FAW-Mainz

 

Neujahrsempfang im BTZ Mainz

v.l.n.r. Volkmar Hanf (Akademieleiter FAW Mainz), Nathalie Tsouandong (Referentin), Ralph von Harlessem (Leiter BTZ Mainz, FAW)
v.l.n.r. Volkmar Hanf (Akademieleiter FAW Mainz), Nathalie Tsouandong (Referentin), Ralph von Harlessem (Leiter BTZ Mainz, FAW)

v.l.n.r. Volkmar Hanf (Akademieleiter FAW Mainz), Nathalie Tsouandong (Referentin), Ralph von Harlessem (Leiter BTZ Mainz, FAW)

Zur neunten Auflage des Neujahrsempfangs für Berufshelfer und Reha-Berater begrüßten die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH Akademie Mainz und das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) Mainz die Vertreter von Berufsgenossenschaften, der Deutschen Rentenversicherung und Netzwerkpartnern. Die Veranstaltung fand in den Räumen des Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) der FAW in Mainz-Hechtsheim statt. Die Spezialeinrichtung zur beruflichen Rehabilitation von jungen und erwachsenen Menschen mit psychischer Beeinträchtigung bietet seit 2018 Beratung, Unterstützung und Förderung bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive mit dem Ziel der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten beruflichen Rehabilitation. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des BTZ und des Reha-Managements aus der Akademie Mainz als Ansprechpartner zur Verfügung.

Nach der Begrüßung durch BTZ-Leiter Ralph von Harlessem und Akademieleiter Volkmar Hanf bot Diplom-Psychologin Nathalie Tsouandong einen Fachvortrag zum Thema „Gesundheit & Zufriedenheit … Auch im neuen Jahr“ an. Hierbei stellte sie Elemente  des Resilienz-Trainings, sowie des Stressmanagement-  und Selbstkontroll-Trainings vor.

Im Anschluss daran war Gelegenheit zu Gesprächen bei der Verköstigung verschiedener Leckereien, die durch den Gastro-Bereich des BTZ zubereitet worden waren und in Form eines „Flying Buffet“ von Teilnehmern auch aus der BvB der Akademie Mainz, Außenstelle Bingen, serviert wurden.

Als letzten Programmpunkt gab es die Gelegenheit, sich einer Führung durch das Berufliche Trainingszentrum anzuschließen oder die Angebote des „BTZ“ auf eigene Faust zu erkunden. In den zur Erprobung angebotenen Berufsbereichen kaufmännische und verwaltende Berufe, hauswirtschaftliche und gastronomische Berufe, Handwerksberufe und IT-/Medien-Berufe standen die Praxisräume für die Besucher offen und die Ausbilder als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei der Durchführung des Neujahrsempfangs waren die aktuellen Teilnehmer des BTZ involviert, sowohl aus dem kaufmännischen Bereich, aus der Hauswirtschaft und Gastronomie. In der Holzwerkstatt des BTZ hatten die Besucher die Möglichkeit, ihre handwerklichen Kompetenzen im Umgang mit dem Werkstoff Holz zu erproben, im Medienbereich wurde ein 3D-Drucker vorgeführt.

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Berufshelfer informieren sich über Kriseninterventionen

Zum 7. Neujahrsempfang der Berufshelfer und Rehaberater begrüßte die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Bereich Süd-West die Vertreter der Deutschen Rentenversicherung, von Berufsgenossenschaften und von Netzwerkpartnern in ihren Räumlichkeiten in Mainz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten beruflichen Rehabilitation in der Region. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des Reha-Managements aus den Akademien in Hessen und Rheinland-Pfalz als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, informierte sich vor Ort über die neusten Entwicklungen und suchte das Gespräch mit Berufshelfern und FAW-Mitarbeitern.

Nach der Begrüßung durch Sandra Stenger, Bereichsleiterin Süd-West der FAW, informierten die FAW-Mitarbeiterinnen Susanne Schätzle (Reha-Management-Beauftragte der Akademie Mainz), Elisabeth Riebschläger (Regionale Koordinatorin – Fachbereich Rehabilitation) und Tina Poklitar (Leiterin Kompetenzzentrum von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen) in einem Fachvortrag über Strategien der Krisenintervention im Prozess der beruflichen Neuorientierung. „

„Es geht um den empfundenen Grad der Belastung“, stellte Elisabeth Riebschläger heraus. Die regionale Koordinatorin im Fachbereich Rehabilitation legte dar, dass Auslöser, Intensität und Bewältigung einer Krise sich nicht anhand von Regelhaftigkeiten absehen oder planen lassen und ging auf den Unterschied zwischen Veränderungskrisen und traumatischen Krisen ein.

Im Anschluss erläuterte Susanne Schätzle typische Auslöser und Ausdrucksformen von Teilnehmerkrisen während des Reha-Managements. „Das Vermeidungsverhalten nimmt zu, während ungelöste Bedürfnisse immer größere Spannung erzeugen“, beschrieb sie den Teufelskreis, in dem Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in Krisensituationen geraten können, was bis zu psychosozialen Notfällen mit akuter Selbst- und Fremdgefährdung, in jedem Fall aber zu einer Gefährdung des Reha-Ziels führen kann. Als Ziel der Krisenintervention definierte die REM-Beauftrage der FAW-Akademie Mainz die Rückbesinnung auf die eigenen Ressourcen, sowie die Stärkung und Erweiterung der bestehenden inneren und äußeren Ressourcen.

Tina Poklitar, Leiterin des Kompetenzzentrums für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen im FAW-Bereich Süd-West, präsentierte den Zuhörerinnen und Zuhörern in ihrem Beitrag Lösungsmöglichkeiten in schwierigen Beratungssituationen. Sie stellte klar, dass es kein Patentrezept gibt, sondern man sich immer neu auf den jeweiligen Klienten und die spezielle Beratungssituation einstellen müsse.

Die Kompetenzzentrums-Leiterin zeigte auch Möglichkeiten für die Beratung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit häufig wechselnden Zielen und mit wenig belastbaren und unmotivierten Klienten auf. Eine schriftliche Fixierung von wenigen, realistischen Zielen sei bei diesen Personengruppen wichtig.

Den Umgang mit impulsiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie mit Klientinnen und Klienten mit hoher Erwartungshaltung thematisierten Elisabeth Riebschläger und Susanne Schätzle. Im Anschluss an den anderthalbstündigen Fachvortrag stand das Referentinnen-Team den anwesenden Reha-Akteuren für vertiefende Gespräche zur Verfügung.

 Nach dem Referat bot der Neujahrsempfang den Gästen Raum für einen Erfahrungsaustausch bei einem reichen kulinarischen Angebot, liebevoll hergerichtet durch die Hauswirtschaftsgruppe der FAW in Bingen.

 

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Neujahrsempfang der Berufshelfer in Mainz

FAW_NJE_2016

Zum sechsten Mal lud die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz zum ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch mit den Kooperationspartnern von Berufsgenossenschaften und Rentenversicherung zum Thema berufliche Rehabilitation. Die Referenten beleuchteten die Methoden im Reha-Management, einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben, bei dem Rehabilitanden Schritt für Schritt auf ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereitet werden. Hier erfuhren die Zuhörer Details zu Gesprächsführung, Kriseninterventionen und Akquisestrategien bei der Einzelfallhilfe für Rehabilitanden im Rahmen der beruflichen Neuorientierung. „Vertrauen ist der Schlüssel, Kommunikation ist der Weg“, stellte FAW-Psychologin Kirstin Rohleder in ihrem Vortrag heraus. Das Reha-Management wird von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft bereits seit 1998 angeboten. Zu den angebotenen Unterstützungsleistungen zählen Bewerbungstrainings, EDV-Schulungen, betriebliche Erprobungen, psychologische und sozialpädagogische Beratung, sowie soziale und kognitive Trainings. Mehr als 12.000 Fälle betreute der gemeinnützige Bildungsträger in den letzten 18 Jahren bundesweit. Mittlerweile zählen auch störungsspezifische Reha-Management-Angebote für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder Schlaganfalls, zum Hilfsangebot des Bildungsträgers. Die FAW arbeitet im Reha-Management mit über 50 Kostenträgern zusammen, darunter, Unfall- und Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften sowie private Versicherungen.

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Selbstbewusstsein durch Kreativität

Jugendliche Rehabilitanden aus Bingen beteiligen sich erfolgreich an Kunstwettbewerb

An der diesjährigen Aktion „Behinderte Menschen malen“ des  Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz (LSJV) beteiligten sich auch die jugendlichen Rehabilitanden in der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) am Standort Bingen. Insgesamt fünf Bilder reichten die Jugendlichen aus Bingen und Umgebung mit Unterstützung ihrer Ausbilderin Regina Nicodemus ein. Eine Jury wählte aus den über 700 Einsendungen die 14 besten Bilder für eine Kalender sowie hundert Weitere für eine landesweite Wanderausstellung aus. „Wir freuen uns sehr, dass zwei der aus Bingen eingereichten Bilder die Jury überzeugten und den Weg in die Ausstellung fanden.“, berichtet die FAW-Mitarbeiterin, die selbst als Malerin kreativ ist. “Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Mit dem Angebot des Ausdrucksmalens möchte ich die jugendlichen Rehabilitanden ermutigen, innere Blockaden und Hemmnisse, die sie oft schwer in Worte fassen können, zum Ausdruck zu bringen und zu bearbeiten. Somit trägt die künstlerische Entfaltung zum Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen bei und steigert das Selbstbewusstsein der Jugendlichen“, beschreibt Regina Nicodemus den pädagogischen Hintergrund des kreativen Projekts im Rahmen des von der Agentur für Arbeit Mainz initiierten und finanzierten Angebots zur Berufsvorbereitung.

Das Gemälde zum Thema „Meine Familie“ des 17-jährigen BvB-Teilnehmers Zawar Arshad überzeugte die Juroren von „Behinderte Menschen malen“ und wurde in die Wanderausstellung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Das Gemälde zum Thema „Meine Familie“ des 17-jährigen BvB-Teilnehmers Zawar Arshad überzeugte die Juroren von „Behinderte Menschen malen“ und wurde in die Wanderausstellung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz aufgenommen.

 

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Neujahrsempfang der FAW: Mainzer Bildungsträger kooperiert mit psychologischer Ambulanz

Im Mittelpunkt des diesjährigen fünften Neujahrsempfangs bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz mit dem Thema „Die unsichtbare Verwundung – PTBS und berufliche Rehabilitation“ stand die neu initiierte Kooperation des Bildungsträgers mit der Psychologischen Ambulanz der Universität Mannheim.
In einem Fachreferat gab Diplom-Psychologin Josepha Zimmer von der Psychologischen Ambulanz der Universität Mannheim Einblicke in das Störungsbild und die Therapiemöglichkeiten der Posttraumatischen Belastungsstörung. „Das Leben zurückerobern“, nennt die Spezialistin für Angst- und Belastungsstörungen die besondere Herausforderung, der Menschen nach einem traumatischen Erlebnis gegenüberstehen.
FAW-Psychologin Elisabeth Riebschläger stellte den anwesenden Berufshelfern und Kostenträgern das Hilfeangebot des Bildungsträgers für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung vor, welches in enger Kooperation mit der Psychologischen Ambulanz der Universität Mannheim durchgeführt wird. Hierbei übernimmt die Ambulanz die therapeutische Betreuung, während die FAW die berufliche Wiedereingliederung begleitet. „Es ist wichtig, den Betroffenen frühzeitig konkrete Möglichkeiten einer mittelfristigen Wiedereingliederung ins Berufsleben aufzuzeigen. Deshalb ist eine zeitnahe Verzahnung von medizinischer und beruflicher Reha wichtig. Mit einem Hilfeangebot „aus einer Hand“ ist auch der regelmäßige Austausch zwischen den im Reha-Verfahren Beteiligten gewährleistet. So können Alltagsbeobachtungen der FAW-Mitarbeiter unmittelbar in die Psychotherapie eingebracht werden. In den therapeutischen Sitzungen werden auch Ängste und Befürchtungen im Zusammenhang mit der beruflichen Wiedereingliederung bearbeitet. Neben diesem Kombiangebot, welches unser Angebotsspektrum erweitert, bieten wir auch weiterhin die rein berufliche Reha an“, schildert die FAW-Psychologin. Christiane Kahlert von der FAW Neuwied gab zum Abschluss einen anschaulichen Überblick über ihre Arbeit mit traumatisierten Rehabilitanden anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des Reha-Managements aus den Akademien in Hessen und Rheinland-Pfalz als Ansprechpartner zur Verfügung.
Das Reha-Management der FAW verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei steht der individuelle Bedarf des Rehabilitanden im Mittelpunkt. Die Mitarbeiter des Bildungsträgers – Psychologen, Sozialpädagogen und Reha-Fachkräfte – helfen den Rehabilitanden, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln und begleiten den Weg zurück ins Arbeitsleben. Im Reha-Management arbeitet die FAW mit mehr als 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.

FAW-Psychologin Elisabeth Riebschläger informierte über das Angebot der FAW für Menschen mit Posttraumatischer  Belastungsstörung (PTBS).

FAW-Psychologin Elisabeth Riebschläger informierte über das Angebot der FAW für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS).

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Neujahrsempfang bei der FAW Mainz

Zur vierten Auflage des Neujahrsempfangs der Berufshelfer begrüßte die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz die Vertreter von Berufsgenossenschaften, der Deutschen Rentenversicherung und von Netzwerkpartnern in ihren neuen Räumlichkeiten in Mainz-Hechtsheim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten Rehabilitation in der Region. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des Reha-Managements aus den Akademien in Hessen und Rheinland-Pfalz und dem Saarland als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch FAW-Bereichsleiterin Tanja Karten und Marita Boos-Waidosch, Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz, informierten sich vor Ort über die neusten Entwicklungen und suchten das Gespräch mit Berufshelfern und Kostenträgern. In einem Fachreferat informierten die FAW-Psychologinnen Antje Brand, Elisabeth Riebschläger und Susanne Steiner über die individuelle Gestaltung beruflicher Neuorientierung. Ein Schwerpunktthema des Vortrags war die psychologische Seite von Veränderungsprozessen. Referentin Antje Brand stellte ein Phasen-Modell der Veränderung vor und schilderte, welche Form von Unterstützung der Rehabilitand in den verschiedenen Phasen des Prozesses benötigt.

„Unser Reha-Management verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei steht der individuelle Bedarf des Rehabilitanden im Mittelpunkt. Wir helfen ihm dabei, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Im Reha-Management arbeitet die FAW mit mehr als 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.“, beschreibt Susanne Steiner die zentrale Bedeutung dieses Geschäftsfelds beim gemeinnützigen Bildungsträger.Impressionen vom diesjährigen Neujahrempfang der Berufshelfer in der Akademie Mainz

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Neujahrsempfang bei der FAW Mainz

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten beruflichen Rehabilitation für den Bereich RLP, Hessen und das Saarland. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des Reha-Managements aus den Akademien des gesamten Bereiches als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch FAW-Bereichsleiterin Tanja Karten informierte sich vor Ort über die neusten Entwicklungen und suchte das Gespräch mit den Berufshelfern. In einem Fachreferat informierten die FAW-Psychologinnen Antje Brand und Susanne Steiner sowie Tina Poklitar, Leiterin des FAW-Kompetenzzentrums für die berufliche Integration von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen über die psychologischen Aspekte von chronischem Schmerz. Mit der Aussage „Schmerzen sind das, was die Menschen angeben.“, stellte die Referentin Antje Brand heraus, dass Schmerz ein höchst persönliches und individuell unterschiedliches Erlebnis ist. Unter dem Leitsatz „Unser Medikament heißt Arbeit“ ging die Diplom-Psychologin auf die Bedeutung der Integration ins Berufsleben für die Betroffenen ein. „Der Beruf bringt neben materieller Sicherheit auch Identität, Lebenssinn und sozialen Status“, führte Frau Brand aus.

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

„Unser Reha-Management verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei orientieren wir uns am individuellen Bedarf des Rehabilitanden und helfen ihm dabei, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Im Reha-Management arbeitet die FAW mit mehr als 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.“, beschreibt FAW-Psychologin Susanne Steiner die zentrale Bedeutung dieses Geschäftsfelds beim gemeinnützigen Bildungsträger.

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Neujahrsempfang bei der FAW Mainz

Zum diesjährigen Neujahrsempfang der Berufshelfer begrüßte die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz die Vertreter von Berufsgenossenschaften und Netzwerkpartnern in ihren Räumlichkeiten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten Rehabilitation in der Region.

In einem Fachreferat informierten die FAW-Mitarbeiterinnen über die Rehabilitation von Menschen mit seelischen Störungen. „Psychische Beeinträchtigungen nehmen eine immer wichtigere Rolle bei der beruflichen Rehabilitation ein. Bei fast der Hälfte der Betroffenen hat die Erkrankung gravierende Auswirkungen auf den beruflichen Werdegang.“, schildert Daniela Wagner die Relevanz des Themas für die tägliche Arbeit. Veranschaulicht wurden die Arbeitsansätze durch den Bezug auf einen Fall eines Rehabilitanden, den sie mehr als ein Jahr betreuten und erfolgreich an einen regulären Arbeitsplatz vermitteln konnten. „Zunächst stand die Bearbeitung der Versagensängste und des Vermeidungsverhaltens des Teilnehmers im Mittelpunkt unserer Arbeit. In betrieblichen Praktika, die von uns engmaschig betreut wurden, sammelte er Erfolgserlebnisse und gewann wieder Zutrauen in seine Fähigkeiten.“, blickt FAW-Psychologin Susanne Steiner auf den Verlauf der Rehabilitation. „Das Ziel unseres Reha-Managements ist die nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Wir orientieren uns am individuellen Bedarf des Rehabilitanden und helfen den Betroffenen dabei, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. „Um auch dem steigenden Bedarf zur Reintegration psychisch beeinträchtigter Menschen gerecht zu werden, stellt die FAW Mainz an jedem ihrer Standorte mindestens einen Psychologen für die Betreuung und Beratung in dieser Thematik bereit.“ erläutert Akademieleiter Johann Schmidt zum Konzept des Angebotes. Im Reha-Management arbeitet die FAW seit Jahren mit über 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.

Der Neujahrsempfang der FAW bot den Reha-Experten neben einem Vortrag auch Raum zum fachlichen Austausch

Der Neujahrsempfang der FAW bot den Reha-Experten neben einem Vortrag auch Raum zum fachlichen Austausch

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