Evangelische Stiftung Volmarstein

 

Berufsbildungswerk setzt auf Industrie 4.0

Berufsbildungswerk Volmarstein investiert in modernste Fräsmaschine

Bruchteile von Millimetern können den Unterschied zwischen Maßarbeit und Mangelware machen. In der Metalltechnik sind Präzision, Sorgfalt und Fachwissen gefragt. Mit einer neue CNC-Fräsmaschine setzt das Berufsbildungswerk (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein auf modernste Technik in der Ausbildung der Reha-Teilnehmenden. „Das ist Ausbildung 4.0“, betont Ausbilder Jens Voss. 80.000 Euro investierte das BBW in die moderne Ausstattung. „Für die Vermittlung nach der Ausbildung ist es für unsere Teilnehmenden entscheidend, dass sie modern und marktgerecht ausgebildet werden. Und neueste Maschinen sind da ein wichtiger Baustein“, betont Ausbilder Guido Burtscher.

Die neue Fräsmaschine arbeitet computergestützt und bearbeitet dreidimensionale Konturen mit höchster Genauigkeit. Der namhafte Hersteller ist in der Industrie und auch bei der SIHK stark vertreten, so dass die Auszubildenden bestens auf ihre Abschlussprüfung und auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden“, erklärt Jens Voss.

An der neuen Maschine werden im Volmarsteiner BBW Zerspanungsmechaniker und Werkzeugmechaniker ausgebildet. Mit den Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen werden hochpräzise Bauteile aus verschiedensten Metallen produziert. „Noch in diesem Jahr bekommen wir eine zweite neue Fräsmaschine“, betont Guido Burtscher. Zurzeit absolvieren 18 junge Menschen mit Förderbedarf ihre Ausbildung im Fachbereich Metalltechnik.

Foto: Ausbilder und Rehabilitanden der Metalltechnik im Berufsbildungswerk Volmarstein freuen sich auf die Arbeit mit der modernen Fräsmaschine.

 

 

 

 

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Eine besondere Auszeichnung für die Rheumaklinik Hagen-Haspe

Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe erhielt Gütesiegel des Fachverbands

Eine besondere Auszeichnung erhielt die Rheumaklinik des Evangelischen Krankenhauses Hagen-Haspe: Die Arbeit des Rheumateams wurde erneut mit dem Gütesiegel des Verbands Rheumatologischer Akutkliniken ausgezeichnet. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung“, so Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Martin Meyer. „Unsere Klinik hat ein hoch qualifiziertes interdisziplinäres Team, das sich auf die Behandlung von Rheumapatienten spezialisiert hat. Diese Anerkennung haben wir gemeinsam erarbeitet und ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement.“

Foto: Chefarzt PD Dr. Martin Meyer, Chefarzt der Rheumaklinik des Evangelischen Krankenhauses Hagen-Haspe mit seinem Team bei der Visite. (Foto aN / vor der Pandemie)

Die Voraussetzungen für die Auszeichnung sind vielfältig: Im Krankenhaus Haspe besteht eine eigenständige Fachabteilung für Rheumatologie und Fachärzte für internistische Rheumatologie behandeln die Patienten und Patientinnen. In der Rheumaklinik am Mops werden weit mehr als die für die Auszeichnung geforderten 500 Patienten betreut. Neben den Fachärzten gibt es im Team speziell ausgebildete Pflegekräfte, so genannte Rheumatologische Fachassistentinnen, Physio- und Ergotherapeuten sowie die Abteilung für Psychosomatik, die sich besonders um die Therapie chronischer Schmerzen kümmert. Chefarzt Privatdozent Dr. Martin Meyer hat die Weiterbildungsbefugnis zur Facharztkompetenz „Innere Medizin und Rheumatologie“.

„Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist auch unsere Teilnahme an dem Projekt KOBRA“, erläutert Privatdozent Dr. Meyer. Bereits seit 2004 beteiligt sich die Klinik am Mops an einem zunächst vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Projekt zum Vergleich der Ergebnisqualität mit anderen rheumatologischen Akutkliniken in ganz Deutschland. Auch die Rheumaliga ist als Vertreter der Patientinnen und Patienten beteiligt und nimmt aktiv an den Workshops teil. Durch Messung und Auswertung verschiedener Parameter (z.B. Patientenzufriedenheit, Behandlungsergebnisse vom Zeitpunkt der Klinikaufnahme bis zur Entlassung sowie bis drei Monate danach) und durch den anschließenden interklinischen Vergleich werden Verbesserungspotentiale offengelegt und Projekte initiiert. Dr. Meyer: „Wir werden uns mit dem gesamten Team auch weiterhin diesen Überprüfungen unserer Behandlungsqualität stellen und voneinander lernen, um unseren Patientinnen und Patienten stets die besten und wirksamsten Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können.“

 

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Phoenix Hagen und Partner spenden Mutmach-Bücher an die Ev. Stiftung Volmarstein 

„Mut machen, wenn es mal nicht geradeaus geht

„Wir wollen zeigen, was geht – auch wenn es mal schwierig wird“, betont Bernd Kruel von Phoenix Hagen. Der langjährige Profi-Basketballer ist inzwischen für Sponsoring und Vertrieb des Sportclubs zuständig. Während der Pandemie starten die Feuervögel gemeinsam mit Partnern eine Spendenaktion und verschenken insgesamt 8.000 Mutmach-Bücher. 100 der Bücher mit dem Titel „Wie man Riesen bekämpft“ haben Phoenix Hagen und die Firma GEOBAU Bochum für junge Erwachsene mit Behinderung gespendet, die das Berufskolleg und das Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein besuchen.

Foto: v.li: Bernd Kruel (Phoenix Hagen), Christof Hoffmann (Schulleiter am Werner-Richard-Berufskolleg) und Dr. Volker Selter (Geschäftsführer von GEOBAU). Foto: Astrid Nonn

„In deprimierenden Zeiten der Pandemie sind Mutmach-Geschichten für uns alle wichtiger denn je“, so Kruel. „Wir können damit kein Leben verändern, aber vielleicht ein wenig Hoffnung geben.“

In dem Buch von David Kadel berichten 35 Persönlichkeiten wie Samuel Koch und Heiko Herrlich, wie sie sich Herausforderungen des Lebens gestellt haben. „Das ist eine tolle Aktion, die wir sehr gerne unterstützen“, so Dr. Volker Selter. Der Geschäftsführer von GEOBAU ist Hagener und langjähriger Fan von Phoenix.

Christof Hoffmann, Schulleiter am Werner-Richard-Berufskolleg, nahm die Bücher für die Stiftung Volmarstein entgegen. „Bei vielen Menschen in unserer Stiftung geht der Lebensweg nicht immer geradeaus“, weiß Hoffmann. Die Bücher sollen unter anderem den Absolventen geschenkt werden, die vor dem Schritt auf den freien Arbeitsmarkt stehen. „Und dafür brauchen sie Mut und Zuspruch.“

 

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Staffelstabübergabe im Medizinischen Zentrum Witten

Foto: Dr. Andrea Düchting und Dr. Andreas Deppe vom MVZ Witten (Foto: A. Nonn)

Dr. Andreas Deppe geht nach 36 Jahren in den Ruhestand

Staffelstabübergabe im MVZ Witten: Nach 36 Jahren als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie geht Dr. Andreas Deppe in den Ruhestand. Dr. Andrea Düchting, Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie u. Psychotherapie, wird seine Arbeit fortführen. Außerdem steht Dr. Martin Kuthe im Praxis-Team des MVZ Witten für die neurologischen Patienten zur Verfügung.

„Ich bin sehr glücklich, meine Arbeit in so gute Hände legen zu können“, betont Dr. Deppe. Viele Jahre hatte er eine eigene Praxis direkt im Zentrum der Ruhrstadt. „Die Praxis war mein Baby“, erinnert er sich. „Ich habe sie mit viel Freude aufgebaut und betrieben.“ Auch im Netzwerk der Wittener Ärzteschaft engagierte sich der Facharzt. So war Dr. Deppe einer der Gründer der Ärztlichen Qualitätsgemeinschaft Witten (ÄQW). Bereits 2017 übergab er seine Praxis an die Ev. Stiftung Volmarstein und arbeitete seitdem unter dem Dach des MVZ Witten. „Im fortgeschrittenen Alter war das für mich optimal“, erklärt der 72-Jährige. „Ich hatte die organisatorische Arbeit nicht mehr auf meinen Schultern und konnte mich ganz den Patienten widmen.“

Seine Nachfolgerin Dr. Andrea Düchting bringt sehr viel Erfahrung mit. Im Ev. Krankenhaus Hattingen arbeitete sie in der Neurologie. Für den Fachbereich Psychiatrie war sie im Martin-Luther-Krankenhaus in Bochum tätig. In den vergangenen fünf Jahren arbeitete Dr. Düchting im Augusta Krankenhaus Bochum. Ihre Schwerpunkte im MVZ liegen in der Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer psychiatrischer Erkrankungen sowie neurodegenerativer Erkrankungen im höheren Lebensalter. „Wir sind ein multiprofessionelles Team. Davon profitieren die Patienten“, so die 42-jährige Mutter von zwei Söhnen.

Im Praxisteam MVZ Witten arbeiten zurzeit vier Ärzte: Neben Dr. Andrea Düchting und Dr. Martin Kuthe, die den Fachbereich für Neurologie und Psychiatrie abdecken, behandeln Tilman Blanck-Lubarsch (Orthopädie und Chirurgie) und Dr. Ulrich Münzer (Rehamedizin) Patienten mit Problemen am Bewegungsapparat. „Zum Beispiel bei der Behandlung von Schäden an der Wirbelsäule können unsere Patienten von der Fachkompetenz unter einem Dach profitieren“, erklärt Dr. Düchting. Darüber hinaus arbeitet das Team des MVZ Witten mit erfahrenen Partnern der Region.

MVZ Witten
Wiesenstraße 22, Tel. 0 23 02 – 51 029, Mail: mvz-witten@esv.de , www.mz-volmarstein.de

 

 

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Denkräume für gute Kreativprozesse

Leitung der Arbeitsagentur war angetan von der Entwicklung im Berufsbildungswerk Volmarstein

Katja Heck, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Hagen, besuchte das Berufsbildungswerk (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein. Katja Heck ist seit 1. Juni 2020 Leiterin der Agentur für Arbeit in Hagen und damit auch für die Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Volmarstein zuständig.

Gemeinsam mit dem für das Berufsbildungswerk zuständigen Rehaberater Andreas Krüger besichtigte Katja Heck, begleitet vom Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Markus Bachmann, die in den vergangenen zwei Jahren generalsanierten Räume am Grünewald.

Foto: vorne v.li.: Katja Heck (Vorsitzende der Geschäftsführung, Arbeitsagentur Hagen), Andreas Krüger (Rehaberater, Arbeitsagentur Hagen). hinten v.li.: Dietmar Meinbreckse (Fachbereichsleiter BBW), Markus Bachmann (Vorstand ESV), Alfons Schach (Ausbildungsleiter BBW), Sabine Riddermann (Geschäftsbereichsleiterin ESV)

„Ich freue mich, dass sich das BBW in den vergangenen Jahren auf den Weg gemacht hat. Neuerungen für Lernende, Lehrkräfte und Bewohner werden sichtbar“, so Katja Heck, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. „Ich bin überzeugt, dass die Ideen für künftige Projekte im Sinne der Betroffenen gut angelegt sind.“

Angetan war die Arbeitsamtschefin von den für Kreativprozesse eigens eingerichteten Denkräumen, die mit dem Team der Druck- und Mediengestaltung nach eigenen Ideen geplant wurden. Eine Ausstattung, auf die mancher Betrieb neidisch sein dürfte, angefangen bei der Einrichtung der persönlichen Arbeitsplätze der Auszubildenden, über die Maschinen- und Medienausstattung, bis hin zu den Rückzugs- und Werkräumen, wo unmittelbar an die Bedürfnisse der jungen Auszubildenden im Berufsbildungswerk angeknüpft wird.

Dass nach den Einbußen durch Corona ein großer Aufholbedarf und viel Unterstützungsbedarf zur persönlichen Stabilisierung bei den jungen Menschen mit Behinderung und Autismus-Spektrum-Störung bestehen, darüber waren sich mit den Gästen die Gastgeber der Evangelischen Stiftung einig.

Und dazu trägt auch das Berufsbildungswerk mit dem Werner-Richard-Berufskolleg mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei. Dass sich beim nächsten Besuch der Chefin der Hagener Agentur für Arbeit noch mehr verändert haben dürfte, ist klar. Ständig wachsende Anforderungen der Digitalisierung und die Weiterführung einer Rundum-Gebäudesanierung verlangen der Evangelischen Stiftung und allen Verantwortlichen große Entscheidungen, nicht zuletzt über Millioneninvestitionen ab. „Schließlich sind und wollen wir gefragter und fachlich bestens aufgestellter Anbieter von Leistungen der beruflichen Rehabilitation für Jugendliche und junge Erwachsene sein“, so die Geschäftsbereichsleiterin Sabine Riddermann. In der Region Ruhrgebiet ist die Evangelische Stiftung Volmarstein mit ihren unterschiedlichen Tochterunternehmen als kompetentes diakonisches Dienstleistungsunternehmen und eines der größten Zentren für ganzheitliche Rehabilitation bei Menschen aller Altersklassen gefragt und anerkannt.

 

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Neue Standortleiterin im Therapiezentrum Dortmund

Sara Hammelmann, Theapiezentrum Dortmund
Sara Hammelmann, Theapiezentrum Dortmund

Sara Hammelmann, neue Standortleiterin im Therapiezentrum Dortmund

Sara Hammelmann bringt frischen Wind ins TZD

Sara Hammelmann ist neue Standortleiterin im Therapiezentrum Dortmund. Die Praxisräume befinden sich in der Ortho-Klinik in Hörde. Die Physiotherapeutin hat Anfang 2019 im Therapiezentrum Orthopädische Klinik Volmarstein ihre Karriere bei der Evangelischen Stiftung begonnen. Die Physio-Ausbildung hat Sara Hammelmann in Duisburg absolviert, anschließend drei Jahre in Ratingen gearbeitet. Diverse Fortbildungen hat die 28-Jährige berufsbegleitend absolviert – unter anderem Lymphdrainage, CMD – Cranio Mandibuläre Dysfunktion und Manuelle Therapie.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement, von Sara Hammelmann, die aktiv auf uns zu gekommen ist und sich auf die Standortleitung in Dortmund beworben hat. Dies ist bereits die vierte Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen, die nun in einer Führungsposition arbeitet“, sagt Philipp Zaydowicz, Fachbereichsleiter Therapie im Medizinischen Zentrum Volmarstein.

„Unser Team besticht mit unglaublich gutem Fachwissen und einem breiten Spektrum an Fortbildungen“, sagt Sara Hammelmann. „Wir sind alle hochmotiviert und haben einfach Spaß an unserem Job“. Ihre Strategie für die nächsten Jahre formuliert Sie sehr klar: „Ich möchte gemeinsam mit dem Team unsere hohe Kompetenz mit viel Freundlichkeit nach außen tragen. Unsere Patienten sollen sich ernstgenommen und wohl bei uns fühlen. Unsere Botschaft: Wenn Du ein orthopädisches Problem hast, bist du im Therapiezentrum Dortmund in Hörde richtig.“

Alle weiteren Infos und Terminvereinbarungen im Therapiezentrum Dortmund, Virchowstr. 4, 44263 Dortmund, Tel.  0231/ 433770 oder www.mz-volmarstein.de

 

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Berufung mit Leib und Seele

Foto: v.l. Philipp Zaydowicz, Elzbieta Pluszczyk, Uschi Pollman und Christian Meise.

Therapiezentrum am Mops verabschiedet langjährige Mitarbeiterinnen

Das Therapiezentrum am Mops (TZM) verabschiedete zwei langjährige Mitarbeiterinnen in den Ruhestand. Elzbieta Pluszczyk war 21 Jahre als Physiotherapeutin in Hagen-Haspe tätig, Uschi Pollman arbeitete 33 Jahre als Ergotherapeutin im TZM. Philipp Zaydowicz, Leiter des Fachbereichs Therapie und Christian Meise, Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums Volmarstein, dankten den beiden für die langjährige Treue. „Das ist schon etwas Besonderes, so lange im Beruf zu sein“, betont Philipp Zaydowicz.

„Es war für mich nicht nur ein Beruf – eher Berufung mit Leib und Seele“, so Elzbieta Pluszczyk, die seit ihrem 21. Lebensjahr diesen Beruf ausübt. Durch zahlreiche Fortbildungen konnte sie als hochqualifizierte Fachkraft z.B. auf die speziellen Bedürfnisse von Rheumapatienten oder Frauen mit Blasenschwäche eingehen. Die Patienten anzuleiten, mit den richtigen Übungen selbst aktiv an der Gesundheit zu arbeiten, das war ihr ein Anliegen – ob im Krankenhaus auf der Station, in Kursen oder ambulant. Auch Uschi Pollmann qualifizierte sich vielfältig weiter. Feldenkrais und Entspannungstechniken waren unter anderem ihrer Schwerpunkte. „Mir war es wichtig, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“, so die Ergotherapeutin. Sie arbeitete vor allem mit stationären Rheumapatienten, aber auch im ambulanten Bereich mit neurologischen Patienten und bei Hausbesuchen. „Wir sind hier in Haspe ein tolles Team mit ganz viel Fachkompetenz. Man kann sich aufeinander verlassen und es hat immer Spaß gemacht, hier zu arbeiten“, betonen beide.

 

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Neuer Praxisleiter im Therapiezentrum Witten

Andreas Giagtzoglou bereichert das Team mit seinem breiten Fachwissen

Foto: Andreas Giagtzoglou, Physiotherapeut und Leiter im Therapiezentrum Witten

Seit Juli ist Andreas Giagtzoglou neuer Praxisleiter im Therapiezentrum Witten. Der Physiotherapeut bereichert das Team mit viel Kompetenz und Fachwissen. Er ist bereits ein „alter Hase“ im Unternehmen und konnte in den vergangen sieben Jahren  wertvolle Erfahrung im Therapiezentrum Orthopädische Klinik Volmarstein sammeln. Beide Therapiezentren gehören zum Medizinischen Zentrum Volmarstein, eine Tochter der Ev. Stiftung Volmarstein.

Giagtzoglou begeistert seine Patienten nicht nur mit seiner Empathie und Beobachtungsgenauigkeit: „Er strahlt Ruhe, Vertrauen und Sicherheit aus. Die Volmarsteiner werden ihn sicher vermissen“ sagt Philipp Zaydowicz, Fachbereichsleiter Therapie im Medizinischen Zentrum Volmarstein, der besonders stolz darauf ist, die persönliche Weiterentwicklung seines Kollegen zu begleiten und sich sehr freut, dass Giagtzoglou die Leitung in Witten übernimmt.

Neben der Behandlung von orthopädischen Patienten und Sportverletzten, werden auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen, z.B. nach einem Schlaganfall, behandelt. „Wir möchten unser Team noch weiter ausbauen und freuen uns über neue Kollegen und Kolleginnen aus den Bereichen Physiotherapie, die gerne in einem Unternehmen arbeiten und mit Herzblut dabei sind“, so der neue Leiter.

Die Ev. Stiftung Volmarstein bietet an dem Standort in Witten verschiedene Angebote unter einem Dach. Direkt neben dem Therapiezentrum im 1. Obergeschoss sind das Sanitätshaus der Stiftung sowie das MVZ Witten mit Fachärzten für Neurologie und Psychiatrie sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin zu finden. Die Volmarsteiner Experten können nicht nur die kurzen Wege nutzen, sondern auch die gesamte Kompetenz und Vielfalt der Stiftung.

Therapiezentrum Witten, Wiesenstr. 22,
Beratung, Termine & Bewerbung:
Tel. 0 23 02 / 780 46 10 oder www.mz-volmarstein.de

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Premiere im Werner-Richard-Berufskolleg

Erster Jahrgang schloss die Höhere Handelsschule ab

Das war Premiere im Werner-Richard-Berufskolleg: Fünf Schüler schafften den Abschluss zur Fachhochschulreife. „Und alle hervorragend“, betont Schulleiter Christof Hoffmann. Die zweijährige höhere Berufsfachschule Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung (Höhere Handelsschule) ist ein neuer Bildungsgang, den die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein seit dem Schuljahr 2019/2020 anbietet.

Das Werner-Richard-Berufskolleg feierte die ersten Absolventen der „Höheren Handelsschule“.

Mario Joormann, Jens Kerkeling, Robin Miosga, Merlin Ritter und Lukas Rzeminski nahmen in der Martinskirche stolz ihre Zeugnisse entgegen. Gemeinsam mit ihren Familien und den Lehrkräften feierten sie diesen besonderen Tag. Mit einer launigen Ansprache berichtete die Klassenlehrerin Kirsten Bierwirth von der „Jungfernfahrt“. „Trotz vieler Hürden in Zeiten der Pandemie haben Sie diesen wichtigen Schritt ins Berufsleben geschafft. Darauf können Sie stolz sein.“ Die fünf haben nun gute Startvoraussetzungen für eine Ausbildung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung.

Der Bildungsgang ermöglicht ihnen in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung, einem halbjährigen Praktikum im Bereich Wirtschaft und Verwaltung oder einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit den Erwerb der Fachhochschulreife.

Das Werner-Richard-Berufskolleg ist eine Schule für Menschen mit einer Körperbehinderung oder einer Autismus-Spektrum-Störung. Die Schüler haben daher nicht nur mit den Corona-bedingten Einschränkungen zu kämpfen, sondern auch mit ihren individuellen Handicaps. Viele Wochen fand der Unterricht für die Schüler vor allem virtuell statt, eine Herausforderung, die die fünf Schüler mit viel Disziplin bewältigten.

 

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Eine besondere Ehre

„Sie hinterlassen durch Ihr Handeln Spuren im Leben der Menschen“, so Katharina Arnoldi, Seelsorgerin im Berufsbildungswerk in ihrer Würdigung. Seit 26 Jahren ehrt die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung Schüler des Berufskollegs der Ev. Stiftung Volmarstein für ihr besonders soziales Engagement. Die Preisverleihung gehört zu den Höhepunkten des Schuljahres im Werner-Richard-Berufskolleg und ist nicht nur für die Preisträger ein besonderer Moment in ihrem Leben.

„Das ist auch ein ganz wichtiger Termin für uns“, betonte Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. „Sie können stolz sein, was Sie geleistet haben. Mit dem Preis möchten wir Ihnen unsere Wertschätzung aussprechen, weil Sie mehr als notwendig machen, um zu ihrem Ziel zu gelangen.“ Die fünf geehrten Schüler und Schülerinnen kamen mit stolzen Eltern und Freunden zur feierlichen Preisverleihung in die Sporthalle des Volmarsteiner Berufsbildungswerks. Lehrkräfte oder Ausbilder trugen die Laudationen vor, die neben der schulischen Leistung auch das besondere soziale Engagement der Preisträger hervorhob.

Mit Stolz nahmen Dominik Brune, Delia Böing, Joel Dralus, André Hembeck und Marcel Kreuzer den Preis entgegen. Die in der Laudation geschilderten Lebenswege der fünf jungen Menschen sind beeindruckend. Ob mit Beatmungsgerät und im Rollstuhl oder mit Autismus-Spektrumsstörung: Alle Preisträger haben es geschafft, einen ganz eigenen Weg zu finden, ihre Einschränkungen zu überwinden und hierbei auch noch sehr erfolgreich zu sein. „Trotz vieler Ecken und Kanten, die das Leben einem bietet ist das Leben schön“, sagt Delia Böing mit Überzeugung. „Man sollte jeden Augenblick genießen und nicht nur an sich selbst denken.“ Der jungen Frau nimmt man das ab. Denn trotz vieler Erkrankungen und einer Lungentransplantation engagiert sie sich für andere und sorgt als Klassensprecherin für die Gemeinschaft.

„Wir sind stolz und dankbar, dass wir die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung seit so vielen Jahren als treue Unterstützer an unserer Seite haben“, so Christof Hoffman. Und an die Preisträger gerichtet sagte der Schulleiter: „Ihr Engagement wird wahrgenommen und von allen hier im Hause hoch geschätzt. Wir alle können von Ihnen lernen. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.“

 

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