Ellen Krüger

 

Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie

Das Titelbild der Rehavision sonderausgabe zeigt Männer und Frauen in ihrem häuslichen Lernumfeld während der Corona-Pandemie

Sonderausgabe des Fachmagazins REHAVISION erschienen

Das Titelbild der Rehavision sonderausgabe zeigt Männer und Frauen in ihrem häuslichen Lernumfeld während der Corona-Pandemie

Titelbild der REHAVISION-Sonderausgabe “Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie”

Besondere Zeiten verlangen nach besonderem Handeln. Als die letzte Ausgabe der REHAVISION Ende Februar 2020 erschien, war die Welt noch eine andere. Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch die berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken stark geprägt. Um den schnellen Veränderungen und neuen Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gerecht zu werden, bringt der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke nun kürzere Sonderausgaben der REHAVISION zum Thema heraus.

Die erste REHAVISION zum Schwerpunkt wirft einen Blick zurück und zeigt, wie die Berufsförderungswerke in der Krise agiert haben und vor welchen Herausforderungen sie standen. Denn die Qualifizierung wurde corona-bedingt nicht abgebrochen, sondern innerhalb kürzester Zeit auf alternative Lernformen im häuslichen Umfeld umgestellt. Seit Mai findet in verschiedenen Teilstufen eine Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes statt. Oberste Priorität hat dabei nach wie vor der Gesundheitsschutz, denn viele BFW-Teilnehmende gehören der COVID-19-Risikogruppen an. Alternative Lernformen kommen nach wie vor zum Einsatz.

Vielfach hat sich die Corona-Pandemie als Katalysator für digitales Lernen und Arbeiten erwiesen. So auch in der beruflichen Rehabilitation und in den Berufsförderungswerken. Neben den allgemeinen flexiblen Reaktionen der BFW in der Krise, blickt die REHAVISION daher auf verschiedene digitale Reha-Angebote. Welche von ihnen die berufliche Rehabilitation in Zukunft bereichern können, muss Gegenstand von Analysen und Diskussionen in der kommenden Zeit sein.

Die REHAVISION zum Sonderthema “Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie” steht auf der Website des BV BFW als barrierefreies Web-PDF oder als E-Paper zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen nach Krankheit oder Unfall die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

Kontakt:
Ellen Krüger
Leiterin Marketing & PR
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
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Knobelsdorffstraße 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1253 · Telefax 030 3002-1256

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Mehr Dialog an den Schnittstellen

Titelbild des Fachmagazins Rehavision 1/2020 zum Thema Medizin & Beruf

Fachmagazin REHAVISION zum Thema “Medizin & Beruf” erschienen

Acht Sozialleistungsträger erbringen im hiesigen gegliederten System der sozialen Sicherung Leistungen der Rehabilitation und Teilhabe. Idealerweise arbeiten die Akteure Hand in Hand, damit die Übergänge an den Schnittstellen so reibungslos wie möglich gestaltet werden. Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION gibt Einblicke in Entwicklungen und alltägliche Praxis.

Eine gute, effiziente Zusammenarbeit bewegt alle Akteure der Rehabilitation seit vielen Jahren. Insbesondere für Menschen mit komplexen Problemlagen, die für ihre Teilhabe medizinische und berufliche Rehabilitationsleistungen benötigen, sind Brüche und lange Wartezeiten an den Schnittstellen teilweise gravierend. Dies ist nicht nur individuell frustrierend, sondern auch volkswirtschaftlich nicht sinnvoll.

Der Gesetzgeber hat dies erkannt und mit dem BTHG und dem Modellvorhaben „rehapro“ alle Akteure aufgefordert, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern und gleichzeitig neue Wege der Kooperation zu testen. Auch wenn noch lange nicht alles perfekt ist, hat das BTHG schon jetzt einiges in Bewegung gebracht.

Die neue Ausgabe der REHAVISION zeigt, wie die Verzahnung von medizinscher und beruflicher Rehabilitation aktuell aussieht. Mehr Dialog und Verständnis voneinander befördern dabei eine bessere Zusammenarbeit.

Erscheinungsweise und Leserbefragung
Künftig erscheint die REHAVISION zweimal im Jahr – dafür aber mit deutlich mehr Umfang pro Ausgabe. Ihre Meinung zum Fachmagazin ist uns wichtig. In der aktuellen Ausgabe finden Sie auf Seite 17 einen Feedbackbogen. Oder beteiligen Sie sich online an unserer Leserbefragung unter www.bv-bfw.de/feedback.

Die REHAVISION 1/2020 steht Ihnen unter www.bv-bfw.de/alltags-sprache/publikationen/rehavision-das-magazin/aktuelle-ausgabe.html als Download zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Taktgeber für die Arbeitswelt der Zukunft

Titelbild des Fachmagazins Rehavision 3/2019 zum Thema Berufliche Bildung 4.0

Fachmagazin REHAVISION zum Thema “Berufliche Bildung 4.0” erschienen

Die Rolle der beruflichen Bildung als Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist unbestritten. Das BMBF hat 2019 nicht nur zum „Jahr der Berufsbildung“ deklariert, sondern mit dem BMAS die „Nationale Weiterbildungsstrategie“ verabschiedet. Ziel ist es, mehr Menschen die berufliche Teilhabe in der digitalisierten Arbeitswelt zu ermöglichen. REHAVISION gibt einen Einblick über Chancen, Herausforderungen und neue Lernformen von beruflicher Bildung und Weiterbildung 4.0.

Auch in der Beruflichen Bildung ist die Digitalisierung als Megatrend bereits seit einigen Jahren ein erheblicher Einflussfaktor. Es entstehen nicht nur neue Berufe, sondern auch neue Lernformen und Lernkonzepte. Aktuelle Bildungs- und Weiterbildungstrends wie beispielsweise Micro Learning, videobasiertes Lernen in virtuellen Klassenräumen oder die so genannte Gamification werden künftig noch stärker in die Angebote der beruflichen Bildung einfließen.

Für die Berufsförderungswerke werden digitalen Technologien ebenfalls immer wichtiger. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Innovationskraft der BFW ist die kürzlich eröffnete „Smart Factory“ des BFW Koblenz. Hier wird auf dem neusten Stand der Technik Digitalisierung erlebbar.

Die REHAVISION 3/2019 steht Ihnen unter https://www.bv-bfw.de/alltags-sprache/publikationen/rehavision-das-magazin/aktuelle-ausgabe.html als Download zur Verfügung und kann in gedruckter Form über die Geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Verdienstorden für Ludger Peschkes

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Ordensveranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales würdigt soziales Engagement

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Am 24. September 2019 erhielt der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) Ludger Peschkes aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales den durch den Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden insgesamt zwölf Bürgerinnen und Bürger für ihr großes soziales und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Ludger Peschkes wirkte 17 Jahre aktiv im Vorstand des BV BFW mit. Er war mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender und von 2014 bis 2017 Vorsitzender des Verbandes. In all diesen Jahren hat sich Ludger Peschkes erheblich für die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland eingesetzt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales würdigte insbesondere sein Engagement für eine stärkere Arbeitgeberorientierung der Berufsförderungswerke. Hierbei wurde die Entwicklung des Expertenforums „Chefsache Inklusion“ besonders hervorgehoben. Am 30. September 2019 startete die zweite Runde des Netzwerk-Treffens bei der AUDI AG in Ingolstadt.

Die heutige Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer und der Verbandsgeschäftsführer, Niels Reith würdigten Ludger Peschkes Verdienste für den Bundesverband und zählten zu den zahlreichen Gratulantinnen und Gratulanten der Festveranstaltung im Arbeitsministerium: „Wir gratulieren Ludger Peschkes von ganzem Herzen zu dieser verdienten Auszeichnung und freuen uns über die Würdigung seiner Leistungen für die berufliche Rehabilitation und den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke“, so Gebauer und Reith im Nachgang der Ordensveranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Auszeichnung sowie Fotos unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/ordensveranstanstaltung.html

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteuere des Parlamentarischen Abends der BFW
Gruppenbild der Akteuere des Parlamentarischen Abends der BFW

Die Akteure v.l.n.r: Niels Reith, Dr. Susanne Bartel (beide BV BFW), Michael Niehaus (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), Kerstin Griese, MdB (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales und Schirmherrin) Catharina Schlaffke (thyssenkrupp Steel Europe), Bastian Prange (EDG Entsorgung Dortmund GmbH) und Dr. Susanne Gebauer (BV BFW). Quelle BV BFW/Simone M. Neumann

Am 16. Mai 2019 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Unter der Schirmherrschaft von Kerstin Griese (MdB), Parlamentarische Staats­sekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, widmete sich die Veranstaltung neuen präventiven Ansätzen von Unternehmen und Berufsförderungswerken.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der BFW und ihres Bundes­verbandes am 16. Mai 2019 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft Berlin war groß. Mehr als 70 Gäste aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden waren der Einladung gefolgt und tauschten sich über die Herausforderungen von Demografie und Digitalisierung für den Arbeitsmarkt aus. Zahlreiche Abgeordnete nutzten die Gelegenheit und informierten sich über betriebliche Präventionskonzepte und die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsprojektes TErrA.

In ihrer Begrüßung verwies die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer auf eine aktuelle Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit, die den ökonomischen Nutzen der beruflichen Wiedereingliederung belegt. „Reha lohnt sich – für die Menschen, die sozialen Sicherungssysteme und für Unternehmen gleichermaßen“ so das Resümee der Verbandsvor­sitzenden. Mit der Digitalisierung und alternden Belegschaften entstehen für die BFW neue Aufgaben abseits des klassischen Kerngeschäftes berufliche Rehabilitation. So wurden im Projekt TErrA gemeinsam mit verschiedenen Partnern soziale Innovationen entwickelt und erprobt, die die präventive Gestaltung von Erwerbsverläufen in den Mittelpunkt stellen.

Chancen nutzen
Dass die zwei großen D – Demografie und Digitalisierung – Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderungen bieten, machte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundes­minister für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des Parlamentarischen Abends, Kerstin Griese (MdB) in ihrem Grußwort deutlich. Menschen mit Behinderungen stellen ein großes Fachkräftepotenzial für die Wirtschaft dar. Dieser „Schatz an Fachkräften“ muss noch mehr Unternehmen bekannt gemacht werden. Zudem berichtete die Politikerin über den aktuellen Stand des Bundesprogrammes rehapro und über das aus dem Ausgleichsfond finanzierte Projekt KI.ASSIST, an dem der BV BFW beteiligt ist. Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird die Gesellschaft verändern, so Kerstin Griese. Für die Teilhabe von Menschen mit Behinde­rungen am Arbeitsleben erwartet die Parlamentarische Staatssekretärin viele positive Effekte. Aus technischem Fortschritt muss sozialer Fortschritt werden. Auch die Rehabilitation wird sich verändern. Gemeinsam mit Partnern nehmen die BFW die Entwicklungen an und gestalten sie aktiv mit, davon ist die Schirmherrin des Abends überzeugt.

Wie Unternehmen auf die tiefgreifenden Veränderungen reagieren, zeigten Catharina Schlaffke, Leiterin Inklusion/Werkstätten bei thyssenkrupp Steel Europe und Bastian Prange, Geschäftsführer der EDG Entsorgung Dortmund in ihren Impulsen. Die Unternehmensvertreter gaben Einblicke in aktuelle geschäfts- und personalpolitische Herausforderungen und stellten Lösungsansätze im Bereich Arbeit und Gesundheit vor. Beide Unternehmen sind durch alternde Belegschaften und körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten geprägt. Sie setzen sich für Inklusion ein und haben über die Beteiligung am TErrA-Projekt Tätigkeitswechsel in Netzwerken als erwerbsbiografisches Präventionskonzept mitgestaltet.

Vom Disability- zum Ability-Management
Die Ergebnisse des Verbundprojektes TErrA und die entwickelten zehn Thesen zur präventiven Gestaltung von Erwerbsverläufen stellten Dr. Susanne Bartel, Leiterin Forschung und Entwick­lung beim BV BFW und Michael Niehaus, stellvertretender Leiter der Gruppe „Wandel der Arbeit“ bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Gespräch mit dem Moderator Frank Memmler, Geschäftsführer des BFW Sachsen-Anhalt vor. „Das Präventions­konzept von TErrA umfasst neben der Gesundheit die Aspekte Motivation, Qualifikation und Unternehmenskultur“ unterstreicht Michael Niehaus die Besonderheit des neuen Ansatzes. Im Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist der Tätigkeitswechsel in Unternehmensnetzwerken als eine soziale Innovation identifiziert worden. Sie bietet ungewohnte Lösungen für den deutschen Arbeitsmarkt in Zeiten des demographischen Wandels. Im Mittelpunkt steht die präventive Gestaltung von Erwerbsbiografien. „Das Forschungsprojekt endete im April 2019. Aber eigentlich beginnt TErrA jetzt erst.“ resümiert Dr. Susanne Bartel. Es bedarf gemeinsamer Kraftanstrengungen, um überbetriebliche Tätigkeitswechsel nachhaltig durchzusetzen und den Rahmen für dieses neuartige Personalentwicklungskonzept zu gestalten.

 

Die Pressemitteilung als PDF
PM_Parlamentarischer_Abend_BFW


Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Weltweit vernetzt für erfolgreiche Rehabilitation

Fachmagazin REHAVISION zum Thema “Berufliche Rehabilitation International” erschienen

Titelbild der REHAVISION 1/2019

Globalisierung und Digitalisierung lassen die Welt näher zusammenrücken. Das gilt auch für die berufliche Rehabilitation. Der internationale Austausch gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Denn er hilft nicht nur bei der Entwicklung neuer Perspektiven, sondern schärft auch die Wahrnehmung für Stärken und Schwächen des eigenen Systems.

Die erste Ausgabe der REHAVISION 2019 richtet den Blick über den nationalen Tellerrand. Wir haben das 10-jährige Jubiläum der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention, den 15. Congress of the European Forum for Research in Rehabilitation (EFFR) im April 2019 und die Generalversammlung von Rehabilitation International im November 2018 in Berlin zum Anlass genommen, um mehr über die internationale Netzwerkarbeit in der Rehabilitation und länderspezifische Ansätze zu erfahren.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Zudem ist die Schwerpunktausgabe „Berufliche Rehabilitation International“ der REHAVISION auch in englischer Sprache erschienen. Die 8-seitige SPECIAL ENGLISH EDITION kann ebenfalls in gedruckter und digitaler Form über die geschäftsstelle des BV BFW bezogen werden.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Berufliche Rehabilitation im Wandel – Chancengeber Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteure der Festveranstaltung Jürgen Dusel, Dr. Susanne Gebauer, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (MdB), Verena Bentele, Detlef Scheele, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Joachim Breuer, Niels Reith, Olaf Guttzeit

Festveranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke

Gruppenbild der Akteure der Festveranstaltung Jürgen Dusel, Dr. Susanne Gebauer, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (MdB), Verena Bentele, Detlef Scheele, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Joachim Breuer, Niels Reith, Olaf Guttzeit

Akteure und Gäste der Festveranstaltung (v. l.): Jürgen Dusel, Dr. Susanne Gebauer, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (MdB), Verena Bentele, Detlef Scheele, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Joachim Breuer, Niels Reith, Olaf Guttzeit

Am 28. November 2018 feierten der Bundesverband Deutscher Berufsförderungs­werke (BV BFW) und seine Mitglieder in Berlin das 50-jährige Bestehen ihres Zusammenschlusses. Gemeinsam blickten die Gäste dabei auf sozialpolitische Meilensteine und die Rolle der Berufsförderungswerke (BFW) in den letzten fünf Jahrzehnten zurück. Gleichzeitig widmete sich die Veranstaltung dem Wandel und den Zukunftsaufgaben der beruflichen Rehabilitation. In seiner Festrede würdigte der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, die Berufsförderungs­werke als Chancengeber für Menschen mit Behinderungen und betonte ihren Beitrag für eine humane, soziale und wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft.

 

Das vielfältige System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland ermöglicht Menschen mit Behinderungen selbstbestimmte Teilhabe in Beruf und Gesellschaft. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten seit vielen Jahrzehnten die BFW. Von Beginn an haben sie sich am Aufbau und der Ausgestaltung einer modernen beruflichen Rehabilitation beteiligt. Über ihren Verband stehen sie bis heute im partnerschaftlichen Dialog mit Politik, Wirtschaft, Rehabilitationsträgern und Verbänden.

Im Verlauf des Jahres 2018 haben die Berufsförderungswerke mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten das 50-jährige Bestehen ihres Zusammenschlusses gefeiert. Den Höhepunkt bildete am 28. November 2018 die Festveranstaltung im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin. Mehr als 150 Partner und Wegbegleiter waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit zum Rück- und Ausblick sowie zum Austausch über zukünftige Aufgaben der BFW.

Zu den Gästen zählten fünf aktuelle Rehabilitandinnen und Rehabilitanden aus verschiedenen BFW. Mit ihrem Selfie hatten sie an einer Aktion des BV BFW teil­genommen und wurden aus mehr als 60 Einsendungen ausgelost. 50 dieser Bilder wurden unter dem Titel „Wir für Menschen: Chancengeber Berufsförderungswerke“ während des Festprogramms in einer Multivision gezeigt.

In seiner Festrede würdigte Bundesminister Hubertus Heil die sozialpolitische Rolle der Berufsförderungswerke als Chancengeber für Menschen mit Behinderungen:
„Die Berufsförderungswerke haben Großes geschaffen und sind fester Bestandteil unseres Sozialstaates.“ Der Bundesminister führte weiter aus, dass die BFW als Kompetenz­zentren Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben in Arbeit und Gesellschaft ermöglichen würden.

Stellvertretend für die Träger der Rehabilitationsleistungen folgten Impulse des Hauptgeschäftsführers der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Prof. Dr. Joachim Breuer, des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele und der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach. Sie waren sich einig: Wenn die BFW weiter wandlungsfähig bleiben, wird ihre Expertise auch künftig gefragt sein.

Dass eine erfolgreiche berufliche Rehabilitation eine Teamleistung ist, verdeutlichte die abschließende Gesprächsrunde: Stellvertretend für die Menschen mit Behinde­rungen beantwortete der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, die Fragen der Moderatorin Anne Gesthuysen. Gundula Roßbach repräsentierte auf dem Podium die Träger der Rehabilitation. Die Perspektive der Unternehmen vertrat Olaf Guttzeit als Vorsitzender des Unter­nehmensForums, einem Zusammenschluss von Konzernen und mittelständischen Firmen, die sich für Inklusion in der Arbeitswelt stark machen. Gemeinsam mit Gastgeberin Dr. Susanne Gebauer diskutierten sie Trends und kommende Entwick­lungen wie zum Beispiel die Rolle betrieblicher Prävention sowie Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderungen durch die tiefgreifenden Veränderungen der Digitalisierung. In ihrem Fazit benannte die Verbandsvorsitzende Dr. Susanne Gebauer vor allem die weitere Vernetzung mit Unternehmen und mit dem Sektor medizinische Rehabilitation als zentrale Zukunftsaufgaben des BV BFW und seiner Mitglieder.

Über den BV BFW

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin vertritt bundesweit 28 BFW-Hauptstandorte mit nahezu 100 Regionalzentren. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträch­tigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

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Vernetzt. Flexibel. Individuell.

Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW begrüßt die Gäste des Parlamentarischen Abends

Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation

Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW begrüßt die Gäste des Parlamentarischen Abends

Begrüßung: Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW

Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Unter der Schirmherrschaft der Ehrenpräsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher widmete sich die Veranstaltung dem Leitgedanken: Vernetzt. Flexibel. Individuell. Rehabilitation und Teilhabe zukunftsfest gestalten.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der Berufsförderungswerke und ihres Bundes­verbandes war groß. Mit 80 Anmeldungen aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Zu den Gästen zählten zahlreiche Abgeordnete, die die Gelegenheit nutzten, sich über aktuelle Trends der beruflichen Rehabilitation, gute Beispiele der Zusammenarbeit mit Berufsförderungswerken und die Personalstrategien des renommierten Softwareunternehmens SAP u. a. zum Themen­feld Inklusion und Diversity zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In ihrer Begrüßung skizzierte die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer die künftigen Schwerpunktthemen des Verbandes und seiner Mitglieder und ging auf die verschiedenen Aktivitäten im Jubiläumsjahr ein. Neben den etablierten Themen wie die Zusammenarbeit mit Unternehmen verwies sie vor allem auf die guten Ansätze und großen Chancen des Bundes­programms „rehapro“. Hier sei die noch engere Vernetzung aller beteiligten Akteure gefragt, um eine zukunftsfähige Rehabilitation zu gestalten. „Gemeinsam wollen wir daran mitarbeiten, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, so die Botschaft von Dr. Susanne Gebauer.

Den Stellenwert von „rehapro“ betonte auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme in ihrem Grußwort. Außerdem nutzte die Politikerin die Gelegenheit, die erfolgreiche und wichtige Arbeit der Berufsförderungs­werke in den vergangenen 50 Jahren zu würdigen. Die BFW hätten einen wesentlichen Grundstein für das System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland gelegt und es in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt.

Wie das weltweit agierende Unternehmen SAP in Zeiten des Fachkräftemangels die Themen Inklusion und Diversity umsetzt, stellte Cawa Younosi, Head of Human Resources Germany SAP SE & SAP Deutschland den Gästen des Parlamentarischen Abends eindrücklich vor. Inklusion sei für SAP ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und Teil der Gesamtstrategie. Wichtig sind hierbei individuelle und flexible Angebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie zum Beispiel die Möglichkeit, in Teilzeit Führungsaufgaben zu übernehmen. Menschen mit Beeinträchti­gungen setzt SAP stärkenorientiert ein und begreift sie als „differently-abled-people“. Dies seien auch zentrale Bestandteile des fortgeschriebenen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit den BFW arbeitet SAP bereits an verschiedenen Stellen zusammen.

Von den Aktivitäten und der Kooperation beeindruckt, ermutigte die Ehrenpräsidentin des Sozialverband VdK, Ulrike Mascher alle Gäste, das umfassende Potenzial der BFW in den Feldern Gesundheit und Arbeit auch in Zukunft zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Sichtbar wurde dieses Potenzial am Beispiel von Ute Freydank und ihrem Arbeitgeber Vivantes – größter kommunaler Klinikträger Deutschlands. Aufgrund einer Augenerkrankung erblindete die Physiotherapeutin. Dank der langjährigen und individuellen Begleitung durch das BFW Halle und die enge Zusammenarbeit mit ihrem Arbeitgeber und den direkten Vorgesetzten Matthias Klitzke und Sybille Völschow kann Ute Freydank ihren Beruf im Vivantes Klinikum im Friedrichshain weiter uneingeschränkt und selbstbestimmt ausüben.

Über den BV BFW

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (Arbeitsgemeinschaft i. S. d. § 36 SGB IX)
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Innovationen & Trends für Beruf, Bildung und Rehabilitation

Das Bild zeigt im Vordergrund einen 3d-Drucker. Im Hintergrund besprechen sich mehrere Menschen

Ausschnitt aus dem Titelbild der aktuellen Rehavision

Die Arbeitswelt verändert sich in enormem Tempo: Megatrends wie Digitalisierung, Technisierung und demographischer Wandel treiben diese Entwicklung weiter voran. In 20 Jahren wird die Arbeit eine andere sein als wir sie heute kennen.

Aus diesem Anlass widmet sich das Fachmagazin REHAVISION den Trends und Innovationen für Beruf, Bildung und Rehabilitation. Renommierte Experten wie Prof. Dr. Lothar Abicht geben Einblicke in Chancen und Risiken der Digitalisierung. Außerdem geht es um mögliche Konsequenzen für die berufliche Bildung und die Frage, welche Kompetenzen zukünftig am Arbeitsmarkt gefragt sein werden. Die Herausforderungen im Bereich Arbeitsschutz und die Bedeutung von Prävention im Betrieb skizziert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Joachim Breuer.

Fest steht: Schnelle und effektive Rehabilitationsprozesse werden in Zukunft gefragter denn je sein. REHAVISION stellt dazu aktuelle Kooperationen und Aktivitäten der Berufsförderungswerke (BFW) vor. Gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern und Unternehmen wollen die BFW die Rehabilitation zukunftsfest gestalten.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Umfassende Reformen auf den Weg gebracht

Das Titelbild zeigt die Kuppel des Reichstages

Fachmagazin REHAVISION zieht eine behindertenpolitische Bilanz

Das Titelbild zeigt die Kuppel des Reichstages

Titelbild der aktuellen Rehavision 2/2017

Auf der bundespolitischen Bühne werden in diesem Jahr die Weichen neu gestellt – das gilt auch für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Alle Augen richten sich auf die bevorstehende Bundestagswahl.

Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION widmet sich aus diesem Grund ganz der Politik und der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag. Angesichts der zu Ende gehenden Legislaturperiode zieht das Fachmagazin ein Fazit der Behindertenpolitik der letzten vier Jahre.

Und auch der Ausblick kommt nicht zu kurz: Vorgestellt werden Positionen verschiedener Akteure zu Prävention, Rehabilitation und Inklusion. So hat REHAVISION die Behindertenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen zu den Themen Förderung von Inklusion im Arbeitsleben und von Rehabilitation sowie zu der vom Bundesteilhabegesetz geforderten Leistungserbringung aus einer Hand befragt.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

Kontakt:
Ellen Krüger
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
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