Redaktion rehanews24

 

Politik braucht mehr Pragmatismus

Teilnehmer der Podiumsdiskussion über Rehapolitik beim BDPK-Bundeskongress 2022 (v.l.): Ellio Schneider (BDPK-Vorstandsmitglied, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken), Dr. Katharina Nebel (BDPK-Präsidentin), Brigitte Gross (Direktorin DRV Bund), Thomas Keck (Erster Direktor der DRV Westfalen und Vorsitzender DRV-AG Teilhabe), Thomas Bublitz (BDPK-Hauptgeschäftsführer). Foto: BDPK / D.Gust

Private Klinikträger fordern einfache und schnelle Lösungen statt Detailoptimierung und Perfektionismus

Berlin, 02.06.2022Die Kliniken in privater Trägerschaft warnen davor, dass der von der Regierungskoalition beabsichtigte „große Wurf“ bei der anstehenden Gesundheitsreform ins Leere geht, wenn die Praxis zu wenig eingebunden wird. Sie appellieren deshalb an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, Praktiker und politisch Verantwortliche an einen Tisch zu holen. Zudem fordern sie ein sofortiges Kostenentlastungspaket für alle Kliniken, damit ihre Leistungsfähigkeit bei einer möglichen Pandemiewelle im Herbst gesichert ist. Notwendig seien kurzfristig umsetzbare und praxistaugliche Reformen, die nicht nur von Krise zu Krise reichen, sondern Versorgungssicherheit und Finanzierbarkeit langfristig sichern.

Auf ihrem Bundeskongress in Berlin, bei dem der Bundesgesundheitsminister per Videoschalte zu den Teilnehmer:innen sprach, machten die Vertreter der rund 1.300 deutschen Krankenhäuser und Reha-/Vorsorgeeinrichtungen in privater Trägerschaft deutlich, dass die Versorgungssicherheit ohne zügig getroffene und entlastende politische Entscheidungen gefährdet ist. Kliniken aller Trägerschaften kämpfen mit enormen finanziellen Belastungen und einem dramatischen Personalmangel, fast zwei Drittel rechnen für das Jahr 2022 mit roten Zahlen. Ohne Ausgleich würden viele Häuser die durch Inflation und Corona-Pandemie ausgelöste Kostenexplosion nicht mehr verkraften. Deshalb sei ein Kostenentlastungspaket für die Kliniken dringend erforderlich. Dem Mangel an Pflegekräften kann die Politik aus Sicht der privaten Klinikträger nicht durch die Festlegung von Personalzahlen begegnen. Neue Kräfte seien nur zu gewinnen, wenn die Attraktivität des Berufsbildes verbessert und die Zufriedenheit beim Personal gesteigert werde.

Empfehlungen an die eingesetzte Expertenkommission
Der vom Bundesgesundheitsministerium beauftragten Expertenkommission, die Empfehlungen für Krankenhausreformen ab dem Jahr 2023 erarbeitet, raten die privaten Klinikträger, nicht alles auf einmal und mit Detailoptimierung und Perfektionismus lösen zu wollen. Bessere Wirksamkeit und höhere Kompromissfähigkeit würden durch schrittweises und zielgerichtetes Vorgehen erreicht. Dabei sollten die Bundesländer einbezogen werden, damit die Reformempfehlungen am Ende nicht an deren Veto scheitern. Zudem sollten die Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Leistungen und die Modernisierung der bestehenden sektorenspezifischen Vergütungssysteme Schwerpunkt-Themen der Kommissionsarbeit sein. Konkrete Vorschläge hierzu und zu weiteren Aufgabenstellungen der Kommission haben die privaten Klinikträger in einem Eckpunktepapier zusammengefasst. Darin enthalten ist auch ein Modell zur Gestaltung der geplanten Versorgungsstufen und zur Vorhaltefinanzierung von Krankenhäusern. Diese sollte nicht als reine Strukturerhaltung mit der Gießkanne angelegt sein, sondern besser gezielt zur Konsolidierung notwendiger Krankenhausstrukturen beitragen. Dies müsse mit einer Weiterentwicklung der Sicherstellungszuschläge einhergehen.

Dank und Verständnis von Lauterbach
Die im Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) vertretenen Kliniken erinnerten den Bundesgesundheitsminister bei ihrem Kongress in Berlin auch an die im Koalitionsvertrag vereinbarten Verbesserungen beim Zugang zur medizinischen Rehabilitation und die vorgesehene Verpflichtung der unterschiedlichen Sozialversicherungsträger zu Kooperationsvereinbarungen. Hierüber diskutieren die Kliniken in einer per Livestream öffentlich übertragenen Debatte mit der Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Brigitte Gross und dem Ersten Direktor der DRV Westfalen, Thomas Keck. Die Kliniken fordern von den Leistungsträgern mehr Transparenz bei der Preisgestaltung und der Klinikauswahl.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zeigte Verständnis für die vorgetragenen Argumente und Hinweise der Klinikvertreter. Er wisse um die „nennenswerten Zusatzbelastungen“, so Lauterbach und versicherte, dass die Überlastung zu politischen Konsequenzen führen würde. Konkrete Maßnahmen müssten aber auch finanzierbar sein, er sei mit dem Bundesfinanzminister in „täglicher Abstimmung über mögliche Lösungen.“ Lauterbach dankte explizit den Krankenhäusern und Reha-/Vorsorgeeinrichtungen in privater Trägerschaft für ihren und den Einsatz ihrer Beschäftigten während der Pandemie.  Sie hätten nicht nur bei der Behandlung der Patienten sondern auch mit ihren Impfangeboten und der Nachsorge und Trauerbegleitung vorbildlich gearbeitet.

Das genannte BDPK-Eckpunkte-Papier können Sie hier abrufen:
https://www.bdpk.de/newsroom/news/artikel/eckpunkte-zur-zukunft-der-krankenhausplanung         

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 70 Jahren die Interessen von mehr als 1.300 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Quelle: BDPK, 02.06.2022

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In dieser Form einmalig: Das neue psychosomatische Fachkrankenhaus der Dr. Becker Burg-Klinik vergibt Fördermittel in Höhe bis zu 50.000 Euro.

In dieser Form einmalig: Das neue psychosomatische Fachkrankenhaus der Dr. Becker Burg-Klinik vergibt Fördermittel in Höhe bis zu 50.000 Euro.

Dermbach / Stadtlengsfeld: Eigene Forschungs- und Projektideen neben der klinischen Tätigkeit umsetzen – das wird ab sofort im neuen psychosomatischen Fachkrankenhaus der Dr. Becker Burg-Klinik ermöglicht. Um die gewünschten Projekte zu realisieren, erhalten Ärtz:innen und Psychotherapeut:innen Fördermittel in Höhe von bis zu 50.000 Euro für ihr individuelles Projekt.

 „Mit unserem Förderangebot schaffen wir attraktive Rahmenbedingungen für Ärzt:innen und Therapeut:innen, die sich mit eigenen Projektideen bei uns kreativ einbringen möchten. Denn im normalen Klinikalltag sind dafür häufig keine ausreichenden Kapazitäten“, erklärt Dr. Tobias Duncker, Leitender Arzt des im April eröffneten Fachkrankenhauses in Thüringen. Um die gewünschten Projekte realisieren zu können, hat die Dr. Becker Burg-Klinik nun ein eigenes Förderprogramm entwickelt: „Wir möchten engagierten Mitarbeitenden Fördermittel zur Verfügung stellen: Oberärzt:innen erhalten bis zu 50.000 Euro und Psychotherapeuti:innen bis zu 25.000€ für ihren Projektwunsch. Damit können sie z. B. benötigte medizinische Geräte, eine entsprechende Software oder Schulungsmaßnahmen finanzieren“, so der Facharzt. Neben dem finanziellen Zuschuss sieht das Förderprogramm eine umfassende fachliche sowie logistische Unterstützung und ausreichend zeitliche Freiräume vor.

Förderung eigener Projektwünsche im Bereich Psychosomatischer Medizin
Inhaltlich fokussiert sich das Angebot auf die Weiterentwicklung bestehender Therapieformen oder auf die Erforschung neuer, vielversprechender Ansätze im Bereich der Psychosomatischen Medizin. „Das Projektthema können die Ärzt:innen selbst wählen. Es sollte sie natürlich persönlich interessieren, gleichzeitig aber auch für uns und die Patient:innen relevant sein, um neue, zusätzliche Wege zu gesteigerter Lebensqualität zu eröffnen“, erklärt Dr. Duncker. Die möglichen Themenbereiche wären: innovative psychotherapeutische Ansätze zum Beispiel im Bereich der sogenannten „dritten Welle“, neurobiologisch orientierte Behandlungsansätze wie Stimulationsverfahren oder hybride Ansätze wie virtuelle Expositionen. 

Bewerbung auf Förderprogramm ab sofort möglich
Das Förderprogramm richtet sich nicht nur an Ärzt:innen, die klinisch tätig sind, bereits ihre Facharztausbildung in den Fachgebieten Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie abgeschlossen haben oder kurz vor ihrem Abschluss stehen.  Auch approbierte Psychotherapeut:innen, die sich zum Beispiel für neuropsychotherapeutische Ansätze und Verfahren interessieren, können davon profitieren. „Für außeruniversitäre klinische Einrichtungen ist das ein einmaliges Angebot. Normalerweise sind Förderprogramme von Kliniken auf reine Fortbildungsveranstaltungen begrenzt “, weiß der Facharzt. Interessierte können sich ab sofort bewerben. Wesentliche Kriterien bei der Auswahl der Bewerber:innen sind die klassischen Bewerbungsunterlagen wie Zeugnisse und Lebenslauf sowie eine kurze Projektbeschreibung für die Umsetzung der gewünschten Forschungsidee. Weitere Informationen sind der Webseite [Verlinkung: https://dbkg.de/kliniken/dr-becker-burg-klinik/unser-fachkrankenhaus/jobs] zu entnehmen.

Das psychosomatische Fachkrankenhaus der Dr. Becker Burg-Klinik
Das Mitte April eröffnete psychosomatische Fachkrankenhaus ist Teil von Thüringens größter psychosomatischer Fachklinik, der Dr. Becker Burg-Klinik. Das Behandlungsangebot des neuen Fachkrankenhauses richtet sich an Patient:innen, die krisenhaft gefährdet oder langfristig schwer erkrankt sind und zeitnah professionelle Unterstützung benötigen. Behandlungsschwerpunkte sind therapieresistente Depressionen, Traumafolgestörungen und Zwangsstörungen.


Quelle: .brandcom Köln, 01.06.2022

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Künstliche Intelligenz und innovative Projekte zeichnen die Privatkliniken aus

Foto: Thomas Kiehl
Dr. Ann-Kristin Stenger, Hauptgeschäftsführerin VPKA Bayern e.V.

München – Die Rahmenbedingungen im Gesundheitsbereich befinden sich im Wandel. Dies zeigt sich unter anderem an einem veränderten Patientenverhalten oder auch an neuen medizinischen Herausforderungen, Stichwort: Covid-19-Pandemie. „Es ist wichtig, dass sich die Kliniken rechtzeitig an die neuen Gegebenheiten anpassen“, mahnt Dr. Ann-Kristin Stenger, Hauptgeschäftsführerin vom Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA). „Sie müssen vorausschauende Strategien anwenden und Fachwissen durch innovative Technologien ergänzen. So können entwicklungsbedingte Angebot-Bedarf-Lücken vermieden werden. Zahlreiche unserer Mitgliedereinrichtungen haben bereits vorbildgebende Projekte implementiert.“

„Innovationswillen ist ein Zeichen und ein wichtiger Faktor verantwortungsvollen Unternehmertums“, betont sie und verdeutlicht dies anhand mehrerer Beispiele aus den Reihen der Mitgliedereinrichtungen des VPKA.

So wurde an allen 15 MEDICLIN-Rehabilitationskliniken mit dem Fachbereich Orthopädische Rehabilitation eine Therapie-App etabliert. Mit ihr können die Patient:innen während und vor allem nach ihrer Reha rund um die Uhr digital betreut werden. Das Programm umfasst digitale Bewegungs- und Entspannungsübungen, Übungen aus dem Bereich der Logopädie und Ergotherapie, Online-Seminare zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen u.v.m. „Die Patient:innen lernen bereits während ihres Reha-Aufenthaltes die Handhabung aller Funktionen sowie die korrekte Ausführung ihrer Übungen. Über die App nehmen sie ihre qualifizierten Therapeut:innen dann quasi mit nach Hause“, erläutert MEDICLIN-COO Dr. York Dhein. „Auf diese Weise sichern wir die Nachhaltigkeit der Rehabilitation und damit den Therapieerfolg.“ Die App sei perfekt an die Lebenswirklichkeit gerade jüngerer Menschen angepasst und der erste Baustein eines umfassenden teletherapeutischen Angebots. Sie soll zukünftig auch in weiteren Fachbereichen, wie etwa der Neurologie, eingesetzt werden. Dhein: „Durch die Verlängerung der therapeutischen Betreuung in den poststationären Bereich wird eine Lücke zwischen Rehabilitation und Nachsorge geschlossen und zugleich ein neues Geschäftsfeld aufgebaut.“ Ein weiteres Beispiel findet sich am MEDICLIN Herzzentrum Coswig und an der MEDICLIN Fachklinik Rhein/Ruhr. In beiden Einrichtungen sind Desinfektionsroboter im Einsatz, die im Zuge der vierten Corona-Welle von der EU-Kommission zur Verfügung gestellt wurden. Die Geräte ergänzen die Reinigung von Patientenzimmern durch eine moderne, intensive UV-Desinfektion. Die Methode, die ohne Desinfektionsmittel auskommt, trägt zur Verringerung des Infektionsrisikos bei und erhöht die Sicherheit von Personal und Patient:innen.

Auch die Asklepios-Kliniken GmbH & Co. KG hat Anfang Mai ein Vorreiterprojekt zur Umsetzung gebracht: Das Unternehmen schloss als bislang einziger Krankenhausträger mit der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) einen Qualitätsvertrag zum Fast-Track-Verfahren bei Hüft- und Knie-OPs (dieser gilt aktuell für das Asklepios Klinikum Bad Abbach). Für die Patient:innen bedeuten die neuen Abrechnungsmöglichkeiten einen kürzeren Krankenhausaufenthalt, ein verringertes Komplikationsrisiko, weniger Schmerzen sowie ein deutlich schnelleres Wiedererlangen der Mobilität als bei herkömmlichen endoprothetischen Eingriffen. Ziel der beiden Vertragspartner ist es, dass weitere Kliniken diesem Beispiel folgen und die Möglichkeit zum unkomplizierten Beitritt in den Vertrag nutzen.

Ein weiteres Beispiel bezieht sich auf die SCHÖN Klinikgruppe, welche Kliniken und Zentren an 26 Standorten in Deutschland betreibt. Sie entwickelte unter Federführung von Prof. Dr. A. Rembert Koczulla (Chefarzt des Fachzentrums für Pneumologie an der Schön Klinik Berchtesgadener Land, W3-Professur für Pneumologische Rehabilitation an der Uni Marburg) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) bereits in einem frühen Stadium der Corona-Pandemie ein Konzept und eine offizielle Leitlinie für die Long-COVID-Rehabilitation, mit konkreten pneumologischen, neurologischen sowie psychologischen und psychosomatischen Behandlungsempfehlungen. Die Kliniken bieten überdies intensivmedizinische Reha nach einer COVID-19-Erkrankung an. Dr. Ann-Kristin Stenger: „In Deutschland gibt es leider nur wenige derartige Plätze. Sie stellen jedoch eine wesentliche Säule in der Versorgungsstruktur dar – schließlich entlastet jeder Intensivplatz, der in einem Akutkrankenhaus frei wird, das Gesamtsystem.“

Sie betont: „Die genannten Beispiele stehen stellvertretend für zahlreiche weitere Projekte an unserer Mitgliedereinrichtungen.“ Auch an anderen Häusern würden innovative Strategien entwickelt und modernste Technologien erprobt oder bereits eingesetzt, darunter OP-Roboter, Augmented- oder Mixed-Reality-Brillen, Computerprogramme zur Diagnostikunterstützung bei bildgebenden Verfahren, Sensor-Pflaster und vieles mehr. „Gerade bei den privat getragenen Kliniken tritt dieser wichtige Innovationswille besonders deutlich zutage.“

 

Quelle:  VPKA Bayern e.V. , 01.06.2022

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Jessica Braun ist Pflegedienstleitung der MEDICLIN Tagespflege Rennsteigblick in Bad Tabarz

Foro: MEDICLIN

Bad Tabarz, 30.05.2022. Seit April dieses Jahres ist Jessica Braun Pflegedienstleitung in der MEDICLIN Tagespflege Rennsteigblick. Die gelernte Altenpflegerin ist bereits seit vielen Jahren im medizinischen Bereich tätig. Sie arbeitete unter anderem als Wohnbereichsleiterin und leitende Pflegefachkraft.

„Ich freue mich sehr auf die spannenden und vielseitigen Tätigkeiten und möchte vor allem ein positives Vorbild für meine Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen sein“, berichtet Braun. „Eine offene und ehrliche Kommunikation ist mir besonders wichtig. Mit meinem Team möchte ich die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam meistern. Auch einer weiterhin engen Zusammenarbeit mit den Seniorenresidenzen von MEDICLIN blicke ich voller Vorfreude und Zuversicht entgegen.“

Professionelle Betreuung von Senior*innen an Werktagen von 8 bis 16 Uhr
Die Tagespflege, die im Juni 2021 mit 14 Plätzen eröffnet wurde, liegt der neuen Pflegedienstleiterin ganz besonders am Herzen: „Wir haben ein wirklich tolles Angebot für Senior*innen, die tagsüber Betreuung benötigen und sich gerne mit anderen Rentner*innen austauschen. Unser Ziel ist es, unsere Gäste dabei zu unterstützen, möglichst selbstständig zu bleiben und ihnen eine Freude zu machen. Gemeinsame Aktivitäten wie Malen oder Gesellschaftsspiele fördern den sozialen Kontakt und die geistigen Fähigkeiten.“ Sie erläutert: „Ich möchte die Tagespflege für unsere Seniorinnen und Senioren noch attraktiver gestalten und das Tagesangebot noch weiter ausbauen − zum Beispiel, indem wir mehr räumliche Kapazitäten nutzen oder mehr Ausflüge anbieten.“

„Wir wollen die Ergänzung an das Zuhause der Seniorinnen und Senioren sein“, betont Braun. „Der familiäre Charakter wird bei unseren Tagesgästen und deren Angehörigen sehr geschätzt. Dafür setze ich mich auch in Zukunft ein.“

Als Herausforderung sieht sie den in den letzten Jahren verstärkten Wettbewerb zwischen ambulanten Pflegdiensten und der Tagespflege. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit möchte ich aktiv durch Individualität mit meinem Team und MEDICLIN angehen!“

Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 34 Kliniken, sechs Pflegeeinrichtungen und elf Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.350 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.200 Mitarbeiter*innen.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.
MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

Quelle: MEDICLIN, 30.05.2022

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Das Team des MEDICLIN Klinikums Soltau begrüßt neue Pflegedienstleitung Robert Schroeter

Foto: MEDICLIN

Soltau, 27. Mai 2022. Zum 1. Mai hat Robert Schroeter nach einer kurzen Einarbeitungszeit durch seine Vorgängerin seine Arbeit als neue Pflegedienstleitung aufgenommen. Schroeter ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und mit seiner Familie in den schönen Norden gezogen, weshalb er auf der Suche nach einer passenden Herausforderung war.

Er ist ausgebildeter Gesundheits- und Krankenpfleger und weist u. a. Erfahrungen in der Betreuung von rückenmark- und querschnittgelähmten Menschen mit Schwerpunkt Atmung/Beatmung auf. Bei seinem vorherigen Arbeitgeber übernahm er die Leitung einer Intermediate Care Station. Parallel absolvierte er eine Weiterbildung im Management im Gesundheitswesen.

Wachstum, Weiterentwicklung und Transparenz sind für ihn wichtige Bestandteile seiner Arbeit und seines Privatlebens. Zum Ausgleich unternimmt er viel mit seinen Kindern in der Natur und wenn er die Zeit findet, trainiert er für einen Halbmarathon, den er schon mehrfach gemeistert hat.

„Ich freue mich, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, bei dem ich mich positiv einbringen kann. In der neuen Position kann ich persönlich wachsen und neue Erfahrungen sammeln. Eine gute Kommunikation, Wertschätzung, Freundlichkeit und lösungsorientiertes Handeln sind für mich Bausteine, die zum Erfolg führen.“

Bei seiner Arbeit ist ihm der enge Kontakt zu den Mitarbeiter*innen wichtig. Deshalb entwickelte er die tägliche Routine, auf alle Stationen zu gehen, um kurze Tageseindrücke zu bekommen. So können eventuelle Probleme laut Schroeter möglichst schnell und unkompliziert gelöst werden. Zusammenfassend kann er für die erste Zeit sagen: „Ich wurde sehr freundlich und wertschätzend von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser Klinik aufgenommen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“

Über das MEDICLIN Klinikum Soltau
Das MEDICLIN Klinikum Soltau ist ein Kompetenzzentrum für die Fachgebiete Orthopädie, Neurologie, Geriatrie, spezielle Schmerztherapie sowie Psychosomatik. An die Abteilung für neurologische Frührehabilitation ist eine Weaning-Station angegliedert, die die schrittweise Entwöhnung der Patient*innen von der maschinellen Beatmung ermöglicht. Hierbei arbeiten Spezialist*innen verschiedener Fachdisziplinen eng abgestimmt zusammen. Das Klinikum verfügt über 372 Betten und beschäftigt rund 440 Mitarbeiter*innen. Zum MEDICLIN-Standort Soltau gehört neben dem Klinikum auch das MEDICLIN MVZ Soltau.

Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 34 Kliniken, sechs Pflegeeinrichtungen und elf Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.350 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.200 Mitarbeiter*innen.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.
MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

Quelle: MEDICLIN, 27.05.2022

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Mehr Qualität durch Spezialisierung in der Asklepios Klinik Schaufling

Erweiterung der Indikation Kardiologie durch die Deutsche Rentenversicherung | Bildung eines konzentrierten geriatrischen „Centers of Excellence“ im Asklepios Gesundheitszentrum Aidenbach | Schließung der Geriatrischen Fachabteilung in der Asklepios Klinik Schaufling

Schaufling/Aidenbach, 27.05.2022. In der Asklepios Klinik Schaufling werden seit dem 01.05.2022 in der Abteilung Kardiologie auch Versicherte der Deutschen Rentenversicherung rehabilitiert. Durch die Anerkennung der Fachabteilung Kardiologie von der DRV Bayern-Süd werden in Schaufling künftig DRV-Versicherte der Indikation Neurologie Phase D, Orthopädie und der Kardiologie behandelt. „Um maximalen Behandlungserfolg und damit verbundene Qualität zu erreichen bedarf es Spezialisierung und Tiefe, somit werden wir die strategische Ausrichtung in Schaufling auf die drei Indikationen Neurologie, Orthopädie und Kardiologie konzentrieren. Entsprechend werden wir die Fachabteilung Geriatrie mit 40 Betten am Standort Schaufling zum 31.05.2022 schließen.“, so Marcus Harig, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Schaufling.

Im Asklepios Gesundheitszentrum Aidenbach liegt bereits seit 1995 der Schwerpunkt in der Versorgung von geriatrischen Rehabilitanden.  „Die Geriatrie/Altersmedizin wird sich in den nächsten Jahren wandeln und noch wichtiger werden. Dies liegt zum einen an den Änderungen im Gesundheitssystem, zum anderem an dem zunehmend grösser werdenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung“, erklärt Nina Strasser, Geschäftsführerin des Asklepios Gesundheitszentrums Aidenbach. Um diesen steigenden Bedarf gerecht zu werden, erhöht die Asklepios Klinik Aidenbach ihre Betten und bündelt somit ihre Kompetenzen auf einen Standort. Unser erklärtes Ziel ist der Erhalt, bzw. die Wiederherstellung der Selbstständigkeit, sowie die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit unserer Patientinnen und Patienten.

Mit der Konzentration auf die unterschiedlichen Schwerpunkte stellen sich die beiden Einrichtungen auch auf die gestiegenen Qualitätsansprüche in der modernen Rehabilitation ein.

Quelle: Asklepios, 27.05.2022

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Voll im Leben – mit MS

Bischofswiesen, 25.05.2022: Rund um den 30. Mai 2022 lenkt der Welt-MS-Tag zum 14. Mal die Aufmerksamkeit auf die weltweit 2,8 Millionen Menschen, die mit der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose leben. Multiple Sklerose (kurz MS) ist eine chronische entzündliche neurologische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem (Gehirn, Rückenmark und Sehnerv), befällt. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Erkrankung wird in der Regel zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr festgestellt.

„Voll im Leben – mit MS“ lautet das diesjährige Motto des Welt-MS-Tag. Um mit der Diagnose Multiple Sklerose voll im Leben zu bleiben, ist eine fachkundige Beratung und Behandlung essenziell.  Mittels medikamentöser Therapie in Verbindung mit richtig dosierter Bewegung kann der Krankheitsverlauf spürbar verlangsamt und zum Teil sogar Symptome verbessert werden. Ziel ist es, die Beweglichkeit und Selbständigkeit zu erhalten.

Zum Welt-MS-Tag weist der ausgewiesene Multiple Sklerose Experte Prof. Dr. med. Peter Rieckmann, Chefarzt des Medical Park Loipl, darauf hin, wie wichtig es für Betroffene ist in Bewegung zu bleiben, um voll im Leben zu sein. „Häufig erhalten MS-Patienten eine zu unterschwellige Therapie. Wir im Medial Park Loipl loten das Ausdauerpotenzial bewusst aus. In der Regel führt dieses Ausschöpfen der Konditionsreserven nach zwei Wochen Training ab der 3. Woche zu einer essentiellen Verbesserung“, sagt Prof. Dr. med. Rieckmann. Denn mittels Bewegung werden sogenannte neurotrope Faktoren, die u. a. für das Wohlergehen der Nervenzellen verantwortlich sind, stimuliert, was zu einer besseren Widerstandskraft dieser Zellen führt und somit zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.

Zudem erfolgt im Medical Park Loipl zunächst im Rahmen eines „New Assessment Programm“ eine differenzierte Analyse des körperlichen Status, mittels Überprüfung von Koordinationsfähigkeit, insbesondere Augen-Hand-Koordination, Reaktionszeit, Gangqualität und Handkraft. Die Ergebnisse des „New Assessment Programm“ bilden wiederum die Basis für die funktionsspezifische Therapie, welche auf die individuelle Situation jedes einzelnen Patienten angepasst wird. Die Fortschritte während des Rehabilitationsprogramms werden durch regelmäßige Erhebung der gleichen Parameter ermittelt. Mit dem erfreulichen Resultat, dass sich die funktionellen Einschränkungen oft erheblich verbessert haben.

Aufgrund dieser Expertise zählt der Medical Park Loipl zu den führenden neurologischen Fachklinken für die Behandlung vom Multipler Sklerose. Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel „MS-Rehabilitationszentrum“ der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e. V. (DMSG). Von den Magazinen Stern und Focus wird der auch international anerkannte Experte Prof. Dr. med. Peter Rieckmann regelmäßig als einer der besten Fachärzte für die Behandlung vom Multiple Sklerose Deutschlands empfohlen. Grundlage für diese Anerkennung sind umfassende unabhängige Studien unter Experten, Kollegen und Patienten zu den Multiple Sklerose Fachärzten.

Quelle: Medial Park, 25.05.2022

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Reha-Behandlung mit Gütesiegel

Abbildung: Zertifizierungsteam v.l.n.r.: QMB/stellv. Klinikmanagerin Wiebke Lübke, Auditoren Andrea Krüger und Markus Schinkel, Mitarbeiterin QM Jessica Schaller    Bildrechte: Paracelsus Kliniken, Isabelle Georgi-Barth

Rezertifizierung erfolgreich bestanden / Gütesiegel bestätigt höchste Qualität der Behandlung

Bad Elster, 24. Mai 2022 – Die Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster hat es erneut geschafft: Mitte Mai waren die zwei externen Auditoren Andrea Krüger und Markus Schinkel in der Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster und haben erneut die gute Behandlungsqualität, die Abläufe und Prozesse, die medizinischen, pflegerischen, therapeutischen und administrativen Bereiche kritisch unter die Lupe genommen. Nach eingehender Prüfung nach den Vorgaben der DEGEMED, ISO 9001:2015 wurden keine Abweichungen festgestellt, sodass das Qualitätssiegel erneut vergeben wurde. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die Zertifizierung erneut bestanden haben”, freut ich die Qualitätsbeauftragte und stellvertretende Klinikmanagerin Wiebke Lübke. „Damit haben wir einmal mehr unsere Stellung als Rehaklinik für onkologische, gynäkologische und orthopädische Behandlung eindrucksvoll behauptet. Wie auch die vielen positiven Bewertungen bei den Bewertungsportalen bestätigen. Das Zertifikat ist auch eine gute Orientierungsmöglichkeit für Patienten, bei denen in den nächsten Wochen oder Monaten eine Rehabilitation ansteht“, ergänzt Wiebke Lübke. „Unsere Patienten können sich sicher sein, dass wir über eine große Expertise verfügen und höchste Qualitätsstandards bei der Behandlung und Versorgung einhalten, sowie die Individualität jedes Patienten berücksichtigen.”

Hervorragende Lage
Gelegen auf einer Anhöhe mit Blick auf den historischen Kurpark im sächsischen Vogtland werden onkologische, gynäkologische und orthopädische Patientinnen und Patienten in der Rehabilitationsklinik behandelt. Die hervorragende Lage in Bad Elster hat sich seit über 100 Jahren als überregionaler Gesundheitsstandort etabliert. Die Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster ist von herrlichen Wäldern umgeben, die zu entspannenden Spaziergängen einladen. Ein Ringweg von 19 Kilometern Länge umschließt den gepflegten Kurbereich.

Im Rahmen einer Anschlussrehabilitationsmaßnahmen (AHB), einer stationären oder einer teilstationären Rehabilitation sind die Mitarbeiter:innen der Klinik für die Patientinnen und Patienten da und helfen bei Ihrer Wiedereingliederung in den beruflichen und privaten Alltag.

Die Qualität der Behandlung spiegelt sich in den vielfachen Auszeichnungen wider, wie dem Focus-Qualitätssiegel für die Fachbereiche Onkologie und Orthopädie.

Paracelsus Klinikum Sachsen
Das Paracelsus Klinikum Sachsen bietet als stark verzahnter Regionalverbund ein breites Leistungsspektrum an. Die Kliniken in Adorf/Schöneck, Reichenbach und Zwickau gewährleisten die stationäre und ambulante Versorgung der Menschen der Region und sind gleichzeitig Aushängeschilder für verschiedene Spezialisierungen. Dazu zählen beispielsweise das Kopfzentrum mit den Fachrichtungen Neurochirurgie und Neurologie, die Schmerzmedizin mit integrierter invasiver Neuromodulation, die Urologie und Gynäkologie sowie die Wirbelsäulen- und zertifizierten Endoprothetikzentren und das Traumazentrum in Reichenbach. Ein weiteres spezialisiertes Angebot bildet das Kompetenzzentrum für Bewegungsstörungen (KZB) am Standort Zwickau. Des Weiteren verfügt der Klinikverbund mit Bad Elster über eine der bundesweit renommiertesten Rehakliniken für Gynäkologie, Onkologie und Orthopädie. Das Paracelsus Klinikum Sachsen ist immer und jederzeit für die Menschen da – mit hoher Qualität, viel Herz und Professionalität.

Paracelsus Kliniken Deutschland
Die Paracelsus Kliniken zählen mit 37 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.600 Mitarbeiter jährlich knapp 73.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.

Quelle: Paracelsus, 24.05.2022

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Reha mit Hund in der Dr. Becker Brunnen-Klinik

Bild: Dr. Becker Brunnen-Klinik; Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe

Am Dienstag, den 17.05.22 traf sich Horn-Bad Meinbergs Kurdirektor Thorsten Brandt mit Lennart Gerdelmann, dem stellvertretenden Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Brunnen-Klinik, um sich über das neue Angebot „Reha mit Hund“ auszutauschen. Denn seit dem 3. Mai ist es für die Patient:innen in der psychosomatischen Rehaklinik möglich, eine Reha zusammen mit ihrem Hund anzutreten.

Horn-Bad Meinberg, 23.05.2022: Die Dr. Becker Brunnen-Klinik liegt am Rande des Teutoburger Waldes im ostwestfälischen Horn-Bad Meinberg und bietet in unmittelbarer Nähe der Klinik ausreichende Möglichkeiten, Hunde auszuführen. „Wir freuen uns, dass die Dr. Becker Brunnen-Klinik diese Lage nun für das neue Angebot ‚Reha mit Hund‘ nutzt. Damit werden für erkrankte Hundebesitzer, die ansonsten ein Betreuungsproblem hätten, Hindernisse zur Gesundung aus dem Weg geräumt“, so Kurdirektor Thorsten Brandt, der sich am Dienstag über die Reha mit Hund informiert hatte. Das Angebot würde auch dazu beitragen, Horn-Bad Meinberg als Gesundheitsregion zu stärken, so Brandt.

Zwölf Patientenzimmer im eigenen Trakt für die Reha mit Hund
Die Dr. Becker Brunnen-Klinik ist der sechste Standort der Dr. Becker Klinikgruppe, der seinen Patient:innen die „Reha mit Hund“ ermöglicht. „In den anderen Dr. Becker Kliniken hat sich das Angebot bewährt. Vielen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden kommt es entgegen, ihren Hund mitbringen zu können, anstatt sich um ein Tier in Betreuung zu sorgen“, berichtet Lennart Gerdelmann, stellvertretender Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Brunnen-Klinik. Die entsprechende Infrastruktur mache die Umsetzung gut möglich.

Zwölf Patientenzimmer wurden speziell für die Reha mit Hund umgestaltet. Die Einzelzimmer, in denen die Rehabilitand:innen zusammen mit ihren Hunden untergebracht sind, liegen in der ersten Kliniketage. Diese ist für die Hunde und ihre Halter:innen über einen eigenen Nebeneingang zugänglich. Lennart Gerdelmann erklärt: „Den Patient:innen mit Hund steht in ihrem Bereich ein Utensilienraum zur Futterzubereitung und -lagerung wie auch eine eigene Waschmaschine und Trockner zur Verfügung.“

Bestimmte Voraussetzungen für ein sicheres Miteinander
Um den Auslauf ihrer Tiere müssen sich die Rehabilitand:innen der Reha mit Hund selbst kümmern. Inhaltlich und vom Umfang sind die Therapien identisch und ebenso medizinisch hochwertig wie von den anderen Patient:innen ohne Hund.

Während die Patient:innen in ihren Behandlungen oder bei den Mahlzeiten sind, sollte ihr Hund eine Weile alleine auf dem Zimmer bleiben können. Denn zu den Therapien oder in den Speisesaal dürfen die Tiere nicht mitgenommen werden. Weitere Voraussetzungen für die vierbeinigen Begleiter sind beispielsweise, dass alle wichtigen Impfungen (u.a. gegen Tollwut) vorliegen. Außerdem werden keine sogenannten Listenhunde aufgenommen; das betrifft auch Mischlinge.

Wie wird die Reha mit Hund beantragt?
Wer eine psychosomatische Rehabilitation verordnet bekommen hat, kann im Antrag auf Kostenübernahme von seinem sogenannten Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen. Dabei sollte eine medizinisch passende Wunschklinik angegeben werden. Als zusätzlicher Grund für die Wahl einer Klinik mit entsprechendem Angebot kann dann auch angegeben werden, dass dort der Hund mitgenommen werden darf. Mehr Informationen zur Beantragung auf www.dbkg.info/h 

Horn-Bad Meinberg auf vier Pfoten erkunden
In Horn-Bad Meinberg gibt es auch für Vierbeiner zahlreiche Wander- und Erkundungsrouten, auf denen Mensch und Tier die Natur genießen können. Rehabilitand:innen der Dr. Becker Brunnen-Klinik, die Tipps für ihre therapiefreie Zeit suchen, können sich an die Klinikmitarbeitenden wenden oder bei der Touristeninformation in Horn-Bad Meinberg informieren. In der Klinik steht zudem für Fragen rund um den Hund eine Hundebeauftragte zur Verfügung.

Dr. Becker Brunnen-Klinik
Die Dr. Becker Brunnen-Klinik ist auf psychotherapeutische und psychosomatische Rehabilitation spezialisiert. Über 1.950 Patient:innen werden jährlich in der nordrhein-westfälischen Klinik auf höchstem medizinischem Niveau versorgt. Behandlungsschwerpunkte sind insbesondere Depressionen, Angsterkrankungen, psychosomatische Beschwerden und Krankheitsbewältigung bei körperlichen Erkrankungen wie z.B. Tinnitus sowie die Behandlung älterer Menschen (Gerontopsychosomatik). Die Dr. Becker Brunnen-Klinik in Horn-Bad Meinberg beschäftigt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet Rehabilitationsleistungen für Patient:innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatient:innen, Beihilfeempfänger:innen und Selbstzahler:innen an. Weitere Informationen zur Dr. Becker Brunnen-Klinik finden Sie auf der Website www.dbkg.de/brunnen-klinik.

Quelle: Dr. Becker Klinikgesellschaft, 23.05.2022

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Neues Führungsteam für die Adaption Paracelsus Berghofklinik II

BU: Das neue Führungsteam der Einrichtung: Bogdan Kryvda und Rieke Kuhlmann Foto: Paracelsus Kliniken, Judith Schwertmann-Gude

Bogdan Kryvda übernimmt ärztliche Leitung der Paracelsus Berghofklinik II.

Bad Essen, 23.05.2022. Zum 1. Mai 2022 hat Bogdan Kryvda die ärztliche Leitung der Adaptionseinrichtung Paracelsus Berghofklinik II in Bad Essen übernommen. Zusammen mit Rieke Kuhlmann als sozialpädagogische Leitung bilden sie das neue Führungsteam der Einrichtung.

Der gebürtige Ukrainer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Sein Medizinstudium absolvierte er 2003 an der medizinischen Staatsuniversität in Odessa. 2004 folgte der Facharzt für allgemeine Psychiatrie und 2007 der Facharzt für Suchtmedizin. Insgesamt kann er auf sechs Jahre Arbeit in der ukrainischen Suchtmedizin zurückblicken. 2012 entschied sich Kryvda für einen Wechsel nach Deutschland. „Ich wollte eine konkrete berufliche und private Perspektive“, begründet er den Schritt. Sein Weg führte ihn an das AMEOS Klinikum in Osnabrück, wo er die Anerkennung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie durchlief und bis Ende 2021 als Oberarzt arbeitete.

Zum 1. Januar 2022 trat er bereits die Stelle als Oberarzt in der Paracelsus Berghofklinik an. Ergänzend dazu übernimmt er nun zum 1. Mai 2022 die ärztliche Leitung der Adaption. „Ich freue mich generell auf die Möglichkeit, etwas zu entwickeln und mich für einen Bereich einsetzen zu können – vor allem im Sinne unserer Patientinnen und Patienten. Das Feld Adaption ist allerdings Neuland für mich“, freut sich Kryvda auf die neuen Aufgaben. Für ihn sei es traumhaft, dass er in seiner Fachrichtung Suchtmedizin weiterhin Patientinnen und Patienten begleiten könne. Rieke Kuhlmann als sozialpädagogische Leitung und Teil des Führungsduos freut sich ebenfalls über die neue Verstärkung und darauf neue Strukturen zu schaffen. „Zusammen wollen wir uns anschauen, was gut läuft und diese Punkte weiter ausbauen. Insbesondere der neue Therapieplan steht derzeit im Fokus. Außerdem wollen wir die Zusammenarbeit mit den Suchtfachkliniken und den Suchtberatungsstellen verstärken“, blickt sie auf die Ziele in den nächsten Wochen.

Die Adaption Paracelsus Berghofklinik II in Bad Essen unterstützt seit rund fünf Jahren im Anschluss an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung Suchtpatienten dabei, sich ein stabiles Lebens- und Arbeitsumfeld aufzubauen und neue Lebensqualität zurückzugewinnen. Im Rahmen der drei- bis viermonatigen Behandlung bietet sich die Möglichkeit, unter realen Alltagsbedingungen den Therapieerfolg zu verfestigen und den Übergang in einen suchtmittelfreien Alltag zu bewältigen. Die Maßnahme wird während der stationären Entwöhnung beantragt, sodass der Übergang nahtlos erfolgen kann.

Paracelsus Reha-Kliniken Bad Essen
Die Paracelsus Reha-Kliniken am Standort Bad Essen bieten medizinisch-psychotherapeutische Kompetenz in vier modernen Rehabilitationskliniken (Berghofklinik, Berghofklinik II, Wiehengebirgsklinik und Wittekindklinik) mit einem breiten Behandlungs-spektrum sowie individuell zugeschnittenen und innovativen Therapieangeboten bei psychosomatischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen. Jahrzehntelange Therapieerfahrung wird hier zum Wohl der Patientinnen und Patienten eingesetzt. Die Paracelsus Kliniken Bad Essen bieten als einziger Standort in Niedersachsen das komplette Spektrum der Rehabilitation Pathologischer Glücksspielsucht, ermöglichen den nahtlosen Übergang von stationärer Entwöhnung zur Adaption und zeichnen sich durch eine Integrierte suchtmedizinische und orthopädische Rehabilitation (ISOR) aus.

Paracelsus Kliniken Deutschland
Die Paracelsus Kliniken zählen mit 36 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.600 Mitarbeiter jährlich knapp 73.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.

Quelle: Paracelsus, 23.05.2022

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