Corona-Pandemie: Anschlussrehabilitationen mit der Deutschen Rentenversicherung weiterhin möglich

Veröffentlicht am 13.05.2020 21:12 von Redaktion RehaNews24

Aktuell betreuen die Reha- Kliniken der Deutschen Rentenversicherung weniger Patienten im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation. Grund dafür sind die Maßnahmen zur Eindämmung des  Corona-Virus. Anschlussrehabilitationen nach großen Operationen sind aber weiterhin möglich, darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Eine Anschlussrehabilitation (AHB) der Deutschen Rentenversicherung kann nach einem schweren Krankheitsverlauf erheblich dazu beitragen, dass Erkrankte wieder zu Kräften kommen und ihr Berufs- und Alltagsleben wie gewohnt fortführen können. Sie folgt unmittelbar nach einer abgeschlossenen Akutbehandlung im Krankenhaus. „Es ist uns ein wesentliches Anliegen, auch in Zeiten der Corona-Pandemie unsere Versicherten bei ihrer Genesung bestmöglich zu unterstützen“, erklärt Dirk von der Heide, Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Die Reha-Kliniken bieten spezielle Angebote für die unterschiedlichen Krankheitsbilder der Rehabilitanden. Beispielsweise werden für Rehabilitanden mit Lungenerkrankung Kranken- und Atemgymnastik, Ausdauertraining, Bewegungstraining, Krafttraining, Ergotherapie sowie balneo-physikalische Therapien angeboten. Auch stehen Angebote aus der Psychotherapie zur Verfügung.

Häufig erfolgt die Anschlussrehabilitation stationär, da Patienten nach einer schweren Erkrankung einen erhöhten Bedarf an bestimmten Therapien haben. Aber auch eine ganztägig ambulante AHB kann zum Erfolg führen. Ob sie geeignet ist, hängt von den Funktionseinschränkungen, dem Infektionsstatus und der Transportfähigkeit der Patienten ab und sollte mit den behandelnden Ärzten vorab besprochen werden.

Eine Anschlussrehabilitation der Rentenversicherung können Versicherte erhalten, deren Erwerbsfähigkeit gefährdet ist. Beantragt wird sie beim zuständigen Rentenversicherungsträger. Dies ist bereits während der Akutbehandlung möglich. Die Sozialdienste der Akutkrankenhäuser unterstützen bei der Antragstellung. Damit Betroffene die Zusage für ihre Rehabilitation zügig erhalten, bearbeitet die Rentenversicherung Anträge auf eine Anschlussrehabilitation in einem beschleunigten Verfahren. 

Alle Formulare und Informationen zur AHB gibt es auf www.deutsche-rentenversicherung.de unter dem Menüpunkt Reha. Gerne hilft auch das Team des Service-Telefons unter der kostenlosen Nummer 0800 1000 4800 weiter.

 

Quelle: DRV Bund, 13.05.2020

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