Redaktion RehaNews24

 

Deutsche Rheuma-Liga: 50 Jahre in Bewegung Aktiv in der Politik für sich und andere

Die Deutsche Rheuma-Liga feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Mit der Veröffentlichung des dritten Jubiläumsfilmes “Engagement für sich und andere” weist der Verband auf seine erfolgreiche politische Arbeit hin. “Wir als Rheuma-Liga sind in der Politik sehr aktiv – schreiben Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben und machen Termine mit Politikern -, damit sich die Gesetze im Sinne der Patienten verändern. Dabei ist es für uns wichtig, dass bei der politischen Interessenvertretung die Betroffenen selbst den Politikern ihre Anliegen nahe bringen. Unsere Arbeit ist davon gekennzeichnet, dass der Verband selbst Betroffene in der Vertretung der Interessen aller Rheumakranken unterstützt und Schulungen dafür anbietet”, sagt Marion Rink, die Vizepräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Der Verband engagiert sich in der Gesundheits- und Sozialpolitik, um die Interessen der 17 Millionen chronisch rheumakranken Menschen in Deutschland wirksam zu vertreten. Die Ziele waren und sind: die Verbesserung der medizinischen Versorgung, die soziale Sicherung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft der Betroffenen, die Erweiterung der Patientenrechte.

Die Rheuma-Liga bezieht politisch Stellung
Weder in den Gründungsjahren noch heute ist es selbstverständlich, dass Rheumabetroffene die bestmögliche Therapie erhalten. Umso wichtiger war und ist der politische Einsatz der Rheuma-Liga. Sie erreichte in den 1970ern, dass sich der Bundestag erstmals mit der Situation Rheumabetroffener beschäftigte. “Die Bundesregierung ließ 1980 dann einen Rheumabericht erstellen. Er war die Grundlage zur Verbesserung der Versorgung. Unter anderem wurden Modellprojekte zur wohnortnahen Versorgung durchgeführt und später die regionalen Rheumazentren aufgebaut”, erklärt Ursula Faubel, Geschäftsführerin der Deutschen Rheuma-Liga. Ein Erfolg aus der jüngeren Geschichte waren die Verhandlungen zur Bedarfsplanung im G-BA. Mit dieser Planung wird der Versorgungsbedarf für alle Facharztgruppen und Regionen festgelegt. Die Rheuma-Liga hat hier über viele Jahre konsequent auf den Mangel an Rheumatologen aufmerksam gemacht, den die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. im niedergelassenen Bereich mit 600 fehlenden Rheumatologen beziffert. Bei der Neufassung der Bedarfsplanungsrichtlinie wurde erreicht, dass sich rund 100 zusätzliche Rheumatologen niederlassen dürfen.

Rheuma-Liga: Macht die Stimme der Betroffenen hörbar
Alle vier Jahre – im Vorfeld der Bundestagswahlen – erstellt der Verband einen Aktionsplan. “Er ist die Grundlage für unsere politischen Aktivitäten und wird unter Beteiligung Betroffener und Fachexperten geschrieben”, so Faubel. Diese Aktivitäten sind in den letzten Jahren immer umfangreicher, wichtiger und herausfordernder geworden. “Wir beziehen überall Stellung, wo rheumakranke Menschen von den Gesetzesvorhaben und Verordnungen der Bundesregierung besonders betroffen sind. In den letzten beiden Jahren waren das zum Beispiel der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG), der Entwurf des Gesetzes für Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) sowie der Entwurf des Digitale-VersorgungGesetzes (DVSGO). 2020 hat sich die Rheuma-Liga im Zuge der Diskussionen über die Grundrente dafür eingesetzt, dass auch für Menschen mit rheumatischen und anderen chronischen Erkrankungen die Rentenleistungen verbessert werden”.

Filmischer Einblick in die politische Arbeit der Rheuma-Liga
Um anlässlich des 50-jährigen Jubiläums und am Beispiel des politischen Einsatzes einen authentischen Einblick in die Arbeit der Rheuma-Liga zu geben, veröffentlicht der Verband heute den Film “Engagement für sich und andere”. Der Film ist der Dritte aus einer Werkreihe von sechs Jubiläums-Videoclips. Er zeigt die Entwicklung der politischen Arbeit und das Engagement des Verbandes sowie der Ehrenamtler, die sie übernehmen.

 

Quelle: presseportal.de, 30.11.2020

 

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Asklepios Gruppe: Anhaltende Corona-Pandemie belastet operatives Konzernergebnis

Hamburg Im Juli 2020 hat die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA die Übernahme der RHÖN-KLINIKUM AG abgeschlossen. Mit Ablauf des dritten Quartals 2020 fließen die Ergebnisse von RHÖN für die Monate Juli, August und September erstmals in den Abschluss der Asklepios Gruppe ein. Die Erstkonsolidierung führt dazu, dass die veröffentlichten Zahlen weder mit dem Vorjahreszeitraum noch mit den vorangegangenen Quartalen vergleichbar sind. Die anhaltende Covid-19-Pandemie beeinflusst die Entwicklung der Asklepios Gruppe im Zeitraum von Januar bis September des laufenden Geschäftsjahres negativ.

Die Umsatzerlöse der Asklepios Gruppe betrugen in den ersten neun Monaten 2020 EUR 3.070,9 Mio. (9M.2019 exkl. RHÖN: EUR 2.637,3 Mio.). Das operative Konzernzwischenergebnis EAT für die Monate Januar bis September 2020 war durch Abschreibungen in Höhe von EUR 197,4 Mio. belastet. Zudem erhöhte die Akquisition von RHÖN die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um rund EUR 5,0 Mio. Insgesamt betrug das operative Konzernzwischenergebnis EAT EUR 57,5 Mio. (9M.2019 exkl. RHÖN: EUR 84,0 Mio.) und führte zu einer entsprechenden Umsatzrendite von 1,7% (9M.2019 exkl. RHÖN: 3,2%).

“Die kommenden Monate werden für uns medizinisch und wirtschaftlich enorm herausfordernd bleiben. Bürokratie und politische Willkür erschweren die vorausschauende Planung zusätzlich – dies gilt für alle Kliniken gleichermaßen. Für uns ist daher eine tragfähige Vereinbarung essentiell, die Verabschiedung des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes ist zwar ein Anfang, aus unserer Sicht jedoch nicht ausreichend”, betont Kai Hankeln, CEO des Asklepios Konzerns. “Umso wichtiger ist es daher für uns, dass wir uns gemeinsam mit RHÖN auf verschiedensten Ebenen strategisch ergänzen, voneinander lernen und uns zusammen zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter stabil aufstellen. Schon heute in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass beide Unternehmen in großem Maße dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung in Deutschland sicherzustellen.”

Von Januar bis September 2020 behandelten die Gesundheitseinrichtungen der Asklepios Gruppe ohne Berücksichtigung der RHÖN-Kliniken insgesamt 1,25 Mio. Patienten – pandemiebedingt ein Rückgang von über 30% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (9M.2019: 1,86 Mio.). Die RHÖN-Kliniken versorgten im gleichen Zeitraum rund 607.000 Patienten. Asklepios beschäftige mit 36.611 Vollzeitkräften im Durchschnitt mehr Mitarbeiter als vergleichbaren Vorjahreszeitraum (9M.2019: 36.098), auch RHÖN hat die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 18.242 erhöht (9M.2019 RHÖN: 17.899). Gemeinsam mit RHÖN zählt der Asklepios Konzern aktuell rund 32.508 Betten.

Asklepios hat am 28. Oktober 2020 das gute Umfeld für Transaktionen im konjunkturunabhängigen Gesundheitsmarkt genutzt und ein Schuldscheindarlehen von über EUR 730 Mio. platziert. Die auf diese Weise eingenommenen Mittel wurden vollständig zur Refinanzierung verwendet, insbesondere für die vorzeitige Rückführung der Akquisitionsfinanzierung, die Asklepios im Zusammenhang mit der RHÖN-Transaktion aufgenommen hatte.

“Der Krankenhausmarkt ist momentan sehr anspruchsvoll. Finanzierungssicherheit als auch ein ausgeglichenes Fälligkeitenprofil mit finanzieller Flexibilität sind für uns daher extrem wichtig, ebenso wie die Optimierung der Kapitalkosten,” sagt Hafid Rifi, CFO von Asklepios. “Für uns steht jetzt die weitere Integration von RHÖN und die Bewältigung der Corona-Pandemie im Fokus. Das heißt, wir müssen die starken Strukturen und die Synergieeffekte für unsere Gesundheitseinrichtungen nutzen, um gemeinsam unseren Versorgungsauftrag erfüllen zu können – insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der Auswirkungen auch auf unsere wirtschaftliche Entwicklung.”

Die Folgen der COVID-19-Pandemie bleiben für das verbleibende Geschäftsjahr und auch darüber hinaus das bestimmende Thema für den Gesundheitssektor. Die finanziellen Auswirkungen sind im Einzelnen noch nicht absehbar. Noch sind die Leistungen der jeweiligen Bundesländer für die Klinikbetreiber nicht abschließend geklärt. Zudem werden mögliche regulatorische Beschränkungen und deren Einfluss auf die Vergütungsstruktur Auswirkungen haben. Unabhängig davon wird Asklepios die Integration von RHÖN vorantreiben, die strategische Partnerschaft weiter ausbauen und damit den Wachstumskurs fortsetzten.

Unseren Quartalsbericht Q3.2020 sowie die Corporate News finden Sie unter www.asklepios.com/ir

Über Asklepios
Asklepios wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute mit über 160 Gesundheitseinrichtungen einer der größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. 49.000 Mitarbeitern behandeln jährlich mehr als zwei Millionen Patienten. In Hamburg betreibt Asklepios den größten privaten Krankenhauscluster Europas. Seit 2011 gehören die MediClin AG und seit 2020 die RHÖN-KLINIKUM AG mehrheitlich zur Asklepios Gruppe. Neben Universitätskliniken, Maximalversorgern, spezialisierten Fach- und Rehabilitationskliniken betreibt Asklepios Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Software- und E-Health-Unternehmen. Zudem engagiert sich das Familienunternehmen als Digital HealthyNear führend bei der Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems.

Quelle: presseportal.de, 27.11.2020

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Bundesverband Geriatrie: Mit geriatrischer Rehabilitation Pflegebedürftigkeit vermeiden

Die Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums für eine Pflegereform umfassen auch die geriatrische Rehabilitation. Die konkrete inhaltliche Gestaltung steht aber noch aus.

Der Grundsatz „Rehabilitation vor und bei Pflege“ ist nach Ansicht des BV Geriatrie zu Recht in die Eckpunkte der Pflegereform 2021 des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) eingeflossen. „Wir sind sehr froh, dass das Strategiepapier die Absicht zum Ausdruck bringt, gezielt die fachspezifische Rehabilitation älterer Menschen zu stärken“, sagt Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie e.V. in Berlin. „Denn die Bedeutung der geriatrischen Reha kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“

Der Verband, der sowohl geriatrische Kliniken als auch geriatrische Reha-Einrichtungen vertritt, weist schon länger darauf hin, dass eine konsequente Umsetzung des Grundsatzes „Rehabilitation vor und bei Pflege“ nicht nur dem gesetzlich verankerten individuellen Teilhabeanspruch geriatrischer Patienten gerecht wird. Denn entsprechende Maßnahmen können Pflegebedürftigkeit vermeiden, hinauszögern oder deren Verschlimmerung verhüten. Davon profitiert auch die Pflegeversicherung. So zeigen Berechnungen u. a. im Weißbuch Geriatrie, dass die Kosten einer geriatrischen Rehabilitation bereits nach rund sechs Monaten wieder eingespart sind.

Sachgerechte Gestaltung steht noch aus
Nun kommt es nach Ansicht des Bundesverbandes darauf an, die konkreten Inhalte der Pflegereform 2021 sachgerecht zu gestalten. „Das dafür notwendige Expertenwissen stellt unser Verband der Politik gerne zur Verfügung“, so van den Heuvels Angebot. „Ein wichtiger Faktor ist, dass nicht pauschal auf Rehabilitationsmaßnahmen für ältere Menschen abgestellt, sondern gezielt die geriatriespezifische Rehabilitation verankert wird.“

Das Eckpunktepapier des BMG sieht vor, dass die Kosten für Maßnahmen der geriatrischen Rehabilitation für gesetzlich Versicherte über 70 Jahre zur Hälfte von der Pflegeversicherung getragen werden. Derzeit werden sie komplett von der GKV finanziert. Auf diese Weise sollen zukünftig für Krankenkassen Impulse gesetzt werden, ihren älteren Versicherten mehr Reha-Maßnahmen anzubieten.

 

Quelle: Bundesverband Geriatrie, 27.11.2020

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Veränderung in der Unternehmensleitungbei Medical Park

Jens Breuer, Geschäftsführender Direktor (CFO) der MP Medical Park Holding SE
Copyright: Medical Park

Amerang (Medical Park, 26.10.2020) Der Geschäftsführender Direktor der MP Medical Park Holding SE in Amerang, Herr Jens Breuer, hat der Gesellschaft mitgeteilt, dass er sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte und daher gebeten, mit Wirkung zum 31.12.2020 bei Medical Park auszuscheiden. Medical Park bedauert dies, will aber Herrn Breuers Wunsch entsprechen. Herr Breuer scheidet mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.2020 im besten gegenseitigem Einvernehmen aus der Medical Park Gruppe als Geschäftsführender Direktor (CFO) bzw. Vorstand aus.

Die Aufgaben von Herrn Breuer im Bereich Finanzen wird Tobias Diesing, bisheriger Abteilungsleiter Controlling unter Herrn Breuer, als künftiger Leiter Finanzen übernehmen. In dieser neuen Funktion wird er auch die Bereiche Einkauf, Controlling, M&A und Finanzbuchhaltung verantworten. Er berichtet direkt an den Vorsitzenden Geschäftsführenden Direktor (CEO) Ulf Ludwig. Die bisher zu Herrn Breuers Verantwortungsbereich gehörende IT-Abteilung wird vorübergehend an Herrn Harald Becker (CHRO) berichten.

Mit Blick auf die enorme und weiter steigende Bedeutung, die die Digitalisierung für das Gesundheitswesen hat, wird Medical Park die Aufgabenbereiche der Unternehmensleitung anpassen. Dem Kreis der Geschäftsführenden Direktoren wird künftig an Stelle des CFO ein Verantwortlicher für Transformation und Informationstechnologie (CTO/CIO) angehören. Medical Park hat die Suche nach einer kompetenten Persönlichkeit für diese Funktion aufgenommen. In dessen Verantwortung fällt künftig neben der konsequenten Fortschreibung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie auch die damit einhergehende Prozessoptimierung auf allen Ebenen.

Über die Medical Park Klinikgruppe
Mit 13 Fachkliniken und zwei ambulanten Therapiezentren in Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist die renommierte Klinikgruppe Premium-Anbieter für medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland. Die Medical Park Kliniken sind mit dem Konzept „Gesundwerden in traumhafter Lage“ auf die Indikationen Neurologie, Orthopädie/Traumatologie/Sportmedizin, Innere Medizin/Kardiologie, Onkologie und Psychosomatik spezialisiert. Alle Klinken sind hochwertig ausgestattet und befinden sich in traumhaften Lagen. Um das Wohlergehen und die Genesung der ca. 70.000 Patient*innen jährlich kümmern sich rund 3.500 Mitarbeitende des traditionsreichen Familienunternehmens. Weitere Informationen unter www.medicalpark.de und im Medical Park „active“ Digitalmagazin www.active.medicalpark.de.

Quelle: Medical Park, 26.11.2020

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Die psychosomatischen Auswirkungen der Pandemie – die Dr. Becker Klinikgruppe lädt zu virtuellem Corona-Symposium

Am 16. Dezember findet bereits das fünfte virtuelle Corona-Symposium der Dr. Becker Klinikgruppe statt, das von Dr. med. Alina Dahmen ins Leben gerufen wurde.

Am Mittwoch, den 16. Dezember 2020 veranstaltet die Dr. Becker Klinikgruppe ihr fünftes kostenloses Online-Symposium zum Thema COVID-19. Im Fokus stehen dieses Mal die therapeutischen Herausforderungen insbesondere für Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeuten/innen, Ergo- und Physiotherapeuten/innen sowie Logopäden/innen.

Köln, 25.11.2020: Die zweite Corona-Welle und der damit verbundene, erneute Lockdown stellen die Gesellschaft vor wiederkehrende Herausforderungen und mögliche psychische Belastungen. Welche Folgen hat das für die Arbeit von Therapeuten/innen in der ambulanten und stationären Versorgung? Wie wird in psychiatrischen Institutsambulanzen mit den Folgen der Corona-Krise umgegangen? Und welche neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es im Hinblick auf die Entwicklung psychischer Erkrankungen während der Pandemie?

Über diese und weitere Themen werden renommierte Experten/innen u. a. aus Medizin, Psychotherapie und Logopädie im Rahmen des fünften Corona-Online-Symposiums der Dr. Becker Klinikgruppe sprechen.

Vorträge für Ärzte/innen und Therapeuten/innen
Das Online-Symposium findet am 16. Dezember ab 17 Uhr statt und richtet sich vor allem an Ärzte/innen, Psycho-, Ergo- und Physiotherapeuten/innen sowie Logopäden/innen. „Wir möchten die psychosomatischen Folgen und Herausforderungen in der Therapie von Corona aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten“, sagt Dr. med. Alina Dahmen, Geschäftsleitung Produktmanagement der Dr. Becker Klinikgruppe und Organisatorin der Veranstaltung. „Deshalb freuen wir uns, dass wir Expertinnen und Experten verschiedener Berufsgruppen mit ganz individuellen Erfahrungen als Referenten für die Veranstaltung gewinnen konnten.“

Kostenlose Anmeldung online

  • Das Corona-Online-Symposium findet am Mittwoch, den 16. Dezember 2020 von 17-20 Uhr statt. Themen sind u. a. „Auswirkungen der SARS-CoV2-Pandemie auf die psycho(pharmako)logische Behandlung“, „Entwicklung psychischer Erkrankungen während der Pandemie – bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse“ und „Die Logopädie in der Corona-Krise: Versorgungspotentiale am Beispiel der Videobehandlung“.
  • Das vollständige Programm finden Sie im hier im PDF oder auf der Seite dbkg.de/fachsymposien/5-corona-symposium-psychosomatik
  • Die Anmeldung erfolgt über folgenden Link: dbkg.info/coronasymposium5. Die Einwahldaten zur virtuellen Veranstaltung werden per E-Mail versendet. Die Teilnahme für interessierte Fachleute ist kostenlos.
  • Für die Veranstaltung wurden 4 Fortbildungspunkte von der Ärztekammer Nordrhein genehmigt. Für Psychotherapeuten/innen wurden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer NRW beantragt.

Am 16. Dezember findet bereits das fünfte virtuelle Corona-Symposium der Dr. Becker Klinikgruppe statt, das von Dr. med. Alina Dahmen ins Leben gerufen wurde.

Dr. Becker Klinikgruppe
Die Dr. Becker Klinikgruppe ist ein inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln. Deutschlandweit betreibt die Klinikgruppe acht Rehabilitationseinrichtungen mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychosomatik sowie drei ambulante Therapiezentren. Mehr Informationen unter: www.dbkg.de

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgruppe, 26.11.2020

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Hygienefachkräfte leisten Außergewöhnliches

Paracelsus würdigt die Arbeit der Hygienefachkräfte, die an vorderster Front gegen das Virus kämpfen.
Bildnachweis: Peter Hamel

Osnabrück, 23. November 2020 Anspruchsvoller Job mit großer Verantwortung im Hintergrund des Klinikbetriebs / Experten für Hygiene und Infektionsprävention verdienen höchsten Respekt in der Pandemie

Steigende Corona-Fallzahlen und steigende Belegungszahlen auf den Intensivstationen lassen die Kliniken in Deutschland nicht zur Ruhe kommen. Neben den Pflegefachkräften ganz vorn dabei, aber oft übersehen, sind in der Pandemie die Hygienefachkräfte. „Wir von Paracelsus denken, dass sich unsere Hygienefachkräfte und Hygienebeauftragten als Speerspitze im Kampf gegen das Virus ein besonderes Lob verdient haben“, sagt Privatdozent Dr. med. habil. Johannes F. Hallauer, Chefarzt und Leiter des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene (ZIKH) der Paracelsus-Kliniken. „Sie haben in den vergangenen Wochen bei der Eindämmung der Pandemie an den verschiedenen Standorten wirklich Außergewöhnliches geleistet. Darum wollen wir ihnen in unseren Medien und im Internet sowie auf den Social-Media-Kanälen von Paracelsus die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sie sich seit Langem verdient haben.”

Nonstop im Einsatz
In der Tat ist die Liste der Pflichten einer Hygienefachkraft lang – nicht nur in der Pandemie. Allein 23 verschiedene Aufgaben stehen auf den To-do-Listen der ausgebildeten Hygiene-Experten. Das reicht von der Erstellung der Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionspläne über die Kontrolle von hygienischen Vorgaben in den Kliniken bis hin zu mikrobiologischen Untersuchungen und der Dokumentation von Keimen und Erregern. „Meine Kollegen und ich haben im Prinzip seit September durchgearbeitet – auch an Wochenenden“, berichtet Mandy Spehala, zuständige Hygieneschwester an der Paracelsus-Klinik in Adorf (Sachsen). „Unsere größte Aufgabe ist es derzeit, im Fall der Fälle die Corona-Infektionsherde zu erkennen, die Infektionsketten nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Wer braucht einen Abstrich? Wer muss in die Isolation? Da müssen wir oft schnell handeln.“ Eine Arbeit im engen Kontakt mit Kollegen, Patienten, Klinikleitung und Gesundheitsamt. Dazu kommt die tägliche Kontrolle der Einhaltung der Basishygiene in der Klinik. Da braucht man viel Feingefühl und Diplomatie, denn auf allen Ebenen muss in der Praxis immer wieder geschult, beraten, erinnert und manchmal auch ermahnt werden, zum Beispiel wenn es um die Nutzung der persönlichen Schutzausrüstung bei der Behandlung von Corona-Patienten geht. „Der Kampf gegen die Pandemie geht nur in Teamarbeit und das bekommen wir bei Paracelsus gut hin – auch in schwierigen Situationen. Den ersten Höhepunkt erlebten wir im März, als es darum ging, schnellstmöglich genügend Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel zu bekommen, sowie Schulungen für das Personal durchzuführen“, erinnert sich Mandy Spehala. „Und natürlich die Frage: Welche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen wir für Patienten, Besucher und Kollegen? Welche Teststrategien wenden wir an? Wann testen wir wo und wen?“ Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept zum Schutze Aller, steht dabei an erster Stelle und bildet die Grundlage für die tägliche Arbeit. „Ausruhen auf dem Erreichten geht allerdings gar nicht. Momentan erleben wir die zweite Welle in unserer Klinik. Die jetzige Herausforderung besteht nun darin, den Normalbetrieb gemeinsam mit Coronapatienten aufrecht zu erhalten. Immer den Fokus darauf gerichtet, dass jeder Patient und das gesamte Personal geschützt bleiben“, erklärt Mandy Spehala.

Influenza im Blick
In allen Paracelsus-Kliniken, ob im Akutbereich oder in der Reha, gibt es zuständige Hygienefachkräfte, die eine Ausbildung als staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpfleger mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung haben. Erst dann kann man die zweijährige Weiterbildung zur Hygienefachkraft abschließen. Darüber hinaus gibt es an den Kliniken auch Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte. Sie unterstützen die Hygienefachkräfte bei ihren umfangreichen Aufgaben. „Ganz aktuell kümmern wir uns in den Kliniken auch um die jährliche Grippewelle“, erklärt Chefarzt Dr. Hallauer. „Das dürfen wir bei allen Anstrengungen im Rahmen der Covid-19 Pandemie nicht aus den Augen verlieren. Auch da sind Klinikärzte, Pflegefachkräfte und Gesundheitsamt im ständigen Dialog mit den Hygienefachkräften. Beim dem, was an Aufgaben da gerade alles zusammenkommt kann man nur sagen: Respekt und vielen Dank für die Leistung!“

Paracelsus-Kliniken Deutschland
Die Paracelsus-Kliniken zählen mit 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus-Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus-Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.

Quelle: Paracelsus-Kliniken, 23.11.2020

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Unberechtigte Vorwürfe der AOK

BDPK: Krankenkassen müssen an der Beseitigung des Pflegenotstandes konstruktiv mitwirken! Die privaten Klinikträger widersprechen der Behauptung von Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, der ihnen in einer heute verbreiteten Pressemitteilung vorwirft, sie würden Schlupflöcher zur Doppelabrechnung von Pflegekosten nutzen. Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK): „Die Darstellung von Herrn Litsch ist erstens schlichtweg falsch und zweitens betrifft das Thema die Krankenhäuser aller Träger gleichermaßen.“

Mit seinen Äußerungen wolle der AOK-Chef offensichtlich die gerade laufenden Verhandlungen zwischen den Verbänden der Krankenkassen und Krankenhäuser beeinflussen, in denen Fragen zur Abgrenzung des Pflegebudgets geklärt werden sollen. Streitfrage ist dabei, welche Berufsgruppen in den krankenhausindividuellen Pflegepersonalkosten Berücksichtigung finden. Die Kassen drängen auf eine enge Auslegung des Begriffs „Pflege am Bett des Patienten“ und wollen dazugehörige Tätigkeiten entgegen der gängigen Praxis auf qualifizierte Berufsabschlüsse in der Pflege reduzieren. Dadurch könnten wichtige pflegerische Tätigkeiten in den Krankenhäusern, wie das Bettenmachen, die Speisenversorgung der Patienten oder Hilfe bei Toilettengängen nicht mehr von Hilfskräften ausgeführt werden. Rund 10 Prozent aller jetzt in der Pflege tätigen Krankenhausmitarbeiter wären betroffen. Das würde die Belastung der qualifizierten Pflegekräfte deutlich erhöhen und den Pflegenotstand in den Krankenhäusern weiter verschärfen. Die Differenzen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern sind durch das Pflegepersonalstärkungsgesetz entstanden, nach dem die Pflegepersonalkosten der Krankenhäuser seit Januar 2020 aus den DRG-Fallpauschalen ausgegliedert und über ein krankenhausindividuelles Pflegebudget finanziert werden sollen.

BDPK-Hauptgeschäftsführer Thomas Bublitz vermutet, dass der AOK-Chef mit der jetzt verbreiteten Erklärung versuche, in der aktuellen Verhandlungsphase einen Keil zwischen die kommunalen, kirchlichen und privaten Klinikträger zu treiben. „Die privaten Träger haben sich in den laufenden Verhandlungen klar positioniert und neben der kleinlichen Sicht der Kassen insbesondere bemängelt, dass die von ihnen geforderte nachträgliche Anpassung des Pflegebegriffs ein rückwirkender Eingriff wäre, der mit den eindeutigen gesetzlichen Grundlagen und den sich abzeichnenden Entscheidungen der dazu angerufenen Schiedsstellen nicht im Einklang steht. Die unterschiedlichen Positionen dazu sollten jetzt aber nicht Gegenstand von öffentlich verbreiteten und unrichtigen Vorwürfen sein, sondern wie bisher in fachlicher und sachlicher Arbeitsatmosphäre erörtert werden. Zudem wären Herr Litsch und die AOK gut beraten, wenn sie sich angesichts Corona bedingter Millionenüberschüsse gestaltend statt spaltend in die Beseitigung des Pflegenotstands einbringen würden.“

 

Quelle: BDPK, 23.11.2020

 

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Paracelsus-Kliniken führen ab sofort bundesweit Antigen-Schnelltests ein

Die neuen Antigentests liefern schon nach 15 Minuten ein Ergebnis.
Bildnachweis: Sten Wessels, Paracelsus-Klinik Helgoland

Osnabrück, 19. November 2020 Weiteres Plus an Sicherheit soll bestehende Testverfahren und hohe Hygienestandards in den Kliniken ergänzen / Gezielter Einsatz bei Notfällen und für Beschäftigte in Risiko-Bereichen hilft Corona-Ausbrüche schneller zu erkennen und einzudämmen

Als einer der ersten Klinikbetreiber setzen die Paracelsus-Kliniken schon seit längerem bundesweit an allen Standorten Antigen-Schnelltests ein. Die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern wird so noch einmal in allen 34 Kliniken des Gesundheitsunternehmens erhöht. Das Risiko einer eventuellen Weiterverbreitung des Corona-Virus wird reduziert. „Großer Vorteil der Antigen-Tests ist es, dass wir die Ergebnisse bereits nach 15 Minuten vorliegen haben“, erläutert Privatdozent Dr. med. habil. Johannes F. Hallauer, Chefarzt und Leiter des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene (ZIKH) der Paracelsus-Kliniken mit Sitz in Osnabrück die Initiative. Ein weiteres bei Paracelsus eingesetztes PCR-Schnelltestverfahren liefert in der Regel erst nach einer Stunde ein Ergebnis. „Mit den Antigen-Tests können wir noch schneller reagieren und Verdachtsfälle noch unverzüglicher isolieren”, so Hallauer weiter.

Schnell erkannt – früh gebannt
Für die Paracelsus-Kliniken sind die Antigen-Tests ein wichtiger, aber nur ein zusätzlicher Baustein im Umgang mit dem Covid-19-Virus und eine Ergänzung der bestehenden hohen Hygienestandards und Labortestverfahren der Kliniken. Denn der Antigen-Test kann die üblichen PCR-Tests und den labortechnischen Nachweis einer Infektion bei Betroffenen nicht ersetzen. Grund dafür ist, dass er eine größere Virus-Menge für ein zuverlässiges Ergebnis benötigt als der PCR-Test. Ist die Virus-Menge zu klein, kann es zu abweichenden Ergebnissen kommen. „Dennoch können die Tests durch die kurze Zeitspanne zwischen Abstrich und Testergebnis die Teams in den Kliniken erheblich entlasten“, so Dr. Hallauer. „Insbesondere sehen wir, dass wir in der kalten Jahreszeit mit ihrem erhöhten Infektionsaufkommen deutlich schneller reagieren und mögliche Ausbrüche des Virus früher erkennen können.“

Gezielter Einsatz begrenzt Risiko
Eingesetzt werden die Antigen-Tests bei Paracelsus derzeit vor allem an Infektionsbrennpunkten. Priorität haben Beschäftigte, die in erster Reihe gegen das Virus kämpfen. Dazu gehören Ärzte, Pflegefachkräfte und Funktionspersonal, die unmittelbar in der Versorgung von infizierten Patienten arbeiten oder engen Kontakt mit Verdachtsfällen haben. Sie werden regelmäßig den Tests unterzogen. In der Notfallaufnahme und bei der stationären Aufnahme von Risiko-Patienten sorgen die Antigen-Tests darüber hinaus für schnelle Ergebnisse bei Verdachtsfällen. „Wir setzen in jedem Fall auf maximale Sicherheit. Jeder positive Antigentest wird immer durch einen PCR-Test bestätigt“, erklärt Dr. Hallauer.

Bei Paracelsus wurden bisher rund 15.000 Antigentests bei Patienten und Mitarbeitern durchgeführt, nur bei einem Bruchteil ergab sich ein positives Testergebnis. „Wir setzen die Antigen-Tests nicht nach dem Gießkannenprinzip ein, sondern immer dann, wenn ein Infektionsverdacht besteht oder wenn wir beispielsweise in der Notaufnahme sehr zügig Ergebnisse benötigen und der Patient kein klares Symptombild geben kann“, so Hallauer weiter.

 

Quelle: Paracelsus -Kliniken, 19.11.2020

 

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Gut aufgestellt: Passaus Landrat zu Gast im Passauer Wolf

v. l. n. r.: Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie und Geriatrie im Passauer Wolf Bad Griesbach Dr. med. Oliver Meier, Passaus Landrat Raimund Kneidinger, Geschäftsführer des Passauer Wolf Stefan Scharl, geschäftsführender Gesellschafter des Passauer Wolf Florian Leebmann
© Passauer Wolf

Landrat Raimund Kneidinger machte sich am vergangenen Dienstag im Passauer Wolf Bad Griesbach persönlich ein Bild davon, was in Rehabilitationskliniken während der Pandemie geleistet wird. Durch gelebte Kooperationen, etablierte Versorgungsstrukturen und die natürlichen Heilmittel sieht der Landrat den Gesundheitsstandort Bad Griesbach gut aufgestellt.

Reha trägt maßgeblich zur Pandemiebewältigung bei
Der Landrat sprach seinen Dank dafür aus, dass der Passauer Wolf Bad Griesbach von Beginn an Verantwortung in der Pandemiebewältigung übernahm. Auch in der aktuellen Phase der Pandemie entlastet der Passauer Wolf Bad Griesbach Akutkrankenhäuser durch die nahtlose Aufnahme von hochvulnerablen Patienten, vorrangig in den Fachgebieten Neurologie und Geriatrie und im Sinne der aktuellen gesetzlichen Regelungen des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. So bleibt den Krankenhäusern mehr Kapazität für die Behandlung von Corona-Patienten. Während der ersten Welle wurde dem Haus zudem vorübergehend der Status des Hilfskrankenhauses zugesprochen. Das bedeutet, dass Patienten, die an COVID-19 erkrankt waren, in der Rehaklinik weiterbehandelt wurden – auch überregional. Eine logistisch-organisatorische Herausforderung, auch wenn das Team in den speziell eingerichteten Isolierstationen von der Erfahrung in der Behandlung von mehrfacherkrankten pflegeintensiven Patienten profitierte.

Reha ist Bestandteil einer funktionierenden Patientenversorgung
Dass der Rehabilitation eine entscheidende Rolle in der Versorgungsstruktur zukommt, die derzeitig unzureichend honoriert wird, nimmt Landrat Kneidinger wahr und kündigte Unterstützung an. Trotz gestiegener Ausgaben für Testungen und Schutzmaterialien sowie Mehrbelastungen des Personals wurden die finanziellen Ausgleichszahlungen gestoppt. »Die Bedeutung der Rehabilitation als Wirtschaftsfaktor muss in der Gesetzgebung Berücksichtigung finden«, so der Landrat. Geschäftsführer des Passauer Wolf und 2. Vorsitzender des VPKA Bayern, Stefan Scharl, setzt sich für einen gesetzlich festgelegten Aufschlag auf die bestehende Vergütungsvereinbarung im Rahmen des Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) ein, gemeinsam mit vielen Verbänden und dem Bayerischen Gesundheitsministerium. Im Passauer Wolf Bad Griesbach stellt die Schlaganfallversorgung einen der Schwerpunkte dar. Dr. med. Oliver Meier, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Geriatrie und Neurologie im Passauer Wolf Bad Griesbach, kooperiert dazu eng mit den Kliniken im Landkreis. »Gemeinsam mit der Stroke Unit am Krankenhaus Rotthalmünster arbeiten wir beispielsweise daran, rehabilitative Inhalte und Akutversorgung stärker ineinanderfließen zu lassen, um die Behandlungserfolge für den Patienten zu verbessern«, so der Ärztliche Direktor. Ein Beispiel für gelebte Kooperationen, die verlässliche Strukturen in der regionalen Versorgung schaffen.

Gesundheitsstandort Bad Griesbach stärken
Wirtschaft, Gesundheit und Tourismus in der Heimatregion zu stärken, gehört zu den Zielen von Landrat Kneidinger. Den traditionsreichen Luft- und Thermalkurort Bad Griesbach als Gesundheitsstandort zu festigen, ist ein Herzensanliegen der Gesellschafter des Passauer Wolf, wie geschäftsführender Gesellschafter Florian Leebmann betont. Neben den Kernleistungen in der Rehabilitation, ermöglicht die Beteiligung an der Akademie für Gesundheitsberufe und der Berufsfachschule für Physiotherapie in Rotthalmünster u.a. den Ausbau der Gesundheitsbildung in der Region. Außerdem ist das Unternehmen in der Prävention aktiv. »Dass viele an COVID-19-Erkrankte Unterstützung benötigen, um die Leistungsfähigkeit aufzubauen, hat sich bei der Begleitung Betroffener gezeigt«, so Dr. med. Oliver Meier. Er hat daher im Passauer Wolf das Programm Ataraxia® entwickelt, das darauf abzielt, das Immunsystem zu stärken, dabei hilft, sich eine gesunde Lebensweise anzueignen, und auch natürliche Heilmittel, die Natur und die Luftqualität Bad Griesbachs einbindet. Diese sieht auch Landrat Kneidinger als hervorragende Ausgangssituation für eine gelungene Gesundheitsversorgung und für die Prävention von lebensstilbedingten Erkrankungen.

An fünf Standorten in Bayern – in Bad Griesbach, Bad Gögging, Nittenau Ingolstadt und Regensburg – werden Gäste auf ihrem Weg zu neuer Lebenskraft unterstützt. Die Unternehmensgruppe blickt zurück auf über 40 Jahre Erfahrung. Zur Kernkompetenz gehören u. a. die stationäre und ambulante Rehabilitation sowie die neurologische Akutbehandlung. Auch Nachsorgeprogramme und Angebote aus der Lebensstil-Medizin wie »Abenteuer R•O•T by Passauer Wolf« zählen zum Spektrum. Insgesamt werden im Passauer Wolf jedes Jahr über 20.000 Gäste empfangen und behandelt. So zählen die Standorte der Unternehmensgruppe zu den führenden Zentren für Rehabilitation und medizinische Versorgung in Bayern.

Weiterführende Information
Mehr zum Infektionsschutz beim Passauer Wolf: passauerwolf.de/corona
Mehr zu den geforderten gesetzlichen Zuschlägen: passauerwolf.de/aktuelles

 

Quelle: Passauer Wolf, 19.11.2020

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Die somatischen Auswirkungen der Pandemie – die Dr. Becker Klinikgruppe lädt zu virtuellem Corona-Symposium

Im April hat Dr. med. Alina Dahmen das erste virtuelle Corona-Symposium der Dr. Becker Klinikgruppe ins Leben gerufen. Am 9. Dezember findet bereits die vierte Veranstaltung rund um diese Thematik statt.

Am Mittwoch, 9. Dezember 2020, veranstaltet die Dr. Becker Klinikgruppe ihr viertes kostenloses Online-Symposium zum Thema COVID-19. Im Fokus stehen dieses Mal die therapeutischen Herausforderungen insbesondere für Pflegekräfte, neurologisches Fachpersonal und Physiotherapeuten/innen.

Köln, 18.11.2020: Schlaganfälle, Fatigue, Lähmungen – mittlerweile wissen wir, dass das Corona-Virus nicht nur pneumologische Symptome hervorrufen, sondern auch Herz, Gehirn und Nerven schädigen kann.

Was bedeutet das für die Therapie? Was sind erfolgsversprechende Behandlungsansätze? Vor welchen Herausforderungen stehen die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen? Diese und andere Fragen erörtern renommierte Experten/innen am 9. Dezember ab 15 Uhr im vierten virtuellen Corona-Symposium der Dr. Becker Klinikgruppe.

Vorträge für Pflegende, Ärzte/innen und Therapeuten/innen
Das Online-Symposium richtet sich vor allem an Pflegende, Ärzte/innen und Ergo-, Physio- und Sporttherapeuten/innen sowie Logopäden/innen. „Wir möchten die somatischen Folgen und Herausforderungen in der Therapie von Corona aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten“, sagt Dr. med. Alina Dahmen, Geschäftsleitung Produktmanagement der Dr. Becker Klinikgruppe und Organisatorin der Veranstaltung. „Deshalb freuen wir uns, dass wir Expertinnen und Expertinnen verschiedener Berufsgruppen mit ganz individuellen Erfahrungen als Referenten für die Veranstaltung gewinnen konnten.“

Kostenlose Anmeldung online

  • Das Corona-Online-Symposium findet am Mittwoch, 9. Dezember 2020, von 15-18 Uhr statt. Themen sind u. a. „Herausforderungen in der Pflege durch die Corona-Pandemie“, „Neurologische Folgen einer COVID-19-Infektion“ und „Digitale Innovation in der Orthopädie und Physiotherapie“.
  • Das vollständige Programm finden Sie auf der Seite dbkg.de/fachsymposien/4-corona-symposium-somatik
  • Die Anmeldung erfolgt über folgenden Link: dbkg.info/coronasymposium4. Die Einwahldaten zur virtuellen Veranstaltung werden per E-Mail versendet.
    Die Teilnahme für interessierte Fachleute ist kostenlos.
  • Für die Veranstaltung wurden 4 Fortbildungspunkte von der Ärztekammer Nordrhein genehmigt.

Dr. Becker Klinikgruppe
Die Dr. Becker Klinikgruppe ist ein inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln. Deutschlandweit betreibt die Klinikgruppe acht Rehabilitationseinrichtungen mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychosomatik sowie drei ambulante Therapiezentren. Mehr Informationen unter: www.dbkg.de

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgruppe, 18.11.2020

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