Redaktion RehaNews24

 

Schneller digital zur Reha: SBK kooperiert mit Recare

Dank digitaler Prozesse erhalten Patienten schneller einen Platz zur Anschlussheilbehandlung. Krankenhäuser und der Sozialdienst werden entlastet.

München – Die SBK kooperiert ab sofort auch für die Vermittlung von Anschlussheilbehandlungen (Reha) mit dem Berliner Start-up Recare. Ziel der Kooperation ist es, Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt schnell und unbürokratisch an einen geeigneten Rehabilitationsanbieter zu vermitteln. So können unnötig lange Krankenhausaufenthalte für Betroffene vermieden und der Sozialdienst der Krankenhäuser entlastet werden.

Nach einer Operation folgt für den Patienten häufig zur Genesung eine Anschlussheilbehandlung – die so genannte Reha. Doch der direkte Übergang vom Krankenhaus in die Rehaklinik hakt oft an bürokratischen Prozessen und der zu langen Suche nach einem geeigneten Anbieter. Um ihren Kunden für dieses Problem eine schnelle Lösung zu bieten, arbeitet die SBK ab sofort in einem Pilotprojekt mit Recare zusammen. Die Kundenberater und Entlassmanager der SBK nutzen die Plattform des Start-ups aus Berlin für eine vollständig digitale Bearbeitung der Anträge, für die Messenger-basierte Kommunikation zwischen dem Sozialdienst des Krankenhauses und den Reha-Einrichtungen und für die Suche nach einem geeigneten Reha-Anbieter. So werden Prozesse vereinfacht und die Vermittlung einer Anschlussheilbehandlung deutlich beschleunigt. Das Pilotprojekt für den Bereich Reha ist zunächst auf den Raum Berlin-Brandenburg beschränkt, wo etwa die Hälfte der dort ansässigen Reha-Anbieter an Recare angeschlossen ist. Die SBK arbeitet bereits seit April 2020 im Bereich Pflegedienstvermittlung erfolgreich mit Recare zusammen.

Digitale Unterstützung bei der Reha-Vermittlung entlastet Patienten und Krankenhäuser
„Die Sozialdienste der Krankenhäuser sind häufig mit langwierigen Suchen nach einer geeigneten Reha-Einrichtung belastet. Dazu kommt ein hoher bürokratischer Aufwand für die Erstellung der Anträge und der damit verbundenen Absprache mit den Krankenkassen. Die Leidtragenden sind unsere Versicherten, die aufgrund des bürokratischen, analogen Prozesses nicht selten länger als notwendig im Krankenhaus bleiben oder sich zu Hause mühsam um eine funktionierende Übergangslösung kümmern müssen“, beobachtet Walter Haßelbacher, zuständig für das Thema Entlassmanagement bei der SBK, den Status quo ohne Unterstützung durch eine Vermittlungsplattform wie Recare.

Der Prozess mit Recare ist dagegen denkbar einfach: Das Krankenhaus erfasst auf Recare den Reha-Bedarf des SBK-Versicherten und übermittelt ihn über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an die Krankenkasse. Direkt im Anschluss erhält der Kundenberater die Nachricht über den Eingang eines neuen Antrags. Nach Prüfung wird der Antrag im System genehmigt und die Versorgungsanfrage ebenfalls verschlüsselt an geeignete Reha-Anbieter übermittelt. Krankenhaus, Rehabilitationskliniken und Krankenkassen können via Messenger sicher und in Echtzeit Nachrichten und Dateien austauschen. Auf Anfrage werden Kapazitäten der Versorgungseinrichtungen übersichtlich dargestellt.

„Der digitale und unterschriftsfreie Antrag auf eine Anschlussheilbehandlung hilft Kliniken und Krankenkassen, ihre Prozesse zu verschlanken. Wir verschaffen einen schnelleren Überblick über Verfügbarkeiten der infrage kommenden Reha-Einrichtungen und helfen dadurch, eine schnelle Anschlussversorgung sicherzustellen”, so Maximilian Greschke, Gründer und Geschäftsführer von Recare. Martin Spegel, Fachgebietsleiter stationäre Versorgung bei der SBK, sieht vor allem den großen Nutzen für die Versicherten: „Nach einem Krankenhausaufenthalt zählt für unsere Versicherten nichts mehr, als schnell wieder gesund zu werden. Ein schneller und unbürokratischer Übergang vom Krankenhaus in die Reha ist dafür entscheidend. Recare hilft unseren Kundenberatern unsere Versicherten in dieser Situation optimal zu unterstützen.“

Weitere Themen finden Sie unter www.sbk.org/presse

Über die SBK
Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands und gehört zu den 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in 94 Geschäftsstellen.

Seit über 100 Jahren setzt sich die SBK persönlich und engagiert für die Interessen der Versicherten ein. Sie positioniert sich als Vorreiter für einen echten Qualitätswettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Voraussetzung dafür ist aus Sicht der SBK mehr Transparenz für die Versicherten – über relevante Finanzkennzahlen, aber auch über Leistungsbereitschaft, Beratung und Dienstleistungsqualität von Krankenkassen. Im Sinne des Kunden vereint die SBK darüber hinaus das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran.

 

Quelle: gesundheut-adhoc.de, 24.02.2021

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Neueröffnung Zentrum für Kinder- und Jugendrehabilitation in der Müritz Klinik

Die Fachklinik für Prävention und Rehabilitation Müritz Klinik in Klink hat ein Zentrum für Kinder- und Jugendrehabilitation in der Indikation Nephrologie inkl. Nierentransplantation eröffnet. Dieses Fachgebiet der Rehabilitation ist in Deutschland einmalig.

Die Mecklenburgische Seenplatte: Über 1000 Seen, ausgedehnte Buchen- und Nadelwälder, undurchdringliche Moore, eine der sonnenreichsten Gegenden der Bundesrepublik. In diesem urwüchsigen Naturparadies befindet sich die Müritz Klinik. Nur ein paar Schritte entfernt liegt der Strand der Müritz, das „Kleine Meer“.                                                                              

Ein lichtdurchflutetes Haus bietet herrliche Ausblicke in die Natur oder zum Wasser. Die ruhige idyllische Lage erlaubt es, wieder durchzuatmen, die Seele baumeln zulassen – sich wieder fest im Leben zu verankern.  

Das Zentrum bietet 13 moderne und geräumige Zimmer mit Balkonen und bodentiefen Fenstern. Hier können sich Kinder und Jugendliche mit Nierenerkrankung und nach Nierentransplantation sowie ihre Angehörigen vom Alltag erholen, nach einer Krankheitsphase regenerieren und sich nach Organtransplantation auf die neue Lebensphase vorbereiten.

Im Mittelpunkt der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Angehörigen stehen der Ausgleich physischer und mentaler Einschränkungen sowie das Erlernen eines an Erkrankung und Transplantation sowie Immunsuppression angepassten Lebensstils.

Durch den familienorientierten Ansatz wird jedoch nicht nur die physische und mentale Stabilität jedes einzelnen Familienmitglieds gefördert, sondern auch die familiären Bindungen gestärkt, wodurch die Familie als Ganzes und als Fundament für die kindliche und jugendliche Entwicklung gestärkt wird.

Eine ganzheitliche Betreuung erfolgt nach neuesten medizinischen Erkenntnissen durch erfahrene Pädiater und Transplantationsmediziner mit individuell zugeschnittenen physio-, sport-, ergo-, ernährungstherapeutischen, sozialrechtlichen sowie psychologischen Angeboten.

Das Team der Müritz Klinik freut sich nach einer spannenden Phase des Umbaus auf die ersten jungen Patienten.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.mueritz-klinik.de/medizin-und-pflege/kinder-und-jugendreha

Quelle: FM Klinikgesellschaft mbH, 24.02.2021

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E-Health: DEGEMED nimmt Caspar Health im Mitgliederkreis auf

Caspar Health wird als erstes Mitglied mit E-Health-Expertise im Mitgliederkreis der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) aufgenommen
Berlin, 24. Februar 2021: Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche ist nicht zuletzt durch die Pandemie in aller Munde. Das verhilft auch dem Unternehmen Caspar Health, das medizinischen Einrichtungen eine Therapie-Plattform für die digitale Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zur Verfügung stellt, zu starkem Wachstum. Die sich ständig verbessernde digitale Reha-Therapie setzt einen regelmäßigen Austausch mit Denker*innen und Entscheider*innen der Branche voraus. Der Verband DEGEMED vertritt die Interessen der Leistungserbringer der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation. „Auch und gerade in der Pandemie entwickeln wir unsere Verbandsarbeit weiter und laden unsere Mitglieder ein, das in unseren zahlreichen neuen digitalen Veranstaltungen ebenfalls zu tun. Wie für andere Unternehmen und Institutionen auch, war Corona für uns ein ‚Teilchenbeschleuniger‘ hinsichtlich der Digitalisierung. Wir nehmen die Herausforderung gerne an. Unsere Mitglieder sind da oftmals schon viel weiter, agieren sie doch mit Robotik-gestützten Therapiegeräten und Virtual-Reality-Laboren. Um mit ihnen auf Augenhöhe zu bleiben und Anregungen einzubringen, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, E-Health-Expertise auch im Mitgliederkreis abzubilden. Wir freuen uns daher sehr, im Rahmen einer Fördermitgliedschaft mit dem Unternehmen GOREHA GmbH, Anbieter von Caspar Health, in den inhaltlichen Austausch zu gehen“, so DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall.
Gründer und CEO Maximilian Michels erklärt zur neuen Mitgliedschaft: “Wir freuen uns sehr, mit den namhaften Expert*innen des DEGEMED-Verbandes in den Austausch zu den relevanten Themen in diesen dynamischen Zeiten zu gehen. Die erfolgreiche (Weiter-)Versorgung von Patient*innen während und nach der Pandemie ist unser gemeinsames Interesse. Die Gesundheitsbranche hat jetzt die Chance, Weichen zu stellen und Brücken zu bauen in eine resilientere, nachhaltigere und digitale Zukunft. Im Mitgliederkreis können wir nun den Anforderungen des neuen Reha-Bedarfs vorausschauend begegnen.” Der klinikübergreifende Austausch würde nützliche Erkenntnisse bringen, die alle in der Branche weiterbringen könne. Ein Webinar rund um das Thema „Tele-Reha-Nachsorge“ sei am 18. März mit namhaften Vertreter*innen der Branche geplant. Auch weitere Initiativen seien in Planung.
Über die DEGEMED
Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.
Über Caspar Health
Caspar Health ist eine digitale Therapieplattform, die von Rentenversicherungsträgern im Bereich Rehabilitation, Prävention und Nachsorge zugelassen wurde. Mit Hilfe von Caspar können medizinische Einrichtungen mit ihren Patient*innen Therapiemaßnahmen digital durchführen, Therapieerfolge nachhaltig verstetigen und die Qualität der empfangenen Gesundheitsleistung jederzeit sicherstellen. Die Software kann auf allen internetfähigen Endgeräten genutzt werden und findet dadurch eine sehr hohe Akzeptanz bei den Nutzer*innen. Caspar Health erfüllt alle Anforderungen der Deutsche Rentenversicherung an die Tele-Therapie. Das Management der Berliner GOREHA GmbH bilden die Geschäftsführer Maximilian Michels, Maximilian von Waldenfels, Benjamin Pochhammer und Dominik Blei.
Quelle: GOREHA GmbH, 24.02.2021

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Aroma-Therapie in der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein

Stationsleiterin der Privita-Station, Viktoria Söchting, an der Anrichte der Aromatherapie Foto: Asklepios

Patienten der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein kommen in den Genuss der Aroma-Therapie. Derzeit wird die Aromapflege anhand eines Pilotprojektes auf der Privita-Station im Alltag ausprobiert. Ziel ist es jedoch, die Therapie auf allen Stationen anzubieten.

Viktoria Söchting hat dazu ein Konzept entwickelt, nachdem sie vor fünf Jahren eine Fortbildung in der Aromapflege absolvierte. Sie liebt den Umgang mit Düften und engagiert sich darin, dies den Patienten näher zu bringen. Gerne setzt sie die Aroma-Therapie auch im privaten Bereich ein.

Die Stationsleitung kennt ihre Patienten auf der Station sehr gut und weiß genau, welche Therapieform wo und wie angewandt werden kann. Voraussetzung ist natürlich, dass Patienten es zulassen und damit einverstanden sind, und der Einsatz der Aroma-Therapie ärztlich abgestimmt ist.

Aromapflege kann in folgenden Bereichen angewendet werden:
– Raumbeduftung
– Hautpflege der intakten Haut
– Anwendungen zur Prophylaxe (zum Beispiel Dekubitus-Pneumonie-Kontrakturphylaxe)
– Pflegeindizierte Waschung

Sogar in Zeiten von Corona kann die Aromapflege bei erhöhter Keimbelastung helfen und gegenwirken.
So kann eine Beduftung im Raum eine Linderung für aufgeregte oder auch depressive, schläfrige Patienten hervorrufen. Man kann auch damit Angst und Schmerzen lindern.
In der Sterbebegleitung sind Patienten und Angehörige oft dankbar für das angenehme Ambiente eines wohltuenden Duftes.

Viktoria Söchting verwöhnt gerne die Patienten mit Düften, die schöne Erinnerungen hervorrufen. Eine ältere Dame schwärmte von riesigen, wohlriechenden Lavendelfeldern, die sie vor vielen Jahren in Frankreich gesehen hatte. Es wurde dann eine Waschung und Hautpflege mit Lavendel bei ihr durchgeführt und so schwelgte sie in Gedanken an dieses schöne Erlebnis.

Aromapflege kann die Stimmung und Motivation bei Patienten heben. Sie verbessert angenehm die Raumluftqualität und somit die erste Begegnung mit dem Klinikaufenthalt und der Raumluftdesinfektion. Die Ätherischen Öle fördern das Wohlbefinden und Stärken das Immunsystem.

Doch nicht nur Patienten profitieren von der Intensivierung der Pflegequalität, ganz besonders auch die Mitarbeiter der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein von der wohltuenden Wirkung der Düfte.
Ätherische Öle sind Bioprodukte und hochkonzentrierte Substanzen, die in den Pflanzenorganen gebildet werden. Sie verflüchtigen sich leicht, sind intensivduftende und vollständig verdunstende Flüssigkeiten. Im gesamten Pflanzengewebe befinden sich die Duftspeicher: in Blüte, Blätter, Harz, Frucht, Schote, Rinde, Holz, Wurzel, Nadeln, Beeren, Samen oder in der gesamten Pflanze.
Im Flur der Privita-Ebene hat Viktoria Söchting eine kleine Aroma- Station aufgebaut, wo sich Patienten und Mitarbeiter über verschiedene Düfte und über das gesamte Konzept informieren können. Die darauf stehende Duftlampe lässt im Stationsflur schon spüren, dass dort etwas Besonderes geboten wird.

Die Asklepios Neurologische Klinik Falkenstein ist eine Fachklinik für Neurologie und neurologische Rehabilitation. Sie wurde 1999 inmitten einer großen Parkanlage neu gebaut und hat sich seitdem zu einem führenden neurologischen Kompetenzzentrum entwickelt.

Auf 4 Stationen stehen insgesamt 155 Betten mit mehr als 30 Monitorplätzen zur Verfügung. Mit ca. 290 Mitarbeitenden behandeln wir Patienten sowohl in der akutmedizinischen Frührehabilitation (Phase B), als auch in der Rehabilitationsphasen C und D. Unsere Klinik verfügt über eine moderne Diagnostikabteilung und ist spezialisiert auf therapeutische Robotik. Wir arbeiten auf allen Stationen in interdisziplinären Teams aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten der Disziplinen Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Neuropsychologie. Die gesamte Klinik ist zertifiziert.

In den Klinikräumen befindet sich auch unser ambulantes Therapiezentrum auromed (ambulante Behandlung von Patientinnen und Patienten der Neurologie in den Disziplinen Physio-, Ergo- und Sprachtherapie).

 

Quelle: Asklepios, 19.02.2021

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Mit integrierter Versorgung zurück ins Leben

Bea Burke, Gesamtleitung Therapiebereiche, und Dr. Sven Jung, Chefarzt der Abteilung für BG Rehabilitation
Bildnachweis: Melina Kalwey, Bergmannsheil

BG Rehabilitation im Bergmannsheil neu aufgestellt

Menschen nach einem Arbeitsunfall oder einer berufsbedingten Erkrankung wieder fit machen für Beruf und Alltag: Das ist Zielsetzung der BG Rehabilitation am Bergmannsheil. Im April letzten Jahres hat das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil diesen zentralen Bereich neu aufgestellt und eine Abteilung für BG Rehabilitation aufgebaut (Chefarzt: Dr. Sven Jung). Jetzt wurde auch das Reha-Zentrum Bergmannsheil, das in die Abteilung integriert ist, inhaltlich neu ausgerichtet. Mit Bea Burke wurde eine neue Gesamtleitung für die Therapiebereiche eingestellt und damit der letzte Meilenstein der Neuorganisation erreicht.

Rund 100 Mitarbeiter bilden das Expertenteam
„Als BG Klinik ist die umfassende Behandlung und integrierte Rehabilitation von beruflich verletzten oder erkrankten Menschen unser zentraler Versorgungsauftrag“, sagt Dr. Tina Groll, Geschäftsführerin des BG Universitätsklinikum Bergmannsheil. „Wir haben uns in den letzten Monaten in diesem Bereich noch besser aufgestellt und werden in der neuen Struktur unsere Versorgungsleistungen im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren weiter ausbauen.“

Zum Team der Abteilung für BG Rehabilitation gehören Fachleute für Medizin und Psychologie sowie rund 90 Therapeutinnen und Therapeuten mit den Schwerpunkten Physiotherapie, Ergotherapie, Physikalische Therapie und Sporttherapie. Nach der Restrukturierung wurde das Team auf die drei neu geschaffenen Therapiebereiche Akutversorgung, BG Rehabilitation und Rückenmarkverletzte aufgeteilt.

Intensive stationäre Reha-Versorgung
“Unsere Abteilung bündelt und koordiniert alle rehabilitativen Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den Unfallversicherungsträgern und den beteiligten Fachabteilungen unseres Hauses“, erklärt Dr. Jung. „Im Fokus steht für uns stets die umfassende Rehabilitation der Patienten, damit sie sowohl im Beruf als auch privat ein möglichst aktives und selbstständiges Leben führen können.“ Daher hat das Bergmannsheil seine speziellen Rehabilitationsangebote im Bereich des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens deutlich ausgebaut. Dazu zählen beispielsweise die Reha-Programme der Komplexen Stationären Rehabilitation (KSR) und der Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung (BGSW). Darüber hinaus bietet die Klinik Sondersprechstunden für die verschiedenen Unfallversicherungsträger an. Schon vor Beginn der Corona-Pandemie hatte die Abteilung eine Online-Sprechstunde etabliert – auch dieses Angebot wurde jetzt weiter ausgebaut.

Menschen zurück ins Leben begleiten – mit allen geeigneten Mitteln
Die nächsten Ziele sind für Dr. Jung und sein Team bereits klar umrissen: „Wir werden vor allem im Bereich der arbeitstherapeutischen Reha-Verfahren unser Leistungsprofil stärken. Denn wir wollen immer besser werden für unsere Patientinnen und Patienten: Das ist unser zentrales Leitmotiv und unsere Verantwortung gegenüber den Menschen, die wir nach einem schweren Schicksalsschlag mit allen geeigneten Mitteln zurück ins Leben begleiten wollen.“

Über das Bergmannsheil
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil zählt zu den größten Akutkliniken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung verunglückter Bergleute begründet, vereint das Bergmannsheil heute 23 hochspezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeiter stellen die qualifizierte Versorgung von rund 84.000 Patienten pro Jahr sicher.

Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken. Die BG Kliniken sind spezialisiert auf die Akutversorgung und Rehabilitation schwerverletzter und berufserkrankter Menschen. In neun Akutkliniken, einer Klinik für Berufskrankheiten und zwei Ambulanzen versorgen über 14.000 Beschäftigte mehr als 560.000 Fälle pro Jahr. Träger der BG Kliniken sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Weitere Informationen: www.bergmannsheil.de, www.bg-kliniken.de

Fachlicher Ansprechpartner
Dr. Sven Jung
Chefarzt
Abteilung für BG Rehabilitation
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 302-6537
E-Mail: sven.jung@bergmannsheil.de

http://www.bergmannsheil.de – Website des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil

 

Quelle: idw-online.de, 18.02.2021

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Pandemie lässt Zahl der Schmerzpatienten steigen

Schmerzpatienten können an vielen Standorten von Paracelsus den Schmerzmedizinern vertrauen. Bildnachweis: Wilfried Gerharz

Psychische und körperliche Belastungen führen zur Entstehung neuer Schmerzen / Experten der Paracelsus-Kliniken raten zu rechtzeitiger Behandlung / Schmerztherapie in hochspezialisierten Kliniken läuft ohne Unterbrechung weiter

Osnabrück/Bremen, 18.02.2021 Die Zahl von Patienten mit Schmerzerkrankungen, die durch die Covid-19-Pandemie verursacht oder verschlechtert werden, steigt rasant. Darauf weisen Mediziner der Paracelsus-Kliniken hin, die sich auf die Behandlung von Schmerzpatienten spezialisiert haben. „Rund die Hälfte aller Patienten, die zu uns in die Schmerzambulanz kommen, zeigen derzeit bereits Beschwerden, die auf Belastungen durch die Pandemie zurückzuführen sind“, stellt Eva Maria Hoffmann, Chefärztin und Leiterin der Schmerzambulanz an der Paracelsus-Klinik Bremen, fest. Die Ursachen lägen einerseits auf orthopädischer Seite bedingt durch Bewegungsmangel im Winter-Lockdown und Fehlhaltungen im Homeoffice, andererseits seien sie zunehmend auch psychisch begründet, ausgelöst durch Depressionen, soziale Isolation, Arbeitsplatzprobleme, familiären Stress durch Kinderbetreuung und Homeschooling sowie Angst- und Belastungsstörungen. Kombinationen aus physischen und psychischen Belastungen seien an der Tagesordnung.

Pandemie belastet die Psyche
„Wir wissen heute, dass viele chronische Schmerzerkrankungen maßgeblich durch psychische Belastungen verstärkt, aufrechterhalten oder sogar verursacht werden“, so die Fachärztin für Anästhesiologie. „Wer zum Beispiel im Lockdown sprichwörtlich den Kopf vor Angst einzieht, eine schwere Last zu tragen hat oder große Probleme schultern muss, trägt schnell Schmerzen davon.“ Im Zuge der Pandemie habe sich die Zahl solcher psychosomatischen Fälle deutlich erhöht. Bei Patienten, die bereits vor der Pandemie in Behandlung waren, stellt die Ärztin darüber hinaus immer wieder Verschlimmerungen des Zustands fest, die indirekt durch die Pandemie verursacht werden. „Die Zahl der ambulanten Weiterbehandlungen über 6 Monate und Nachbehandlungen nach einer stationären Schmerztherapie ist deutlich gestiegen“, erklärt sie. „Das liegt daran, dass Angebote wie Reha-Sport oder medizinisches Gerätetraining und Vereinssport gar nicht mehr stattfinden, aber auch die Wartezeiten für einen Psychotherapieplatz sind viel länger.“

Noch mehr Fälle erwartet
Mittelfristig geht die Fachärztin noch von deutlich mehr Schmerzpatienten aus. „Wir rechnen mit einem erheblichen Nachhall-Effekt“, so Eva Maria Hoffmann. „Wir sehen derzeit leider immer wieder, dass sich Menschen mit Schmerzen nicht in stationäre Behandlung begeben, aus  Angst, sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus anzustecken. Das ist dank höchster Hygienestandards in unseren Kliniken unbegründet. Wer neu auftretende Schmerzen hat, die trotz hausärztlicher /orthopädischer Betreuung und körperlicher Aktivität nicht verschwinden, sollte frühzeitig in spezialisierte schmerztherapeutische Behandlung. Sonst droht die Gefahr, dass sie sich mit der Zeit immer weiter verschlimmern und chronifizieren. Die Angst führt sogar dazu, dass Krebserkrankungen nicht rechtzeitig erkannt und erst verspätet behandelt werden.“ In der Paracelsus-Klinik Bremen habe man in der Ambulanz eigens verlängerte Sprechzeiten mit einem minutengenauen Takt eingerichtet, um die Zahl der Patienten im Wartebereich zu verringern.

Stationäre Hilfe bei Schmerzen
An den Paracelsus-Kliniken, die in gleich sieben ihrer aktuell 14 Akut- und Fachkliniken und in allen 10 Rehabilitations-Kliniken auf die therapeutische Behandlung von Schmerzen spezialisiert sind, laufen die Behandlungen auch während der Corona-Pandemie unter Berücksichtigung der Hygieneregeln weiter. Bei allen Schmerzen des Rückens, der Nerven, der Gelenke und des Kopfes sowie vielen Formen der Migräne gibt es in den Kliniken und Rehaeinrichtungen ausgezeichnete Diagnostik und maßgeschneiderte, individuelle Behandlung – passend für jeden einzelnen Schmerzpatienten.

Bundesweit bieten die Paracelsus-Kliniken darüber hinaus die Multimodale stationäre Schmerztherapie an, ein Therapieangebot für Menschen mit chronischen Schmerzen. Es wendet sich an Patienten, bei denen der Schmerz die Arbeit, den Alltag, die Freizeit und das soziale Leben einschränkt. Zu den therapeutischen Angeboten gehören neben Anpassung der Schmerzmedikation auch invasive Verfahren wie sonographiegestützte Injektionstherapie, Physio- und Ergotherapie, psychologische Beratung und Entspannungsmethoden. Aber auch spezielle Angebote: So gibt es in Adorf Laseranwendungen, Aromatherapie und die Manual-Therapie Therapeutic Touch, in Bremen Kunsttherapie und Blutegel-Therapie (die Theatertherapie ist coronabedingt pausiert), in Hannover Musiktherapie, in München Qi Gong, Genusstraining und Feldenkrais und in Zwickau Sozial- und Ernährungsberatung sowie Arbeitsplatztraining. Die Paracelsus-Klinik in Düsseldorf-Golzheim schließlich ist seit vielen Jahren und als eines der ersten Krankenhäuser Deutschlands als schmerzarmes Krankenhaus zertifiziert mit dem Ziel, alle Patienten/innen mit akuten Erkrankungen oder nach Operation schmerzarm und zufrieden zu entlassen.

Multiprofessionelle Suche nach den Ursachen
In den Akuthäusern, Rehakliniken und Gesundheitszentren von Paracelsus werden akute und chronische Schmerzen nicht nur symptomatisch behandelt, sondern auch ihre Ursachen untersucht, damit die Patientinnen und Patienten wieder „zurück ins Leben“ mit weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität können. Ein multiprofessionelles Schmerz-Team aus Fachärzten, Speziellen Schmerztherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten, Schmerzpsycholog/innen, Pflegefachkräften und besonders ausgebildeten Pain Nurses beschäftigt sich intensiv mit den Patienten und deren Schmerz. In dem Wissen, dass bei chronischen Schmerzen nur ein passender Behandlungsmix Linderung bringen kann, weil körperliches und psychisches Leid zusammenhängen, werden bei Paracelsus individuelle Wege gesucht, um ihn zu bekämpfen und mit ihm besser umgehen zu können – von der ersten Anamnese über die ausgiebige Diagnose und passende Therapie bis hin zu vielfältigen Reha-Maßnahmen.

Folgende Kliniken von Paracelsus sind auf die Behandlung von Schmerzen spezialisiert:

Paracelsus-Kliniken Deutschland
Die Paracelsus-Kliniken zählen mit 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus-Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus-Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.

 

Quelle: Paracelsus Kliniken, 18.02.2021

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Paracelsus-Kliniken Bad Essen als familienfreundlicher Arbeitgeber rezertifiziert

Tobias Brockmann, Geschäftsführer der Paracelsus Reha-Kliniken, freut sich gemeinsam mit Nadine Sandmann, Qualitätsmanagemenbeauftragte der Kliniken Bad Essen, über die Auszeichnung. Bildnachweis: Judith Schwertmann, Paracelsus-Kliniken Bad Essen

Bad Essener Kliniken erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber in der Region Osnabrück ausgezeichnet / Beitritt zum Familienbündnis der Region Osnabrück

Bad Essen, 17.02.2021. Nach erfolgreich durchlaufenem Re-Zertifizierungsprozess und Auditierung für die Wiederauszeichnung dürfen die Paracelsus-Kliniken Bad Essen die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber in der Region Osnabrück“ für weitere drei Jahre führen. Die Vergabe erfolgt über den Landkreis Osnabrück und eine Auswahljury des Arbeitskreises Familienfreundliche Arbeitgeber.

Mit der Wiederauszeichnung unterstreichen die Bad Essener Kliniken die konzernweite Unternehmensphilosophie als „Paracelsus Gesundheitsfamilie“. Die Kliniken in Bad Essen sind geprägt von einer persönlichen Atmosphäre und einem familiären Miteinander. Sowohl in der Versorgung der Patienten als auch zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen sich und fühlen sich miteinander verbunden. Nicht zuletzt ein Grund, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig mehr als zwanzig Jahre für die Bad Essener Kliniken tätig sind. „Neben einer bestmöglichen medizinisch-psychotherapeutischen Versorgung der Patienten ist mir wichtig, Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen, die die ganz individuellen Lebensentwürfe des Einzelnen unterstützen“, betont Tobias Brockmann, Geschäftsführer Paracelsus-Kliniken Bad Essen: „Nehmen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren persönlichen Lebenslagen wahr, fühlen sie sich wohl, kommen sie gerne und mit Engagement zur Arbeit.“ Die Wiederauszeichnung bestätige den eingeschlagenen Weg und bestärke den Ausbau weiterer Maßnahmen und Themenfelder.

Familienfreundliche Angebote in Bad Essen
Zu den bereits umgesetzten familienfreundlichen Angeboten zählen die Möglichkeit zur Nutzung einer Kindernotfallbetreuung über den Landkreis Osnabrück, die Umsetzung individueller Arbeitszeitmodelle, Corporate Benefits, Führung in Teilzeit oder auch die Unterstützung des mobilen Arbeitens von zu Hause aus. Durch vier Reha-Kliniken an einem Standort ergeben sich zudem individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Ergänzend wurden in den vergangenen Wochen Familienbeauftragte am Standort benannt, die zukünftig als Ansprechpartner für neue Ideen oder für Lösungsansätze bei Schwierigkeiten fungieren.  Mehr individuelle Unterstützung und Flexibilität fordert insbesondere die derzeit andauernde Pandemie-Zeit. Sei es der schnelle Wechsel ins Homeoffice, die Zusammenarbeit über Microsoft Teams oder digitale Meetings.

Beitritt zum Familienbündnis der Region Osnabrück
Zeitgleich mit der Re-Zertifizierung sind die Bad Essener Kliniken ebenfalls Mitglied im Familienbündnis der Region Osnabrück geworden. „Wir wollen unser Leitbild „Paracelsus Gesundheitsfamilie“ immer mehr mit Leben füllen. Mit unserem Beitritt zum Familienbündnis der Region Osnabrück freuen wir uns auf den Austausch verbunden mit kreativen Ideen und wertvollen Impulsen“, fasst Brockmann die Beweggründe zusammen. Im Bündnis versammeln sich Akteure aus verschiedenen Bereichen, wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, die Familienfreundlichkeit zu verbessern. Besonders der Austausch unter den Akteuren über innovative Ideen, Lösungsansätze oder gemeinsame Veranstaltungen für mehr Familienfreundlichkeit steht im Fokus der Mitgliedschaft.

Quelle: Paracelsus, 17.02.2021

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Kur + Reha GmbH startet mit innovativer Patienten-App

Freiburg/Buckow, 17.02.2021: Die Rehaklinik Waldfrieden in Buckow (Märkische-Schweiz) stellt Ihren Patientinnen ab sofort eine neue App im Rahmen ihres Aufenthaltes zur Verfügung. Die Patienten-App des Kölner Unternehmens m.Doc wird sukzessive auch in den weiteren Kliniken der Kur + Reha GmbH eingeführt werden.

Direkt mit dem Einladungsschreiben, das alle Patientinnen vor ihrem Klinikaufenthalt erhalten, wird die Veränderung sofort sichtbar. Statt der bisher rund 16 Seiten, erhalten die Empfänger*innen nur noch drei Seiten per Post. Darin sind auch die persönlichen Zugangsdaten zur App enthalten, die für Android- (Google Play Store) und iOS (App Store) Smartphones, Tablets oder auch Computer kostenfrei geladen werden kann. Ist kein Endgerät vorhanden, besteht weiterhin die Möglichkeit, sich alle Unterlagen auch per Post zusenden zu lassen.
„Für unsere Patient*innen und uns ist die Patienten-App von m.Doc ganz klar ein Gewinn. Damit geben wir Ihnen ein intuitives, hilfreiches Werkzeug an Hand, das sie während ihres Aufenthalts bei uns immer begleitet und auf dem neuesten Stand hält. Die Patient*innen bleiben gut informiert und wir haben immer die Möglichkeit, auf Änderungen flexibel und ohne Zeitverlust zu reagieren. Auch im Anschluss an den Aufenthalt können über die App z.B. Befragungen durchgeführt und die Patient*innen in der Nachversorgung unterstützt werden“, erläutert Melcher Franck, Geschäftsführer der Kur + Reha GmbH.

Durch die Einführung der App entstehen zahlreiche Vorteile für die Anwenderinnen in den Kliniken. So ist z.B. der Therapieplan direkt bei Ankunft in der Klinik schon auf dem aktuellen Stand eingespielt und auch andere hilfreiche Informationen – wie z.B. Speiseplan oder Kontaktdaten – sind, dank der App, immer verfügbar. Zudem können bereits vor der Anreise die benötigen Fragebögen in der App digital ausgefüllt und Checklisten abgearbeitet werden. Das spart Zeit und ermöglicht ein entspannteres Ankommen in der Rehaklinik. Zugriffskontrolle und Datenspeicherung der App erfüllen dabei die höchstmöglichen Sicherheitsstandards.

Bereits seit 1995 ist die Kur + Reha GmbH mit Ihren Angeboten im Internet aktiv und baut ihre digitalen Aktivitäten seither in allen Bereichen aus. 2020 wurde das Unternehmen als „Digital-Champion“ und Branchensieger im Bereich Rehakliniken von Focus Money ausgezeichnet. Weitere Infos zur Patienten-App gibt es auf: www.klinikwaldfrieden.de/patienten-app/patienten-app

 

Quelle: Kur + Reha GmbH, 17.02.2021

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17. Deutscher Reha-Tag: Dimensionen von Teilhabe psychisch kranker Menschen

Der Deutsche Reha-Tag findet jedes Jahr rund um den vierten Samstag im September statt. Die bundesweite Auftaktveranstaltung 2020 musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden und findet nun als digitaler Reha-Fachkongress am 24. Februar 2021 statt. Vorträge, Diskussionen und Workshops rücken psychische Erkrankungen bei der geriatrischen, neurologischen, psychosomatischen und suchtspezifischen Rehabilitation in den Fokus. Die Alexianer Krefeld GmbH hat die Programmplanung sowie Organisation und Durchführung der ganztägigen Veranstaltung übernommen.

Die Zahlen von Erwerbsunfähigkeit und Arbeitsunfähigkeitstagen auf Grund von psychischen Beeinträchtigungen steigen. Experten aus Wissenschaft und Forschung gehen bereits jetzt von der Annahme aus, dass in Folge der Corona-Pandemie die Zahl psychischer und psychosomatischer Erkrankungen sogar weiter ansteigen wird.

“Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eine Rehabilitation zu einer umfassenden Teilhabe beitragen kann. Eine frühe Diagnose und eine entsprechende Therapie können den Patienten dabei helfen, möglichst aktiv wieder am Leben teilzunehmen. Inzwischen gibt es zahlreiche und unterschiedliche Therapieangebote”, so Peter Weiß, MdB, Schirmherr des 17. Deutschen Reha-Tages und Vorsitzender der Aktion Psychisch Kranke in seinem Grußwort.

Die Alexianer Krefeld GmbH mit ihren Rehabilitationszentren am Standort in Krefeld gehört zu den Spezialanbietern, die mit passgenauen Reha-Maßnahmen Patientinnen und Patienten bei der Bewältigung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen unterstützen. Ein besonderes Merkmal des Standortes Krefeld ist die Verknüpfung von Krankenhausakutbehandlungen mit einer sektorenübergreifenden Fallsteuerung in die medizinische und berufliche Rehabilitation sowie in die Eingliederungshilfe.

Wie kann die Rehabilitation zur Bewältigung psychischer Beeinträchtigungen und zur Sicherung einer umfassenden Teilhabe beitragen? Dieser zentralen Frage gehen Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis nach. Referenten sind – neben Heinz-Josef Kessmann, Diözesancaritasdirektor und Schirmherr Peter Weiß MdB, die das Grußwort sprechen – Prof. Dr. med. Robert Bering, Chefarzt der Rehabilitationsklinik für Psychotraumatologie, Krankenhaus Maria-Hilf, Alexianer Krefeld GmbH sowie Dr. med. Matthias Franz Hauptreferent Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Düsseldorf. Die Themen von Fachvorträgen, Impulsreferaten und Workshops widmen sich den aktuellen Herausforderungen, Lösungsansätzen und Perspektiven zur Sicherung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Der jährlich stattfindende Deutsche Reha-Tag ist ein Aktionsbündnis von mehr als 20 Institutionen, Organisationen und Verbänden aus allen Bereichen der Rehabilitation. Zum Kreis des Aktionsbündnisses gehören das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, sowie Betroffenenverbände, Leistungsträger und Leistungserbringer. Informationen über die aktuelle Zusammensetzung unter www.rehatag.de

Initiatorenkreis Deutscher Reha-Tag
c/o Antonia Walch
Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
+49 30 2400899-0
info@rehatag.de
www.rehatag.de

 

Quelle: presseportal.de, 16.02.2021

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Birgit Richter kehrt als Kaufmännische Leiterin an die AHG Klinik Waren zurück

Birgit Richter, Kaufmännische Leiterin der AHG Klinik Waren (Bildrechte: Birgit Richter)

In der AHG Klinik Waren löste Birgit Richter zum 1. Januar Dr. Sophie Muriel Giessner als Kaufmännische Leiterin ab. Das Haus ist der erfahrenen Managerin wohlbekannt: Vor 20 Jahren legte sie dort den Grundstein für den heutigen Erfolg.

Nachdem sie das Haus schon einmal 15 Jahre geführt hatte, kehrte Birgit Richter zum Jahresanfang als Kaufmännische Leiterin an die AHG Klinik Waren in Mecklenburg-Vorpommern zurück. Die Klinik, die heute zu MEDIAN gehört, ist eine Rehabilitationsfachklinik zur Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. „Früher war das Haus eine Naturheilkundeklinik für Selbstzahler. Doch nachdem die Deutsche Rentenversicherung im Jahr 2000 Bedarf an Psychosomatik-Betten anmeldete, wurde ich als Verwaltungsdirektorin mit der Neuausrichtung beauftragt“, erzählt Birgit Richter. Sie strukturierte die Klinik mit 200 Behandlungsplätzen um, rekrutierte mit dem damaligen Chefarzt Personal, machte das Haus bei Zuweisern bekannt, etablierte ein Qualitätsmanagement und rückte das Thema Familienfreundlichkeit – sowohl für Mitarbeitende als auch für Patienten – in den Blick. „Wir waren damals in vielerlei Hinsicht Vorreiter. Es war eine intensive Zeit und eine tolle Erfahrung“, sagt sie rückblickend und freut sich, dass viele Kolleginnen und Kollegen von einst sie auch jetzt wieder in Waren begrüßten.

Wirtschaftlicher Erfolg gepaart mit hoher Patienten-, Kostenträger- und Mitarbeiterzufriedenheit
Vorschusslorbeeren will die erfahrene Klinikmanagerin dennoch nicht. „Seither ist viel Zeit vergangen, wir gehören zu einem anderen Unternehmen und müssen andere Anforderungen erfüllen. Trotzdem freue ich mich natürlich, dass die alten, aber auch die neuen Kollegen mich so herzlich willkommen geheißen haben.“ Der neuen Herausforderung sieht sie mit Freude, Respekt und Spannung entgegen und zitiert dazu Voltaire: „Das Schicksal wird schon seine Gründe haben.“

Bei ihrer Arbeit ist der gebürtigen Mecklenburgerin der enge Kontakt mit den Mitarbeitenden wichtig, den sie am liebsten im persönlichen Gespräch sucht. „Mein Ziel ist wirtschaftlicher Erfolg gepaart mit Serviceorientierung und einer hohen Patienten- Kostenträger- und Mitarbeiterzufriedenheit“, bringt die Kaufmännische Leiterin es auf den Punkt. Vor ihrem Neustart bei MEDIAN leitete Birgit Richter seit 2016 als Verwaltungsdirektorin das Tessinum in Tessin nahe Rostock. Dort war sie für 300 Beschäftigte in verschiedenen Unternehmensteilen verantwortlich, darunter eine geriatrische Rehabilitationsklinik, ein Pflegeheim sowie ein ambulanter Alten- und Pflegdienst- Außerdem verantwortete sie die Vermietung verschiedener Objekte, darunter Wohneinheiten für Betreutes Wohnen sowie eine Physio- und Ergotherapie-Praxis. Multitasking war also gefragt, doch darin hatte sich die gelernte Bankkauffrau bereits während ihres berufsbegleitenden BWL-Studiums in Rostock und Potsdam geübt.  Mit zwei kleinen Kindern und ihrem Beruf forderte ihr dies einiges ab.

Die Kinder sind inzwischen erwachsen und haben Birgit Richter – zusammen mit den Kindern ihres jetzigen Mannes – vier Enkel im Alter zwischen drei und 17 Jahren beschert. „Privat genieße ich das Oma-Sein“, sagt sie. Auch im Garten werkele ich zur Entspannung gerne herum, lese oder gehe mit meinem Mann auf Reisen. Bis vor fünf Jahren fuhr er als Leitender Technischer Offizier zur See und ich begleitete ihn auf etlichen Reisen überall in der Welt. Heute arbeitet er ebenfalls in verantwortungsvoller Position hier im Norden und wir genießen die gemeinsamen Urlaube umso mehr.“ Sehnsüchtig erwarten beide daher den Sommer und damit hoffentlich auch ein Ende der strengen Corona-Beschränkungen. Dann könnte es für die Toskana-Liebhaber wieder gen Süden gehen – am liebsten mit Zwischenstopp zum Wandern in Südtirol.

Die AHG Klinik Waren
Die AHG Klinik Waren ist eine Fachklinik für psychosomatische Rehabilitation und Verhaltensmedizin mit mehr als 20-jähriger Erfahrung. Als eine von wenigen Einrichtungen ihrer Art in Mecklenburg-Vorpommern bietet sie Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet mit einem verhaltenstherapeutischen Konzept eine stationäre psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung. Schwerpunkte bilden unter anderem die Therapie von chronischen Schmerzsyndromen sowie die Behandlung von Mobbingbetroffenen und Patienten mit Essstörungen. Die modern ausgestattete Klinik hat 200 Plätze in Einzel-, Doppel- und Familienzimmern und liegt im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Begleitende Kinder werden in der klinikeigenen Kinderbetreuung „Die kleinen Piraten“ durch ausgebildete Erzieherinnen betreut oder können in Waren und Umgebung die Schule besuchen.

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019/2020 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Rehakliniken auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 36 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2021 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätzen sowie ca. 15.000
Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

Quelle: MEDIAN, 16.02.2021

 

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