Die Reha in Zeiten von Corona

Veröffentlicht am 16.12.2020 20:19 von Redaktion rehanews24

Gräfliche Kliniken setzen auf Testungen für einen „gesunden“ Klinikbetrieb

Bad Driburg. Ein negativer Covid-19 Test wird immer öfter zur Eintrittskarte in allen möglichen Lebensbereichen. So auch für den Antritt einer Reha-Maßnahme in den Gräflichen Kliniken Bad Driburg, zu denen die Caspar Heinrich, die Marcus und die Park Klinik gehören. Liegt ein maximal 48 Stunden altes PCR-Testergebnis bei Anreise nicht vor, werden die Patienten nach ihrer Ankunft in der Klinik getestet und müssen sich so lange isolieren, bis das Ergebnis aus dem Labor feststeht. „Ziel ist es, Maßnahmen zu ergreifen, die Mitarbeiter und Patienten schützen und einen gesunden Klinikbetrieb gewährleisten“, erklärt Marko Schwartz, Geschäftsführer der Gräflichen Kliniken Bad Driburg. Zusätzlich werden die Mitarbeiter einmal wöchentlich stichprobenartig getestet und führen täglich ein Symptomscreening durch.

Schnelle Reaktion zum Wohle des Patienten
Eine regelhafte Reaktionszeit der Labore innerhalb von 24 Stunden ist dabei elementar. Die ist aber stark schwankend und kann auch drei bis fünf Tage dauern. „Das ist für einen Klinikbetrieb zu lang“, so Schwartz. „Sollte ein PCR-Testergebnis nicht regelhaft innerhalb von 24 Stunden vorliegen, setzen wir jetzt zusätzlich auf den Antigentest. Dieser Schnelltest, auch POC Test genannt, ermöglicht uns eine schnelle Reaktion und erspart dem Patienten ein tagelanges Ausharren alleine in seinem Zimmer.“ Anders als ein PCR Test kann der POC Test eine Infektion zwar nicht schon bei einer geringen Anzahl an Viren nachweisen. „Aber er erlaubt uns handlungsfähig zu bleiben und unterstützt uns dabei, die Klinik als geschützten Raum für eine erfolgreiche Rehabilitation zu erhalten.“

Das flexible Testverfahren habe sich inzwischen bewährt, sagt Schwartz. „Die Testungen bei Antritt der Reha bieten außerdem die Möglichkeit, positive Patienten direkt wieder nach Hause zu schicken.“ Seit Einführung des Schnelltests Anfang November wurde dieses Verfahren in den drei Gräflichen Kliniken Bad Driburg rund 2.000 Mal bei Patienten und Mitarbeitern durchgeführt. „Wir haben immer wieder positiv Getestete ohne Symptome und konnten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Kreis Höxter mit diesem Verfahren in den letzten Wochen für Corona-freie Kliniken sorgen.“

Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff
Zur Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS) gehören die Geschäftsbereiche „Gräflicher Park Health & Balance Resort“, die Gräflichen Kliniken mit insgesamt vier Rehabilitationseinrichtungen und die Bad Driburger Naturparkquellen.
Zum Verbund der Gräflichen Kliniken gehören die Caspar Heinrich Klinik (Bad Driburg/NRW), die Marcus Klinik (Bad Driburg/NRW), die Park Klinik (Bad Hermannsborn/NRW) und die Moritz Klinik (Bad Klosterlausnitz/Thüringen).

Das Familienunternehmen beschäftigt insgesamt rund 1.500 Mitarbeiter. Der jährliche Gesamtumsatz der drei Geschäftsfelder liegt bei über 100 Millionen Euro.

www.graefliche-kliniken.de

Quelle: Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen, 16.12.2020

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