Ehemaligentreffen Abhängigkeitserkrankter ist wichtiger Bestandteil der Klinik-Kultur

Veröffentlicht am 25.06.2019 14:23 von Redaktion RehaNews24

Im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: die Chefärztin Dr. Regina von Einsiedel (8. v. l.), der Leitende Oberarzt Dr. Andrej Volkon (rechts) und Michael Ennenbach, Kaufmännischer Direktor des MZG (5. v. l.).
Foto: MZG

Einmal jährlich lädt das Team der Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, der Klinik am Park in Bad Lippspringe, zum Ehemaligentreffen ein.

In diesem Jahr nahmen rund 100 ehemalige Patientinnen und Patienten der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Klinik für Abhängigkeitserkrankungen an der Traditionsveranstaltung teil. „Dieses Treffen ist ein wichtiger Bestandteil der Klinik-Kultur“, machte die Chefärztin Dr. Regina von Einsiedel deutlich und freute sich über „das große Interesse der ehemaligen Patienten“. Für viele Patientinnen und Patienten ist das Treffen der Anker für ein weiteres Jahr Abstinenz und das „trockene Leben“ hat Vorbildcharakter für andere Abhängige.

Die Klinik am Park umfasst 70 stationäre Betten und behandelt Betroffene mit einer Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. Aber auch Pathologische Spieler und abhängige Patienten mit Doppel- und Mehrfacherkrankungen werden aufgenommen. Die Behandlung dauert etwa drei Monate. „Die Klinik am Park hat sich in den letzten Jahren unter anderem einen Namen wegen des Schwerpunkts Abhängigkeit und berufliche Problemlagen gemacht. So findet nicht nur die Behandlung der Sucht statt, sondern die Teilhabe am Arbeitsleben wird ebenfalls in der Behandlung fokussiert“, so Dr. Regina von Einsiedel.

Beim Ehemaligentreffen, das unter großer Mithilfe der derzeitigen Patientinnen und Patienten erfolgt, berichten Ehemalige über ihre individuelle Krankengeschichte und ihren Weg aus der Sucht. „Wir machen Sie un-abhängig“ ist auch das Motto der Klinik – und, so der Leitende Oberarzt Dr. Andrej Volkon: „Wir zielen auf eine zufriedene Abstinenz unserer Patientinnen und Patienten ab.

Bei dem Fest, bei dem auch „Kind und Kegel“ der Ehemaligen eingeladen sind, sind die Gespräche untereinander das Wichtigste. Die Klinik bietet ein Frühstück, ein Mittagessen und zum Schluss Kaffee und Kuchen für einen geringen Obolus an. Der Tag geht schnell mit Verlosungen, Spielen und einer Kinderbespaßung vorbei. Jedes Jahr untermalt eine andere Liveband die beliebte Veranstaltung.

Gleichwohl dürfte es in diesem Jahr das letzte Ehemaligentreffen auf dem Gelände der Klinik am Park gewesen sein. 2020 wird die Klinik für Abhängigkeitserkrankungen unter dem Dach der geplanten Klinik im Park (vormals Hospital zum Heiligen Geist) einige Hundert Meter vom aktuellen Standort entfernt zuhause sein. Hier soll die Tradition der Ehemaligentreffen fortgeführt werden. Michael Ennenbach, Kaufmännischer Direktor des MZG, stellte die Vorzüge des neuen Hauses vor: „Das erfolgreiche Klinikkonzept wird in der renovierten Klinik, die idyllisch mitten in einem Park steht, fortgeführt. Mit diesem Angebot ist auch unser neues Haus sehr attraktiv für unsere Patientinnen und Patienten.“

www.medizinisches-zentrum.de

 

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