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Zukunft der Reha – Johannesbad Kliniken fordern mehr Einsatz des Bundes

Die Rehabilitation trägt nicht nur wesentlich zur Wirtschaftskraft Deutschlands bei, sondern leistet auch einen fundamentalen Beitrag für unsere Gesellschaft. Ihre Rolle und Finanzierung muss politisch dringend gestärkt werden. Die Johannesbad Gruppe zählt zu den zehn größten Reha-Anbietern in Deutschland. Sie unterstützt die Initiative des Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK), die medizinische Rehabilitation zu stärken und politische Reformen anzustoßen.

„Wir sind froh, dass dieses gesellschaftlich so relevante Thema nun auch die politische Aufmerksamkeit bekommt, die zwingend erforderlich ist, um zukunftsfähig und nachhaltig die Versorgung zu sichern“, sagt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. Er fügt an: „Reha-Einrichtungen müssen qualifizierte Fachkräfte angemessen bezahlen können und es darf ihnen kein bürokratischer Knüppel zwischen die Beine geworfen werden bei der Anwerbung geeigneter Fachkräfte.“ Wenn sich die Politik – auch auf Bundesebene – nicht massiv für die Reha einsetze, sei die Versorgung von Patienten gefährdet.

Die Rehabilitationseinrichtungen fordern die Entwicklung und Etablierung eines transparenten, leistungsgerechten und kostenträgerübergreifenden Vergütungssystems in der Rehabilitation. Denn die derzeitigen Reha-Vergütungssysteme der gesetzlichen Krankenkassen und der Rentenversicherungsträger seien nicht leistungsorientiert und würden keine besonderen Aufwände, reale Preissteigerungen oder notwendige Investitionskosten berücksichtigen, betont der Vorstandsvorsitzende. Das müsse sich dringend ändern. „Reha-Einrichtungen sind in Deutschland ein wichtiger Teil der Gesundheitswirtschaft und der Gesellschaft macht York Dhein deutlich und fügt an: „Prävention und eine qualifizierte medizinische Rehabilitation verhindern Pflegebedürftigkeit und tragen zum Erhalt von gesunden Arbeitskräften bei.“ Seiner Auffassung nach braucht es mittelfristig eine eigene Abteilung im Gesundheitsministerium, um nur die Zukunftsthemen zu entwickeln. York Dhein verweist auf Baden-Württemberg. Das Bundesland im Südwesten setzt sich im engen Schulterschluss mit den Rehabilitationseinrichtungen im Bundesrat für einen Rechtsanspruch auf leistungsgerechte Vergütung medizinischer Rehabilitation und für den Zugang zu Reha-Leistungen für Patienten ohne Kostenbeteiligung ein. „Diesen Einsatz für das Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz wünschen wir uns auch für die Einrichtungen zur Rehabilitation der anderen Bundesländer“, sagt der Vorstandsvorsitzende deutlich.

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„Stärkt die Reha in Bayern!“

Vor dem bayerischen Reha-Gipfel fordert Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe konkrete Förderung seiner Branche – Reha ist wichtiger Wirtschaftsfaktor

Dr. med. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, fordert vor dem Reha-Gipfel Unterstützung für die Reha-Branche. Foto: Johannesbad

MÜNCHEN/BAD FÜSSING. 468.500 stationäre Reha-Patienten, 260 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 29.450 Betten, 2,25 Milliarden Euro Umsatz: Diese Zahlen aus der aktuellen Studie zur „Sozioökonomischen Bedeutung der medizinischen Rehabilitation in Bayern“ zeigt eindrücklich, wie relevant die Reha-Branche für die Wirtschaftskraft im Freistaat Bayern ist. Damit die Reha-Einrichtungen des Landes weiter in diesem Maße zur Lebensqualität beitragen können, gelte es, politisch einiges zu ändern, wie Dr. med. York Dhein betont. Er ist Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, einer der zehn größten Reha-Anbieter Deutschlands mit Wiege in Bad Füssing. York Dhein fordert anlässlich des bayerischen Reha-Gipfels, der am Donnerstag (28. November) im Bayerischen Landtag stattfindet: „Reha-Einrichtungen müssen qualifizierte Fachkräfte angemessen bezahlen können und es darf ihnen kein bürokratischer Knüppel zwischen die Beine geworfen werden bei der Anwerbung geeigneter Fachkräfte.“ Wenn sich die Politik – auch auf Bundesebene – nicht massiv für die Reha einsetze, sei die Versorgung von Patienten gefährdet.

Die Rehabilitationseinrichtungen fordern die Entwicklung und Etablierung eines transparenten, leistungsgerechten und kostenträgerübergreifenden Vergütungssystems in der Rehabilitation. Denn die derzeitigen Reha-Vergütungssysteme der gesetzlichen Krankenkassen und der Rentenversicherungsträger seien nicht leistungsorientiert und würden keine besonderen Aufwände, reale Preissteigerungen oder notwendige Investitionskosten berücksichtigen, betont der Vorstandsvorsitzende. Das müsse sich dringend ändern. Außerdem sollten ausländische Fachkräfte in allen Bundesländern innerhalb von vier Wochen anerkannt werden, um so zumindest kurzfristig Entlastung in der schwierigen Personalsituation der Reha-Kliniken zu schaffen. York Dhein erklärt: „Bewegt sich in Bayern nichts, wandern Fachkräfte in andere Bundesländer ab; die sind schneller bei diesem Prozess. Aber wir brauchen deutschlandweit eine gute Lösung und keinen Konkurrenzkampf zwischen den Ländern.“ Gemeinsam mit etwa 30 Vertretern von Reha-Einrichtungen diskutiert der Johannesbad Vorstand beim Reha-Gipfel mit CSU-Abgeordneten über die Zukunft der Branche. Die Johannesbad Gruppe betreibt bundesweit neun Fach- und Rehabilitationskliniken, eine Adaptionseinrichtung, zwei Einrichtungen für ambulante Therapie- und Gesundheitsdienstleistungen und vier medizinische Fachschulen.

Stärkung des ländlichen Raums

Die hohe wirtschaftliche Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für Bayern spiegeln die 24.000 Arbeitsplätze in Vorsorge- und Reha-Einrichtungen wider; seit 2010 sind etwa 3.600 neue Arbeitsplätze entstanden. Der Umsatz liegt bei 2,25 Milliarden Euro. Weitere 438 Millionen Euro Umsatz resultieren aus touristischen Ausgaben der Reha-Patienten sowie ihrer Besucher und Begleiter. Rund 530 Millionen Euro trägt die Reha-Branche in Bayern in Form von Steuern bei, der gesamte fiskalische Nutzen für alle Ebenen des föderalen Bundesstaates beträgt für das Jahr 2016 sogar rund eine Milliarde Euro. Jede vierte Rehaklinik steht in Bayern.

„Reha-Einrichtungen sind in Deutschland ein wichtiger Teil der Gesundheitswirtschaft, auch hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Rolle. Darüber hinaus sind sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor“, macht York Dhein deutlich und fügt an: „Prävention und eine qualifizierte medizinische Rehabilitation verhindern Pflegebedürftigkeit und tragen zum Erhalt von gesunden Arbeitskräften bei.“ Ein großer Teil der Einrichtungen befindet sich im ländlichen Raum. Die aktuelle Studie spricht von einer „besonderen wirtschaftsstrukturellen Bedeutung“ der medizinischen Rehabilitation, „da die stationäre Behandlung von Reha-Patienten weitere komplementäre wirtschaftliche Aktivitäten auslöst, die auf den touristischen Ausgaben von Reha-Patienten und ihrer Besucher und Begleiter beruhen und weit über normalerweise zu verzeichnende Sekundäreffekte hinausgehen.“ Die Untersuchungen haben ergeben, dass 100 Reha-Arbeitsplätze zu weiteren 61 Arbeitsplätzen in einem exemplarischen bayerischen Landkreis mit mindestens einer Reha-Klinik führen – viele davon im Gastgewerbe und Einzelhandel. „Damit stärkt die Reha-Branche strukturschwache Räume – in ganz Deutschland, das stabilisiert die demografische Struktur“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe und selbst Mediziner.

Gemeinsam für die Zukunft der Reha

„Um in diesem Maß weiterhin zur Wirtschaftskraft beizutragen, muss die medizinische Rehabilitation nicht nur im Freistaat gestärkt werden“, fordert der Mediziner und fügt an: „Endlich wurde für die Rehabilitation eine ministeriumsübergreifende Koordinierungsstelle geschaffen, die Zusammenarbeit funktioniert bestens, erste Erfolge sind auf dem Weg. Mittelfristig brauchen wir eine eigene Abteilung im Gesundheitsministerium, um nur die Zukunftsthemen zu entwickeln.“ York Dhein verweist auf Baden-Württemberg. Das Bundesland im Südwesten setzt sich im engen Schulterschluss mit den Rehabilitationseinrichtungen im Bundesrat für einen Rechtsanspruch auf leistungsgerechte Vergütung medizinischer Rehabilitation und für den Zugang zu Reha-Leistungen für Patienten ohne Mehrkostenbeteiligung ein. „Diesen Einsatz für das Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz wünschen wir uns auch für die Rehabilitationseinrichtungen der anderen Bundesländer“, sagt der Vorstandsvorsitzende deutlich.

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Flexible Reha näher am Menschen

johannes

Johannesbad Gruppe weiter auf Wachstumskurs: Der neue Geschäftsbereich Ambulante Rehabilitation hat jetzt zwei Standorte im Großraum München und in Dresden.

MÜNCHEN/GERMERING/DRESDEN. „Unser Rückgrat sind unsere gut aufgestellten Rehabilitationskliniken. Für die Zukunft sehen wir große Potentiale in der ambulanten Rehabilitation. Unsere Vision heißt urban, ambulant, digital und für den Patienten und Kunden regional vernetzt“, erklärt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. Vor den Toren Münchens und in Dresden hat die Gruppe innerhalb weniger Wochen zwei Einrichtungen übernommen und ein klares Zeichen gesetzt, die ambulante Rehabilitation zügig auszubauen.

Die Zentren bieten ein weites Leistungsspektrum: Neben der orthopädischen Rehabilitation gehören auch Prävention, umfangreiche Physio- und Ergotherapie, Medical Fitness sowie Rehabilitationsnachsorge zum Angebot. „Wir haben lange gesucht, bis wir die richtigen Partner gefunden haben: Hohes Qualitätsbewusstsein und langjährige Erfahrungen im regionalen Markt waren für uns die wichtigsten Kriterien“, betont York Dhein. An den beiden neuen Standorten der Johannesbad Gruppe übernimmt das Familienunternehmen jeweils eine bestehende und gut etablierte Einrichtung. Alle Mitarbeiter arbeiten weiter für das Unternehmen. Die Johannesbad Gruppe stärkt damit das ambulant verfügbare Angebot an medizinischer Versorgung im Rehabilitations- und Vorsorge-Bereich vor Ort und sichert die Zukunft der Rehazentren.

In den ambulanten Zentren entwickelt die Johannesbad Gruppe ein umfassendes Betreuungskonzept weiter, das mehr leistet als Rehabilitation, wie Claudia Eilhauer, Leiterin des neuen Geschäftsbereichs, erklärt: „Die Kunden und Patienten können hier zahlreiche präventive Angebote nutzen. Gleichzeitig sichern umfassende Leistungen wie die Weiterbetreuung im Fitnessbereich oder die therapeutische Weiterbehandlung auf Rezept die Nachhaltigkeit der Rehabilitation.“ Weitere Angebote sollen folgen: Teletherapeutische Leistungen und mobile Rehabilitationsangebote sollen dem Patienten einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden sichern.

Zukunft mit neuem Geschäftsbereich
Für den Mediziner und Gesundheitsmanager York Dhein steht fest: „Die Menschen brauchen flexible und wohnortnahe Angebote, um beispielsweise nach Operationen wieder fit zu werden.“ So kann die Therapie nach einem operativen Eingriff oder nach einer stationären Reha unkompliziert am Heimat- oder Arbeitsort weitergeführt werden. „Ambulante Reha passt sich ideal an die Lebensumstände der Menschen an. Das ist die Zukunft“, erklärt York Dhein.

Die beiden Reha-Zentren sind der erste Schritt beim Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs. Neben den Kliniken, der Gesundheitshotellerie, der Johannesbad Akademie für Gesundheitsberufe sowie der Zahnmedizin erweitert die Johannesbad Gruppe damit ihr Portfolio. „Wir können die Kompetenz der stationären und ambulanten Rehabilitation bündeln, voneinander lernen und schaffen so weitere Potentiale für die Zukunft“, erklärt Claudia Eilhauer, die den Geschäftsbereich aufbauen wird. Sie selbst hat ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin an der Johannesbad Akademie in Bad Elster absolviert und nach einem entsprechenden Masterstudium zuletzt die Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing geleitet.

Die Johannesbad Gruppe betreibt in Deutschland neun Fachkliniken für Vorsorge und Rehabilitation, eine Adaptionseinrichtung und sechs zahnmedizinische Zentren. Das Spektrum reicht von der Orthopädie über Neurologie, Urologie, Akutschmerztherapie, Suchttherapie/Adaptionsbehandlungen, Psychosomatik und Zahnmedizin.

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Johannesbad Fachkliniken gehören zu den Besten

johannes

„Focus Gesundheit“: Einrichtungen in Altenberg, Fredeburg und Furth im Wald sind wieder „Top-Rehakliniken“ – Weiterempfehlung zeigt Kompetenz und Qualität

MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Das vierte Jahr in Folge sind die Johannesbad Fachkliniken Fredeburg, Furth im Wald und Raupennest in Altenberg ausgezeichnet: Die Reha-Einrichtungen für Sucht und Orthopädie gehören laut Magazin „Focus Gesundheit“ in ihren Kategorien zu den besten Deutschlands. Wichtigste Auswahlkriterien für das Ranking sind bei der Untersuchung von „Focus Gesundheit“ die Reputation und das medizinische Angebot aus Sicht von Patienten und Ärzten. Mehr als 1.000 Einrichtungen hat Focus unter die Lupe genommen, 440 schafften es in die Liste der von „Focus Gesundheit“ empfohlenen Reha-Kliniken.

„Diese Platzierung unter den Top-Rehakliniken macht deutlich, dass die medizinische Qualität in unseren Einrichtungen sehr hoch ist“, betont Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. „Seit Jahren sind unsere Kliniken vorne dabei – das haben wir vor allem unseren Mitarbeitern zu verdanken.“ Denn nur zufriedene Patienten würden die Reha-Kliniken weiterempfehlen. „Das ist für uns das größte Lob“, sagt York Dhein. Der Vorstandsvorsitzende versprach: „Auch in den kommenden Jahren investieren wir weiter in unsere Einrichtungen – damit unsere Kunden auch in Zukunft zufrieden sind.“

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Johannesbad Gruppe unterstützt Kampagne zur Stärkung der Reha

Johannesbad Gruppe, Dr. York Dhein

„Reha. Macht’s besser!“ – mehr als 250 Rehabilitationseinrichtungen stellen Forderungen an Gesundheitspolitik und sensibilisieren Öffentlichkeit

Johannesbad Gruppe, Dr. York Dhein

Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe.

BERLIN/MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Die Rehabilitation ist das Stiefkind der Gesundheitspolitik: Reha-Einrichtungen, verordnende Ärzte und nicht zuletzt die Patienten – sie alle kämpfen tagtäglich gegen die Bürokratie der Anträge, unbegründete, intransparente Ablehnungen von Reha-Anträgen und eine zu geringe Vergütung der Reha-Maßnahmen. Nun haben sich zahlreiche Rehabilitationseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit und die Politik aufmerksam zu machen. Daraus ist die Kampagne „Reha. Macht’s besser!“ entstanden. Die Johannesbad Gruppe unterstützt diese wie auch weitere rund 250 Reha-Einrichtungen, der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) und der Arbeitskreis Gesundheit, die gemeinsam mit der Münchener Agentur trio Group entwickelt wurde. „Die Politik sieht nicht den volkswirtschaftlichen Nutzen der Rehabilitation, die Krankenkassen schauen nur auf die Kosten. So kann das nicht weitergehen“, warnt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe und Mitglied im Vorstand des Verbands der privaten Krankenanstalten Bayern (VPKA). Er formuliert eine Forderung der Kampagne: „Reha-Einrichtungen müssen qualifizierte Fachkräfte angemessen bezahlen können.“

Mit einer Kampagnen-Website sowie über Facebook und Twitter soll vor allem die Politik aber auch eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Die zentralen Forderungen sind:

  • Verbesserung der Genehmigung: Fast jeder zweite Reha-Antrag, der keine Anschluss-Reha an einen Krankenhausaufenthalt ist, wird abgelehnt. Die Entscheidungen der Krankenkassen und der Rentenversicherungen sollen transparenter werden.
  • Höhere Vergütungssätze: Ziel ist eine leistungsgerechte Vergütung für Reha-Leistungen, die sicherstellt, dass Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen angemessen und marktüblich bezahlt werden können.
  • Freie Wahl der Klinik bzw. des ambulanten Zentrums: Es soll erreicht werden, dass die Patienten unter den geeigneten und zugelassenen Reha-Einrichtungen frei und ohne das Tragen von Mehrkosten wählen können.

Dr. Katharina Nebel, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. und Geschäftsführende Gesellschafterin der Private Kliniken betont: „Es muss endlich Schluss damit sein, dass die Rehabilitation von der Politik links liegen gelassen wird. Das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz, das das Bundesgesundheitsministerium auf den Weg gebracht hat, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dennoch gibt es nach wie vor viele Baustellen. Mit der Kampagne möchten wir auf diese aufmerksam machen.“ Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. sagt: „Gemeinsam sind wir stark und mehrere Stimmen sind lauter als eine einzelne. Daher ist es so wichtig, dass sich mehr als 200 Reha-Einrichtungen zusammengefunden haben und sich an der Kampagne beteiligen.“ York Dhein fordert neben der Erhöhung der Vergütungssätze für Reha-Leistungen, dass das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten konsequent umgesetzt wird: „Das muss ernst genommen werden. Die Patienten sollen auch unter den zugelassenen und geeigneten Vertragseinrichtungen der Rehabilitation frei wählen können, ohne dafür einen Aufpreis zahlen zu müssen.“ Häufig seien Ablehnungen nicht nachvollziehbar, oft primär finanziell motiviert. „Damit muss endlich Schluss sein“, betont der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, zu der zehn Einrichtungen mit mehr als 2.500 Betten in ganz Deutschland gehören.

Die Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ ist trägerübergreifend. Eine Teilnahme ist nach wie vor möglich. Die Kliniken und Verbände informieren mit verschiedenen Maßnahmen und Aktionen sowohl offline als auch online über die Kampagne.

Als Initiatoren der Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ haben sich über 250 Reha-Einrichtungen sowie mehrere Verbände von Reha-Leistungserbringern zusammengeschlossen. Die Kampagne hat zum Ziel, auf die Probleme der Rehabilitation aufmerksam zu machen. Informationen zur Kampagne und den Initiatoren unter www.rehamachtsbesser.de

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Johannesbad Fachklinik Hochsauerland ist wertvoll für die Region

Bei Umfrage der Wirtschaftswoche bescheinigen Bürger im Hochsauerlandkreis der Einrichtung großes Engagement

Die Johannesbad Fachklinik Hochsauerland wurde von der Wirtschaftswoche als wertvoller Arbeit für das Gemeinwohl ausgezeichnet.

SCHMALLENBERG. Die Johannesbad Fachklinik ist ein „wertvoller Arbeitgeber für das Gemeinwohl“. Das bestätigt das Magazin „Wirtschaftswoche“ der Einrichtung in Bad Fredeburg. Bei der Umfrage des Marktforschungsinstituts ServiceValue im Auftrag der Wirtschaftswoche erreichte die Klinik im Ranking des Hochsauerlandkreises Platz zwei hinter dem Klinikum Hochsauerland. „Die Auszeichnung freut uns sehr, ist sie doch Ausdruck und Ergebnis unseres Selbstverständnisses, als Klinik sinn- und wertestiftender Teil des öffentlichen Lebens zu sein“, sagt Elmar Knoche, Leiter der Johannesbad Fachklinik Hochsauerland. „Als Klinik steht die Gesundheit im Fokus unseres täglichen Handelns“, erklärt er, „das gilt nicht nur für die Behandlung unserer Patienten, sondern ganz besonders für den Umgang mit unseren Mitarbeitern.“

In der Johannesbad Fachklinik Hochsauerland werden jährlich rund 1.700 Patienten mit Erkrankungen, die in erster Linie seelisch bedingt sind oder bei denen körperliche Beschwerden seelische Belastungen hervorgerufen haben, behandelt. Depression, Burnout-Syndrome, Anpassungsstörungen, Angst- und Panikstörungen, posttraumatische Belastungen und Traumafolgen gehören ebenso zum Indikationsspektrum wie Essstörungen, chronische Schmerz- und Persönlichkeitsstörungen oder Glücksspielsucht. Außerdem werden psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter behandelt; auch Angehörige von Suchtkranken erfahren in Bad Fredeburg Unterstützung und Begleitung. In der Einrichtung mit 232 Therapieplätzen, die Chefarzt Dr. Jens Schneider leitet, sind rund 120 Mitarbeiter beschäftigt.

Wertvoll für die Region gilt demnach ein Arbeitgeber, wenn er über sein Unternehmen und das Wohl seiner eigenen Mitarbeiter hinausdenkt und handelt. „Wir sind eng mit Kommune und Landkreis verbunden und fühlen uns mitverantwortlich für die Lebensqualität der Menschen“, sagt Elmar Knoche. Laut Wirtschaftswoche schnitten jene Arbeitgeber am besten ab, die aus Sicht der Befragten am meisten zum Gemeinwohl beitragen. Hierbei wurden die Bewohner von 95 Landkreisen und kreisfreien Städten in der Region West befragt, wie sie den Wert von insgesamt 3.524 regional ansässigen Unternehmen für das Gemeinwohl beurteilen. Pro Landkreis beteiligten sich mindestens 100 Bürger, pro Großstadt mindestens 1.000. Sie gaben den Unternehmen Noten von 1 wie „ausgezeichnet“ bis 6 wie „mir unbekannt / irrelevant für das Gemeinwohl“.

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Reha-Management: Neues Standardwerk setzt Maßstäbe

Das Werk „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ ist bereits ausgezeichnet worden – Herausgeber sind Dr. York Dhein und Professor Dr. Dr. Wilfried von Eiff

Das Buch „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ erscheint am 26. September im Kohlhammer-Verlag, es kostet 49 Euro und ist im Fachbuchhandel, online und als E-Book erhältlich.

MÜNCHEN. Jetzt gibt es ihn: den Praxisleitfaden für Rehabilitationsmanager. Das Buch „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ erscheint im September im Kohlhammer Verlag und ist bereits jetzt mit dem begehrten Label „Buchtipp Gesundheitswirtschafts­kongress 2019“ als besonders relevante Publikation ausgezeichnet worden. Herausgeber sind Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, und Professor Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Professor für Krankenhausmanagement an der Universität Münster und Leiter des Centrums für Krankenhaus-Management. Sie vereinen in ihrem neuen Werk geballtes Expertenwissen. Die Herausgeber und 40 weitere Autoren des Praxisleitfadens, alles namhafte Experten der Branche, verfügen neben enormem Wissen über insgesamt fast 700 Jahre Know-how in der medizinischen Rehabilitation und der Gesundheitswirtschaft. Was sie darüber hinaus noch eint: Sie alle haben neue Konzepte und Wege für ein erfolgreiches Management der Reha-Einrichtungen entwickelt.

Die Themen des Werkes sind breit gefächert: Sie reichen von der Digitalisierungs­strategie über Finanzierung, Umgang mit Finanzinvestoren, sektorübergreifende Kooperationsstrategien, Qualitätsmanagement, Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Reha-Betrieb bis hin zu neuen Reha-Geschäftsmodellen in einer zunehmend digitalisierten Medizinwelt. Zur Idee hinter dem neuen Standardwerk für die Reha-Branche sagt Initiator York Dhein: „Wir haben uns gefragt: Wie funktioniert erfolgreiches Management in der Rehabilitation heute und in der Zukunft? Dabei mussten wir feststellen, dass es zu diesem Thema so gut wie keine umfassende Literatur gibt, die alle wesentlichen Bereiche von Rehabilitation zusammenführt und sich dabei mit den aktuellen Herausforderungen der Branche befasst. Diese Lücke schließt unser Buch.“ Die neue Publikation für modernes Management will ein Praxisleitfaden sein, auf den heutige und zukünftige Führungskräfte der Branche zurückgreifen können. „Unser Anspruch war es, Führungskräften in Reha-Unternehmen Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie in einem disruptiven Marktumfeld strategische und operative Managemententscheidungen fundierter treffen können“, sagt Wilfried von Eiff und fügt an: „Das Management muss wissen, wie der Markt ‚tickt‘ und die treibenden Marktkräfte kennen.“ Das praxisorientierte Werk behandelt deshalb beispielsweise Fragen der Investitionsfinanzierung ebenso wie den Umgang mit der Situation des Fachkräftemangels. Es reflektiert erfolgreiche Führungstechniken und setzt sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinander, um nur einige Aspekte herauszugreifen.

Das neue Standardwerk für die Rehabilitation wurde bereits als besonders relevante Neuerscheinung 2019 mit dem Label „Buchtipp Gesundheitswirtschaftskongress 2019“ ausgezeichnet.

Schon der Aufbau des Werks belegt die Praxisorientierung, wie York Dhein erklärt: „Am Ende eines jeden Kapitels stehen Empfehlungen für das Reha-Management.“ Dieser rote Faden aus Einordnung und Handlungsempfehlungen zieht sich konsequent durch das Buch. Den Abschluss bildet die „Agenda Rehabilitation 2025“. Wilfried von Eiff betont: „Wir verstehen unseren Leitfaden nicht zuletzt auch als Einstieg in und Aufforderung zu einem konstruktiven Dialog zwischen Entscheidern, Verbandsvertretern, Kostenträgern und Politikern.“

Als Autoren haben York Dhein und Wilfried von Eiff namhafte Experten aus der Gesundheitsbranche gewonnen. Neben Vorständen und Geschäftsführern von Kliniken und Klinikgruppen schreiben unter anderem:

  • Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken e.V. BDPK; Geschäftsführer des Instituts für Qualitätsmanagement
  • Professor Dr. oec. Alfred Angerer, ZHAW School of Management and Law, Leiter Management im Gesundheitswesen, Winterthur
  • Professor Heinz Lohmann, Gesundheitsmanager
  • Dr. Teresia Widera und Dr. Maren Bredehorst, PhD , Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V.
  • Prof. Dr.med Gert Krischak, Leiter des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Uni Ulm (IFR Ulm)
  • Thomas Keck, Erster Direktor DRV Westfalen

Außerdem geben Experten aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, E-Health und Digitalisierung Einblick in die künftigen Herausforderungen und Konzepte, u.a.:

  • Eike Alexander Kraft, Head of Global Marketing & Communications, Roland Berger
  • Dr. Michael John, stellvertretender Leiter des Innovationszentrums Telehealth Technologies am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
  • Marc Raschke, Leiter Unternehmenskommunikation, Klinikum Dortmund
  • Simon Pink, Leiter Unternehmenskommunikation, Johannesbad Gruppe

Weitere Informationen zum Buch „Erfolgreiches Rehabilitationsmanagement“ gibt es unter https://www.fachbuch.johannesbad.de.

 

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Gemeinsam für die Patienten: Johannesbad Gruppe setzt auf ambulante Reha und sichert Zukunft des Gesundheitszentrums Germering.

johannes

MÜNCHEN/GERMERING. Seit einem Vierteljahrhundert betreuen Mitarbeiter des Gesundheitszentrums Germering (GZG) Patienten aus der Stadt und der Umgebung. Damit das auch künftig so bleibt, übernimmt die Johannesbad Gruppe das ambulante Rehabilitationszentrum und sichert so die Zukunft der Einrichtung. Von September an ändert sich nur der Name – künftig heißt es Johannesbad ambulante Reha München Germering. Mitarbeiter, Ansprechpartner und Angebot bleiben gleich; für die Kunden ändert sich nur das Erscheinungsbild des GZG. „Als familiengeführtes Unternehmen legen wir Wert auf Kontinuität“, sagt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, und fügt an: „Eine Einstellung, die auch Arno Brackmann als Gründer und langjähriger Geschäftsführer des GZG lebt.“

Zukunft ambulante Reha
Die etwa 45 Mitarbeiter des GZG und der Physiotherapie im GerMedicum, die ebenfalls an die Johannesbad Gruppe angegliedert wird, kennen ihren neuen Chef und einige Kollegen bereits. Therapeuten, Sportlehrer und Beschäftigte in der Verwaltung – alle werden im GZG weiterarbeiten. „Ambulante Reha hat eine große Zukunft“, betont York Dhein. Der Mediziner und Manager weiß: „Die Menschen brauchen flexible und wohnortnahe Angebote, um beispielsweise nach Operationen wieder fit zu werden.“ So kann die Therapie nach einem operativen Eingriff oder nach einer stationären Reha unkompliziert am Heimat- oder Arbeitsort weitergeführt werden. „Ambulante Reha passt sich flexibel an die Lebensumstände der Menschen an“, erklärt York Dhein.

Die Johannesbad Gruppe betreibt in Deutschland neun Fachkliniken und bietet dort Rehabilitation, Anschlussheilbehandlungen sowie ambulante und Akuttherapien an. Das Spektrum reicht von der Orthopädie über Urologie, Neurologie, Akutschmerztherapie sowie psychosomatische Medizin, Suchttherapie/Adaptionsbehandlungen und Psychotherapie. Darüber hinaus bietet die Johannesbad Gruppe Präventions- und Rehabilitationsangebote für Kinder und Jugendliche sowie für Eltern und ihre Kinder an. Die Johannesbad Therme in Bad Füssing zählt zu den größten Deutschlands und verfügt über eines der am höchsten konzentrierten Heilwasser.

Breitgefächerte Aus- und Weiterbildung
„Auch Prävention wird immer wichtiger“, sagt York Dhein. Das leistet das Gesundheitszentrum vor den Toren Münchens mit verschiedenen Kursen ebenfalls für seine Kunden. „Durch den Anschluss an die Johannesbad Gruppe nutzen wir Synergien und können uns so weiterentwickeln“, betont Arno Brackmann. Denn der Gesundheitsdienstleister mit Sitz in München bildet an zwei Standorten Physio- und Ergotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister aus. „Die Mitarbeiter im GZG profitieren auch von unseren beruflichen Weiterbildungen“, verspricht der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, „und das kommt letztlich unseren Kunden, den Patienten, zugute.“

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Zurück in den Alltag: Therapieplätze für Dortmund

Johannesbad Gruppe schafft Angebot für Abhängigkeitserkrankte in der Metropolregion Dortmund – bessere Re-Integration in das Erwerbsleben

 

Die neue Klinik entsteht auf dem Gelände des BFW Dortmund. Foto: Stadt Dortmund/Roland Gorecki

DORTMUND. Die Stadt Dortmund stärkt die stationäre medizinische Versorgung für Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen. Dafür entsteht in Dortmund-Hacheney eine neue Rehabilitationsklinik der Johannesbad Gruppe für 250 Menschen mit substanzbezogenen Störungen und Abhängigkeitserkrankungen. Damit weitet die Gruppe eine bestehende und erfolgreiche Kooperation mit dem Berufsförderungswerk (BFW) in direkter Nachbarschaft aus. Im BFW stellten Stadt, Wirtschaftsförderung und Johannesbad Gruppe am Dienstag, 28. Mai, das Neubauprojekt vor. „Für die Stadt Dortmund ist die Bereitstellung der stationären Rehabilitation vor Ort das erforderliche und sinnvolle Angebot für Patienten. Sie erhalten in der neuen Einrichtung der Johannesbad Gruppe Unterstützung auf dem Weg zurück in ihren Alltag und in den Beruf“, sagte Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Ludger Wilde aus dem Dezernat für Umwelt, Planen und Wohnen betonte: „Ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen, entsteht auf dem bisherigen Parkplatz neben dem BFW die neue Einrichtung.“ Behandelt werden bereits entgiftete, hoch motivierte Patienten mit einer Historie im Umgang mit legalen Drogen wie Alkohol, Nikotin oder nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Baubeginn für das Projekt ist für 2020 geplant, bezugsfertig soll die Klinik im Jahr 2022 sein. Das Bauvolumen liegt bei rund 40 Millionen Euro. Die Johannesbad Gruppe schafft damit rund 100 Arbeitsplätze in der Stadt.

Therapien näher am Menschen

Laut Suchtbericht aus dem Jahr 2017 weisen mindestens 25.000 Dortmunder eine behandlungsbedürftige alkoholbezogene Störung auf. Gut 11.000 Menschen in Dortmund sind medikamentenabhängig, um nur zwei Abhängigkeitserkrankungen zu nennen, die auf dem Konsum legaler Drogen beruhen. „In der Metropole verbessern wir die Therapiesituation. Wir sind näher an den Menschen und können so direkte Hilfestellung vor Ort leisten“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, Dr. York Dhein, und fügte an: „Wir arbeiten auch eng mit den Akutkrankenhäusern und Suchtberatungsstellen in der Region zusammen.“ Dr. Dieter Geyer, Chefarzt der Johannesbad Fachklinik Fredeburg, die in den Dortmunder Neubau umziehen wird, erklärte: „Hier werden wir bereits entgiftete Patienten aus ganz Deutschland, mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen, behandeln. Überwiegend solche mit Alkohol- und Medikamentengebrauchsstörung. Die Patienten sind hoch motiviert und werden darauf vorbereitet, mit ihrer Abhängigkeit zu leben, ohne rückfällig zu werden.“ Er ergänzt: „Rund 80 Prozent der Patienten schließen die Therapie nach durchschnittlich acht bis fünfzehn Wochen positiv ab.“ Die Johannesbad Gruppe ist in Dortmund keine Unbekannte: Bereits seit Mai 2018 betreibt der Gesundheitsdienstleister im Gebäude des BFW am Rombergpark eine Adaptionseinrichtung, die Frauen und Männer ab 18 Jahren nach einer Therapie in den Alltag zurückbringt. „Ziel ist es, die Patienten möglichst schnell wieder im Erwerbsleben zu re-integrieren“, erklärt York Dhein.

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt

Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris sagte bei der Pressekonferenz: „Mit dieser Klinik erweitern wir in Hacheney das wichtige Hilfsangebot für Suchtkranke. Motivierten Patienten erleichtert das den Weg zurück in Beruf und Alltag.“ Der Neubau entsteht auf einem Parkplatz direkt neben dem Berufsförderungswerk. Das BFW wird zukunftsorientiert ein eigenes Parkhaus für seine Teilnehmer und Mitarbeiter bauen; Baubeginn ist für November 2019 geplant. Der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe versicherte: „Die Zusammenarbeit mit der Kommune ist uns wichtig. Wir stimmen die Planungen für die neue Klinik deshalb eng mit dem Bezirksausschuss und der Stadt Dortmund ab.“

Dortmund ist die zweite Präsenz der Johannesbad Gruppe in Nordrhein-Westfalen. Seit 1976 betreibt sie im sauerländischen Schmallenberg drei weitere Kliniken für Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen und Psychosomatik. Bundesweit ist der Gesundheitsdienstleister an insgesamt zwölf Standorten mit Reha-Einrichtungen und Fachkliniken vertreten. Die neue Klinik in Dortmund-Hacheney wird 2022 betriebsbereit sein; es entstehen 250 Patientenzimmer, Therapie- und Verwaltungsräume. Dort sollen künftig insgesamt 100 Ärzte, Therapeuten und Mitarbeiter in Service und Verwaltung beschäftigt werden. Darüber hinaus schafft die Gruppe ein Weiterbildungsangebot für Ärzte und Therapeuten in Dortmund.

Prävention gegen Sucht

Die Johannesbad Fachkliniken sind seit Jahren eng mit den Suchtberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen vernetzt. Außerdem engagieren sich die Therapeuten für die Suchtprävention. In Schmallenberg besuchen Therapeuten gemeinsam mit ausgewählten Patienten regelmäßig Schulen. „Von dieser persönlichen Begegnung profitieren alle. Dieses Engagement wollen wir auch in Dortmund fortsetzen“, schloss Dieter Geyer.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter: dortmund.johannesbad.com.

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Der Therapeut im Wohnzimmer

Johannesbad Fachklinik Bad Füssing baut Telerehabilitation weiter aus – mobile Nachsorge per Smartphone, Tablet oder Laptop

In der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing trainieren Patienten unter Anleitung der Therapeuten mit der Tele-Reha-Anwendung. Zuhause nutzen sie die Anwendung auf dem mobilen Gerät. (vorne im Bild: Michael Müller, Teamleiter Physiotherapie der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing).
Foto: Johannesbad

BAD FÜSSING. Wenn Gerda W. nach drei Wochen ohne Stützen die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing wieder verlässt, nimmt sie ihren Physiotherapeuten mit nach Hause. Denn die Johannesbad Gruppe betreut Patienten nach dem stationären Aufenthalt jetzt per Telerehabilitation einfach und unkompliziert auf dem eigenen Smartphone, Tablet oder Laptop weiter. Die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing ist hier Vorreiter. „Unsere Kunden lernen die mobile Anwendung kennen“, erklärt Michael Müller, Teamleiter der Physiotherapie der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing, und ergänzt: „Zuhause wissen sie, wie sie selbstständig weiterarbeiten können.“ Außerdem erhalten sie regelmäßige Rückmeldungen von den Therapeuten.

Michael Müller hat das Projekt in Bad Füssing umgesetzt und kann nach den ersten sechs Monaten von guten Erfolgen berichten: „Pro Woche nutzen fünf bis zehn neue Patienten das Programm; schon rund 60 Prozent der Patienten nehmen unser kostenfreies Angebot wahr, die Anwendung zur Nachsorge zu nutzen.“ Derzeit liegt das Konzept für die Nachsorge zur Genehmigung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Vor Ort im Johannesbad weisen Physiotherapeuten die Anwender ein. Nach dem Aufenthalt nehmen die Patienten einen individuellen Trainingsplan mit nach Hause. Dort melden sie sich über den PC oder ein mobiles Endgerät zur Johannesbad-Tele-Reha-Sitzung an. Hier finden sich bereits vorgefertigte auf den Einzelnen abgestimmte Übungen mit Videoanleitungen, die Patienten ganz einfach nachmachen können. „Außerdem haben wir die Möglichkeit, individuelle Aufgaben einzugeben – so passen wir das Programm an den Bedarf des jeweiligen Patienten an“, erklärt der Teamleiter der Physiotherapie.

Physiotherapie überall und jederzeit

Für Michael Müller liegen die Vorteile auf der Hand: „Unsere Patienten bleiben am Ball.“ Denn Wartezeiten für einen Therapeuten-Termin fallen weg. Außerdem lässt sich die Telereha ganz einfach in den Alltag integrieren, wie der Therapeut betont: „Die Plattform ist immer und überall verfügbar. Rückfragen an meine Kollegen und mich beantworten wir so schnell es geht, mindestens einmal täglich.“ Bei der neuen Tele-Reha-Anwendung achtet die Johannesbad Gruppe besonders auf den Datenschutz.

„Neben der Nachsorge können wir das System auch für die Prävention in der Johannesbad Fachklinik einsetzen“, informiert Michael Müller. Auch in diesen Angeboten findet die Plattform Anwendung. „Unsere Kunden nutzen das Programm selbstständig zusätzlich zum Therapieangebot durch uns.“ Die Johannesbad Gruppe arbeitet bereits an der Weiterentwicklung der Telereha: Wenn Patienten und Kostenträger die Anwendung weiter so gut annehmen, sollen weitere Johannesbad Fachkliniken den orthopädischen Patienten die Plattform zur Verfügung stellen. Außerdem entwickeln die Therapeuten eigene Übungen und spielen diese in die Plattform ein. „So individualisieren wir das Programm weiter und gehen noch stärker auf einzelne Anforderungen ein“, erklärt der Therapeut.

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