Redaktion RehaNews24

 

Fahrdienst eines ambulanten Rehabilitationszentrums benötigt personenbeförderungsrechtliche Genehmigung

Die Beförderung von Patienten von ihrer Wohnung zu einer ambulanten Rehabilitationseinrichtung und zurück durch deren eigenen Fahrdienst ist nach dem Personenbeförderungsgesetz genehmigungspflichtig. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Geklagt hatte die Betreiberin eines Gesundheitszentrums, die durch Vereinbarung mit den Kostenträgern für ambulante Nachsorgeleistungen verpflichtet ist, Fahrten der Patienten von deren Wohnung und zurück durch einen Fahrdienst oder im Wege der Kostenerstattung sicherzustellen.

Die Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts finden Sie hier: Pressemitteilung_Nr._342019__Bundesverwaltungsgericht

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Reha-Wirtschaftstag 2019 am 10.12. in Berlin

Der Reha-Wirtschaftstag des DKI und der Fachgruppe Rehabilitation des VKD und der DEGEMED hat sich als wichtiger und beliebter Branchen-Treffpunkt für Rehabilitationseinrichtungen etabliert.
Nutzen auch Sie den “Reha-Wirtschaftstag 2019”, um Ihre Einrichtung betriebswirtschaftlich und organisatorisch optimal auszurichten, und tauschen Sie sich hierüber im Kollegenkreis aus.
Ihr Nutzen
  • Unsere Experten aus der Praxis stellen Ihnen die neuesten Entwicklungen und maßgebliche Erfolgsfaktoren zu aktuellen Handlungsfeldern der Rehabilitationseinrichtungen vor.
  • Seien Sie dabei bei einem der wichtigsten Treffpunkte des Jahres für professionelle Gestalter aus Rehabilitationseinrichtungen!

Inhalt

  • Gesundheitspolitischer Ausblick 2020-2030: Gesetze, Initiativen, Reformen
  • Die Personalsituation in Rehabilitationseinrichtungen
  • Lösungsvorschläge zu aktuellen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen für Rehabilitationskliniken

 

Das detaillierte Programm der Konferenz finden Sie hier: https://files.dki.de/downloads/2722.pdf

Quelle: DKI, 12. Juni 2019

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Gesundheit für alle!? Benachteiligungen erkennen – Handlungsspielräume nutzen

DVSG-Bundeskongress 2019

International und national sind soziale und gesellschaftliche Ungleichheit und deren Auswirkungen auf die Gesundheit bestimmter Bevölkerungsgruppen wissenschaftlich belegt. In Deutschland verdeutlicht die Gesundheitsberichterstattung des Bundes, dass sich soziale Benachteiligung auf Gesundheitschancen und Lebenserwartung auswirkt. Für Fachkräfte der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit zeigen sich die Ursachen und Wechselwirkungen von sozialer Lage und Gesundheit in vielfältiger Weise, gestützt auf Erfahrungen aus der täglichen Praxis und aufgrund sozialarbeitswissenschaftlicher Befunde: Menschen in Armut, einem Leben am Rande der Gesellschaft, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen und Behinderung sind gesundheitlich benachteiligt.

Um gerechtere Chancen auf Gesundheit zu ermöglichen, müssen die gesellschaftlichen Verhältnisse  für alle und insbesondere die in sozial und gesundheitlich prekären Lebenslagen lebenden Menschen, entsprechend ausgebaut werden, um bessere Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Unterstützung zu schaffen. Es gibt vielfältige  Aktivitäten, Projekte, Programme und Aktionspläne, um sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit entgegenzuwirken: von Gesundheitsregionen und anderen kommunalen Strategien bis hin zu Angeboten für vulnerable Gruppen wie Menschen ohne Versicherungsstatus, Migrant*innen  sowie in Armut und Ausgrenzung lebende Menschen. Aus Sicht der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit gelingt die Verminderung von gesundheitlicher Benachteiligung nur nachhaltig, wenn Interventionen zur Verhinderung und Bewältigung sozialer Probleme partizipativ und lebensweltorientiert geplant und umgesetzt werden und auf die Veränderung von Verhältnissen abzielen. Menschen stehen in ständiger Interaktion mit ihrer sozialen und natürlichen Umwelt. Genau mit diesem Fokus setzt gesundheitsbezogene Soziale Arbeit an:

  • Wie wirkt sich die soziale Lage auf die Gesundheit von Menschen aus oder wie wirkt die gesundheitliche auf die soziale Lage?
  • Welche sozialen, ökonomischen und umweltbezogenen Faktoren wirken auf Lebensweisen und Lebenslagen von Menschen?
  • Wie können gute Lösungen und Handlungsspielräume gestaltet sein, um mit Ungleichheiten umzugehen und diese nachhaltig zu vermeiden?
  • Wie finden Aktionspläne, Programme, Projekte usw. im Alltag Anwendung?
  • Wie, wann und wodurch wirken diese Maßnahmen?

Auf der Einzelfallebene beschäftigt die Fachkräfte Sozialer Arbeit insbesondere die Frage, durch welche konkreten Maßnahmen und Angebote Menschen in ihrer Lebenswelt befähigt und gefördert werden, ihre Handlungsspielräume zu erweitern und zu nutzen. Durch individuelle Fallarbeit eröffnet sie Menschen die Chance gesund zu bleiben bzw. mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in einem gelingenden Alltag zu leben. Daneben ist die sozialräumliche Gestaltung von Rahmenbedingungen auf Systemebene von entscheidender Bedeutung, um Interventionen umsetzen zu können.

Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit nutzt dazu ihre verschiedenen theoretischen und methodischen Zugänge zu den gesundheitsbezogenen Interventionen sowie im Rahmen der Gesundheitsförderung und der gesundheitsbezogenen Prävention.

Vor diesem Hintergrund werden beim DVSG-Bundeskongress 2019 unter anderem nachfolgende Beiträge im Mittelpunkt des interdisziplinären Austausches und der Diskussion stehen:

  • Studien-, Praxisforschungsprojekte und Praxisbeiträge, die die sozialen Determinanten für die Gesundheits- und Krankheitsentwicklung beleuchten
  • Praxisprojekte der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit, die zur Vermeidung oder zum Abbau sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit beitragen, biopsychosoziale Folgen von gesundheitlichen und behinderungsbedingten Beeinträchtigungen verhindern oder reduzieren
  • Forschungsbeiträge, die die Wirkung von Interventionen Sozialer Arbeit zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheit belegen
  • Projekte, die Praxis und Theorie miteinander verknüpfen (Lehre und Forschung in die Praxis/Praxis in die Lehre und Forschung)
  • Beiträge, die veränderte Rahmenbedingungen zur Verwirklichung von Teilhabechancen und Chancengleichheit mit  Beteiligten aus Politik, Gesellschaft (Selbstvertretung) und Sozialer Arbeit thematisieren
  • Forschungs- oder Praxisprojekte aus der Sozialen Arbeit mit thematischem Bezug zu einzelfallbezogenen, sozialräumlichen oder gesellschaftlichen Folgen sozialer Ungleichheit
  • Erkenntnisse, Handlungs- und Lösungsansätze für mehr gesundheitsbezogene Chancengerechtigkeit auf der Grundlage von Fallkonstellationen, Lebenslagen oder Teilhabeverwirklichungen

Termin:
14. und 15. November 2019

Veranstaltungsort:
Kongress Palais Kassel
Holger-Börner-Platz 1
34119 Kassel

Quelle: https://dvsg.org/dvsg-bundeskongress

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Gemeinsamer Qualitätskongress von DEGEMED und Fachverband Sucht (FVS) am 23. und 24.09.2019

                              

 

Themen

  • Qualität und Patientensteuerung
    – DRV-Belegungssteuerung: Zwischenbericht Machbarkeitsstudie
  • Datenschutz
  • Anforderungen an Dokumentationen von Behandlungen und Aufklärungsmaßnahmen in der medizinischen Reha aus haftungsrechtlicher Sicht
  • Dokumentenmanagement in der Reha
  • Exkurs Digitalisierung im Gesundheitswesen
  • Entlassmanagement der GKV
    – Erfahrungsbericht einer Reha-Einrichtung
  • Qualitätsmanagement der DRV
    – Einführung eines Strukturierten Qualitätsdialogs – Projektbericht
  • DRV: Rehabilitandenbefragung/Risikoadjustierung
    – Aktuelle Entwicklungen und Folgen für Reha-Einrichtungen
    – Wie kann ich meine Kennzahlen verbessern? Handlungsoptionen für QM-Beauftragte
  • Public Reporting
    – Nutzung von Daten aus dem QS-Rehaverfahren
    – Online-Reputationsmanagement – Best practice in der Reha

 

Detaillierte Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung und auf der Webseite www.degemed.de.

 

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Definition des Burn-out im ICD-11 ist unzureichend

Prof. Dr. Dr. Stefan Nagel

Ein Interview mit Dr. med. Dr. phil. Stefan Nagel, Chefarzt der Abteilung Psychosomatik der MEDIAN Klinik Heiligendamm, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, Sozialmedizin, Sprecher des Medical Board Psychosomatik der MEDIAN Kliniken

In der Fachwelt viel beachtet hat die 72. Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) in der vergangenen Woche die überarbeitete Version des internationalen Klassifikationssystems der Krankheiten, ICD-11 ( englisch: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems), verabschiedet, die ab 2022 den seit 1992 bestehenden Katalog der 55.000 Krankheiten, Symptome und Verletzungsursachen ablösen soll. Darin enthalten ist zum ersten Mal auch eine Definition des Burn-out als Faktor, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Bisher war Burn-out zwar in der ICD-10 enthalten (Z73), aber nicht in einer krankheitsspezifischen Form. Die WHO hat jetzt Burn-out als Syndrom definiert, das im Zusammenhang mit Belastungen bei der Arbeit steht, als „chronischer Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird.” Das ist nicht unumstritten, denn die Dimension des Burn-out bei nicht-berufstätigen Menschen – ausgelöst zum Beispiel in der Familie durch Belastungen bei der Kindererziehung oder Pflege Angehöriger – wird dabei außen vor gelassen. Ein Interview mit Dr. med. Dr. phil. Stefan Nagel, Chefarzt der Abteilung Psychosomatik der MEDIAN Klinik Heiligendamm:

Frage: Herr Dr. Nagel, reicht die Definition der WHO für Burn-out aus?

Dr. Dr. Stefan Nagel: Die Art und Weise, wie das sogenannte Burn-out nun voraussichtlich in der ICD-11 platziert und definiert werden wird, finde ich außerordentlich problematisch. Die WHO definiert, das Gefühl des Ausgebranntseins resultiere aus chronischem Stress am Arbeitsplatz, der unter anderem zu einer negativen Einstellung zum Job und geringerer Leistungskraft führen könne. Das wird der Krankheit nicht gerecht.

Frage: Was konkret kritisieren Sie?

Dr. Dr. Stefan Nagel: Die Definition greift zu kurz. Eine Krankheit, die ausschließlich im beruflichen Zusammenhang auftritt, scheint es mir wohl kaum zu geben. Zumindest müsste dann geklärt werden, welche besonderen Ursachen denn die berufliche Welt besitzt, dass es nur dort zu einem entsprechenden Krankheitsbild kommen kann. Rein faktisch widerspricht dem auch die Tatsache, dass das, was wir bisher als Burn-out bezeichnen, zunächst besonders oft und stark ausgeprägt bei pflegenden Angehörigen im Privatbereich beobachtet wurde und dort, wie bei allen helfenden Tätigkeiten, egal ob im beruflichen oder privaten oder ehrenamtlichen Kontext, bis heute vermehrt auftritt. Es dürfte dann aber nicht mehr diagnostiziert werden, sobald eine Helfertätigkeit keine berufliche mehr ist. Das ist auf mehreren Ebenen widersinnig.

Frage: Nun ist der Bezug auf Stress ja recht weitläufig zu verstehen. Ist das nicht ein Schritt in die richtige Richtung?

Dr. Dr. Stefan Nagel: Der reine Bezug auf Stress erscheint mir je nachdem, wie dieser Stress definiert wird, ebenfalls fragwürdig, da Burn-out nicht so sehr Folge einer Überlastung durch äußere Faktoren, sondern viel mehr durch innere und emotionale Überlastungsfaktoren und Konflikte gekennzeichnet ist, die nicht mehr „erfolgreich bearbeitet“ werden können, wie eben z. B. der moralische Druck bei der Pflege von nahen Angehörigen, was zu einer Stressverdopplung im Sinne von äußerem Stress durch die Pflegeanforderung und innerem emotionalem Stress führt. Damit ergibt sich ein weiteres Mal die Frage, wieso das denn nur im beruflichen Leben möglich sein soll und nicht gerade auch bei „Erfahrungen in anderen Lebensbereichen“ oder bei einer Kombination aus beruflichen und privaten Belastungsfaktoren.

Frage: Das heißt, die Definition ist auch zu ungenau und einseitig?

Dr. Dr. Stefan Nagel: Ja, sie geht ins Paradoxe. Denn die isolierte Nicht-Bewältigung einer angeblich ausschließlich beruflichen Stresssituation zu einer eigenständigen Krankheit zu erklären, sie aber gleichzeitig nicht mehr bestimmten Merkmalen dieses Arbeitslebens zuzuschreiben, sondern lediglich als „Versagen“ des Einzelnen aufzufassen, stellt einerseits einen Widerspruch in sich selbst dar und ist zum anderen eine in ethischer Hinsicht äußerst problematische Aussage, denn es gibt laut der bis jetzt bekannten Formulierung in der zukünftigen ICD-11 dann ja kein pathogenes Maß an externem beruflichen Stress mehr, sondern nur noch fehlende Coping-Strategien. Es gibt also nur noch eine Pathologie beim Einzelnen, die dann auch nur bei ihm bekämpft werden muss, indem ihm die entsprechenden Bewältigungsstrategien therapeutisch „beigebracht“ werden. Nebenbei gesagt: Wieso ihm diese persönlichen Fähigkeit gleichzeitig nur im Beruf fehlen sollen, bleibt ungeklärt.

Frage: Wie sieht es denn in der Praxis aus? Gibt es da nicht doch eine Trennung zwischen beruflichem und privatem Burn-out?

Dr. Dr. Stefan Nagel: Nein, definitiv nicht. Häufig haben Burn-out-Patienten je nach Erkrankungsstadium gerade keine ausreichende „geistige Distanz“ oder „negative Haltung“ zu ihrem Berufsleben. Häufig ist ihre Leistungsfähigkeit eben nicht nur beruflich eingeschränkt, sondern betrifft alle Lebensbereiche. Eine isolierte berufliche Eingeschränktheit, die im Privatbereich nicht existiert, ist kaum beobachtbar, von der Logik her eher unwahrscheinlich und, falls sie dennoch auftritt, eher anderen Krankheitsbildern zuzuordnen.

Frage: Das heißt, die WHO muss aus Ihrer Sicht an dieser Stelle noch einmal nacharbeiten?

Dr. Dr. Stefan Nagel: Auf jeden Fall. Es gilt gerade beim Thema Burn-out noch wesentlich mehr Aspekte zu berücksichtigen als nur das Berufsleben. Allein die bisherige Diskussion, ob Burn-out nicht eine Unterform einer Depression darstellt, bleibt weiterhin ungeklärt. Stattdessen wird einfach ein schlecht und fragwürdig definiertes neues Krankheitsbild ohne Einordnung in die bisherigen Konzepte psychischer Erkrankungen etabliert. Das gilt sogar für das Stress-Modell, denn dort gab es bisher keine Beschränkungen ausschließlich auf den beruflichen Bereich. Stress ist im bisherigen Modell grundsätzlich ein ubiquitäres Phänomen. Für mich ist die Definition de Burn-out in der ICD-11 unvollständig, einseitig und wenig hilfreich. Hier besteht nach meiner Auffassung Korrekturbedarf.

Pressekontakt:
MEDIAN Kliniken
Leiterin Marketing, Kommunikation & CRM
Magdalena Nitz
Franklinstraße 28-29, 10587 Berlin
Tel: +49 (30) 530055-161
E-Mail: magdalena.nitz@median-kliniken.de
Web: www.median-kliniken.de

Dr. med. Dr. phil. Stefan Nagel
FA f. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Sozialmedizin
Chefarzt Abteilung Psychosomatik
MEDIAN Klinik Heiligendamm
Kinderstrand 1
18209 Heiligendamm
Tel: 038203/44-604
E-Mail: Stefan.Nagel@median-kliniken.de
Web: www.median-kliniken.de

Link zur Klinik: https://www.median-kliniken.de/de/median-klinik-heiligendamm/

 

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Mehr Regionalität wagen!

  • Private Klinikträger wollen neues Vergütungssystem mit den Krankenkassen erproben
  • Flexible regionale Lösungen statt zentraler Planung
  • „Heilmittel“ für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung auf dem Land und das gesamte deutsche Gesundheitssystem?
  • Ideen und Initiativen beim BDPK-Bundeskongress in Kiel vorgestellt und diskutiert

Kiel, 7. Juni 2019 Das „eherne Vergütungsprinzip“ der deutschen Krankenversicherung könnte auf den Kopf gestellt werden: Krankenkassen bezahlen bisher für die Behandlung ihrer Versicherten diagnosebezogene Gebühren und Fallpauschalen an Ärzte und Krankenhäuser. Jetzt soll in mehreren Regionen Deutschlands ein Modell erprobt werden, nach dem die Kliniken eine Versorgungspauschale je Versicherten bekommen – unabhängig davon, ob der Versicherte im Krankenhaus behandelt wurde oder wie aufwändig eine Behandlung war.

Das neue Vergütungsmodell wurde beim diesjährigen Bundeskongress der Krankenhäuser und Rehakliniken in privater Trägerschaft in Kiel vorgestellt und mit Vertretern der Politik, Wissenschaft, Krankenkassen und Ärzten diskutiert.  Nach einhelliger Meinung aller Beteiligten könnten solche „Regionale Gesundheitsfonds“ mehrere Probleme des gegenwärtigen Vergütungssystems auf einen Schlag lösen, gleichzeitig zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen beitragen und sogar dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Statt einer zentralistischen Regulierung könnten regionale Unterschiede und Besonderheiten besser berücksichtigt und eine bedarfsgerechtere Versorgung erreicht werden. Die häufig kritisierten Fehlanreize durch die derzeitigen Diagnose-Fallpauschalen in der Krankenhaus-Vergütung würden entfallen und der von allen bemängelte bürokratische Abrechnungsaufwand des aktuellen Systems würde minimiert. Stattdessen schaffe die neue Abrechnungsmethode Anreize zur Prävention und der Qualitätswettbewerb in der medizinischen Versorgung werde belebt – davon profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger.

Lob und Ermutigung vom Staatssekretär

Entwickelt wurde das Modell der Regionalen Gesundheitsfonds vom Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) gemeinsam mit Prof. Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit am RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Nach seinen Vorstellungen wird zur Umsetzung im ersten Schritt der Status quo der Ausgaben für die stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsfälle der Krankenhäuser einer bestimmten Versorgungsregion ermittelt und um systembedingte Abschläge verringert. Das Ergebnis ist ein Budget für die Krankenhäuser, in dem die Krankenhäuser die Patientenversorgung flexibler nach den Patientenbedürfnissen ausrichten können. Komplizierte Abrechnungsvorgaben, die heute eine gute Versorgung zum Teil behindern und bürokratische Abrechnungsstreitigkeiten auslösen, könnten reduziert werden. Stattdessen wird die Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen stärker in den Fokus gerückt. Dabei soll auch der Wettbewerb unter den Kliniken in der Region gewahrt bleiben, weil die Patienten auch die benachbarten Krankenhäuser aufsuchen dürfen. Dann wird das Budget entsprechend reduziert. Der BDPK möchte zeitnah gemeinsam mit den Krankenkassen Pilotregionen definieren und festlegen, in denen das Modell erprobt werden soll. Verlaufen die Versuche erfolgreich, können später auch andere Versorgungsbereiche wie die ambulante ärztliche Versorgung und die medizinische Rehabilitation einbezogen werden.

Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein lobte das vorgestellte Modell: „In den ländlichen Räumen machen sich die alternde Bevölkerung und der Fachkräftemangel besonders bemerkbar. Hier bedarf es neuer und innovativer Lösungsansätze genauso wie einer guten Krankenhausplanung. Dazu gehören mehr Vernetzung, insbesondere sektorenübergreifende Verbindungsformen, aber auch die Telemedizin kann als modernes Instrument den Zugang zu qualitativ hochwertiger Medizin ermöglichen und einen enormen Komfortgewinn für die Patientinnen und Patienten bedeuten.“

Vorhandene Potenziale besser nutzen

Die Präsidentin des BDPK, Dr. Katharina Nebel, rief zu mehr Mut und Entschlossenheit beim Ausprobieren neuer Lösungsansätze auf: „Es gibt viele sinnvolle Konzepte und Vorschläge, mit denen Bürokratie und unnötiger Zentralismus beseitigt und Probleme in der ländlichen medizinischen Versorgung reduziert werden könnten. Darüber darf jetzt nicht mehr viel diskutiert, sondern es muss auch mal etwas Neues ausprobiert werden.“ Dazu sei, so Dr. Nebel, nicht immer nur der große Wurf erforderlich, oft würden auch kleine Schritte zu besseren und schnelleren Ergebnissen führen. Sie betonte auch die Potentiale der Reha-Kliniken für die ambulante medizinische Versorgung auf dem Land, wenn sie konsequent in das Versorgungsgeschehen eingebunden würden. Davon profitieren die Patienten durch bessere Versorgung und bessere Versorgungsangebote“, so Dr. Nebel.

Bestätigt wurde diese Einschätzung von Prof. Dr. Gert Krischak, wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Vorstands des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung (IFR) an der Universität Ulm.  Er stellte die Ergebnisse einer aktuellen Studie seines Instituts zur Wirksamkeit der orthopädischen Rehabilitation vor. Diese weise mit wissenschaftlichen Methoden die Wirkungen von Reha-Maßnahmen nach. Sie verbessern nicht nur den Gesundheitszustand der Patienten nachhaltig, sondern senken auch die Ausgaben der Krankenkassen im stationären Krankenhausbereich und führen zu weniger Arbeitsunfähigkeitstagen und zur verzögerten Berentung. Der volkswirtschaftliche Nutzen betrage allein bei der orthopädischen Reha rund 493 Mio. Euro im ersten Reha-Jahr und weitere 73,3 Mio. Euro im zweiten Reha-Jahr.

Im Rahmen des Bundeskongresses fand auch die BDPK-Mitgliederversammlung statt, bei der Kai Hankeln, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung/CEO der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA als BDPK-Vorstandsmitglied bestätigt wurde. Der BDPK-Vorstand hatte Kai Hankeln im November 2018 kooptiert. Er folgt auf Dr. Thomas Wolfram, der sein Vorstandsamt niedergelegt hatte.

Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60, 10117 Berlin
Tel.: 030 – 2 40 08 99 – 0; mailto: presse@bdpk.de
www.bdpk.de

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

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13. Deutscher REHA-Rechtstag am 08.11.2019 in Berlin

Der Deutsche REHA-Rechtstag ist das Forum für den fachlichen Austausch rund um das Recht der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen, für Dienste und Einrichtungen, Leistungsträger, Verbände, für Beratung und Prozessvertretung. Die Neuregelungen im Bundesteilhabegesetz betreffen die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation sowie Schnittstellen zu Pflege und Akutbehandlung. Betroffen sind Renten- Kranken- und Unfallversicherung, Pflegekassen, Bundesagentur, Jobcenter, Jugendamt, Versorgungsamt, Integrationsamt. Und: Zum 01.01.2020 tritt das neue Recht der Eingliederungshilfe in Kraft.

Voraussichtliche Themen:

  • Das neue Leistungserbringungsrecht der Eingliederungshilfe: Überblick, notwendige Bestandteile der Leistungsvereinbarung, Erfahrungen aus Sicht der Leistungsträger, Erfahrungen aus Sicht der Leistungserbringer
  • Qualitätssicherung in der Rehabilitation: Abgrenzung und Zuständigkeit bei konkurrierenden Qualitätssicherungsverfahren
  • Genehmigungsfiktion nach § 18 SGB X
  • Erhebung, Nutzung und Übermittlung von Gesundheitsdaten bei Reha- und Teilhabeleistungen – Datenschutz nach der DSGVO (Arbeitsgruppe 1)
  • Abgrenzung von Pflege und sozialer Teilhabe (Arbeitsgruppe 2)
  • Aktuelle Rechtsprechung der Sozialgerichte zu Reha-Schiedsstellen nach § 111b SGB V

Moderation und Tagungsleitung:

Prof. Dr. Felix Welti, Professor für Sozialrecht der Rehabilitation und Recht der behinderten Menschen, Universität Kassel

 

Berlin, Maritim proArte Hotel
Freitag, 8. November 2019
9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Die aktuellen Themen und Dozenten finden Sie unter www.anwaltakademie.de.

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Veranstaltungshinweis: Rahmenvertrag Entlassmanagement in der medizinischen Rehabilitation

Nach Einführung des Versorgungsmanagements im Jahr 2011 sowie des Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) im Jahr 2016 hat der Gesetzgeber den Rechtsanspruch des bzw. der Versicherten auf ein Entlassmanagement beim Übergang zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen nun ein weiteres Mal gestärkt. Mit Abschluss des Rahmenvertrages zwischen den Verbänden der Rehabilitation, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem GKV-Spitzenverband um-fasst dieser nunmehr auch den Bereich der stationären Rehabilitation.

Der Rahmenvertrag zum Entlassmanagement von stationären medizinischen Rehabilitationseinrichtungen ist seit dem 01.02.2019 in Kraft getreten und zum 01.08.2019 verbindlich umzusetzen. Die Regelung umfasst nicht nur eine engere Vernetzung mit Leistungserbringern, sondern macht auch auf Kooperationsebene mit den Kranken- und Pflegekassen neue Wege erforderlich. Die mit dem Entlassmangement einhergehenden Regelungen erfassen dabei alle Abläufe der Klinik sowie das gesamte Rehabilitationsteam. Die Schlüsselrolle kommt dabei nach wie vor dem Sozialdienst zu.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen folgende Fragestellungen geklärt werden:

  • Hintergründe über die Regelungen des Entlassmanagments: Was gibt es zu beachten und zu tun?
  • Rollenverständnis im Entlassmanagment: Wo beginnt und endet die Arbeit des Sozial-dienstes?
  • Unterstützungsanspruch durch die Träger: Wie kann eine partnerschaftliche Zusam-menarbeit gelingen? Was ist die Rolle des Trägers?

Termin:
27. August 2019

Veranstaltungsort:
Anthroposophisches Zentrum Kassel e.V.
Wilhemshöher Allee 261
34131 Kassel

Seminargebühr inkl. Verpflegung:
110 Euro (DVSG-Mitglieder) *
160 Euro (Nichtmitglieder)

 

Weitere Infos und Anmeldung unter: https://dvsg.org/dvsg-fortbildungen/rahmenvertrag-entlassmanagement-in-der-medizinischen-rehabilitation/

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Die 2. Chance – nach Krankheit oder Unfall mit staatlicher Förderung beruflich neu orientieren

Was passiert, wenn etwa eine Altenpflegekraft „ausgebrannt“ ist, ein Lagerarbeiter nicht mehr schwer heben darf oder eine Friseurin eine Allergie gegen Haarpflegeprodukte entwickelt? Tausende Erwerbstätige müssen jährlich aufgrund von Allergien, Bandscheibenschäden oder psychischen Erkrankungen wie Depression, Burn-Out ihren bisherigen Beruf an den Nagel hängen. In solchen Fällen greift der gesetzliche Anspruch auf berufliche Rehabilitation, auch bekannt als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind ein im Sozialgesetzbuch IX geregelter Weg zurück in Arbeit für Menschen, die nach Erkrankung oder einem Unfall wieder in das Berufsleben zurückkehren möchten oder aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Dieser Weg soll die Erwerbsfähigkeit verbessern oder wiederherstellen und den Weg in eine Erwerbsminderungsrente möglichst vermeiden oder verzögern.

Das INN-tegrativ Berufsförderungswerk Goslar ermöglicht Betroffenen durch Umschulung oder berufliche Wiedereingliederung die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt. Wer die staatliche Förderung erhält und welche Leistungen angeboten werden, erfahren Interessierte bei einem kostenlosen Informationstag am Dienstag, den 18. Juni 2019. Beginn der Veranstaltung ist 10 Uhr mit einer Präsentation und Führung durch die Ausbildungs- und Wohnbereiche und der Möglichkeit ein persönliches Beratungsgespräch wahrzunehmen in der Schützenallee 6-9 in 38644 Goslar.

Kostenlose Informationsveranstaltung zur “Rückkehr in Arbeit nach Erkrankung oder Unfall”
Wann: 18. Juni 2019 | 10 Uhr
Ort: INN-tegrativ Berufsförderungswerk Goslar, Schützenallee 6-9 in 38644 Goslar

Für weitere Informationen oder eine kostenfreie Anmeldung erreichen Interessierte das Berufsförderungswerk Goslar unter Telefon  05321 702-702 oder oder direkt online auf: https://inn-tegrativ.de/

Auch Arbeitsuchende mit Aussicht auf eine Förderung über Bildungsgutschein finden bei der INN-tegrativ passende Angebote.

Unsere monatlichen kostenlosen Informationsangebote für unsere elf Standorte in Niedersachsen und Bremen finden Sie hier: https://inn-tegrativ.de/

Aktuell finden Sie uns in: Bad Pyrmont | Bookholzberg | Braunschweig | Bremen | Göttingen | Goslar | Hannover | Hildesheim | Leer | Lüneburg | Osnabrück

Tobias Bachhausen
Funktionsbereichsleitung Marketing
INN-tegrativ gGmbH
Die Berufsförderungswerke im Norden
Kriegerstraße 1 e
30161 Hannover
Tel: +49 511-898 440-106

An elf Standorten in Niedersachsen und Bremen helfen wir Menschen bei der Rückkehr ins Arbeitsleben nach Erkrankung, Unfall oder Arbeitslosigkeit.

Die INN-tegrativ gGmbH unterstützt Menschen auf Ihrem Weg nach Erkrankung, Unfall oder Arbeitslosigkeit zurück in Arbeit zu finden. Zu dieser beruflichen Rehabilitation gehören vor allem Angebote, die die Wiederaufnahme einer Arbeit ermöglichen wie z. B. Wiedereingliederungsangebote und Umschulungen. Schritt für Schritt ermitteln wir gemeinsam im Rahmen einer Eignungsabklärung, welches Angebot am besten geeignet ist, bei der Rückkehr in den alten Beruf, der Wiedereingliederung oder bei der beruflichen Neuorientierung zu helfen. Unsere Angebote reichen von der mehrmonatigen Arbeitsmarktintegration mit Stabilisierung bei psychischen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zu DUO-Qualifizierungen und bewährten Umschulungen, die vielfach auch über den Bildungsgutschein förderfähig sind.

 

Quelle: openPR.de, 05.06.2019

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Reha stärken – Versorgung von Patienten sichern

Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, fordert von Gesundheitsministern leistungsgerechte Vergütung der Reha-Leistungen

  • Klare Forderungen für Verbesserung in der Reha-Branche
  • Fachkräfte sichern
  • Wunsch- und Wahlrecht stärken

 

MÜNCHEN. „Die Versorgung von Patienten in der Rehabilitation ist gefährdet“, warnt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe und Mitglied im Vorstand des Verbands der privaten Krankenanstalten Bayern (VPKA). Er betont: „Reha-Einrichtungen müssen qualifizierte Fachkräfte angemessen bezahlen können.“ In einem gemeinsamen Schreiben des Bundesverbands der Privatkliniken (BDPK) und anderer Reha-Einrichtungen heißt es: „Die Vergütungssätze sind weder leistungsgerecht noch kostendeckend und gefährden die Zukunft der rehabilitativen Versorgung.“ Mit den klaren Forderungen wandten sich die Experten im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz in der kommenden Woche (5./6. Juni) in Leipzig an die Minister.

Patienten ernst nehmen
York Dhein fordert neben der Erhöhung der Vergütungssätze für Reha-Leistungen, dass das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten konsequent umgesetzt wird: „Das muss ernst genommen werden. Die Patienten sollen auch unter den zugelassenen und geeigneten Vertragseinrichtungen der Rehabilitation frei wählen können, ohne dafür einen Aufpreis zahlen zu müssen.“ Häufig seien Ablehnungen durch die Krankenkassen nicht nachvollziehbar, oft primär finanziell motiviert. „Damit muss endlich Schluss sein“, betont der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, zu der zehn Einrichtungen mit mehr als 2.500 Betten in ganz Deutschland gehören. Er sagt: „Ablehnungen dürfen nicht mehr vom Schreibtisch aus erfolgen, sondern nur noch nach persönlicher Begutachtung.“ Es sei Zeit, dafür den Paragraf 40 des Sozialgesetzbuchs zu ändern.

Tagessätze in der Reha anpassen
Der Bedarf für Reha-Maßnahmen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. „Die Menschen werden älter – sie sollen auch länger fit bleiben, das erspart der Volkswirtschaft Kosten“, erklärt York Dhein. Reha-Kliniken müssten sich diesen Anforderungen stellen. Doch der Fachkräftemangel gefährde aktuell die Versorgung von Patienten. Der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe kritisiert, „die Benachteiligung der Rehabilitationseinrichtungen gegenüber Krankenhäusern bei der Refinanzierung dringend benötigten Personals.“ Gemeinsam mit den Verbänden und anderen Reha-Einrichtungen fordert der Gesundheitsdienstleister mit Sitz in München deshalb eine deutliche Anhebung der Vergütung in der Rehabilitation.

Außerdem müsse die Reha-Branche verstärkt Technologien nutzen, um auch in Zukunft die wachsende Zahl an Rehabilitationsbedürftigen gut betreuen zu können. „Wir wollen die Reha zu den Menschen bringen – mit Digitalisierung und Telemedizin“, sagt York Dhein. „Dafür muss die Politik dringend bürokratische Hürden aus dem Weg räumen.“

Pressekontakt:
Johannesbad Holding SE & Co. KG
Leitung Marketing & Unternehmenskommunikation
Johannesstraße 2
94072 Bad Füssing
Tel. +49 8531 23-2875
simon.pink@johannesbad.com
www.johannesbad.de

Die Presseinformationen der Johannesbad Gruppe finden Sie unter www.johannesbad.de/presse.

Johannesbad Gruppe
Die Johannesbad Gruppe (Johannesbad Holding SE & Co. KG), einer der größten Gesundheitsdienstleister Deutschlands, vereint unter einem Dach: neun Fach- und Rehabilitationskliniken, eine Adaptionseinrichtung, sieben Hotels, die Johannesbad Therme in Bad Füssing und vier medizinische Fachschulen für Physio- und Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister. Das Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 130 Millionen Euro gehört zu den Top-10 der Rehabilitationsanbieter in Deutschland.

Das Portfolio der neun Johannesbad Fachkliniken umfasst Rehabilitation, Anschlussheilbehandlungen sowie ambulante und Akuttherapien für Orthopädie, Urologie, Akutschmerztherapie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Zwei davon sind spezialisiert auf die Therapie von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen. Darüber hinaus bietet die Johannesbad Gruppe Präventions- und Rehabilitationsangebote für Kinder und Jugendliche sowie für Eltern und ihre Kinder an. Die Johannesbad Therme in Bad Füssing zählt zu den größten Deutschlands und verfügt über eines der am höchsten konzentrierten Heilwasser.

 

Quelle: www.johannesbad.de, 04.06.2019

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