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Flexible Reha näher am Menschen

Johannesbad Gruppe weiter auf Wachstumskurs: Der neue Geschäftsbereich Ambulante Rehabilitation hat jetzt zwei Standorte im Großraum München und in Dresden.

MÜNCHEN/GERMERING/DRESDEN. „Unser Rückgrat sind unsere gut aufgestellten Rehabilitationskliniken. Für die Zukunft sehen wir große Potentiale in der ambulanten Rehabilitation. Unsere Vision heißt urban, ambulant, digital und für den Patienten und Kunden regional vernetzt“, erklärt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. Vor den Toren Münchens und in Dresden hat die Gruppe innerhalb weniger Wochen zwei Einrichtungen übernommen und ein klares Zeichen gesetzt, die ambulante Rehabilitation zügig auszubauen.

Die Zentren bieten ein weites Leistungsspektrum: Neben der orthopädischen Rehabilitation gehören auch Prävention, umfangreiche Physio- und Ergotherapie, Medical Fitness sowie Rehabilitationsnachsorge zum Angebot. „Wir haben lange gesucht, bis wir die richtigen Partner gefunden haben: Hohes Qualitätsbewusstsein und langjährige Erfahrungen im regionalen Markt waren für uns die wichtigsten Kriterien“, betont York Dhein. An den beiden neuen Standorten der Johannesbad Gruppe übernimmt das Familienunternehmen jeweils eine bestehende und gut etablierte Einrichtung. Alle Mitarbeiter arbeiten weiter für das Unternehmen. Die Johannesbad Gruppe stärkt damit das ambulant verfügbare Angebot an medizinischer Versorgung im Rehabilitations- und Vorsorge-Bereich vor Ort und sichert die Zukunft der Rehazentren.

In den ambulanten Zentren entwickelt die Johannesbad Gruppe ein umfassendes Betreuungskonzept weiter, das mehr leistet als Rehabilitation, wie Claudia Eilhauer, Leiterin des neuen Geschäftsbereichs, erklärt: „Die Kunden und Patienten können hier zahlreiche präventive Angebote nutzen. Gleichzeitig sichern umfassende Leistungen wie die Weiterbetreuung im Fitnessbereich oder die therapeutische Weiterbehandlung auf Rezept die Nachhaltigkeit der Rehabilitation.“ Weitere Angebote sollen folgen: Teletherapeutische Leistungen und mobile Rehabilitationsangebote sollen dem Patienten einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden sichern.

Zukunft mit neuem Geschäftsbereich
Für den Mediziner und Gesundheitsmanager York Dhein steht fest: „Die Menschen brauchen flexible und wohnortnahe Angebote, um beispielsweise nach Operationen wieder fit zu werden.“ So kann die Therapie nach einem operativen Eingriff oder nach einer stationären Reha unkompliziert am Heimat- oder Arbeitsort weitergeführt werden. „Ambulante Reha passt sich ideal an die Lebensumstände der Menschen an. Das ist die Zukunft“, erklärt York Dhein.

Die beiden Reha-Zentren sind der erste Schritt beim Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs. Neben den Kliniken, der Gesundheitshotellerie, der Johannesbad Akademie für Gesundheitsberufe sowie der Zahnmedizin erweitert die Johannesbad Gruppe damit ihr Portfolio. „Wir können die Kompetenz der stationären und ambulanten Rehabilitation bündeln, voneinander lernen und schaffen so weitere Potentiale für die Zukunft“, erklärt Claudia Eilhauer, die den Geschäftsbereich aufbauen wird. Sie selbst hat ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin an der Johannesbad Akademie in Bad Elster absolviert und nach einem entsprechenden Masterstudium zuletzt die Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing geleitet.

Die Johannesbad Gruppe betreibt in Deutschland neun Fachkliniken für Vorsorge und Rehabilitation, eine Adaptionseinrichtung und sechs zahnmedizinische Zentren. Das Spektrum reicht von der Orthopädie über Neurologie, Urologie, Akutschmerztherapie, Suchttherapie/Adaptionsbehandlungen, Psychosomatik und Zahnmedizin.

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Johannesbad Fachkliniken gehören zu den Besten

„Focus Gesundheit“: Einrichtungen in Altenberg, Fredeburg und Furth im Wald sind wieder „Top-Rehakliniken“ – Weiterempfehlung zeigt Kompetenz und Qualität

MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Das vierte Jahr in Folge sind die Johannesbad Fachkliniken Fredeburg, Furth im Wald und Raupennest in Altenberg ausgezeichnet: Die Reha-Einrichtungen für Sucht und Orthopädie gehören laut Magazin „Focus Gesundheit“ in ihren Kategorien zu den besten Deutschlands. Wichtigste Auswahlkriterien für das Ranking sind bei der Untersuchung von „Focus Gesundheit“ die Reputation und das medizinische Angebot aus Sicht von Patienten und Ärzten. Mehr als 1.000 Einrichtungen hat Focus unter die Lupe genommen, 440 schafften es in die Liste der von „Focus Gesundheit“ empfohlenen Reha-Kliniken.

„Diese Platzierung unter den Top-Rehakliniken macht deutlich, dass die medizinische Qualität in unseren Einrichtungen sehr hoch ist“, betont Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. „Seit Jahren sind unsere Kliniken vorne dabei – das haben wir vor allem unseren Mitarbeitern zu verdanken.“ Denn nur zufriedene Patienten würden die Reha-Kliniken weiterempfehlen. „Das ist für uns das größte Lob“, sagt York Dhein. Der Vorstandsvorsitzende versprach: „Auch in den kommenden Jahren investieren wir weiter in unsere Einrichtungen – damit unsere Kunden auch in Zukunft zufrieden sind.“

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Johannesbad Gruppe unterstützt Kampagne zur Stärkung der Reha

Johannesbad Gruppe, Dr. York Dhein

„Reha. Macht’s besser!“ – mehr als 250 Rehabilitationseinrichtungen stellen Forderungen an Gesundheitspolitik und sensibilisieren Öffentlichkeit

Johannesbad Gruppe, Dr. York Dhein

Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe.

BERLIN/MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Die Rehabilitation ist das Stiefkind der Gesundheitspolitik: Reha-Einrichtungen, verordnende Ärzte und nicht zuletzt die Patienten – sie alle kämpfen tagtäglich gegen die Bürokratie der Anträge, unbegründete, intransparente Ablehnungen von Reha-Anträgen und eine zu geringe Vergütung der Reha-Maßnahmen. Nun haben sich zahlreiche Rehabilitationseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit und die Politik aufmerksam zu machen. Daraus ist die Kampagne „Reha. Macht’s besser!“ entstanden. Die Johannesbad Gruppe unterstützt diese wie auch weitere rund 250 Reha-Einrichtungen, der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) und der Arbeitskreis Gesundheit, die gemeinsam mit der Münchener Agentur trio Group entwickelt wurde. „Die Politik sieht nicht den volkswirtschaftlichen Nutzen der Rehabilitation, die Krankenkassen schauen nur auf die Kosten. So kann das nicht weitergehen“, warnt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe und Mitglied im Vorstand des Verbands der privaten Krankenanstalten Bayern (VPKA). Er formuliert eine Forderung der Kampagne: „Reha-Einrichtungen müssen qualifizierte Fachkräfte angemessen bezahlen können.“

Mit einer Kampagnen-Website sowie über Facebook und Twitter soll vor allem die Politik aber auch eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Die zentralen Forderungen sind:

  • Verbesserung der Genehmigung: Fast jeder zweite Reha-Antrag, der keine Anschluss-Reha an einen Krankenhausaufenthalt ist, wird abgelehnt. Die Entscheidungen der Krankenkassen und der Rentenversicherungen sollen transparenter werden.
  • Höhere Vergütungssätze: Ziel ist eine leistungsgerechte Vergütung für Reha-Leistungen, die sicherstellt, dass Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen angemessen und marktüblich bezahlt werden können.
  • Freie Wahl der Klinik bzw. des ambulanten Zentrums: Es soll erreicht werden, dass die Patienten unter den geeigneten und zugelassenen Reha-Einrichtungen frei und ohne das Tragen von Mehrkosten wählen können.

Dr. Katharina Nebel, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. und Geschäftsführende Gesellschafterin der Private Kliniken betont: „Es muss endlich Schluss damit sein, dass die Rehabilitation von der Politik links liegen gelassen wird. Das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz, das das Bundesgesundheitsministerium auf den Weg gebracht hat, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dennoch gibt es nach wie vor viele Baustellen. Mit der Kampagne möchten wir auf diese aufmerksam machen.“ Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. sagt: „Gemeinsam sind wir stark und mehrere Stimmen sind lauter als eine einzelne. Daher ist es so wichtig, dass sich mehr als 200 Reha-Einrichtungen zusammengefunden haben und sich an der Kampagne beteiligen.“ York Dhein fordert neben der Erhöhung der Vergütungssätze für Reha-Leistungen, dass das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten konsequent umgesetzt wird: „Das muss ernst genommen werden. Die Patienten sollen auch unter den zugelassenen und geeigneten Vertragseinrichtungen der Rehabilitation frei wählen können, ohne dafür einen Aufpreis zahlen zu müssen.“ Häufig seien Ablehnungen nicht nachvollziehbar, oft primär finanziell motiviert. „Damit muss endlich Schluss sein“, betont der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, zu der zehn Einrichtungen mit mehr als 2.500 Betten in ganz Deutschland gehören.

Die Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ ist trägerübergreifend. Eine Teilnahme ist nach wie vor möglich. Die Kliniken und Verbände informieren mit verschiedenen Maßnahmen und Aktionen sowohl offline als auch online über die Kampagne.

Als Initiatoren der Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ haben sich über 250 Reha-Einrichtungen sowie mehrere Verbände von Reha-Leistungserbringern zusammengeschlossen. Die Kampagne hat zum Ziel, auf die Probleme der Rehabilitation aufmerksam zu machen. Informationen zur Kampagne und den Initiatoren unter www.rehamachtsbesser.de

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Johannesbad Fachklinik Hochsauerland ist wertvoll für die Region

Bei Umfrage der Wirtschaftswoche bescheinigen Bürger im Hochsauerlandkreis der Einrichtung großes Engagement

Die Johannesbad Fachklinik Hochsauerland wurde von der Wirtschaftswoche als wertvoller Arbeit für das Gemeinwohl ausgezeichnet.

SCHMALLENBERG. Die Johannesbad Fachklinik ist ein „wertvoller Arbeitgeber für das Gemeinwohl“. Das bestätigt das Magazin „Wirtschaftswoche“ der Einrichtung in Bad Fredeburg. Bei der Umfrage des Marktforschungsinstituts ServiceValue im Auftrag der Wirtschaftswoche erreichte die Klinik im Ranking des Hochsauerlandkreises Platz zwei hinter dem Klinikum Hochsauerland. „Die Auszeichnung freut uns sehr, ist sie doch Ausdruck und Ergebnis unseres Selbstverständnisses, als Klinik sinn- und wertestiftender Teil des öffentlichen Lebens zu sein“, sagt Elmar Knoche, Leiter der Johannesbad Fachklinik Hochsauerland. „Als Klinik steht die Gesundheit im Fokus unseres täglichen Handelns“, erklärt er, „das gilt nicht nur für die Behandlung unserer Patienten, sondern ganz besonders für den Umgang mit unseren Mitarbeitern.“

In der Johannesbad Fachklinik Hochsauerland werden jährlich rund 1.700 Patienten mit Erkrankungen, die in erster Linie seelisch bedingt sind oder bei denen körperliche Beschwerden seelische Belastungen hervorgerufen haben, behandelt. Depression, Burnout-Syndrome, Anpassungsstörungen, Angst- und Panikstörungen, posttraumatische Belastungen und Traumafolgen gehören ebenso zum Indikationsspektrum wie Essstörungen, chronische Schmerz- und Persönlichkeitsstörungen oder Glücksspielsucht. Außerdem werden psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter behandelt; auch Angehörige von Suchtkranken erfahren in Bad Fredeburg Unterstützung und Begleitung. In der Einrichtung mit 232 Therapieplätzen, die Chefarzt Dr. Jens Schneider leitet, sind rund 120 Mitarbeiter beschäftigt.

Wertvoll für die Region gilt demnach ein Arbeitgeber, wenn er über sein Unternehmen und das Wohl seiner eigenen Mitarbeiter hinausdenkt und handelt. „Wir sind eng mit Kommune und Landkreis verbunden und fühlen uns mitverantwortlich für die Lebensqualität der Menschen“, sagt Elmar Knoche. Laut Wirtschaftswoche schnitten jene Arbeitgeber am besten ab, die aus Sicht der Befragten am meisten zum Gemeinwohl beitragen. Hierbei wurden die Bewohner von 95 Landkreisen und kreisfreien Städten in der Region West befragt, wie sie den Wert von insgesamt 3.524 regional ansässigen Unternehmen für das Gemeinwohl beurteilen. Pro Landkreis beteiligten sich mindestens 100 Bürger, pro Großstadt mindestens 1.000. Sie gaben den Unternehmen Noten von 1 wie „ausgezeichnet“ bis 6 wie „mir unbekannt / irrelevant für das Gemeinwohl“.

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Reha-Management: Neues Standardwerk setzt Maßstäbe

Das Werk „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ ist bereits ausgezeichnet worden – Herausgeber sind Dr. York Dhein und Professor Dr. Dr. Wilfried von Eiff

Das Buch „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ erscheint am 26. September im Kohlhammer-Verlag, es kostet 49 Euro und ist im Fachbuchhandel, online und als E-Book erhältlich.

MÜNCHEN. Jetzt gibt es ihn: den Praxisleitfaden für Rehabilitationsmanager. Das Buch „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ erscheint im September im Kohlhammer Verlag und ist bereits jetzt mit dem begehrten Label „Buchtipp Gesundheitswirtschafts­kongress 2019“ als besonders relevante Publikation ausgezeichnet worden. Herausgeber sind Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, und Professor Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Professor für Krankenhausmanagement an der Universität Münster und Leiter des Centrums für Krankenhaus-Management. Sie vereinen in ihrem neuen Werk geballtes Expertenwissen. Die Herausgeber und 40 weitere Autoren des Praxisleitfadens, alles namhafte Experten der Branche, verfügen neben enormem Wissen über insgesamt fast 700 Jahre Know-how in der medizinischen Rehabilitation und der Gesundheitswirtschaft. Was sie darüber hinaus noch eint: Sie alle haben neue Konzepte und Wege für ein erfolgreiches Management der Reha-Einrichtungen entwickelt.

Die Themen des Werkes sind breit gefächert: Sie reichen von der Digitalisierungs­strategie über Finanzierung, Umgang mit Finanzinvestoren, sektorübergreifende Kooperationsstrategien, Qualitätsmanagement, Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Reha-Betrieb bis hin zu neuen Reha-Geschäftsmodellen in einer zunehmend digitalisierten Medizinwelt. Zur Idee hinter dem neuen Standardwerk für die Reha-Branche sagt Initiator York Dhein: „Wir haben uns gefragt: Wie funktioniert erfolgreiches Management in der Rehabilitation heute und in der Zukunft? Dabei mussten wir feststellen, dass es zu diesem Thema so gut wie keine umfassende Literatur gibt, die alle wesentlichen Bereiche von Rehabilitation zusammenführt und sich dabei mit den aktuellen Herausforderungen der Branche befasst. Diese Lücke schließt unser Buch.“ Die neue Publikation für modernes Management will ein Praxisleitfaden sein, auf den heutige und zukünftige Führungskräfte der Branche zurückgreifen können. „Unser Anspruch war es, Führungskräften in Reha-Unternehmen Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie in einem disruptiven Marktumfeld strategische und operative Managemententscheidungen fundierter treffen können“, sagt Wilfried von Eiff und fügt an: „Das Management muss wissen, wie der Markt ‚tickt‘ und die treibenden Marktkräfte kennen.“ Das praxisorientierte Werk behandelt deshalb beispielsweise Fragen der Investitionsfinanzierung ebenso wie den Umgang mit der Situation des Fachkräftemangels. Es reflektiert erfolgreiche Führungstechniken und setzt sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinander, um nur einige Aspekte herauszugreifen.

Das neue Standardwerk für die Rehabilitation wurde bereits als besonders relevante Neuerscheinung 2019 mit dem Label „Buchtipp Gesundheitswirtschaftskongress 2019“ ausgezeichnet.

Schon der Aufbau des Werks belegt die Praxisorientierung, wie York Dhein erklärt: „Am Ende eines jeden Kapitels stehen Empfehlungen für das Reha-Management.“ Dieser rote Faden aus Einordnung und Handlungsempfehlungen zieht sich konsequent durch das Buch. Den Abschluss bildet die „Agenda Rehabilitation 2025“. Wilfried von Eiff betont: „Wir verstehen unseren Leitfaden nicht zuletzt auch als Einstieg in und Aufforderung zu einem konstruktiven Dialog zwischen Entscheidern, Verbandsvertretern, Kostenträgern und Politikern.“

Als Autoren haben York Dhein und Wilfried von Eiff namhafte Experten aus der Gesundheitsbranche gewonnen. Neben Vorständen und Geschäftsführern von Kliniken und Klinikgruppen schreiben unter anderem:

  • Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken e.V. BDPK; Geschäftsführer des Instituts für Qualitätsmanagement
  • Professor Dr. oec. Alfred Angerer, ZHAW School of Management and Law, Leiter Management im Gesundheitswesen, Winterthur
  • Professor Heinz Lohmann, Gesundheitsmanager
  • Dr. Teresia Widera und Dr. Maren Bredehorst, PhD , Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V.
  • Prof. Dr.med Gert Krischak, Leiter des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Uni Ulm (IFR Ulm)
  • Thomas Keck, Erster Direktor DRV Westfalen

Außerdem geben Experten aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, E-Health und Digitalisierung Einblick in die künftigen Herausforderungen und Konzepte, u.a.:

  • Eike Alexander Kraft, Head of Global Marketing & Communications, Roland Berger
  • Dr. Michael John, stellvertretender Leiter des Innovationszentrums Telehealth Technologies am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
  • Marc Raschke, Leiter Unternehmenskommunikation, Klinikum Dortmund
  • Simon Pink, Leiter Unternehmenskommunikation, Johannesbad Gruppe

Weitere Informationen zum Buch „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ gibt es unter https://www.fachbuch.johannesbad.de.

 

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Gemeinsam für die Patienten: Johannesbad Gruppe setzt auf ambulante Reha und sichert Zukunft des Gesundheitszentrums Germering.

MÜNCHEN/GERMERING. Seit einem Vierteljahrhundert betreuen Mitarbeiter des Gesundheitszentrums Germering (GZG) Patienten aus der Stadt und der Umgebung. Damit das auch künftig so bleibt, übernimmt die Johannesbad Gruppe das ambulante Rehabilitationszentrum und sichert so die Zukunft der Einrichtung. Von September an ändert sich nur der Name – künftig heißt es Johannesbad ambulante Reha München Germering. Mitarbeiter, Ansprechpartner und Angebot bleiben gleich; für die Kunden ändert sich nur das Erscheinungsbild des GZG. „Als familiengeführtes Unternehmen legen wir Wert auf Kontinuität“, sagt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, und fügt an: „Eine Einstellung, die auch Arno Brackmann als Gründer und langjähriger Geschäftsführer des GZG lebt.“

Zukunft ambulante Reha
Die etwa 45 Mitarbeiter des GZG und der Physiotherapie im GerMedicum, die ebenfalls an die Johannesbad Gruppe angegliedert wird, kennen ihren neuen Chef und einige Kollegen bereits. Therapeuten, Sportlehrer und Beschäftigte in der Verwaltung – alle werden im GZG weiterarbeiten. „Ambulante Reha hat eine große Zukunft“, betont York Dhein. Der Mediziner und Manager weiß: „Die Menschen brauchen flexible und wohnortnahe Angebote, um beispielsweise nach Operationen wieder fit zu werden.“ So kann die Therapie nach einem operativen Eingriff oder nach einer stationären Reha unkompliziert am Heimat- oder Arbeitsort weitergeführt werden. „Ambulante Reha passt sich flexibel an die Lebensumstände der Menschen an“, erklärt York Dhein.

Die Johannesbad Gruppe betreibt in Deutschland neun Fachkliniken und bietet dort Rehabilitation, Anschlussheilbehandlungen sowie ambulante und Akuttherapien an. Das Spektrum reicht von der Orthopädie über Urologie, Neurologie, Akutschmerztherapie sowie psychosomatische Medizin, Suchttherapie/Adaptionsbehandlungen und Psychotherapie. Darüber hinaus bietet die Johannesbad Gruppe Präventions- und Rehabilitationsangebote für Kinder und Jugendliche sowie für Eltern und ihre Kinder an. Die Johannesbad Therme in Bad Füssing zählt zu den größten Deutschlands und verfügt über eines der am höchsten konzentrierten Heilwasser.

Breitgefächerte Aus- und Weiterbildung
„Auch Prävention wird immer wichtiger“, sagt York Dhein. Das leistet das Gesundheitszentrum vor den Toren Münchens mit verschiedenen Kursen ebenfalls für seine Kunden. „Durch den Anschluss an die Johannesbad Gruppe nutzen wir Synergien und können uns so weiterentwickeln“, betont Arno Brackmann. Denn der Gesundheitsdienstleister mit Sitz in München bildet an zwei Standorten Physio- und Ergotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister aus. „Die Mitarbeiter im GZG profitieren auch von unseren beruflichen Weiterbildungen“, verspricht der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, „und das kommt letztlich unseren Kunden, den Patienten, zugute.“

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Zurück in den Alltag: Therapieplätze für Dortmund

Johannesbad Gruppe schafft Angebot für Abhängigkeitserkrankte in der Metropolregion Dortmund – bessere Re-Integration in das Erwerbsleben

 

Die neue Klinik entsteht auf dem Gelände des BFW Dortmund. Foto: Stadt Dortmund/Roland Gorecki

DORTMUND. Die Stadt Dortmund stärkt die stationäre medizinische Versorgung für Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen. Dafür entsteht in Dortmund-Hacheney eine neue Rehabilitationsklinik der Johannesbad Gruppe für 250 Menschen mit substanzbezogenen Störungen und Abhängigkeitserkrankungen. Damit weitet die Gruppe eine bestehende und erfolgreiche Kooperation mit dem Berufsförderungswerk (BFW) in direkter Nachbarschaft aus. Im BFW stellten Stadt, Wirtschaftsförderung und Johannesbad Gruppe am Dienstag, 28. Mai, das Neubauprojekt vor. „Für die Stadt Dortmund ist die Bereitstellung der stationären Rehabilitation vor Ort das erforderliche und sinnvolle Angebot für Patienten. Sie erhalten in der neuen Einrichtung der Johannesbad Gruppe Unterstützung auf dem Weg zurück in ihren Alltag und in den Beruf“, sagte Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Ludger Wilde aus dem Dezernat für Umwelt, Planen und Wohnen betonte: „Ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen, entsteht auf dem bisherigen Parkplatz neben dem BFW die neue Einrichtung.“ Behandelt werden bereits entgiftete, hoch motivierte Patienten mit einer Historie im Umgang mit legalen Drogen wie Alkohol, Nikotin oder nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Baubeginn für das Projekt ist für 2020 geplant, bezugsfertig soll die Klinik im Jahr 2022 sein. Das Bauvolumen liegt bei rund 40 Millionen Euro. Die Johannesbad Gruppe schafft damit rund 100 Arbeitsplätze in der Stadt.

Therapien näher am Menschen

Laut Suchtbericht aus dem Jahr 2017 weisen mindestens 25.000 Dortmunder eine behandlungsbedürftige alkoholbezogene Störung auf. Gut 11.000 Menschen in Dortmund sind medikamentenabhängig, um nur zwei Abhängigkeitserkrankungen zu nennen, die auf dem Konsum legaler Drogen beruhen. „In der Metropole verbessern wir die Therapiesituation. Wir sind näher an den Menschen und können so direkte Hilfestellung vor Ort leisten“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, Dr. York Dhein, und fügte an: „Wir arbeiten auch eng mit den Akutkrankenhäusern und Suchtberatungsstellen in der Region zusammen.“ Dr. Dieter Geyer, Chefarzt der Johannesbad Fachklinik Fredeburg, die in den Dortmunder Neubau umziehen wird, erklärte: „Hier werden wir bereits entgiftete Patienten aus ganz Deutschland, mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen, behandeln. Überwiegend solche mit Alkohol- und Medikamentengebrauchsstörung. Die Patienten sind hoch motiviert und werden darauf vorbereitet, mit ihrer Abhängigkeit zu leben, ohne rückfällig zu werden.“ Er ergänzt: „Rund 80 Prozent der Patienten schließen die Therapie nach durchschnittlich acht bis fünfzehn Wochen positiv ab.“ Die Johannesbad Gruppe ist in Dortmund keine Unbekannte: Bereits seit Mai 2018 betreibt der Gesundheitsdienstleister im Gebäude des BFW am Rombergpark eine Adaptionseinrichtung, die Frauen und Männer ab 18 Jahren nach einer Therapie in den Alltag zurückbringt. „Ziel ist es, die Patienten möglichst schnell wieder im Erwerbsleben zu re-integrieren“, erklärt York Dhein.

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt

Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris sagte bei der Pressekonferenz: „Mit dieser Klinik erweitern wir in Hacheney das wichtige Hilfsangebot für Suchtkranke. Motivierten Patienten erleichtert das den Weg zurück in Beruf und Alltag.“ Der Neubau entsteht auf einem Parkplatz direkt neben dem Berufsförderungswerk. Das BFW wird zukunftsorientiert ein eigenes Parkhaus für seine Teilnehmer und Mitarbeiter bauen; Baubeginn ist für November 2019 geplant. Der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe versicherte: „Die Zusammenarbeit mit der Kommune ist uns wichtig. Wir stimmen die Planungen für die neue Klinik deshalb eng mit dem Bezirksausschuss und der Stadt Dortmund ab.“

Dortmund ist die zweite Präsenz der Johannesbad Gruppe in Nordrhein-Westfalen. Seit 1976 betreibt sie im sauerländischen Schmallenberg drei weitere Kliniken für Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen und Psychosomatik. Bundesweit ist der Gesundheitsdienstleister an insgesamt zwölf Standorten mit Reha-Einrichtungen und Fachkliniken vertreten. Die neue Klinik in Dortmund-Hacheney wird 2022 betriebsbereit sein; es entstehen 250 Patientenzimmer, Therapie- und Verwaltungsräume. Dort sollen künftig insgesamt 100 Ärzte, Therapeuten und Mitarbeiter in Service und Verwaltung beschäftigt werden. Darüber hinaus schafft die Gruppe ein Weiterbildungsangebot für Ärzte und Therapeuten in Dortmund.

Prävention gegen Sucht

Die Johannesbad Fachkliniken sind seit Jahren eng mit den Suchtberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen vernetzt. Außerdem engagieren sich die Therapeuten für die Suchtprävention. In Schmallenberg besuchen Therapeuten gemeinsam mit ausgewählten Patienten regelmäßig Schulen. „Von dieser persönlichen Begegnung profitieren alle. Dieses Engagement wollen wir auch in Dortmund fortsetzen“, schloss Dieter Geyer.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter: dortmund.johannesbad.com.

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Der Therapeut im Wohnzimmer

Johannesbad Fachklinik Bad Füssing baut Telerehabilitation weiter aus – mobile Nachsorge per Smartphone, Tablet oder Laptop

In der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing trainieren Patienten unter Anleitung der Therapeuten mit der Tele-Reha-Anwendung. Zuhause nutzen sie die Anwendung auf dem mobilen Gerät. (vorne im Bild: Michael Müller, Teamleiter Physiotherapie der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing).
Foto: Johannesbad

BAD FÜSSING. Wenn Gerda W. nach drei Wochen ohne Stützen die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing wieder verlässt, nimmt sie ihren Physiotherapeuten mit nach Hause. Denn die Johannesbad Gruppe betreut Patienten nach dem stationären Aufenthalt jetzt per Telerehabilitation einfach und unkompliziert auf dem eigenen Smartphone, Tablet oder Laptop weiter. Die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing ist hier Vorreiter. „Unsere Kunden lernen die mobile Anwendung kennen“, erklärt Michael Müller, Teamleiter der Physiotherapie der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing, und ergänzt: „Zuhause wissen sie, wie sie selbstständig weiterarbeiten können.“ Außerdem erhalten sie regelmäßige Rückmeldungen von den Therapeuten.

Michael Müller hat das Projekt in Bad Füssing umgesetzt und kann nach den ersten sechs Monaten von guten Erfolgen berichten: „Pro Woche nutzen fünf bis zehn neue Patienten das Programm; schon rund 60 Prozent der Patienten nehmen unser kostenfreies Angebot wahr, die Anwendung zur Nachsorge zu nutzen.“ Derzeit liegt das Konzept für die Nachsorge zur Genehmigung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Vor Ort im Johannesbad weisen Physiotherapeuten die Anwender ein. Nach dem Aufenthalt nehmen die Patienten einen individuellen Trainingsplan mit nach Hause. Dort melden sie sich über den PC oder ein mobiles Endgerät zur Johannesbad-Tele-Reha-Sitzung an. Hier finden sich bereits vorgefertigte auf den Einzelnen abgestimmte Übungen mit Videoanleitungen, die Patienten ganz einfach nachmachen können. „Außerdem haben wir die Möglichkeit, individuelle Aufgaben einzugeben – so passen wir das Programm an den Bedarf des jeweiligen Patienten an“, erklärt der Teamleiter der Physiotherapie.

Physiotherapie überall und jederzeit

Für Michael Müller liegen die Vorteile auf der Hand: „Unsere Patienten bleiben am Ball.“ Denn Wartezeiten für einen Therapeuten-Termin fallen weg. Außerdem lässt sich die Telereha ganz einfach in den Alltag integrieren, wie der Therapeut betont: „Die Plattform ist immer und überall verfügbar. Rückfragen an meine Kollegen und mich beantworten wir so schnell es geht, mindestens einmal täglich.“ Bei der neuen Tele-Reha-Anwendung achtet die Johannesbad Gruppe besonders auf den Datenschutz.

„Neben der Nachsorge können wir das System auch für die Prävention in der Johannesbad Fachklinik einsetzen“, informiert Michael Müller. Auch in diesen Angeboten findet die Plattform Anwendung. „Unsere Kunden nutzen das Programm selbstständig zusätzlich zum Therapieangebot durch uns.“ Die Johannesbad Gruppe arbeitet bereits an der Weiterentwicklung der Telereha: Wenn Patienten und Kostenträger die Anwendung weiter so gut annehmen, sollen weitere Johannesbad Fachkliniken den orthopädischen Patienten die Plattform zur Verfügung stellen. Außerdem entwickeln die Therapeuten eigene Übungen und spielen diese in die Plattform ein. „So individualisieren wir das Programm weiter und gehen noch stärker auf einzelne Anforderungen ein“, erklärt der Therapeut.

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Dr. York Dhein engagiert sich im Vorstand des VPKA Bayern

Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe setzt sich für stärkere Position der Rehabilitation ein

Der neue Vorstand des VPKA (von links nach rechts): Stefan Scharl (2. Vorsitzender), Dr. York Dhein, Oliver Bredel, Ludwig Klitzsch, Dr. Claas Hohmann (3. Vorsitzender), Markus Stark (1. Vorsitzender), Etzel Walle, Dr. Markus Hamm. Foto: VPKA

MÜNCHEN. Dr. York Dhein gehört jetzt zum Vorstand des Verbandes der Privatkrankenanstalten Bayern (VPKA). Der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe mit Sitz in München fordert, dass die Politik die Rehabilitation mehr in den Fokus nimmt und kritisiert den Bundesgesundheitsminister: „Jens Spahn schadet der ganzen Branche durch seine Pflegegesetzgebung, hier wurde die Rehabilitation schlicht vergessen.“ Darüber hinaus ist seine Hauptforderung, klare Rahmenbedingungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu schaffen: „Es kann nicht sein, dass das Faxgerät immer noch das wichtigste Kommunikationsmedium ist, immerhin sind wir im 21. Jahrhundert.“

York Dhein betont: „Auch einzelnen Kliniken und kleineren Klinikgruppen wollen wir mit dem VPKA eine Plattform bieten und die Position der Rehabranche stärken.“ Als Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe engagiert sich der Mediziner besonders für die Weiterentwicklung der Rehabilitation. Mit der Neuwahl des Vorstandes hat der VPKA einen Generationswechsel vollzogen. Neben York Dhein sind jetzt Dr. Markus Hamm (Schön-Kliniken), Oliver Bredel (Sana Kliniken des Landkreises Cham), Etzel Walle (m&i Klinikgruppe Enzensberg) und Ludwig Klitzsch (Ideamed) im Vorstand. Den Vorsitz inne haben Markus Stark (Kliniken Dr. Erler), Stefan Scharl (Reha-Zentren Passauer Wolf, Bad Griesbach-Therme) und Dr. Claas Hohmann (Wolfart-Klinik).

Zum VPKA:
Der VPKA vertritt die gemeinsamen fachlichen Belange der Privatkrankenanstalten in Bayern in allen gesellschaftlichen, sozialpolitischen und tariflichen Angelegenheiten insbesondere gegenüber der Öffentlichkeit, der Regierung, den politischen Parteien, den Behörden, den fachlichen und überfachlichen Unternehmensorganisationen sowie den Gewerkschaften. Mitglieder des Verbandes sind staatlich genehmigte oder sonst zugelassene Privatkrankenanstalten in Bayern. Der VPKA ist der mitgliederstärkste der 13 Landesverbände, die zum Verband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) mit Sitz in Berlin gehören.

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Jens Spahn setzt auf Prävention und Rehabilitation

Bundesgesundheitsminister in Bad Füssing: neue Konzepte und mehr Prävention – gemeinsam gegen den Fachkräftemangel

  • Bundesgesundheitsminister diskutiert mit Johannesbad Gruppe
  • Kassenvertreter fordern, die Digitalisierung voranzutreiben

Brigitte Gross, Direktorin der DRV Bund, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Dr. Irmgard Stippler, Vorsitzende des Vorstandes der AOK Bayern, Dr. Ralf Langejürgen, Leiter der Landesvertretung des Verbands der Ersatzkassen, Werner Krempl, Erster Direktor und Geschäftsführer der DRV Nordbayern, und Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe (von links nach rechts) diskutierten bei den Bad Füssinger Gesprächen über die Zukunft der Rehabilitation. Foto: Johannesbad

BAD FÜSSING. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stärkt der Rehabilitation in Deutschland den Rücken. Bei den Bad Füssinger Gesprächen der Johannesbad Gruppe sagte er: „Nach den Verbesserungen in der Kranken- und Altenpflege werden wir uns auch die Situation in der Rehabilitation ansehen. Und wenn die Pflegeberufe wieder attraktiver werden, werden auch Rehabilitationseinrichtungen profitieren.“ Außerdem ging er auf die Aussage von Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, ein. Dieser forderte: „Wir müssen stärker auf Prävention setzen. Nach den großen Dax-Konzernen muss gerade auch der starke deutsche Mittelstand betriebliches Gesundheitsmanagement im Berufsalltag verankern.“ Jens Spahn sagte dazu: „Die Zukunft liegt in vielfältiger Prävention; genau an diesen Hebeln muss in Zukunft angesetzt werden, denn nur wenn Beschäftigte fit bleiben, ist das Gleichgewicht unseres Gesundheitssystems in Zukunft gesichert.“

Im Johannesbad nahm Jens Spahn vor rund 450 Zuhörern Stellung zu den aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitsbranche. Im Mittelpunkt stand der Fachkräftemangel, von dem Akut- und Rehakliniken gleichermaßen betroffen sind. „Auch im Gesundheitswesen müssen wir auf Wirtschaftlichkeit achten, um in Zukunft weiterhin leistungsstark zu sein“, sagte Jens Spahn. Johannes Zwick sicherte dem Bundesgesundheitsminister Unterstützung zu: „Gemeinsam mit Betreibern anderer Kliniken engagieren wir uns bereits für die Ausbildung und das Employer Branding, um die Gesundheitsberufe wieder attraktiver zu machen. Das werden wir weiter ausbauen.“

Digital für die Gesundheit

Der Bundesgesundheitsminister forderte außerdem die bessere digitale Vernetzung zwischen Rentenversicherern und Krankenkassen: „Bereits jetzt wäre es möglich, durch wissenschaftliche Forschung und Entwicklung sowie Verbesserungen beim Austausch von Informationen unter den Beteiligten des Gesundheitssystems Krankheiten deutlich früher zu erkennen und zu behandeln. Neben dem Gewinn für die persönliche Gesundheit leistet Prävention auch einen wichtigen Beitrag, um Erwerbsminderungen zu verhindern.“ Als Voraussetzung sieht Jens Spahn die systematische, kluge Analyse von Daten. Auch Dr. Johannes Zwick forderte: „Ein engerer Datenaustausch ermöglicht Patienten, schneller und effektiver zu genesen – das verkürzt den Weg zurück in den Beruf. Für Ärzte, Therapeuten und Mitarbeiter des Gesundheitswesens minimiert der Austausch Risiken und entbürokratisiert den Arbeitsalltag.“

Reha lohnt sich

In einer regen Diskussion äußerten sich anschließend Vertreter der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sowie der Krankenkassen. Brigitte Gross, Direktorin der DRV Bund, sagte: „Die Zahlungen von Erwerbsminderungsrenten können durch erfolgreiche Rehabilitationsmaßnahmen deutlich reduziert werden.“ Sie antwortete auf die Frage, ob sich Reha lohne, klar: „Ja!“ Werner Krempl, Erster Direktor und Geschäftsführer der DRV Nordbayern, sieht das Präventionsgesetz aus dem Juli 2015 als ersten großen Schritt. Er sagte in Bad Füssing: „Die Nachhaltigkeit der Reha-Maßnahmen nimmt dadurch spürbar zu. Jetzt sollte jedoch auch finanziell nachgezogen werden, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.“

Prävention garantiere ein funktionierendes Gesundheitssystem im Blick auf den demografischen Wandel. Das betonte Dr. Ralf Langejürgen, Leiter der Landesverbandvertretung des Verbands der Ersatzkassen. Und Dr. Irmgard Stippler, Vorsitzende des Vorstandes der AOK Bayern, forderte verbesserte Digitalisierung: „So können wir eine optimale Versorgung sichern und die Erwerbstätigkeit möglichst lange gewährleisten. Dafür müssen Zuweiser, Kostenträger und Leistungserbringer enger vernetzt werden.“ Dr. Johannes Zwick ergänzte: „Es geht ja nicht nur darum, möglichst lange zu arbeiten, um das System zu erhalten. Sondern auch um die Art und Weise: gesund, motiviert, körperlich und mental leistungsfähig; damit zufrieden und erfolgreich. Das ist entscheidend für die Menschen.“

Die Reha-Branche gilt neben der Akutversorgung und der Altenpflege als dritte große Säule des deutschen Gesundheitssystems. Über eine Million Patienten werden pro Jahr in 1.150 Rehakliniken nach Operationen, Schlaganfall oder aufgrund chronischer oder psychosomatischer Erkrankungen versorgt. Die Johannesbad Gruppe gehört zu den Top-10-Rehaanbietern in Deutschland.

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