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Dr. Sabine Federmann ist neue Theologische Vorständin der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

Pfarrerin Dr. Sabine Federmann, Theologische Vorständin Ev. Stiftung Volmarstein und Dipl.-Kaufm. Markus Bachmann, Kaufmännischer Vorstand Ev. Stiftung Volmarstein

„Wie groß unsere Stiftung ist, merke ich jeden Tag aufs Neue“, betont Dr. Sabine Federmann. Seit Februar ist sie neue Theologische Vorständin der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Gemeinsam mit Markus Bachmann, Kaufmännischer Vorstand, leitet sie nun das diakonische Unternehmen. Als Doppelspitze tragen beide die Verantwortung für mehr als 3800 Mitarbeitende und für die zahlreichen anvertrauten Menschen. „Unser Unternehmen ist mit theologischer und kaufmännischer Leitung in guten Händen“, betont Markus Bachmann. „Das eine geht nicht ohne das andere.“

Sabine Federmann ist 53 Jahre alt, verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Hattingen. Nach dem Studium arbeitete die Theologin an einem Forschungsprojekt an der Uni Marburg. Danach folgten zehn Jahre Arbeit als Gemeindepfarrerin – zunächst an der Weser, dann in Hattingen. Zuletzt leitete sie zehn Jahre lang die Ev. Akademie Villigst – eine Bildungseinrichtung der Ev. Kirche von Westfalen.

Bereits seit November gewinnt Sabine Federmann Einblicke in die Stiftung – begleitet durch ihren Amtsvorgänger Jürgen Dittrich. Die Vielfalt der Stiftung ist für sie beeindruckend: „Gesundheit, Beweglichkeit, Selbstbestimmtheit, Freude und Teilhabe – wir ermöglichen hier ganz viel“, so die Vorständin. „Das, was die Kolleginnen und Kollegen jeden Tag leisten, ist gelebter christlicher Glaube.“ Seelsorge, Unternehmenskultur und Personalentwicklung stehen für die 53-Jährige im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

In ihrem neuen Amt möchte sie die Mitarbeitenden stärken, von ihnen lernen und gemeinsam Strukturen schaffen, die tragen. „Für mich ist es ein großes Anliegen, gemeinsam mit Menschen gelingendes Leben zu ermöglichen.“ Daher wird die Personalentwicklung ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sein. Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten heißt für sie: gute Arbeitsbedingungen stärken, Entwicklungschancen eröffnen und Aus- und Fortbildung ausbauen. „Die Evangelische Stiftung Volmarstein hat in den vergangenen Jahren ihr Leistungsspektrum erheblich erweitert“, betont auch Markus Bachmann. „Unsere Vielfalt können wir nur ermöglichen, wenn wir die Mitarbeitenden binden und dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken.“

Die Dezentralisierung und das Wachstum der Ev. Stiftung Volmarstein sollen in den kommenden Jahren weiter gehen. Sabine Federmann sieht es als ihre Aufgabe, die Balance von christlichem Selbstverständnis, hoher Professionalität und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen. „Das schaffen wir nur zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen vor Ort und mit externen Partnern“, betont sie. „Ich möchte, dass Menschen bei uns die Chance haben, Ideen selbst zu entwickeln und diese zu ermöglichen.“

Fakten: Ev. Stiftung Volmarstein
Die Evangelische Stiftung Volmarstein ist ein komplexes diakonisches Dienstleistungsunternehmen und eines der größten Zentren für ganzheitliche Rehabilitation im Ruhrgebiet. Mit rund 3.850 Mitarbeiter*innen in ihren Einrichtungen und Gesellschaften der Behinderten-, Jugend-, Kinder-, Kranken- und Seniorenhilfe ist die Stiftung eine der größten Arbeitgeberinnen in der Region. Der Umsatz unseres Unternehmens lag in 2019 bei 302 Millionen Euro.

Leiser Abschied mit großer Anerkennung
Nach 14 Jahren hat die Evangelische Stiftung Volmarstein ihren langjährigen Theologischen Vorstand, Pfarrer Jürgen Dittrich, in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2006 hat er an vielen Veränderungen und Entwicklungen in der Stiftung entscheidend mitgewirkt. Rückblickend auf seine Amtszeit sagt er: „Von den Menschen mit Behinderung habe ich viel gelernt.“

Sein Start hatte mit einer harten Bewährungsprobe, der Heimkinder-Debatte, begonnen: Es galt, die Untaten aufzuarbeiten, die Kinder mit Behinderung in den 50er und 60er Jahren in der Stiftung erfahren hatten. Offenheit und Transparenz – dafür stand er in dieser schwierigen Diskussion. Mit den Betroffenen trat er in einen Dialog ein, unabhängige Historiker ließ er die Geschehnisse in einem Buch aufarbeiten. Am Ende gelang eine Aussöhnung, für die er maßgeblich den Weg bereitet hatte.

Als Vorstand war Jürgen Dittrich daran beteiligt, dass sich die Stiftung enorm verändert hat. Längst ist sie keine klassische Einrichtung für Menschen mit Behinderung mehr, sondern ein komplexer diakonischer Dienstleister für behinderte, alte und kranke Menschen sowie für Kinder und Jugendliche. Kein Zweifel: In der Ära Dittrich ist die Stiftung nicht nur größer, sondern vor allem auch bedeutsamer geworden.

Unter seiner Mitverantwortung stieg die Mitarbeiter-Zahl von 1500 auf 3850. Die Stiftung übernahm Kliniken, mehrere Altenheime und schuf für Senioren spezialisierte Angebote wie Demenz-WGs und Tagespflegen. Menschen mit Behinderung leben heute nicht mehr schwerpunktmäßig in großen Einrichtungen zentral in Volmarstein, sondern in kleinen Wohngemeinschaften in der gesamten Region, wo im Alltag optimale Teilhabe möglich ist.

Wegen der Corona-Krise war für den langjährigen Vorstand kein normaler Abschied möglich. Stattdessen gab es eine virtuelle Verabschiedung, an der sich viele Mitarbeitende beteiligten und persönlich alles Gute zu wünschen und danke zu sagen.

 

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Schnelltests sorgen für SicherheitBerufsbildungswerk Volmarstein baut auf starkes Hygiene- und Testkonzept

Schnelltests sorgen für Sicherheit

“Wir wollen die bestmögliche Sicherheit für Maßnahmeteilnehmende und Mitarbeitende bieten“, betont Sabine Riddermann, als Geschäftsbereichsleiterin u.a. zuständig für das Berufsbildungswerk (BBW) und das Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK). Das Team der Rehamedizin im BBW macht daher momentan pro Woche rund 500 Corona-Schnelltests – ein besonderes Angebot, das nicht vorgeschrieben oder selbstverständlich ist. Vom Ausbilder bis zur Reinigungskraft – allen, die unter dem Dach des Hauses arbeiten, steht der Test zur Verfügung. Die Teilnahme ist freiwillig. „Wir wollen unser BBW corona-frei halten“, betonen die Rehamediziner Dr. Michael Knobloch und Dirk Smikalla. „Die Mitarbeitenden nutzen das Angebot gerne.“ Es gibt täglich feste Test-Zeiten und parallel ein offenes Test-Angebot. Auch Besucher und Gäste werden getestet. Sobald alle Schüler, Maßnahmeteilnehmende und Auszubildende nach dem gegenwärtigen Lockdown wieder vor Ort sind, hat die Einrichtung eine Testkapazität von bis zu 8.000 Tests im Monat. Toll ist, dass sich sogar Kolleginnen und Kollegen in das Testteam einreihen, die normalerweise  ganz andere Aufgaben wahrnehmen, aber von ihrer Ausbildung her die Kompetenz haben, Testungen durchzuführen. „Überhaupt haben sich die Mitarbeitenden aller Bereiche des BBW und des WRBK sehr flexibel auf die neuen Anforderungen während der Corona-Zeit eingestellt. Dafür kann man nur dankbar sein“, betont Sabine Riddermann.

„Es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit“, sagt Bildungsbegleiterin Nora Tielke. „Ich habe z.B. montags mögliche Teilnehmende und deren Eltern zur Beratung hier im Haus.“ Diese müssen sich vor einem Besuch zum Schnelltest bereiterklären, sonst gibt es keinen Termin.  „Neben den strengen Hygieneregeln sorgt das negative Testergebnis neben den hohen Infektionsschutz- und Hygienestandards dafür, dass niemand zu Schaden kommt.“ Die meisten Teilnehmenden erleben zurzeit Ausbildung und Schule virtuell. Lediglich Prüfungskandidaten werden nach und nach in die Einrichtung zurückgeführt und Teilnehmende, die ihre Bildungsmaßnahme neu beginnen. Die Mitarbeitenden sind größtenteils im Berufsbildungswerk, um die Ausbildung zu ermöglichen. „Unsere Räumlichkeiten sind so großzügig und die Hygienestandards samt Testungen so hoch, dass alle Anforderungen der Corona-Arbeitsschutzordnung sicher erfüllt werden“, so Sabine Riddermann.  Weniger als 10 % der  normalerweise in der Einrichtung zu beschulenden und auszubildenden Personen befinden sich in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Haus. Sabine Riddermann: „Individuell können wir so jedem den Weg ins Berufsleben ebnen und hängen niemand ab – auch in Zeiten der Pandemie ist das eine wichtige Devise unserer Arbeit.“

Fotos: Schnelltests werden im Berufsbildungswerk Volmarstein täglich angeboten.

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Ev. Stiftung Volmarstein und Spendenprojekt Labdoo profitieren voneinander

Adam Jelen, Ausbilder im Berufsbildungswerk Volmarstein, nimmt IT-Spenden für Labdoo entgegen.

Eine echte Win-Win-Situation

Das nennt man eine echte Win-Win-Situation: Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs erhielten fünf Laptops von dem weltweiten Hilfsprojekt Labdoo. „Nicht jeder unserer Schüler ist zu Hause für das virtuelle Lernen ausgestattet. Daher waren die Laptops eine echte Hilfe“, sagt Schulleiter Christof Hoffmann. Gleichzeitig konnte die Stiftung Volmarstein 20 aussortierte Monitore an Labdoo spenden.

„Genau so soll es sein“, sagte Tobias Zirwes, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Labdoo. „IT-Geräte werden nicht weggeworfen, sondern sinnvoll weitergenutzt.“ Elektroschrott vermeiden und dabei auch noch Bildungsprojekte unterstützen – das gelingt dem Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein schon seit zwei Jahren. Ausbilder Adam Jelen: „In der IT-Ausbildung haben wir z.B. ausrangierten PCs der Stiftung aufbereitet. Alle Daten wurden sicher gelöscht und mit Linux wieder fit gemacht, bevor wir sie an Labdoo gespendet haben.“

Die 20 Volmarsteiner Monitore gehen übrigens nach Ghana. Tobias Zirwes bringt sie selbst nach Mühlheim. Dort gibt es einen afrikanischen Supermarkt, der regelmäßig in das westafrikanische Land fährt und die Geräte kostenlos mitnimmt. Grundsätzlich sorgt Labdoo dafür, dass freiwillige Flug- oder Transportpaten die IT-Spenden sicher verpackt und CO2-neutral mit auf Reisen nehmen und am Zielort den Schulen übergeben. Defekte Computer werden kostenlos ersetzt und für ein sicheres Recycling zurückgeholt.

Das gemeinnützige Hilfsprojekt Labdoo ist aktuell in Deutschland und weiteren 129 Ländern der Welt aktiv. Gebraucht werden Laptops, eBook Reader, Tablet-PCs usw. Jeder kann beitragen, als IT-Spender, als Transportpate oder indem er einfach nur von Labdoo.org erzählt. Infos gibt es auf der Homepage www.Labdoo.de

Das Berufsbildungswerk ist offizielle Annahmestelle für Labdoo-Spenden. IT-Spender können sich melden bei
Adam Jelen, JelenA@esv.de, Tel. 0 23 35 / 639 82 54

 

 

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Startschuss neuer Arbeitgeber Kampagne ist gefallen

Eins von insgesamt 15 Plakatmotiven der neuen Kampagne “Ich stifte”

Therapiedienste Volmarstein wirbt mit neuer Kampagne um neue Mitarbeitende

Die Therapiedienste Volmarstein GmbH (kurz TDV) positioniert sich als Tochterunternehmen der Evangelischen Stiftung Volmarstein (kurz ESV) als attraktiver Arbeitgeber und launcht gemeinsam mit der ESV eine neue Employer Branding Kampagne. Unter dem Claim „Ich stifte Motivation“ wirbt der moderne Gesundheitsdienstleister um neue Therapeuten.

In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden entwickelte die ESV mit ihren Tochterunternehmen eine Kampagne, um den Gesundheitskonzern als attraktiven, modernen und sympathischen Arbeitgeber neu zu positionieren und den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Der entwickelte Kampagnen-Claim „Ich stifte“ verbindet insbesondere folgenden Kerngedanken: Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Mensch. Die Persönlichkeit und der Antrieb eines jeden Mitarbeiters stehen hierbei im Vordergrund. „Das Ziel war eine authentische und glaubwürdige Arbeitgebermarke zu schaffen“, sagt Christian Meise, Geschäftsführer der Therapiedienste GmbH, der besonders stolz auf das Motiv seiner Mitarbeiterin Sara H. ist.

Sara H. ist Physiotherapeutin und stand für die Kampagne gerne vor der Kamera. Sie wirbt mit dem Claim „Ich stifte Motivation“  auf Großflächen Plakatwände und in den sozialen Kanälen um neue Kollegen, die als Physiotherapeut, Ergotherapeut oder Logopäde mitstiften können. „Mit meinen Team-Kollegen bringen wir jeden Tag unserer Patienten auf Trab. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie gut ihnen die Bewegung tut.“ erklärt die junge Physiotherapeutin.

Physiotherapeutin Sara H. identifiziert sich zu 100 % mit der Kampgane.

„Es ist wirklich ungewöhnlich sich auf Großflächenplakate zu sehen – das Ergebnis der Kampagne ist aber wirklich toll geworden“ lacht Sara H. und zeigt stolz ein Selfie von sich und einer Plakatwand – direkt vor ihrer Haustür.

Die Kampagne ist am 24. November gestartet und wird über verschieden Medien beworben. Die TDV und auch die Stiftung setzen ein wichtiges Zeichen in der Corona Krise. Statt Personal abzubauen, werden Fachkräfte eingestellt und neue Standorte erweitert. Dank moderner Medien werden Bewerbungsgespräche über Videokonferenzen durchgeführt. „Es ist eine hilfreiche Alternative und die Erfahrung zeigt, dass das gegenseitige Kennenlernen reibungslos klappt.“ so Christian Meise.

Wer „mitstiften“ möchte und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist, kann sich auf der Karriereseite unter www.td-volmarstein bewerben. Für den Einsatz u.a. in  Praxen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen oder Förderschulen sind attraktive Stellen im Angebot.

Kontakt
Therapiedienste Volmarstein
Geschäftsführer Cheristian Meise
Tel. 02335 / 639-4107
E-Mail: meisec@esv.de

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Solidarische Geste – TDVAktiv Mitglieder spenden für den guten Zweck

Die Therapiedienste Volmarstein GmbH (TDV) mussten den Sportbereich „TDVAktiv“ am 2. November schließen. Als Dankeschön für die Solidarität und Treue hat die TDV ihren Aktiv-Mitgliedern die Mitgliedsbeiträge für November und Dezember geschenkt. „Unsere Kunden haben uns während des ersten Lock-Downs im März solidarisch unterstützt. Sie standen uns treu zur Seite. Dafür wollten wir uns jetzt bedanken“, sagt Christian Meise, TDV Geschäftsführer.

Und weil Zusammenhalt und Engagement ansteckender als das Virus ist, folgten viele Mitglieder dem Aufruf der TDV und spendeten einen Teil ihrer Monatsbeiträge für das Projekt „Mit Therapie-Clowns durch die Adventszeit“. Die Idee dahinter kommt von der Evangelischen Stiftung: Die Therapie-Clowns Anton & Antonella dürfen die Kinder überraschen. Vorschriftsmäßig mit Schutz-Visieren ausgestattet und 1,5 Meter Abstand besuchen die Clowns zur Adventszeit die Kinderwohneinrichtungen und sorgen für eine willkommene Abwechslung.

Von der Hilfsbereitschaft ist Christian Meise begeistert: „ Wir sind sehr stolz, dass viele unserer Kunden dem Spendenaufruf gefolgt sind und wir nun Kindern mit Behinderung eine große Freude bereiten können“.

Der Sportbereich „TDVAktiv“ ist weiter aktiv – online! „Wir begleiten Anfänger und Sport-Profis mit Spaß und Bewegung durch den November“, betont Oliver Dickel, Standortleiter des TZO. In kurzen Videos zeigen die Experten der TDV wöchentlich Trainingseinheiten für zu Hause. Die Videos sind auf der Facebook-Seite der TDV zu finden www.facebook.com/therapiedienste.volmarstein

Therapiedienste Volmarstein bieten weiterhin Physio-, Logo- und Ergotherapie an
Die Therapiedienste Volmarstein (TDV) bietet trotz Teil-Lockdown weiterhin Physio-, Logo- und Ergotherapie an. In den Standorten Volmarstein (TZO), Hagen-Haspe (TZM), Altes Stadtbad (TZA) und Dortmund-Hörde (TZD) läuft der Regelbetrieb mit hohem Verantwortungsbewusstsein und der notwendigen Ruhe. „Unter dem Dach der Ev. Stiftung Volmarstein greifen wir im Bereich der Hygiene und sonstigen Schutzmaßnahmen auf das umfassende Know-how und die strengen Regeln der Krankenhäuser zurück“, betont Christian Meise. „Dadurch bieten wir unseren Patienten die bestmögliche Sicherheit.“

Foto: Anja Schleiden, Geschäftsbereichsleitung der Kinder- und Jugendhilfe Volmarstein und Christian Meise, Geschäftsführer der Therapiedienste Volmarstein.

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Ausbildungsplatz für Spätentschlossene

Berufsbildungswerk Volmarstein ermöglicht vielfältige Chancen

Das Berufsbildungswerk der Ev. Stiftung Volmarstein bietet noch wenige freie Ausbildungsplätze im Bereich der kaufmännischen Berufe. Junge Menschen, mit Handicap haben hier die Chance, folgende Berufe zu erlernen:

  • Kaufmann/-frau für E-Commerce
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement
  • Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen

Gefordert sind Eigeninitiative, Teamgeist und Organisationstalent. Interessierte können sich bei Marc-Oliver Kursawe melden: Tel. 0 23 35 / 639 1420 oder KursaweM@esv.de

Seit über 40 Jahren bietet das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein Perspektiven für junge Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen  und mit Autismus-Spektrum-Störung. Das BBW steht für ganzheitliche Beratung, Begleitung und Unterstützung der persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung der Teilnehmenden. Durch individuell abgestimmte Ausbildungsbedingungen und Lerninhalte sowie pädagogische, psychologische und medizinische Begleitung haben die jungen Menschen die Chance, die eigene Zukunft selbst aktiv zu gestalten.  Ziel ist es, individuelle Potenziale der Teilnehmenden zu entfalten, Perspektiven gemeinsam zu entwickeln und die Weichen für das spätere Leben zu stellen.

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Therapiedienste Volmarstein investieren in die Zukunft

Seit dem 11. Mai 2020 haben die Sport-, Präventions- und Rehasportbereiche „TDVAktiv“ an den Standorten in Volmarstein (TZO), Hagen-Haspe (TZM) und Dortmund-Hörde (TZD) wieder geöffnet. Die ersten Tage waren davon geprägt, gemeinsam – Trainer und Trainierende – erste Schritte hin zu einem „normalen“ Trainingsbetrieb zu gehen. Eine Situation, die es bisher so noch nie gab – die aber von allen Beteiligten mit hohem Verantwortungsbewusstsein, der notwendigen Ruhe und viel Respekt angegangen wurde.

All dies wird natürlich vor dem Hintergrund geplant, dass die Therapiedienste im Bereich der Hygiene und sonstigen Schutzmaßnahmen auf das umfassende Know-how und die strengen Regeln der Krankenhäuser in der Ev. Stiftung Volmarstein zurückgreifen kann. An allen Standorten findet Training unter bestmöglichen Hygiene-Bedingungen statt. Diese gelten natürlich auch in der Physio- und Ergotherapie sowie in der Logopädie. Hier stehen derzeit genügend Kapazitäten für alle Patienten zur Verfügung.

Kurspläne werden schrittweise hochgefahren
Die Kurspläne für alle Standorte werden zunächst wochenweise und so flexibel und umfassend wie möglich gestaltet. So kann auch kurzfristig auf die oftmals täglich eingehenden Änderungen und Anpassungen von offiziellen Stellen reagiert werden. Die aktuellen Kurspläne für die Standorte sowie alle notwendigen Regularien finden Sie hier: https://www.td-volmarstein.de/praevention-sport/tdvaktiv-geraete-kurse/.

Die Wasser-Angebote werden nach jetzigem Stand ab dem 30. Mai wieder anlaufen.

Therapiedienste Volmarstein investieren in die Zukunft
Die Zeit des „Stillstands“ wurde von den Therapiediensten intensiv für strategische und konzeptionelle Weiterentwicklungen genutzt. So wurde vor wenigen Tagen die erste Online-Yoga-Einheit absolviert – mit positiver Resonanz. Weitere Yoga-Videos sind bereits im „Kasten“ und werden zeitnah veröffentlicht.

Fit für die Zukunft – auch im Bereich des Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein (HKV) wurde umfangreich investiert. Mit neuer und moderner 3D-Scan-Technik sind ab Ende Mai kontaktlose digitalisierte Körperscans im Bereich der Orthopädie-, Reha- und Schuhtechnik möglich. „Das ist ein Quantensprung in der Versorgung unserer Patienten und Kunden“, sagt Stefan Frisch, Leiter des HKV. Und das ist erst der Anfang, weitere innovative Systeme werden folgen. Ein deutliches Signal dafür, dass die Ev. Stiftung und ihre operativen Bereiche auch in schwierigen Zeiten die Zukunft der Patienten und Kunden klar im Fokus hat.

Um all diesen Anforderungen auch voll umfänglich gerecht zu werden läuft auch das Bewerber-Marketing auf Hochtouren. Zahlreiche Bewerbungen sind bei den Therapiediensten in den letzten Wochen eingegangen und die Vorstellungsgespräche wurden Online geführt. „Wir haben bereits die ersten Einstellungen vorbereitet und hoffen auf weitere Bewerbungen, um dem Fachkräftebedarf in unserem Wachstumskurs gerecht zu werden“, so Christian Meise, Geschäftsführer der TDV GmbH.

Kontakt
Therapiedienste Volmarstein GmbH
Lothar-Gau-Str. 11
58300 Wetter
Telefon: 02335 / 639-4107
E-Mail: tdv@esv.de
www.td-volmarstein.de

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Therapiedienste Volmarstein eröffnen neues Therapiezentrum

v.l. Stephanie Borutta (Leitung Physiotherapie), Christiane Stiewe (Standortleitung), Melanie Hinz (Empfang/Verwaltung), Philipp Zaydowicz (Leiter Fachbereich Therapie) und Christian Meise (Geschäftsführer TDV GmbH).

Vernetzt: Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie im Alten Stadtbad Haspe

Das neue Therapiezentrum Altes Stadtbad (TZA) in Hagen-Haspe bietet den Patienten in modernen und großzügigen Räumlichkeiten Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie aus einer Hand. „Unsere Fachkräfte verfügen insbesondere über neurologische Qualifikationen, die z.B. für Patienten nach einem Schlaganfall, mit Multipler Sklerose oder einer Querschnittsymptomatik besonders wichtig sind”, so Christiane Stiewe, Leiterin des Standortes.

Durch die interdisziplinäre Ausrichtung der Praxis haben gerade diese Patienten weitreichende Vorteile. So müssen Sie für unterschiedliche Therapieformen nicht mehrere unterschiedliche Praxen aufsuchen, sondern bekommen alles aus einer Hand. Zudem rundet die enge Zusammenarbeit mit dem Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein sowie der Klinik für Inklusive Medizin am Mops das ganzheitliche Therapieangebot ab. Als 100% Tochter der Evangelischen Stiftung Volmarstein hat die TDV langjährige Erfahrung in der Betreuung und Versorgung von Menschen mit und ohne Handicap. Und genau das ist das Markenversprechen der Evangelischen Stiftung und der Therapiedienste Volmarstein: Unter dem Motto „Unsere Vielfalt! Ihre Chance!” gibt es ganzheitliche und interdisziplinäre Therapieangebote und Hilfsmittelversorgung aus einer Hand individuell auf den Patienten zugeschnitten.

„Unser Therapieangebot beschränkt sich nicht ausschließlich auf die Versorgung von neurologischen Patienten, sondern wir behandeln auch alle weiteren Krankheitsbilder und das vom Kind bis zum Erwachsenen”, so Stephanie Borutta, leitende Physiotherapeutin im TZA.

Die neue Praxis im Alten Stadtbad Hagen-Haspe ist zu 100 % barrierefrei und es stehen genügend kostenlose Parkplätze im Umfeld zur Verfügung. Auch Hausbesuche sind möglich.

Kontakt
Therapiezentrum Altes Stadtbad
Berliner Str. 115 (Eingang Heilig-Geist-Str.)
Tel. 0 23 31 / 934 68 10
E-Mail: tza@esv.de
www.tz-altesstadtbad.de

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WDR zu Gast bei den Therapiediensten in Volmarstein

Markus Malcher (links), Orthopädietechnik Meister, prüft ob Luan`s neue Handprothese (mitte) von der Länge richtig passt. Ein Mitarbeiter vom WDR (rechts) begleitet die beiden für eine kurz Dokumentation.

Hightech statt unbewegliche Prothese

Der zehnjährige Luan ist ohne linke Hand zur Welt gekommen. In Volmarstein wird er mit einer hochmodernen Prothese versorgt

Luan ist zehn Jahre alt. Der Junge, der in Hagen wohnt, kam ohne linke Hand zur Welt. Bereits zum vierten Mal hat er nun im Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein (HKV) eine Hightech-Handprothese bekommen. Weil Kinder wie Luan in diesem Alter ständig wachsen, muss die Prothese regemäßig am Stumpf angepasst werden. „Es zieht und mein Stumpf wird blau“ – so beschreibt Luan das Gefühl, wenn die Prothese nicht mehr richtig passt. Seine Geschichte hat ein Fernsehteam des WDR dokumentiert und war deshalb zu Besuch bei den Therapiediensten Volmarstein GmbH (kurz TDV).

Luan benötigt keine normale kosmetische Handprothese. Die wäre nämlich ohne Funktion. „Luan wird mit einer myoelektrisch gesteuerten Prothese versorgt, mit der er seine Hand öffnen, schließen und mit ihr greifen kann“, erklärt Orthopädie-Meister Markus Malcher. Malcher verfügt über große Erfahrung bei der Versorgung mit elektrisch gesteuerten Armprothesen. Deren individuelle Anfertigung ist ein Aufgabenfeld des Hilfsmittelkompetenzzentrums Volmarstein (HKV) das zu den Therapiediensten gehört. Die TDV versorgt und betreut unter anderem Menschen mit Behinderung.  Eine myoelektrische Handprothese, wie sie Luan trägt, wird über Elektroden und seine Muskeln gesteuert: Bei der Muskelkontraktion entsteht eine elektrische Spannung, die auf der Haut gemessen werden kann. Dies funktioniert auch nach einer Amputation. Die geringen Spannungen werden mit Hilfe von eingebauten Elektroden zur Steuerung der Prothese genutzt. So ist es möglich, dass der Prothesen-Träger mit der Hand greifen und sie öffnen bzw. schließen kann.

Für seine Prothese hat sich Luan eine besondere Farbe ausgesucht: die Tarnfarbe der Bundeswehr, genannt tarnoptik. Für dieses auffällige Design hat er sich ganz bewusst entschieden: „Die Leute gucken doch eh. Dann haben sie wenigstens was zu gucken.“

 

 

Kontakt

Therapiedienste Volmarstein GmbH

Lothar-Gau-Str. 11

58300 Wetter

Telefon: 02335 / 639-4107

E-Mail: tdv@esv.de

www.td-volmarstein.de

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Volmarsteiner Berufsbildungswerk erhält Autismus-Gütesiegel

Freude über die Zertifizierung herrscht beim Fachdienst Autismus (v.l.): Ernst Schumacher, Christian Henning, Leonie Skiba, Beate Hilzenbecher, Dr. Andreas Krombholz, Diana Roothaer, Jürgen Huwe, Sabine Windolph und Ina Gürster

Das Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW) hat das neue Gütesiegel „Autismusgerechtes Berufsbildungswerk“ bekommen. Es ist das erste Berufsbildungswerk, das der Verein „Autismus Deutschland e.V.“ gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG) auf diese Weise auszeichnet. „Dass wir das Gütesiegel bekommen haben, ist für uns ein enormer Ansporn, uns weiterhin intensiv für junge Menschen mit Autismus zu engagieren“, betonen Sabine Riddermann und Christof Hoffmann, die das BBW leiten.

Kleine Wohneinheiten, stets dieselben Bezugspersonen, separater Speisesaal, spezielle Freizeitangebote – insgesamt 66 solcher Prüfkriterien musste das BBW der Evangelischen Stiftung Volmarstein erfüllen, um das Gütesiegel zu bekommen. Dazu gehörte auch, dass den BBW-Teilnehmenden mindestens ein speziell ausgebildeter „Autismus-Fachreferent“ zur Verfügung steht.

In Volmarstein verfügen sogar zwei Mitarbeitende über diese Qualifikation: Diana Roothaer und Dr. Andreas Krombholz.
Sie leiten im BBW den neunköpfigen Fachdienst Autismus, der die konzeptionelle Vorarbeit der Zertifizierung unterstützt hat. „Die Zahl unserer Teilnehmer mit Autismus-Spektrum-Störung steigt stetig“, erklären Dr. Andreas Krombholz und Diana Roothaer. Während 2011 noch 53 junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ausgebildet wurden, sind es heute rund 200.

Überprüft wurde das BBW Volmarstein durch eine Experten-Kommission unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Dalferth von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung und gehört zum wissenschaftlichen Beirat von Autismus Deutschland e.V.

Der Verein vertritt als Selbsthilfeverband die Interessen von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung sowie deren Angehörigen. Er fördert Einrichtungen, die Betroffenen wirksam helfen.

Kontakt:

Evangelische Stiftung Volmarstein

Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Urban

Tel. (0 23 35) 6 39 27 60

E-Mail: urbant@esv.de

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