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14. Ronsdorfer Gesundheitsgespräch in der HELIOS Klinik Bergisch-Land: Wege zur Kontinenz

Harninkontinenz trifft Männer häufig nach Operationen an der Prostata. Frauen leiden nach verschiedenen Erkrankungen an Belastungsinkontinenz oder nach Chemotherapien an Dranginkontinenz. Im Rahmen des Ronsdorfer Gesundheitsgespräches in der HELIOS Klinik Bergisch-Land informieren Experten am Mittwoch, dem 3. Mai, in der Zeit von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr, zum Thema “Wege zur Kontinenz”. Die Veranstaltung findet im großen Vortragsraum der Klinik, Im Saalscheid 5, statt. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich.

Adam Mol, leitender Oberarzt der Urologie in der Fachklinik für stationäre und ambulante Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung, stellt konservative Behandlungsmethoden der Harninkontinenz vor. Seit 2004 ist Ute Hausmann als Physiotherapeutin mit der Zusatzausbildung für den männlichen Beckenboden in der HELIOS Klinik Bergisch-Land in Wuppertal-Ronsdorf tätig und für das Kontinenztraining der Patienten zuständig.

“Kontinenz beginnt im Kopf, nicht im Körper”, sagt Ute Hausmann. Patienten, denen nach bösartigen Tumoren die Prostata oder die Blase entfernt wurde, leiden oft an Inkontinenz. Grund ist die durch die Operation veränderte Anatomie und Funktion des uro-genitalen Systems.  Der äußere, willkürliche Schließmuskel muss Aufgaben übernehmen, die ihm bis dahin unbekannt waren und das gilt es während des Reha-Aufenthaltes in Wuppertal-Ronsdorf zu  üben. “Meine Männer müssen erst einmal den Leistungsgedanken ablegen und sich an die neuen anatomischen Veränderungen gewöhnen”,  sagt Ute Hausmann. Das gehe nicht von jetzt auf gleich.

Viele möchten so schnell wie möglich in ihr altes Leben. “Sich in die Hose zu machen” sei dabei tabu. “Dabei sind sie gerade einer lebensbedrohlichen Erkrankung entkommen”, sagt Ute Hausmann. “Ich sage ihnen immer, ihr lebt und euch wurde wertvolle Zeit geschenkt”. Mit einem gezielten Kontinenztraining in der Rehaklinik haben Betroffene gute Chancen, wieder  kontinent zu werden. “Das ist häufig eine Frage der Zeit und man muss lernen, sich diese Zeit zu lassen und auf die Rückmeldungen des Körpers zu hören”, sagt Ute Hausmann, die ihren Patienten das Beckenbodentraining in kleinen Gruppen, aber auch in Einzeltherapien vermittelt.

Auch Beckenbodentraining für Frauen wird in Wuppertal-Ronsdorf angeboten, denn je nach Krankheitsgeschichte leiden viele Frauen an einer Belastungsinkontinenz oder plagen sich nach Chemotherapien mit Dranginkontinenz, der sogenannten Reiz- oder Drangblase herum.

Während des stationären oder ambulanten Reha-Aufenthaltes in der HELIOS Klinik Bergisch-Land werden alle Patienten ganzheitlich versorgt. “Dazu gehört auch eine psychologische Betreuung, die bei der Krankheitsverarbeitung unterstützt”, sagt Ute Hausmann. Auch nach dem Reha-Aufenthalt werden die Patienten mit ihren Problemen nicht alleine gelassen. “Sie erhalten von uns Tipps für das weitere Training zu Hause”, sagt die Therapeutin und immer donnerstags, um 17:15 Uhr,  können sie zu weiteren Therapien in die Klinik kommen.

Alle Männer, denen eine Operation an der Prostata bevorsteht, können zu einem prä-operativen „Beckenboden-Kennenlernen-Treffen“, donnerstags, um 16:30 Uhr, in die HELIOS Klinik Bergisch-Land kommen. Ihnen wird vermittelt, ihren Beckenboden  vor einer anstehenden OP kennenzulernen. Nach der OP können sie in der Reha auf diese Erfahrung sofort zurückgreifen.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.helios-kliniken.de/bergisch-land

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

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Dr. Stein ist Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth

HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth

Seit dem 1. März ist Dr. med. Ulrich Stein Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth. Der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie für Allgemeinmedizin, Geriatrie, Palliativmedizin

Dr. med. Ulrich Stein

Dr. med. Ulrich Stein ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt der geriatrischen Rehabilitation in der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth.

und Sozialmedizin ist bereits seit Mai 2016 Chefarzt der Abteilung für Geriatrie. Die HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth bietet neben der Abteilung für geriatrische Rehabilitation mit den Abteilungen für Orthopädie und Kardiologie insgesamt drei Fachbereiche mit zusammen 180 Betten.

Patienten wieder fit und mobil für das berufliche und gesellschaftliche Leben zu machen ist Kernaufgabe der Rehabilitation. Die geriatrische Rehabilitation als wichtiger Bestandteil der Altersmedizin nimmt alle Erkrankungen und die persönlichen Bedürfnisse des Patienten und seines Umfeldes in den Blick. Dr. Stein und sein Team entwickeln gemeinsam mit den Patienten individuelle Rehaziele, die zur Steigerung der Gesundheit, des Wohlbefindens, der Mobilität, der geistigen und körperlichen Vitalität und damit zu einem größtmöglichen Maß an Selbstständigkeit führen.

„Ich möchte eng mit den niedergelassenen Kollegen, Akutkrankenhäusern, Selbsthilfegruppen und anderen Partnern aus dem Gesundheitswesen zusammenarbeiten, um unseren Patienten eine Rundum-Versorgung aus einer Hand zu ermöglichen“, sagt Dr. Stein. Gemeinsam mit seinem Team und den Chefarztkollegen möchte er Behandlungserfolge messbar machen und die medizinischen Qualitätsziele erreichen. “Ich freue mich mit Dr. Stein wichtige Impulse für die Zukunft der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth zu setzen“, sagt Klinikgeschäftsführerin Sophie Steinberg.

Vor seinem Wechsel im Mai 2016 nach Bad Salzdetfurth führten die Stationen des gebürtigen Hildesheimers über das HELIOS Klinikum Salzgitter und die HELIOS Klinik Bad Gandersheim, jeweils als leitender Arzt bzw. Chefarzt für Geriatrie (Altersmedizin) und Frührehabilitation. In seiner Freizeit verreist Dr. Ulrich Stein gerne mit seiner Familie und entspannt beim Lesen, Schachspielen und bei Musik.

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Ohne Reha bleiben viele Probleme für Stoma-Patienten ungelöst

HELIOS Klinik Bergisch-Land, Wuppertal-Ronsdorf

Für viele Betroffene ist die Diagnose niederschmetternd und sie fürchten einen Einschnitt in ihrem Leben. Ein künstlicher Darmausgang ist für sie verbunden mit Einschränkungen und Verlust an Lebensqualität. In der HELIOS Klinik Bergisch-Land stehen Patienten zwei Stoma-Therapeutinnen zur Seite. Sie wissen um die Sorgen und Nöte der Betroffenen, machen ihnen Mut, zeigen ihnen den korrekten Umgang mit  ihrem Stoma – so die fachliche Bezeichnung für einen verlegten Darmausgang – und wie man damit problemlos am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

“Stomatherapie bedeutet in unserer Klinik nicht nur Beutelkleben”, sagt Antje Brosemann. “Patienten aus Akutkliniken kommen meist wie ein Häuflein Elend nach Wuppertal-Ronsdorf zur Reha.” Antje Brosemann und Gabriele Schmale erklären ihnen nicht nur, wie man einen künstlichen Darmausgang richtig versorgt, sondern sie zeigen ihnen auch, wie man damit gut leben kann. Und: “Wir stärken die Seele der Betroffenen”, sagt Gabriele Schmale. Den beiden Stoma-Therapeutinnen bereitet ihre Arbeit in der onkologischen Reha-Klinik Freude und innere Zufriedenheit. “Es ist großartig zu sehen, wie gestärkt Patienten unsere Klinik nach der Reha verlassen und wie sie durch unsere ganzheitliche Therapie neuen Lebensmut fassen”, sagt Antje Brosemann.

Die Ursachen für ein Stoma sind vielfältig: Ein Darmtumor, entzündliche Darmerkrankungen oder eine Schließmuskelschwäche können der Grund für einen künstlichen Darmausgang sein, der eigentlich alles andere als künstlich ist. Bei einem Stoma wird ein Teil des Darms in den Ober- oder Unterbauch nach außen verlegt. Künstliches Material wird dabei nicht verwendet. “Der rote Fleck, den Betroffene dann an ihrem Körper sehen, ist der Darm”, sagt Gabriele Schmale. Die Patienten haben im wahrsten Sinne des Wortes Berührungsängste. “Sie befürchten Schmerzen, trauen sich nicht, diesen Fremdkörper, der eigentlich keiner ist, anzufassen.” Schmerzen verursacht der Teil des Darms, der an die Oberfläche tritt, zwar nicht – der Darm verfügt über keine Nerven – aber der seelische Schmerz der Betroffenen bleibt.

Bei einem Stoma ist der Stuhlgang nicht mehr kontrollierbar. “Betroffene haben Angst vor Undichtigkeiten oder Belästigung durch Gerüche und trauen sich oftmals nicht mehr beispielsweise ein Schwimmbad zu besuchen”, sagt Antje Brosemann. In der HELIOS Klinik Bergisch-Land verfügen die Therapeutinnen über eine große Auswahl an Stoma-Beuteln. Akut-Krankenhäuser, die den operativen Eingriff vornehmen, können in der Regel nur die Erstversorgung bieten. Das Stoma zu akzeptieren und damit im Alltag umzugehen lernen die Patienten während der Reha.

„Viele Patienten kommen zu uns, können ihr Stoma nicht versorgen und glauben, nie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können“, sagt Antje Brosemann. Die Stoma-Therapeutinnen in Wuppertal stehen Betroffenen in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik an fünf Tagen in der Woche zur Seite, helfen nicht nur bei der Auswahl  des optimalen Versorgungssystems, sondern geben auch Tipps für den Alltag und eine angepasste Ernährung, beispielsweise durch den Verzicht auf  blähende Nahrungsmittel.

Patienten erfahren in der Reha, dass ein Stoma auch unter der Dusche oder im Schwimmbad dicht bleibt. „Sport und Sexualität sind nach einer Darmverlegung kein Tabu“, sagt Gabriele Schmale. Bei der Krankheitsverarbeitung erhalten Patienten zudem Unterstützung durch die Psychologen der Klinik. „In unseren Stoma-Gruppen können sie sich zudem mit anderen Betroffenen austauschen und bekommen das Gefühl, dass sie mit ihrer neuen Lebenssituation nicht alleine sind“, sagt Antje Brosemann.

Das Fazit der beiden Stoma-Therapeutinnen: Ohne Rehabilitation nach dem Eingriff und Aufenthalt in einem Akut-Krankenhaus bleiben Patienten mit vielen Problemen alleine gelassen, die sie häufig selbst nicht lösen können.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.helios-kliniken.de/klinik/wuppertal-klinik-bergisch-land/therapie/stomatherapie.html

Link zu unserem Stoma-Leitfaden:  www.helios-kliniken.de/fileadmin/user_upload/Helios-Klinken.de/Wuppertal_Bergisch-Land/Flyer/160222_Stoma_Leitfdaden_Vorschau.pdf

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Essen hält Leib und Seele zusammen: Schluckstufenkost in der HELIOS Klinik Hattingen

Essen hält Leib und Seele zusammen. Dieses Sprichwort gilt sowohl für gesunde Menschen, als auch für Menschen, die an einer schweren Erkrankung leiden. Eine gesunde Kost fördert nicht nur die Genesung, sondern ist in einer schwierigen Lebenssituation auch Balsam für die Seele. Patienten mit neurologischen Beeinträchtigungen leiden häufig unter Schluckstörungen und müssen die Nahrungsaufnahme im Rahmen einer Reha-Maßnahme Schritt für Schritt wieder erlernen. Für sie bietet das Therapeuten- und Ernährungsteam der HELIOS Klinik Hattingen eine besondere Therapie, bei der die Freude am Essen nicht zu kurz kommt.

Schlucken ist ein komplexer Vorgang, an dem neben Kiefer, Zähnen und Hirnnerven rund 25 Muskelgruppen beteiligt sind. Tritt an einer Stelle eine Störung auf – beispielsweise durch eine Muskel- oder Nervenschädigung ausgelöst durch einen Schlaganfall, eine Gehirnblutung oder eine andere neurologische Beeinträchtigung – kann der gesamte Schluckablauf empfindlich gestört werden. Die Nahrung kann wieder aus dem Mund fallen oder sie bleibt den Betroffenen sprichwörtlich im Halse stecken.

“Derartige Schluckstörungen können  gesundheitliche Komplikationen wie Lungenentzündungen verursachen, sowie Mangel- und Unterernährung mit schwerwiegenden Folgeerscheinungen für  die Betroffenen nach sich ziehen”, sagt Annette Ophoff, Leiterin der sprachtherapeutischen Abteilung in der HELIOS Klinik Hattingen. Dem Patienten drohen nicht nur gesundheitliche Schäden, sondern der gesamte Genesungsprozess nach einer neurologischen Erkrankung kann dadurch gestört werden. Annette Ophoff und ihr Team der Sprachtherapeuten haben in Hattingen in Zusammenarbeit mit der Speisenversorgung eine ganzheitliche Therapie für ihre Patienten zusammengestellt. Dazu zählen die Diagnose und Behandlung der zugrunde liegenden Funktionsstörungen, eine bewusste Regulierung des Schluckaktes, etwa durch eine veränderte Kopfhaltung beim Essen oder den Einsatz spezieller Schlucktechniken, sowie die Verwendung von Hilfsmitteln wie spezielle Ess- und Trinkhilfen und eine angepasste Nahrungskonsistenz.

Unterstützt werden die Sprachtherapeuten der HELIOS Klinik Hattingen durch das Team von Küchenleiter Jürgen Brasgalla. “Unser Ziel ist es, den Patienten mit Schluckstörungen eine schmackhafte Kost anzubieten, bei der auch das Auge mitisst.” Selbst eine passierte Kost wird dabei auf dem Teller so platziert, dass die einzelnen Komponenten wie Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage appetitlich unterschieden und geschmacklich wahrgenommen werden. “Wir unterscheiden zwischen vier Schluckstufen”, sagt Annette Ophoff, “Sie reichen von der Erprobungsstufe, über die passierte und teilpassierte Kost bis hin zur weichen Kost und richten sich nach den jeweiligen Fähigkeiten und den Therapiefortschritten unserer Patienten.”

Der Speiseplan für Patienten mit Schluckstörungen lässt keine Wünsche offen. Vielfalt und ein täglich wechselndes Angebot helfen, die Freude am Essen wiederzugewinnen. Neben einem asiatischen Geflügelflan stehen beispielsweise ein badischer Kalbsflan, ein mediterraner Geflügelflan oder ein arabischer Rinderflan auf dem Programm. Eine gesunde Ernährung muss dabei nicht zu kurz kommen. In regelmäßigen Seminaren erläutern Annette Ophoff und Jürgen Brasgalla Patienten und Angehörigen, wie man beispielsweise eine mediterrane Kost zubereitet und mit einfachen Mitteln in eine Schluckstufenkost umwandelt. “Wir versuchen die Angehörigen immer in unser Therapiekonzept mit einzubinden”, sagt Annette Ophoff, denn nicht jeder Patient kann unmittelbar nach dem Klinikaufenthalt Vollkost zu sich nehmen. Jürgen Brasgalla: “Wir zeigen Angehörigen, wie sie Betroffenen zu Hause mit einfachen Mitteln eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit zubereiten können.” Daneben vermittelt das Ernährungsteam allgemeine Tipps, die auch für gesunde Menschen hilfreich sind: Dem Essen die ungeteilte Aufmerksamkeit widmen und sich nicht durch Fernsehen oder Gespräche ablenken lassen, mit kleinen Bissen das Schlucken und die Verdauung erleichtern und hin und wieder eine Pause einlegen. Wichtig ist zudem eine gründliche Mundhygiene nach der Mahlzeit. “Auch darin werden Angehörige durch unsere Therapeuten und Mitarbeiter des Pflegedienstes eingewiesen”, sagt Annette Ophoff.

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Darwesh Talo ist neuer Chefarzt der Kardiologie in der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth

Am 1. März hat Darwesh Talo die Leitung der Kardiologischen Rehabilitation in der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth übernommen. Der 45-Jährige war zuvor als Oberarzt in Fallingbostel tätig.

Die Rehabilitationsklinik in Bad Salzdetfurth bietet neben der Abteilung für Kardiologie mit den Abteilungen für Orthopädie und Geriatrie (Altersmedizin) insgesamt drei Fachbereiche. In der Kardiologie werden Patienten unter anderem nach Herzinfarkten, nach Operationen am Herzen oder an herznahen Gefäßen, nach entzündlichen Herzerkrankungen, nach Transplantationen, nach Herzklappenerkrankungen und mit Herzschwäche oder mit Durchblutungsstörungen in den Beinen versorgt. “Mein Ziel ist es, diesen Bereich in Bad Salzdetfurth weiter auszubauen”, sagt Darwesh Talo. Die Klinik bietet mit ihrem umfangreichen Diagnostik- und Therapieangebot die idealen Voraussetzungen dafür. “Wir freuen uns, dass wir mit Darwesh Talo einen engagierten Kardiologen für unsere Klinik gewonnen haben, der über medizinische Erfahrungen in Akut- und Rehakliniken verfügt”, sagt Klinikgeschäftsführerin Sophie Steinberg.

Darwesh Talo ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Im Rahmen seiner Weiterbildungen hat der Mediziner berufliche Erfahrungen im evangelischen Krankenhaus Holzminden und in den HELIOS Kliniken Mittelweser am Standort Nienburg gesammelt, bevor er vom Akut-Krankenhaus in die Rehabilitation wechselte. “In der Reha haben wir die Möglichkeit, uns Zeit für unsere Patienten zu nehmen”, sagt der neue Chefarzt. “Wir können ihnen bei schweren Herzerkrankungen und nach operativen Eingriffen in der Reha helfen, den Weg zurück ins Leben zu finden.” Die HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth überzeugt ihn durch ihre Ausstattung und durch die landschaftlich reizvolle Lage. “Der ideale Ort, um nach einer Erkrankung zu genesen”, sagt Talo. Bis 2018 möchte er zudem die bereits begonnene Zusatzbezeichnung “Sozialmedizin” erlangen, um Patienten in Bad Salzdetfurth ein noch größeres Versorgungsspektrum anzubieten. “Gleichzeitig ist diese hervorragend ausgestattete Klinik mit ihren Weiterbildungsmöglichkeiten dann auch ein attraktiver Ort für junge Assistenzärzte.”

Darwesh Talo ist verheiratet und hat sechs Kinder. In seiner Freizeit reist er mit seiner Familie gerne ins In- und Ausland.

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

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Schonende Magnetfeldtherapie gegen Inkontinenz in der HELIOS Klinik Bergisch-Land

Ein neues Therapieverfahren in der HELIOS Klinik Bergisch-Land hilft Menschen mit Harn- und Stuhlinkontinenz. Mit einem schmerzfreien elektromagnetischen Feld werden Nervenzellen im Bereich des Beckenbodens stimuliert. Das Verfahren kommt insbesondere Patienten nach Prostataoperationen zugute.

In der onkologischen Fachklinik für stationäre und ambulante Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung in Wuppertal-Ronsdorf werden unter anderem Patienten nach gut- und bösartigen Prostataeingriffen versorgt. „Unsere Patienten leiden nach einer Operation häufig an Harninkontinenz und haben Potenzprobleme“, sagt Privat-Dozent Dr. Martin Raida, Ärztlicher Direktor der Klinik. Neben einem gezielten Kontinenztraining kann das Urologen-Team um Adam Mol, Leitender Oberarzt der Urologie, Betroffenen mit der Magnetfeldtherapie helfen. Patienten setzen sich dabei mit Kleidung für rund zehn Minuten auf einen Stuhl, der ein Magnetfeld erzeugt. Dadurch werden die Nervenzellen der Muskeln stimuliert. „Man spürt das elektromagnetische Feld, aber das Verfahren ist für unsere Patienten völlig schmerzfrei“, sagt Dr. Raida. Die Behandlung kann für jeden Patienten individuell reguliert und somit seinen Beschwerden angepasst werden. Das Verfahren ist aber nicht nur für Männer nach Prostataeingriffen geeignet. Frauen und Männern mit einer Blasen- oder Schließmuskelschwäche kann damit geholfen werden.

Dreimal wöchentlich erhalten Patienten während des Reha-Aufenthaltes die Magnetfeldtherapie. Betroffene können die Therapie auch nach dem Reha-Aufenthalt oder im Rahmen einer ambulanten Versorgung in Anspruch nehmen. „Das Feedback unserer Patienten zu dieser Therapie ist durchweg positiv“, sagt Dr. Martin Raida.

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HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

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Ein großer Schritt für onkologische Patienten: 1240 Gramm in 24 Jahren – Premiumauszeichnung für die HELIOS Klinik Bergisch-Land

Herman Mestroms Erfolge sind messbar. Als der Niederländer 1992 als Diätetiker in der HELIOS Klinik Bergisch-Land das Team der Ernährungsberatung ergänzte, verloren Patienten, denen nach einer onkologischen Erkrankung der Magen entfernt wurde, während des Reha-Aufenthaltes durchschnittlich 440 Gramm an Gewicht.

„Die Patienten möchten essen, wissen aber nicht wie und der Hosenbund wird von Tag zu Tag weiter“, sagt der 59-Jährige, der sich selbst als Coach für die Patienten bezeichnet. Seine Arbeit trägt Früchte. Bereits 1996 verließen die Patienten die onkologische Reha-Klinik ohne Gewichtsverlust. Heute gelingt es Mestrom und seinen Kolleginnen ihnen während des dreiwöchigen Aufenthaltes durchschnittlich zu 800 Gramm zusätzlichem Körpergewicht zu verhelfen. Ein kleiner Schritt für einen gesunden Menschen, ein großer Schritt für einen Menschen mit einer onkologischen Erkrankung des Magen-Darm-Traktes.

Wenn jeder Bissen im Hals stecken bleibt

„Die Ernährung ist für unsere Patienten ein entscheidender Faktor – sowohl für die Therapie, als auch für das persönliche Wohlbefinden“, sagt Klinikgeschäftsführer Dirk Rottwinkel. Erst vor wenigen Tagen erhielt die HELIOS Klinik Bergisch-Land die Premium-Auszeichnung „Essen mit gutem Gefühl“. Die RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz bescheinigt der onkologischen Reha-Klinik damit, dass bei den Qualitätsmessungen der vergangenen Jahre durchgängig überdurchschnittliche Spitzenwerte erreicht wurden.

Das Ernährungsteam der Klinik geht noch einen Schritt weiter. „Wir erklären unseren Patienten, warum ihr Körper beispielsweise nach der Entfernung des Magens, der Speiseröhre, des Dickdarms oder der Bauchspeicheldrüse ganz unterschiedlich reagiert“, sagt Herman Mestrom. Damit nehme man ihnen den Druck, denn: „Nach einer solchen Operation bleibt fast jeder Bissen sprichwörtlich im Hals stecken.“ Mestrom hat dazu eigens die Ausbildung zum Diätetiker in den Niederlanden absolviert – eine Ausbildung, die es in dieser Form in Deutschland nicht gibt.

Leichte Kost, anstatt fettige Speisen

Das Ernährungsteam der HELIOS Klinik Bergisch-Land arbeitet eng mit Ärzten und Therapeuten zusammen, versteht es Blutwerte zu lesen, motiviert Angehörige, Patienten nicht zum Essen zu drängen. „Viele haben am Anfang viel zu große Ziele“, sagt Mestrom. „Wir führen unsere Patienten Schritt für Schritt an eine hochwertige, auf die persönliche Situation zugeschnittene Ernährung heran.“ Zwiebeln, Kohl, Pilze sowie eine fettige Ernährung seien tabu. Knäckebrot und Quark helfen dem Darm, sich an seine neue Rolle zu gewöhnen, wenn er zusätzlich die Funktion des fehlenden Magens übernehmen muss. Das ist auch für die Medikation wichtig, denn wenn eine falsche Ernährung zu Durchfall führt, bleiben auch Medikamente weitgehend ohne Wirkung.

Und nach der Reha? „Auch dann steht unsere Tür für Patienten und Angehörige offen“, sagt Mestrom. Viele kontaktieren ihn, haben Fragen, schätzen seinen Rat. Schließlich hat der Niederländer auch schon ein Buch und mehrere Veröffentlichungen zu seinem Spezialgebiet publiziert.

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Dr. Heiko Schneider ist neuer Chefarzt für Orthopädie an der HELIOS AOK-Klinik Bad Ems

Die Fachabteilung für Orthopädie der  HELIOS AOK-Klinik Bad Ems hat einen neuen Chefarzt: Am 1. Januar trat Dr. Heiko Schneider seinen Dienst an. Der 42-Jährige leitete nach seiner Facharztprüfung für Orthopädie und Unfallchirurgie und der Weiterbildung im Fach Sozialmedizin bereits eine ambulante Reha-Klinik in Köln. In Bad Ems möchte er die besonderen Möglichkeiten der orthopädischen Rehabilitation weiter ausbauen.

Dr. Heiko Schneider setzt auf die Zusammenarbeit mit seinen Patienten: „An der orthopädischen Reha fasziniert mich, dass sie nach einer Operation oder im Zuge einer konservativen orthopädischen Behandlung eine gute Möglichkeit ist, die Patienten wieder zu mobilisieren. Sie müssen selbst aktiv mitarbeiten, um zum Beispiel ihre Bewegungsabläufe zu verbessern.“

Aktiv und bewegt war auch Heiko Schneiders beruflicher Werdegang: Erst die Ausbildung zum Krankenpfleger in Köln,  anschließend das Medizinstudium in Bonn, gefolgt von diversen Praktika und Studien in Deutschland, Luxemburg und Brasilien. Schon früh wurde sein Interesse an der Funktion und den Erkrankungen des Bewegungsapparates geweckt. Sein Wissen baute Dr. Heiko Schneider während seiner Weiterbildung zum Orthopäden und Unfallchirurgen kontinuierlich aus. Nach der Facharztprüfung 2011 qualifizierte ihn die Erlangung der Zusatzbezeichnung „Sozialmedizin“ für seine folgende Tätigkeit als Chefarzt in der ambulanten Rehabilitation, die er drei Jahre lang ausübte.

In der HELIOS Klinik freut sich Heiko Schneider besonders darauf, noch stärkere Akzente in der orthopädischen Reha zu setzen. „Leider werden die guten Möglichkeiten bisher zu wenig wahrgenommen. Mir macht die Arbeit in der Reha auch deshalb besonders viel Spaß, weil man sich Zeit für die Patienten nehmen und gemeinsam an ihren Zielen arbeiten kann.“

Die HELIOS AOK-Klinik Bad Ems ist eine Fachklinik für kardiologische und orthopädische Rehabilitation mit 166 Betten. Es werden stationäre, teilstationäre und ambulante Rehabilitations-Maßnahmen angeboten. Die häufigsten Indikationen zur Anschlussheilbehandlung in der orthopädischen Abteilung sind die Weiterbehandlungen nach Endoprothesenimplantationen, nach Frakturen oder nach Wirbelsäulenoperationen. Dazu kommt die Behandlung bei Arthrose, Muskelverletzungen oder Entzündungen. Auch ohne vorherigen Krankenhausaufenthalt werden Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen, Schmerzsyndromen oder Osteoporose rehabilitiert. Physio- und Sporttherapie, Ergotherapie, Massagen, Ernährungsberatung und psychologische Betreuung machen die Patienten wieder fit für den privaten und beruflichen Alltag.

Einige Male besuchte der neue Chefarzt Dr. Schneider, der  aus dem Saarland stammt, die HELIOS AOK-Klinik Bad Ems bereits vor seinem Dienstantritt. Er war sofort begeistert von der landschaftlich reizvollen Umgebung der Klinik im Lahntal. Dr. Heiko Schneider ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von vier und sechs Jahren. In seiner Freizeit fährt er gern Fahrrad oder Motorrad und macht Musik.

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Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Pressekontakt:
Caroline Uschmann
Unternehmenskommunikation
HELIOS AOK-Klinik Bad Ems
Telefon: 02331 974-1046
E-Mail: caroline.uschmann@helios-kliniken.de

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FOCUS Klinikliste: HELIOS Rehakliniken gehören zu Deutschlands Besten

In der erstmals veröffentlichten FOCUS Klinikliste für Reha-Einrichtungen haben es die HELIOS Rehakliniken in die Liste der TOP-Kliniken geschafft.

Heiko Leske | Damp

06.12.16

Die 18 vertretenen HELIOS Kliniken überzeugten durch überdurchschnittliche Behandlungs- und Strukturqualität, Therapievielfalt und sehr hohe Hygienestandards und wurden von Patienten, Sozialdiensten und Ärzten empfohlen.

“Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, die mit ihrem persönlichen Engagement und hoher Fachkompetenz täglich Höchstleistungen für unsere Patienten vollbringen”, sagt Prof. Dr. Matthias Köhler, Ärztlicher Leiter der HELIOS Rehakliniken GmbH. “Wir haben sehr hohe Qualitätsansprüche und setzen uns dafür ein, künftig trägerübergreifende Kennzahlen zu entwickeln, mit denen wir die Ergebnisqualität auch in der Rehabilitation messen können – so wie HELIOS das im Akutbereich schon seit vielen Jahren macht. Unser Ziel ist es, unsere Patienten bei ihrer Genesung zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, trotz bestehender chronischer Beeinträchtigungen Beruf und Alltag künftig selbständig besser bewältigen zu können “, so Köhler weiter. Deshalb lege man größten Wert auf angemessene und wirksame Therapiekonzepte, die einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess unterliegen. ” Der tägliche Einsatz für eine qualitativ hochwertige Versorgung unserer Rehabilitanden unter Berücksichtigung der Vorgaben unserer Kostenträger erfordert von unseren Mitarbeitern in den Kliniken eine hohe Expertise und ein hohes Engagement”, erklärt Köhler. Er freue sich daher umso mehr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass deren Einsatz mit dem Prädikat “TOP-Klinik” des FOCUS auch nach außen sichtbar belohnt werde.

Das unabhängige Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) untersuchte im Auftrag des FOCUS-Gesundheitsmagazins erstmals weit mehr als 1100 Rehakliniken. Die Untersuchung beschränkte sich auf sechs Fachrichtungen: Orthopädie, Neurologie, Psyche, Sucht, Herz und Krebs. Alle in diesen Fachrichtungen tätigen HELIOS Rehakliniken haben es in die Topliste des FOCUS geschafft und gehören somit zu den 300 besonders empfehlenswerten Rehakliniken in Deutschland.

Der bundesweite Klinikvergleich beruht auf unabhängigen Bewertungen externer Fachleute, Empfehlungen von Ärzten und Sozialdiensten sowie der Auswertung von Struktur- und Qualitätsdaten. Besonders wichtig ist die Reputation der Kliniken bei Ärzten in Kliniken und in Praxen, Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen und Sozialdienstmitarbeitern. In die Bewertung flossen darüber hinaus Hygienemaßnahmen, Maßnahmen zur Patientensicherheit und besondere Serviceleistungen ein. Im Bereich Therapie wurde die Vielfältigkeit des therapeutischen Angebots bewertet.

Diese HELIOS Rehakliniken sind in der TOP-Liste (alphabetisch nach Ort):

Orthopädie:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
HELIOS Rehaklinik Damp
HELIOS Klinik Kipfenberg

Psychosomatik:
HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
HELIOS Klinik Schwedenstein (Pulsnitz)

Neurologie:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg
HELIOS Rehaklinik Damp
HELIOS Klinik Geesthacht
HELIOS Klinik Hagen-Ambrock
HELIOS Klinik Hattingen
HELIOS Klinik Hohenstücken
HELIOS Klinik Kipfenberg
HELIOS Klinik Leezen
HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz

Krebs:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS Klinik Lehmrade
HELIOS Klinik Schloss Schönhagen
HELIOS Klinik Bergisch-Land (Wuppertal)

Herz:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS AOK-Klinik Bad Ems
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
HELIOS Rehaklinik Damp

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Onlineschulungen im Internet: HELIOS klärt zum richtigen Umgang mit Antibiotika auf

Ab sofort können Besucher auf der HELIOS Website an Onlineschulungen zum richtigen Umgang mit Antibiotika teilnehmen. Kurze Filme, Animationen und Quizfragen vermitteln notwendiges Wissen zum Thema. Grundlage für die unternehmensweite Initiative ist das diesjährige Wissensziel der HELIOS Kliniken Gruppe, im Jahr 2016 alle Mitarbeiter im korrekten und bewussten Umgang mit Antibiotika zu schulen. Vom Chefarzt über die Pflegekraft bis hin zum Serviceassistenten: In der HELIOS AOK-Klinik Bad Ems erhalten alle Mitarbeiter eine verbindliche Fortbildung zum richtigen Einsatz von Antibiotika. Nun stehen die bislang nur intern zugänglichen Onlineseminare für alle frei nutzbar im Internet zur Verfügung. Je nach Vorkenntnissen können die Teilnehmer zwischen verschiedenen Versionen wählen. So profitieren medizinische Laien ebenso wie Ärzte oder Pflegende von diesem kostenfreien Angebot. Zu finden ist es unter: https://www.helios-kliniken.de/wissen/wissensziel-2016

Bei der Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten gelten Antibiotika nach wie vor als wichtigstes Instrument. Wirken können sie aber nur dann, wenn die Indikation richtig gestellt und der Wirkstoff korrekt ausgewählt wurde. Durch übermäßigen und unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika werden weltweit ungewollt Bakterien gezüchtet – sogenannte multiresistente Erreger –, die gegen immer mehr Antibiotika resistent sind. Diese Keime können für abwehrgeschwächte Menschen lebensbedrohlich werden. Deshalb sind Antibiotikaresistenzen ein zentrales Gesundheitsproblem unserer Zeit. Die HELIOS Kliniken Gruppe möchte durch die interaktiven Schulungen ein Zeichen gegen diese Entwicklung setzen – zum Wohle der heutigen Patienten und künftiger Generationen.

„Als Kliniken tragen wir eine besondere Verantwortung, sehr bewusst und reflektiert mit Antibiotika umzugehen“, sagt Grzegorz Krzyżowski, Ärztlicher Direktor der HELIOS AOK-Klinik Bad Ems. „Aus diesem Grund finden wir es besonders wichtig, nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch die Öffentlichkeit zu informieren. Es geht nicht darum, Antibiotikaexperten auszubilden. Vielmehr wollen wir für einen sorgsamen Umgang mit diesen Medikamenten sensibilisieren.“

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Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Volker Martin
Unternehmenskommunikation & Marketing
Telefon: +49 2324 966 731
E-Mail: volker.martin@helios-kliniken.de

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