Dr. Becker Klinikgruppe begrüßt den Koalitionsvertrag

Veröffentlicht am 26.11.2021 22:26 von Redaktion rehanews24

Bild: Der Rehazukunftspakt wurde bei Treffen mit den Politikerinnen und Politikern verschiedener Parteien in den Rehakliniken der Dr. Becker Klinikgruppe übergeben. Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe

In über 80 Gesprächen mit Politikern und Politikerinnen vor der Bundestagswahl hatte die Dr. Becker Klinikgruppe zentrale Forderungen der gesamten Rehabranche platziert. Darunter auch, Pflegekräfte selbst ausbilden zu dürfen. Dieses Anliegen ist nun im Koalitionsvertrag zu finden. Die erfolgreiche Aktion zum „#Rehazukunftspakt“ setzt die Klinikgruppe zu den Landtagswahlen fort.

Köln, 26.11.21: Pflegeberufe selbst ausbilden zu dürfen, fordern Rehaeinrichtungen schon länger. Dies berücksichtigt jetzt auch der Koalitionsvertrag der Ampelkoalition: „Die Pflegeausbildung soll in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Rehabilitation ermöglicht werden, soweit diese die Voraussetzungen erfüllen“, lautet der entsprechende Passus im Kapitel zur Pflege. Dass dies gesetzlich verankert werde, sei eine wichtige und wirksame Maßnahme gegen den Fachkräftemangel, sind sich die Initiatoren des „#Rehazukunftspaktes“ sicher. Sie hoffen, dass dies bald umgesetzt wird. Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitenden könne die Rehabilitation auch künftig dafür sorgen, Menschen arbeitsfähig zu halten und Pflegebedürftigkeit zu verhindern.

Die Reha des 21. Jahrhunderts gestalten
„Zudem könnten wir durch die Ausbildungsberechtigung in der Pflege junge Menschen für das spannende Betätigungsfeld der Reha direkt begeistern. Es wäre eine große Chance für alle Rehaeinrichtungen“, so Dr. Ursula Becker, Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe. Es bedeute natürlich auch eine große Verantwortung, deren Herausforderungen aber gerne angenommen würden.

#Rehazukunftspakt geht in die nächste Runde 
In ihrem „#Rehazukunftspakt“ hatte die Dr. Becker Klinikgruppe außerdem weitere Themen angesprochen. Beispielsweise müsse die Patientensouveränität gestärkt werden und die Auswahl der Rehaklinik durch die Krankenkassensachbearbeiter wegfallen.

Der Koalitionsvertrag sieht nun neben der Pflegeausbildung für die Reha auch noch weitere Inhalte vor. Unter anderem soll die Rehabilitation stärker auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet werden und der Zugang zur Rehabilitation soll vereinfacht werden.

Übergeben wurden die Positionen zusammen mit Hintergrundinformationen bei Treffen mit den Politikerinnen und Politikern verschiedener Parteien in den Rehakliniken mit psychosomatischen, neurologischen, kardiologischen und orthopädischen Ausrichtungen. Mit insgesamt 84 von ihnen kamen Geschäftsführung, Klinikleitungen und Pflegekräfte so ins Gespräch.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit diesem Format, führt die Dr. Becker Klinikgruppe ihre Initiative „#Rehazukunftspakt“ fort. „Im Vorfeld der jeweiligen Landtagswahlen werden auch wir wieder Politiker einladen, um mit ihnen direkt vor Ort über die Reha zu sprechen,“ so Dr. Ursula Becker.

Unterstützer gesucht: Den #Rehazukunftspakt sollen auch Mitbewerber künftig für Gespräche nutzen 
„Wenn wir uns für eine zukunftsfähige Reha einsetzen, spielt es keine Rolle, ob man ein Mitbewerber ist oder in welchem Verband man organisiert ist. Wir alle haben mit den gleichen bürokratischen Hindernissen zu kämpfen. Außerdem sind unsere Ziele, eine adäquate Patientenversorgung zu bieten, die gleichen“, beschreibt Ursula Becker die Motivation, möglichst viele andere Rehakliniken mit ins Boot zu nehmen. Diese können sich bei Interesse als Unterstützer auf der Webseite der Initiative (www.rehazukunftspakt.de) aufnehmen lassen. Des Weiteren stehen ihnen alle Informationsmaterialien sowie Logos und Social Media-Hashtags für ihre eigene politische Arbeit zur Verfügung. „Die Zeichen stehen auf Aufbruch und Änderung. Wir müssen jetzt gemeinsam tätig werden“, appelliert Becker an die Akteure der Reha.

Dr. Becker Klinikgruppe
Die Dr. Becker Klinikgruppe ist ein inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln. Deutschlandweit betreibt die Klinikgruppe acht Rehabilitationseinrichtungen mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychosomatik sowie drei ambulante Therapiezentren. Mehr Informationen unter: www.dbkg.de

Quelle: Dr. Becker Klinikgesellschaft, 26.11.2021

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