DVfR

 

Befragung zu Online-Diskussionen über das Reha- und Teilhaberecht

Noch bis zum 29. Mai haben Interessierte die Möglichkeit das Forum „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ (FMA) zu bewerten und dabei auch Themenwünsche und Anregungen für zukünftige Online-Diskussionen einzureichen.

Seit 2014 veranstaltet die DVfR mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern regelmäßig Online-Diskussionen zu reha-rechtlichen Fragen im moderierten Forum FMA. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen und Akteuren in der Rehabilitation eine moderierte Plattform für den (fachlichen) Austausch und zur Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bereitzustellen.

Nun ist die Meinung der Nutzerinnen und Nutzer gefragt:

  • Worüber möchten sie diskutieren?
  • Welche Bedingungen wünschen sie sich dafür?
  • Und wie sind ihre Erfahrungen aus den vergangenen Diskussionsrunden?

Ihre Wünsche und Anregungen sollen helfen, das Forum besser zu machen.

Die Teilnahme an der Befragung wird ca. 10 Minuten dauen und ist anonym möglich.

Zum Forum FMA/zur Umfrage

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Menschen mit Behinderungen in der Corona-Krise: Expertinnen und Experten beantworten aktuelle Fragen online

DeutschlanDVfR-Logod im Ausnahmezustand: Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr durch das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben auch auf die Arbeitswelt massive Auswirkungen. Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten für Menschen mit Behinderungen und den damit verbundenen Fragen veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern ab dem 7. April 2020 eine interaktive Online-Diskussion zu aktuellen Fragen von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, ihren Arbeitgebern, Einrichtungen und Interessenvertretungen.

In einer Zeit der Verunsicherung und eines komplett veränderten Alltags sind viele Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen nicht nur gesundheitlich besonders gefährdet, sondern müssen auch mit den Folgen zur Bekämpfung der Pandemie zurechtkommen: WfbM sind weitgehend geschlossen, Personen mit Vorerkrankungen stellt sich die Frage nach den neuen Möglichkeiten der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach telefonischer Anamnese; wer kann, arbeitet im Homeoffice. Daraus ergeben sich dringende Fragen zum Arbeitsschutz für und von Menschen mit Behinderungen. Die Foren unter fma.reha-recht.de bieten in dieser Situation die Möglichkeit zum Austausch mit Expertinnen und Experten, wie Prof. Dr. Wolfhard Kohte von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH).

Dabei soll es um die folgenden Schwerpunkte in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gehen:

  • Maßgaben zum Arbeitsschutz für Arbeitgeber von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Rechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung auf besondere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz
  • Arbeit im Homeoffice
  • Situation der Menschen mit Behinderungen in WfbM, deren Wohneinrichtungen sowie in Rehabilitationseinrichtungen
  • Weitere Probleme bzw. Handlungsbedarfe

Die öffentliche und moderierte Diskussion steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Sie findet im Rahmen des Projekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ statt,

das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

Weitere Details unter fma.reha-recht.de

Informationen zum Projekt unter www.reha-recht.de/monitoring

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DVfR-Stellungnahme zur medizintechnischen Versorgung für Menschen mit Schwerstbehinderung während der Corona-Krise

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) fordert die Sicherstellung der medizintechnischen Versorgung für Menschen mit schwersten Behinderungen im ambulanten Bereich sowie in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe während der Corona-Epidemie.

DVfR-Logo

DVfR-Logo

Nicht nur Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken, sondern zunehmend auch der ambulante Versorgungssektor mit schwerstbehinderten Betroffenen sowie Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe sind während der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) von Lieferengpässen im Bereich der Medizintechnik und der Pflegehilfsmittel einschließlich Schutzkleidung betroffen.

Menschen mit schwersten Behinderungen leben meist in einem speziell für sie organisierten häuslichen und meist pflegeintensiven Umfeld. Die Versorgung ist geprägt durch multiprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten, Angehörigen, Pflegediensten und Akteuren verschiedenster Leistungserbringer des Gesundheitshandwerks bzw. Sanitätsfachhandels.

Entfällt die Sicherstellung der ambulanten Versorgung dieser Betroffenen zu Hause, in der Behindertenhilfe und in den Pflegeeinrichtungen mit medizinisch-technischen Geräten und Pflegehilfsmitteln einschließlich der Schutzkleidung, müssen diese schwerstbehinderten Menschen im Zweifelsfall in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Dabei sind die Betroffenen häufig durch zahlreichen Begleiterkrankungen, wie z. B. Infektionen mit MRSA, belastet.

Das spricht zusätzlich gegen eine stationäre Aufnahme in ein – gegenwärtig oft bereits stark überlastetes – Krankenhaus oder in eine Rehabilitationsklinik. Es muss daher alles getan werden, damit die ambulante Versorgung von Menschen mit schwersten Behinderungen sowie die Versorgung in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe mit Hilfsmitteln zur Pflege und Behandlung sowie Medizintechnik weiterhin gewährleistet ist.

Die DVfR fordert daher folgende Maßnahmen:

  • Einbindung aller Berufsverbände des Gesundheitswesens – neben den kassenärztlichen und klinischen Interessenverbänden – in die Verteilung von Produkten zur Schutzausrüstung und Pflege,
  • Sicherung der Möglichkeit einer Versorgung schwerstbehinderter Personengruppen mit Hilfs- und Pflegemitteln im außerklinischen Umfeld, insbesondere auch in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe,
  • Bildung von Reserven zukünftig ambulant stark benötigter Medizinprodukte, wie z. B. Sauerstoffkonzentratoren, Absaug- und Inhalationsgeräten zur Atemwegstherapie in Folge erlittener Lungenschäden durch SARS-CoV-2-Infektion,
  • Lockerung von Restriktionen für Medizinprodukte durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Zusammenhang mit der Behandlung und Rehabilitation von SARS-CoV-2-Patientinnen und -Patienten zur Aufrechterhaltung der stationären und ambulanten Versorgung.

DVfR-Stellungnahme “Medizintechnische Versorgung von Menschen mit schwersten Behinderungen im ambulanten Bereich sowie in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sicherstellen”

Weitere Informationen finden Sie unter:  www.dvfr.de

Über die DVfR
Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

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Die Zukunft der Kurzzeitpflege – Chancen und Grenzen von Kurzzeitpflege und Mobiler Rehabilitation

Die künftige Gestaltung der Kurzzeitpflege sowie Kooperationsmöglichkeiten mit der Mobilen Rehabilitation standen im Mittelpunkt eines Symposiums der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation (BAG MoRe) in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und der Diakonie Deutschland. Die Veranstaltung „Mobile Rehabilitation und Kurzzeitpflege – die Brücke nach Hause?!“ fand am 17. Januar 2020 in Berlin mit über 70 ausgewiesenen Expertinnen und Experten statt.

Den empirischen Hintergrund der Tagung bildeten die Studie des Bundesministeriums für Gesundheit („Ermittlung des allgemeinen Rehabilitationsbedarfs und Evaluation Mobiler Geriatrischer Rehabilitation in stationären Pflegeeinrichtungen und der Kurzzeitpflege“, September 2018) und der Bericht des IGES Instituts („Überleitungsmanagement und Behandlungspflege in der Kurzzeitpflege“, Januar 2020).

Die aktuelle Situation ist gekennzeichnet durch einen steigenden Bedarf an Pflegeplätzen sowie Fachkräftemangel. Viele Patientinnen und Patienten werden nach einem Klinikaufenthalt in die Kurzzeitpflege (KZP) aufgenommen, obwohl bei 45 Prozent ein Rehabilitationsbedarf festgestellt wird. Fast die Hälfte kann durch stationäre oder ambulante Rehabilitationsformen versorgt werden. Für die andere Hälfte kommt eine Mobile Rehabilitation (MoRe) gem. § 40 Abs. 1 SGB V in Betracht. Bundesweit kann hier mit derzeit 18 bestehenden Einrichtungen allerdings kein flächendeckendes Angebot vorgehalten werden.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden die Chancen und Grenzen von MoRe und Kurzzeitpflege erörtert. Es bestand Konsens darin, dass in der konzeptionellen Neugestaltung der Kurzzeitpflege und in der Verknüpfung von Rehaangeboten Chancen liegen. Grenzen sah man hingegen in der unklaren Rollendefinition der KZP und dem Aufeinandertreffen zweier Versorgungsbereiche nach SGB V (kurativ/rehabilitative Versorgung) und SGB XI (Pflege).

Der Rehabedarf wird meist im Rahmen der Akutbehandlung erhoben. In der KZP werden die weiteren Weichen gestellt. Zentrales Steuerungselement ist eine zügige Bedarfsklärung unter Einbezug der persönlichen Wünsche. Faktoren wie Frühverlegung, unzureichendes Entlassmanagement und die geringe Verfügbarkeit von Mobiler Rehabilitation münden oft in eine Lückenbüßerfunktion der Kurzzeitpflege und vermindern Teilhabechancen. Lösungsansatz wäre ein umfassendes Überleitungs- und Fallmanagement. Voraussetzung für das Gelingen bilden multiprofessionelle Teams mit qualifiziertem Fachpersonal. Hauptziele sind Vermeidung oder Verminderung von Pflegebedürftigkeit, Verhinderung einer dauerhaften Heimeinweisung und die Verbesserung der Teilhabe in der eigenen Häuslichkeit.

Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der BAG MoRe und der DVfR erläuterte, dass es für Gesetzesvorhaben noch zu früh sei. Es sollten zunächst prozessorientiert weitere Erfahrungen in Fachkreisen gesammelt und tragbare Modelle entwickelt werden. Oberste Priorität habe die Integration von Teilhabeaspekten im Sinne einer Patientenorientierung.

Als Tagungsergebnis lässt sich festhalten, dass der gesetzliche Rahmen der Kurzzeitpflege unter Einbezug aller Akteure deutlich teilhabefördernder gestaltet werden und dies auch bei der Implementierung von Qualitätsstandards und der Finanzierung berücksichtigt werden muss. Aufgrund der besonderen Bedarfe vieler Pflegebedürftiger ist MoRe eine äußerst wirksame Maßnahme, die bereits in der Kurzzeitpflege erfolgen kann. Idealziele zur Sicherung einer nachhaltigen Teilhabe sind eine geriatrische wohnortnahe Komplexversorgung, eine spezialisierte, solitäre Kurzzeitpflege sowie der flächendeckende Ausbau Mobiler Rehabilitation.

Lesen Sie hier den ausführlichen Veranstaltungsbericht.

Zur Studie des Bundesministeriums für Gesundheit „Ermittlung des allgemeinen Rehabilitationsbedarfs und Evaluation Mobiler Geriatrischer Rehabilitation in stationären Pflegeeinrichtungen und der Kurzzeitpflege“, September 2018

Zum Bericht des IGES Instituts „Überleitungsmanagement und Behandlungspflege in der Kurzzeitpflege“, Januar 2020

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Save-the-Date: Fachtagung zur Rückkehr in den Beruf nach Krebs und anderen schweren Erkrankungen

Viele Betroffene mit der Diagnose Krebs, die nach der Therapie wieder arbeiten möchten, stehen vor besonderen, systembedingten Herausforderungen. Wie ein gelingender Return-to-Work mit Blick auf die spezifischen Bedarfslagen im Spannungsfeld sozialrechtlicher, arbeitsrechtlicher und sozialmedizinischer Fragen gestaltet werden kann, ist Thema einer interdisziplinären Fachtagung. Veranstalter sind die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und kooperierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ sowie weitere Netzwerkpartnerinnen und -partner, insbesondere die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft (SAKG).

Die Fachtagung am 15. Mai 2020 in Halle (Saale) richtet sich an Aktive in Wissenschaft und Praxis, die an Wiedereingliederungsprozessen von schwer erkrankten Menschen beteiligt sind, sowie an die Betroffenen und ihre Organisationen selbst. Ihnen bietet sich die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch und zur Vernetzung.

In Vorträgen und Workshops soll es um folgende Schwerpunktthemen gehen:

  • Grad der Behinderung, Heilungsbewährung und Schwerbehindertenschutz
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Stufenweise Wiedereingliederung
  • Leistungen zur Teilhabe und deren Koordination
  • Soziale Absicherung bei langfristiger Arbeitsunfähigkeit

Zusätzlich werden die Referierenden Erfahrungen aus dem Bundesprogramm rehapro sowie den Beratungsstellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) aufgreifen.

Weitere Details und das Programm der Tagung werden demnächst unter www.dvfr.de und www.reha-recht.de veröffentlicht.

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DVfR-Stellungnahme greift Unsicherheiten bei der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Rehabilitation auf

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. In ihrer Stellungnahme mit dem Titel „Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Rehabilitation im Spannungsfeld zwischen Bedarf und Antikorruptions- und Wettbewerbsrecht” greift die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) bestehende Unsicherheiten über die rechtskonforme Zusammenarbeit bei den Reha-Akteuren auf und informiert über Möglichkeiten und Grenzen einer interdisziplinären Zusammenarbeit.

„Nur durch das Zusammenwirken aller am therapeutischen Versorgungsprozess beteiligten Akteure ist eine optimale Behandlung und Förderung von Teilhabe möglich“, heißt es in der DVfR-Stellungnahme. Bei der interdisziplinären Zusammenarbeit müssen jedoch verschiedene Bedingungen und Vorschriften, wie z. B. das Antikorruptionsgesetz und das Wettbe­werbsrecht, berücksichtigt werden.

Verschiedene gesetzliche Regelungen sowie verschärfte Sanktionen bei Rechtsverstößen haben in der Ärzteschaft und bei den Leistungserbringern zunehmend zu Verunsicherung darüber geführt, welche Art der interdisziplinären Zusammenarbeit nun noch möglich ist. Dies nimmt die DVfR zum Anlass, in ihrer Stellungnahme die gesetzlichen Regelungen näher zu beleuchten und Möglichkeiten wie auch Grenzen einer interdisziplinären Zusammenarbeit – insbesondere in der Hilfsmittelversorgung – aufzu­zeigen. Entscheidend ist immer, dass mit der Zusammenarbeit weder Vorteilsnahmen Beteiligter noch Einschrän­kungen der Wahlfreiheit des Versicherten verbunden sind. Die gesetzlichen Regelungen stellen kein generelles Verbot der Zusammenarbeit dar. Leistungserbringer können weiterhin im Sinne einer guten Versorgungsqualität zusammenarbeiten, wenn sie unter Beachtung der Gesetze die Form der Zusammenarbeit transparent gestalten und begründen.

Auch wettbewerbsrechtliche Aspekte werden in der Stellungnahme behandelt. So darf durch das Verhalten der Ärztin oder des Arztes beispielsweise ein Leistungserbringer nicht von vornherein von der Möglichkeit der Leistungserbringung ausgeschlossen werden. Eine Kooperation mit einem von der Ärztin oder dem Arzt vorgeschlagenen Leistungserbringer, der über einschlägige Erfahrungen verfügt, ist damit aber weiterhin möglich, heißt es in dem Papier.

Die DVfR appelliert an alle Sozialleistungsträger und Leistungserbringer, die dargestellten Grundsätze der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen zu beachten und zur Sicherung einer guten Versorgungsqualität fortzusetzen und auszubauen.

Hier gelangen Sie zur Stellungnahme “Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Rehabilitation im Spannungsfeld zwischen Bedarf und Antikorruptions- und Wettbewerbsrecht”

Weitere Informationen finden Sie unter:  www.dvfr.de

Über die DVfR
Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

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Interdisziplinäre Förderung von Vorschulkindern mit chronischen Krankheiten und Behinderungen systematisch ausbauen

In Deutschland leiden mehr als 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen an einer chronischen Erkrankung, viele benötigen oft schon im Vorschulalter fachliche Un­terstützung und Förderung. Wie kann diese Unterstützung im Vorschulalter inklusiv und interdisziplinär gelingen? Wie können die Eltern von Kindern mit Behinderung eingebunden und unterstützt werden? Um diesen Fragen nachzugehen, hatten die Deutsche Vereinigung für Rehabilita­tion e. V. (DVfR), die Diakonie Deutschland, das Kindernetzwerk und die Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung – Bundes­vereinigung (VIFF) gemeinsam zur Fachtagung „Inklusion von Kindern mit Behinde­rungen verwirklichen“ am 28. November 2019 nach Berlin eingeladen.

Für eine gelingende Teilhabesicherung ist wesentlich, dass medizinisch-therapeutische, pädagogische und rehabilitative Versorgungs- und Förderbedarfe frühzeitig erkannt wer­den und die verschiedenen Sektoren des komplexen Gesundheits- und Sozialsystems vernetzt zusammenarbeiten. Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der DVfR, stellte fest, dass „die rechtlichen Grundlagen die notwendige sektorenübergreifende Koope­ration in der Praxis nicht ausreichend fördern. Dies geht zu Lasten der betroffenen Kinder und Familien und ist ein Hemmnis für die Inklusion.“

Die DVfR hatte kürzlich zwei Positionspapiere mit Vorschlägen zur verbesserten Teilhabe­förderung von Kindern mit Behinderungen im Vorschulalter, insbesondere in Kindertages­stätten (Kitas) veröffentlicht.

Breite Zustimmung unter den über 80 teilnehmenden Expertinnen und Experten fand das Anliegen, Unterstützungsangebote mit Hilfe sektorenübergreifender Netzwerke und unter Berücksichtigung der familiären Situationen und Unterstützung der Eltern bedarfsgerecht auszubauen. Für die Entwicklung hin zu mehr inklusiven Kitas sei eine gute Zusammenar­beit mit den Frühförderstellen besonders wichtig. Die Ausstattung solcher Kitas mit interdis­ziplinären Teams wurde teils kontrovers diskutiert. Gelingensbedingungen seien eine aus­kömmliche Finanzierung, eine gute und umfassende Bedarfsermittlung, eine vernetzte För­derplanung und eine gut abgestimmte Durchführung der Maßnahmen „wie aus einer Hand“. Betroffene Familien müssten in die Förderplanung einbezogen und ganzheitlich gezielt un­terstützt werden. Dazu wurden konkrete Lösungsansätze erörtert.

Der Beauftragte der Bundesre­gierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, wies darauf hin, dass „die UN-Kinderrechtskonvention und die UN-Behin­dertenrechtskonvention völkerrechtliche Verträge sind und dementsprechend verlässlich umgesetzt werden müssen. Für Kinder mit Behinderungen und ihre Familien bedeutet dies, dass die erforderlichen Leistungen auch ankommen müssen“.

Der Leiter des zuständigen DVfR-Fachausschusses, Dr. Tomas Stef­fens, Diakonie Deutschland, betonte abschließend, wie wichtig die sektorenübergreifende Beratung und Begleitung der Familien sei: „Nicht die Familien, sondern das Gesundheits- und Sozialsys­tem ist in der Verantwortung, einen einfachen, sozusagen barrierefreien Zugang zu den Leistungen zu er­möglichen.“

Ein ausführlicher Veranstaltungsbericht mit den gehaltenen Vorträgen wird demnächst auf der Webseite der DVfR veröf­fentlicht.

Zu den Positionspapieren der DVfR:

 

Über die DVfR
Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Reha­bilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleis­tungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fach­verbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft enga­gieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektoren­übergreifenden, konsensorien­tierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

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Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2019 geht an die Initiative „Peers im Krankenhaus“

Die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) geht in diesem Jahr an die Initiative „Peers im Krankenhaus“ (PiK). Die Auszeichnung wurde am 19. November 2019 im Rahmen der DVfR-Mitglieder­versammlung in Berlin an die Träger der Initiative verliehen: das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB), die AOK Nordost und der AOK-Bundesverband.

v. l.: Sylvia Wehde (BMAB), Dirk Scholtysik (DGUV), Dr. Melissa Beirau, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Dagmar Marth (UKB), Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann (DVfR), Dr. Edlyn Höller (DGUV), Prof. Dr. Bernhard Greitemann (DVfR) und Detlef Fronhöfer (AOK Nordost); Quelle: Dorothee Scheurlen (UKB)Seit 2010 bietet das Unfallkrankenhaus Berlin bei Amputationen regelhaft ein Peer Counseling an, d. h. die Beratung von Patientinnen und Patienten durch selbst Betroffene, sogenannte Peers (englisch für Gleichgestellte). Denn der Verlust eines Körperteils ist ein traumatisches Ereignis für die Betroffenen, bei dessen Auswirkungen auf Psyche und Alltag auch Ärzte und Therapeuten an ihre Grenzen stoßen.

„Die Rolle von Peers im Krankenhaus ist, dass sie als selbst Betroffene, die eine Amputation, die folgende Rehabilitation und Prothesenversorgung mit all ihren Anforderungen und Mühen selbst erfahren und bewältigt haben, Patienten bei einer bevorstehenden Amputation auf Augenhöhe begegnen, zuhören, Mut machen und Rat geben“, erläuterte Prof. Dr. Bernhard Greitemann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der DVfR und ärztlicher Direktor der Münsterland Klinik, in seiner Laudatio. Greitemann betonte den Vorbildcharakter der Peers, die aus eigenem Erleben den Betroffenen Bewältigungs­strategien nahebringen und authentisch vermitteln können, dass es sich lohnt, eigene Teilhabeziele anzugehen und die Anstrengungen der Rehabilitation dafür auf sich zu nehmen. Das Peer Counseling trage damit erheblich dazu bei, Ängste abzubauen, an der Rehabilitation aktiv mitzuwirken und Teilhabechancen zu eröffnen. Entsprechend positiv sei auch das Feedback der zuvor durch Peers betreuten Patientinnen und Patienten bei einer Befragung im Jahr 2016 ausgefallen.

„Der Vorstand der DVfR ist überzeugt, mit Peers im Krankenhaus ein richtungsweisendes Angebot in der Rehabilitation auszeichnen zu können, das auch für andere Kliniken und Bereiche Modellcharakter hat“, betonte Greitemann. Das Erfahrungswissen über gelingende Peerberatung wird durch das UKB im Rahmen von Schulungen und Peer-Fortbildungen weitergegeben. In diesem Monat findet am UKB bereits die 6. Peer-Fortbildung statt. Zudem stellt der BMAB eine Peer-Landkarte zur Verfügung. „In der Zwischenzeit findet die Initiative weitere Nachahmer bzw. aktive Mitstreiter, nicht nur im Bereich der BG-Unfallkliniken. So werden Peer-Beratungen auch an einigen der großen orthopädischen Tumorzentren, so in Münster und in Heidelberg, angeboten und kommen den Patienten zugute“, so Greitemann.

Die Idee, das Projekt Peers am Unfallkrankenhaus Berlin der DGUV zu einer bundesweiten Initiative auszuweiten, hatte 2013 Dr. Eckart von Hirschhausen, der auch Schirmherr der Initiative ist. Er gratulierte zur Auszeichnung per Video-Grußbotschaft. Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Chef des Unfallkrankenhauses Berlin, hob das große Engagement der am UKB tätigen Initiatorinnen Dr. Melissa Beirau, der inzwischen verstorbenen Dr. Insa Matthes und der Peer-Beraterin Dagmar Marth hervor und brachte seinen Stolz auf das gesamte Team sowie seinen Dank für die Auszeichnung zum Ausdruck.

Mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille ehrt die DVfR seit 2011 Initiativen, die in herausragender Weise die individuelle und umfassende Rehabilitation behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen fördern und zu deren Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft beitragen. Namensgeber der Medaille ist der 2013 verstorbene Pionier der Neurorehabilitation in Deutschland: Prof. Dr. Kurt-Alphons Jochheim.

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

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Online-Diskussion: Schritt für Schritt zurück an den Arbeitsplatz – noch Fragen?

Nach längerer Krankheit erleichtert eine stufenweise Wiedereingliederung die Rück­kehr in den Beruf. Weil der Arbeitsplatz damit aber zum Reha-Ort wird, tauchen in der Praxis häufig Fragen auf. Zu diesem Thema führen die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner ab dem 21. November 2019 eine Online-Diskussion durch. Neben Expertinnen und Experten sind alle Interessierten eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen.

Jeder Fall von Arbeitsunfähigkeit ist individuell – ebenso individuell müsste die berufliche Rückkehr gestaltet werden: Eine Sachbearbeiterin beginnt nach langwieriger Erkrankung vielleicht mit einer täglichen Arbeitszeit von zwei Stunden, die schrittweise gesteigert wird. Ein Schreiner arbeitet nach einem schweren Unfall zunächst im Materiallager, seine hand­werklichen Aufgaben nehmen kontinuierlich zu, bis er wieder voll belastbar ist. Ermöglicht wird der schonende Einstieg durch die stufenweise Wiedereingliederung (StW), deren Ziel es ist, Langzeiterkrankte dauerhaft und bestmöglich wieder in das Erwerbsleben zu integrieren. Gesetze und Rechtsprechung geben hierfür konkrete Rahmenbedingungen vor. Die Koordination zwischen Arbeitgebern, Rehabilitationsträgern, (Betriebs-)Ärztinnen und Ärzten sowie anderen Akteuren und den Betroffenen selbst bleibt komplex. „Die Phase der stufenweisen Wiedereingliederung ist keine arbeitsrechtliche Grauzone,“ sagt die Juristin Prof. Dr. Katja Nebe, „dennoch ist ihre Durchführung in der Praxis oft mit vielen Fragen verbunden und keine Selbstverständlichkeit.“

Die Online-Diskussion „Stufenweise Wiedereingliederung: keine arbeitsrechtliche Grauzone“ soll daher dazu beitragen, rechtliche und praktische Fragen zu klären. Thematisiert werden im Zeitraum vom 21. November bis 12. Dezember 2019 z. B. grundsätzliche Voraussetzungen und Ziele, die Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger, die Lebensunterhaltssicherung und andere ergänzende Leistungen wie Fahrtkosten, jeweils auf Basis neuerer Gerichtsentscheidungen.

Folgende Expertinnen und Experten begleiten die Online-Diskussion:

  • Eleonore Anton (Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V.)
  • Manfred Becker (Dipl.-Psychologe, Fachberater Integrationsfachdienst Köln)
  • Dr. Katja Nebe (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Ina Riechert (Dipl. Psychologin, Fachberaterin berufliche Integration)
  • Norbert Ritz (Deutsche Rentenversicherung Bund)
  • Wiete Schramm (Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V.)
  • Sven Weise (Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.)

Interessierte können sich im Forum „Fragen – Meinungen – Antworten“ unter fma.reha‑recht.de anmelden und mit Beginn des Austauschs eigene Fragen stellen sowie auf Beiträge antworten. Die wesentlichen Inhalte werden anschließend zusammengefasst und als Fachbeitrag im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht veröffentlicht. Die Online-Diskussion ist Teil des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds geförderten Monitoring-Projekts der DVfR.

Weitere Informationen finden Sie unter https://fma.reha-recht.de

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Reha­bilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektoren­übergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

Über Reha-Recht.de

Das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht unter www.reha-recht.de dient als Plattform für die Verbreitung der nicht hinreichend bekannten, zuletzt durch das Bundesteil­habegesetz geänderten Rechtsnormen v. a. des SGB IX. Hierzu werden die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungspraxis sowie Gesetzgebungsprozesse analysiert und kommentiert. Der juristischen Fachöffentlichkeit und Akteuren in Betrieben, Institutionen und Verbänden steht damit ein Forum für den interdisziplinären Austausch zu Rechtsfragen zur Verfügung. Ziel ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts zu unterstützen.

Kontakt
Steffen Heidt
Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR)
Tel.: 0 62 21 / 18 79 01-22 | E-Mail: s.heidt@dvfr.de

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Fachtagung zur Inklusion von Kindern mit Behinderungen im Vorschulalter

DVfR-LogoMit dem Thema „Inklusion von Kindern mit Behinderungen verwirklichen – Herausforderungen für Gesundheitsversorgung und interdisziplinäre Teilhabesicherung im Vorschulalter“ beschäftigt sich am 28. November eine Fachtagung in Berlin. Veranstalter sind die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR), die Diakonie Deutschland, das Kindernetzwerk und die Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung.

Viele Familien mit Vorschulkindern, bei denen eine (drohende) Behinderung oder chronische Erkrankung vorliegt, befinden sich in schwierigen Lebenslagen. Nicht nur wächst ein Teil der Kinder in Armut auf, auch gibt es aus Wissenschaft und Praxis Hinweise darauf, dass nicht bei allen Kindern ein vorhandener Förder- bzw. Rehabilitationsbedarf gedeckt wird. Für eine gelingende Teilhabesicherung sowie Förderung und Gesundheitsversorgung der betroffenen Kinder ist ganz wesentlich, dass Bedarfe frühzeitig erkannt werden und die verschiedenen Sektoren des Gesundheits- und Sozialsystems und die Professionen vernetzt zusammenarbeiten.

Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der Fachtagung nicht nur eine Bestandsaufnahme zu den aktuellen Herausforderungen der Teilhabesicherung von Kindern (im Vorschulalter). Sie soll vielmehr auch eine Plattform für den interdisziplinären und sektorenübergreifenden Austausch bieten, wobei u. a. folgende Fragen im Zentrum stehen:

Wo liegen die aktuellen Herausforderungen bei der (gesundheitlichen) Versorgung und Teilhabe von Kindern mit (drohender) Behinderung im Vorschulalter? Wie kann die erforderliche Kooperation der verschiedenen Akteure organisiert, wie die Einbindung der Familien erreicht werden? Was braucht es, damit Unterstützungsangebote bedarfsgerecht ausgebaut werden können? Und welche Rahmenbedingungen sind aus rehabilitations- und gesundheitspolitischer Sicht hierbei erforderlich?

Tagungsprogramm, Anmeldemöglichkeiten sowie weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie auf der Veranstaltungswebsite: https://www.dvfr.de/veranstaltungen/detail/event/inklusion-von-kindern-mit-behinderungen-verwirklichen/

 

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