie die Abteilung für Psychosomatik, die sich besonders um die Therapie chronischer Schmerzen kümmert. Chefarzt Privatdozent Dr. Martin Meyer hat die Weiterbildungsbefugnis zur Facharztkompetenz „Innere Medizin und Rheumatologie“.

„Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist auch unsere Teilnahme an dem Projekt KOBRA“, erläutert Privatdozent Dr. Meyer. Bereits seit 2004 beteiligt sich die Klinik am Mops an einem zunächst vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Projekt zum Vergleich der Ergebnisqualität mit anderen rheumatologischen Akutkliniken in ganz Deutschland. Auch die Rheumaliga ist als Vertreter der Patientinnen und Patienten beteiligt und nimmt aktiv an den Workshops teil. Durch Messung und Auswertung verschiedener Parameter (z.B. Patientenzufriedenheit, Behandlungsergebnisse vom Zeitpunkt der Klinikaufnahme bis zur Entlassung sowie bis drei Monate danach) und durch den anschließenden interklinischen Vergleich werden Verbesserungspotentiale offengelegt und Projekte initiiert. Dr. Meyer: „Wir werden uns mit dem gesamten Team auch weiterhin diesen Überprüfungen unserer Behandlungsqualität stellen und voneinander lernen, um unseren Patientinnen und Patienten stets die besten und wirksamsten Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können.“

 

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