Hamm Kliniken

 

Onkologische Rehabilitation in Badenweiler

Stabilität für die Region in der Pandemiekrise

Das neue Café Lichtblick im obersten Geschoss des Anbaus in der Hamm Klinik Park Therme ist lichtdurchflutet, als sich die Gruppe aus Politikern, KlinikvertreterInnen und Presse dort einfindet. Durch die offenen Flügeltüren zur Dachterrasse dringt warme Frühlingsluft und es duftet nach frisch gebrühtem Kaffee.

Chefarzt der Hamm Klinik Park Therme Dr. Wilfried Hoffmann hatte zum Pressegespräch über Onkologische Rehabilitation in Badenweiler eingeladen. Takis Mehmet Ali, Bundestagsabgeordneter für Lörrach-Müllheim und Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Vincenz Wissler, Bürgermeister der Gemeinde Badenweiler und Dr. Dirk Thom, Geschäftsführer der Badenweiler Tourismus GmbH waren der Einladung gefolgt. Die kaufmännische Klinikleitung Sophia Stegmeier sowie die Betriebsratsvorsitzende Martina Fuchs vervollständigten die Runde.

Von Links: Takis Mehmet Ali, Vincenz Wissler, Martina Fuchs, Dr. Dirk Thom, Sophia Stegmeier, Dr. Wilfried Hoffmann

Als Moderator der Runde ging Dr. Hoffmann zunächst in die Retrospektive und beleuchtete die Folgen der Pandemie auf die onkologische Rehabilitationsklinik. Er beschrieb, wie zu Beginn der Pandemie buchstäblich „über Nacht“ sämtliche Prozesse der Klinik neu strukturiert wurden, da die in der Klinik behandelten onkologischen PatientInnen zur Hochrisikogruppe zählen. Um das Infektionsrisiko zu minimieren wurden neben zahlreicher Hygienemaßahmen unter anderem dreischichtige Essenszeiten eingeführt, Gruppen- in Einzeltherapien umgewandelt und Vorträge in Kleingruppen mehrfach gehalten. All diese Veränderungen waren mit erheblichen Aufwand verbunden und stellten alle Mitarbeiter der Klinik vor eine neue Herausforderung. Die letzten zwei Jahre hätten es vielen Rehakliniken im Gesundheitswesen nicht leichtgemacht, kosteneffizient unter zum Teil pandemiebedingt erforderlicher Minderbelegung zu arbeiten, da es nicht nur galt, Patienten weiterhin bestmöglich unter den neuen Herausforderungen zu versorgen, sondern auch mit den Sorgen der MitarbeiterInnen adäquat umzugehen. Neben den pandemiegeschuldeten Aufwänden gäbe es jedoch auch weitere Aspekte, die die Klinik finanziell unter Druck setzen würden, so Hoffmann weiter. Es handelt sich hierbei um die in den letzten Jahren deutlich gesteigerten Medikationskosten für KrebspatientInnen. Diese überstiegen regelmäßig die von den Kostenträgern bezuschussten Medikationskosten von 500 € pro Patienten pro Aufenthalt und müssen von den Kliniken selbst getragen werden.

Dr. Hoffmann beendete seine Einführungsrede mit dem einem Blick in die Zukunft und dem Plädoyer, dass die Hamm Kliniken Onkologie auf höchstmöglichem Niveau betreiben und diesen Anspruch auch nicht aufgrund von Kostendruck senken wollen. Dafür stellte er die offene Frage in den Raum, wie unterstützende Maßnahmen aussehen könnten.

Zunächst äußerte sich Bürgermeister Vincenz Wissler und bekräftigte den Stellenwert der Rehabilitation in der Gemeinde Badenweiler. Er merkte an, dass in Zeiten der Pandemie, in der der Tourismus vollkommen eingebrochen war, allein durch Rehabilitanden Kurtaxeneinnahmen generiert worden waren. Er räumte ein, dass die Belange der Rehakliniken in den vergangenen Jahren häufig nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten hätten, wolle dies jedoch ändern und sei stolz auf jede einzelne Rehaklinik in der Gemeinde. In diesem Zuge wurde bereits in der Badenweiler Tourismus GmbH ein neuer Bereich Rehabilitation gegründet. Wissler lud die Klinikleitung ein, im aktiven und kontinuierlichen Dialog Schwachstellen Badenweilers zu ermitteln, um den Standort als Lebensraum und Arbeitsstätte für Mitarbeitende attraktiver zu gestalten und die PatientInnenzufriedenheit zu erhöhen. Dr. Thom, der Geschäftsführer der Tourismus GmbH formulierte bezüglich letzterem bereits erste Vorschläge in Form von einer erhöhten Anzahl von Sitzgelegenheiten im Kurpark sowie gefahrlosen Straßenübergängen für die durch die Krebstherapie geschwächten PatientInnen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs identifizierte man im Zusammenhang mit der Standortattraktivität Badenweilers Mängel im ÖPNV sowie in der Kinderbetreuung. Der von Wissler vorgeschlagene Jour Fixe, um für eben diese Herausforderungen Lösungen zu finden stieß bei allen Beteiligten auf freudigen Anklang.

Frau Fuchs äußerte sich als Betriebsratsvorsitzende der Hamm Klinik Park Therme zur Attraktivität ihres Arbeitgebers und betonte dessen beispielhaften Umgang mit den Herausforderungen der Pandemie. Kurzarbeit und Kündigungen seien trotz schwieriger Zeiten nie Thema gewesen. Man hatte sich gegenseitig bei Personalengpässen beispielsweise in Hauswirtschaft, Service oder Pflege unterstützt, um stets das gemeinsame Ziel der optimalen PatientInennversorgung zu erreichen. Kritik ließ sie nur in Bezug auf die Vergütungssituation verlauten. Allerdings seien sich die Mitarbeitenden der Klinik bewusst darüber, dass bessere Gehaltstrukturen nur durch die Erhöhung der Tagessätze durch die Kostenträger erfolgen könnten.

Diesen Punkt nahm sich Sophia Stegmeier zum Stichwort und betonte, dass die aktuellen Preissteigerungen nicht durch die Pflegesatzerhöhung gedeckt werden. Weiter argumentierte sie, dass hoch qualifizierte Mitarbeitende neben attraktiven Zusatzleistungen, um die sich die Klinik bemühe, auch ein zufriedenstellendes Gehalt forderten. Qualitative Mitarbeitende seien deshalb unabkömmlich für die Klinik, da neben der Versorgung der vulnerablen PatientInnen auch der Anspruch der Kostenträger in Bezug auf digitale Nachsorge, moderne Therapieformen und anderen Entwicklungsprojekte gestiegen sei. Bei Förderungsprogrammen oder Prämien im Gesundheitswesen, die durch die Politik ausgeschüttet werden, würde die Reha laut Stegmeier keine Beachtung finden.

Nachdem die Herausforderungen der onkologischen Reha aus unterschiedlichen Perspektiven erläutert worden waren, ergriff der Bundestagabgeordnete Takis Mehmet Ali das Wort. Er räumte ein, dass nach der Gesundheitsreform 2005 viele Rehamaßnahmen zurückgestuft wurden. In den letzten Jahren wäre der Blick auf die ganzheitlichen Therapieansätze der Rehabilitation jedoch wieder geschärft worden und das Bewusstsein über die Reha als wesentlicher Bestandteil der Medizin zurückgekehrt. Die Problematik sehe er jedoch in der Vergütungssystematik, die seiner Meinung nach an die Leistungssystematik und den wachsenden Qualitätsanspruch an die Rehakliniken angepasst werden müsste. Kürzere Verweildauern in den Akutkliniken müssten von den Rehakliniken in der PatientInnenversorgung abgefangen werden.

Für eine neue und einheitliche Vergütungssystematik seit es laut Mehmet Ali unvermeidlich, auch einheitliche Qualitätsstandards zu fordern. Nicht in allen Kliniken würden für gleiches Geld gleiche Leistungen erbracht. Für eine kurzfristige Verbesserung der Finanzsituation in den Rehakliniken plädierte Mehmet Ali für einen Investitionskostenzuschuss für die Reha, um diese bei ihren Entwicklungsprojekten zu unterstützen. Dieser Zuschuss solle jedoch nicht eine einmalige Finanzspritze, sondern eine dauerhafte Unterstützung durch Staatsmittel darstellen. Er versprach, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarten Mittel für den Ausschuss für Arbeit und Soziales, dem Mehmet Ali angehört, auch für die Reha und einen solchen Investitionskostenzuschuss eingesetzt werden.

Dr. Hoffmann zeigte sich dankbar für die klare Positionierung des Bundestagsabgeordneten und für die konstruktive Diskussionsrunde. Er wünschte sich abschließend, dass mit dieser Runde nicht nur Erwartungen geweckt, sondern auch etwas bewegt werden würde und blickte zuversichtlich in die vereinbarte Zusammenkunft mit Stadt und Tourismusverband.

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HAMMerstark Podcast

Vierte Folge über den Umgang mit Kindern bei elterlicher Diagnose Krebs

Bei einer elterlichen Krebserkrankung wir das ganze Familienleben auf den Kopf gestellt. Die Diagnose und der eigenen Umgang mit der Krankheit verlangen von den Betroffenen schon einiges ab.

Aber wie sagt man es den Kindern? Was sagt man? Wann? Und wie viel?

Julia Grünhagen ist Diplom-Psychologin und Psychoonkologin in der Hamm Klinik Bellevue und hält dort unter anderem das Elternseminar. Sie gibt hilfreiche Tipps zu Umgang mit Kinder bei einer elterlichen Krebserkrankung, diskutiert verschiedene Szenarien, wie die Kinder nach der Botschaft reagieren und macht Mut, sich den Kindern anzuvertrauen.

Die neue Folge des Hamm Kliniken Krebspodcast ist ab sofort auf allen gängigen Streaming Plattformen sowie unter https://hammerstark.podigee.io verfügbar.

Als Fachklinikengruppe für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation tritt die Moderatorin des Podcast in jeder Folge mit internen ExpertInnen aus Medizin, Sozialberatung, Psychologie, Ernährungsberatung und vielen mehr ins Gespräch, geben praktische Tipps für zu Hause, klären über die onkologische Reha auf, bereiten auf den Alltag nach Krebs vor, machen Mut und zeigen euch vor allem, dass Betroffene mit ihren Gedanken und Herausforderungen mit und nach Krebs nicht alleine sind.

Das Credo lautet: Ihr seid HAMMerstark.

 

Bisherige Folgen:

  1. Prähabilitation mit Dr. Dieter Mustroph Prähabilitation – HAMMerstark – Podcast (podigee.io)
  2. Thema Esse: Darf ich das?! Mit Katja Neufert und Martina Johannsen Thema Essen: Darf ich das?! – HAMMerstark – Podcast (podigee.io)
  3. Finanzierung der Diagnose Krebs mit Sabine Dhom-Zimmermann Finanzierung der Diagnose und Therapie Krebs – HAMMerstark – Podcast (podigee.io)

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HAMMerfit Mitarbeiter Challenge 2022 vom 25.04.2022 – 29.05.2022

  • Haben Sie Lust mit einer sportlichen Team Challenge unter den Kolleg:innen auch noch Gutes zu tun?
  • Gesundheit, Sport und Teamgeist sind bereits Grundsäulen in deinem Unternehmen oder sollen es zukünftig werden?
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement geht für dich und dein Unternehmen weit über ergonomische Schreibtischstühle hinaus?

Dann seien Sie dabei bei unserer ersten HAMMerfit Mitarbeiter Challenge 2022 – Die Team Challenge für den guten Zweck!

Vom 25.04.2022 – 29.05.2022 veranstalten wir ein virtuelles Sportaktion über die Fitness- und Community App „Team Fit“. Challenger eines Teams können in diesem Zeitraum jede ihre Bewegungsaktivitäten tracken und dadurch Punkte sammeln. Es geht nicht darum, wie sportlich man ist – Jeder Punkt zählt!

Dabei bietet die App alle bekannten Sportarten an, vom Breitensport (z.B. Joggen, Radfahren und Schwimmen) über besondere Sportarten (z.B. Klettern, Stand up Paddling oder Golf) hin zu Teamsportarten wie beispielsweise Fußball oder Handball. Aber auch mit Yoga und Kraftsport können Punkte gesammelt werden. Und natürlich können sich auch Rollstuhlfahrer:innen beteiligen! Die App kann sowohl mit allen gängigen GPS Trackern verbunden werden, als auch manuelle Aktivitäten erfassen.

Was kostet die Teilnahme und was passiert bei Erreichung des Spendenziels?
Wir erheben eine Teilnehmergebühr über 25,00€, die von den teilnehmenden Unternehmen für ihre Mitarbeitenden getragen wird. Diese werden jedoch zu 100 % an die die Initiative Familienhörbuch gespendet. Im Familienhörbuch kommen Menschen zu Wort, die ihre eigene Geschichte und ihre Lebenserfahrungen für ihre minderjährigen Kinder erzählen. Es sind unheilbar und lebensverkürzend kranke Mütter und Väter, die ihre Kinder auf dem Weg in ihr Erwachsenenleben nicht mehr begleiten können. Die Erzählungen werden mit modernsten Techniken des Audiojournalismus dramaturgisch gestaltet. Nach dem Tod eines Elternteils unterstützen die Hörbücher die hinterbliebene Familie, vor allem die Kinder, bei der Trauerbewältigung und begleiten sie individuell. Je mehr Teams teilnehmen, desto mehr Spenden können wir sammeln!

Das Spendenziel errechnet sich kurz vor Challenge Beginn über die Anzahl der Challenger. Es umfasst eine bestimmte Anzahl an Punkten, die die Challenger durch Ausübung von Sporteinheiten sammeln können. Wenn das Spendenziel innerhalb der zeitlichen Frist zwischen 25.04.-29.05.2022 erreicht wurde, spenden die Hamm Kliniken als Challenge Veranstalter sowie teilnehmende Partnerunternehmen einen zusätzlichen Betrag über je 500,00 €. Mit Erreichung des Spendenziels endet die Challenge.

Wie funktioniert die Anmeldung?
Ganz einfach! Unter www.hamm-kliniken.de/hammerfit finden Sie umfassende Informationen zur Challenge sowie ein Kontaktformular zur Anmeldung als teilnehmendes Team und/oder Partnerunternehmen.
Nach Absenden des Formulare wird Sie unsere Projektkoordinatorin Kristin Antoni mit allen Einzelheiten zu Teammitgliedern, Login und Abrechnung persönlich kontaktieren.

Dem besten Team gebührt der Ruhm – doch nur gemeinsam können wir unser Spendenziel erreichen!
Melden Sie sich und Ihr Team noch heute an!

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HAMMerstark – Krebspodcast der Hamm Kliniken launcht Folge über Armutsrisiko nach Krebs

Krebs hinterlässt Spuren. Aber nicht nur körperlich und seelisch, sondern auch existentiell. Das Armutsrisiko ist für viele die größte Herausforderung, wenn sie den Krebs besiegt haben. Laut einer Studie von 2015 leiden 35 Prozent der Patienten unter finanziellen Problemen.

Dank des medizinischen Fortschritts überleben zwar immer mehr Menschen ihre Krebserkrankung, mit den gesundheitlichen Folgen und existentiellen Sorgen werden sie aber oft alleine gelassen.

Dieses wichtige Thema behandelt die neue Folge des HAMMerstark Podcasts im Gespräch mit Sabine Dhom-Zimmermann, Sozialarbeiterin und Psychoonkologin der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach.

Wie häufig muss man sich krankmelden?
Wann muss ich Übergangsgeld beantragen?
Und wie kann ich mit Arbeitslosengeld II mein monatliches Budget aufstocken?

Die Folge gibt Antworten auf diese und viele mehr Fragen und nennt Einrichtungen, Leistungen und Möglichkeiten, die man in Anspruch nehmen kann, um Hilfe zu erfahren und vielleicht das schlimmste, das Rutschen in die Armut, abzuwenden.

HAMMerstark Podcast – Jeden ersten Donnerstag im Monat überall, wo es Podcasts gibt (Spotify, Deezer, Apple Podcast, Amazon Music…)

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HAMMerstark Podcast – Neue Folge über Ernährung und Krebs

Nach einem erfolgreichen Launch der ersten HAMMerstark Folge (Thema Prähabilitation) Anfang Januar startet nun der monatliche Turnus des neuen Krebspodcasts der Hamm Kliniken.

Jeden ersten Donnerstag im Monat veröffentlich die Fachklinikgruppe für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation ein neues Thema im Zusammenhang mit der Zeit nach Abschluss der onkologischen Akuttherapie.

Wie erlange ich meine körperliche Leistungsfähigkeit zurück?
Wie gehe ich mit bleibenden Beschwerden um?
Wie komme ich wieder zurück ins Arbeitsleben?
Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Dies sind nur einige der vielen Fragen, mit denen sich die immer wechselnden Interviewpartner aus verschiedenen Fachbereichen der Hamm Kliniken beschäftigen. Moderiert wird der Podcast von Cindy Grant, die für die Unternehmenskommunikation der Fachklinikengruppe verantwortlich ist.

Am Donnerstag, den 03.02.2022 erscheint nun die zweite Folge, die auf Podigee und allen gängigen Streaming Plattformen abgespielt werden kann.

In diesem Gespräch geht es um das Thema Essen – genauer gesagt um die Ernährung mit und nach Krebs: Gibt es die sogenannten Superfoods? Auf was sollte man verzichten, um das Krebsrisiko zu verringern oder einem Rezidiv vorzubeugen und was ist der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung? Diese Fragen werden neben vielen anderen im Gespräch mit den Diätassistenten Katja Neufert und Martina Johannsen aus der Hamm Klinik Nordfriesland beantwortet. Eins ist schon vorab bekannt – es geht weniger um den Verzicht als um das Genießen in Maßen. Nicht umsonst ist das Wort „lecker“ eines der meistgesagten Wörter dieser Podcastfolge.

In den Shownotes und dem Instagram-Kanal hammerstark.podcast werden außerdem Rezepte aus der Folge zum Nachmachen für zu Hause preisgegeben.

 

Jetzt anhören unter  HAMMerstark – Podcast (podigee.io)

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Erstmals digitalen Gesundheitstage des Netzwerks für Gesundheit Main-Kinzig

Corona hat uns nicht nur entfremdet und gezwungen Abstand zu halten. Es hat uns auch den sanften Schubs gegeben, die bereits vorhandenen Kanäle digitaler Kommunikation endlich zu nutzen.

Daher finden die 14. Bad Sodener Gesundheitstage dieses Jahr erstmals digital statt. Vom 24.01.2022-30.01.2022 präsentieren die Mitglieder des Veranstalters „Netzwerk für Gesundheit Main-Kinzig“, die aus Rehakliniken, Fitnessstudios, Pflegediensten und der Spessarttherme bestehen, gemeinsam mit weiteren Gesundheitseinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus Vorträgen, Workshops und Mitmach-Aktionen auf fünf virtuellen Veranstaltungsbühnen (engl. Stages).

Auf der Blue Stage tummeln sich die Mediziner. Es erwarten Sie Vorträge, persönliche Online-Sprechstunden und geballtes medizinisches Wissen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Die Green Stage steht für Achtsamkeit und Stressbewältigung. Hier gibt es Entspannungstipps, Qi Gong Sessions, Achtsamkeitsübungen oder einen Vortrag zum Burn-Out-Syndrom. Die Yellow Stage steht unter dem Zeichen Fitness und Ernährung. Dort werden gemeinsame Sport Sessions, Kochvideos und Motivations Coachings veranstaltet. Die Violet Stage macht mit Tipps und Mitmachaktionen rund um ergonomisches Arbeiten, Dehnen und Work Life Balance auf die Wichtigkeit von Gesundheit im Berufsalltag aufmerksam. Zu guter Letzt gibt es noch eine Wissensplattform auf der Grey Stage. Dort finden Zuschauer Informationen rund um das Thema digitale Gesundheit und Sozialrecht.

Das Netzwerk hat die Beiträge der Experten aus der Region zu einem übersichtlichen Programm zusammengestellt und damit die Vielfalt aufgezeigt, die digitale Medien bieten können, um Wissen und Motivation zu vermitteln. Außerdem soll durch die Vorstellung von Online-Konzepten und dem bewussten Umgang mit neuen Formaten, die Hemmschwelle für digitale Medien besonders im Bereich Gesundheit abgebaut werden.

Die Beiträge sind ab den angegebenen Zeitpunkten verfügbar und in den meisten Fällen auch weiterhin einsehbar. Jedoch gibt es einige Live-Beiträge, die nur zum genannten Zeitpunkt gesehen werden können. Einige wenige benötigen außerdem vorab eine rechtzeitige Anmeldung. Das gesamte Programm ist kostenfrei zugänglich.

Mehr Infos sowie den Zeitplan finden Sie hier unter

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Hamm Klinik Bellevue wird zum familienfreundlichen Betrieb ausgezeichnet

Foto (von links): Ilona Frei (IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern), Tina Possel-Dölken (Prokuristin), Dr. Frank Schlegel (Chefarzt), Raymond Grant (Geschäftsführer), Janina Grant (kaufmännische Leitung), Susanne Simmler (Erste Kreisbeigeordnete), Ruth Hohage (Agentur für Arbeit) und Grit Ciani (Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises).

Alles was an Arbeitszeitmodellen möglich ist – wie eine Rehaklinik Fachkräfte gewinnt.

Anfang Dezember erhielt die Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster aus der Hand der ersten Kreisbeigeordneten, Susanne Simmler die Anerkennungsurkunde als familienfreundlicher Betrieb im Main-Kinzig-Kreis.

„Mit dieser Auszeichnung möchten wir das ganz besondere Engagement der Klinik als Arbeitgeber würdigen. Als Gesundheitsdezernentin höre ich täglich, wie sehr Kliniken darum ringen, Personal zu gewinnen und zu halten. Wenn Menschen gern in der Pflege oder in Bereichen eines Klinikbetriebes arbeiten wollen, dann kommt es darauf an, ihnen Arbeitszeitmodelle zu bieten, welche zu ihrem Leben passen.“

Genau dort setzt die Kultur des Unternehmens an: „Das Leben ist dynamisch, persönliche Situationen ändern sich manchmal rasant und ganz generell ändern sich die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und Bewerber im Verlauf der Jahre“ erklärt Janina Grant, Kaufmännische Leitung der Fachklinik für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation.

Deshalb wird jenseits von starren Dienstplanmodellen fast alles möglich gemacht. Das Interesse der Klinikleitung ist immer eine langfristige Bindung des Personals. Vor allem die individuellen Familiensituationen finden Berücksichtigung in der Arbeitszeitgestaltung. Ob Elternzeit, Teilzeit, Wiedereinstieg oder Anpassung an Betreuungszeiten – die Klinik versucht je nach Möglichkeiten individuelle Lösungen zu schaffen, um ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu sichern. Auch eine Pflegesituation kann jede Familie unverhofft treffen. Hierbei kann der Arbeitgeber durch seine gute Vernetzung vor Ort im Netzwerk für Gesundheit Main-Kinzig Hilfestellung geben und Kontakte vermitteln.

Eine der größten Vereinbarkeitshürden zwischen Beruf und Privatleben sind für Familien häufig die langen Sommerferien. Doch auch hier hat die Hamm Klinik Bellevue mitgedacht und übernimmt für Kinder von Angestellten die Teilnahmekosten an den örtlichen Ferienspielbetreuungen.

Die Vertreterinnen des Familienbündnisses MKK, bestehend aus Grit Ciani, kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Ruth Hohage, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit und Ilona Frei, Referentin für Beruf und Familie der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern lobten die oben genannten Angebote als ein Beispiel, wie Familienfreundlichkeit gelingen kann. Sie bemerkten, dass die vertrauensvolle Atmosphäre und gute Stimmung im Haus schon während des kurzen Besuchs zum Fototermin und Gesprächs spürbar gewesen wäre und schlossen daraus: hier begegnet man allen Menschen mit großer Offenheit und Freundlichkeit.

Im weiteren Austausch berichteten die Vertreterinnen und Vertreter der Klinikleitung und Geschäftsführung vom besonderen Teamgedanken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unternehmenserfolg und gute berufliche Leistungen seien nur möglich, wenn private Sorgen auch an der Arbeit offen kommuniziert und diesen mit Empathie und Lösungshilfen begegnet wird. Dabei ziehen alle an einem Strang und eine Hand wäscht die andere. So bildete sich selbst während der herausfordernden Zeit des Corona-Lockdowns eine enorme Dynamik und Hilfsbereitschaft zwischen allen Abteilungen sowie den Kolleginnen und Kollegen.

Wie die Anwesenden berichten, besteht die Schwierigkeit in der Gewinnung von medizinischem und Dienstleistungspersonal oftmals darin, sich unter den vielen Stellenanbietenden abzuheben. „Wenn die Menschen aber erst einmal bei uns im Haus sind, dann überzeugen wir sie meist direkt.“

Zur Sichtbarkeit der Anerkennung erhielt die Geschäftsleitung eine Anerkennungsurkunde mit Auszeichnungssiegeln. Zukünftig darf der Betrieb bei der Fachkräftegewinnung und Präsentation des Hauses mit dem familienfreundlichen Label werben.

Informationen zur Aktion „Familienfreundlicher Betrieb im MKK“ gibt es unter www.mitkindundkegel.de. Es können sich Unternehmen jeder Größenordnung bewerben oder von ihren Beschäftigten vorgeschlagen werden.

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HAMMerstark – Neuer Krebs Podcast geht online

Eine Krebsdiagnose und die anschließende Therapie belasten Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige stark und nehmen oft den gesamten Alltag ein. Doch was passiert nach der OP, der Chemotherapie, der Bestrahlung? Es wäre leichtsinnig zu glauben, danach ist wieder alles wie vorher. Krebs hinterlässt Spuren: körperlich, seelisch, existenziell.

Auch nach Abschluss der Akuttherapie müssen Patientinnen und Patienten täglich neue Herausforderungen bewältigen:
Wie erlange ich meine körperliche Leistungsfähigkeit zurück?
Wie gehe ich mit bleibenden Beschwerden um?
Wie komme ich wieder zurück ins Arbeitsleben?
Wie finanziere ich mein Leben, wenn ich nicht mehr arbeiten kann?
Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?
Wie kann ich meinem Umfeld klarmachen, auf mich Rücksicht zu nehmen, ohne mich mit Samthandschuhen anzufassen?

Mit diesen und viele weiteren Fragen wollen beschäftigt sich der neue HAMMerstark Podcast der Hamm Kliniken, der am 06. Januar 2022 gelauncht wurde. Als Fachklinikengruppe für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation greifen sie im Podcast auf die Expertise der internen Fachbereiche Medizin, Therapie Sozialberatung, Psychologie, Ernährungsberatung und mehr zurück und führen kurzweilige Gespräche im Interviewformat mit immer wechselnden Gästen. Zukünftig soll jeden ersten Donnerstag im Monat eine neue “HAMMerstark” Folge erscheinen.

Die erste Folge behandelt das kryptische aber dennoch wichtige Thema der Prähabilitation: Was bedeutet Prähabilitation? Warum ist sie so wichtig für onkologische Patienten und wieso helfen Muskelkraft und Ausdauer gegen das Fatigue Syndrom? Dr. Dieter Mustroph, ärztlicher Direktor der Hamm Klinik Nordfriesland, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativ- und Sozialmedizin, erklärt im Gespräch, was sich hinter dem Begriff verbirgt und macht Mut, dass auch kleine Erfolge große Wirkung in der Krankheitsbewältigung erzielen können.

Der Podcast ist ab sofort unter https://hammerstark.podigee.io sowie auf alles gängigen Streaming Plattformen abrufbar.

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Podcastkooperation über onkologische Rehabilitation

Dr. Dieter Mustroph der Hamm Klinik Nordfriesland zu Gast bei „2 Frauen 2 Brüste“

Was passiert nach der Diagnose Brustkrebs?
Gibt es ein Leben danach?
Ja, sagen die zwei Krebsblogger Paulina Ellerbrock und Alexandra von Korff in ihrem Podcast „2 Frauen 2 Brüste“.

Dabei sprechen Sie auf charmante, informative und mehrwertschaffende Art und Weise über ihre Erfahrungen, Therapien, Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen, die Höhen und Tiefen des Lebens mit der Diagnose und über vieles mehr. Wöchentlich erreichen sie so rund 3.000 HörerInnen pro Folge.

 

Schon im März 2020 behandelten die beiden Podcasterinnen die onkologische Rehabilitation und schilderten ihre so unterschiedlichen Erfahrungen. Paulina Ellerbrook verbrachte ihre Anschlussrehabilitation in der Hamm Klinik Nordfriesland in St. Peter-Ording und verbrachte dort nach eigenen Aussagen eine körperlich und seelisch wertvolle Zeit:

„Letztes Jahr, ein paar Tage vor Weihnachten öffnete ich den Briefkasten und zog einen Brief aus St. Peter-Ording heraus. Ich hatte mich gewundert, weil meine Reha schon über ein Jahr zurücklag. Der Verfasser dieser Post war niemand geringerer, als Dr. Dieter Mustroph, ärztlicher Direktor jener Klinik, die ich in einem Podcast lobend erwähnte, weil ich gesundheitlich sehr von dieser Reha profitiert habe. […] Ich bin ehrlich- mein Blut gefror etwas, als ich las, dass Dieter unseren Podcast gehört hatte. […] Aber ich freute mich sehr über die Weihnachtsgrüße und anerkennenden und lobenden Worte für unseren Podcast. Als die Postkarte mit Grüßen aus dem Schafstall […] endete, war mir klar, dass wir zusammen einen Podcast machen müssen.“ (Quelle: Instagram @paulinapaulette_)

Gesagt – getan. In der aktuellen Folge 67 tritt Dr. Dieter Mustroph – Ärztlicher Direktor der Hamm Klinik Nordfriesland als Interviewgast auf, um das Thema der onkologischen Rehabilitation erneut aufzurollen.

Für wen ist eine onkologische Reha geeignet?
Was wird eigentlich rehabilitiert?
Was macht eine gute Rehaklinik aus?
Und warum gibt es so große Unterschiede in den Erfahrungswerten?

Das und viele Themen mehr werden kurzweiligen 55 Minuten besprochen.

Doch schon vorher gab es eine Kooperation zwischen den Hamm Kliniken und dem Brustkrebspodcast. Für Folge 60 „Sozial recht holten sich Ellerbrook und von Korff Sabine Dhom-Zimmermann, Sozialberaterin und Psychoonkologin der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach ins Boot. Sie kämpften sich durch den Reha-Antragsdschungel, unterschieden Übergangs- und Krankengeld, erklärten das Gesetz der Nahtlosigkeit und brachte Licht in das sozialrechtliche Dunkel.

Beide Folgen können auf allen gängigen Streaming-Plattformen oder über folgenden Link https://2frauen2brueste.podigee.io/ abgerufen werden.

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Bereits zweite Impfrunde in Hamm Klinik Bellevue

Großer Schritt, um Mitarbeiter und Patienten nachhaltig zu schützen.

Die Hamm Kliniken durchlaufen an ihrem Standort im hessischen Bad Soden-Salmünster derzeit die zweite Impfrunde mit dem Impfstoff von Moderna. Bereits Ende Februar hatte die Klinik alle impfwilligen Mitarbeiter (rund 75%) mit einer ersten Impfdosis versorgt.

Auch in der zweiten Runde werden alle Impfungen innerhalb einer Woche durchgeführt, sodass ab nächster Woche die erste der vier Hamm Kliniken vollständig versorgt ist. Damit geht die Klinik einen großen Schritt, um Mitarbeiter und Patienten nachhaltig gegen das Corona-Virus zu schützen.

Die Hamm Klinik Nordfriesland konnte das medizinisch-therapeutische Personal schon Ende Februar mit dem AstraZeneca Impfstoff versorgen und wartet nun auf Nachschub durch das zuständige Gesundheitsamt. Die nächste Lieferung ist für Anfang April angekündigt.

Die Bad Kreuznacher Hamm Klinik Nahetal wurde durch den Impf-Stopp von AstraZeneca zu einer Unterbrechung der ersten Impfrunde gezwungen, durfte nun aber die Verteilung fortführen. Die erste Impfrunde ist somit auch abgeschlossen.

In Baden-Württemberg ist eine Verteilung des Impfstoffes an die Rehakliniken aktuell noch nicht vorgesehen. Die Mitarbeiter der Hamm Klinik Park Therme in Badenweiler können sich aber (abhängig von der Terminvergabe und der Verfügbarkeit des Impfstoffes) auch bereits in den Impfzentren anmelden, was einige Mitarbeiter schon nutzen konnten.

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