Evangelische Stiftung Volmarstein

 

Ev. Stiftung Volmarstein qualifiziert Garten- und Landschaftsbau

Neubau für die Auszubildenden im Berufsbildungswerk

“Nein, hier entsteht kein Schwimmbad – auch wenn es so aussieht”, berichtet Markus Korthauer mit einem Augenzwinkern. Der Innenarchitekt leitet die Baustelle am Berufsbildungswerk. Dort errichtet die Ev. Stiftung Volmarstein für die Ausbildungszweige Garten- und Landschaftsbau und Zierpflanzengärtnerei in moderner Hallenbauweise ein neues Gebäude. „Was man hier sieht, ist die Dämmschicht für die energiesparende Bodenplatte“, erklärt er die Ähnlichkeit mit einem Schwimmbad.

In der neuen Halle entstehen auf 540 Quadratmetern Fläche Räume für Werkunterricht, mit PC-Arbeitsräumen, Rückzugsräumen sowie modernen Sozial- und Sanitärräumen. Außerdem wird in der Halle ein großer Lagerbereich gebaut, in dem die Auszubildenden, die eine Ausbildung im Bereich Lagerlogistik absolvieren, ihre praktischen Schulungen erhalten. Ab dem Sommer, wenn der neue Ausbildungsjahrgang beginnt, wird das Gebäude genutzt. Ausbilder Achim Köberich freut sich: „Das ist für die anspruchsvolle Ausbildung eine erhebliche Verbesserung.“ Das neue Gebäude bietet optimale Möglichkeiten, um Auszubildende an den Beruf Zierpflanzengärtner*in bzw. Gärtner*in im Garten-Landschaftsbau heranzuführen.

Neben dem Neubau befindet sich ein großer Betriebshof mit Lagerflächen, auf dem die Nutzfahrzeuge und Maschinen des Ausbildungsbereichs bestens rangieren können. Zusätzlich findet die praktische Ausbildung zum Fahren von Gabelstaplern auf dem Gelände statt. Mit zwei Übungsgewächshäusern wurde dieser Ausbildungsbereich schon 2016 erweitert. Mit dem Neubau verfügt das BBW über optimale Rahmenbedingungen für Garten- und Landschaftsbau und Zierpflanzengärtnerei und ist für die nächsten Jahrzehnte bestens für diese Ausbildungsgänge aufgestellt.

Ein Stück Geschichte
„Das ehemalige Gärtnereigebäude machte dem Neubau Platz, weil es überhaupt nicht mehr den Anforderungen einer modernen Ausbildungsstätte entsprach“, so Markus Korthauer. Die sog. „Alte Gärtnerei“ war ein echtes Stück Volmarsteiner Geschichte: 1913 kaufte die Stiftung das Gebäude (damals „Gutshof Grünewald“) mit seinem 72 Morgen großen Grundstück. Der Gutshof war viele Jahrzehnte für die Versorgung der Einrichtungen mit Milch und landwirtschaftlichen Erzeugnissen zuständig.

Foto: Kein Schwimmbad, sondern die hochmoderne Bodenplatte mit Fußbodenheizung für den Neubau am Berufsbildungswerk Volmarstein.

 

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Ev. Stiftung Volmarstein erweitert ihr Spektrum im MVZ Witten

Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin im MVZ Witten

Mit einem Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin erweitert die Ev. Stiftung Volmarstein ihr Angebot in Witten. Seit dem 12. April ist Dr. Ulrich Münzer als anerkannter Experte im Team des MVZ Witten in der Wiesenstraße 22 tätig. Dr. Münzer ist Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin mit der Zusatzbezeichnung Manuelle Therapie und Akupunktur. Er hat eine Zulassung für gesetzlich versicherte Patienten sowie für Privatversicherte.

„Es geht um die ganzheitliche und langfristige Behandlung von Menschen mit Schmerzen am Bewegungsapparat, um deren Lebensqualität zu verbessern“, erklärt der Facharzt sein Arbeitsgebiet. Und: „Ich ersetze nicht den Orthopäden oder Neurologen. Ich arbeite mit anderen Experten zusammen, um Patienten gemeinsam bestmöglich zu helfen.“

Rheumapatienten, Patienten mit Problemen nach einer Gelenkoperation, nach Unfällen oder nach einem Schlaganfall können z.B. von der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin profitieren. Aber auch Sportler, die nach einer Verletzung langfristige Probleme haben, bringt die Behandlung weiter. „Es geht um individuelle und langfristige Behandlungsmöglichkeiten und die Erstellung von Therapie- und Behandlungsplänen“, erklärt Dr. Münzer. Dazu zählen unter anderem Physio- und Ergotherapie oder eine Versorgung mit Einlagen, Orthesen sowie anderen nötigen Hilfsmitteln.

Die Vernetzung vielfältiger Hilfe liegt Dr. Münzer am Herzen. Nach langjähriger Erfahrung in der Unfallchirurgie, der Orthopädie und Rehabilitation arbeitete er viele Jahre als niedergelassener Arzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin in der eigenen Praxis in Bochum und Dortmund sowie als Gutachter bei der Deutschen Rentenversicherung. „Unter dem Dach der Ev. Stiftung Volmarstein kann ich mich nun ganz den Patienten widmen und die gesamte Vielfalt der Stiftung zum Wohle des Patienten nutzen“, freut sich Dr. Münzer.

Unter dem Namen Medizinisches Versorgungszentrum Witten ist der Standort Teil der Ambulanten Gesundheitszentren der Ev. Stiftung Volmarstein. Medizin, Therapie, Prävention und Rehabilitation bieten interdisziplinäre Hilfe aus einer Hand. „Wir freuen uns, mit Dr. Münzer einen erfahrenen Experten gewonnen zu haben, der unseren Standort in Witten mit seinem Fachwissen bereichert“, betont Christian Meise, Geschäftsführer der MZV gGmbH (Medizinisches Zentrum Volmarstein).

MVZ Witten, Wiesenstraße 22, Tel. 0 23 02 – 51 029.

Foto: Dr. Ulrich Münzer

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Gemeinsam mehr als sechs Mal um die Erde

Ev. Stiftung Volmarstein startete Gehwettbewerb für die Mitarbeitenden

6,3 Erdumrundungen und mehr als 310 Millionen Schritte – die Evangelische Stiftung Volmarstein ist stark in Bewegung. Beim einem Gehwettbewerb schafften 298 Kolleg*innen und 44 Teams die virtuelle Stecke von Volmarstein nach Hamburg. Eine starke Leistung. Für die Teilnehmenden gab es tolle Preise zu gewinnen. „Klasse, dass sich so viele mit Begeisterung beteiligt haben“, freute sich Dr. Sabine Federmann, Theologische Vorständin der Stiftung.

Die ersten drei Teams freuen sich jeweils über einen Wochenend-Trip. Gewinner sind „Der alte Wolf und die wilden Geißlein“. Stephan Wirz, Leonie Skiba, Mareike Zarges und Bert Grabowski dürfen gemeinsames ein Wochenende in Hamburg verbringen. Die Lehrkräfte des Werner-Richard-Berufskollegs hatten sich dafür mächtig ins Zeug gelegt: Mit Wanderungen, Joggen, Kickboxen oder Radfahren schafften sie pro Person bis zu 60.000 Schritte am Tag. „Danach ging aber auch nichts mehr“, erzählt Stephan Wirz lachend. Höhepunkt des Wettbewerbs war für das Team die gemeinsame Wanderung von Volmarstein nach Wuppertal – inklusive „Pizza to go“. „Dabei kommt man mit den Kollegen ganz anders ins Gespräch, als immer nur kurz im Lehrerzimmer“, berichtet Mareike Zarges. Sogar der „alte Wolf“ Bert Grabowski kam beim Wettbewerb auf Strecken von rund 100 Kilometern pro Woche. Auch nach dem Wettbewerb bleiben die Kollegen sportlich: Inzwischen trifft sich eine Zoom-Sportgruppe zweimal pro Woche.

 

Die „BBW – Laufleute“ kamen als zweite Gruppe in Hamburg an und freuen sich auf ein Wochenende in Bremen. Im Team waren Christian Henning, Jürgen Katzer, Adam Jelen, Jasmin Bauszas, Anne Marie Krätzig. Die „Runners“ (Platz drei) fahren gemeinsam nach Münster. Zum Team gehören Gustav Küpper, Andreas Emmel, Eugen Baginski, Nicole Lobermeier und Jürgen Berkey. Dr. Sabine Federmann ließ es sich nicht nehmen, den Sieger-Teams persönlich die Pokale zu überreichen.

Der Vorstand der Stiftung verloste außerdem unter allen sportlichen Kolleg*innen, die die Strecke nach Hamburg geschafft haben, zusätzlich attraktive Preise. Christiane Chrobok, Mitarbeiterin in der Finanzbuchhaltung, gewann ein E-Bike im Wert von bis zu 3.000 Euro. Und Katharina Groß, Krankenschwester im Hasper Krankenhaus, gewann ein Smart-Phone im Wert 400 Euro.

„Die sehr guten Ergebnisse und vor allem die Begeisterung der Kollegen zeigen, dass die erste Maßnahme des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sehr gut angekommen ist“, so Dr. Sabine Federmann. Einen Aspekt lohnt es sich allerdings besonders heraus zu stellen. Bei der Frage „Hat der Gehwettbewerb den Teamgeist positiv beeinflusst?“ haben 66 % der Teilnehmer mit ja geantwortet. „Hier liegt die Stiftung bei Unternehmen ähnlicher Größenordnung in Deutschland auf einem absoluten Spitzenplatz“, betont die Vorständin mit Stolz.

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Dr. Sabine Federmann ist neue Theologische Vorständin der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

Pfarrerin Dr. Sabine Federmann, Theologische Vorständin Ev. Stiftung Volmarstein und Dipl.-Kaufm. Markus Bachmann, Kaufmännischer Vorstand Ev. Stiftung Volmarstein

„Wie groß unsere Stiftung ist, merke ich jeden Tag aufs Neue“, betont Dr. Sabine Federmann. Seit Februar ist sie neue Theologische Vorständin der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Gemeinsam mit Markus Bachmann, Kaufmännischer Vorstand, leitet sie nun das diakonische Unternehmen. Als Doppelspitze tragen beide die Verantwortung für mehr als 3800 Mitarbeitende und für die zahlreichen anvertrauten Menschen. „Unser Unternehmen ist mit theologischer und kaufmännischer Leitung in guten Händen“, betont Markus Bachmann. „Das eine geht nicht ohne das andere.“

Sabine Federmann ist 53 Jahre alt, verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Hattingen. Nach dem Studium arbeitete die Theologin an einem Forschungsprojekt an der Uni Marburg. Danach folgten zehn Jahre Arbeit als Gemeindepfarrerin – zunächst an der Weser, dann in Hattingen. Zuletzt leitete sie zehn Jahre lang die Ev. Akademie Villigst – eine Bildungseinrichtung der Ev. Kirche von Westfalen.

Bereits seit November gewinnt Sabine Federmann Einblicke in die Stiftung – begleitet durch ihren Amtsvorgänger Jürgen Dittrich. Die Vielfalt der Stiftung ist für sie beeindruckend: „Gesundheit, Beweglichkeit, Selbstbestimmtheit, Freude und Teilhabe – wir ermöglichen hier ganz viel“, so die Vorständin. „Das, was die Kolleginnen und Kollegen jeden Tag leisten, ist gelebter christlicher Glaube.“ Seelsorge, Unternehmenskultur und Personalentwicklung stehen für die 53-Jährige im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

In ihrem neuen Amt möchte sie die Mitarbeitenden stärken, von ihnen lernen und gemeinsam Strukturen schaffen, die tragen. „Für mich ist es ein großes Anliegen, gemeinsam mit Menschen gelingendes Leben zu ermöglichen.“ Daher wird die Personalentwicklung ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sein. Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten heißt für sie: gute Arbeitsbedingungen stärken, Entwicklungschancen eröffnen und Aus- und Fortbildung ausbauen. „Die Evangelische Stiftung Volmarstein hat in den vergangenen Jahren ihr Leistungsspektrum erheblich erweitert“, betont auch Markus Bachmann. „Unsere Vielfalt können wir nur ermöglichen, wenn wir die Mitarbeitenden binden und dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken.“

Die Dezentralisierung und das Wachstum der Ev. Stiftung Volmarstein sollen in den kommenden Jahren weiter gehen. Sabine Federmann sieht es als ihre Aufgabe, die Balance von christlichem Selbstverständnis, hoher Professionalität und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen. „Das schaffen wir nur zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen vor Ort und mit externen Partnern“, betont sie. „Ich möchte, dass Menschen bei uns die Chance haben, Ideen selbst zu entwickeln und diese zu ermöglichen.“

Fakten: Ev. Stiftung Volmarstein
Die Evangelische Stiftung Volmarstein ist ein komplexes diakonisches Dienstleistungsunternehmen und eines der größten Zentren für ganzheitliche Rehabilitation im Ruhrgebiet. Mit rund 3.850 Mitarbeiter*innen in ihren Einrichtungen und Gesellschaften der Behinderten-, Jugend-, Kinder-, Kranken- und Seniorenhilfe ist die Stiftung eine der größten Arbeitgeberinnen in der Region. Der Umsatz unseres Unternehmens lag in 2019 bei 302 Millionen Euro.

Leiser Abschied mit großer Anerkennung
Nach 14 Jahren hat die Evangelische Stiftung Volmarstein ihren langjährigen Theologischen Vorstand, Pfarrer Jürgen Dittrich, in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2006 hat er an vielen Veränderungen und Entwicklungen in der Stiftung entscheidend mitgewirkt. Rückblickend auf seine Amtszeit sagt er: „Von den Menschen mit Behinderung habe ich viel gelernt.“

Sein Start hatte mit einer harten Bewährungsprobe, der Heimkinder-Debatte, begonnen: Es galt, die Untaten aufzuarbeiten, die Kinder mit Behinderung in den 50er und 60er Jahren in der Stiftung erfahren hatten. Offenheit und Transparenz – dafür stand er in dieser schwierigen Diskussion. Mit den Betroffenen trat er in einen Dialog ein, unabhängige Historiker ließ er die Geschehnisse in einem Buch aufarbeiten. Am Ende gelang eine Aussöhnung, für die er maßgeblich den Weg bereitet hatte.

Als Vorstand war Jürgen Dittrich daran beteiligt, dass sich die Stiftung enorm verändert hat. Längst ist sie keine klassische Einrichtung für Menschen mit Behinderung mehr, sondern ein komplexer diakonischer Dienstleister für behinderte, alte und kranke Menschen sowie für Kinder und Jugendliche. Kein Zweifel: In der Ära Dittrich ist die Stiftung nicht nur größer, sondern vor allem auch bedeutsamer geworden.

Unter seiner Mitverantwortung stieg die Mitarbeiter-Zahl von 1500 auf 3850. Die Stiftung übernahm Kliniken, mehrere Altenheime und schuf für Senioren spezialisierte Angebote wie Demenz-WGs und Tagespflegen. Menschen mit Behinderung leben heute nicht mehr schwerpunktmäßig in großen Einrichtungen zentral in Volmarstein, sondern in kleinen Wohngemeinschaften in der gesamten Region, wo im Alltag optimale Teilhabe möglich ist.

Wegen der Corona-Krise war für den langjährigen Vorstand kein normaler Abschied möglich. Stattdessen gab es eine virtuelle Verabschiedung, an der sich viele Mitarbeitende beteiligten und persönlich alles Gute zu wünschen und danke zu sagen.

 

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Schnelltests sorgen für SicherheitBerufsbildungswerk Volmarstein baut auf starkes Hygiene- und Testkonzept

Schnelltests sorgen für Sicherheit

“Wir wollen die bestmögliche Sicherheit für Maßnahmeteilnehmende und Mitarbeitende bieten“, betont Sabine Riddermann, als Geschäftsbereichsleiterin u.a. zuständig für das Berufsbildungswerk (BBW) und das Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK). Das Team der Rehamedizin im BBW macht daher momentan pro Woche rund 500 Corona-Schnelltests – ein besonderes Angebot, das nicht vorgeschrieben oder selbstverständlich ist. Vom Ausbilder bis zur Reinigungskraft – allen, die unter dem Dach des Hauses arbeiten, steht der Test zur Verfügung. Die Teilnahme ist freiwillig. „Wir wollen unser BBW corona-frei halten“, betonen die Rehamediziner Dr. Michael Knobloch und Dirk Smikalla. „Die Mitarbeitenden nutzen das Angebot gerne.“ Es gibt täglich feste Test-Zeiten und parallel ein offenes Test-Angebot. Auch Besucher und Gäste werden getestet. Sobald alle Schüler, Maßnahmeteilnehmende und Auszubildende nach dem gegenwärtigen Lockdown wieder vor Ort sind, hat die Einrichtung eine Testkapazität von bis zu 8.000 Tests im Monat. Toll ist, dass sich sogar Kolleginnen und Kollegen in das Testteam einreihen, die normalerweise  ganz andere Aufgaben wahrnehmen, aber von ihrer Ausbildung her die Kompetenz haben, Testungen durchzuführen. „Überhaupt haben sich die Mitarbeitenden aller Bereiche des BBW und des WRBK sehr flexibel auf die neuen Anforderungen während der Corona-Zeit eingestellt. Dafür kann man nur dankbar sein“, betont Sabine Riddermann.

„Es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit“, sagt Bildungsbegleiterin Nora Tielke. „Ich habe z.B. montags mögliche Teilnehmende und deren Eltern zur Beratung hier im Haus.“ Diese müssen sich vor einem Besuch zum Schnelltest bereiterklären, sonst gibt es keinen Termin.  „Neben den strengen Hygieneregeln sorgt das negative Testergebnis neben den hohen Infektionsschutz- und Hygienestandards dafür, dass niemand zu Schaden kommt.“ Die meisten Teilnehmenden erleben zurzeit Ausbildung und Schule virtuell. Lediglich Prüfungskandidaten werden nach und nach in die Einrichtung zurückgeführt und Teilnehmende, die ihre Bildungsmaßnahme neu beginnen. Die Mitarbeitenden sind größtenteils im Berufsbildungswerk, um die Ausbildung zu ermöglichen. „Unsere Räumlichkeiten sind so großzügig und die Hygienestandards samt Testungen so hoch, dass alle Anforderungen der Corona-Arbeitsschutzordnung sicher erfüllt werden“, so Sabine Riddermann.  Weniger als 10 % der  normalerweise in der Einrichtung zu beschulenden und auszubildenden Personen befinden sich in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Haus. Sabine Riddermann: „Individuell können wir so jedem den Weg ins Berufsleben ebnen und hängen niemand ab – auch in Zeiten der Pandemie ist das eine wichtige Devise unserer Arbeit.“

Fotos: Schnelltests werden im Berufsbildungswerk Volmarstein täglich angeboten.

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Ev. Stiftung Volmarstein und Spendenprojekt Labdoo profitieren voneinander

Adam Jelen, Ausbilder im Berufsbildungswerk Volmarstein, nimmt IT-Spenden für Labdoo entgegen.

Eine echte Win-Win-Situation

Das nennt man eine echte Win-Win-Situation: Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs erhielten fünf Laptops von dem weltweiten Hilfsprojekt Labdoo. „Nicht jeder unserer Schüler ist zu Hause für das virtuelle Lernen ausgestattet. Daher waren die Laptops eine echte Hilfe“, sagt Schulleiter Christof Hoffmann. Gleichzeitig konnte die Stiftung Volmarstein 20 aussortierte Monitore an Labdoo spenden.

„Genau so soll es sein“, sagte Tobias Zirwes, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Labdoo. „IT-Geräte werden nicht weggeworfen, sondern sinnvoll weitergenutzt.“ Elektroschrott vermeiden und dabei auch noch Bildungsprojekte unterstützen – das gelingt dem Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein schon seit zwei Jahren. Ausbilder Adam Jelen: „In der IT-Ausbildung haben wir z.B. ausrangierten PCs der Stiftung aufbereitet. Alle Daten wurden sicher gelöscht und mit Linux wieder fit gemacht, bevor wir sie an Labdoo gespendet haben.“

Die 20 Volmarsteiner Monitore gehen übrigens nach Ghana. Tobias Zirwes bringt sie selbst nach Mühlheim. Dort gibt es einen afrikanischen Supermarkt, der regelmäßig in das westafrikanische Land fährt und die Geräte kostenlos mitnimmt. Grundsätzlich sorgt Labdoo dafür, dass freiwillige Flug- oder Transportpaten die IT-Spenden sicher verpackt und CO2-neutral mit auf Reisen nehmen und am Zielort den Schulen übergeben. Defekte Computer werden kostenlos ersetzt und für ein sicheres Recycling zurückgeholt.

Das gemeinnützige Hilfsprojekt Labdoo ist aktuell in Deutschland und weiteren 129 Ländern der Welt aktiv. Gebraucht werden Laptops, eBook Reader, Tablet-PCs usw. Jeder kann beitragen, als IT-Spender, als Transportpate oder indem er einfach nur von Labdoo.org erzählt. Infos gibt es auf der Homepage www.Labdoo.de

Das Berufsbildungswerk ist offizielle Annahmestelle für Labdoo-Spenden. IT-Spender können sich melden bei
Adam Jelen, JelenA@esv.de, Tel. 0 23 35 / 639 82 54

 

 

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Startschuss neuer Arbeitgeber Kampagne ist gefallen

Eins von insgesamt 15 Plakatmotiven der neuen Kampagne “Ich stifte”

Therapiedienste Volmarstein wirbt mit neuer Kampagne um neue Mitarbeitende

Die Therapiedienste Volmarstein GmbH (kurz TDV) positioniert sich als Tochterunternehmen der Evangelischen Stiftung Volmarstein (kurz ESV) als attraktiver Arbeitgeber und launcht gemeinsam mit der ESV eine neue Employer Branding Kampagne. Unter dem Claim „Ich stifte Motivation“ wirbt der moderne Gesundheitsdienstleister um neue Therapeuten.

In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden entwickelte die ESV mit ihren Tochterunternehmen eine Kampagne, um den Gesundheitskonzern als attraktiven, modernen und sympathischen Arbeitgeber neu zu positionieren und den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Der entwickelte Kampagnen-Claim „Ich stifte“ verbindet insbesondere folgenden Kerngedanken: Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Mensch. Die Persönlichkeit und der Antrieb eines jeden Mitarbeiters stehen hierbei im Vordergrund. „Das Ziel war eine authentische und glaubwürdige Arbeitgebermarke zu schaffen“, sagt Christian Meise, Geschäftsführer der Therapiedienste GmbH, der besonders stolz auf das Motiv seiner Mitarbeiterin Sara H. ist.

Sara H. ist Physiotherapeutin und stand für die Kampagne gerne vor der Kamera. Sie wirbt mit dem Claim „Ich stifte Motivation“  auf Großflächen Plakatwände und in den sozialen Kanälen um neue Kollegen, die als Physiotherapeut, Ergotherapeut oder Logopäde mitstiften können. „Mit meinen Team-Kollegen bringen wir jeden Tag unserer Patienten auf Trab. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie gut ihnen die Bewegung tut.“ erklärt die junge Physiotherapeutin.

Physiotherapeutin Sara H. identifiziert sich zu 100 % mit der Kampgane.

„Es ist wirklich ungewöhnlich sich auf Großflächenplakate zu sehen – das Ergebnis der Kampagne ist aber wirklich toll geworden“ lacht Sara H. und zeigt stolz ein Selfie von sich und einer Plakatwand – direkt vor ihrer Haustür.

Die Kampagne ist am 24. November gestartet und wird über verschieden Medien beworben. Die TDV und auch die Stiftung setzen ein wichtiges Zeichen in der Corona Krise. Statt Personal abzubauen, werden Fachkräfte eingestellt und neue Standorte erweitert. Dank moderner Medien werden Bewerbungsgespräche über Videokonferenzen durchgeführt. „Es ist eine hilfreiche Alternative und die Erfahrung zeigt, dass das gegenseitige Kennenlernen reibungslos klappt.“ so Christian Meise.

Wer „mitstiften“ möchte und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist, kann sich auf der Karriereseite unter www.td-volmarstein bewerben. Für den Einsatz u.a. in  Praxen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen oder Förderschulen sind attraktive Stellen im Angebot.

Kontakt
Therapiedienste Volmarstein
Geschäftsführer Cheristian Meise
Tel. 02335 / 639-4107
E-Mail: meisec@esv.de

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Solidarische Geste – TDVAktiv Mitglieder spenden für den guten Zweck

Die Therapiedienste Volmarstein GmbH (TDV) mussten den Sportbereich „TDVAktiv“ am 2. November schließen. Als Dankeschön für die Solidarität und Treue hat die TDV ihren Aktiv-Mitgliedern die Mitgliedsbeiträge für November und Dezember geschenkt. „Unsere Kunden haben uns während des ersten Lock-Downs im März solidarisch unterstützt. Sie standen uns treu zur Seite. Dafür wollten wir uns jetzt bedanken“, sagt Christian Meise, TDV Geschäftsführer.

Und weil Zusammenhalt und Engagement ansteckender als das Virus ist, folgten viele Mitglieder dem Aufruf der TDV und spendeten einen Teil ihrer Monatsbeiträge für das Projekt „Mit Therapie-Clowns durch die Adventszeit“. Die Idee dahinter kommt von der Evangelischen Stiftung: Die Therapie-Clowns Anton & Antonella dürfen die Kinder überraschen. Vorschriftsmäßig mit Schutz-Visieren ausgestattet und 1,5 Meter Abstand besuchen die Clowns zur Adventszeit die Kinderwohneinrichtungen und sorgen für eine willkommene Abwechslung.

Von der Hilfsbereitschaft ist Christian Meise begeistert: „ Wir sind sehr stolz, dass viele unserer Kunden dem Spendenaufruf gefolgt sind und wir nun Kindern mit Behinderung eine große Freude bereiten können“.

Der Sportbereich „TDVAktiv“ ist weiter aktiv – online! „Wir begleiten Anfänger und Sport-Profis mit Spaß und Bewegung durch den November“, betont Oliver Dickel, Standortleiter des TZO. In kurzen Videos zeigen die Experten der TDV wöchentlich Trainingseinheiten für zu Hause. Die Videos sind auf der Facebook-Seite der TDV zu finden www.facebook.com/therapiedienste.volmarstein

Therapiedienste Volmarstein bieten weiterhin Physio-, Logo- und Ergotherapie an
Die Therapiedienste Volmarstein (TDV) bietet trotz Teil-Lockdown weiterhin Physio-, Logo- und Ergotherapie an. In den Standorten Volmarstein (TZO), Hagen-Haspe (TZM), Altes Stadtbad (TZA) und Dortmund-Hörde (TZD) läuft der Regelbetrieb mit hohem Verantwortungsbewusstsein und der notwendigen Ruhe. „Unter dem Dach der Ev. Stiftung Volmarstein greifen wir im Bereich der Hygiene und sonstigen Schutzmaßnahmen auf das umfassende Know-how und die strengen Regeln der Krankenhäuser zurück“, betont Christian Meise. „Dadurch bieten wir unseren Patienten die bestmögliche Sicherheit.“

Foto: Anja Schleiden, Geschäftsbereichsleitung der Kinder- und Jugendhilfe Volmarstein und Christian Meise, Geschäftsführer der Therapiedienste Volmarstein.

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Ausbildungsplatz für Spätentschlossene

Berufsbildungswerk Volmarstein ermöglicht vielfältige Chancen

Das Berufsbildungswerk der Ev. Stiftung Volmarstein bietet noch wenige freie Ausbildungsplätze im Bereich der kaufmännischen Berufe. Junge Menschen, mit Handicap haben hier die Chance, folgende Berufe zu erlernen:

  • Kaufmann/-frau für E-Commerce
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement
  • Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen

Gefordert sind Eigeninitiative, Teamgeist und Organisationstalent. Interessierte können sich bei Marc-Oliver Kursawe melden: Tel. 0 23 35 / 639 1420 oder KursaweM@esv.de

Seit über 40 Jahren bietet das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein Perspektiven für junge Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen  und mit Autismus-Spektrum-Störung. Das BBW steht für ganzheitliche Beratung, Begleitung und Unterstützung der persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung der Teilnehmenden. Durch individuell abgestimmte Ausbildungsbedingungen und Lerninhalte sowie pädagogische, psychologische und medizinische Begleitung haben die jungen Menschen die Chance, die eigene Zukunft selbst aktiv zu gestalten.  Ziel ist es, individuelle Potenziale der Teilnehmenden zu entfalten, Perspektiven gemeinsam zu entwickeln und die Weichen für das spätere Leben zu stellen.

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Therapiedienste Volmarstein investieren in die Zukunft

Seit dem 11. Mai 2020 haben die Sport-, Präventions- und Rehasportbereiche „TDVAktiv“ an den Standorten in Volmarstein (TZO), Hagen-Haspe (TZM) und Dortmund-Hörde (TZD) wieder geöffnet. Die ersten Tage waren davon geprägt, gemeinsam – Trainer und Trainierende – erste Schritte hin zu einem „normalen“ Trainingsbetrieb zu gehen. Eine Situation, die es bisher so noch nie gab – die aber von allen Beteiligten mit hohem Verantwortungsbewusstsein, der notwendigen Ruhe und viel Respekt angegangen wurde.

All dies wird natürlich vor dem Hintergrund geplant, dass die Therapiedienste im Bereich der Hygiene und sonstigen Schutzmaßnahmen auf das umfassende Know-how und die strengen Regeln der Krankenhäuser in der Ev. Stiftung Volmarstein zurückgreifen kann. An allen Standorten findet Training unter bestmöglichen Hygiene-Bedingungen statt. Diese gelten natürlich auch in der Physio- und Ergotherapie sowie in der Logopädie. Hier stehen derzeit genügend Kapazitäten für alle Patienten zur Verfügung.

Kurspläne werden schrittweise hochgefahren
Die Kurspläne für alle Standorte werden zunächst wochenweise und so flexibel und umfassend wie möglich gestaltet. So kann auch kurzfristig auf die oftmals täglich eingehenden Änderungen und Anpassungen von offiziellen Stellen reagiert werden. Die aktuellen Kurspläne für die Standorte sowie alle notwendigen Regularien finden Sie hier: https://www.td-volmarstein.de/praevention-sport/tdvaktiv-geraete-kurse/.

Die Wasser-Angebote werden nach jetzigem Stand ab dem 30. Mai wieder anlaufen.

Therapiedienste Volmarstein investieren in die Zukunft
Die Zeit des „Stillstands“ wurde von den Therapiediensten intensiv für strategische und konzeptionelle Weiterentwicklungen genutzt. So wurde vor wenigen Tagen die erste Online-Yoga-Einheit absolviert – mit positiver Resonanz. Weitere Yoga-Videos sind bereits im „Kasten“ und werden zeitnah veröffentlicht.

Fit für die Zukunft – auch im Bereich des Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein (HKV) wurde umfangreich investiert. Mit neuer und moderner 3D-Scan-Technik sind ab Ende Mai kontaktlose digitalisierte Körperscans im Bereich der Orthopädie-, Reha- und Schuhtechnik möglich. „Das ist ein Quantensprung in der Versorgung unserer Patienten und Kunden“, sagt Stefan Frisch, Leiter des HKV. Und das ist erst der Anfang, weitere innovative Systeme werden folgen. Ein deutliches Signal dafür, dass die Ev. Stiftung und ihre operativen Bereiche auch in schwierigen Zeiten die Zukunft der Patienten und Kunden klar im Fokus hat.

Um all diesen Anforderungen auch voll umfänglich gerecht zu werden läuft auch das Bewerber-Marketing auf Hochtouren. Zahlreiche Bewerbungen sind bei den Therapiediensten in den letzten Wochen eingegangen und die Vorstellungsgespräche wurden Online geführt. „Wir haben bereits die ersten Einstellungen vorbereitet und hoffen auf weitere Bewerbungen, um dem Fachkräftebedarf in unserem Wachstumskurs gerecht zu werden“, so Christian Meise, Geschäftsführer der TDV GmbH.

Kontakt
Therapiedienste Volmarstein GmbH
Lothar-Gau-Str. 11
58300 Wetter
Telefon: 02335 / 639-4107
E-Mail: tdv@esv.de
www.td-volmarstein.de

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