Ellen Krüger

 

Digitale Potenziale für die berufliche Rehabilitation

Titelbild der REHAVISION 1/2021
Titelbild der REHAVISION 1/2021

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Dritte Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION erschienen

Überall in Deutschland hat die Corona-Pandemie zu einem Digitalisierungsschub geführt – mit Auswirkungen auf den Arbeitsalltag, auf Abläufe und Prozesse. Aber auch mit neuen Möglichkeiten. Die Berufsförderungswerke (BFW) haben mit Qualifizierung im Homeoffice, psychologischer Beratung über Online-Plattformen und virtuellen Info-Tagen gezeigt, dass berufliche Rehabilitation auch im Lockdown erfolgreich funktioniert. Aber Digitalisierung in den BFW ist mehr. In den vergangenen Monaten wurde an allen Standorten die Weiterentwicklung der Digitalstrategien vorangetrieben. Die aktuelle Sonderausgabe der REHAVISION gibt einen Einblick.

Die Berufsförderungswerke sind in der Corona-Pandemie gefordert, berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu reali­sieren. Dies gelingt, indem sie auf digitale Lösungen und Plattformen setzen. Qualifizierungen im Homeoffice, psychologische Beratungen über Online-Plattformen oder virtuelle Info-Tage zeigen, dass berufliche Rehabilitation auch im Lockdown funktionieren kann. Gleichzeitig hat die Digitalisierung Grenzen. Auch diesen geht die aktuelle Ausgabe der REHAVISION nach.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet in der Aus- und Weiterbildung sowie am Arbeitsplatz neue Perspektiven, sowohl für Beschäftigte als auch für Arbeitgeber. REHAVISION wirft einen Blick auf das Forschungsprojekt KI.ASSIST, dass sich seit April 2019 mit dem Einsatz von KI-basierten Assistenzdiensten in der Beruflichen Rehabilitation befasst.

Die REHAVISION zum Sonderthema “Digitalisierung in der Corona-Pandemie” steht auf der Website des BV BFW als barrierefreies Web-PDF oder als E-Paper zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bestellt werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen nach Krankheit oder Unfall die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten

Titelbild des Magazins Rehavision 3/2020
Titelbild des Magazins Rehavision 3/2020

Titelbild des Magazins Rehavision 3/2020

Zweite Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION erschienen

Der erneute Lockdown und die globale Reichweite der Pandemie werden gravierende Konsequenzen haben. Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION widmet sich der Frage, wie sich die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen durch die Corona-Pandemie verändert und welche Rolle Inklusion aktuell für Unternehmen spielt.

Die zweite Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION zum Thema „Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten“ nimmt die Situation der Menschen mit Behinderungen und der Unternehmen in den Blick. Die Bilanz: 20.000 mehr Menschen mit Behinderungen sind im Vergleich zum Vorjahr arbeitslos. Inklusion ist eng an die wirtschaftliche Situation der Unternehmen gekoppelt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Beschäftigung und Neueinstellungen variieren dabei von Branche zu Branche.

Ob Beschäftigung oder Antragsverfahren: Auf Menschen mit Behinderungen wirkt sich die Corona-Pandemie an vielen Stellen zunehmend nachteilig aus. Darauf verweist Verena Bentele im Interview mit REHAVISION. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK und Vorsitzende des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates (DBR) spricht über steigende Arbeitslosenzahlen sowie sinkende Ausgleichsabgaben und benennt dringende Handlungsempfehlungen.

Zudem schaut die REHAVISION auf die berufliche Rehabilitation und die Berufsförderungswerke. Wie sich aktuell die Suche nach Praktikums- und Arbeitsplätzen gestaltet und welche Rolle der Digitalisierungsschub für die erfolgreiche Integration spielt, erklärt die Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW), Dr. Susanne Gebauer im Interview. Zwei Beispiele aus der Praxis zeigen, wie die Rückkehr in Arbeit auch in der Krise gelingen kann.

Damit die Erfolge der letzten Jahre auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft nicht verloren gehen und Menschen mit Behinderungen zu den großen Verlierern der Krise werden, ist hier auch in Zukunft der Einsatz aller Akteure gefragt.

Die REHAVISION zum Sonderthema “Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten” steht auf der Website des BV BFW als barrierefreies Web-PDF oder als E-Paper zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen nach Krankheit oder Unfall die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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KI.ASSIST: Neue Website und Arbeitsgruppe Ethik gestartet

Logo des Projektes KI.ASSIST

Logo des Projektes KI.ASSISTErweiterter Webauftritt des Verbundprojektes geht online – Start der Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung“

Im Projekt KI.ASSIST – Assistenzdienste und Künstliche Intelligenz (KI) für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation – wird in sogenannten Lern- und Experimentierräumen erstmals systematisch untersucht, wie Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt vom Einsatz KI-basierter Assistenzsysteme profitieren können. Die neu gestaltete barrierearme Website informiert ab sofort alle am Projekt Interessierten umfassend und aktuell. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung” ihre Arbeit aufgenommen.

Mit zeitgemäßem Design und einer großen Nutzerfreundlichkeit ist die Online-Präsenz des Verbundprojekts KI.ASSIST neu gestartet. Besucherinnen und Besucher finden auf der barrierearmen  Website www.ki-assist.de nun detaillierte und aktuelle Informationen rund um das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds geförderten Forschungsprojekt. Im Bereich „Meine Story“ kommen Menschen mit Behinderung, Ausbilder und Fachkräfte in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation zu Wort und teilen ihre Erfahrungen mit Assistenzsystemen.

Die Website gibt laufend Einblicke in die sich entwickelnden Lern- und Experimentierräume und informiert über neue Erkenntnisse im Forschungsprojekt. Zudem soll der neu gestaltete Onlineauftritt für verschiedene Zielgruppen Informationen zu möglichen KI-basierten Assistenztechnologien bereitstellen. Damit wird die Entwicklung, Einführung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz für Menschen mit Behinderung unterstützt. Ein interner Bereich bietet zudem allen am Projekt beteiligten Akteuren Möglichkeiten der digitalen Vernetzung.

Der Webauftritt stellt ein zentrales Element einer umfassenderen Dialogplattform dar, für die der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) die Federführung innehat. Mit Informations-, Dialog- und Partizipationsformaten sollen ganz unterschiedliche Gruppen erreicht werden: von Menschen mit Behinderung, über Experten aus Wissenschaft und Praxis bis hin zur breiteren Öffentlichkeit.

„Im Vordergrund steht bei der Dialogplattform der Austausch um die Potenziale von Künstlicher Intelligenz für die Gestaltung einer inklusiven Arbeitswelt. Wichtig ist uns der kontinuierliche Ergebnistransfer in Politik, KI- und Teilhabe-Forschung und die Praxis der beruflichen Rehabilitation“, erläutert Barbara Lippa, Projektreferentin beim BV BFW und Verantwortliche für das Cluster Dialogplattform.

Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung“ gestartet
Im Rahmen des Projekts KI.ASSIST werden auch ethische Fragestellungen u. a. zu Chancen, Risiken und Grenzen von Künstlicher Intelligenz für Menschen mit Behinderung untersucht. Die vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Berlin geleitete Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung“ bündelt das Wissen von Akteuren aus den Bereichen der Inklusion bzw. Beruflichen Rehabilitation, der Ethik und der Künstlichen Intelligenz. Hier arbeitet das DFKI mit dem Projektpartner Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. zusammen.

Ausgehend von praktischen Erfahrungen in den Lern- und Experimentierräumen werden konkrete Empfehlungen zu den Themen digitale Ethik und digitale Verantwortung entwickelt. Dabei soll u. a. der aktuelle Diskurs um die Perspektive von Menschen mit Behinderung erweitert werden. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe wird das Projekt begleiten und beraten. Im Ergebnis soll ein White Paper entstehen, das über ethische Fragestellungen, Chancen und Risiken sowie Leitlinien für KI für Menschen mit Behinderung aufklärt.

Über das Projekt KI.ASSIST
im Projekt KI.ASSIST wird an zehn Standorten bundesweit in sogenannten Lern- und Experimentierräumen erprobt und erforscht, wie KI-basierte Technologien Menschen mit Behinderung in Bildungs- und Arbeitsprozessen und insgesamt bei der Teilhabe am Arbeitsleben unterstützen können. Das Projektkonsortium setzt sich aus dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) als Antragsteller für das Netzwerk berufliche Rehabilitation (NbR) und Projektkoordinator, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW), der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM) und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zusammen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert KI.ASSIST aus Mitteln des Ausgleichfonds von April 2019 bis März 2022.

Weitere Informationen unter https://www.ki-assist.de
Pressemitteilung_KI-ASSIST_Neue_Website_Arbeitsgruppe_Ethik


Ihre Ansprechpartnerin
Dr. Susanne Bartel
Leiterin Forschung & Entwicklung und Projektleiterin KI.ASSIST
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Geschäftsstelle
Knobelsdorffstraße 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1252 · Telefax 030 3002-1256
s.bartel@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de
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BV BFW mit neuem Vorstand

Logo des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke

Dr. Susanne Gebauer übernimmt für weitere drei Jahre den Vorsitz

Mitte November wählte die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) erstmals virtuell einen neuen Vorstand. Mit der wiedergewählten Dr. Susanne Gebauer als Vorsitzende und fünf weiteren Vorstandsmitgliedern bleibt der Verband eine starke Stimme für die berufliche Rehabilitation in Deutschland.

Einstimmig wählten die Mitglieder erneut die Geschäftsführerin des Berufsförderungs­werks (BFW) Nürnberg, Dr. Susanne Gebauer, zur 1. Vorsitzenden der in Berlin ansässigen Interessen­vertretung. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Kerstin Kölzner (BFW Halle) gewählt, die in dieser Funktion auf Frank Gottwald (BFW Köln) folgt. Gottwald verlässt den Vorstand gemeinsam mit Hans-Dieter Herter (ESB BFW Birkenfeld), der nach langjähriger Mitarbeit ebenfalls nicht mehr für das Amt kandidiert hat.

Der neue Vorstand des BV BFW umfasst nunmehr sechs Mitglieder. Neben Dr. Susanne Gebauer und Kerstin Kölzner gehört Gerhard Witthöft (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd) weiterhin dem Vereinsvorstand an. Mit Christian Vogel (BFW Dortmund), Frank Memmler (BFW Sachsen-Anhalt) und Heinz Werner Meurer (CJD BFW Koblenz) zählt das Gremium drei neue Mitglieder.

Nach der virtuellen Wahl dankte Dr. Susanne Gebauer den scheidenden Kollegen Frank Gottwald und Hans-Dieter Herter für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Über die Themen und künftigen Handlungsfelder der neuen Legislaturperiode wird sich der neue Vorstand zeitnah verständigen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird die konstituierende Sitzung ebenfalls virtuell stattfinden.

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten

Logo des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke

Logo des Bundesverbandes Deutscher BerufsförderungswerkeZweite Virtuelle Veranstaltung des BV BFW widmet sich den aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven aus Sicht von Unternehmen

Am 27. Oktober 2020 findet von 14:00 bis ca. 15:00 Uhr die zweite virtuelle Veranstaltung des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) mit dem Titel „Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten – aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven aus Sicht von Unternehmen“ statt.

Wie hat sich die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen durch die Corona-Pandemie verändert? Was können die relevanten Akteure tun, damit Inklusion in Unternehmen weiter auf der Agenda bleibt? Was sind spezifische Herausforderungen in den Unternehmen? Wie können Beschäftigungschancen für Menschen mit Behinderungen erhalten bleiben und auch in Zukunft verbessert werden? Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Berufsförderungswerken und Unternehmen aktuell aus? Diese und ähnliche Aspekte von Inklusion und Teilhabe in Corona-Zeiten stehen im Mittelpunkt des virtuellen Austauschs.

Für die Veranstaltung konnten namhafte Expertinnen und Experten gewonnen werden, die auch für Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Chat zur Verfügung stehen.

Das vorläufige Programm

  • Moderierte Diskussion: Dr. Anna Robra, BDA, Olaf Guttzeit, UnternehmensForum sowie Christina Marx, Aktion Mensch
  • Impuls 1: Resilienz und psychische Belastbarkeit – Anforderungen an Beschäftigte und Führungskräfte, Willy Graßl, Inklusionsbeauftragter Flughafen München
  • Impuls 2: BFW-Leistungen für Arbeitgeber und Zusammenarbeit mit Betrieben
    Christine Conradi, Unternehmensservice BFW Heidelberg
  • Moderation: Karin Niemeyer (BFW Dortmund)

Ihre Teilnahme

Die Veranstaltung wird via Zoom stattfinden. Bitte registrieren Sie sich dafür unter folgendem Link https://us02web.zoom.us/webinar/register/. Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme. Kamera- und Audiofunktion sind während der gesamten Veranstaltung für alle Teilnehmenden deaktiviert. Unsere Datenschutzhinweise finden Sie auf unserer Website unter www.bv-bfw.de/datenschutz.

Für alle, die Zoom ggf. nicht nutzen können, steht außerdem ein Livestream per YouTube zur Verfügung. Hier sind alle virtuellen Veranstaltungen des BV BFW dauerhaft verfügbar.

PS: Die Aufzeichnung der ersten digitalen Veranstaltung zum Thema „Alternative Lernformate in BFW während der Corona-Pandemie – Chancen, Herausforderungen, Risiken“ finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

Ihr Ansprechpartner

Christoph Erbslöh
Leiter Unternehmenskooperationen
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Geschäftsstelle
Knobelsdorffstraße 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1255 · Telefax 030 3002-1256

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Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie

Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION erschienen

Das Titelbild der Rehavision sonderausgabe zeigt Männer und Frauen in ihrem häuslichen Lernumfeld während der Corona-Pandemie

Titelbild der REHAVISION-Sonderausgabe “Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie”

Besondere Zeiten verlangen nach besonderem Handeln. Als die letzte Ausgabe der REHAVISION Ende Februar 2020 erschien, war die Welt noch eine andere. Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch die berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken stark geprägt. Um den schnellen Veränderungen und neuen Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gerecht zu werden, bringt der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke nun kürzere Sonderausgaben der REHAVISION zum Thema heraus.

Die erste REHAVISION zum Schwerpunkt wirft einen Blick zurück und zeigt, wie die Berufsförderungswerke in der Krise agiert haben und vor welchen Herausforderungen sie standen. Denn die Qualifizierung wurde corona-bedingt nicht abgebrochen, sondern innerhalb kürzester Zeit auf alternative Lernformen im häuslichen Umfeld umgestellt. Seit Mai findet in verschiedenen Teilstufen eine Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes statt. Oberste Priorität hat dabei nach wie vor der Gesundheitsschutz, denn viele BFW-Teilnehmende gehören der COVID-19-Risikogruppen an. Alternative Lernformen kommen nach wie vor zum Einsatz.

Vielfach hat sich die Corona-Pandemie als Katalysator für digitales Lernen und Arbeiten erwiesen. So auch in der beruflichen Rehabilitation und in den Berufsförderungswerken. Neben den allgemeinen flexiblen Reaktionen der BFW in der Krise, blickt die REHAVISION daher auf verschiedene digitale Reha-Angebote. Welche von ihnen die berufliche Rehabilitation in Zukunft bereichern können, muss Gegenstand von Analysen und Diskussionen in der kommenden Zeit sein.

Die REHAVISION zum Sonderthema “Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie” steht auf der Website des BV BFW als barrierefreies Web-PDF oder als E-Paper zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen nach Krankheit oder Unfall die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

Kontakt:
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Mehr Dialog an den Schnittstellen

Titelbild des Fachmagazins Rehavision 1/2020 zum Thema Medizin & Beruf

Fachmagazin REHAVISION zum Thema “Medizin & Beruf” erschienen

Acht Sozialleistungsträger erbringen im hiesigen gegliederten System der sozialen Sicherung Leistungen der Rehabilitation und Teilhabe. Idealerweise arbeiten die Akteure Hand in Hand, damit die Übergänge an den Schnittstellen so reibungslos wie möglich gestaltet werden. Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION gibt Einblicke in Entwicklungen und alltägliche Praxis.

Eine gute, effiziente Zusammenarbeit bewegt alle Akteure der Rehabilitation seit vielen Jahren. Insbesondere für Menschen mit komplexen Problemlagen, die für ihre Teilhabe medizinische und berufliche Rehabilitationsleistungen benötigen, sind Brüche und lange Wartezeiten an den Schnittstellen teilweise gravierend. Dies ist nicht nur individuell frustrierend, sondern auch volkswirtschaftlich nicht sinnvoll.

Der Gesetzgeber hat dies erkannt und mit dem BTHG und dem Modellvorhaben „rehapro“ alle Akteure aufgefordert, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern und gleichzeitig neue Wege der Kooperation zu testen. Auch wenn noch lange nicht alles perfekt ist, hat das BTHG schon jetzt einiges in Bewegung gebracht.

Die neue Ausgabe der REHAVISION zeigt, wie die Verzahnung von medizinscher und beruflicher Rehabilitation aktuell aussieht. Mehr Dialog und Verständnis voneinander befördern dabei eine bessere Zusammenarbeit.

Erscheinungsweise und Leserbefragung
Künftig erscheint die REHAVISION zweimal im Jahr – dafür aber mit deutlich mehr Umfang pro Ausgabe. Ihre Meinung zum Fachmagazin ist uns wichtig. In der aktuellen Ausgabe finden Sie auf Seite 17 einen Feedbackbogen. Oder beteiligen Sie sich online an unserer Leserbefragung unter www.bv-bfw.de/feedback.

Die REHAVISION 1/2020 steht Ihnen unter www.bv-bfw.de/alltags-sprache/publikationen/rehavision-das-magazin/aktuelle-ausgabe.html als Download zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Taktgeber für die Arbeitswelt der Zukunft

Titelbild des Fachmagazins Rehavision 3/2019 zum Thema Berufliche Bildung 4.0

Fachmagazin REHAVISION zum Thema “Berufliche Bildung 4.0” erschienen

Die Rolle der beruflichen Bildung als Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist unbestritten. Das BMBF hat 2019 nicht nur zum „Jahr der Berufsbildung“ deklariert, sondern mit dem BMAS die „Nationale Weiterbildungsstrategie“ verabschiedet. Ziel ist es, mehr Menschen die berufliche Teilhabe in der digitalisierten Arbeitswelt zu ermöglichen. REHAVISION gibt einen Einblick über Chancen, Herausforderungen und neue Lernformen von beruflicher Bildung und Weiterbildung 4.0.

Auch in der Beruflichen Bildung ist die Digitalisierung als Megatrend bereits seit einigen Jahren ein erheblicher Einflussfaktor. Es entstehen nicht nur neue Berufe, sondern auch neue Lernformen und Lernkonzepte. Aktuelle Bildungs- und Weiterbildungstrends wie beispielsweise Micro Learning, videobasiertes Lernen in virtuellen Klassenräumen oder die so genannte Gamification werden künftig noch stärker in die Angebote der beruflichen Bildung einfließen.

Für die Berufsförderungswerke werden digitalen Technologien ebenfalls immer wichtiger. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Innovationskraft der BFW ist die kürzlich eröffnete „Smart Factory“ des BFW Koblenz. Hier wird auf dem neusten Stand der Technik Digitalisierung erlebbar.

Die REHAVISION 3/2019 steht Ihnen unter https://www.bv-bfw.de/alltags-sprache/publikationen/rehavision-das-magazin/aktuelle-ausgabe.html als Download zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Verdienstorden für Ludger Peschkes

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Ordensveranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales würdigt soziales Engagement

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Am 24. September 2019 erhielt der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) Ludger Peschkes aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales den durch den Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden insgesamt zwölf Bürgerinnen und Bürger für ihr großes soziales und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Ludger Peschkes wirkte 17 Jahre aktiv im Vorstand des BV BFW mit. Er war mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender und von 2014 bis 2017 Vorsitzender des Verbandes. In all diesen Jahren hat sich Ludger Peschkes erheblich für die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland eingesetzt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales würdigte insbesondere sein Engagement für eine stärkere Arbeitgeberorientierung der Berufsförderungswerke. Hierbei wurde die Entwicklung des Expertenforums „Chefsache Inklusion“ besonders hervorgehoben. Am 30. September 2019 startete die zweite Runde des Netzwerk-Treffens bei der AUDI AG in Ingolstadt.

Die heutige Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer und der Verbandsgeschäftsführer, Niels Reith würdigten Ludger Peschkes Verdienste für den Bundesverband und zählten zu den zahlreichen Gratulantinnen und Gratulanten der Festveranstaltung im Arbeitsministerium: „Wir gratulieren Ludger Peschkes von ganzem Herzen zu dieser verdienten Auszeichnung und freuen uns über die Würdigung seiner Leistungen für die berufliche Rehabilitation und den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke“, so Gebauer und Reith im Nachgang der Ordensveranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Auszeichnung sowie Fotos unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/ordensveranstanstaltung.html

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteuere des Parlamentarischen Abends der BFW
Gruppenbild der Akteuere des Parlamentarischen Abends der BFW

Die Akteure v.l.n.r: Niels Reith, Dr. Susanne Bartel (beide BV BFW), Michael Niehaus (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), Kerstin Griese, MdB (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales und Schirmherrin) Catharina Schlaffke (thyssenkrupp Steel Europe), Bastian Prange (EDG Entsorgung Dortmund GmbH) und Dr. Susanne Gebauer (BV BFW). Quelle BV BFW/Simone M. Neumann

Am 16. Mai 2019 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Unter der Schirmherrschaft von Kerstin Griese (MdB), Parlamentarische Staats­sekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, widmete sich die Veranstaltung neuen präventiven Ansätzen von Unternehmen und Berufsförderungswerken.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der BFW und ihres Bundes­verbandes am 16. Mai 2019 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft Berlin war groß. Mehr als 70 Gäste aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden waren der Einladung gefolgt und tauschten sich über die Herausforderungen von Demografie und Digitalisierung für den Arbeitsmarkt aus. Zahlreiche Abgeordnete nutzten die Gelegenheit und informierten sich über betriebliche Präventionskonzepte und die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsprojektes TErrA.

In ihrer Begrüßung verwies die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer auf eine aktuelle Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit, die den ökonomischen Nutzen der beruflichen Wiedereingliederung belegt. „Reha lohnt sich – für die Menschen, die sozialen Sicherungssysteme und für Unternehmen gleichermaßen“ so das Resümee der Verbandsvor­sitzenden. Mit der Digitalisierung und alternden Belegschaften entstehen für die BFW neue Aufgaben abseits des klassischen Kerngeschäftes berufliche Rehabilitation. So wurden im Projekt TErrA gemeinsam mit verschiedenen Partnern soziale Innovationen entwickelt und erprobt, die die präventive Gestaltung von Erwerbsverläufen in den Mittelpunkt stellen.

Chancen nutzen
Dass die zwei großen D – Demografie und Digitalisierung – Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderungen bieten, machte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundes­minister für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des Parlamentarischen Abends, Kerstin Griese (MdB) in ihrem Grußwort deutlich. Menschen mit Behinderungen stellen ein großes Fachkräftepotenzial für die Wirtschaft dar. Dieser „Schatz an Fachkräften“ muss noch mehr Unternehmen bekannt gemacht werden. Zudem berichtete die Politikerin über den aktuellen Stand des Bundesprogrammes rehapro und über das aus dem Ausgleichsfond finanzierte Projekt KI.ASSIST, an dem der BV BFW beteiligt ist. Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird die Gesellschaft verändern, so Kerstin Griese. Für die Teilhabe von Menschen mit Behinde­rungen am Arbeitsleben erwartet die Parlamentarische Staatssekretärin viele positive Effekte. Aus technischem Fortschritt muss sozialer Fortschritt werden. Auch die Rehabilitation wird sich verändern. Gemeinsam mit Partnern nehmen die BFW die Entwicklungen an und gestalten sie aktiv mit, davon ist die Schirmherrin des Abends überzeugt.

Wie Unternehmen auf die tiefgreifenden Veränderungen reagieren, zeigten Catharina Schlaffke, Leiterin Inklusion/Werkstätten bei thyssenkrupp Steel Europe und Bastian Prange, Geschäftsführer der EDG Entsorgung Dortmund in ihren Impulsen. Die Unternehmensvertreter gaben Einblicke in aktuelle geschäfts- und personalpolitische Herausforderungen und stellten Lösungsansätze im Bereich Arbeit und Gesundheit vor. Beide Unternehmen sind durch alternde Belegschaften und körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten geprägt. Sie setzen sich für Inklusion ein und haben über die Beteiligung am TErrA-Projekt Tätigkeitswechsel in Netzwerken als erwerbsbiografisches Präventionskonzept mitgestaltet.

Vom Disability- zum Ability-Management
Die Ergebnisse des Verbundprojektes TErrA und die entwickelten zehn Thesen zur präventiven Gestaltung von Erwerbsverläufen stellten Dr. Susanne Bartel, Leiterin Forschung und Entwick­lung beim BV BFW und Michael Niehaus, stellvertretender Leiter der Gruppe „Wandel der Arbeit“ bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Gespräch mit dem Moderator Frank Memmler, Geschäftsführer des BFW Sachsen-Anhalt vor. „Das Präventions­konzept von TErrA umfasst neben der Gesundheit die Aspekte Motivation, Qualifikation und Unternehmenskultur“ unterstreicht Michael Niehaus die Besonderheit des neuen Ansatzes. Im Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist der Tätigkeitswechsel in Unternehmensnetzwerken als eine soziale Innovation identifiziert worden. Sie bietet ungewohnte Lösungen für den deutschen Arbeitsmarkt in Zeiten des demographischen Wandels. Im Mittelpunkt steht die präventive Gestaltung von Erwerbsbiografien. „Das Forschungsprojekt endete im April 2019. Aber eigentlich beginnt TErrA jetzt erst.“ resümiert Dr. Susanne Bartel. Es bedarf gemeinsamer Kraftanstrengungen, um überbetriebliche Tätigkeitswechsel nachhaltig durchzusetzen und den Rahmen für dieses neuartige Personalentwicklungskonzept zu gestalten.

 

Die Pressemitteilung als PDF
PM_Parlamentarischer_Abend_BFW


Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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