TOC

 

Neuer Geschäftsführer im Medical Park Berlin Humboldtmühle

Maximilian Riehl ist neuer Geschäftsführer der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle. Der 30-Jährige hat zum 15. Juni die Nachfolge von Julia Schürmann angetreten. Der Wahlberliner ist ein ausgewiesener Fachmann im Gesundheitswesen.

 

Maximilian Riehl hat bereits mehrere Jahre in wichtigen Führungspositionen im Gesundheitswesen gearbeitet. So verantwortete er als “Projektleiter der Geschäftsführung” das operative Klinikgeschäft der Havelklinik Berlin nach Übernahme durch die Artemed-Klinikgruppe 2013 und begleitete die Integration und die fachliche Weiterentwicklung der Klinik. Im Januar 2015 wurde Riehl innerhalb der Artemed-Gruppe zum Kaufmännischen Leiter für das Krankenhaus Tabea (Hamburg) bestellt, einer orthopädisch-venenchirurgischen Fachklinik, und war dort u.a. für die Umsetzung und Inbetriebnahme eines Neubaus (Bettenhaus und
OP-Trakt) im laufenden Betrieb verantwortlich. Zuletzt war Maximilian Riehl als Klinikleiter für den Imperial College Healthcare NHS Trust in London tätig.

Erstklassiker Geschäftsführer für erstklassige Klinik

Der Vorsitzende des Vorstands Dr. med. Ulrich R. Mauerer begrüßte den neuen Geschäftsführer und unterstrich, dass man über die Auswahl Riehls sehr froh sei: „Wir freuen uns, mit Herrn Riehl einen hochqualifizierten Geschäftsführer gefunden zu haben, und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg.“ Maximilian Riehl wiederum betonte, dass er glücklich sei, an eine so renommierte Fachklinik berufen worden zu sein. „Ich freue mich darauf, die Geschäftsführung im Medical Park Berlin Humboldtmühle zu übernehmen. Die Klinik weist eine überdurchschnittlich hohe Patientenzufriedenheit aus“, so Riehl. Diesen Erfolg schreibt er vor allem den Mitarbeitern zu. Darüber hinaus verfüge die Klinik über hervorragende medizinische und technische Möglichkeiten.

Qualitätsmanagement im Mittelpunkt

Maximilian Riehl kommt ursprünglich aus der Nähe von Kassel und hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Paris, London und Berlin mit einem Master / Diplôme de Grande École in Management an der ESCP Europe Business School abgeschlossen. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautet: „Qualitätsmanagement durch Prozessstandardisierung im Krankenhaus”. Mit der Übernahme der Geschäftsführung im Medical Park Berlin Humboldtmühle kommt er wieder in seine Wahlheimat zurück. Riehl ist ein begeisterter Marathon- sowie Halbmarathonläufer. Nebenbei spielt er auch gerne Fußball und liebt es am Wochenende auf dem Markt einkaufen zu gehen.

 

Aufrufe: 584


Edeltraud Bernhard verstärkt Vorstand der Medical Park-Klinikgruppe

Edeltraud Bernhard ist zum Juni 2017 als weiteres Mitglied in den Vorstand der Medical Park AG berufen worden. Frau Bernhard leitet bereits seit Frühjahr 2016 den Personalbereich des bundesweit tätigen Premium-Anbieters für Rehabilitationsleistungen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern. In dieser Zeit hat sie maßgeblich die erfolgreiche Weiterentwicklung der Medical Park-Gruppe mit neuen Impulsen vorangetrieben. Mit der Schaffung eines eigenen Vorstandsressorts “Personal” wird der Bedeutung der Mitarbeiter für Medical Park Rechnung getragen. 

In einem Umfeld, wo Leistungen durch Menschen für Menschen erbracht werden, ist für Edeltraud Bernhard von zentraler Bedeutung: Mitarbeiter zu gewinnen und im Unternehmen zu halten, die Beschäftigten gesund zu erhalten und zu fördern sowie die Mitarbeiterzufriedenheit und den Teamgeist zu stärken. „Auch die Unterstützung der Mitarbeiter in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Auftrag für uns“, unterstreicht Bernhard. In verschiedenen großen deutschen Unternehmen hat sie über viele Jahre hinweg Erfahrungen im Bereich Personal sammeln können. Nun setzt sie sich für die Belange der Mitarbeiter bei Medical Park als Mitglied des dreiköpfigen Vorstandes ein. „Mit Edeltraud Bernhard übernimmt eine äußerst couragierte, fachlich versierte und zugleich im Unternehmen höchst anerkannte Persönlichkeit diese wichtige Funktion im Vorstand”, heißt es vom Vorstandsvorsitzenden, Dr. med. Ulrich R. Mauerer. „Wir freuen uns über die Berufung von Frau Bernhard und wünschen ihr in ihrer neuen Rolle alles Gute und viel Erfolg“, so Mauerer weiter.

Die Medical Park-Klinikgruppe

Seit 1977 bietet das Familienunternehmen Medical Park Anschluss-heilbehandlungen, Rehabilitation und ein breites Spektrum an Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen auf höchstem Niveau. Rund 200 Ärzte, 800 Therapeuten und 750 Pflegemitarbeiter kümmern sich darum, dass die Patienten schnell gesund werden und gut in den Alltag zurückfinden. Die Kombination aus Zuwendung, Wohlfühlambiente, innovativen Therapien und medizinischem Know-how ist entscheidend für eine nachhaltige Rehabilitation oder erfolgreiche Prävention.

Aufrufe: 236


Bewährte Therapien und neueste Erkenntnisse bei MS

Erfolgreiche Rehaprogramme mit Schmerztherapie, Hippotherapie und therapeutischem Klettern

 

Im Fokus des diesjährigen MS-Forums im Medical Park Loipl standen die vielfältigen Therapieverfahren der autoimmun bedingten Erkrankung
Multiple Sklerose. Vertreter aus Fachkreisen, darunter Dr. Jochen Quintern, leitender Oberarzt der Klinik, informierten Betroffene, Angehörige und Experten über Einflussfaktoren, alternative Therapiemöglichkeiten und erzielte Erfolge im Bereich Multiple Sklerose.

 

Multiple Sklerose ist die häufigste autoimmun bedingte Erkrankung des Nervensystems. Mehr als 120.000 überwiegend jüngere Menschen zählen allein in Deutschland zu den Betroffenen. Obgleich immer wirksamere Therapien zur Verfügung stehen, ist Multiple Sklerose noch nicht heilbar. Viele der Erkrankten leiden unter Beeinträchtigungen und Behinderungen. „Für diese Menschen haben wir ein spezialisiertes neuro-rehabilitatives Behandlungsangebot entwickelt, individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse dieser Patientengruppe“, berichtet Annelore Barth, Geschäftsführerin des Medical Park Loipl.

 

Ein reger Austausch von Betroffenen und Experten

Das jährliche MS-Forum für Betroffene, Angehörige und Experten am 21.04.2017 wurde diesmal dem Thema „medikamentöse und nicht medikamentöse Schmerztherapie“ gewidmet. Im Rahmen verschiedener Vorträge wurden nicht nur die Möglichkeiten der medikamentösen Schmerzbehandlung bei Multipler Sklerose aufgezeigt, Dr. Jochen Quintern, leitender Oberarzt im Medical Park Loipl, präsentierte darüber hinaus aktuelle Erkenntnisse zum Thema „Lebensstil und die Einflussfaktoren auf den Verlauf der Erkrankung“. So konnte eine kürzlich erhobene Studie das Rauchen als stärksten Einflussfaktor auf den Verlauf in beide Richtungen bestimmen. Darüber hinaus informierte das Therapeutinnen-Team der Klinik über wirkungsvolle, alternativ-therapeutische Möglichkeiten, wie die Feldenkreismethode. Im Besonderen berichtete die Hippo- und Physiotherapeutin Andrea Bethke über die positiven Auswirkungen einer Hippotherapie sowie über Erfahrungsberichte von Erkrankten. Großes Interesse weckte die Vorstellung einer erstmalig erschienenen, medizinischen Studie über die Wirksamkeit der Therapieform mit Pferden bei den Betroffenen. Im Anschluss bot das MS-Forum allen Besuchern Gelegenheit, eigene Erfahrungen in den neuesten therapeutischen Angeboten, wie der Klettertherapie, dem Zeptoring oder dem Motorik- und Sensoriktraining mittels Fingerrobotik – hierbei handelt es sich um ein computergesteuertes Mobilitäts- und Sensibilitätstraining – zu sammeln.

 

 

Experten auf ihrem Gebiet

In einem hochprofessionellen Setting bietet die Medical Park Klinik in Loipl bereits seit mehr als 20 Jahren Rehabilitationsprogramme für Patienten mit chronischen Erkrankungen des Nervensystems. „Unser Angebot für MS-Patienten stützt sich daher auf langjährig erprobte und evidenzbasierte Therapieverfahren, welche sich als hilfreich und wirksam erweisen konnten. Wir wissen um die besonderen Erwartungen unserer Patienten, gehen individuell auf ihre Wünsche ein und integrieren sie bewusst und zu jedem Zeitpunkt in die Planung der Therapie“, so Barth.

 

Aufrufe: 342


Tag des Rückens: 15. März 2017 – Richtige Bewegung und vernünftige Schuhe helfen oft mehr als Medikamente, Operationen oder Bettruhe

Jeder kennt sie, jeder hatte sie schon – aber meistens gehen sie wieder weg: Rückenschmerzen. Der Faktencheck der Bertelsmann Stiftung hat ergeben: Mehr als 38 Millionen Mal jährlich suchen die Bundesbürger deswegen einen Arzt auf. Die große Volkskrankheit führt immer wieder zu Schmerzen, Verspannungen, Arbeitsausfällen und sozialen Problemen. Was oft weniger bekannt ist: Zum Glück sind Rückenschmerzen in den meisten Fällen für die Betroffenen zwar real belastend, aber oftmals gar keine „Krankheit“ im engeren Sinne. 85 Prozent der akuten Rückenprobleme gelten nämlich als medizinisch unkompliziert. Professor Karsten Dreinhöfer, Chefarzt der Orthopädie der Medical Park Klinik Humboldtmühle in Berlin, rät zu einfachen Änderungen im Alltag und gutem Schuhwerk.

„In der Regel streikt der Rücken vor allem bei Patienten, die im Alltag vielen Belastungssituationen ausgesetzt sind, oft Stress haben, erhebliche Zeit am Schreibtisch sitzen, häufig in Zwangshaltung arbeiten müssen oder auch aufgrund des allgemeinen Bewegungsmangels in unserer zivilisierten Gesellschaft schlecht trainierte Muskulatur haben“, fasst Professor Karsten Dreinhöfer die häufigsten Auslöser für Schmerzen zusammen. Als Folge sei damit das stützende muskuläre „Korsett“ rund um die Wirbelsäule nicht mehr in der Lage, die immerhin 24 Wirbelkörper richtig zu positionieren – es treten Verspannungen und Schmerzen auf.

Auch ein „verschlissener“ Rücken kann gut funktionieren

Röntgen- und MRT-Bilder sind nicht immer hilfreich, weil sie zwar die einzelnen Bauteile des Rückens abbilden, aber nichts über ihr Zusammenspiel im Alltag aussagen – ein „verschlissener Rücken“ kann durchaus gut funktionieren und ein Rücken mit unbeschädigter Anatomie eben dennoch in der Funktion gestört sein. „Da diese Zusammenhänge sehr komplex sind – und im Übrigen auch nur selten operiert werden müssen – liegt hier der entscheidende Vorteil einer gut abgestimmten und umfassenden stationären Rehabilitation“, sagt Dreinhöfer weiter. Diese kann mit verschiedensten Therapieansätzen und -mitteln dem individuellen Patienten mit „seinem“ Rückenschmerz am besten gerecht werden.

Vorbeugen, Freude an der Bewegung und Prävention statt Therapie

Während einer stationären Behandlung kann in geschützter Umgebung der Patient aus seinen Alltagsbelastungen herausgenommen und die Funktionsdefizite von Ärzten, Ergo-/Physiotherapeuten, Sportlehrern, Psychologen und Sozialberatern gemeinsam mit dem Patienten angegangen werden. Neben den physischen Verbesserungen am Bewegungsapparat und der Rückkehr zur Freude an der Bewegung steht hier gleichberechtigt das Thema Umgang mit Belastungen und Prävention im Vordergrund. „Schließlich ist Vorbeugen immer sinnvoller als Therapie“, betont Professor Dreinhöfer. Häufig reichen dazu schon kleine Änderungen im Alltag: regelmäßig vom Computer aufstehen, einmal pro Woche schwimmen gehen, mal wieder öfter die Treppe statt den Lift benutzen, den Parkplatz nicht direkt vor der Tür nehmen, sondern ein bisschen Fußweg einplanen oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren. Und: auf gutes Schuhwerk achten!

Aufrufe: 169