Sabine Wagner

 

„Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ – Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. am Freitag, 18. Oktober 2019 bei der AOK PLUS in Leipzig

(Leipzig, September 2019) Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, denn oftmals sind eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Charakteristisch ist dabei, dass die Geräusche nur der Betroffene selbst hört. Am Freitag, den 18. Oktober 2019 um 17.00 Uhr findet in Leipzig ein Seminar zum Thema „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ statt, das Betroffenen eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit dem quälenden Ohrgeräusch bieten soll. Veranstaltungsort ist die AOK PLUS, Willmar-Schwabe-Straße 2 in 04109 Leipzig. Das Seminar wird ausgerichtet von der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) sowie der Selbsthilfegruppe Leipzig und wird durch die AOK PLUS finanziell unterstützt.

Bei der Veranstaltung, die von DTL-Vorstandsmitglied Steffi Daubitz moderiert wird, referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Zum Auftakt hält Volker Albert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., einen Vortrag über das Thema „Barrierefreie Kommunikation trotz Tinnitus und Hörbehinderung?“. Er schildert den Einfluss von Ohrgeräuschen sowie Schwerhörigkeit auf die Kommunikation und wie diese trotzdem gelingen kann. Ergänzend dazu spricht der Hör- und CI-Akustiker Michael Willenberg, Gromke Hörzentrum Leipzig, über „Apparative Therapiemöglichkeiten bei Tinnitus und Erfahrungen aus der Praxis“. Er erklärt, wie Hörgeräte bei Ohrgeräuschen helfen können.

Der stellvertretende DTL-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, Tinnitus- und Hyperakusis-Zentrum Prien, stellt im Anschluss „Aktuelle Erkenntnisse zum Verständnis des chronischen Tinnitus und die daraus abgeleiteten Empfehlungen der internationalen Tinnitus-Leitlinien“ vor. Insbesondere bezieht er sich auf die deutsche S3-Leitlinie sowie die EU-Leitlinie, die wissenschaftlich gesicherte Empfehlungen für die Behandlung von Ohrgeräuschen geben. Darauf geht auch Dr. med. Volker Kratzsch, Ärztlicher Direktor der VAMED Rehaklinik Bad Grönenbach, in seinem Beitrag „Aktuelles zu sinnvoller Therapie bei Tinnitus, unter Einbeziehung der Empfehlungen der neuen Europäischen Leitlinie“ ein. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Die Firma Gromke Hörzentrum steht für Fragen zur Hörgeräteversorgung zur Verfügung und die Teilnehmer können sich über die Selbsthilfegruppe Leipzig sowie die DTL informieren.

Veranstaltungsort: AOK PLUS, Willmar-Schwabe-Straße 2, 04109 Leipzig
Beginn: 17.00 Uhr, Einlass: ab 16.30 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten bei:
Sybille Heil, Deutsche Tinnitus-Liga e. V.
E-Mail: s.heil[at]tinnitus-liga.de · Telefon: 0202 24652-13 · Fax: 0202 24652-20

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 80 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Sabine Wagner · Am Lohsiepen 18 · 42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24 · Fax: 0202 24652-20 · E-Mail: s.wagner@tinnitus-liga.de

 

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Deutsch-österreichische Freundschaft: Gemeinsames Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und der Österreichischen Tinnitus-Liga (ÖTL) am 12. September 2019 in Kiefersfelden 

(Kiefersfelden, August/September 2019) In der deutsch-österreichischen Selbsthilfegruppe Kiefersfelden sind schon lange Mitglieder aus Bayern und Tirol gemeinsam aktiv. Diese deutsch-österreichische Freundschaft nahmen nun die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und die Österreichische Tinnitus-Liga (ÖTL) zum Anlass, für die Grenzregion ein gemeinsames Seminar für Tinnitus-Betroffene auszurichten. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ steht, findet am Donnerstag, den 12. September 2019 ab 16.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in der Thierseestraße 10 in 83088 Kiefersfelden statt.

Bei der Vortragsveranstaltung, die von DTL-Vorstandsmitglied Steffi Daubitz moderiert wird, referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Zum Auftakt hält Volker Albert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., einen Vortrag zum Thema „Tinnitus-Selbsthilfe aus Sicht von Betroffenen – Sprachverständlichkeit, Hörsysteme, Kommunikation und Emotionen“. Er geht insbesondere auf den Einfluss von Tinnitus und Schwerhörigkeit auf die Kommunikation ein und schildert, wie diese trotzdem gelingen kann.

In seinem Beitrag „Was fördert die Akzeptanz von Tinnitus?“ erläutert Dr. Roland Moschèn, Präsident der Österreichischen Tinnitus-Liga und Klinischer Psychologe, was bei der Tinnitus-Bewältigung helfen kann. Der HNO-Arzt Dr. med. Eberhard Biesinger vom HNO-Zentrum Traunstein spricht in seinem Vortrag über die „Ambulante Tinnitus-Therapie“.

Ein „Update der Tinnitus- und Hyperakusis-Therapie aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht“ gibt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DTL, Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, Tinnitus- und Hyperakusis-Zentrum in Prien. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Selbsthilfegruppe Kiefersfelden und die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. informieren.

Veranstaltungsort: Evangelische Kirche, Thierseestraße 10, 83088 Kiefersfelden

Beginn: 16.00 Uhr, Einlass: ab 15.30 Uhr, Ende: ca. 19.30 Uhr

Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-/ÖTL-Mitglieder: 3 Euro

Um Anmeldung wird gebeten bei:
Sybille Heil, Deutsche Tinnitus-Liga e. V.
E-Mail: s.heil@tinnitus-liga.de
Telefon: 0202 24652-13
Fax: 0202 24652-20

Pressekontakt:
Ute Wede, Selbsthilfegruppe Kiefersfelden der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Telefon: 08033 309647 · E-Mail: tinnitus-wede@t-online.de

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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Tag gegen Lärm: Deutsche Tinnitus-Liga e. V. stellt ihr neues Projekt zur Lärmprävention für Kinder und Jugendliche vor

Unter dem Motto „Alles laut oder was?“ findet am Mittwoch, den 24. April 2019 der 22. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt, hierzulande initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik e. V. (DEGA). Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) stellt anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm ihr neues Projekt zur Lärmprävention für Kinder und Jugendliche vor, das in Kindergärten und Schulen durchgeführt wird. Am Aktionstag gegen Lärmbelastung organisieren außerdem wieder Selbsthilfegruppen der DTL sowie Hörakustiker Infostände.

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) stellt zum diesjährigen Tag gegen Lärm ihr neues Lärmpräventionsprojekt vor, in dessen Rahmen bereits im März das Pilotprojekt „Lärmprävention für Kinder und Jugendliche – Die kecke Schnecke Tili“ im Hochschulkindergarten e. V. Wuppertal durchgeführt wurde. An vier Tagen erforschten die Kinder in spielerischer und kreativer Weise das Thema Hören, den Hörsinn sowie den Aufbau des Ohres. Besonders gut kam dabei die Schnecke Tili an, eine Stoff-Handpuppe, über die Alina Pouryamout, Sozialpädagogin und bei der DTL verantwortlich für das Projekt Lärmprävention, den Kindern die Zusammenhänge rund ums Ohr anschaulich erklärte. Die Schnecke steht für die Hörschnecke, auch Cochlea genannt, die das sensorische Hörorgan und die Haarzellen enthält.

Kinder, die chronisch Lärm ausgesetzt sind, können Defizite im Lesen aufweisen, die zum Teil durch lärmbedingte Störungen in der Entwicklung der Sprachwahrnehmung hervorgerufen werden. Lärm kann die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen, die Kommunikation behindern, den Schlaf rauben, die Stimmung beeinflussen und Aggressionen hervorrufen. Die Sprache kann eintönig werden, Sprachrhythmus und -melodie verschwinden. Lärm schädigt das Gehör und die Gesundheit im Allgemeinen. Sind die Hörbedingungen ungünstig, verschlechtern sich für die Kinder die Lern- und Entwicklungschancen. Deshalb hat es sich die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. zur Aufgabe gemacht, schon sehr früh ein Bewusstsein zur Vermeidung eines gesundheitsschädigenden Verhaltens zu fördern. Doch auch Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer, die ebenfalls unter hohen Geräuschpegeln leiden, werden mit dem Projekt angesprochen.

An den vier Projekttagen lernten die Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren im Hochschulkindergarten Wuppertal beispielsweise anhand eines Ohrmodells, wie ein Ohr aufgebaut ist. Mit Spielen und Experimenten konnten sie kindgerecht den Hörsinn erfahren und wurden für die Themen Hören und Lärm sensibilisiert. So standen ein Geräusche-Memory, verschiedene Hörübungen, bei denen Geräusche identifiziert werden sollten, oder eine „Lärmampel“ auf dem Programm, die rot aufleuchtete, wenn die Kinder zu laut waren, und ebenfalls anzeigte, wenn der Geräuschpegel „im grünen Bereich“ war. Anhand eines kleinen Experiments zeigte DTL-Mitarbeiterin Alina Pouryamout, wie die Härchen im Ohr durch laute Geräusche zerstört werden können. Dabei wurde ein Stein auf Gartenkresse fallen gelassen und zerdrückte diese – die Kresse symbolisierte hier die Ohrhärchen und der Stein ein lautes Geräusch.

Katerina Stafilidou, Erzieherin im Hochschulkindergarten e. V. Wuppertal, begleitete das Projekt und ist von dessen Nachhaltigkeit überzeugt: „Die kecke Schnecke Tili kam sehr gut bei den Kindern an. Insbesondere das Experiment mit der Kresse und den Ohrhärchen ist bei ihnen hängen geblieben. Die Kinder werden sich daran erinnern, was es für das Ohr bedeutet, wenn es zu laut ist. Wir greifen das Thema Hören auf jeden Fall wieder in den Gruppen auf.“ – „Das Projekt kann einen wichtigen Beitrag zur Lärmprävention für Kinder und Jugendliche leisten, indem es sie auf die Wichtigkeit unseres Gehörs aufmerksam macht“, sagt Alina Pouryamout. „Durch Spiele und Experimente lernen die Kinder, was für ein tolles Sinnesorgan unser Gehör ist und wie wir es gegen Lärm schützen können, beispielsweise durch Gehörschutz. Besonders schön finde ich es, wenn die Kinder ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit nach Hause nehmen und dort mit den Eltern besprechen. Damit ist ein wichtiges Ziel des Projekts erreicht.“

Das Projekt wird auch für Kinder und Jugendliche an Schulen angeboten. Es kann individuell an den Bedarf der jeweiligen Einrichtung angepasst werden. Interessierte Kindergärten und Schulen können sich sehr gerne bei der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) melden. Informationen zu dem Projekt erhalten diese bei Alina Pouryamout unter der Telefonnummer 0202 24652-21 oder per E-Mail (a.pouryamout@tinnitus-liga.de).

Am Tag gegen Lärm machen Selbsthilfegruppen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. sowie Hörakustiker mit folgenden Aktionen auf die Gefahren der Lärmbelastung aufmerksam:

Duisburg
Ort: Eikmeyer Akustik GmbH, Von-der-Mark-Straße 34, 47137 Duisburg (Pavillon auf dem Markt vor dem Ladenlokal)
Zeit: Mittwoch, 24. April 2019, 9.00-14.00 Uhr
Eikmeyer Akustik, Mitglied der DTL, führt zum Tag gegen Lärm Hörtests mit Beratung durch und demonstriert mit einem Schallpegelmesser, welche Lautstärke in der Umgebung herrscht. Passend zum Motto „Alles laut oder was?“ werden Passanten gefragt „Hören Sie die Stille noch?“, und sie werden zu einem Hör-Memory eingeladen, bei dem es als Gewinn einen Gehörschutz gibt. Infotaschen sowie Infomaterial der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. runden das Angebot ab. 

Radolfzell
Ort: Hörakustiker Das Ohr / Vitakustik Hörgeräte, Höllturm-Passage 5, 78315 Radolfzell
Zeit: Mittwoch, 24. April 2019, 10.00-11.30 Uhr
Die Selbsthilfegruppe Radolfzell für Tinnitus-Betroffene und Schwerhörige stellt sich mit einem Infostand vor und klärt über die Lärmproblematik auf.

Singen
Ort: AWO (Arbeiterwohlfahrt), Heinrich-Weber-Platz 2, 78224 Singen
Zeit: Mittwoch, 24. April 2019, 13.00-15.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe Singen für Tinnitus-Betroffene und Schwerhörige stellt sich mit einem Infostand vor der AWO vor und klärt über die gesundheitlichen Auswirkungen der Lärmbelastung auf.

Kulmbach
Ort:
Einkaufszentrum fritz Kulmbach, Fritz-Hornschuch-Straße 9, 95326 Kulmbach
Zeit: Mittwoch, 24. April 2019, 10.00-14.00 Uhr
Die Tinnitus-Selbsthilfegruppe Kulmbach richtet auch in diesem Jahr wieder einen Infostand im Einkaufszentrum fritz Kulmbach aus, um die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm zu lenken mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. In Kooperation mit Fischer Optik-Akustik werden ein kostenloser Hörtest, umfangreiche Klanganalysen und Demonstrationen moderner Hörsysteme angeboten.

München
Ort:
Gesundheitsladen München e. V., Astallerstraße 14, 80339 München
Zeit: Mittwoch, 24. April 2019, 10.00-18.00 Uhr
Die Tinnitus-Selbsthilfegruppe München stellt sich anlässlich des Tags gegen Lärm im Gesundheitsladen München e. V. mit einem Infotisch vor und klärt auf über Tinnitus & Co. Mit dem Vortrag „Tinnitus – was tun?“, der von 16.30-17.30 Uhr ebenfalls im Gesundheitsladen stattfindet, informiert die SHG München über neueste Erkenntnisse zum Thema Tinnitus sowie darüber, was hilft und was nicht hilft.

Bildunterschrift:
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) führte ihr Pilotprojekt zur Lärmprävention im Hochschulkindergarten Wuppertal durch: Alina Pouryamout mit der kecken Schnecke Tili, Bettina Thiel, Leiterin des Hochschulkindergartens, stellvertretende Leiterin Lisa Diebel und Erzieherin Katerina Stafilidou (v. l. n. r.). Foto: Sabine Wagner.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 80 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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22. Klinikvertreter- und 14. TRT-Treffen der Deutschen Tinnitus-Liga e.V.: „Tinnitus – eine Frage der Wahrnehmung“

Experten aus ganz Deutschland kamen zum 22. Klinikvertreter- und 14. TRT-Treffen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. nach Kassel. Foto: Sabine Wagner.

Der Qualitätszirkel der Tinnitus-Behandler aus dem stationären und ambulanten Bereich traf sich auf Einladung der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) am 9. Februar 2019 in der Habichtswald-Klinik in Kassel-Bad Wilhelmshöhe. Zu diesem 22. Klinikvertreter- und 14. TRT-Treffen kamen rund 50 Fachleute aus Tinnitus-Kliniken und ambulanten Tinnitus-Zentren, HNO-Ärzte, Psychotherapeuten und Hörakustiker, um sich über Behandlungsmöglichkeiten bei Ohrgeräuschen auszutauschen.

Volker Albert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL), begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wies darauf hin, dass die DTL nun als einzige Selbsthilfeorganisation offizieller Partner der EU-geförderten Forschungsgruppe TIN-ACT (Tinnitus Assessment – Causes – Treatments) ist. Beteiligt sind Forscher aus Groningen, Marseille, Nottingham, Berlin und Erlangen. Prof. Dr. Dr. Gerhard Goebel, stellvertretender DTL-Vorstandsvorsitzender, berichtete über die Entwicklung in der Rehabilitations- und Krankenhausbehandlung sowie in den ambulanten Tinnitus-Retraining-Therapie-Zentren (TRT). So wurden gemäß den Angaben der teilnehmenden Kliniken im Jahr 2018 dort insgesamt 6052 Tinnitus-Patienten behandelt: 4227 Patienten unterzogen sich einer Rehabilitationsbehandlung, 1594 Patienten einer Krankenhausbehandlung und 231 einer stationären Behandlung im Auftrag der Berufsgenossenschaft.

Der Neurowissenschaftler Dr. Lars Haab von der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes sprach über „Hörminderung und Tinnitus aus neuronaler Sicht“. Er zeigte anhand von Forschungsergebnissen auf, dass es bei einem Hörverlust zu einer erhöhten Nervenaktivität kommt. Bei Tinnitus führt diese Übererregung der Nerven dazu, dass die Betroffenen einen Ton wahrnehmen, der gar nicht da ist. Dr. Haab zufolge lasse sich daraus jedoch nicht erklären, warum manche Menschen unter dem Ohrgeräusch leiden und andere nicht. Dies wiederum sei dadurch erklärbar, dass manche Betroffenen dem Tinnitus zu viel Aufmerksamkeit beimessen. Ein negativer Stimulus lenke die Aufmerksamkeit intensiver auf sich als ein neutraler Reiz. Wird der Tinnitus also als negativ eingeordnet, weil beispielsweise Angst damit verbunden ist, wird dem Ohrgeräusch zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. Dies ist auch der Grund dafür, dass Menschen mit Depressionen oder Angsterkrankungen häufiger unter dem Tinnitus leiden, während andere der Ton nicht so sehr stört. Bewährte Behandlungen sind die Nutzung von Hörgeräten sowie die Verhaltenstherapie, die die Betroffenen dabei unterstützt, den Fokus der Aufmerksamkeit besser vom Tinnitus weglenken zu können.

Diplom-Ingenieur Carsten Ruhe referierte über „Hörgerechte Barrierefreiheit“ und schilderte, worauf es beim barrierefreien Planen und Bauen ankommt. In einer sehr anschaulichen Gruppenübung machte er deutlich, dass wir alle von irgendeiner Form von Einschränkung betroffen sind, ob es nun eine Hörminderung, eine Laktoseintoleranz oder eine Sehschwäche ist. „Wir sind alle nur darin gleich, dass wir verschieden behindert sind. Also ist barrierefreies Bauen Bauen für alle“, so Ruhe.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Prof. Goebel moderiert wurde und an der Dr. Lars Haab, Dr. Uso Walter, Aleksander Winiarski, Dr. Roland Zeh und Carsten Ruhe teilnahmen, ging es um das Thema „Tinnitus-Messen“. Dabei wurde kontrovers diskutiert, ob es sinnvoll sei, die Tinnitus-Frequenz zu bestimmen oder nicht. So führt Dr. Roland Zeh, Chefarzt der Median-Kaiserberg-Klinik Bad Nauheim, keine Tinnitus-Messung durch, weil sie in der Klinik keine Bedeutung habe und eher die Aufmerksamkeitsfokussierung auf den Tinnitus fördere. Andere HNO-Ärzte wiederum waren der Auffassung, die Patienten fühlten sich nicht ernst genommen, wenn keine Tinnitus-Messung durchgeführt werde. Einige nutzen dies auch, um dem Patienten den Zusammenhang zwischen Hörminderung und Tinnitus darzustellen.

Am Nachmittag standen drei verschiedene Workshops auf dem Programm. In Workshop 1 bei Prof. Dr. Dr. Gerhard Goebel stand das Thema „Neue Ansätze in der apparativen Tinnitus-Therapie: Hält das TMNMT (tailor-made notched music training), was es verspricht?“ im Mittelpunkt. Apps zur Tinnitus-Behandlung sind derzeit sehr verbreitet, für ihre Wirksamkeit liegt jedoch keine Evidenz vor. Dr. Helmut Schaaf vom Ohr- und Hörinstitut Bad Arolsen gab in Workshop 2 eine „Kleine Einführung in die Tinnitus-Wahrnehmung“. Vor dem Hintergrund seiner 25-jährigen Erfahrung in der Therapie von Tinnitus-Betroffenen schildert er Tinnitus als ein Symptom der Hörwahrnehmung. In Workshop 3 stellte Diplom-Pädagogin Christine Staemmler, Dresdner Zentrum für Tinnitus-Retraining-Therapie, die Grundzüge der Tinnitus-Retraining-Therapie vor, die eine Veränderung der Hörwahrnehmung und Verbesserung der Hörfähigkeit, Entspannungsfähigkeit und Stressverarbeitung zum Ziel hat. Dr. Matthias Staemmler schilderte die HNO-ärztliche Untersuchung und Behandlung von Ohrgeräuschen anhand von Fallbeispielen. Der Tinnitus ist nur zehn bis 15 Dezibel laut, wird aber oft viel lauter empfunden. „Dass der Tinnitus so laut gehört wird, ist eine Frage der Wahrnehmung“, so Dr. Staemmler. 

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 80 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. warnt: Silvesterknaller und -raketen können Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche verursachen

Der Jahreswechsel wird wieder laut: Um Mitternacht werden zahllose Raketen und Knaller angezündet. Der Brauch, mit dem viele Menschen das alte Jahr verabschieden und das neue willkommen heißen, ist jedoch gefährlich: Böller und Raketen können schwere Gehörschäden verursachen. Ein solches Knalltrauma kann eine lebenslange Schwerhörigkeit sowie Tinnitus auslösen, warnt die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL).

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. rät daher, sich von Silvesterknallern und -raketen fernzuhalten und die Ohren durch Ohrstöpsel zu schützen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC) erleiden jedes Jahr rund 8.000 Menschen hierzulande eine Verletzung des Innenohres durch explodierende Feuerwerkskörper. Die Folgen können lebenslang bestehen bleiben: Tinnitus und Schwerhörigkeit, insbesondere bei hohen Tönen. Besonders oft sind Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene zwischen sechs und 25 Jahren von Knalltraumen betroffen. Dabei werden männliche Personen dreimal so oft verletzt wie weibliche.

Vor einigen Jahren wurde im Zuge der Harmonisierung europäischer Gesetze die deutsche Sprengstoffverordnung gelockert, was zur Folge hat, dass mitunter mehr als doppelt so viel Sprengmasse verwendet werden darf als zuvor – und zum Teil sogar Sprengstoffmengen auf dem Markt sind, die vorher nur Pyrotechnikern zur Verfügung standen. Dies stellt eine noch größere Gefahr für die Ohren dar, denn: Je mehr Sprengstoff, desto lauter sind die Knallkörper.

Wenn Raketen oder Böller weniger als zwei Meter entfernt von den Ohren explodieren, wirken laut DGHNOKHC etwa 25 Millisekunden lange Schallimpulse auf das Gehör. Sie erreichen Spitzen von bis zu 160 Dezibel Schalldruckpegel. Da sich Lautstärke aus einer Kombination von Schalldruck und Dauer ergibt, nimmt das Ohr diese kurzen Spitzenpegel weniger als Lärm wahr und ist für Hörschäden besonders anfällig, weshalb Innenohrverletzungen gerade an Silvester besonders häufig entstehen. Durch Knalltraumen werden die Hörsinneszellen, Stützzellen und andere Teile der sogenannten Hörschnecke im Innenohr bleibend geschädigt, die Spätfolgen sind oft nur noch durch ein Hörgerät auszugleichen. Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. warnt daher vor dem Gebrauch der Silvesterknaller und fordert eine bessere Aufklärung über die Gefahren, beispielsweise in Schulen und Jugendeinrichtungen. 

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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„Tinnitus – gibt es einen Weg zurück in die Stille?“ Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. am Donnerstag, 27. September 2018 in Berlin

Viele Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden unter den ständigen Geräuschen in ihren Ohren ‒ darunter, dass niemals Stille herrscht. Oftmals sind eine große psychische Belastung sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Am Donnerstag, den 27. September 2018 richtet die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) in Berlin ein Seminar zum Thema „Tinnitus ‒ gibt es einen Weg zurück in die Stille?“ aus, das Betroffenen Möglichkeiten aufzeigt, wie sie trotz ihrer Ohrgeräusche wieder zur Ruhe kommen können. Veranstaltungsort ist das Cityhostel Berlin, Konferenzraum 8, Glinkastraße 5-7 in 10117 Berlin. Das Tinnitus-Betroffenen-Seminar beginnt um 17.00 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch Tamara Oetting, Berliner Beratungsbüro der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und erster stellvertretender Sprecher des Fachlichen Beirats der DTL. Zum Auftakt informiert Tamara Oetting über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. und wie eine Tinnitus-Bewältigung in der Gemeinschaft gelingen kann. In seinem Vortrag über das hochaktuelle Thema „Neue Ansätze einer apparativen Tinnitus-Therapie“ geht Prof. Dr. med. Gerhard Goebel der Frage nach, ob die „Tailor-made-notched-music-Therapie“, die derzeit beispielsweise mit der App Tinnitracks sehr stark in den Medien präsent ist, hält, was sie verspricht. Auch Behandlungsmethoden wie Tinnitus Help, Tinniwell, mynoise oder das Hörgerät Signa-Notch werden thematisiert.

Dennis Moeller, Hörakustiker bei Flemming & Klingbeil in Berlin, gibt in seinem Beitrag „Entlastung durch Hörhilfen“ Aufschluss darüber, wie die richtige Hörgeräteversorgung Tinnitus-Betroffene unterstützen kann. Der Musiktherapeut Hannes Rose, Berater im Berliner Büro der DTL, erläutert, wie die „Tinnituszentrierte Musiktherapie nach Dr. Annette Cramer“ dazu beitragen kann, den Tinnitus besser zu bewältigen und strapazierten Ohren zu einem neuen Hören zu verhelfen. Nach den Vorträgen können Fragen an die Referenten gestellt werden. Außerdem bietet die Firma Flemming & Klingbeil einen kostenlosen Hörtest an.

Veranstaltungsort: Cityhostel Berlin, Konferenzraum 8, Glinkastraße 5-7, 10117 Berlin
Beginn: 17.00 Uhr, Ende: ca. 20.00 Uhr
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro
Um Anmeldung beim Berliner Beratungsbüro der DTL wird gebeten:
Telefon: 030 688 11 277; Fax: 030 688 11 278; E-Mail: tinnitus-berlin@online.de

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn U2, Bahnhof Mohrenstraße; U6, Bahnhof Stadtmitte, Bus 200

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Sabine Wagner · Am Lohsiepen 18 · 42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24 · Fax: 0202 24652-20 · E-Mail: s.wagner@tinnitus-liga.de

 

 

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„Tinnitus ‒ da kann man doch was tun!“ ‒ Seminar der Selbsthilfegruppe Bremen und der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. am Donnerstag, 20. September 2018 in Bremen

Viele Menschen, die von Tinnitus betroffen sind und teils erheblich unter ihren Ohrgeräuschen leiden, bekommen von ihrem Arzt zu hören, da könne man nichts machen. Dass es sehr wohl Strategien für einen besseren Umgang mit dem Ohrgeräusch gibt, zeigt das Seminar „Tinnitus ‒ da kann man doch was tun!“ am Donnerstag, den 20. September 2018 auf. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Tinnitus-Selbsthilfegruppe Bremen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und mit Unterstützung der Bremer Krankenkassen sowie der Stadtbibliothek Bremen. Veranstaltungsort ist der „Wall Saal“ in der Stadtbibliothek (Altes Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen. Das Tinnitus-Betroffenen-Seminar beginnt um 17.00 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch Gisela Nawroth, Sprecherin der Selbsthilfegruppe Bremen, und Volker Albert, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der DTL und erster stellvertretender Sprecher des Fachlichen Beirats. Zum Auftakt halten Volker Albert und die Heilpraktikerin für Psychotherapie Edith Baillieu einen Vortrag zum Thema „Gelungene Kommunikation mit Pfiff“. Sie gehen insbesondere auf den Einfluss des Tinnitus auf die Kommunikation ein und schildern, wie diese trotzdem gelingen kann.

In ihrem Beitrag „Neues aus Wissenschaft und Forschung“ berichtet Prof. Dr. med. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums Charité – Universitätsmedizin Berlin, über den aktuellen Stand in der Tinnitus-Forschung. Der Leitende Psychologe der Schön Klinik Bad Bramstedt, Mykola Fink, erläutert in seinem Vortrag „Resilienz – seelische Widerstandskraft“, wie man durch Veränderungen im Denken und Verhalten Fähigkeiten entwickeln kann, um besser mit Schwierigkeiten im Leben umzugehen. Zum Abschluss spricht der HNO-Arzt Aleksander Winiarski aus Bremen über „Kognitives HNO-Counselling in der Gruppe, Counselling im Wandel“ und erklärt, warum eine verständliche Aufklärung und Beratung für die Tinnitus-Behandlung so wichtig ist.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Leistungen und Angebote der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. informieren.

Veranstaltungsort: „Wall Saal“ in der Stadtbibliothek (Altes Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen
Beginn: 17.00 Uhr, Einlass: 16.30 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Sabine Wagner · Am Lohsiepen 18 · 42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24 · Fax: 0202 24652-20 · E-Mail: s.wagner[at]tinnitus-liga.de

 

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„Terror ‒ Tinnitus“: Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. am Donnerstag, 23. August 2018 in Potsdam

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, denn oftmals sind eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Nicht wenige fühlen sich von den Geräuschen im Ohr regelrecht „terrorisiert“. Am Donnerstag, den 23. August 2018 richtet die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) in Potsdam ein Seminar zum Thema „Terror ‒ Tinnitus“ aus, das Betroffenen eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit dem quälenden Ohrgeräusch bieten soll. Veranstaltungsort ist proWissen Potsdam e. V., WIS im Bildungsforum, Am Kanal 47 in 14467 Potsdam. Das Tinnitus-Betroffenen-Seminar beginnt um 17.00 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch Tamara Oetting, Berliner Beratungsbüro der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und erster stellvertretender Sprecher des Fachlichen Beirats der DTL. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. med. habil. Dipl.-Psych. Dieter Seefeldt über das „Phänomen Tinnitus – Informationen und Orientierungshilfen aus ganzheitlicher Perspektive“. Der Referent ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Im Anschluss daran hält Volker Albert, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., einen Vortrag zum Thema „Ich höre was, was Du nicht hörst … Über die Kultur des Hörens und das Pfeifen im Ohr“. Er schildert den Einfluss des Hörens auf das Gehirn und die Psyche sowie insbesondere des Tinnitus auf die Kommunikation.

Die Hörakustik-Meisterin Dipl.-Ing. Julia Klaper aus Potsdam gibt in ihrem Beitrag „Fachkompetenz rund ums Hören“ Aufschluss darüber, wie die richtige Hörgeräteversorgung Tinnitus-Betroffene unterstützen kann. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Leistungen und Angebote der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. informieren.

Veranstaltungsort: proWissen Potsdam e. V., WIS im Bildungsforum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam
Beginn: 17.00 Uhr, Ende: ca. 20.00 Uhr
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro

Um Anmeldung beim Berliner Beratungsbüro der DTL wird gebeten:
Telefon: 030 688 11 277
Fax: 030 688 11 278
E-Mail: tinnitus-berlin@online.de

Der Veranstaltungsort ist mit den folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Haltestelle „Platz der Einheit/Bildungsforum“, Tram-Linien 93, 94, 99 und Bus 692.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Sabine Wagner · Am Lohsiepen 18 · 42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24 · Fax: 0202 24652-20 · E-Mail: s.wagner@tinnitus-liga.de

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Ehrenamtlichen-Schulung der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.: „Die Laienkompetenz der DTL wird in Politik und Gesellschaft geschätzt“

Bei der Schulung der ehrenamtlich Aktiven in der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL), die vom 1. bis 3. Juni 2018 in Königswinter stattfand, stand relevantes Wissen für die Arbeit in den Selbsthilfegruppen und der Beratung auf dem Programm. Die vielfältigen Themen der Vorträge und Workshops zeigten einmal mehr, dass es bei Tinnitus sehr wohl zahlreiche Methoden zur Linderung der Belastung gibt. Rund 100 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet – darunter Sprecher der Selbsthilfegruppen, DTL-Berater und Referenten – kamen zu der durch die IKK classic geförderten Veranstaltung.

Die Selbsthilfe gilt in Deutschland als „vierte Säule“ im Gesundheitswesen. Volker Albert, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., hob in seiner Begrüßungsrede am Freitag die Bedeutung der DTL für Betroffene und ihr fundiertes Wissen über Tinnitus hervor: „Wir in der DTL haben eine Laienkompetenz, die in Politik und Gesellschaft geschätzt wird.“ Weiterhin machte Volker Albert deutlich, wie bereits im Februar veröffentlicht wurde, dass er ein letztes Mal für das Amt des Vorsitzenden kandidieren werde, um ausreichend Zeit für die Einführung eines potenziellen Nachfolgers zu haben. Aus aktuellem Anlass des Inkrafttretens der Datenschutz-Grundverordnung am 25. Mai 2018 erklärte DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann, worauf die Selbsthilfegruppen ab sofort in ihrer Arbeit achten müssen.

Ein ebenfalls aktuelles Thema griff Daniel Jux, Projektmanager der BAG Selbsthilfe, in seinem Vortrag „Demografischer Wandel und Herausforderungen an die Selbsthilfe“ am Samstagvormittag auf. Er erläuterte, dass unsere Bevölkerung „älter, weniger und multikultureller“ werde, und was dies für die Selbsthilfe bedeute. So seien junge Menschen eine umworbene Zielgruppe, auf deren Bedürfnisse eingegangen werden müsse, um sie für die Selbsthilfe zu gewinnen. 22,5 Prozent der Bürger hierzulande haben einen Migrationshintergrund, was spezielle Maßnahmen besonders in der Kommunikation erfordere, um das Selbsthilfeangebot auch für diese zugänglich zu machen. Auch habe sich die Bedeutung der Familie verändert, weshalb die Selbsthilfegruppe das Potenzial habe, „im demografischen Wandel die Familie der Zukunft zu werden“.

Dr. med. Roland Zeh, Chefarzt an der MEDIAN-Kaiserberg-Klinik Bad Nauheim, sprach über „CI-Rehabilitation für stark Hörgeschädigte und Tinnitus-Betroffene“. Er schilderte den Hörvorgang, die Funktionsweise eines Cochlea-Implantats (CI) sowie die verschiedenen Bausteine der Rehabilitation nach einer CI-OP. Gut 80 Prozent der Menschen mit Tinnitus haben Dr. Zeh zufolge auch eine Hörbeeinträchtigung. Man könne mit einem Cochlea-Implantat den Tinnitus therapieren beziehungsweise überdecken, jedoch nur, wenn eine entsprechend starke Hörminderung vorliege. „Je besser Sie trotz Ihrer Schwerhörigkeit hören, desto weniger wird Sie Ihr Tinnitus belasten“, so Dr. Zehs Fazit.

Der Samstagnachmittag bot ein spannendes und vielfältiges Workshop-Programm, das einmal mehr die irrige Annahme widerlegte, bei Tinnitus „könne man nichts machen“. Im Workshop von Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender des DTL-Vorstandes, ging es um „Notfallberatung bei akutem Tinnitus bei Schwerst-Betroffenen“ sowie um die Frage, wie man akut Betroffenen adäquat hilft. Der „Umgang mit depressiven Tinnitus-Betroffenen“ wurde im Workshop des Diplom-Psychologen Detlef Kranz thematisiert. Leichtere Töne im wahrsten Sinne des Wortes wurden beim „Heilsamen Singen“ mit der Musiktherapeutin Elisabeth Schmitt angeschlagen. Meister Yang Song ging von der körperlichen Seite aus und leitete „Entspannungsübungen aus dem Tai Chi für Hörbehinderte und von Tinnitus und Morbus Menière Betroffene“ an. Dr. Wolfgang Kohls stellte die „Triggerpunktakupunktur als Behandlungsmethode bei Tinnitus“ vor. Die Neurofeedback-Trainerin Dorte Schmid zeigte anschaulich das „Neurofeedback als Behandlungsmethode bei chronischem Tinnitus“ auf, bei dem über Elektroden am Kopf Hirnströme gemessen werden. Ein computergestütztes Verfahren versetzt den Betroffenen so in die Lage, sich bewusst zu entspannen.

Diplom-Ingenieur Carsten Ruhe sprach am Sonntagvormittag über „Hörgerechte Barrierefreiheit“ und worauf es beim barrierefreien Planen und Bauen ankommt. Ruhe hatte im Veranstaltungsraum eine induktive Höranlage aufgebaut, um deren Vorteile zu demonstrieren. „Mit einer induktiven Höranlage sitzen Sie akustisch in der ersten Reihe, auch wenn Sie ganz hinten sitzen“, so Ruhe.

Bei der abschließenden Feedback-Runde waren sich die Teilnehmer einig: „Sehr gute Vorträge, tolle Workshops – wir nehmen immer ganz viel mit für unsere Arbeit in den Gruppen!“ Besonders wichtig sind allen auch die Gemeinschaft sowie der Austausch der Selbsthilfegruppen untereinander.

Bildunterschrift:
Rund 100 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zur Schulung der Ehrenamtlichen der DTL nach Königswinter. Foto: Sabine Wagner.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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„Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ – Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, denn oftmals sind eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Charakteristisch ist dabei, dass die Geräusche nur der Betroffene selbst hört. Am Donnerstag, den 17. Mai 2018 richtet die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) in Murnau ein Seminar zum Thema „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ aus, das Betroffenen eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit dem quälenden Ohrgeräusch bieten soll. Veranstaltungsort ist die BG Unfallklinik Murnau, Prof.-Küntscher-Straße 8, Hörsaal Ebene 1 in 82418 Murnau, Beginn ist um 17.00 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister des Marktes Murnau am Staffelsee, Rolf Beuting, sowie durch Christian Schroth, Kaufmännischer Direktor der BG Unfallklinik Murnau, referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Zum Auftakt spricht der Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., Volker Albert, der selbst auch in Murnau lebt, über das Thema „Tinnitus-Hilfe aus Sicht eines Betroffenen: Sprachverständlichkeit, Hörsysteme und Co. – wie der Zugang zu den Emotionen erleichtert und die Sprachverständlichkeit verbessert wird“. Er erläutert sehr anschaulich, was die aus Hörproblemen resultierenden Kommunikationsschwierigkeiten auf emotionaler Ebene bei den Betroffenen und ihren Angehörigen auslösen.

„Chronischer Tinnitus – Belastungen im Alltag“ lautet der Titel des Referats von Dr. med. Volker Kratzsch, Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Am Stiftsberg in Bad Grönenbach. Dr. Kratzsch zeigt Wege auf, wie man besser mit der täglichen Belastung durch die Ohrgeräusche umgehen kann. Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der DTL, erklärt in seinem Vortrag „Was gibt es Neues? Sinnvolles, Ungeprüftes und Abzocke in der Therapie bei Tinnitus“, welche Behandlungsmethoden bei Ohrgeräuschen sinnvoll sind und welche nicht. Die Zuhörer erhalten so einen Überblick, um angesichts der vielen als Erfolg versprechend beworbenen Therapien „die Spreu vom Weizen trennen“ zu können.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Ein regional ansässiger Hörakustiker steht ebenfalls für Fragen zur Verfügung und bietet kostenlose Hörtests an. Mit der Veranstaltung soll auch die Gründung einer Selbsthilfegruppe in Murnau und dem Landkreis initiiert werden. Zudem können sich die Teilnehmer über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. und ihr Angebot informieren.

Veranstaltungsort: BG Unfallklinik Murnau, Prof.-Küntscher-Straße 8, Hörsaal Ebene 1, 82418 Murnau
Beginn: 17.00 Uhr, Einlass: ab 16.30 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Sabine Wagner · Am Lohsiepen 18 · 42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24 · Fax: 0202 24652-20 · E-Mail: s.wagner@tinnitus-liga.de


Über die BG Unfallklinik Murnau
Die BG Unfallklinik Murnau ist als Maximalversorger eines der größten überregionalen Traumazentren in Deutschland: von der Rettung und Behandlung bis hin zur Rehabilitation Schwerverletzter. Das hoch spezialisierte Traumazentrum gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH. Die BG Unfallklinik Murnau versorgt und begleitet Patienten von der Erstversorgung am Unfallort bis zur erfolgreichen sozialen und beruflichen Wiedereingliederung. Gemäß dem Grundsatz der gesetzlichen Unfallversicherung „mit allen geeigneten Mitteln“ finden Patienten hier eine ganzheitliche medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bgu-murnau.de

Pressekontakt:
BG Unfallklinik Murnau   Lisa Schwede   Leiterin Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation   Prof.-Küntscher-Str. 8   82418 Murnau am Staffelsee
Tel.: 08841 48-4484   Fax: 08841 48-444484   E-Mail: lisa.schwede@bgu-murnau.de

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