Redaktion rehanews24

 

Chefarztwechsel an den neurologischen Waldburg-Zeil Kliniken in Wangen und Bad Wurzach

Bad Wurzach/Wangen – Seit Beginn des neuen Jahres stehen zwei neue Chefärzte an der Spitze der neurologischen Fachabteilungen der Waldburg-Zeil Kliniken in den Fachkliniken Wangen und der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach.

Die neurologische Klinik innerhalb der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach wird seit dem Jahresbeginn von Dr. Martin Schorl geleitet. Geboren und aufgewachsen in Essen, erwarb der 55-Jährige nach dem Studium der Medizin seine umfangreichen fachlichen Kompetenzen in mehreren Kliniken in Deutschland und der Schweiz. Als Facharzt für Neurologie war er unter anderem in Göppingen, Ludwigsburg, Neresheim, Bad König und Bad Elster tätig. Als Vertreter des Chefarztes wirkte Dr. Schorl in den vergangenen drei Jahren in einer Schweizer Rehaklinik. Zu seinen fachlichen Schwerpunkten zählt unter anderem die Botulinumtoxintherapie, unter anderem zur Behandlung von unwillkürlichen Muskelkontraktionen oder spastischen Lähmungen.

Der bisherige Bad Wurzacher Chefarzt, Dr. Dr. Markus Schlomm, trat zum Jahreswechsel die Nachfolge von Prof. Dr. Paul-Jürgen Hülser (67) in der Klinik für Neurologie der Fachkliniken Wangen an, der nach fast 25 Dienstjahren bei den Waldburg-Zeil Kliniken planmäßig in den Ruhestand ging. Dr. Dr. Schlomm leitete seit 2018 als Chefarzt erfolgreich die Klinik für Neurologie der Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach. Der 46-Jährige aus Werl in Westfalen ist Facharzt für Neurologie und Sozialmedizin. Nach dem Studium der Biologie und Medizin in Göttingen promovierte er als Naturwissenschaftler im Bereich Toxikologie und schloss eine medizinische Dissertation im Bereich Prionenforschung ab. Seine umfassenden Erfahrungen als Mediziner mit fachlichem Schwerpunkt im Bereich Hirngefäßerkrankungen sammelte er unter anderem in Bern, Aarau und Dresden.

Mit den genannten Wechseln an den Spitzen der beiden neurologischen Waldburg-Zeil Kliniken wird zukünftig eine engere Kooperation der neurologischen Standorte einhergehen. Diese strategische Partnerschaft beinhaltet gemeinsame Entwicklungsziele für die Rehabilitation neurologischer Patientinnen und Patienten der Phasen B, C und D. Ziel ist es, die Qualität der regionalen neurologischen Versorgung weiter zu verbessern.

Die Behandlung von Patientinnen und Patienten der Frührehabilitation Phase B konzentriert sich weiterhin in den traditionsreichen Fachkliniken Wangen, die über eine große Erfahrung im Bereich Intensivmedizin, Beatmungsentwöhnung und eine mehr als zwanzigjährige Expertise in der postakuten Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen, Schlaganfällen und anderen schwerwiegenden Hirnerkrankungen verfügen. Patientinnen und Patienten der weiterführenden Rehabilitation Phase C wurden bisher in Wangen und Bad Wurzach behandelt. Damit mittelfristig mehr Kapazitäten für die Behandlung schwer und schwerst kranker Patienten der Phase B in den Fachkliniken Wangen geschaffen werden können, wird die weiterführende Rehabilitation der Phase C von Wangen nach Bad Wurzach verlagert, wo eine Erweiterung der neurologischen Behandlungskapazität anvisiert wird.

„Durch eine engere Kooperation der neurologischen Fachabteilungen der Waldburg-Zeil Kliniken wird die Versorgung neurologischer Patientinnen und Patienten fortan noch wirkungsvoller, weil phasen- und standortübergreifend gedacht, geplant und behandelt wird“, benennt der neue Wangener Chefarzt die Vorteile. Dr. Dr. Schlomm hat die Phasen C und D in Bad Wurzach in den letzten drei Jahren neu strukturiert und vielfältige zusätzliche Therapieangebote wie die Musiktherapie etabliert. „Wir sind gespannt auf den Erfahrungsaustausch mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen”, freut sich der frischgebackene Wurzacher Chefarzt Dr. Schorl über die intensivierte Zusammenarbeit. Er schätzt an der Waldburg-Zeil Klinik in Bad Wurzach deren interdisziplinären Ansatz: „Mit Fachärzten für Orthopädie, Altersmedizin, Rheumatologie und Neurologie sind wir passgenau für die Anforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft aufgestellt.“ Auch für die Therapeuten und Pflegekräfte ist die intensivierte Zusammenarbeit mit Wangen und die Verzahnung der neurologischen Rehabilitationsphasen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Bad Wurzach von Vorteil.

Mit den kompetenten Besetzungen an der Spitze der beiden neurologischen Kliniken können sich Patientinnen und Patienten nach Schlaganfällen, Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumata und vielen anderen neurologischen Erkrankungen einer hochspezialisierten und modernen Versorgung in der Region auch weiterhin gewiss sein.

Anlässlich der Neustrukturierung ihrer neurologischen Kliniken werden die Waldburg-Zeil Kliniken am 15. und 16. Juli 2022 die „Neuro-Tage 2022“, ein überregionales Fachsymposium, in der Inselhalle Lindau veranstalten. Neben den Chefärzten Dr. Dr. Markus Schlomm und Dr. Martin Schorl werden zahlreiche Experten aus dem süddeutschen Raum ihr neurologisches Know-How ambulant und stationär tätigen Ärzten ebenso wie interessierten Therapeuten und Pflegekräften in informativen Vorträgen und Workshops vorstellen.

Info
Die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach ist eine 1968 gegründete Fachklinik. Die Klinik für Orthopädie und Rheumatologie unter Chefarzt Thomas Pöttgen verfügt über 110 Betten. Die Klinik für neurologische Rehabilitationunter Chefarzt Dr. med. Martin Schorl verfügt über 19 Betten der Phase C und 38 Betten der Phase D. Die Klinik für Altersmedizin unter Chefarzt Dr. med. Marc Riemer umfasst 43 Betten. Es werden 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Die Klinik für Neurologie ist eine von sechs Spezialkliniken an den Fachkliniken Wangen. In der 38 Betten umfassenden Klinik für Neurologie unter Chefarzt Dr. med. Dr. rer. nat. Markus Schlomm werden Patientinnen und Patienten mit schwersten neurologischen Schädigungen und häufig noch bestehender vitaler Bedrohung (Phase B) behandelt.

Quelle: Waldburg-Zeil, 25.06.2022

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Norbert Schneider wird Geschäftsführer für das Segment Rehabilitation bei MEDICLIN

Philipp Schlösser und Phillip Fröschle werden MEDICLIN verlassen und sich neuen Herausforderungen stellen / Norbert Schneider wird Geschäftsführer für das Segment Rehabilitation

Offenburg, 24. Januar 2022. Philipp Schlösser und Phillip Fröschle, die für Regionen zuständigen Geschäftsführer der MEDICLIN GmbH & Co. KG, werden das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen um sich neuen Aufgaben zu stellen. Der Vorstand der MEDICLIN bedauert diese Entscheidung. Über den Zeitpunkt des Ausscheidens wird zeitnah informiert werden.

Was die Nachbesetzung des Geschäftsführungsgremiums anbelangt, so hat MEDICLIN bereits sowohl intern als auch extern mit der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten begonnen.

Gleichzeitig hat der Vorstand beschlossen, für den Sektor Rehabilitation eine Geschäftsführungsposition zu schaffen, um die Synergien von MEDICLIN und der Asklepios GmbH & Co. KGaA zum Vorteil von MEDICLIN umzusetzen und die operative Führung der Reha-Regionen zu stärken.

Norbert Schneider (61), Regionalgeschäftsführer Rehabilitation bei Asklepios, wird diese Position einnehmen und zusätzlich zu seinen Aufgaben bei Asklepios übernehmen. Norbert Schneider ist seit 1995 bei Asklepios und seit 1. Juli 2016 verantwortlich für den Bereich Rehabilitation in der Asklepios Gruppe.

Der Vorstand freut sich, dass Norbert Schneider seine Erfahrungen und Erfolge bei Asklepios nun auch bei MEDICLIN einbringen wird.

Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 35 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.350 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.200 Mitarbeiter*innen.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.
MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

 

Quelle: MEDICLIN, 25.01.2022

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Niederrhein Klinik in Korschenbroich: Neues aus der Neurologie

Freuen sich über die neue Ausstattung der Neurologie (v.l.n.r.): Physiotherapeutin Carmen Mößner, der Auszubildende Tobias Oversberg, Patientin Anne Peter und Chefarzt Marcus Schaufenberg. Foto: St. Augustinus Gruppe

Seit ihrer Eröffnung 2019 hat die Abteilung für Neurologie in der Niederrhein Klinik schon mehr als 1.000 Patientinnen und Patienten rehabilitiert. Zum Jahreswechsel hat sich die Reha-Klinik in Korschenbroich neu aufgestellt, und die neurologische Fachabteilung wurde noch einmal erweitert, um der hohen Nachfrage nach weiteren Rehabilitationsplätzen mit hoher Behandlungsqualität gerecht zu werden: 45 statt bislang 32 Betten stehen nun für die Behandlung neurologischer Patientinnen und Patienten zur Verfügung.

„Auf der einen Seite haben wir in das technische Umfeld für unsere Patienten investiert. Auf der anderen Seite machen ja aber vor allem die professionellen Mitarbeiter in unserer Klinik den erfolgreichen Rehabilitationsprozess aus“, sagt Marcus Schaufenberg, Chefarzt der Abteilung. Mehr als 50 Mitarbeitende über alle Dienstarten stehen der Neurologie inzwischen zur Verfügung. Ein Team aus über zehn unterschiedlichen Berufsgruppen kümmert sich um die Rehabilitanden. Deren Krankheiten reichen vom Schlaganfall bis hin zu sehr schweren Krankheitsverläufen nach längerem Aufenthalt auf einer Intensivstation.

Die bestehende neurologische Station wurde um eine zusätzliche Station mit Einbettzimmerstandard und gesamter Infrastruktur erweitert und angepasst: Zur therapeutischen Ausstattung gehören beispielsweise ein sensorbasiertes Rehabilitationsgerät für interaktive Therapien, spezielle Ergometer, Handläufe an allen Wegen und ein ganz besonderes Laufband mit einer Aufhängung, damit Patienten das Gehen wieder schneller lernen können. Ein zusätzlicher Pflegestützpunkt wurde ebenso wie neue Therapieräume eingerichtet. Außerdem erhielt die Neurologie im Rahmen der Zimmersanierung nicht nur eine schicke Ausstattung, sondern beispielsweise auch neue Pflegebetten, kippbare Spiegel und zusätzliche Schränke für den Pflegebedarf.

„Wir haben stark investiert und auch neues Personal für die Neurologie eingestellt“, betont Schaufenberg. Neben ärztlichem und pflegerischem Personal sind dies unter anderem Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden sowie Neuro-Psychologen und Sozialarbeiter. „Sie sind es, die im interdisziplinären Team den möglichen Rehabilitationserfolg für unsere Patientinnen und Patienten sicherstellen“, sagt der Chefarzt. Insgesamt sei es wichtig, dass die Menschen in schwierigen Lebenssituationen im Rhein-Kreis nahtlos und wohnortnah versorgt werden könnten.

„Als Klinik im Verbund der St. Augustinus Gruppe sehen wir unsere neurologische Rehabilitation in Korschenbroich als Bindeglied zwischen der Akutversorgung von spezialisierten Krankenhäusern wie dem Johanna Etienne Krankenhaus in Neuss und der ambulanten Rehabilitation und Physiotherapie in unseren savita Gesundheits- und Bewegungszentren“, sagt Geschäftsführer Christian Meise. Der 46-Jährige steht seit Anfang 2022 an der Spitze sowohl der savita als auch der Niederrhein Klinik. Insgesamt trage die Korschenbroicher Reha-Klinik mit der Erweiterung und Modernisierung den Ansprüchen der Patientinnen und Patienten, aber auch den Bedürfnissen der Mitarbeitenden Rechnung, betont der neue Geschäftsführer.

Info
Die Niederrhein Klinik in Korschenbroich bietet den Menschen der Region wohnortnahe Rehabilitationsleistungen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Hämato-Onkologie. Mehr als 150 Mitarbeitende arbeiten in multidisziplinären Teams zusammen und – entsprechend ihrem ganzheitlichen Behandlungskonzept – stets in enger fachlicher Kooperation mit den erstbehandelnden Krankenhäusern. Zurzeit stehen in der Niederrhein Klinik 228 Betten zur Verfügung. Die Einrichtung befindet sich als Klinik der St. Augustinus Gruppe in einem starken Verbund aus Krankenhäusern, Einrichtungen für Senioren und für Menschen mit Behinderung sowie dem Sport-, Reha-, Ernährungs- und Präventionsanbieter savita.

Vom Magazin Focus erhält die Niederrhein Klinik regelmäßig den Titel „Top Reha-Klinik“. Ausgezeichnet werden schon seit vielen Jahren die herausragenden Leistungen der langjährigen Fachabteilungen für onkologische und orthopädische Rehabilitation. Weitere Informationen unter www.niederrhein-klinik.de

 

Quelle: St. Augustinus Gruppe, 24.01.2022

 

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REHADAT-GKV neu aufgesetzt: mehr Inhalte und modernes Layout

Unter www.rehadat-gkv.de ist das Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei REHADAT nun mit zusätzlichen Inhalten und einem modernen, barrierefreien Layout abrufbar.

Im Hilfsmittelverzeichnis sind Produkte gelistet, die prinzipiell unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung fallen.

Es wird vom GKV-Spitzenverband erstellt, regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben. Die Änderungen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und von REHADAT übernommen.

Die Nutzerinnen und Nutzer können über die Verzeichnisstruktur Produkte aufrufen oder mithilfe von Suchfeldern gezielt Hersteller, Positionsnummern oder direkt den gesamten Inhalt der Produktinformationen durchsuchen. Das REHADAT-GKV-Hilfsmittelverzeichnis ist ein Teil von REHADAT-Hilfsmittel, dem neutralen und leistungsträgerübergreifenden Informationsangebot zu Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen in Deutschland.

Auf der neuen Internetseite werden häufige Fragen zum GKV-Hilfsmittelverzeichnis beantwortet und nützliche Links zu REHADAT bereitgestellt, die die Hilfsmittelversorgung betreffen.

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist häufig eine wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Wir freuen uns, mit unserer neuen Anwendung des GKV-Hilfsmittelverzeichnisses das Informationsangebot im Hilfsmittelportal optimal zu ergänzen.“

Hier rufen Sie das aktualisierte Portal auf: www.rehadat-gkv.de.

Über REHADAT
REHADAT ist das zentrale, unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Quelle: IDW Köln e.V., 24.01.2022

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Andreas Schöpfer wird neuer Kaufmännischer Direktor der MEDICLIN Seidel-Klinik

Fotograf: MEDICLIN

Bad Bellingen, 21. Januar 2022. Kaufmännischer Direktor Daniel Krumm wird die MEDICLIN Seidel-Klinik Ende Januar auf eigenen Wunsch verlassen. Vorübergehend wird Jessica Schuhmann, die Therapieleitung der Klinik, die Klinikleitung übernehmen, bevor im April Andreas Schöpfer die Stelle als neuer Kaufmännischer Direktor antritt.

Krumm war seit über 20 Jahren Teil von MEDICLIN. In der Klinik an der Lindenhöhe arbeitete er als Mitglied der Klinikleitung sowie Leiter des Pflege- und Erziehungsdienstes. Seit einem Jahr war er Kaufmännischer Direktor der Seidel-Klinik. „Bei Herrn Krumm möchten wir uns für seinen Einsatz und seine Erfolge in der Seidel-Klinik herzlich bedanken. Sein Ausscheiden bedauern wir sehr. Dennoch wünsche ich Herrn Krumm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute“, sagt Regionalgeschäftsführer Philipp Schlösser.

Krumm wird das Unternehmen Ende Januar verlassen. In Bad Bellingen verantwortete er insbesondere das Krisenmanagement, das aufgrund der Pandemie und den strukturellen Veränderungen der Krankenhauslandschaft in der Klinik stark gefordert wurde. Krumm stieß außerdem Projekte wie die Reorganisation der internen Prozesse und die Gestaltung des Generationswechsels in der Seidel-Klinik an. Bis Ende März wird Jessica Schuhmann, die  Therapieleitung der Seidel-Klinik, kommissarisch als kaufmännische Direktorin eingesetzt. Ab April wird dann Andreas Schöpfer die Nachfolge als Kaufmännischer Direktor übernehmen.

Andreas Schöpfer absolvierte ein Masterstudium in Gesundheitsökonomie und arbeitete bereits in verschiedenen Kliniken, zuletzt als Klinikleiter im operativen Klinikmanagement. „Ich freue mich, dass wir mit Herrn Schöpfer einen neuen Klinikleiter mit umfangreichen Kenntnissen im operativen und strategischen Klinikmanagement gewinnen konnten“, betont Schlösser.

„Mit der Übergangsleitung durch Jessica Schuhmann sowie Andreas Schöpfer als zukünftigen Kaufmännischen Direktor konnten wir eine gute Lösung für Bad Bellingen entwickeln“, äußert Philipp Schlösser seine Einschätzung zur Seidel-Klinik.

 

Über die MEDICLIN Seidel-Klinik
Die MEDICLIN Seidel-Klinik in Bad Bellingen ist ein interdisziplinäres Zentrum für rheumatologische, neuroorthopädische und neuromuskuläre Erkrankungen. Die Klinik verfügt über 111 Betten, rund 110 Mitarbeiter*innen sind hier beschäftigt.

Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 35 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.350 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.200 Mitarbeiter*innen.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.
MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

Quelle: MEDICLIN, 21.01.2022

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Zwei neue Chefärzte für die Paracelsus Klinik Scheidegg

Zwei neue Chefärzte verstärken das Klinikteam: Dr. Bingger und Dr. Bair,  Bildnachweis: Swenja Gruhn

Paracelsus Klinik Scheidegg besetzt Chefarztposten als Doppelspitze / beide Onkologen verfügen über langjährige Erfahrung / Verbesserung der Therapielenkung und Ausbau der Nachsorge sind wichtigste Ziele 

Scheidegg, 20.01.2022   Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 haben Dr. med. Thomas Bingger und Dr. med. Wolfgang Bair ihren Dienst als Chefärzte in der Paracelsus Klinik Scheidegg begonnen. Beide folgen auf PD Dr. med. Holger G. Hass, der im vergangenen Jahr die Klinik verließ, um sich in der Schweiz einer neuen Herausforderung zu stellen.

Scheidegger Fachgebiet weiterhin optimal vertreten
Mit den beiden neuen Chefärzten verstärkt die Klinik ihr Fachgebiet Onkologie. Denn Dr. Bingger ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie und darüber hinaus Gastroenterologe. Außerdem verfügt er über die Zusatzbezeichnungen Palliativ- und Sportmedizin. Dr. Bair ist ebenfalls Facharzt für Innere Medizin sowie Hämatologie und internistische Onkologie und verfügt über die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. „Wir freuen uns, dass die Onkologie auf ärztlicher Seite weiterhin auf hohem Niveau vertreten ist und sogar weiter ausgebaut wird“, erklärt Klinikmanager Martin Schömig. „Das sorgt für Stabilität, Kontinuität und Entwicklung, z.B. bei unseren Reha-Konzepten“, ergänzt Schömig. Denn die Veränderung und Überarbeitung von Reha-Konzepten ist ein ständiger Prozess in der Reha-Branche. Neue Vorgaben und Richtlinien, aber auch aktuelle medizinische Erkenntnisse verlangen das. Daher werden auch in der Paracelsus Klinik Scheidegg aktuelle Reha-Konzepte sowie Abläufe regelmäßig überprüft sowie Neuerungen umgesetzt.

Hohe Patientenzufriedenheit sowie hoch motivierte Mitarbeitende
Etwas mehr als zwei Wochen sind die beiden nun schon für die Paracelsus Klinik Scheidegg tätig und haben einen ersten Eindruck von der Klinik sammeln können: „Wir freuen uns in dieser schönen Umgebung tätig sein zu dürfen und haben bisher schon viele der Mitarbeiter kennenglernt. Hier fällt insbesondere der freundliche und familiäre Grundton im Umgang miteinander und gegenüber den Patienten auf,“ findet Dr. Bingger. Dr. Bair ergänzt: „Auch die Patientenzufriedenheit ist sehr hoch, wobei wir insbesondere die hohe Motivation und fachliche Kompetenz der einzelnen Abteilungen hervorheben möchten.“

Dr. Bair,  Bildnachweis: Swenja Gruhn

Verbesserte Therapielenkung und Ausbau der Nachsorge
Obwohl beide einstimmig der Meinung sind, eine gut geführte Klinik mit einem sehr gut eingespielten Team vorgefunden zu haben, sind sich beide ebenfalls einig, dass Veränderungen und Anpassungen einfach dazugehören. Beide betonen, dass sie die Klinik und ihre Ziele nicht grundlegend ändern wollen. Doch beide wollen eine noch bessere Therapielenkung erreichen, indem die Reha-Ziele der Patientinnen und Patienten sowie deren gesundheitliche Beschwerden noch präziser erfasst werden. Daraus ergeben sich dann noch individuellere Therapiekonzepte. Um dies zu erreichen, sollen Reha-Ziele und -Erfolge künftig anhand von therapeutisch nachvollziehbaren Kriterien erfasst werden.

Auch den Ausbau der Nachsorge, also der nachstationären Reha-Versorgung, wollen beide mittels digitaler Systeme weiter ausbauen. Ganz aktuell sehen Dr. Bingger und Dr. Bair es als sehr wichtig an, das aktuell hohe Qualitätsniveau der Klinik, trotz der immer noch anhaltenden pandemischen Lage und der damit verbundenen Einschränkungen, weiter zu halten und zu verbessern. Ein Punkt liegt beiden neuen Chefärzten ebenfalls sehr am Herzen: sie wollen den Teamgedanken weiter stärken. Denn sie wissen, ein gutes, Team, das gerne zusammenarbeitet, hat Freude an der Arbeit und bringt gute Leistung. Das kommt auch den Patienten zugute und fördert weiter die Patientenzufriedenheit.

Lange Erfahrung in der Onkologie
Die beiden neuen Chefärzte der Paracelsus Klinik Scheidegg verfügen über langjährige Erfahrungen in der Onkologie. Der gebürtige Allgäuer Bingger war vor seiner Chefarztposition in der Scheidegger Reha-Klinik bereits in Oberstaufen, München, Füssen und Dornbirn tätig. Von 2009 bis 2015 war er Oberarzt in der Schlossbergklinik Oberstaufen und anschließend leitender Oberarzt der onkologischen Tagesklinik in Dornbirn. Für Dr. Bingger ist die Paracelsus Klinik Scheidegg keine Unbekannte. Bereits in den vergangenen Jahren übernahm er in Urlaubszeiten die Vertretung für den früheren Chefarzt.

Der berufliche Werdegang von Dr. Bair begann in Schwäbisch Gmünd und Blaubeuren und führte ihn anschließend an seinen Geburtsort Stuttgart zurück, wo er am Diakonie Klinikum tätig war und 2003 seine Ausbildung zum Internisten mit Schwerpunkt Hämatologie – Internistische Onkologie abschloss. 2004 wechselte er an die Schlossbergklinik nach Oberstaufen, wo er bis 2016 als leitender Oberarzt tätig war. Im Anschluss daran zog es ihn ebenfalls als Oberarzt an das Krankenhaus in Dornbirn. Dort war er Oberarzt in der Inneren Abteilung, Schwerpunkt Hämato – Onkologie an der Onkologischen Tagesklinik.

Reha-Klinik als neue Herausforderung
Beide neuen Chefärzte, Dr. Bingger und Dr. Bair, waren sehr lange im Akutbereich tätig. Mit dem Wechsel in eine Reha-Klinik entstand für sie eine neue, sehr reizvolle Aufgabe, die beide gleichermaßen gereizt hat. Das liegt einerseits an der besseren Planbarkeit der Arbeitsabläufe, wodurch sich mehr Zeit der persönlichen Zuwendung für Patientinnen und Patienten, aber auch für Mitarbeitende ergibt. Das kommt im Akutbereich leider häufig zu kurz. Andererseits lockte auch der ganzheitliche und integrative onkologische Therapieansatz der Paracelsus Klinik Scheidegg. Mit diesem Ansatz kann das onkologische Therapieziel der Patienten verbessert werden. Das ist im Akutbereich nur eingeschränkt umsetzbar.

Der 60-jährige Dr. Bingger ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. In seiner Freizeit geht er gerne laufen, unternimmt Skitouren und spielt Tennis. Auch der 56-jährige Dr. Bair ist verheiratet, hat drei Kinder und fährt ebenfalls privat gerne Ski. Außerdem ist er gerne mit dem Rad oder zu Fuß in der schönen Allgäuer Umgebung unterwegs.

Paracelsus Klinik Scheidegg
Die  Paracelsus Klinik Scheidegg ist eine der führenden Rehabilitationskliniken in der Tumornachsorge mit Schwerpunkt Brustkrebs, gynäkologischen Tumoren sowie Krebsformen der Verdauungsorgane. Mit ihrem hervorragenden Rehabilitationskonzept konnte die Klinik seit Jahren die Auslastung und Patientenzufriedenheit hochhalten. Auch die für eine Reha-Klinik optimale Lage in einem heilklimatischen Kurort sorgt für zusätzliche Zufriedenheit bei den Patienten. Die Klinik ist Kooperationspartner zahlreicher Brust-, Darm- und Tumorzentren in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.  

Paracelsus Kliniken Deutschland
Die Paracelsus Kliniken zählen mit 36 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.600 Mitarbeiter jährlich knapp 73.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.

Quelle: Paracelsus, 21.01.2022

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Die rehaneo Gruppe startet mit dem Kauf der REHA VITA in Cottbus wachstumsorientiert in 2022

München: Die rehaneo Gruppe ist ein bundesweit agierender und führender Anbieter ambulanter Rehabilitation mit der Ergänzung um die Heilmittel- erbringung, die Prävention, die Fitness und das betriebliche Gesundheits- management. Hierbei grenzt sich die Gruppe von Anbietern ab, die sowohl stationäre als auch ambulante Rehabilitation erbringen, aber auch von solchen, die rein den Heilmittelbereich bedienen. Der Fokus ist bewusst gewählt, da die ambulante Leistungserbringung mit Qualitätsführerschaft immer mehr Bedeutung in der Rehabilitation einnehmen wird und damit gezielt bedient werden kann.

Ziel der rehaneo Gruppe ist es, die bereits starke Position in der ambulanten Rehabilitation durch weitere Zukäufe von qualitativ hochwertigen Reha- einrichtungen und größeren Heilmittelerbringern sowie die Gründung neuer Rehazentren weiter auszubauen. Über diverse Indikationen hinweg (vor allem Orthopädie, Neurologie, Onkologie, Kardiologie) soll ein flächen- deckendes Spektrum ambulanter Leistungen angeboten werden.

Dabei steht die bessere Positionierung der ambulanten Rehabilitation im Fokus der strategischen Umsetzung:
»Bisher bekommt die ambulante Rehabilitation bei Weitem nicht die Anerkennung, die ihr zusteht und das wollen wir ändern «, ist Bruno Crone, Geschäftsführer und Gründer der rehaneo Gruppe, überzeugt.

Bis Anfang 2022 ist die rehaneo Gruppe bereits auf sechs Tochterunter- nehmen in Deutschland angewachsen. Nach den Übernahmen in Kastellaun, Mülheim an der Ruhr, Koblenz, Bonn und Göttingen hat sich diesen Januar ein weiteres Zentrum für Ambulante Rehabilitation der rehaneo Gruppe angeschlossen. Mit der Übernahme der REHA VITA in Cottbus, dem größten ambulanten Rehazentrum in der Region Brandenburg und Lausitz, konnte das erste Zentrum im Osten von Deutschland begrüßt werden.

Die bisherigen Eigentümer Annett und Christian Seifert haben das Zentrum von einer kleinen Physiotherapiepraxis zu dem heutigen Rehazentrum mit über 140 Mitarbeitenden aufgebaut und wurden verdienterweise bereits mehrere Male zu einem von Deutschlands besten Arbeitgebern ausgezeichnet Das Ehepaar Seifert wird auch weiterhin die Geschicke der REHA VITA leiten und ihre Erfahrungen in die rehaneo Gruppe für eine gemeinsame Weiter- entwicklung einbringen.

»Nachdem unsere beiden Söhne eine Fortführung des Familienunter- nehmens nicht in Betracht zogen, haben wir uns seit längerem Gedanken gemacht, wie meine Frau und ich unser Lebenswerk, die REHA VITA, zukunftssicher gestalten.

Hierbei war uns wichtig, dass wir einerseits als Geschäftsführer im Tagesgeschäft noch mitwirken können und andererseits einen Übernah- mepartner finden, der mit uns und unseren Mitarbeitern auf Augenhöhe agiert sowie unser Unternehmen sicher und ehrlich in die Zukunft führt. Vorstellungen und Wünsche, die wir mit der rehaneo GmbH absolut und umfassend umsetzen können. Für REHA VITA und für uns als Gründer war es die komplett richtige Entscheidung.« so Christian Seifert nach dem Verkauf der REHA VITA.

Welche weiteren Unternehmen dabei Teil der Gruppe werden sollen, ergibt sich für Bruno Crone aus einer gemeinsamen Basis, die »immer das Verständnis über die Qualität in der Versorgung unserer Patienten ist. Wir suchen gezielt nach erfolgreichen, gut etablierten ambulanten Therapiezentren und Anbietern von Gesundheitsleistungen, die unsere Werte teilen und Vorteile in der Zusammenarbeit in einer größeren Gruppe sehen.« Die Vorteile liegen zum Beispiel darin, dass eine Gruppe immer mehr bewirken kann als ein einzelnes Zentrum, sei es bei Verhand- lungen mit Kostenträgern, im Bereich der Nutzung von gruppenweiten Skalen- und Synergieeffekten oder auch in der Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

»Mit unserem Konzept, das neben der fachlichen Kompetenz auch auf Wertschätzung und Werte setzt, kommen wir im Markt sehr gut an, weshalb wir mittlerweile zahlreiche Anfragen von Rehazentren bekommen, die sich mit der rehaneo Gruppe verstärken wollen und eine geordnete Unternehmensnachfolge anstreben«, ergänzt Christoph Dühr, Geschäftsführer und CFO der rehaneo Gruppe.

Prominente Unterstützung bekommt rehaneo dabei von Prof. (DHfPG) Dr. med. Thomas Wessinghage, der ein absoluter Kenner der Branche ist. Denn der ehemalige Leichtathlet, Ärztliche Direktor und Chefarzt von Reha- kliniken, Referent und Seminarleiter zu Bewegungs-, Gesundheits- und Motivationsthemen und Buchautor hat den Vorsitz des Medical Board von rehaneo übernommen.

»Ich habe aus verschiedenen, nicht zuletzt methodischen Gründen die ambulante Rehabilitation immer als eine sehr sinnvolle Alternative zu stationären Rehabilitationsmaßnahmen angesehen.

Neben der ambulanten Rehabilitation als Kern, bietet rehaneo thera- peutische Leistungen auf Rezept in Heilmittelzentren, Leistungen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sowie Freizeit- und Fitness- angebote mit therapeutischem Schwerpunkt an. Gerade jüngere und berufstätige Menschen können vom ambulanten Setting stark profitieren. Die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg sind hier äußerst günstig. Die rehaneo Gruppe vereinigt langjährige Erfahrungen in der Strukturierung und Führung größerer Unternehmen mit medizinischer Fachkompetenz und wirtschaftlichem Potenzial. Viele ambulante Reha- bilitationseinrichtungen sind aus der Initiative von Einzelunternehmern entstanden. Diese jetzt zu einem größeren Unternehmen zusammen- zuführen und die Vorteile des Verbundes zu nutzen, ist meines Erachtens ein wichtiger, vielleicht sogar unverzichtbarer Schritt zur Zukunfts- sicherung vieler Standorte.«

Neben Prof. Wessinghage stehen weitere namhafte Persönlichkeiten aus DRV und GKV der rehaneo Gruppe im Medical Board beratend zur Seite. »rehaneo bietet Unternehmern eine faire und professionale Nachfolge- lösung und Mitarbeitern und Führungskräften neben einem sicheren Arbeitsplatz interessante Perspektiven in einer großen Gruppe«, fasst Bruno Crone zusammen.

Dabei bleibt trotzdem die Eigenständigkeit der Einrichtungen mit eigener Geschäftsführung und eigener Marke stets erhalten.

Nach aktuellen Studien finden derzeit in Deutschland rund 15% aller Rehabilitationsmaßnahmen ambulant statt, 85% erfolgen demnach in stationären Rehakliniken. Doch die Situation ist im Umbruch, denn immer mehr Patienten entscheiden sich für eine ambulante Rehabilitation.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Tagsüber finden alle notwendigen Therapien in einem wohnortnahen Rehazentrum statt. Den Abend und das Wochen- ende verbringt der Patient indes zuhause in seiner gewohnten Umgebung– das fördert die Heilung und steigert die Lebensqualität. Hinzu kommt, dass die Kosten einer ambulanten Rehabilitation rund 40% unter den Kosten einer stationären Rehabilitation liegen.

 

Quelle: rehano, 20.01.2022

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Ein Meilenstein in der Reha-Outcome-Forschung

Wie lässt sich die nachhaltige Effektivität medizinischer Reha verlässlich messen, fair vergleichen und fördern? Mit Details dieser komplexen Fragestellung beschäftigte sich eine institutsübergreifende Forschergruppe von Anfang 2018 bis Mitte 2021 im Rahmen der Requamo-II­-Studie. Im Mittelpunkt des Projekts, das von den Deutschen Rentenversicherungen Baden-Württemberg, Braunschweig-Hannover und Nordbayern gefördert wurde, stand die „Entwicklung eines Reha-Outcome-Indexes als Element der Klinikbewertung und Instrument eines qualitätsorientierten Benchmarkings für die stationäre Rehabilitation“.

 Als translational angelegtes Forschungsprojekt setzt die Requamo-II-Studie methodische Impulse zur Weiterentwicklung der rehabilitativen Versorgungsforschung und stellt hilfreiche Instrumente für die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement in den Reha-Kliniken vor. Aus gesundheitsökonomischer Perspektive sind die Studienergebnisse insbesondere im Hinblick auf die Evaluation langfristiger Effekte medizinischer Rehabilitation bei Erwerbstätigen von Bedeutung. Neben Nutzenaspekten für die individuelle Gesundheit und Lebensqualität beleuchtet die Studie auch berufs- bzw. erwerbsbezogene Outcome-Kriterien, stellt doch die Vermeidung eines vorzeitigen Ausscheidens aus dem Erwerbsleben ein wesentliches Ziel qualitätsorientierter Reha der Rentenversicherung dar.

Für hohe Aussagekraft sorgen neben den gewählten Analysemethoden drei verknüpfte Datenquellen:

  • Katamnestische Nachbefragung von rund 8.000 Versicherten ein Jahr nach Beendigung ihrer Rehabilitation
  • Routinedaten der Sozialversicherung (Reha-Statistik-Datenbank RSD)
  • Qualitätskennzahlen aus den QS-Systemen der 41 beteiligten Reha-Kliniken von unterschiedlichen Trägern (Mitgliedskliniken des „Qualitätsverbunds Gesundheit“, des „Verbunds Norddeutscher Rehakliniken“ sowie die trägereigenen Reha-Zentren der drei Rentenversicherungen)

Umfassender Nutzen der Reha wurde bestätigt
Bei der Versichertenbefragung gaben 77 % der Rehabilitanden an, dass sie ihre persönlichen Ziele entweder vollständig, größtenteils oder zumindest teilweise erreicht haben. Rund drei Viertel zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden oder sehr zufrieden. Für über 70 % erwies sich die stationäre Reha von großem oder deutlichem Nutzen. Deutlich positiv war auch die Beurteilung der Effekte der Reha auf Arbeit und Beruf. Die ermittelte Return-to-Work-Quote zeigt, dass bei rund 80 % der Rehabilitanden ein drohendes vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben vermieden werden oder aber eine berufliche Reintegration erreicht werden konnte. Die Ergebnisse wurden durch die DRV-Routinedaten bestätigt.
Modellrechnungen zur Ermittlung des Returns on Investments ergaben – je nach Berechnungsvariante – einen ROI-Wert zwischen 1,5 und 5,0. Das bedeutet: Jeder in die Reha investierte Euro fließt in bis zu fünffacher Höhe an die Gesellschaft zurück.

Methodischer Fortschritt für Forschung und Praxis
Mit Blick darauf, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Ergebniskriterien eine umfassendere Qualitätsbewertung bislang behinderte, haben die Forscher einen wegweisenden Lösungsvorschlag entwickelt. „Wir haben die Puzzle-Teile zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Entstanden ist ein verdichteter Indikator, der indikationsübergreifend insgesamt 27 gesundheitliche und berufsorientierte Ergebniskriterien einschließt. Mit einem derartigen „Multiple Outcome Criteria“ (MOC) liegt ein valides Instrument für die Messung der erreichten Teilhabe ein Jahr nach der Reha vor. Auch für einen fairen Vergleich unter Leistungserbringern bezüglich des Reha-Outcomes eignet sich der nun entwickelte Index“, erläutert der Koordinator des Forschungsprojekts, Professor Dr. Edwin Toepler von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg das Ergebnis der Requamo-II-Studie. Er hebt insbesondere die Benchmarking-Funktion des MOC hervor. Die Einrichtungen können voneinander lernen und die Rehabilitanden erhalten Hinweise, die sie für ihr Wunsch- und Wahlrecht bei der Auswahl einer Reha-Einrichtung nutzen können.

Informationen zur Forschungsgruppe, zum Studiendesign, zu weiterführender Literatur sowie das Studienprotokoll zum Download finden Sie unter: www.requamo.de

 

Quelle: profile Kommunikationsberatung, 20.01.2022

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Kundenorientierung der Celenus-Kliniken von ServiceValue mit „gut“ bewertet

Die ServiceValue GmbH untersuchte im „ServiceAtlas Kliniken 2022“, in welchen Krankenhäusern und Klinikgruppen die Patienten*Innen eine besonders hohe Kundenorientierung erfahren. In vier von sechs Kategorien erzielten die Celenus-Kliniken die Bewertungen gut bis sehr gut.

Offenburg, 20.01.2022.  Fast 4.000 Urteile für 57 Klinikgruppen und Krankenhäusern liegen der ServiceValue GmbH vor. Dabei wurden kommunale Kliniken, konfessionelle und private Klinikgruppen untersucht, zu letzterem zählen auch die Celenus-Kliniken. In die Bewertung sind 30 Service- und Leistungsmerkmale eingeflossen, welche in sechs Kategorien aus der Sicht der Patienten*Innen und Besucher*Innen bewertet wurden. Die Befragten bewerteten die Kliniken und Klinikgruppen, in denen sie in den letzten 12 Monaten persönliche Erfahrungen als Patient*In oder Besucher*In sammeln konnten. Die Gesamtbewertung der Celenus-Kliniken wurde mit „gut“ bewertet, in der die Gesamtzufriedenheit sowie die Patienten- und Besucherorientierung als auch der Ruf und das Image einfließen.

In der Leistungskategorie „Klinikabläufe“ punkten die Celenus-Kliniken mit der Note sehr gut. Dabei zählen die Einzelmerkmale Organisation der Aufnahme und Entlassung, Abstimmung der einzelnen Diagnose- und Behandlungsschritte sowie Wartezeiten. Eine gute Bewertung erzielten die Celenus-Kliniken in den Leistungskategorien „Allgemeine Klinikmerkmale“, „Pflegepersonal“ und „Klinikverwaltung“.

In der Leistungskategorie „Allgemeine Klinikmerkmale“ zählen unter anderem die Einzelmerkmale Sauberkeit, Barrierefreiheit und Zimmerausstattung. Die Kategorie des „Pflegepersonals“ wird vor allem durch die Freundlichkeit des Pflegepersonals, Eingehen des Pflegepersonals auf die Wünsche der Patienten/Besucher sowie die Beratungsqualität des Pflegepersonals positiv bewertet. Im Bereich der „Klinikverwaltung“ fließen die Einzelmerkmale der schnellen Bearbeitung von Anliegen, der Umgang mit Beschwerden und Reklamationen sowie die Kontaktmöglichkeit mit den Verwaltungsmitarbeitern ein.

Weitere Leistungskategorien sind die „Ärztliche Versorgung“ und „Service-Zusatzleistungen“, in denen die Celenus-Klinik durchschnittlich bewertet wurden.

„Es freut uns sehr, dass uns ehemalige Patienten*Innen und Besucher*Innen in der Mehrzahl der Kategorien überdurchschnittlich bewertet und in guter Erinnerung behalten haben. Wir legen großen Wert auf eine individuelle Behandlung und eine gute Zusammenarbeit mit unseren Patienten“, kommentiert Christian Baumbach, Alleinvorstand der Celenus SE.

Die gesamte Studie zum „ServiceAtlas Kliniken 2022“ kann über die ServiceValue GmbH bezogen werden.

Über Celenus/salvea
Celenus/salvea ist in Deutschland einer der führenden Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsdienstleistungen und behandelt an rund 65 Standorten Patienten verschiedenster Indikationen. Zu Celenus/salvea gehören die Marken Celenus mit Rehabilitationskliniken in den Bereichen der Somatik und Psychosomatik, salvea mit Spezialisierung auf ambulante Rehabilitations- und Therapieeinrichtungen sowie Danuvius Kliniken, bestehend aus Fachkliniken für psychische Gesundheit, Spezialpflegeheimen, einem ambulanten Pflegedienst und betreutes Einzelwohnen wie Wohngruppen.

Als zukunftsorientierter Anbieter in der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation werden unsere Kliniken regelmäßig von FOCUS-Gesundheit als Top-Rehakliniken ausgezeichnet. Sitz der Unternehmenszentrale ist Offenburg. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.celenus-kliniken.de/

Celenus/salvea ist Teil der französischen ORPEA-Group, die weltweit zu den größten privaten Anbietern von Pflegedienstleistungen und Rehabilitation gehört. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.orpea-group.com/

 

Quelle: Celenus, 20.01.2022

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Dr. Becker Klinik Norddeich boostert Patient:innen jetzt selbst

Patient:innen werden in der Dr. Becker Klinik Norddeich geimpft Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe

Mittlerweile ermöglicht die Coronavirus-Impfverordnung auch Mediziner:innen in Rehakliniken das Impfen. Dies hat die Dr. Becker Klinik Norddeich gerne aufgegriffen: Seit der Verordnungsänderung im November fanden dort drei Impftermine für Rehabilitand:innen statt. 

Norddeich, 19.01.2022: Am Montag, den 17. Januar fand die dritte Impfaktion für Rehabilitand:innen in der Dr. Becker Klinik Norddeich statt. Damit wurde in der auf psychosomatische und orthopädische Rehabilitation spezialisierten Klinik bisher 50 Patient:innen ein Vakzin gegen das Corona-Virus verabreicht. Bis vor Kurzem konnten Rehakliniken – trotz entsprechender medizinischer Infrastruktur und Motivation – keine Impfungen gegen COVID-19 anbieten. Seit Mitte November sind nun auch Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in der Coronavirus-Impfverordnung berücksichtig. Dafür hatten sich Bernd Hamann, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Klinik Norddeich sowie die gesamte Dr. Becker Klinikgruppe, die deutschlandweit acht Rehabilitationseinrichtungen betreibt, immer wieder eingesetzt. „Für die erste Corona-Impfung unserer Mitarbeitenden im April letzten Jahres musste ein externes Impfteam zu uns kommen. Dabei wären unsere Ärzte bereit und erprobt gewesen, ihre Kolleginnen und Kollegen selbst zu impfen. So wird es schließlich auch Jahr für Jahr bei der Grippeschutzimpfung gehandhabt,“ berichtet Bernd Hamann. Er begrüße die gesetzlichen Änderungen daher sehr. Damit könnten überlastete Strukturen geschont und bereits vorhanden adäquat genutzt werden.

„Wir sind stolz, einen weiteren Beitrag zur Corona-Bekämpfung zu leisten. Nach einer Schulung zum digitalen Impfquotenmonitoring (DIM) des RKIs, mit dem alle Impfungen gemeldet werden, sind wir Ende des Jahres mit dem Impfangebot an den Start gegangen,“ ergänzt er. Da dies von den Patient:innen gut angenommen werde, solle die Möglichkeit bestehen bleiben.

Sicherheit in der Rehabilitation
Damit die Patienten:innen in Norddeich eine möglichst sichere Rehabilitation durchlaufen können, hatte die Klinik ihr Hygienekonzept immer wieder aktualisiert sowie eine hohe Impfquote von rund 97 Prozent unter den Mitarbeitenden erzielt. „Der Bedarf an Rehabilitation geht ja nicht in den Lockdown. Damit Betroffene medizinisch wichtige Rehamaßnahmen nicht vernachlässigen, wollen wir ihren Aufenthalt hier so sicher wie möglich machen,“ erklärt Bernd Hamann. Daher könnten aufgrund der aktuell hohen Inzidenzzahlen auch nur bereits immunisierte Patient:innen eine Reha in der Dr. Becker Klinik Norddeich antreten. „Weil wir bei der Aufnahme ohnehin den Impf- bzw. Genesenen-Status erfassen, können wir genau den Patienten eine Auffrischungsimpfung anbieten, für die sie infrage kommt,“ so Hamann. Besonders für Patient:innen, die nicht aus der unmittelbaren Umgebung kommen, sei es ein Vorteil, keine externe Impfstelle während der Reha aufsuchen zu müssen.

Auch Mitarbeitende profitieren vom Impfangebot
Zu den Impfterminen in der Klinik können sich auch die Mitarbeitenden der Dr. Becker Klinik Norddeich und deren Angehörige anmelden und so ihren Impfschutz direkt an der Arbeitsstelle vervollständigen. Damit der Impfstoff bestmöglich und vollständig genutzt wird, kooperiert die Klinik mit Unternehmen in der Nachbarschaft. So konnten einige Mitarbeitende eines angrenzenden Hotels mit übrig gebliebenen Impfdosen versorgt werden.

„Bisher haben wir Comirnaty von Biontech / Pfizer erhalten. Aber auch den neuen Impfstoff von Novavax haben wir angefragt. Wann wir diesen bekommen, ist noch nicht klar. Wir erhoffen uns von dem sogenannten Totimpfstoff, dass dem einen oder anderen damit die Entscheidung zur Impfung leichter fällt,“ sagt Bernd Hamann.

Dr. Becker Klinik Norddeich
Die Dr. Becker Klinik Norddeich ist eine Einrichtung für orthopädische und psychosomatische Rehabilitation. Insgesamt behandeln die rund 150 Mitarbeitende unterschiedlicher Fachrichtungen über 3.800 Patient:innen jährlich. Direkt an der Nordsee in attraktiver Lage, bietet die Klinik den Patient:innen wirksame Therapie und Regeneration in einem einzigartigen Klima. Die gesundheitsfördernde, immunstimulierende Meeresluft mit ihrem hohen Feuchtigkeits-, Jod- und Salzgehalt unterstützt dabei durch die Aktivierung von Selbstheilungskräften den Gesundungsprozess. Die Dr. Becker Klinik Norddeich bietet Rehabilitationsleistungen für Patient:innen aller Kassen, Rentenversicherer und Berufsgenossenschaften sowie für Privatpatient:innen, Beihilfeempfänger:innen und Selbstzahler:innen an. www.dbkg.de/klinik-norddeich

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgesellschaft, 19.01.2022

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