Hamm Kliniken

 

Hamm Klinik Bellevue wird zum familienfreundlichen Betrieb ausgezeichnet

Foto (von links): Ilona Frei (IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern), Tina Possel-Dölken (Prokuristin), Dr. Frank Schlegel (Chefarzt), Raymond Grant (Geschäftsführer), Janina Grant (kaufmännische Leitung), Susanne Simmler (Erste Kreisbeigeordnete), Ruth Hohage (Agentur für Arbeit) und Grit Ciani (Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises).

Alles was an Arbeitszeitmodellen möglich ist – wie eine Rehaklinik Fachkräfte gewinnt.

Anfang Dezember erhielt die Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster aus der Hand der ersten Kreisbeigeordneten, Susanne Simmler die Anerkennungsurkunde als familienfreundlicher Betrieb im Main-Kinzig-Kreis.

„Mit dieser Auszeichnung möchten wir das ganz besondere Engagement der Klinik als Arbeitgeber würdigen. Als Gesundheitsdezernentin höre ich täglich, wie sehr Kliniken darum ringen, Personal zu gewinnen und zu halten. Wenn Menschen gern in der Pflege oder in Bereichen eines Klinikbetriebes arbeiten wollen, dann kommt es darauf an, ihnen Arbeitszeitmodelle zu bieten, welche zu ihrem Leben passen.“

Genau dort setzt die Kultur des Unternehmens an: „Das Leben ist dynamisch, persönliche Situationen ändern sich manchmal rasant und ganz generell ändern sich die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und Bewerber im Verlauf der Jahre“ erklärt Janina Grant, Kaufmännische Leitung der Fachklinik für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation.

Deshalb wird jenseits von starren Dienstplanmodellen fast alles möglich gemacht. Das Interesse der Klinikleitung ist immer eine langfristige Bindung des Personals. Vor allem die individuellen Familiensituationen finden Berücksichtigung in der Arbeitszeitgestaltung. Ob Elternzeit, Teilzeit, Wiedereinstieg oder Anpassung an Betreuungszeiten – die Klinik versucht je nach Möglichkeiten individuelle Lösungen zu schaffen, um ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu sichern. Auch eine Pflegesituation kann jede Familie unverhofft treffen. Hierbei kann der Arbeitgeber durch seine gute Vernetzung vor Ort im Netzwerk für Gesundheit Main-Kinzig Hilfestellung geben und Kontakte vermitteln.

Eine der größten Vereinbarkeitshürden zwischen Beruf und Privatleben sind für Familien häufig die langen Sommerferien. Doch auch hier hat die Hamm Klinik Bellevue mitgedacht und übernimmt für Kinder von Angestellten die Teilnahmekosten an den örtlichen Ferienspielbetreuungen.

Die Vertreterinnen des Familienbündnisses MKK, bestehend aus Grit Ciani, kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Ruth Hohage, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit und Ilona Frei, Referentin für Beruf und Familie der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern lobten die oben genannten Angebote als ein Beispiel, wie Familienfreundlichkeit gelingen kann. Sie bemerkten, dass die vertrauensvolle Atmosphäre und gute Stimmung im Haus schon während des kurzen Besuchs zum Fototermin und Gesprächs spürbar gewesen wäre und schlossen daraus: hier begegnet man allen Menschen mit großer Offenheit und Freundlichkeit.

Im weiteren Austausch berichteten die Vertreterinnen und Vertreter der Klinikleitung und Geschäftsführung vom besonderen Teamgedanken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unternehmenserfolg und gute berufliche Leistungen seien nur möglich, wenn private Sorgen auch an der Arbeit offen kommuniziert und diesen mit Empathie und Lösungshilfen begegnet wird. Dabei ziehen alle an einem Strang und eine Hand wäscht die andere. So bildete sich selbst während der herausfordernden Zeit des Corona-Lockdowns eine enorme Dynamik und Hilfsbereitschaft zwischen allen Abteilungen sowie den Kolleginnen und Kollegen.

Wie die Anwesenden berichten, besteht die Schwierigkeit in der Gewinnung von medizinischem und Dienstleistungspersonal oftmals darin, sich unter den vielen Stellenanbietenden abzuheben. „Wenn die Menschen aber erst einmal bei uns im Haus sind, dann überzeugen wir sie meist direkt.“

Zur Sichtbarkeit der Anerkennung erhielt die Geschäftsleitung eine Anerkennungsurkunde mit Auszeichnungssiegeln. Zukünftig darf der Betrieb bei der Fachkräftegewinnung und Präsentation des Hauses mit dem familienfreundlichen Label werben.

Informationen zur Aktion „Familienfreundlicher Betrieb im MKK“ gibt es unter www.mitkindundkegel.de. Es können sich Unternehmen jeder Größenordnung bewerben oder von ihren Beschäftigten vorgeschlagen werden.

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HAMMerstark – Neuer Krebs Podcast geht online

Eine Krebsdiagnose und die anschließende Therapie belasten Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige stark und nehmen oft den gesamten Alltag ein. Doch was passiert nach der OP, der Chemotherapie, der Bestrahlung? Es wäre leichtsinnig zu glauben, danach ist wieder alles wie vorher. Krebs hinterlässt Spuren: körperlich, seelisch, existenziell.

Auch nach Abschluss der Akuttherapie müssen Patientinnen und Patienten täglich neue Herausforderungen bewältigen:
Wie erlange ich meine körperliche Leistungsfähigkeit zurück?
Wie gehe ich mit bleibenden Beschwerden um?
Wie komme ich wieder zurück ins Arbeitsleben?
Wie finanziere ich mein Leben, wenn ich nicht mehr arbeiten kann?
Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?
Wie kann ich meinem Umfeld klarmachen, auf mich Rücksicht zu nehmen, ohne mich mit Samthandschuhen anzufassen?

Mit diesen und viele weiteren Fragen wollen beschäftigt sich der neue HAMMerstark Podcast der Hamm Kliniken, der am 06. Januar 2022 gelauncht wurde. Als Fachklinikengruppe für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation greifen sie im Podcast auf die Expertise der internen Fachbereiche Medizin, Therapie Sozialberatung, Psychologie, Ernährungsberatung und mehr zurück und führen kurzweilige Gespräche im Interviewformat mit immer wechselnden Gästen. Zukünftig soll jeden ersten Donnerstag im Monat eine neue “HAMMerstark” Folge erscheinen.

Die erste Folge behandelt das kryptische aber dennoch wichtige Thema der Prähabilitation: Was bedeutet Prähabilitation? Warum ist sie so wichtig für onkologische Patienten und wieso helfen Muskelkraft und Ausdauer gegen das Fatigue Syndrom? Dr. Dieter Mustroph, ärztlicher Direktor der Hamm Klinik Nordfriesland, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativ- und Sozialmedizin, erklärt im Gespräch, was sich hinter dem Begriff verbirgt und macht Mut, dass auch kleine Erfolge große Wirkung in der Krankheitsbewältigung erzielen können.

Der Podcast ist ab sofort unter https://hammerstark.podigee.io sowie auf alles gängigen Streaming Plattformen abrufbar.

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Podcastkooperation über onkologische Rehabilitation

Dr. Dieter Mustroph der Hamm Klinik Nordfriesland zu Gast bei „2 Frauen 2 Brüste“

Was passiert nach der Diagnose Brustkrebs?
Gibt es ein Leben danach?
Ja, sagen die zwei Krebsblogger Paulina Ellerbrock und Alexandra von Korff in ihrem Podcast „2 Frauen 2 Brüste“.

Dabei sprechen Sie auf charmante, informative und mehrwertschaffende Art und Weise über ihre Erfahrungen, Therapien, Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen, die Höhen und Tiefen des Lebens mit der Diagnose und über vieles mehr. Wöchentlich erreichen sie so rund 3.000 HörerInnen pro Folge.

 

Schon im März 2020 behandelten die beiden Podcasterinnen die onkologische Rehabilitation und schilderten ihre so unterschiedlichen Erfahrungen. Paulina Ellerbrook verbrachte ihre Anschlussrehabilitation in der Hamm Klinik Nordfriesland in St. Peter-Ording und verbrachte dort nach eigenen Aussagen eine körperlich und seelisch wertvolle Zeit:

„Letztes Jahr, ein paar Tage vor Weihnachten öffnete ich den Briefkasten und zog einen Brief aus St. Peter-Ording heraus. Ich hatte mich gewundert, weil meine Reha schon über ein Jahr zurücklag. Der Verfasser dieser Post war niemand geringerer, als Dr. Dieter Mustroph, ärztlicher Direktor jener Klinik, die ich in einem Podcast lobend erwähnte, weil ich gesundheitlich sehr von dieser Reha profitiert habe. […] Ich bin ehrlich- mein Blut gefror etwas, als ich las, dass Dieter unseren Podcast gehört hatte. […] Aber ich freute mich sehr über die Weihnachtsgrüße und anerkennenden und lobenden Worte für unseren Podcast. Als die Postkarte mit Grüßen aus dem Schafstall […] endete, war mir klar, dass wir zusammen einen Podcast machen müssen.“ (Quelle: Instagram @paulinapaulette_)

Gesagt – getan. In der aktuellen Folge 67 tritt Dr. Dieter Mustroph – Ärztlicher Direktor der Hamm Klinik Nordfriesland als Interviewgast auf, um das Thema der onkologischen Rehabilitation erneut aufzurollen.

Für wen ist eine onkologische Reha geeignet?
Was wird eigentlich rehabilitiert?
Was macht eine gute Rehaklinik aus?
Und warum gibt es so große Unterschiede in den Erfahrungswerten?

Das und viele Themen mehr werden kurzweiligen 55 Minuten besprochen.

Doch schon vorher gab es eine Kooperation zwischen den Hamm Kliniken und dem Brustkrebspodcast. Für Folge 60 „Sozial recht holten sich Ellerbrook und von Korff Sabine Dhom-Zimmermann, Sozialberaterin und Psychoonkologin der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach ins Boot. Sie kämpften sich durch den Reha-Antragsdschungel, unterschieden Übergangs- und Krankengeld, erklärten das Gesetz der Nahtlosigkeit und brachte Licht in das sozialrechtliche Dunkel.

Beide Folgen können auf allen gängigen Streaming-Plattformen oder über folgenden Link https://2frauen2brueste.podigee.io/ abgerufen werden.

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Bereits zweite Impfrunde in Hamm Klinik Bellevue

Großer Schritt, um Mitarbeiter und Patienten nachhaltig zu schützen.

Die Hamm Kliniken durchlaufen an ihrem Standort im hessischen Bad Soden-Salmünster derzeit die zweite Impfrunde mit dem Impfstoff von Moderna. Bereits Ende Februar hatte die Klinik alle impfwilligen Mitarbeiter (rund 75%) mit einer ersten Impfdosis versorgt.

Auch in der zweiten Runde werden alle Impfungen innerhalb einer Woche durchgeführt, sodass ab nächster Woche die erste der vier Hamm Kliniken vollständig versorgt ist. Damit geht die Klinik einen großen Schritt, um Mitarbeiter und Patienten nachhaltig gegen das Corona-Virus zu schützen.

Die Hamm Klinik Nordfriesland konnte das medizinisch-therapeutische Personal schon Ende Februar mit dem AstraZeneca Impfstoff versorgen und wartet nun auf Nachschub durch das zuständige Gesundheitsamt. Die nächste Lieferung ist für Anfang April angekündigt.

Die Bad Kreuznacher Hamm Klinik Nahetal wurde durch den Impf-Stopp von AstraZeneca zu einer Unterbrechung der ersten Impfrunde gezwungen, durfte nun aber die Verteilung fortführen. Die erste Impfrunde ist somit auch abgeschlossen.

In Baden-Württemberg ist eine Verteilung des Impfstoffes an die Rehakliniken aktuell noch nicht vorgesehen. Die Mitarbeiter der Hamm Klinik Park Therme in Badenweiler können sich aber (abhängig von der Terminvergabe und der Verfügbarkeit des Impfstoffes) auch bereits in den Impfzentren anmelden, was einige Mitarbeiter schon nutzen konnten.

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Hamm-Kliniken App: Ernährungsbereich zur Rehanachsorge

Die Hamm-Kliniken Gruppe hat ihre gleichnamige App um eine weitere Nachsorgefunktion ergänzt. Im Bereich “Nach der Reha” findet man nun die Kategorie „Ernährung“. Interaktiv und auf die individuelle Person angepasst, können Patienten auch nach dem Aufenthalt in den onkologischen Fachkliniken an der Nachhaltigkeit ihrer Rehaeffekte arbeiten.

Gewichtsverlauf auf einen Blick

Patienten können bereits während der Reha zusammen mit der Ernährungsberatung ein Zielgewicht vereinbaren und den eigenen Verlauf über zwölf Monate nach Klinikaufenthalt nachverfolgen. Ob Zu- oder Abnahme – der integrierte BMI-Rechner mit Angabe des „Normalbereichs“ erleichtert die Selbsteinschätzung des eigenen Körpergewichts.

Ziele setzen und erreichen

Im Zuge der Ernährungsberatung können Patienten während ihres Rehaaufenthaltes konkrete Ziele für ihr Ernährungsverhalten nach der Reha formulieren. Eine Erinnerungsfunktion hilft dabei, die Ziele auch nach der Reha weiter zu verfolgen.

Beschwerden kontrollieren

Wie entwickeln sich die mit der Tumorbehandlung verbundenen ernährungsspezifischen Beschwerden nach dem Klinikaufenthalt? In der App können Patienten ihren Zustand dokumentieren und die Daten dank integriertem PDF-Generator direkt zur Vorlage beim Hausarzt oder zur Beantragung einer Nachsorge-Reha nutzen.

Die Hamm-Kliniken-App gibt es bereits seit Sommer 2019 und kann kostenlos in allen gängigen App Stores heruntergeladen werden. Neben einer Reha-Vorbereitungscheckliste und Patientenratgebern gibt es auch Bewegungsvideos zum Nachmachen für zu Hause und Entspannungseinheiten im Audioformat. Mehr Informationen und alle Funktionen der App können auf der Hamm-Kliniken Homepage nachgelesen werden. https://www.hamm-kliniken.de/onkologische-rehabilitation/nach-der-reha/hamm-kliniken-app/

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Hamm-Kliniken: Auszeichnung für Patientenkommunikation

Seit 2015 verleiht das Fachmagazin “KU Gesundheitsmanagement” die KU Awards für herausragende Leistungen im Klinik- und Gesundheitsmarketing. In den Kategorien Klinikmarketing, Patientenkommunikation, Employer Marketing, Onlinemarketing und Klinikmagazin können sich Unternehmen im Gesundheitswesen für die Auszeichnung bewerben. Außerdem lobt das Fachmagazin jährlich einen Sonderpreis aus.

v.l. Cindy Grant (Unternehmenskommunikation) und Tina Possel-Dölken (Prokuristin) der Hamm-Kliniken GmbH & Co. KG

Die Hamm-Kliniken Gruppe beteiligte sich erstmals an dem Award und bewarb sich mit ihrer Patienten-App in der Kategorie Patientenkommunikation. Die App gibt es bereit seit Sommer 2019 und umfasst neben einer Reha-Vorbereitungscheckliste und Patientenratgebern vor allem Funktionen zur Reha-Nachsorge. Bewegungsübungen im Videoformat sollen das Training zu Hause erleichtern, bekannte Entspannungsübungen im Audioformat – von den Psychologen der Hamm-Kliniken selbst eingesprochen – sollen das aktive Loslassen fördern. Über einen Favoritenbutton kann ein individueller Therapieplan für zu Hause erstellt werden. Hinzu kommt der neue Ernährungsbereich, in dem Patienten ihren Gewichtsverlauf nachverfolgen, Ernährungsziele während dem Klinikaufenthalt setzen und zu Hause deren Erreichung dokumentieren sowie den Verlauf ihrer ernährungsspezifischen Beschwerden kontrollieren können. Eine PDF-Generator erleichtert die Vorlage der Daten beim Hausarzt oder zur Beantragung einer Nachsorge-Rehabilitation. Insgesamt wurde die App seit Veröffentlichung rund 5.500 Mal heruntergeladen.

Die KU zeichnete die Hamm-Kliniken App nun mit dem 3. Platz in der Kategorie Patientenkommunikation aus. Da die geplante Preisverleihung in Berlin aufgrund der aktuellen Corona-Situation ausfallen mussten, erhielten die Sieger ihre Urkunden zusammen mit kleinen Präsenten per Post.

Mehr Informationen zu den KU Awards unter https://ku-gesundheitsmanagement.de/2020/10/29/ku-awards-2020-die-sieger-stehen-fest/

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Aus Reha wird Akut

Klinik Park-Therme nimmt als Entlastungskrankenhaus erste Akutpatienten auf

Durch den Ausbruch des SARS-CoV-2 Virus in Deutschland und dem raschen exponentiellen Anstieg an Infizierten wird zunehmend vor der drohenden Überlastung des Gesundheitswesens gewarnt, wodurch nicht alle Patienten ausreichend versorgt werden könnten.

Um die Krankenhäuser zu entlasten, haben sich die Hamm-Kliniken bereits vor einigen Wochen an die jeweiligen Landesregierungen gewandt und ihre Unterstützung als Entlastungskrankenhäuser angeboten. In der Klinik Nordfriesland in St. Peter-Ording sind mittlerweile 25 Pflegebetten angekommen und der Kontakt zu den umliegenden Akutkliniken wurde intensiviert. Hier wartet man nun auf die erste Verlegung.

In der Klinik Park-Therme in Badenweiler haben die ersten Verlegungen am Freitag, den 27. März 2020 stattgefunden. Drei Patienten aus der Uniklinik in Freiburg und der Helios Klinik in Müllheim wurden stationär aufgenommen. In dieser Woche kommen täglich weitere Patienten aus den umliegenden Krankhäusern dazu und werden in unserer Rehaklinik versorgt. Die bisher verlegten Patienten stammen aus den Abteilungen Urologie, Chirurgie und Orthopädie.

Die neue Herausforderung erzeugt bei den Mitarbeitern unserer Klinik höchstes Engagement. Alle arbeiten hoch professionell und motiviert, sodass bisher alle Behandlungsprozesse reibungslos ablaufen konnten. Der zusätzliche Pflegeaufwand wird durch freiwillige Helfer anderer Abteilungen kompensiert – auch hier ist die Einsatzbereitschaft der Kollegen immens. Der Pflegedienst beginnt nun, diese Freiwilligen sukzessive in Pflegetätigkeiten einzuarbeiten, damit sie bei Bedarf unmittelbar einsatzfähig sind.

„Wir fühlen uns gut vorbereitet für diese Situation“ sagt Heidrun Ehret, Pflegedienstleitung der Klinik Park-Therme, „zumindest innerhalb des Rahmens unserer zeitlichen und personellen Möglichkeiten. Alle notwendigen Anschaffungen wurden getätigt und wir stehen im kontinuierlichen Austausch mit der Klinikleitung und den anderen Abteilungen und sehen uns dieser neuen Herausforderung gewachsen.“

Aber auch der eigentliche Rehabetrieb für die onkologischen AHB Patienten läuft so gut wie möglich weiter. Häufig treten die Patienten ihren Aufenthalt einige Tage früher an als ursprünglich geplant, sodass die Krankenhäuser weiter entlastet werden. Auch hier funktioniert die Versorgung und Betreuung der Patienten laut der Pflegedienstleitung bisher reibungslos. Auch die Therapien finden weiterhin so planmäßig wie möglich – unter strikter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen – statt.

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Hamm-Kliniken IS(S)T gut!

Onkologische Klinikgruppe stellt Ernährungskonzept vor.

Bewusst und mit Lust. So eröffnet die Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation ihr frisch veröffentlichtes Ernährungskonzept. Die Ernährung verfolge in den Hamm-Kliniken einen ganzheitlichen Ansatz, der den Patienten während der Reha ein Gefühl für gesunde und bewusste Ernährung nahelegen soll – ohne dabei den Genuss zu vernachlässigen. Zudem würden sich mit der richtigen Ernährung viele Krankheiten und gesundheitliche Beschwerden positiv beeinflussen lassen.

Das Konzept basiert auf zehn Schwerpunkten, die von Arbeit der Ernährungsberatung in den Therapien und im Speisesaal bis zur selbstständigen Zubereitung gesunder Speisen in der Lehrküche reichen. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Zubereitungstechniken werden thematisiert.  Durch die hauseigenen Küchen bieten die Hamm-Kliniken außerdem ein hohes Maß an Flexibilität, um individuell auf Allergene und besondere Ernährungsformen eingehen zu können. “Genuss ist ein Muss!” Das gelte auch für das Essen in einer Reha-Klinik.

Mit ihrem Vier-Wochen-Speiseplan, der sich an die DGE-Richtlinien und an das Prinzip der ausgewogene vollwertig gestaltete Kostform anlehnt, garantiere die Klinikgruppe außerdem, dass sich während eines Rehaaufenthaltes kein Gericht wiederholt. Die Pläne würden außerdem saisonal angepasst und durch aktuelle Food-Trends bereichert. So steht seit neuestem auch ein Veggie-Burger mit Süßkartoffelpommes auf der Mittagskarte.

Ziel des Konzeptes sei es, dass die Patienten die Erkenntnisse zu bewusster und gesunder Ernährung, die trotzdem geschmackvoll und kreativ ist, auch nach der Reha mit in ihren Alltag einfließe lassen können. Ein auf der Homepage verankertes Rückrufformular ermöglicht es ehemaligen Patienten außerdem, sich bei ernährungstechnischen Fragen oder Problemen wieder an die DiätassistentInnen der Klinik zu wenden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Klinik-Webseite.

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Hamm-Kliniken goes green: Jede Idee ein Baum

Hamm-Kliniken starten Ideenwettbewerb zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Passend zum Motto präsentieren sich die Hamm-Kliniken im September mit verändertem Logo.

Selten war die Diskussion über steigende CO2-Werte, Waldbrände und tonnenweise Plastik in der Umwelt und den Meeren so präsent wie in diesen Zeiten. Die „Fridays for Future“ Bewegungen, Proteste gegen Waldrodungen oder der aufstrebende Trend zu unverpackten Lebensmitteln sind nur einige der zahlreichen Themen, mit denen wir täglich über die Nachrichten konfrontiert werden und unsere Umweltprobleme vergegenwärtigen.

Wir reden beim Frühstück darüber, wir schütteln den Kopf über unnötige Verschwendung oder sind betroffen, wenn wir im Fernsehen oder im Internet einen toten Wal voll mit Plastik sehen. Doch können wir auch etwas dagegen tun?

Die Hamm-Kliniken sagen „Ja!“ und möchte mit einer Mitarbeiterinitiative handeln anstatt nur zu reden. Symbolisch färben die Fachkliniken für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation den September grün und sammeln in Form eines Ideenwettbewerbs Vorschläge, wie es zukünftig umweltfreundlicher und nachhaltiger agieren kann.

Schon lange ist der Umweltgedanke in der Hamm-Kliniken-Gruppe, präsent: Papiereinsparmaßnahmen, energieeffiziente LED Beleuchtung und Energiesparpumpen sind schon lange eine Selbstverständlichkeit. Aber auch in diesem Jahr wurden bereits zwei große Projekte dieser Kategorie erfolgreich abgeschlossen. Zum einen gelang eine 100 %-ige Umstellung der Reinigungsmittel auf umweltfreundliche und biologisch abbaubare Produkte. Zum anderen konnten durch die Einführung einer elektronischen Gehaltsabrechnung CO2 und Papier eingespart werden.

Unter dem Slogan „Hamm-Kliniken goes green“ geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter und möchte die Mitarbeiter aktiv in den Nachhaltigkeitsgedanken mit einbeziehen. Über ein Intranet-Formular können die Umwelt-Ideen mit nur wenigen Klicks eingereicht werden. Dabei ist der Anreiz nicht nur die Liebe zur Natur – für jede umsetzbare Idee wird ein Baum in Deutschland gepflanzt. Die beste umsetzbare Idee des Wettbewerbs wird am Ende mit einem E-Bike prämiert.

Mit dieser Aktion wollen die Hamm-Kliniken ein Zeichen setzen, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit überall möglich ist. „Es geht nicht darum, dass einer alles perfekt macht, sondern dass viele sich bemühen, einen kleinen Teil zu einer grüneren Zukunft beizutragen“, so Raymond Grant, geschäftsführender Gesellschafter der Hamm-Kliniken.

Auf seiner Website wird das Unternehmen in einer Chronik kontinuierlich Updates zum Wettbewerbsverlauf veröffentlichen und über Meilensteine berichten. https://www.hamm-kliniken.de/innovation-technik/hamm-kliniken-goes-green/

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Hamm-Kliniken veröffentlichen mobile App

Digitaler werden.
Mit der Zeit gehen.
Patienten einen Mehrwert bieten.
Begleiten, auch ohne physische Nähe.

Diese Gedanken waren für die Hamm-Kliniken der Ursprung der Idee, eine eigene App zu entwickeln. Die erste Version des neuen Informations- und Kommunikationskanals bildet vor allem die Phasen vor und nach der Reha ab.

Die Entscheidung, welche Funktionen als erstes entwickelt und in die App integriert werden sollen, fällte die Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation nach einer umfangreichen Kundenbedarfsanalyse. Bereits im Mai 2018 führte das Unternehmen eine Online Umfrage mit über 500 ehemaligen Patienten durch, um die Potentiale mobiler Erreichbarkeiten in der onkologischen Reha im Allgemeinen zu prüfen und besonders nachgefragte Funktionen und starke Informationsbedürfnisse im Speziellen zu identifizieren.

Daraus abgeleitet bildeten sich folgende Themenschwerpunkte der ersten App-Version:

Klare Strukturen und übersichtliches Design. Das zeichnet die neue Hamm-Kliniken App aus.

Top vorbereitet:
Mit einer detaillierten Checkliste werden die Patienten bestens für ihren Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik vorbereitet. Ob notwendiges Equipment für die Therapien, persönliche Gegenstände oder Dinge, die mit ruhigem Gewissen zu Hause gelassen werden können: Die Checkliste ist umfangreich und übersichtlich gestaltet. Sie kann zudem individuell ergänzt werden, so dass am Ende jeder mit sicherem Gefühl anreisen kann.

Dranbleiben:
Von den während des Reha-Aufenthalts erzielten Erfolgen sollen Patienten nachhaltig profitieren. Bekannte Bewegungsübungen im Videoformat erleichtern das Nachmachen und senken somit die Hemmschwelle, den Körper weiterhin in den Bereichen der Mobilisierung, Kräftigung, Dehnung und Koordination zu trainieren. Motivationstipps und Hinweise zum optimalen Ausdauertraining ergänzen die Bewegtbildübungen und schaffen einen ganzheitlichen Trainingseffekt.

Vertrautheit spüren:
Auch nach der Reha können Patienten noch die vertraute Stimme hören und einer bekannten Entspannungseinheit lauschen. Über Audioaufnahmen, die von Hamm-Kliniken Psychologen gesprochen werden, können sich App-Nutzer bei Atementspannungen und Visualisierungen zurücklehnen und die Therapien ganz einfach zuhause fortführen!

Für die Zukunft sollen die bestehenden Funktionen weiter ausgebaut und ein individueller Bereich für Patienten während des Hamm-Kliniken-Aufenthalts geschaffen werden („Meine Reha“). Über einen integrierten Feedbackbogen setzt das Unternehmen auf neue Impulse, um durch konstruktive Kritik stets den optimalen Patientennutzen zu treffen.

Die kostenlose App ist ab sofort in den App Stores von Android und iOS verfügbar. Sie verzichtet dabei auf die Erhebung jeglicher Registrierungsdaten oder anderweitige Zugangsbeschränkungen. Jeder kann sie installieren – jeder kann sie nutzen.

Über die Klinikgruppe: Die Hamm-Kliniken-Gruppe ist eine Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation (AHB). Die vier Kliniken mit deutschlandweiten Standorten verfügen über etwa 700 Betten und 550 Mitarbeiter. Bei den Standorten handelt es sich um die Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster (Hessen), die Klinik Nahetal in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz), die Klinik Nordfriesland in Sankt Peter-Ording (Schleswig-Holstein) und die Klinik Park-Therme in Badenweiler (Baden-Württemberg).

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