DEGEMED-Dialog: Politik sagt Reha-Branche Aufhebung der Grundlohnsummenbindung zu

Veröffentlicht am 10.04.2019 20:49 von DEGEMED

Am Vorabend der DEGEMED-Mitgliederversammlung fand am gestrigen Abend im Berliner Ludwig-Erhard-Haus traditionell der DEGEMED-Dialog statt. Parlamentarier, Leistungsträger und Leistungserbringer diskutierten über die Neuordnung der Branche und den Fachkräftemangel.

Wie kann der Reha-Markt neu geordnet und passgenauer auf die Anforderungen und Erwartungen der Rehabilitanden zugeschnitten werden? Welche neuen Perspektiven haben sich zwei Jahre nach dem Flexi-Rentengesetz für die Branche eröffnet, und wie wirken sich die bestehenden Konzentrationsprozesse im Markt aus? − So die Eingangsfragen, die Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld als Moderatorin des Abends, stellte.

Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martin Rosemann, MdB, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Brigitte Gross, Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund und Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, gaben Antworten und traten in den Austausch mit der Praxis. Geschäftsführer aus Reha-Einrichtungen berichteten und vermittelten den Verantwortlichen ihre Sicht der Dinge.

Peter Weiß, MdB (CDU/CSU), kündigte an, dass die Bundesregierung plane, die Grundlohnsummenbindung zum Ende des Jahres aufzuheben. Das ist eine Ankündigung, auf die die Reha-Branche lange gewartet hat und die sie dringend braucht.

Der nächste DEGEMED-Dialog findet im November statt. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit dann auf unserer Website unter dem Menüpunkt „Veranstaltungen”.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Dr. Martin Rosemann, MdB (SPD), Peter Weiß, MdB (CDU/CSU), Brigitte Gross (DRV-Bund), Moderatorin Dr. Ursula Weidenfeld, Dr. Constanze Schaal und Christof Lawall (beide DEGEMED). (Foto: Michael Brunner)

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