Corona-Stopp beendet: Rehakliniken nehmen wieder Kinder und Jugendliche auf

Veröffentlicht am 02.06.2020 17:23 von Redaktion RehaNews24

Berlin Das Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. informiert, dass die Rehakliniken ab Ende Mai und Anfang Juni wieder Kinder und Jugendliche aufnehmen. Um eine Ansteckung mit Covid-19 bei Patienten und Mitarbeitern zu vermeiden, wird die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen unter Einhaltung strenger Hygiene-Regelungen durchgeführt. Das Konzept sieht auch rechtzeitige Maßnahmen mit Testungen und Isolierungen vor, sollte es trotzdem zu einem Verdacht auf eine Infektion mit Covid 19 kommen.

Die Aufnahmeplanung erfolgt telefonisch mit einer Befragung zur Gesundheits- und Kontaktsituation. Bei allen Therapien, beim Essen und in der Freizeit sind die Hygienemaßnahmen und das Abstandsgebot einzuhalten. Bis auf die kleinen Kinder gilt eine Maskenpflicht für Mitarbeiter, Patienten und Begleitpersonen.

Um ihren Teil zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus beizutragen, hatten die Rehakliniken für Kinder und Jugendliche seit Mitte März keine neuen Patienten mehr zur Rehabilitation aufgenommen.

In den 50 Rehakliniken werden Kinder und Jugendliche mit chronischen und psychosomatischen Erkrankungen für vier bis sechs Wochen therapiert. Neben den Therapien erhalten die Kinder und Jugendlichen auch Schulunterricht. Bei Kindern bis zum 12. Geburtstag wird eine Begleitperson mitaufgenommen. Die Kosten der Rehabilitation übernehmen die Renten- und Krankenversicherungen.

Die Antragsformulare und weitere Informationen zur Kinder- und Jugendreha sowie eine Liste der spezialisierten Kinder- und Jugendreha-Kliniken sind unter www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de zu finden.

Der gemeinnützige Verein „Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V.“ mit Sitz in Berlin ist ein Zusammenschluss der Rehakliniken für Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit den entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften und Verbänden. Aufgabe des Vereins ist es, über die Kinder- und Jugendreha zu informieren und die betroffenen Familien sowie die Ärzte und die interessierten Fachleute zu beraten und zu unterstützen.

 

Quelle: gesundheit adhoc, 02.06.2020

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