Riedel

 

Hyperthermie und komplementäre Medizin bei Krebskongress Brandenburg

Oncotherm präsentiert beim 4.  Brandenburger Krebskongress in Berlin/Potsdam Systeme zur Oncothermie, der lokoregionalen Form der Hyperthermie/Wärmetherapie. Die Oncothermie fokussiert, anders als die auf den gesamten Körper ausgerichtete Hyperthermie, einzelne Regionen des Körpers. Beide Therapien eint, als Methoden in der Komplementärmedizin eingesetzt zu werden. Sie unterstützen dabei konventionelle Strahlen- und Chemotherapien. „Das Thema Oncothermie passt zum Kongress, da er einerseits auf  neue Technologien in der Onkologie abstellt, andererseits der Komplementärmedizin Raum gibt“,  sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie.

Der Kongress (Dorint Hotel Sanssouci Berlin/Potsdam, 27.-28.Februar 2015) trägt den Titel „Onkologie im Land Brandenburg – krebskrank zwischen Grundversorgung und Spitzenmedizin”. Über 300 Experten aus Brandenburg und anderen Bundesländern verfolgen das Ziel, “ die fachgebietsbezogene, interdisziplinäre und sektorübergreifende Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen allen an der onkologischen Versorgung beteiligten Institutionen und Ärzten zu fördern.“ Einlader sind das Tumorzentrum Brandenburg und die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg. Ein Grußwort spricht Ministerin Diana Golze, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Das Programm deckt ein weites Spektrum ab. Es reicht von Themen aus Fachdisziplinen (u.a. Hämatologie, internistische Onkologie, Radioonkologie, Urologie, Gynäkologie, Pneumologie, Thoraxchirurgie) bis zu Fragen zu Burn-Out in der Onkologie, Sozialmedizinische Aspekte der onkologischen Rehabilitation, Onkologie und Telemedizin oder Trauerbegleitung.

PD Dr. med. Jutta Hübner, Vorsitzende der Deutschen Krebsgesellschaft Berlin referiert u.a. über:  „Komplementäre und alternative Medizin – was und wie viel bedeutet das?“  „Die häufigsten Methoden der komplementären Medizin.“ „Achtung: Alternative Medizin! Was kann die komplementäre Medizin in der supportiven Onkologie leisten?“ „Komplementäre Medizin in der Palliativmedizin.“

Prof. Dr. András Szász: „Mit der Oncothermie wollen wir eine Brücke schlagen und Therapien verknüpfen. Damit entsprechen wir der Interdisziplinärität des Kongresses und seinem Motto: Onkologie in Brandenburg – krebskrank zwischen Grundversorgung und Spitzenmedizin. Dazu passt die Oncothermie. Sie basiert darauf, dass schulmedizinische Verfahren intensiver wirken in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch höhere Eigentemperatur erhöht wird. Sie steigert indes nicht nur das Immunsystem. Sie greift auch Krebszellen selbst an und stützt das Immunsystem, so dass Spitzentechnologien der Strahlen,- Chemo- und Wärmetherapie in einer Komplementärmedizin zusammenwirken können.“.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.

b Prof Szasz gefaltete Hände 800Kontakt: Janina Leckler,  +49 2241 3199223,  leckler@oncotherm.de   

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Hyperthermie kann ältere Krebs-Patienten bei belastenden Therapien der Schulmedizin stärken.“

„Die Wärmetherapie kann die Konstitution älterer Krebs-Patienten stärken, wenn diese altersbedingt geschwächt und zusätzlich durch Strahlen- oder Chemotherapie belastet sind. Die Hyperthermie zielt dann besonders darauf ab, das Immunsystem und Wohlbefinden der Erkrankten zu stärken, um durch diese Komplementärmedizin die konventionelle Onkologie zu unterstützen –  und Nebenwirkungen abzufedern. Auch in der Palliativmedizin wächst der sanften Hyperthermie eine Rolle zu, wenn immer mehr Menschen im hohen Alter an Krebs leiden“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie „Viele Patienten, gerade auch ältere, hoffen auf eine Therapie, die hilft, das Leben zu verlängern oder angenehmer zu machen. Für Patienten, die wenig Aussicht auf Heilung haben, verzichtet die Palliativmedizin weitgehend auf anstrengende Therapien. Sie will vornehmlich die Lebensqualität erhalten und Schmerzen lindern. Die Hyperthermie kann dies unterstützen.“

Szàsz nimmt Bezug auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis). Danach war Krebs 2013 die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauferkrankungen, ein Viertel aller 2013 verstorbenen Deutschen erlagen einem Krebsleiden. Destatis: „Das durchschnittliche Sterbealter steigt bei Krebserkrankten seit Jahren an: 2013 erreichte es mit 73,4 Jahren den bisher höchsten gemessenen Wert. Krebs ist zunehmend eine Erkrankung, die erst im fortgeschrittenen Alter auftritt. Der Anteil Gestorbener mit Krebs, die 85 Jahre und älter waren, lag 2013 bei 17 %. Im Jahr 1983 hatte der Anteil lediglich etwas über 8 % betragen.“

Die Menschen leben immer länger mit ihrem Krebs. Wer Anfang der 70er Jahre eine Krebs-Diagnose erhielt, lebte im Durchschnitt noch ein Jahr. Heute sind es sechs Jahre. Besonders bei Darmkrebs verbesserte sich die „allgemeine mittlere Überlebenszeit“: Sie verlängerte sich um das 17-fache. In diesem Zusammenhang verweist die Deutsche Krebsgesellschaft auch auf die regionale Tiefenhyperthermie: „Diese Methode eignet sich u.a. zur Behandlung von fortgeschrittenen Enddarmtumoren…“.

Prof. Dr. András Szász nennt dazu ein Gerichtsurteil (Az S 26 KR 833/11 ER.). Hier wurde eine gesetzliche Krankenkasse angewiesen, die Kosten für die Hyperthermie bei einem nicht-operablen Tumor zu zahlen. Zuvor hatte die Kasse nur eine Kostenerstattung der palliativen Chemotherapie vorgenommen. Im Zuge der Hyperthermie verbesserte sich die Lebensqualität des Patienten. Das Sozialgericht befand, dass der Patient gemäß des höchstrichterlichen Beschlusses („Nikolaus-Entscheidung“) das Recht habe, zum „Strohhalm“ zu greifen – und dass die Krankenkasse die Kosten erstattet.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie

Kontakt: Janina Leckler,  +49 2241 3199223,  leckler@oncotherm.de      

 

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Im Lernunternehmen des Berufsförderungswerks Hamburg lernen, wie Unternehmen wirtschaften – und spenden

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Bei einer außergewöhnlichen Spendenaktion für Asylbewerber lernen Teilnehmer/innen einer beruflichen Reha-Umschulung des Berufsförderungswerks Hamburg (BFW) die berufliche Wirklichkeit gleich zweifach kennen. Einerseits arbeiten sie in der BFW-Lernfirma Inform nach Regeln einer realen Firma und erleben so Business durch Learning by Doing. Andererseits setzten sie jetzt dieses Learning by Doing im wirklichen Leben um: Die Inform-Mitarbeiter/innen führten eine Spendenaktion zu Gunsten von Asylbewerbern durch – wie eine Pro Bono-Aktion eines ganz „normalen“ Unternehmens. Etwa 40 Inform-Mitarbeiter waren mit Planung, Bedarfsanalyse, Akquise, Entgegennahme, Sortierung, Konfektionierung und Verteilung von Kleidung, Spielzeug, Kleinmöbeln, Werkzeug oder Schreibwaren befasst. Die Zielgruppe: Anfang des Jahres bezogen über 400 Flüchtlinge aus 13 Nationen ein ehemaliges Gebäude des Berufsförderungswerks, unter ihnen über 220 Kinder.

„Es ergibt sich eine Win-Win-Situation. Unsere Umschüler lernen nicht nur im Lehrsaal, wie Firmen ticken. Sie haben bei der Spendenaktion auch erfahren, wie ein echtes Unternehmen eine Pro Bono-Aktion umsetzt, indem sie es selbst gemacht haben. So haben wir gemeinsam gelernt und gleichzeitig eine Willkommenskultur gepflegt, um denen zu helfen, die bei uns ein erstes Zuhause gefunden haben“, sagt Sybille Kröger, Leiterin von INFORM.

Bei INFORM werden Kaufmännische Assistenten in verschiedenen Arbeitsbereichen wie Empfang, Warenabwicklung oder Verkauf ausgebildet. Geschäftsmodell und -gegenstand berühren  dabei wieder die Ausbildungswirklichkeit: Inform handelt mit dem, was Menschen für einen beruflichen Neustart brauchen. Für Bewerbungskandidaten hat INFORM passende Bekleidung auf Lager, von der Krawatte bis zum Kostüm. Personalabteilungen stattet INFORM mit Büromaterial, aber auch mit Kaffee und Gebäck für das Bewerbungsgespräch aus. „Bei Inform verlassen wir den Frontalunterricht. Wir kommen der Wirklichkeit sehr nah, weil wir wie im richtigen Leben arbeiten“, so Kröger. Etwa 40 Umschüler/innen, die ihren bisherigen Job aufgrund von Krankheit oder Unfall aufgeben mussten, werden hier in der Fachrichtung „Kaufmännische Assistenz“ ausgebildet. Dabei ist für die Teilnehmer je nach Vorwissen und Disposition eine individuell angepasste Laufzeit möglich. Die Vollausbildung dauert (inklusive Praktika) 18 Monate. Die durchschnittlich 12-monatige I plus Maßnahme baut stark auf bereits erworbenem Vorwissen auf und zielt ab auf eine rasche Integration in das Berufsleben – inklusive Know How bei der Durchführung von unternehmerischen Benefiz-Aktionen.

Kontakt: Carsten Friedrichsen | Leiter Marketing PR. 040 645 81-1806 | friedrichsen@bfw-hamburg.de

 Das Berufsförderungswerk Hamburg (BFW) bietet Leistungen zur beruflichen Umschulung und Wiedereingliederung von Erwachsenen, die ihren Beruf aufgrund Erkrankung, Unfalls o.ä. nicht mehr ausüben können. Das Ziel ist, Menschen mit physischen oder psychischen Einschränkungen individuelle Wege zurück in den Beruf zu bieten. Gesellschafterin: Freie und Hansestadt Hamburg. Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Nord, die Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV), Bundesagentur für Arbeit. Jens Mohr, Geschäftsführer / Dr. Volker Bonorden, Aufsichtsratsvorsitzender WWW.bfw-hamburg.de,  August-Krogmann-Straße 52, 22159 Hamburg

 

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„Weltkrebstag bietet eine Chance, auch über Wärmetherapie aufzuklären“

Prof Szazs Schrägprofil 150 breitDie Wärmetherapie (Hyperthermie) und mithin auch die lokoregionale Form der Oncothermie haben in der Fachdiskussion der Onkologie inzwischen ihren Platz. Doch Patienten fühlen sich oft über die Behandlungswege bei Krebs nicht ausreichend informiert. „Auch wenn die Deutsche Krebsgesellschaft die Hyperthermie als vierte Säule der Krebstherapie anerkennt, existieren bei Patienten offenbar noch Wissenslücken. Wir klären daher über die Möglichkeiten der Komplementärmedizin auf, die die Hyperthermie bietet. Wir informieren, wie sie co-medikativ mit konventionellen Methoden der Strahlen- und Chemotherapie einsetzbar ist“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie anlälich des Weltkrebstages am 4. Februar 2015.

Er nimmt Bezug auf die Ergebnisse einer Umfrage, die Accuray Incorporated, einem Unternehmen der Radio-Onkologie, mit Blick auf Deutschland veröffentlichte. TNS EMNID hat dazu mehr als 1.000 Deutsche über ihren Kenntnisstand zu verschiedenen Krebstherapien befragt: „ Die Umfrage hat gezeigt, dass 40 Prozent der Befragten sich nicht ausreichend informiert fühlen, um eine persönliche Meinung zum Thema Krebstherapie zu bilden. Es ist also wichtig, die Aufklärung in diesem Bereich voranzutreiben, damit Betroffene im Falle einer Diagnose eine informierte Entscheidung treffen können…. Obwohl ein Großteil der Befragten die verschiedenen Therapieoptionen benennen kann, ist vielen oft nicht klar, was genau sich hinter den Begriffen Bestrahlung, Chemotherapie und Chirurgischer Eingriff verbirgt. Die Strahlentherapie ist dabei die unbekannteste der drei Behandlungsmöglichkeiten – die Hälfte der Befragten gab an, nicht zu wissen, worum es sich dabei genau handelt. Die Chemotherapie ist dagegen etwas bekannter: 58 Prozent der Befragten gaben an, genau zu wissen was damit gemeint ist. Bei der Chirurgie sind es immerhin 62 Prozent.“

Szász: „Wenn die Patienten angeben, bereits zu den klassischen Therapien zu wenig zu wissen, dürfte ihr Wissen zur Komplementärmedizin noch geringer sein. Dabei entwickelt gerade die Wärmetherapie bei Krebs Möglichkeiten zur Behandlung, indem sie Chemo- und Strahlentherapien unterstützt. Sie wirken intensiver in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch künstliche Überwärmung und höhere Eigentemperatur höher ist. Die Hyperthermie steigert jedoch nicht nur das Immunsystem und so die Kraft der Patienten, klassichen Therapien besser zu begegnen. Sie greift auch Krebszellen selbst an. Deren Reparaturfähigkeit sinkt bei erhöhten Temperaturen. „Die Oncothermie zielt auf eine individuelle wie belastungsfreie Therapie im Rahmen einer Komplementärmedizin ab. Sie versteht sich als nicht gewebsverletzende Wärmebehandlung regionalbegrenzter Tumorarten. Dabei kombiniert sie Wärme mit Effekten elektrischer Felder“, sagt Prof. Dr. András Szász.

Bei der Oncothermie wird mittels Elektroden ein elektrisches Feld aufgebaut, das natürliche Heilprozesse im Körper via Wärme unterstützt. Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kann die Oncothermie wegen einer dynamischen Nano-Erhitzung mit 38 Grad auskommen. Ziel ist die (Selbst-) Vernichtung von Tumorzellen, der Zelltod: Wärme und elektrische Wellen suchen den geringsten Widerstand und wirken stärker auf malignes (krankes) Gewebe. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. Durch die punktuelle Anwendung (Selektion auf Zelleebene) ist die loko-regionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen zu behandeln, u.a. bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Kopf-Hals-Tumoren, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.

Kontakt: Janina Leckler, +49 2241 3199223, leckler@oncotherm.de

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BFW Hamburg startet ins neue Semester: Berufliche Rehabilitation in 19 Berufen

Am 30. Juni 2014 startete das neue Semester für berufliche Rehabilitanden im Berufsförderungswerk Hamburg (BFW Hamburg). In 19 Berufen werden Fachkräfte ausgebildet, um ihnen nach Unfall oder Krankheit eine neue berufliche Chance zu geben. Im Programm des BFW Hamburg findet sich eine Reihe von beruflichen Qualifizierungen, die besonders gute Perspektiven auf den regionalen Arbeitsmarkt haben. „Der Arbeitsmarkt in Hamburg wird durch Hafen, Handel und Medien geprägt. Daher legen wir auch 2014 Schwerpunkte auf kaufmännische Qualifizierungen in den Bereichen Lagerlogistik, Groß- und Außenhandel sowie Immobilien, Mediengestaltung und IT-Systemelektronik“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer BFW Hamburg.

Die BFW-Qualifizierungen dauern in der Regel 24 Monate. Zusätzlich erweitert das BFW 2014 das Kurssystem zur individuellen Integration. Es baut auf vorhandenem Know How der Teilnehmer auf, aktualisiert und bindet es gezielt in Praxiszusammenhänge ein. „Ist keine Lang-Qualifizierung erforderlich, erreicht der Teilnehmer über die kompakte Ausbildung unseres I Plus Programms schnell wieder Arbeits-Marktreife. Er wählt Bausteine, die ihm persönlich noch fehlen. So schaut das BFW verstärkt auf Integration“, sagt Mohr.

Doch auch für andere Zielgruppen bietet das BFW 2014 individuelle und praxisnahe Reha-Lösungen. Im Reha-Assessment geht es um Arbeitserprobung oder um „Berufsfindung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und/oder psychischen Behinderungen“. In Lehrgängen zur individuellen Qualifizierungsvorbereitung bereiten sich Teilnehmer auf ihre eigentliche berufliche Reha-Qualifizierung vor. „Hier lernen sie zu lernen. Viele Teilnehmer und hier besonders Langzeitarbeitslose profitieren davon, wenn wir sie zunächst dabei unterstützen, sich zunächst zu orientieren und sich wieder in Grundfertigkeiten des Lernens und Arbeitens hineinzufinden“, so Mohr. Diese Ausrichtung auf unterschiedlichste Qualifikationsstufen zeigt das Profil des BFW Hamburg. Es versteht sich als wertorientiertes Unternehmen, das nicht nur eine optimale Ausbildung für ausgewählte Zielgruppen sicherstellt. Es wendet sich auch an jene, die neben Krankheit oder Unfall weitere Vermittlungshandicaps haben.

„Berufliche Rehabilitation steht erwachsenen Berufstätigen sozialrechtlich zu, sofern sie ihren Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Wir schulen dazu über die fachliche Kompetenz hinaus auch Fähigkeiten, um gesundheitlich, physisch und psychisch den Anforderungen im Job gewachsen zu sein, sich selbstbewusst als Arbeitnehmer zu vermarkten und den Markt einzuschätzen. Wir fördern Fach-, Markt- und Sozial Kompetenz“, so Mohr. Neben Fach-Ausbildern sondieren etwa Mediziner und Psychologen, welcher Job in Frage kommt und welche Hilfe notwendig ist. Auch nach der BFW-Qualifizierung stehen die Teilnehmer nicht allein da. Vermittler helfen zurück in den Job.
Kontakt: Carsten Friedrichsen | Leiter Marketing Kommunikation. 040 645 81-1806 | friedrichsen@bfw-hamburg.de
Das Berufsförderungswerk Hamburg (BFW) bietet Leistungen zur beruflichen Umschulung und Wiedereingliederung von Erwachsenen an, die ihren bisherigen Beruf aufgrund einer Erkrankung, eines Unfalls o.ä. nicht mehr ausüben können. Das Ziel ist, diesen Menschen mit physischen oder psychischen Einschränkungen individuelle Wege zurück in den Beruf zu bieten. Gesellschafterin ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Kostenträger sind die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Nord, die Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV) und die Bundesagentur für Arbeit. WWW.bfw-hamburg.de, August-Krogmann-Straße 52 | 22159 Hamburg

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Auch in der beruflichen Rehabilitation wird aus dem Bürokaufmann der Kaufmann für Büromanagement

Zum Beginn des Semester 2015 startet das Berufsförderungswerk Hamburg (BFW) mit der neuen Reha-Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Sie löst die bisherige Qualifizierung zum Bürokaufmann ab. Das BFW reagiert damit auch im Bereich der beruflichen Rehabilitation auf die veränderten Anforderungen, die die gewerbliche Wirtschaft und der öffentliche Dienst an Büroberufe stellen.

Der Beruf des Bürokaufmannes ist seit 1962, der Regierungszeit Konrad Adenauers, staatlich anerkannt. Die Regeln in einem der größten Ausbildungsbereiche stammen aus dem Jahre 1991. Damals hatte die Festplatte des C64 PCs 20 MB und kostete 1500 DM. Das BFW nimmt ab sofort Anmeldungen für die neue Reha-Ausbildung entgegen. „Es war Zeit, dass sich auch die Ausbildung auf die veränderte Arbeitssituation in den Büros einstellt. Hier dominieren heute Internet, Intranet, PC und moderne Text- und Administrationssysteme. Die Menschen hier sind Manager am Schreibtisch. Es geht nicht mehr darum, Akten abzulegen oder Termine in einen Papierkalender einzutragen. Wir als Unternehmen der beruflichen Rehabilitation ziehen jetzt schnell nach, um auch unsere Inhalte anzu passen“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer BFW.

Auch in der beruflichen Rehabilitation verschmelzen künftig der „Bürokaufmann, „Kaufmann für Bürokommunikation“ und „Fachangestellte für Bürokommunikation im öffentlichen Dienst“ zum einem neuen Berufsbild „Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“. Der Beruf liegt im Trend: Es bestehen derzeit mehr als 95.000 Ausbildungsverhältnisse in Betrieben aller Wirtschaftsbereiche. Damit ist der Bürokaufmann der drittbeliebteste Ausbildungsweg.

Das BFW Hamburg bildet wirklichkeitsnah aus: Qualifiziert wird im Lernunternehmen. Nacheinander werden die Abteilungen Einkauf/Lager, Verkauf, Finanzbuchhaltung und Personalwesen/Organisation durchlaufen. Anhand von Aufträgen werden kaufmännische Kenntnisse erworben. Die Reha-Teilnehmer lernen den professionellen Umgang mit Software: MS-Office, betriebswirtschaftliche Anwendungen (Auftragsbearbeitung, Finanzbuchhaltung, Personalabrechnung). Auch Seminare in SAP oder zur Einrichtung eines Webshops sind möglich. Zwei Praktika ergänzen die 24-monatige Qualifizierung: ein 4-wöchiges Kennenlernpraktikum Ende des ersten Halbjahres, ein 3-monatiges Praktikum im 3. Halbjahr. Der Abschluss erfolgt mit Zeugnis der Handelskammer Hamburg.

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Deutsches Patent- und Markenamt zeichnet Methode des Berufsförderungswerks Hamburg zur beruflichen Qualifizierung als „Marke“ aus.

„Wir begrüßen, dass uns das Markenrecht zuerkannt wurde. Dass wir dies zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April bekanntgeben können, ist Zufall“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer BFW. „Wichtiger ist, dass nun neben der Methode BFW Hamburg ein weiteres Konzept gewerblichen Rechtsschutz geniest, und wir es speziell für unsere Teilnehmereinsetzen können“.

Der Markenschutz gilt als Instrument, um geistiges Eigentum gegen unerwünschte Nachahmung zu verteidigen. Das DPMA: „Die Information über Schutzrechte gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird selbst zu einem Innovationsfaktor.“ Dies gilt gerade für die Methode  I Plus, mit der das BFW einen neuen Weg zur marktnahen Qualifizierung geht. „I Plus ist eine Maßnahme zur beruflichen Integration, mit hohem Qualifizierungsanteil. Das geht eng zusammen mit Vorstellungen der Bundesregierung zur individuellen Rehabilitation“, sagt Inge-Marie Jensen, Projektleiterin: „I Plus baut auf dem auf, was der Teilnehmer, der seinen Job nicht mehr ausüben kann, an beruflichen und gesundheitlichen Kompetenzen mitbringt. Eine Vernetzung von neuen und alten Fähigkeiten motiviert weit mehr als nur der Ansatz, jemanden schnell wieder in einen Job zu bringen. Denn die Menschen spüren, dass sie ihr Wissen weiter nutzen können und sind daher motiviert.“ Das Gros der I Plus-Teilnehmer ist über 50 Jahre alt. Oft kommt für sie eine Voll-Ausbildung nicht mehr in Frage. Andere wählen I Plus, weil für sie  keine  Höherqualifizierung vorgesehen ist.

„Wir wollen beiden Gruppen dem Arbeitsmarkt erhalten und ihnen neuen Selbstwert durch Arbeit geben“, so Jensen.  Dazu prüft das BFW individuell, ob ein Teilnehmer neben der formalen beruflichen Qualifikation andere Fertigkeiten hat. Ist ein Dachdecker kaufmännisch versiert, ist er gut aufgehoben in der Auftragsplanung. Er weiß, wie lange ein Fenstereinbau dauert und kann dieses Wissen einbringen. Anders als die 24-monatigen Vollqualifizierungen bedeutet I Plus (namensgetreu): Qualifizierung plus Integration. „I plus ist ergebnis- also arbeitsplatzorientiert“.  Die Maßnahme dauert zwölf Monate, davon entfallen acht auf die Qualifizierung, vier auf die betriebliche Integration. I Plus ist mit 1.700 Euro pro Monat günstiger und führt schneller in qualifizierte Arbeit als „nur“ Integration oder „nur“ Ausbildung. Jensen: „Das zeichnet das BFW aus. Viele bieten eine Fachqualifizierung. Aber nur das BFW Hamburg kann sie mit Integration vernetzen. Das Markenrecht schützt nun diese Expertise.“

Kontakt: Carsten Friedrichsen | Leiter Marketing  PR.  040 645 81-1806 | friedrichsen@bfw-hamburg.de

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