Deutsche Vereinigung für Rehabilitation mit neuem Vorstand

Veröffentlicht am 27.11.2020 10:26 von Redaktion rehanews24

Mit der Neuwahl des Haupt- und des geschäftsführenden Vorstands endete am 23. November 2020 die turnusmäßige Vorstandswahl der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR). Dem bisherigen Vorsitzenden der DVfR, Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Die Wahl fand online im Rahmen einer Videokonferenz statt.

Die Mitgliederversammlung der DVfR wählte am 13. November 2020 den Hauptvorstand (HV) für die nächste vierjährige Amtsperiode (2020–2024). Das 40-köpfige Gremium, das sich gleichberechtigt aus allen fünf Mitgliedergruppen der DVfR zusammensetzt, ist zentrales Beschlussorgan der DVfR. Zusammen mit den bis zu zwei gewählten Stellvertreterinnen und Stellvertretern jedes HV-Mitglieds gehören insgesamt 110 Personen dem Hauptvorstand an. Dieser wählte am 23. November 2020 aus seinem Kreis den geschäftsführenden Vorstand (GV).

Der neue geschäftsführende Vorstand
Das Gremium besteht aus sieben Personen. In ihren Ämtern wurden Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann als Vorsitzender der DVfR, Arnd Longrée vom Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE) als erster Stellvertreter des Vorsitzenden, Gerd Kukla vom GKV-Spitzenverband als Schriftführer, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage als Schatzmeister und Walter Krug von der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke (BAG BBW) als stellvertretender Schatzmeister bestätigt.

Neu im geschäftsführenden Vorstand sind Andreas Bethke vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der als zweiter stellvertretender Vorsitzender auf Marion Rink von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAG Selbsthilfe) folgt. Maren Lose von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) übernimmt die Funktion der stellvertretenden Schriftführerin, die bisher von Prof. Dr. Bernhard Greitemann von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) ausgeübt wurde.

Interdisziplinäres Forum
Der Vorsitzende Dr. Schmidt-Ohlemann begrüßte die neu gewählten Vorstandsmitglieder und hob hervor, dass der Hauptvorstand das breite Spektrum von Akteuren im Feld der Rehabilitation und Teilhabe gut und angemessen repräsentiere. „Das Besondere der DVfR ist es, einen interdisziplinären und breiten Diskurs zu ermöglichen und die Zusammenarbeit aller Akteure in der Rehabilitation unter Zurückstellung von Partikularinteressen zu fördern. Ich freue mich sehr auf diese gemeinsame Arbeit, die gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie das Engagement vieler Expertinnen und Experten erfordert“, so Schmidt-Ohlemann. Dabei werde das Wirken des Hauptvorstands wesentlich durch die Fachausschüsse unterstützt, die gleichsam das „Herzstück“ der fachlichen Arbeit bilden.

In seiner konstituierenden Sitzung verständigte sich der Hauptvorstand auf erste zentrale Schwerpunkte: die weitere Begleitung des Reha- und Teilhaberechts (u. a. das Bundesteilhabegesetz, das geplante Kinder- und Jugendstärkungsgesetz) sowie die Begleitung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe und Inklusion, aber auch die Bearbeitung von Fragen der Digitalisierung in der Rehabilitation. Darauf gerichtete konkrete Vorhaben der Fachausschüsse, Veranstaltungen und Projektarbeit werden in einem Arbeitsprogramm in der nächsten HV-Sitzung konsentiert. Erster Meilenstein der DVfR-Vorstandsarbeit wird die Vorstellung der Ergebnisse des laufenden Konsultationsprozesses “Teilhabe und Inklusion in SARS-CoV-2-Pandemie – Auswirkungen und Herausforderungen“ im Laufe des nächsten Jahres sein.

Über die DVfR
Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der Vertreterinnen und Vertreter aller Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

 

Quelle: DVfR, 27.11.2020

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