Dieter Welsink erhält Professorenurkunde

Veröffentlicht am 11.02.2022 09:20 von Redaktion rehanews24

Der Neusser Gesundheitsunternehmer und Inhaber der medicoreha Dr. Welsink Unternehmensgruppe erhält nach einem absolvierten Berufungsverfahren und der abschließenden Zustimmung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW die Professorenurkunde aus den Händen von Frau Professor Dr. Claudia Bornemeyer, Präsidentin der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Seit April 2021 ist Dieter Welsink bereits an der Rheinischen Fachhochschule als Hochschullehrer und Studiengangleiter für den ausbildungsintegrierenden Studiengang Physiotherapie Bachelor of Science verantwortlich. „Eine vielseitige und komplexe Aufgabenstellung war es, die gesetzlich vorgegebenen und verpflichtenden Fachschulinhalte einer Physiotherapieausbildung an die akademischen Anforderungen eines anerkannten Studienabschlusses anzupassen,“ so Dr. Welsink zu den besonderen Herausforderungen. In einem ersten Kooperationsmodell zwischen der Rheinischen Fachhochschule Köln und der medicoreha Dr. Welsink Akademie in Neuss und Mülheim ist es gelungen nach sechs Semestern die staatliche Prüfung abzulegen und im siebten Semester mit der Bachelor-Thesis den Studienabschluss zu erlangen. „Mit einer Studierendenquote von bereits 43% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im aktuellen Fachschul- und Studiensemester, das im Oktober 2021 gestartet ist, sehen wir die hohe Akzeptanz für den Wunsch zur Akademisierung in der Physiotherapie“, so Professor Rainer Riedel, Vize-Präsident des Fachbereichs Medizinökonomie & Gesundheit sowie Direktor des Instituts für Medizinökonomie und medizinische Versorgungsforschung der Rheinischen Fachhochschule Köln. Der Mediziner Professor Riedel ist wesentlicher Mentor des Kooperationsmodells auf Seiten der Hochschule.

Zahlreiche, insbesondere internationale Studien und Studienabschlüsse belegen seit Jahren den wissenschaftlichen und Evidenz basierten Standard der Gesundheitsfachberufe in Deutschland. Mit einem ausbildungsintegrierenden Studiengang, wie er nun in Neuss und Mülheim etabliert ist, schließen die deutschen Absolventinnen und Absolventen zu den akademisch ausgebildeten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im europäischen und weiteren internationalen Raum auf. Ein hochschulischer Abschluss steigert die Attraktivität des Berufs für junge Menschen, indem sie die Physiotherapie als Profession in den angestrebten Tätigkeitsfeldern weiterentwickeln kann und zukunftsfest macht. „Wenn es uns gelingt, die Qualität in der Ausbildung und Routineversorgung für eine bessere Therapie in der Vorsorge und Rehabilitation der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten zu erhöhen, schaffen wir attraktivere Arbeitsplätze mit mehr Verantwortung und langfristig besseren Verdienstmöglichkeiten für Physiotherapeuten:innen“, stellt Professor Riedel die langfristige Zielstellung heraus.

„Wir wollen nun weitere Fachschulen motivieren, sich unserem Modell mit der Rheinischen Fachhochschule anzuschließen, erste Gespräche zeigen großes Interesse“, freut sich Dieter Welsink auf die neuen Aufgaben, die vor ihm liegen.

 

Quelle: medicoreha, 11.02.2022

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