Ellen Krüger

 

Verdienstorden für Ludger Peschkes

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Ordensveranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales würdigt soziales Engagement

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Am 24. September 2019 erhielt der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) Ludger Peschkes aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales den durch den Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden insgesamt zwölf Bürgerinnen und Bürger für ihr großes soziales und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Ludger Peschkes wirkte 17 Jahre aktiv im Vorstand des BV BFW mit. Er war mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender und von 2014 bis 2017 Vorsitzender des Verbandes. In all diesen Jahren hat sich Ludger Peschkes erheblich für die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland eingesetzt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales würdigte insbesondere sein Engagement für eine stärkere Arbeitgeberorientierung der Berufsförderungswerke. Hierbei wurde die Entwicklung des Expertenforums „Chefsache Inklusion“ besonders hervorgehoben. Am 30. September 2019 startete die zweite Runde des Netzwerk-Treffens bei der AUDI AG in Ingolstadt.

Die heutige Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer und der Verbandsgeschäftsführer, Niels Reith würdigten Ludger Peschkes Verdienste für den Bundesverband und zählten zu den zahlreichen Gratulantinnen und Gratulanten der Festveranstaltung im Arbeitsministerium: „Wir gratulieren Ludger Peschkes von ganzem Herzen zu dieser verdienten Auszeichnung und freuen uns über die Würdigung seiner Leistungen für die berufliche Rehabilitation und den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke“, so Gebauer und Reith im Nachgang der Ordensveranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Auszeichnung sowie Fotos unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/ordensveranstanstaltung.html

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteuere des Parlamentarischen Abends der BFW
Gruppenbild der Akteuere des Parlamentarischen Abends der BFW

Die Akteure v.l.n.r: Niels Reith, Dr. Susanne Bartel (beide BV BFW), Michael Niehaus (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), Kerstin Griese, MdB (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales und Schirmherrin) Catharina Schlaffke (thyssenkrupp Steel Europe), Bastian Prange (EDG Entsorgung Dortmund GmbH) und Dr. Susanne Gebauer (BV BFW). Quelle BV BFW/Simone M. Neumann

Am 16. Mai 2019 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Unter der Schirmherrschaft von Kerstin Griese (MdB), Parlamentarische Staats­sekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, widmete sich die Veranstaltung neuen präventiven Ansätzen von Unternehmen und Berufsförderungswerken.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der BFW und ihres Bundes­verbandes am 16. Mai 2019 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft Berlin war groß. Mehr als 70 Gäste aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden waren der Einladung gefolgt und tauschten sich über die Herausforderungen von Demografie und Digitalisierung für den Arbeitsmarkt aus. Zahlreiche Abgeordnete nutzten die Gelegenheit und informierten sich über betriebliche Präventionskonzepte und die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsprojektes TErrA.

In ihrer Begrüßung verwies die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer auf eine aktuelle Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit, die den ökonomischen Nutzen der beruflichen Wiedereingliederung belegt. „Reha lohnt sich – für die Menschen, die sozialen Sicherungssysteme und für Unternehmen gleichermaßen“ so das Resümee der Verbandsvor­sitzenden. Mit der Digitalisierung und alternden Belegschaften entstehen für die BFW neue Aufgaben abseits des klassischen Kerngeschäftes berufliche Rehabilitation. So wurden im Projekt TErrA gemeinsam mit verschiedenen Partnern soziale Innovationen entwickelt und erprobt, die die präventive Gestaltung von Erwerbsverläufen in den Mittelpunkt stellen.

Chancen nutzen
Dass die zwei großen D – Demografie und Digitalisierung – Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderungen bieten, machte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundes­minister für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des Parlamentarischen Abends, Kerstin Griese (MdB) in ihrem Grußwort deutlich. Menschen mit Behinderungen stellen ein großes Fachkräftepotenzial für die Wirtschaft dar. Dieser „Schatz an Fachkräften“ muss noch mehr Unternehmen bekannt gemacht werden. Zudem berichtete die Politikerin über den aktuellen Stand des Bundesprogrammes rehapro und über das aus dem Ausgleichsfond finanzierte Projekt KI.ASSIST, an dem der BV BFW beteiligt ist. Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird die Gesellschaft verändern, so Kerstin Griese. Für die Teilhabe von Menschen mit Behinde­rungen am Arbeitsleben erwartet die Parlamentarische Staatssekretärin viele positive Effekte. Aus technischem Fortschritt muss sozialer Fortschritt werden. Auch die Rehabilitation wird sich verändern. Gemeinsam mit Partnern nehmen die BFW die Entwicklungen an und gestalten sie aktiv mit, davon ist die Schirmherrin des Abends überzeugt.

Wie Unternehmen auf die tiefgreifenden Veränderungen reagieren, zeigten Catharina Schlaffke, Leiterin Inklusion/Werkstätten bei thyssenkrupp Steel Europe und Bastian Prange, Geschäftsführer der EDG Entsorgung Dortmund in ihren Impulsen. Die Unternehmensvertreter gaben Einblicke in aktuelle geschäfts- und personalpolitische Herausforderungen und stellten Lösungsansätze im Bereich Arbeit und Gesundheit vor. Beide Unternehmen sind durch alternde Belegschaften und körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten geprägt. Sie setzen sich für Inklusion ein und haben über die Beteiligung am TErrA-Projekt Tätigkeitswechsel in Netzwerken als erwerbsbiografisches Präventionskonzept mitgestaltet.

Vom Disability- zum Ability-Management
Die Ergebnisse des Verbundprojektes TErrA und die entwickelten zehn Thesen zur präventiven Gestaltung von Erwerbsverläufen stellten Dr. Susanne Bartel, Leiterin Forschung und Entwick­lung beim BV BFW und Michael Niehaus, stellvertretender Leiter der Gruppe „Wandel der Arbeit“ bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Gespräch mit dem Moderator Frank Memmler, Geschäftsführer des BFW Sachsen-Anhalt vor. „Das Präventions­konzept von TErrA umfasst neben der Gesundheit die Aspekte Motivation, Qualifikation und Unternehmenskultur“ unterstreicht Michael Niehaus die Besonderheit des neuen Ansatzes. Im Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist der Tätigkeitswechsel in Unternehmensnetzwerken als eine soziale Innovation identifiziert worden. Sie bietet ungewohnte Lösungen für den deutschen Arbeitsmarkt in Zeiten des demographischen Wandels. Im Mittelpunkt steht die präventive Gestaltung von Erwerbsbiografien. „Das Forschungsprojekt endete im April 2019. Aber eigentlich beginnt TErrA jetzt erst.“ resümiert Dr. Susanne Bartel. Es bedarf gemeinsamer Kraftanstrengungen, um überbetriebliche Tätigkeitswechsel nachhaltig durchzusetzen und den Rahmen für dieses neuartige Personalentwicklungskonzept zu gestalten.

 

Die Pressemitteilung als PDF
PM_Parlamentarischer_Abend_BFW


Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Weltweit vernetzt für erfolgreiche Rehabilitation

Fachmagazin REHAVISION zum Thema “Berufliche Rehabilitation International” erschienen

Titelbild der REHAVISION 1/2019

Globalisierung und Digitalisierung lassen die Welt näher zusammenrücken. Das gilt auch für die berufliche Rehabilitation. Der internationale Austausch gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Denn er hilft nicht nur bei der Entwicklung neuer Perspektiven, sondern schärft auch die Wahrnehmung für Stärken und Schwächen des eigenen Systems.

Die erste Ausgabe der REHAVISION 2019 richtet den Blick über den nationalen Tellerrand. Wir haben das 10-jährige Jubiläum der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention, den 15. Congress of the European Forum for Research in Rehabilitation (EFFR) im April 2019 und die Generalversammlung von Rehabilitation International im November 2018 in Berlin zum Anlass genommen, um mehr über die internationale Netzwerkarbeit in der Rehabilitation und länderspezifische Ansätze zu erfahren.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Zudem ist die Schwerpunktausgabe „Berufliche Rehabilitation International“ der REHAVISION auch in englischer Sprache erschienen. Die 8-seitige SPECIAL ENGLISH EDITION kann ebenfalls in gedruckter und digitaler Form über die geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Berufliche Rehabilitation im Wandel – Chancengeber Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteure der Festveranstaltung Jürgen Dusel, Dr. Susanne Gebauer, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (MdB), Verena Bentele, Detlef Scheele, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Joachim Breuer, Niels Reith, Olaf Guttzeit

Festveranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteure der Festveranstaltung Jürgen Dusel, Dr. Susanne Gebauer, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (MdB), Verena Bentele, Detlef Scheele, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Joachim Breuer, Niels Reith, Olaf Guttzeit

Akteure und Gäste der Festveranstaltung (v. l.): Jürgen Dusel, Dr. Susanne Gebauer, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (MdB), Verena Bentele, Detlef Scheele, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Joachim Breuer, Niels Reith, Olaf Guttzeit

Am 28. November 2018 feierten der Bundesverband Deutscher Berufsförderungs­werke (BV BFW) und seine Mitglieder in Berlin das 50-jährige Bestehen ihres Zusammenschlusses. Gemeinsam blickten die Gäste dabei auf sozialpolitische Meilensteine und die Rolle der Berufsförderungswerke (BFW) in den letzten fünf Jahrzehnten zurück. Gleichzeitig widmete sich die Veranstaltung dem Wandel und den Zukunftsaufgaben der beruflichen Rehabilitation. In seiner Festrede würdigte der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, die Berufsförderungs­werke als Chancengeber für Menschen mit Behinderungen und betonte ihren Beitrag für eine humane, soziale und wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft.

 

Das vielfältige System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland ermöglicht Menschen mit Behinderungen selbstbestimmte Teilhabe in Beruf und Gesellschaft. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten seit vielen Jahrzehnten die BFW. Von Beginn an haben sie sich am Aufbau und der Ausgestaltung einer modernen beruflichen Rehabilitation beteiligt. Über ihren Verband stehen sie bis heute im partnerschaftlichen Dialog mit Politik, Wirtschaft, Rehabilitationsträgern und Verbänden.

Im Verlauf des Jahres 2018 haben die Berufsförderungswerke mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten das 50-jährige Bestehen ihres Zusammenschlusses gefeiert. Den Höhepunkt bildete am 28. November 2018 die Festveranstaltung im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin. Mehr als 150 Partner und Wegbegleiter waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit zum Rück- und Ausblick sowie zum Austausch über zukünftige Aufgaben der BFW.

Zu den Gästen zählten fünf aktuelle Rehabilitandinnen und Rehabilitanden aus verschiedenen BFW. Mit ihrem Selfie hatten sie an einer Aktion des BV BFW teil­genommen und wurden aus mehr als 60 Einsendungen ausgelost. 50 dieser Bilder wurden unter dem Titel „Wir für Menschen: Chancengeber Berufsförderungswerke“ während des Festprogramms in einer Multivision gezeigt.

In seiner Festrede würdigte Bundesminister Hubertus Heil die sozialpolitische Rolle der Berufsförderungswerke als Chancengeber für Menschen mit Behinderungen:
„Die Berufsförderungswerke haben Großes geschaffen und sind fester Bestandteil unseres Sozialstaates.“ Der Bundesminister führte weiter aus, dass die BFW als Kompetenz­zentren Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben in Arbeit und Gesellschaft ermöglichen würden.

Stellvertretend für die Träger der Rehabilitationsleistungen folgten Impulse des Hauptgeschäftsführers der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Prof. Dr. Joachim Breuer, des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele und der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach. Sie waren sich einig: Wenn die BFW weiter wandlungsfähig bleiben, wird ihre Expertise auch künftig gefragt sein.

Dass eine erfolgreiche berufliche Rehabilitation eine Teamleistung ist, verdeutlichte die abschließende Gesprächsrunde: Stellvertretend für die Menschen mit Behinde­rungen beantwortete der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, die Fragen der Moderatorin Anne Gesthuysen. Gundula Roßbach repräsentierte auf dem Podium die Träger der Rehabilitation. Die Perspektive der Unternehmen vertrat Olaf Guttzeit als Vorsitzender des Unter­nehmensForums, einem Zusammenschluss von Konzernen und mittelständischen Firmen, die sich für Inklusion in der Arbeitswelt stark machen. Gemeinsam mit Gastgeberin Dr. Susanne Gebauer diskutierten sie Trends und kommende Entwick­lungen wie zum Beispiel die Rolle betrieblicher Prävention sowie Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderungen durch die tiefgreifenden Veränderungen der Digitalisierung. In ihrem Fazit benannte die Verbandsvorsitzende Dr. Susanne Gebauer vor allem die weitere Vernetzung mit Unternehmen und mit dem Sektor medizinische Rehabilitation als zentrale Zukunftsaufgaben des BV BFW und seiner Mitglieder.

Über den BV BFW

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin vertritt bundesweit 28 BFW-Hauptstandorte mit nahezu 100 Regionalzentren. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträch­tigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

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Vernetzt. Flexibel. Individuell.

Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW begrüßt die Gäste des Parlamentarischen Abends

Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation

Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW begrüßt die Gäste des Parlamentarischen Abends

Begrüßung: Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW

Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Unter der Schirmherrschaft der Ehrenpräsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher widmete sich die Veranstaltung dem Leitgedanken: Vernetzt. Flexibel. Individuell. Rehabilitation und Teilhabe zukunftsfest gestalten.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der Berufsförderungswerke und ihres Bundes­verbandes war groß. Mit 80 Anmeldungen aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Zu den Gästen zählten zahlreiche Abgeordnete, die die Gelegenheit nutzten, sich über aktuelle Trends der beruflichen Rehabilitation, gute Beispiele der Zusammenarbeit mit Berufsförderungswerken und die Personalstrategien des renommierten Softwareunternehmens SAP u. a. zum Themen­feld Inklusion und Diversity zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In ihrer Begrüßung skizzierte die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer die künftigen Schwerpunktthemen des Verbandes und seiner Mitglieder und ging auf die verschiedenen Aktivitäten im Jubiläumsjahr ein. Neben den etablierten Themen wie die Zusammenarbeit mit Unternehmen verwies sie vor allem auf die guten Ansätze und großen Chancen des Bundes­programms „rehapro“. Hier sei die noch engere Vernetzung aller beteiligten Akteure gefragt, um eine zukunftsfähige Rehabilitation zu gestalten. „Gemeinsam wollen wir daran mitarbeiten, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, so die Botschaft von Dr. Susanne Gebauer.

Den Stellenwert von „rehapro“ betonte auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme in ihrem Grußwort. Außerdem nutzte die Politikerin die Gelegenheit, die erfolgreiche und wichtige Arbeit der Berufsförderungs­werke in den vergangenen 50 Jahren zu würdigen. Die BFW hätten einen wesentlichen Grundstein für das System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland gelegt und es in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt.

Wie das weltweit agierende Unternehmen SAP in Zeiten des Fachkräftemangels die Themen Inklusion und Diversity umsetzt, stellte Cawa Younosi, Head of Human Resources Germany SAP SE & SAP Deutschland den Gästen des Parlamentarischen Abends eindrücklich vor. Inklusion sei für SAP ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und Teil der Gesamtstrategie. Wichtig sind hierbei individuelle und flexible Angebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie zum Beispiel die Möglichkeit, in Teilzeit Führungsaufgaben zu übernehmen. Menschen mit Beeinträchti­gungen setzt SAP stärkenorientiert ein und begreift sie als „differently-abled-people“. Dies seien auch zentrale Bestandteile des fortgeschriebenen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit den BFW arbeitet SAP bereits an verschiedenen Stellen zusammen.

Von den Aktivitäten und der Kooperation beeindruckt, ermutigte die Ehrenpräsidentin des Sozialverband VdK, Ulrike Mascher alle Gäste, das umfassende Potenzial der BFW in den Feldern Gesundheit und Arbeit auch in Zukunft zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Sichtbar wurde dieses Potenzial am Beispiel von Ute Freydank und ihrem Arbeitgeber Vivantes – größter kommunaler Klinikträger Deutschlands. Aufgrund einer Augenerkrankung erblindete die Physiotherapeutin. Dank der langjährigen und individuellen Begleitung durch das BFW Halle und die enge Zusammenarbeit mit ihrem Arbeitgeber und den direkten Vorgesetzten Matthias Klitzke und Sybille Völschow kann Ute Freydank ihren Beruf im Vivantes Klinikum im Friedrichshain weiter uneingeschränkt und selbstbestimmt ausüben.

Über den BV BFW

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Innovationen & Trends für Beruf, Bildung und Rehabilitation

Das Bild zeigt im Vordergrund einen 3d-Drucker. Im Hintergrund besprechen sich mehrere Menschen

Ausschnitt aus dem Titelbild der aktuellen Rehavision

Die Arbeitswelt verändert sich in enormem Tempo: Megatrends wie Digitalisierung, Technisierung und demographischer Wandel treiben diese Entwicklung weiter voran. In 20 Jahren wird die Arbeit eine andere sein als wir sie heute kennen.

Aus diesem Anlass widmet sich das Fachmagazin REHAVISION den Trends und Innovationen für Beruf, Bildung und Rehabilitation. Renommierte Experten wie Prof. Dr. Lothar Abicht geben Einblicke in Chancen und Risiken der Digitalisierung. Außerdem geht es um mögliche Konsequenzen für die berufliche Bildung und die Frage, welche Kompetenzen zukünftig am Arbeitsmarkt gefragt sein werden. Die Herausforderungen im Bereich Arbeitsschutz und die Bedeutung von Prävention im Betrieb skizziert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Joachim Breuer.

Fest steht: Schnelle und effektive Rehabilitationsprozesse werden in Zukunft gefragter denn je sein. REHAVISION stellt dazu aktuelle Kooperationen und Aktivitäten der Berufsförderungswerke (BFW) vor. Gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern und Unternehmen wollen die BFW die Rehabilitation zukunftsfest gestalten.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Umfassende Reformen auf den Weg gebracht

Das Titelbild zeigt die Kuppel des Reichstages

Fachmagazin REHAVISION zieht eine behindertenpolitische Bilanz

Das Titelbild zeigt die Kuppel des Reichstages

Titelbild der aktuellen Rehavision 2/2017

Auf der bundespolitischen Bühne werden in diesem Jahr die Weichen neu gestellt – das gilt auch für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Alle Augen richten sich auf die bevorstehende Bundestagswahl.

Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION widmet sich aus diesem Grund ganz der Politik und der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag. Angesichts der zu Ende gehenden Legislaturperiode zieht das Fachmagazin ein Fazit der Behindertenpolitik der letzten vier Jahre.

Und auch der Ausblick kommt nicht zu kurz: Vorgestellt werden Positionen verschiedener Akteure zu Prävention, Rehabilitation und Inklusion. So hat REHAVISION die Behindertenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen zu den Themen Förderung von Inklusion im Arbeitsleben und von Rehabilitation sowie zu der vom Bundesteilhabegesetz geforderten Leistungserbringung aus einer Hand befragt.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

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BV BFW wählt neuen Vorstand

Dr. Susanne Gebauer übernimmt Vorsitz von Ludger Peschkes

Dr. Susanne Gebauer übernimmt den Vorsitz von Ludger Peschkes

Am 29. Juni 2017 hat die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) einen neuen Vereinsvorstand gewählt. Als neue Vorsitzende tritt Dr. Susanne Gebauer die Nachfolge von Ludger Peschkes an.

Einstimmig wählten die Mitglieder die Geschäftsführerin des Berufsförderungs­werks (BFW) Nürnberg, Dr. Susanne Gebauer, zur neuen Vorsitzenden der in Berlin ansässigen Interessen­vertretung. Die 51-jährige promovierte Erziehungswissenschaftlerin folgt damit Ludger Peschkes (BFW Dortmund), der nach dreijähriger Amtszeit als Vorsitzender und insgesamt 17 Jahren Vorstandsarbeit aus dem Gremium ausscheidet. Er verlässt den Vorstand gemeinsam mit Klaus Krebs (BFW Schömberg), der ebenfalls nach langjähriger Mitarbeit nicht mehr kandidierte.

Der neue Vorstand des BV BFW umfasst fünf Mitglieder. Neben Dr. Susanne Gebauer wurden Frank Gottwald (BFW Köln) als neuer 2. Vorsitzender sowie Hans-Dieter Herter (BFW Birkenfeld) und Gerhard Witthöft (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd) wiedergewählt. Neues Vorstandsmitglied ist seit dem 29. Juni Christoph Wutz. Der 49-jährige Geschäftsführer des BFW Würzburg komplettiert das künftige fünfköpfige Vorstandsteam.

In der Amtszeit von Ludger Peschkes von 2014 bis 2017 hat der BV BFW seine Geschäfts­stelle im Haus der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg weiter ausgebaut. So wurden die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Unternehmenskooperationen etabliert und es konnten neue Projekte eingeworben und Kooperationen initiiert werden. Meilensteine waren zudem das erfolgreiche Dialog­format „Chefsache Inklusion“, die Veranstaltung mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallver­sicherung und das daraus resultierende Positionspapier zu den BFW sowie die Beteiligung an der Reihe des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Zusammen erfolgreich in Arbeit“. Politisch brachte sich die Interessenvertretung u. a. in die Einführung des Bundesteilhabegesetzes, des Flexirentengesetzes und des Präventionsgesetzes ein.

Nach der Wahl dankte Dr. Susanne Gebauer den scheidenden Kollegen Ludger Peschkes und Klaus Krebs für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit im Vorstand. „Ganz besonders Ludger Peschkes hat in den letzten drei Jahren als Vorsitzender eine Menge für unseren Verband und die BFW geleistet. Er hat ganz erheblich dazu beigetragen, dass der BV BFW heute ein geschätzter und gefragter Kooperationspartner ist.“

„Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt den Staffelstab weiterzugeben.“ resümiert Ludger Peschkes. „Ich bin mir sicher, dass unser Bundesverband bei den Vorstands­kollegen und unserer neuen Vorsitzenden in sehr guten Händen ist und an allen wesentlich Themen nahtlos weitergearbeitet werden wird“. Dies bestätigt Dr. Susanne Gebauer: „Wir werden auf jeden Fall weiter an der Unternehmensnähe der BFW arbeiten und streben neue Kooperationen rund um Arbeit und Gesundheit an. Auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Rehabilitations­trägern insbesondere zu allen Aspekten von Qualität der beruflichen Rehabilitation werden wir fortsetzen.“ In der Amtszeit stehen mit dem Bundesteilhabegesetz auch neue Themen auf der Agenda: „Hier sehen wir künftig wichtige Aufgaben und Chancen für die BFW zum Beispiel bei der engeren Vernetzung mit der medizinischen Rehabilitation. Die neuen Fördermög­lichkeiten von Modellvorhaben im Bereich Rehabilitation werden viele Chancen bieten, neue Wege auszuloten und Probleme an den Schnittstellen abzubauen.“ so die neue Vorstandsvorsitzende in ihrem Ausblick.

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Berufsunfähig – und dann?

Die Veranstalter und Referenten der Informationsveranstaltung "Berufsunfähig - und dann?"

Informationsveranstaltung des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft

Die Veranstalter und Referenten der Informationsveranstaltung "Berufsunfähig - und dann?"

Die Veranstalter und Partner (v.l.n.r.): Andreas Braatz (BFW Berlin-Brandenburg), Christoph Erbslöh (BV BFW), Niels Reith (BV BFW), Karin Klopsch (DRV Bund), Dr. Michael Baer (sdw), Dr. Stephan Fasshauer (DRV Berlin-Brandenburg)

Am 3. April 2017 fand im Rahmen der Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Informationsveranstaltung des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) für Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Berufsförderungswerk (BFW) Berlin-Brandenburg als Gastgeber am Standort Berlin und von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Berlin-Brandenburg sowie der DRV Bund.

Der Geschäftsführer der DRV Berlin-Brandenburg, Dr. Stephan Fasshauer, stellte in seinem Vortrag die Leistungen seines Hauses vor. Dabei ging er neben der demografischen Entwicklung für die Region Berlin-Brandenburg auf zwei konkrete Fallbeispiele der beruflichen Rehabilitation („Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“) ein. Niels Reith, Geschäftsführer des BV BFW, zeigte das Spektrum der Aufgaben der Interessenvertretung auf und betonte die zunehmende Ausrichtung der BFW an den Bedarfen der Unternehmen.

Nach einer kurzen Vorstellung des BFW durch den Geschäftsführer Andreas Braatz, berichtete die BFW-Mitarbeiterin Dr. Kerstin Brandt aus der praktischen Arbeit mit Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Die anschauliche Schilderung echter Fallbeispiele brachte den Gästen die Aufgaben der beruflichen Rehabilitation noch einmal näher und machte die Herausforderungen der Arbeit deutlich. Und um die reale Arbeitsumgebung noch besser kennenzulernen, lud das BFW zu einem Rundgang durch unterschiedliche Abteilungen ein, z. B. in die Werkstatt der Fahrradmonteure.

Zum Abschluss präsentierte Karin Klopsch vom Firmenservice der DRV Bund das neue Beratungsangebot mit zahlreichen Leistungen für Unternehmen. Dabei ging sie auch auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie die zunehmende Bedeutung von Prävention in den Betrieben ein. Die Diskussionen und Nachfragen der Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten zeigten deren hohes Interesse und den Informationsbedarf am Thema der Veranstaltung.

Am Ende waren sich die Gäste einig: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen und die berufliche Rehabilitation ist ein breites Feld. Aber es gibt zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten und individuelle Lösungen auf dem Weg zurück in das Berufsleben. Die Veranstalter wollen den Austausch weiterführen.

Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Institutionen und Verbänden.

Über die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
Wir stiften Chancen! Unter diesem Leitgedanken fördert die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) bundesweit rund 3.800 junge Menschen. Passgenaue Angebote entlang der Bildungskette stärken ihre Gestaltungskraft für einen erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg. Vision der Stiftung ist eine chancengerechte Gesellschaft, in der alle jungen Menschen unabhängig von ihrem sozialen oder ethnischen Hintergrund ihr Potenzial ausschöpfen. Im Studienförderwerk Klaus Murmann der sdw erhalten über 1.800 Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschularten ein Stipendium und nehmen an einem breit gefächerten Seminar- und Trainingsprogramm teil.

Pressekontakt:
Ellen Krüger
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Knobelsdorffstraße 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1253 · Telefax 030 3002-1256
E.Krueger@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de

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Inklusion: Callcenter und Berufsförderungswerke kooperieren

BV BFW und CCV wollen bei der Qualifizierung und Inklusion von Menschen mit Behinderung und dem Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammenarbeiten

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) und der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) wollen mit Unterstützung der Stiftung MyHandicap enger zusammenarbeiten. Dabei soll die Qualifizierung und die Inklusion von Absolventen der Berufsförderungswerke (BFW) in Mitgliedsunternehmen des CCV vorangetrieben werden. Zudem unterstützt und berät der BV BFW den CCV und dessen Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements.  

Die 28 Berufsförderungswerke in Deutschland bieten Unternehmen ein umfangreiches Leistungsportfolio an. Die zahlreichen Mitgliedsunternehmen des Call Center Verband Deutschland e. V. wiederum sind aufgrund des starken Wachstums der Branche auf der Suche nach gut qualifizierten Fachkräften. Was liegt da näher, als beide Seiten zusammenzubringen und von ihren Vorteilen profitieren zu lassen? Deshalb haben der BV BFW und der CCV nun eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Die Stiftung MyHandicap unterstützt diesen Prozess beratend und kommunikativ.

„MyHandicap ist nun schon seit über fünf Jahren Kooperationspartner des Arbeitskreises Inklusion des CCV. Dabei haben wir mehrere Mitgliedsunternehmen des Verbandes kennen gelernt, die die Chancen der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erkannt und vorbildlich umgesetzt haben. Service-Center können gerade für Menschen mit körperlichen oder Sinnes-Einschränkungen ein interessantes und attraktives Arbeitsumfeld bieten. Daher unterstützen wir die Kooperation und die sich daraus ergebenden Chancen für eine weitere Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderung im allgemeinen Arbeitsmarkt“, so Robert Freumuth, Geschäftsführer der Stiftung MyHandicap gGmbH in Deutschland.

Eines der beiden Hauptfelder der Kooperation ist die Inklusion von BFW-Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen in Unternehmen der Call- und Contactcenter-Branche. Zum Beispiel wird dort auch der klassische Kaufmann für Büromanagement gesucht und eingesetzt, der in fast allen BFW ausgebildet wird. Zudem sollen die in den Spezial-BFW im Dialogmarketing ausgebildeten Menschen mit Sehbehinderungen verstärkt an die Mitgliedsunternehmen des CCV vermittelt werden. Daneben unterstützt der CCV einzelne BFW beim Aufbau und der Weiterentwicklung der praktischen Qualifizierung in den Berufen Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing und Servicekraft für Dialogmarketing.

Neben der Qualifizierung wollen die Partner auch im Bereich Arbeit und Gesundheit zusammenarbeiten. Konkret geht es um die Beratung und Unterstützung des CCV und seiner Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und bei der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Ludger Peschkes, Vorstandsvorsitzender des BV BFW betont: „Mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke steht dem Call Center Verband Deutschland ein Kompetenznetzwerk zur Seite, das auf berufliche Neuorientierung, Qualifizierung, Prävention und Wiedereingliederung spezialisiert ist.“

CCV-Präsident Manfred Stockmann freut sich über die künftige Zusammenarbeit: „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke neben der Stiftung MyHandicap einen weiteren starken Partner in Sachen Inklusion, Ausbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement gewonnen haben. Vernetzung und Austausch sind gerade bei diesen Themen, die für den CCV und seine Mitgliedsunternehmen enorm wichtig sind, das „A und O“. Unsere Branche sucht nach gut qualifizierten Mitarbeitern, der BV BFW bildet diese aus. Unsere Branche kann auch beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement zusätzlichen professionellen Input gebrauchen. Gehen wir die Themen gemeinsam an!“

Von ersten Ergebnissen der Zusammenarbeit können Teilnehmer der CCV-Jahrestagung am 11. November in Berlin profitieren. In seiner Collaboration Keynote “Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. als Partner des CCV – Konkrete Angebote für Contactcenter” berichtet Christoph Erbslöh, Leiter Unternehmenskooperationen des BV BFW, von Fakten, Möglichkeiten und Direkthilfe bei der Inklusion.

Gemeinsame Pressemitteilung: Inklusion: Callcenter und Berufsförderungswerke kooperieren


Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)

Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der BV BFW dieses Know-how und die langjährige Erfahrung in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit Behinderungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz und seine Geschäftsstelle in Berlin.

Über den Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV)

Der CCV ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen. Die 520.000 Beschäftigten in der Branche erwirtschaften jährlich über 21 Milliarden Euro. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte. Um mehr Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen Perspektiven in der Branche zu geben, hat der CCV im Februar 2010 den CCV-Arbeitskreis Inklusion gegründet. Vorrangiges Ziel ist eine verstärkte PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen, um auf diesem Wege Betroffenen zu zeigen, wo und wie sie potenzielle Arbeitgeber finden können. Zum anderen auch, um bei Unternehmen dafür zu werben, sich mit dem Inklusionsthema zu beschäftigen. Langfristig gilt es, dadurch auch das Image der Branche positiv zu beeinflussen. Dabei stehen wirtschaftliche wie menschliche Faktoren gleichermaßen im Vordergrund. Diese sind geknüpft an das Ziel, leistungsfähigen und leistungsbereiten Menschen einen Arbeitsplatz anzubieten.

Über die Stiftung MyHandicap

Die Stiftung MyHandicap gemeinnützige GmbH wurde 2005 gegründet. Sie unterstützt und fördert Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen Dienstleistungen rund um die Themen Information und Inklusion mit dem Ziel, die Lebenssituation von behinderten Menschen wirkungsvoll und nachhaltig zu beeinflussen. Dies geschieht durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags vor allem durch das Medium Internet. MyHandicap sorgt für eine bedarfsgerechte und fähigkeitsorientierte Inklusion von Menschen mit Behinderung in Gesellschaft und Wirtschaft und verhilft ihnen zum Erfolg. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Inklusion im ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Parteien des Arbeitsmarkts in den Fokus genommen. Arbeitgeber, die gern behinderte Menschen in ihrem Unternehmen beschäftigen wollen, finden Informationen zu Rahmenbedingungen, staatlichen Fördermöglichkeiten, eine Jobbörse für eigene Inserate an die Zielgruppe sowie mit Stellen- / Ausbildungsgesuchen von Menschen mit Behinderung und können auch Beratungsangebote von MyHandicap in Anspruch nehmen. Daneben unterstützt MyHandicap Arbeitsuchende und Auszubildende bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele durch Workshops, Bewerbungstipps, das Aufzeigen von Vorbildfällen und der Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern v. a. über eine eigene Jobbörse.

Kontakt:
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Geschäftsstelle
Christoph Erbslöh
Knobelsdorffstr. 92 · 14059 Berlin
Tel.: +49 30 3002-1255 · Fax: +49 30 3002-1256
C.Erbsloeh@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de

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