Redaktion RehaNews24

 

Stellungnahme zum Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Der BDPK begrüßt das Zukunftsprogramm Krankenhäuser, das wichtige Investitionen in eine verbesserte Notfallversorgung und zur Förderung der digitalen Infrastruktur und IT- und Cybersicherheit ermöglichen soll und fordert den Einbezug von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und Privatklinken ohne Versorgungsvertrag in das Programm. In der   Stellungnahme des BDPK zum KHZG werden folgende Forderungen vorgetragen:

  • Regelungen zu Krankenhauszukunftsfonds, Mehrkosten SARS-CoV-2 und Erlösrückgänge 2020 auf Vorsorge- Rehakliniken, Privatkliniken ohne Versorgungsvertrag erweitern, bzw. Regelung zu den Ausgleichszahlungen nach § 111 d verlängern
  • G-BA-PPP Strukturelle, funktionelle und fachliche Gegebenheiten des KH vor Ort berücksichtigen
  • FDA: Festlegung, dass vereinbarte Mehrleistungen 2020 vollständig, d. h. auch für die Jahre 2021 und 2022 vom FDA ausgeschlossen sind; Klarstellung dass 2019 als Vergleichsjahr für vereinbarte Mehrleistungen gilt, bis die Menge der vereinbarten Mehrleistungen 2019 erreicht wurde
  • Sanktionsregelung streichen
  • Vorsorge- und Reha-Einrichtungen als Ersatzkrankenhäuser zulassen

In einem Positionspapier hat der BDPK zudem die für Vorsorge- und Reha-Einrichtungen relevanten Forderungen noch einmal ausführlich erläutert.

 

Quelle: BDPK e.V., 16.09.2020

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Führungswechsel im Medical Park St. Hubertus

Thomas Pfeifer wird ab 1. Oktober 2020 den Medical Park St. Hubertus in Bad Wiessee führen.

Bad Wiessee, 16.09.2020: Der Medical Park St. Hubertus in Bad Wiessee bekommt einen neuen Geschäftsführer. Thomas Pfeifer wird die Geschäfte nahtlos von Christian Gores übernehmen, der die Klinik zehn Jahre und einen Monat als Geschäftsführer geleitet hat.

„Herr Gores hat den Medical Park St. Hubertus mit ruhiger Hand, aber entschlossen geführt und war gerade auch in den stürmischen Corona-Monaten ein stets verlässlicher und sachkundiger Partner für Mitarbeiter und Unternehmensleitung“, sagte Ulf Ludwig, Vorsitzender Geschäftsführender Direktor von Medical auf der offiziellen Abschiedsfeier. „Wir bedauern seinen Entschluss, Medical Park zu verlassen sehr, respektieren aber seinen Wunsch nach einer Auszeit und beruflichen Neuorientierung. Er hat viele Jahre Verantwortung für die größte Klinik von Medical Park getragen. Dafür danken wir ihm.“

Den Staffelstab übernimmt der in Kirchheim bei München lebende Thomas Pfeifer. Pfeifer war bis zu seinem Wechsel zu Medical Park Geschäftsführer der Schwestern­schaft München beim Bayerischen Roten Kreuz e.V. Der gelernte Bankkaufmann, studierte Betriebswirt und Steuerberater ist seit 14 Jahren in leitender Position im Klinikbereich tätig, nachdem er zunächst einige Jahre als Prüfungsleiter bei einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gearbeitet hat. Er ist verheiratet und Vater eines Kindes. „Thomas Pfeifer übernimmt eine bestens aufgestellte Klinik in schwierigen Zeiten Wir wollen mit ihm die Klinik und den Medical Park Standort in Bad Wiessee inhaltlich weiterentwickeln. Dafür wünschen wir ihm ein gutes Händchen und viel Erfolg“, so Ulf Ludwig im Namen der Unternehmensleitung.

Christian Gores, der am Dienstag zusammen mit Prof. Thomas Wessinghage von zahlreichen Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitern und der Unterneh­mensführung mit einer offiziellen Feier verabschiedet wurde, geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Der Medical Park St. Hubertus ist etwas ganz Beson­deres und in den zehn Jahren ist er mir, sind mir die Menschen hier sehr ans Herz gewachsen“, sagt der scheidende Geschäftsführer. „Ich möchte nach zehn anstrengenden Jahren eine Auszeit, möchte meine privaten Prioritäten neu definieren. Aber der St. Hubertus hat mich schon sehr geprägt.“ Das Team, zu dem viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören, sei einfach super. Zusammen habe man viele Höhen und Tiefen erlebt, wie das Hochwasser im Jahr 2013 oder auch den Lockdown im April. Man habe viel Neues geschaffen, wie den Therapie-Stadl auf dem ehemaligen Parkdeck oder die Bettenerweiterung. Immer sei es um die Patienten gegangen, denen man nach Verletzungen oder Operationen wieder auf die Beine geholfen habe. „Das ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man mit Gastfreundschaft, medizinisch-therapeutischen Know-how und viel persönlichem Engagement den Menschen bei der Genesung helfen kann“, resümiert Gores. Dabei sei es egal, ob es sich um Prominente aus der Politik oder Spitzensportler handelte, oder um die Straßenbahnfahrerin aus München, die ein neues Kniegelenk bekam. „Alle bekommen bei uns die gleiche Therapie. Bei allen geben wir uns die gleiche Mühe und freuen uns über den Genesungserfolg.“, so Gores. Darauf sei er am meisten stolz. Auch er wünscht seinem Nachfolger alles Gute.

 

Quelle: Medical Park, 16.09.2020

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Bewegung ist sein Leben

Dr. med. Thomas Wessinghage, erfolgreicher Leistungssportler und Chefarzt der Medical Park Kliniken Am Kirschbaumhügel Bad Wiessee geht mit 68 Jahren in den verdienten Ruhestand. Copyright: Medical Park

Bad Wiessee (Medical Park, 16.09.2020) Auch mit 68 Jahren läuft er, so oft es geht und wo es geht. Dr. med. Thomas Wessinghage, Chefarzt Orthopädie und Sportmedizin in den Medical Park Kliniken im Tegernseer Tal. Doch gestern war für den 22-fachen Deutschen Meister und Inhaber des ältesten noch immer gültigen Rekords in der Leichtathletik ein besonderer Tag: Nach 42 Berufsjahren ging der beliebte Arzt in den Ruhestand.

Tausenden Menschen hat er in seiner beruflichen Laufbahn den Weg zur Genesung geebnet, hat ihnen Alltagstipps gegeben und sie vor allem zu mehr Bewegung und einem gesünderen Lebensstil motiviert.

Natürlich waren zur Verabschiedung viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen gekommen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Medical Park Kliniken, die Geschäftsführenden Direktoren und nicht zuletzt auch der Gesellschafter von Medical Park, Ernst Freiberger. Denn der ehemalige Leichtathlet hat die vergangenen zwölf Jahre bei Medical Park in besonderer Weise geprägt. Neben seiner medizinischen Mission hat er sich immer für das Große und Ganze verantwortlich gefühlt, hat sich in gleichem Maße für Patienten, Mitarbeiter, die Kliniken und die ganze Gruppe eingesetzt. Seine eigenen Erfahrungen als Leistungssportler haben ihn gelehrt, dass man viel erreichen kann, wenn man ein konkretes Ziel anstrebt. Das war das Credo seiner Arbeit. Und daher sah er sich nie allein als Arzt, sondern fühlte sich auch für die wirtschaftlichen und personellen Aspekte verantwortlich.

„Dr. Thomas Wessinghage hat sich immer auf ganzer Linie für die stetige Weiterentwicklung der Kliniken im Tegernseer Tal, aber auch der gesamten Medical Park Gruppe eingesetzt“, blickt Ulf Ludwig, Vorsitzender Geschäftsführender Direktor von Medical Park, zurück. „Er hat die Chefarztrunde zum gegenseitigen medizinischen Austausch aller Chefärzte ins Leben gerufen und geleitet, hat die strategische Ausrichtung von Medical Park zum Premiumanbieter von medizinischer Rehabilitation maßgeblich vorangetrieben und die Arbeit in den medizinischen Fachgruppen begleitet. Medical Park ist ihm zu großem Dank verpflichtet.“ Auf dem Gelände des Medical Park St. Huberus in Bad Wiessee wurde ihm zu Ehren einen Thomas Wessinghage-Laufweg eingeweiht.

Zur Ruhe setzen will sich Thomas Wessinghage indes noch lange nicht. „Ich bin immer noch Prorektor an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken, gebe einen medizinischen Newsletter heraus und gebe – natürlich – weiterhin meine Laufseminare. Und ich bin sicher, da kommt noch mehr.“  Doch zunächst stehe ein Laufevent in der Schweiz an und eine besondere Tour: „Schon immer wollte ich mir die romanischen Kirchen in der Gegend des Harz ansehen. Nie habe ich das geschafft. Jetzt werde ich diese Tour angehen – ganz sicher.“

An seine zwölf Jahre bei Medical Park wird er immer gern zurückdenken. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt. Mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht, ich hatte wundervolle Kolleginnen und Kollegen und ein tolles Team. Ich werde Medical Park immer gewogen bleiben.“

Zur Person
Thomas Wessinghage wurde am 22. Februar 1952 in Hagen geboren. Schon in seiner Schulzeit trieb er Sport und wurde ab seinem 14. Lebensjahr ein erfolgreicher Mittel- und Langstreckenläufer. Am 27.8.1980 lief er in Koblenz über 1.500 m den Deutschen Rekord, der bis heute Bestand hat. Er wurde 22 Mal Deutscher Meister über verschiedene Distanzen und 1982 in Athen Europameister über 5.000 m. 1972 und 1976 nahm er an den Olympischen Spielen teil. Obwohl er Studium und Sport unter einen Hut bringen musste, schloss er das Examen mit sehr guten Ergebnissen ab. Eigentlich wollte er Operateur werden, aber durch Felix Magath kam er zu einem Angebot im ersten ambulanten Rehazentrum Deutschlands in Hamburg-Norderstedt, wo er später Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer wurde. 1996 wurde er Chefarzt und Ärztlicher Direktor einer Reha-Klinik im Saarland, von wo aus er 2002 ins Reha-Zentrum Damp wechselte. Seit 2008 ist Dr. Wessinghage Chefarzt und Ärztlicher Direktor bei Medical Park in Bad Wiessee. Eigentlich seit 2017 schon pensioniert, leitet er seitdem die Kliniken Am Kirschbaumhügel. Er läuft auch heute noch fünfmal pro Woche und möchte noch in vielen Menschen die Begeisterung am Laufsport wecken.

 

Mehr Infos auch unter www.medicalpark.de

 

Quelle: Medical Park, 16.09.2020

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HausMed entwickelt neuen Online-Kurs, um Alkoholkonsum zu reduzieren

Der Online-Kurs „Zum Wohl! Ohne Alkohol geht’s gut“ unterstützt beim Alkoholverzicht.

Das tägliche Feierabendbier, ein „belohnendes“ Glas Wein nach einem anstrengenden Tag, eine Flasche Sekt in geselliger Runde – für viele Menschen gehört Alkohol zum Alltag dazu. Seit Corona scheint der Konsum sogar angestiegen zu sein, wie Studien belegen. Der eHealth-Anbieter HausMed hat nun einen Online-Kurs entwickelt, um den Alkoholkonsum zu reflektieren und schrittweise zu reduzieren.

Köln, 15.09.2020. Ein Drittel aller Befragten einer Studie des Klinikums Nürnberg gaben kürzlich an, dass sie seit der Pandemie mehr oder viel mehr Alkohol trinken als sonst. Das sind alarmierende Zahlen im Hinblick darauf, was der Alkoholverzehr im Körper anrichten kann. Ein erhöhtes Risiko für Herz- und Krebs-Erkrankungen sowie multiple Organschäden können die Folge von übermäßigem Alkoholkonsum sein. Die Gesundheitsversorger tragen dafür dann häufig die Kosten.

Prävention ist somit das beste Gegenmittel. HausMed hat einen neuen Online-Kurs entwickelt, der Interessierte dabei unterstützt, ihren Alkoholkonsum zu hinterfragen und schrittweise zu reduzieren.

Durch Alkoholverzicht zur besseren Gesundheit
Eine Reduktion hat nicht nur die Spätfolgen im Blick: Bereits schnell sind Erfolge zu bemerken. „Ein Verzicht von Alkohol hat viele Vorteile“, erklärt Diplom-Psychologin Julia Edler. „Er führt zu tieferem und erholsamerem Schlaf und verbessert das gesamte Immunsystem. Dadurch, dass die Leber entlastet wird, steigt zudem die Leistungsfähigkeit.“

Der Online-Kurs „Zum Wohl! Ohne Alkohol geht’s gut“ ermuntert dazu, den eigenen Alkoholkonsum zu überdenken, klärt über die Gesundheitsrisiken (auch in Wechselwirkung mit Nikotin) auf und unterstützt die Teilnehmenden dabei, alte Gewohnheiten zu durchbrechen und gesunde Alternativen zum Alkoholverzehr zu finden.

Begleitete Abstinenz-Challenge
„Es gibt viele Menschen, die ihren eigenen Alkoholkonsum reflektieren, aber noch keinen richtigen Weg dafür gefunden haben, ihn zu verändern“, berichtet Diplom-Psychologin Edler, die durch den Kurs leitet. „Viel zu häufig lassen uns eingefahrene Gewohnheiten und die Ermunterung von Freunden doch eher ‚Ja‘ als ‚Nein‘ zum Alkohol sagen. Unser Kurs hilft dabei, hier Strategien zu entwickeln und langfristig standhaft zu bleiben. Das fördert dann auch die erlebte Selbstwirksamkeit.“

Der Online-Kurs ist auf acht Wochen angelegt. In den ersten drei Wochen ermuntern die Kursinhalte schrittweise dazu, vier Wochen lang auf den Alkohol zu verzichten. Durch Audio-Dateien, umfangreiches Info-Material und praxisnahe Tipps wird den Teilnehmenden Wissenswertes darüber vermittelt, welche Krankheiten regelmäßiger Alkoholkonsum begünstigt und Strategien zum Durchhalten und zum Umgang mit dem inneren Schweinehund vorgestellt.

Die 4-Wochen-Challenge, ganz auf Alkohol zu verzichten, ist das Herzstück des Programms. Diese Verzichtsphase dient dazu, sich eine Pause vom Alkohol zu nehmen und einen bewussteren Umgang mit Alkohol zu verinnerlichen. Die Kursinhalte unterstützen während dieser Zeit dazu, mit Herausforderungen und Versuchungen umzugehen. Wochenaufgaben und abschließende kurze Tests sorgen dafür, dass die Teilnahme und der Lernfortschritt der Kursteilnehmer/innen  überprüft werden kann. Zu jedem Zeitpunkt steht ein/e Fachexperte/in zur Verfügung, die inhaltliche Fragen in einem Forum, per Mail oder Telefon beantworten kann.

Zertifizierter Online-Kurs nach §20 SGB V Absatz 1 angestrebt
Der Online-Kurs befindet sich aktuell in der Zertifizierungsphase bei der „Zentrale Prüfstelle Prävention“. Das Zertifikat wird voraussichtlich ab dem 01.11.2020 vorliegen. Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden, sobald die Zertifizierung abgeschlossen ist. Für Rückfragen steht Ihnen das HausMed-Team unter der Rufnummer 0221/58830827 zur Verfügung.

Über HausMed:
HausMed ist ein zertifizierter Präventionskursanbieter mit über zehnjähriger Erfahrung in der Kooperation mit Krankenkassen und Betrieben. Gerne lassen wir Ihnen die Übersicht unserer zertifizierten Online-Kurse/Webinare und unsere Konditionen für Kooperationspartner zukommen (5-10% Rabatt auf den Teilnehmerpreis möglich). Die zertifizierten Kurse und Webinare lassen sich ebenso im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) einbinden. Fordern Sie gerne einen unverbindlichen Testzugang oder ein Angebot an. Kontaktieren Sie hierzu Frau Damaris Schönewolf unter kontakt@hausmed.de

Mehr Informationen zum Kurs „Zum Wohl! Ohne Alkohol geht’s gut“ finden Sie unter: https://www.hausmed.de/kurs/bewusster-umgang-mit-alkohol

Quelle: Dr. Becker Unternehmensgruppe, 15.09.2020

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MEDIAN Kliniken gedenken ihres verstorbenen Namensgebers und Mitbegründers Dr. Erich Marx

Am vergangenen Mittwoch verstarb Dr. Erich Marx, Namensgeber und Mitbegründer der MEDIAN Kliniken. Das Unternehmen hat ihm viel zu verdanken – und erinnert heute an ihn.

Er gab MEDIAN seinen Namen, gründete und baute einen beträchtlichen Teil der Kliniken der heutigen Unternehmensgruppe. Nun ist Dr. Erich Marx im Alter von 99 Jahren in Grindelwald in der Schweiz gestorben. Die Kolleginnen und Kollegen bei MEDIAN sind in Gedanken bei ihm und seiner Familie und erinnern an einen besonderen Menschen.

Schon früh ging er mit Ehrgeiz und Beharrlichkeit seinen Weg. Als Sohn eines Lagerarbeiters wuchs Erich Marx in Brombach bei Lörrach auf, erkämpfte sich den Weg aus der Dorf- in die Oberschule und von dort an die Universitäten von Freiburg und Basel, wo er Jura studierte und promovierte. Als Leiter der Rechtsabteilung von Burda sowie in führenden Positionen bei weiteren Verlagen machte er rasch Karriere. 1967 gründete Dr. Marx in Berlin seine erste eigene  Bauträgergesellschaft, die zunächst Wohnungen und Hotels errichtete. Doch schon bald widmete er sich mit der MEDIAN Kliniken GmbH & Co. KG gemeinsam mit Co-Gründer Axel Steinwarz dem Klinikbau. Die heutige MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen nahm 1973 als erste Rehabilitationsklinik des Unternehmens ihren Betrieb auf. Es folgte die MEDIAN Klinik am Burggraben Bad Salzuflen, der erste Standort, der mehrere Fachgebiete unter einem Dach vereinte – ein Konzept, das sich bald darauf durchsetzte.

Er legte den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte
1989 entstand die erste Klinik im damals noch geteilten Berlin, die MEDIAN Klinik Berlin-Kladow. Nach der deutschen Wiedervereinigung beteiligten sich Dr. Erich Marx und Axel Steinwarz intensiv an der Modernisierung des Gesundheitswesens in den neuen Ländern; von der MEDIAN Klinik Heiligendamm im hohen Norden bis zur MEDIAN Klinik Bad Lobenstein im Süden Thüringens wurden mehr als ein Dutzend realisiert. Im November 2009 veräußerten die Gründer, bisherigen Eigentümer und Geschäftsführer ihre Beteiligung, um den Generationswechsel zu ermöglichen und zogen sich aus der Geschäftsführung zurück. Nun blieb mehr Zeit für Dr. Erich Marx, sich seiner zweiten Leidenschaft zu widmen: dem Sammeln zeitgenössischer Kunst, vor allem der Werke von Joseph Beuys, Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Cy Twombly. Als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, ermöglichten sie 1996 die Eröffnung des Hamburger Bahnhofs in Berlin, der heute als bedeutendstes deutsches Museum der Gegenwart gilt.

„MEDIAN verdankt Herrn Dr. Erich Marx nicht nur seinen Namen, sondern sehr viel mehr“, sagt Dr. André M. Schmidt, CEO der MEDIAN Kliniken. „Wie auch die weiteren Gründer, deren Unternehmen ja oftmals Lebenswerke sind und die inzwischen zur MEDIAN Gruppe gehören, hat er vor rund 50 Jahren den Grundstein dafür gelegt, dass wir heute der größte private Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland und ein wichtiger Treiber der modernen Rehabilitationsmedizin sind.“ Er sei ein Entrepreneur mit Mut und Leidenschaft gewesen, aber auch als Mensch, der trotz seines Erfolges stets bescheiden blieb, werde er fehlen. „Viele langjährige Kollegen bei MEDIAN können sich noch sehr gut an Herrn Dr. Marx erinnern. Wir denken an ihn und sprechen allen Angehörigen unser herzliches Beileid aus.“

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Häuser auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 35 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2020 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätze sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

 

Quelle: MEDIAN, 11.09.2020

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30 Jahre Kur + Reha GmbH feiert

„30 Jahre“- Aktionskarten
Foto: Kur + Rehe GmbH

Freiburg, 09.09.2020: Die Kur + Reha GmbH feiert im Jahr 2020 ihr 30-jähriges Bestehen. 1990 mit den beiden Kliniken in Feldberg-Altglashütten und Dürmentingen gegründet, gehören mittlerweile deutschlandweit 10 Fachkliniken und ein Medizinisches Versorgungszentrum zum Unternehmen.

„Früher haben sich zwölf ehrenamtliche Vorstandsmitglieder mit der Farbe des Aufzuges in unserem Haus in Altglashütten beschäftigt – heute entscheidet die Geschäftsführung solche Fragen zum Glück allein und schnell.“

Dies war die Antwort des früheren Landesgeschäftsführers des Paritätischen Baden-Württemberg, Hansjörg Böhringer, wenn er gefragt wurde, warum er die Ausgründung von zwei Einrichtungen des Verbandes in eine gemeinnützige GmbH angestoßen hat. Und so wurde 1990 mit den Mutter-Kind-Kliniken in (Feldberg-)Altglashütten und Dürmentingen die Kur + Reha GmbH gegründet.
Unter der Führung des ersten Geschäftsführers der Kur + Reha GmbH, Georg Holzhauer, wurde schnell eine weitere Stärke der neuen Struktur deutlich: Es begann ein dynamischer Wachstumsprozess. So wurden schon 1993 zwei weitere Mutter-Kind-Kliniken in Buckow und in Zorge in Betrieb genommen. 1994 kam bereits das fünfte Haus dazu: Die mit der damaligen LVA Württemberg als Modellprojekt entwickelte Rehaklinik Glotterbad als Fachklinik für Familienrehabilitation. Die Stärke des Wachstums wurde zum roten Faden in der Geschichte der Kur + Reha GmbH und auch von Melcher Franck als Mitarbeiter der Geschäftsführung und als Geschäftsführer ab dem 1. Januar 2001 so fortgeführt. Sowohl im Arbeitsgebiet der Rehakliniken für Mutter/Vater-Kind als auch in der Psychosomatischen Medizin und in der Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen wurden neue Betriebe aufgebaut und in das Unternehmen integriert. Dies waren 1998 die Rehaklinik Borkum, 2003 die Thure von Uexküll-Klinik und die Rehaklinik Saarwald, 2005 die Rehaklinik Kandertal, 2013 die Rehaklinik Birkenbuck und 2017 die Rehaklinik Selenter See an der Ostsee.

Aber auch für andere Geschäftsgebiete war das Unternehmen offen und setzt diese erfolgreich um. So befanden sich von 2005 bis 2015 in Freiburg das Selbsthilfebüro, die Freiwilligenagentur und das Essen auf Rädern in Trägerschaft der Kur + Reha GmbH. Von 2008 bis 2014 wurden in einer eigenen Tochtergesellschaft insgesamt sechs vollstationäre Pflegeeinrichtungenentwickelt und betrieben. Und seit 2018 setzt das Unternehmen ein Medizinisches Versorgungszentrum am Standort Buckow um und beteiligt sich damit erstmals an der ambulanten medizinischen Versorgung der Bevölkerung.

Aber was macht neben der Bereitschaft sich stets auf neue Herausforderungen einzulassen und das Unternehmen weiterzuentwickeln, die Arbeit und den Erfolg der Kur + Reha GmbH aus? Es ist die besondere Chance als Teil des Paritätischen gemeinnützige Arbeit ohne weltanschauliche oder konfessionelle Bindung für die Betroffenen zu leisten und die Entwicklung und Umsetzung des Angebots an deren Bedarfen auszurichten. Es ist das ständige Streben nach der bestmöglichen Qualität für die Unterstützung der Patientinnen und Patienten. Es ist der Wille zur Innovation und Weiterentwicklung, der sich unter anderem in einem hohen Maß an Digitalisierung zeigt. Hierfür wurde die Kur + Reha GmbH 2020 von Focus Money als „Digital-Champion“ und Branchensieger ausgezeichnet.

Und es ist die persönliche und wertschätzende Zusammenarbeit auf allen Ebenen des Unternehmens, die durch die hohe Fachlichkeit, die persönliche Qualifizierung und das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelingt. Insgesamt wird die Arbeit in der Kur + Reha GmbH beflügelt durch die zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Arbeit in unseren Betrieben, die wir von Betroffenen, von unseren Kooperationspartnern, aber auch in externen Beurteilungen erhalten.

Bereits seit Anfang Juni sind wieder alle Kliniken des Unternehmens geöffnet. Die Maßnahmen und Therapien für die Patientinnen und Patienten werden seitdem vollumfänglich – mit jeweils angepassten Hygienemaßnahmen – angeboten.

 

Quelle: Kur + Reha, 09.09.2020

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MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen unter neuer Leitung von Henrik Heitmann und Chefärztin Dr. Ina Härdrich

Foto: MEDIAN

Henrik Heitmann übernimmt Kaufmännische Leitung / Dr. Ina Härdrich ist neue Chefärztin für Psychosomatische Rehabilitation

Doppelte Neubesetzung bei MEDIAN in Bad Oeynhausen: Im August haben Henrik Heitmann als Kaufmännischer Leiter und Dr. Ina Härdrich als neue Chefärztin für Psychosomatik in der MEDIAN Klinik am Park begonnen. Henrik Heitmann, der auch die Kaufmännische Leitung der beiden MEDIAN Häuser am Standort Bad Salzuflen innehat, blickt auf umfassende Erfah­rungen im Klinikmanagement zurück, zuletzt als Leiter der Maternus Rehaklinik Bad Oeynhausen. Von 2011 bis 2019 war der gelernte Bankkaufmann und studierte Diplom-Kaufmann bereits in ver­schiede­nen Positionen bei MEDIAN tätig, unter anderem als kommissarischer Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Klinik Gyhum und Assistent der MEDIAN Geschäftsbereichsleitung Nord-West. „Ich freue mich über meine Rückkehr zu MEDIAN und die Zusammenarbeit mit Dr. Ina Härdrich. Gemeinsam mit unserem engagierten Team in Bad Oeynhausen möchten wir die psychosomatische Rehabilitation am Standort weiterentwickeln“, sagt der 38-jährige Familienvater.

Neue Chefärztin für Psychosomatische Rehabilitation
Ebenfalls im August begrüßte die MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen Dr. Ina Härdrich als neue Chefärztin für Psychosomatische Rehabilitation. Die gelernte Humanmedizinerin promovierte an der Medizinischen Hochschule Hannover im Bereich Psychosomatik und absolvierte eine Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie im Hannoverschen Klinikum Wahrendorff. Dort übernahm sie nach einer 14-monatigen Tätigkeit als Assistenzärztin in der Neurologischen Klinik Hessisch Oldendorf die Leitung der gerontopsychiatrischen Tagesklinik. Es folgten Stationen als Oberärztin und später als Leitende Oberärztin in der Berolina Klinik für Psychosomatische Rehabilitation in Löhne, bevor sie 2017 die Position als Leitende Oberärztin und stellvertretende Chefärztin in der früheren LNK Dr. Spernau in Bad Salzuflen übernahm. Im August wechselte sie zur MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen. „Am besten beschreibt mich ein Zitat von Albert Einstein“, sagt Dr. Härdrich: „Erfolg kommt dann, wenn du tust, was du liebst.“

Über die MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen
Die MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen ist eine moderne Rehabilitationseinrichtung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die Klinik befindet sich direkt am Kurpark Bad Oeynhausen und bietet einen geschützten Rahmen in persönlicher Atmosphäre, um gemeinsam den Weg aus der psychischen Erkrankung zu finden. Die Behandlung findet vor allem in Form von tiefenpsychologischen oder verhaltenspsychologischen Einzelgesprächen sowie Gruppenpsycho­therapien statt. Ergänzt werden diese durch weitere Angebote wie Kreativ-, Ergo- und Sporttherapie sowie Informationsveranstaltungen zu psychischen Erkrankungen. Die Patienten profitieren zudem von der Zusammenarbeit mit der breit aufgestellten MEDIAN Klinik am Burggraben Bad Salzuflen und den Krankenhäusern der Region sowie mit niedergelassenen Fachärzten.

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Häuser auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 35 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2020 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätze sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie; hierzu zählen unter anderem diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten: median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

Quelle: MEDIAN, 09.09.2020

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Gemeinsam gegen Corona: Bundesminister Heil besucht Reha- Zentrum der Deutschen Rentenversicherung Bund

.Berlin, ehabilitationseinrichtungen sind unverzichtbare Stützen im System der sozialen Sicherung und Gesundheitsversorgung. Hier in Teltow werden körperliche und psychische Erkrankungen gemeinsam behandelt. Bei dieser zukunftsorientierten Ausrichtung konzentriert man sich auf kardiologische Erkrankungen, auf psychosomatische Erkrankungen sowie auf Psychokardiologie, die gleichzeitig beide Erkrankungen rehabilitiert. Das Wichtigste nach einer Erkrankung sind die Stabilisierung der Gesundheit und die Verbesserung der Funktionsfähigkeit, um die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder zu ermöglichen. Das ist existenziell für die Betroffenen. Wir dürfen medizinische und berufliche Rehabilitation nicht getrennt betrachten, sondern wir müssen vernetzt denken und handeln. Dies wird im Reha-Zentrum Seehof mit großem Sachverstand praktiziert“, sagte Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, der heute das Reha-Zentrum Seehof der Deutschen Rentenversicherung Bund in Teltow besuchte. Vor Ort informierte sich Heil über die Angebote der Klinik und die besonderen Herausforderungen für die Rehabilitation während der Corona-Krise.

„Gerade während der letzten Monate hat sich die Stärke der Rehabilitation der Rentenversicherung gezeigt. Wir haben in kürzester Zeit Prozesse umsteuern und unsere Rehabilitationsangebote an die Herausforderungen der aktuellen Corona-Zeiten anpassen können“, erklärte Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund. „Wichtig ist uns auch, dass wir Menschen mit gesundheitlichen Problemen nach einer COVID-19-Erkrankung eine auf sie angepasste Post-COVID-Reha anbieten können“, so Roßbach. Abgestimmte Hygienekonzepte hätten Patientinnen und Patienten und Personal der bundesweit 90 Rehabilitationszentren der Rentenversicherung geschützt.Professor Dr. Volker Köllner, Ärztlicher Direktor, und Chefarzt Dr. Eike Langheim gaben einen Einblick in die kardiologische und psychosomatische Rehabilitation und stellten das deutschlandweit einzigartige Konzept der Psychokardiologie vor. Hiernach werden Patientinnen und Patienten, die sowohl unter psychischen als auch unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, interdisziplinär behandelt – die Rehabilitationsmaßnahme erfolgt sowohl von psychosomatischer als auch von kardiologischer Seite.

Im Reha-Zentrum Seehof in Teltow bei Berlin können bis zu 180 Patienten stationär und bis zu 30 Patienten ganztägig ambulant behandelt werden. Schwerpunktindikationen sind psychische und psychosomatische Erkrankungen, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und die Psychokardiologie. Die Klinik gehört zu den 90 Reha-Zentren in Trägerschaft der Deutschen Rentenversicherung. Die Rehabilitation zählt zu den zentralen Aufgaben der Deutschen Rentenversicherung: Rund 6,6 Milliarden Euro wurden allein 2019 für diese Leistung aufgewendet.

Weitere Informationen gibt es zu dem Thema auf www.deutscherentenversicherung.de im Internet.

 

Quelle: lifePR.de, 07.09.2020

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Prof. Dr. Wilma Funke von der MEDIAN Klinik Wied erhält Bundesverdienstorden

(v.l.n.r.) Die ebenfalls geehrte Dr. Andrea Benecke, Dr. Ernst Dietrich Munz/Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer Berlin, Prof. Dr. Wilma Funke von MEDIAN und die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die den Verdienstorden überreichte. (Credit: MEDIAN)

Die Leitende Psychologin der MEDIAN Klinik Wied, Prof. Dr. Wilma Funke, wurde gestern mit der höchsten deutschen Auszeichnung für besondere Verdienste um das Gemeinwohl geehrt.

Prof. Dr. Wilma Funke, Leitende Psychologin der MEDIAN Klinik Wied, hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Die Auszeichnung wurde gestern in Mainz im Rahmen einer Feierstunde von der rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, überreicht. Der Verdienstorden am Band ist die höchste Anerkennung, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für besondere Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Ebenfalls geehrt wurde Dr. Andrea Benecke, Vizepräsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz sowie der Bundespsychotherapeutenkammer und Leiterin der Poliklinischen Institutsambulanz der Universität Mainz.

„Prof. Dr. Wilma Funke erhält die Auszeichnung aufgrund ihres stetigen fachpolitischen Engagements, ihrer Verdienste bei der Aus- und Weiterbildung und insbesondere auch für ihr unermüdliches Bemühen um die Anerkennung und Verbesserung der Behandlung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen“, sagt Bernd Bolz, Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Klinik Wied, der ebenfalls an der Feier teilnahm. „Wir sind sehr stolz auf unsere tolle Leitende Psychotherapeutin und erleben sie als überaus engagierte, empathische und den Patienten in besonderer Weise zugewandte Kollegin. Alle hier im Haus freuen sich mit ihr über diese besondere Ehrung.“

24 Jahre als Leitung des therapeutischen Bereichs in Wied
Stellvertretend für die MEDIAN Geschäftsführung gratuliert CDO Dr. Benedikt Simon: „Seit 1996 leitet Frau Prof. Dr. Funke den therapeutischen Bereich in den Kliniken Wied, heute die MEDIAN Klinik Wied. 24 Jahre, in denen sie unzählige Patientinnen und Patienten auf dem Weg aus ihrer Abhängigkeitserkrankung begleitet hat – und darüber hinaus Zeit für ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement fand. Die MEDIAN Geschäftsführung gratuliert Frau Prof. Dr. Funke aufs Herzlichste zu dieser sehr verdienten Auszeichnung durch Bundespräsident Steinmeier.“

„Die Geehrte selbst bleibt bescheiden. „Ich freue mich natürlich, aber ich habe mein Engagement immer als selbstverständlich empfunden“, sagt Prof. Dr. Wilma Funke. „Was ich durch meine Arbeit als Psychotherapeutin, Ausbilderin und in meinen Ehrenämtern bewirken kann, erfüllt mich und gibt mir ganz viel zurück. Ich bin dankbar für die vielen tollen Menschen, die sich über die Jahre gemeinsam mit mir in den verschiedensten Organisationen und Projekten engagiert haben.“

Auch die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz sprach ihre Glückwünsche aus. Prof. Dr. Wilma Funke habe sich in besonderem Maße sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der praktischen Umsetzung der Psychotherapie und Rehabilitation der Suchthilfe engagiert, so die Kammer. Mit der Auszeichnung der beiden Psychotherapeutinnen werde auch der hohe Stellenwert des Engagements für Menschen mit psychischen Erkrankungen durch den Bundespräsidenten gewürdigt.

Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Die ebenfalls geehrte Dr. Andrea Benecke, Dr. Ernst Dietrich Munz/Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer Berlin, Prof. Dr. Wilma Funke von MEDIAN und die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die den Verdienstorden überreichte. (Credit: MEDIAN)

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Häuser auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 35 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2020 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätze sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie; hierzu zählen unter anderem diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten: median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

 

Quelle: MEDIAN, 05.09.2020

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Zwei für Motivation und Teamarbeit in der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein

Die Physiotherapeutinnen Angelika Walther und Sabrina Kistner (rechts)
Foto: Asklepios

Die zwei Physiotherapeutinnen aus der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein, Angelika Walther und Sabrina Kistner, haben eigens ein Konzept entwickelt für neue Mitarbeiter in der Pflege. Es ist hauptsächlich für die neuen Kollegen aus dem Ausland. Internationale Pflegekräfte haben in der Regel eine sehr gute Ausbildung genossen, jedoch oft in einer anderen Fachrichtung als der Neurologie.

Deshalb laden die Abteilungen Neuropsychologie, Ergotherapie und Physiotherapie, die neu anfangenden Pflegekräfte zu einem zweitägigen Workshop ein. Hier wird der Umgang mit den Bedürfnissen der neurologischen Patienten nähergebracht. Neurologische Erkrankungen sind sehr vielfältig – Patienten können Sprach- oder Schluckprobleme haben, Lähmungen aufweisen oder auch desorientiert sein. Im Workshop wird unter anderem geschult, wie man das Essen bei Schluckproblemen anreicht, Patienten anzieht, die unter einer Lähmung leiden und wie man Transfer und die Lagerung handhaben sollte.

„Es ist uns sehr wichtig, dass die Pflegekräfte in der Neurologie und in unserem Haus sehr gut eingearbeitet werden und sich bei uns wohlfühlen. In diesem WorkshopKonzept können wir alle voneinander lernen. Wir arbeiten interdisziplinär und möchten dies auch den neuen Pflegekräften mitgeben – wir helfen uns gegenseitig und treffen Absprachen abteilungsübergreifend.
Um uns noch besser kennenzulernen gehen wir in dem zweitägigen Workshop gemeinsam Essen. Die neuen Mitarbeiter sind sehr dankbar und motiviert zugleich“, erklärt Angelika Walther fröhlich.
Sabrina Kistner fügt hinzu: „Nicht nur für die neuen Kräfte ist dieses Konzept eine Bereicherung, sondern natürlich auch für unsere Patienten. Die Qualität der Pflege am Patient wird somit gestärkt sowie die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit.
Gerne werden wir den Workshop auch weiterhin anbieten. Er eignet sich auch hervorragend für Kollegen, die schon länger dabei sind.“

Die Asklepios Neurologische Klinik Falkenstein ist eine Fachklinik für Neurologie und neurologische Rehabilitation. Sie wurde 1999 inmitten einer großen Parkanlage neu gebaut und hat sich seitdem zu einem führenden neurologischen Kompetenzzentrum entwickelt.Auf 4 Stationen stehen insgesamt 155 Betten mit mehr als 30 Monitorplätzen zur Verfügung. Mit ca. 290 Mitarbeitenden behandeln wir Patienten sowohl in der akutmedizinischen Frührehabilitation (Phase B), als auch in der Rehabilitationsphasen C und D. Unsere Klinik verfügt über eine moderne Diagnostikabteilung und ist spezialisiert auf therapeutische Robotik. Wir arbeiten auf allen Stationen in interdisziplinären Teams aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten der Disziplinen Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Neuropsychologie. Die gesamte Klinik ist zertifiziert. In den Klinikräumen befindet sich auch unser ambulantes Therapiezentrum auromed (ambulante Behandlung von Patientinnen und Patienten der Neurologie in den Disziplinen Physio-, Ergo- und Sprachtherapie).

 

Quelle: Asklepios.de, 04.09.2020

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