Ulrike Spaak

 

Dr. Ebel Fachkliniken: Siebenmal auf der FOCUS TOP-Liste 2017

focus-top-reha-dr-ebelErstmals wurden im Auftrag des FOCUS-Magazins GESUNDHEIT auch die deutschen Reha-Kliniken ins Visier genommen.  Die jeweils besten sind in der Ausgabe vom 29. November gelistet. Grund zur Freude herrscht bei den Dr. Ebel Fachkliniken, von denen sieben zu den ermittelten TOP-Rehakliniken gehören. In der Sparte Psyche wurden alle psychosomatischen Kliniken der Dr. Ebel-Gruppe ausgezeichnet – die Klinik am Park in Bad Steben, die Klinik Bergfried in Saalfeld, die Vogelsbergklinik in Grebenhain und die Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam. Im Bereich Orthopädie gehören die Klinik Carolinum in Bad Karlshafen sowie die Klinik Moorbad in Bad Doberan zu den Top-Kliniken und die Klinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen wurde im Bereich Onkologie ausgezeichnet.

Grundlage der Empfehlungen, die durch ein vom FOCUS beauftragtes Institut durchgeführt wurden, waren neben den Strukturdaten der Kliniken die Befragungen von Ärzten und Sozialdiensten von Krankenhäusern.

Für die Dr. Ebel Fachkliniken spiegelt das Ergebnis einerseits die große Bedeutung wider, die der Behandlungsqualität in der Klinikgruppe beigemessen wird, es zeigt aber auch das überdurchschnittliche Engagement der Mitarbeiter/innen, ohne die Rehabilitation auf hohem Niveau nicht möglich wäre.

(Nähere Infos: www.ebel-kliniken.com)

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Unter den TOP 10 bei Brustkrebs-Therapiestandards

Deutsche Rentenversicherung bescheinigt der Dr. Ebel Fachklinik Reinhardshöhe Bad Wildungen (Hessen) überdurchschnittliche Qualität

Bad Wildungen, 24. März 2016 – Im aktuellen Qualitätsbericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat die Dr. Ebel Fachklinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen mit 99 von 100 Qualitätspunkten ein Spitzenergebnis erreicht. Sie landet damit auf Platz 7 und befindet sich unter den TOP 10 von insgesamt 91 fachgleichen Einrichtungen.

Die erfolgreiche Bilanz der hessischen Dr. Ebel Fachklinik für Onkologie, Lymphologie und Orthopädie bezieht sich auf die Reha-Therapiestandards, die die Mindestanforderungen an die therapeutische Versorgung, bezogen auf eine Fachabteilung, definieren. Für den vorliegenden Ergebnisbericht wurden Fälle ausgewertet, die im Jahr 2014 eine Rehabilitation
mit der Erstdiagnose Brustkrebs beendeten.

„Über diese Platzierung freuen wir uns. Sie zeigt uns, dass sich die Bemühungen, das Qualitätsthema täglich zu leben, auszahlen“, erklärt Reinhard Klinge, Klinikleiter der Klinik Reinhardhöhe.
Die Auswertungen zu den Reha-Therapiestandards bilden die Zusammenfassung der in den Reha-Entlassungsberichten dokumentierten therapeutischen Leistungen. Gemessen und beurteilt wurde die Qualität der Therapiemodule u.a. wie Bewegungs- und Lymphödem-Therapie, Patienten- und Ernährungsschulung, psychologische Beratung und Entspannungstraining.

In diese Auswertungen zu den Reha-Therapiestandards (RTS) Brustkrebs werden Fachabteilungen einbezogen, aus denen mindestens 50 Reha-Entlassungsberichte für Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherung mit einer entsprechenden Diagnose vorliegen. Die Auswertungen wurden im Jahr 2007 erstmalig für alle RV-Träger und Fachabteilungen erstellt und versandt. Die erhobenen und ausgewerteten Daten werden jährlich an die Reha-Einrichtungen und die Rentenversicherungsträger zurückgemeldet. Sie ermöglichen einen Vergleich mit fachgleichen Reha-Einrichtungen.

Ziel der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung ist eine am Rehabilitanden bzw. Patienten orientierte Qualitätsverbesserung der medizinischen Rehabilitation. Zusätzlich sollen Leistungsreserven in den Rehabilitationseinrichtungen erschlossen werden.

Die Klinik Reinhardshöhe gehört zur Klinikgruppe Dr. Ebel Fachkliniken und rehabilitiert jedes Jahr ca. 350 bis 400 Frauen nach Brustkrebs. Sie ist eine Fachklinik für medizinische Anschlussrehabilitation, für medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation und stationäre Heilverfahren mit den fachlichen Schwerpunkten auf Onkologie, Lymphologie und Orthopädie. Sie wird von Renten- und Krankenversicherungsträgern sowie von Privatkrankenkassen belegt. Die Schwerpunkte der Klinik liegen bei der Behandlung von Patienten mit Brustkrebs, Prostatakarzinom, Tumoren des Verdauungstraktes, des blutbildenden Systems (maligne Lymphome, Leukämien, Patienten nach Knochenmarktransplantation) und Tumoren der Kopf-Hals Region (HNO-Tumoren). Die Klinik profitiert von ihrem kurparknahe Standort im Bäderzentrum Bad Wildungen, zwischen Ederseeregion und Naturpark Kellerwald.

Kontakt:
Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Klinik Reinhardshöhe, Fachklinik für Medizinische Rehabilitation, Quellenstraße 8-12, 34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen, Telefon: 05621 – 705-0, Fax: 05621 – 70 51 01, E-Mail: info@klinik-reinhardshoehe.de, www.ebel-kliniken.com

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Schematherapie – Erste Reha-Klinik mit zertifiziertem Therapeuten-Team

Als erste Reha-Klinik in Deutschland bietet die Vogelsbergklinik die Möglichkeit der schematherapeutischen Behandlung durch ein ausgebildetes interdisziplinäres Team, zertifiziert von der ISST- International Society of Schema Therapie.

SchematherapieNeue therapeutische Wege erschließt die Vogelsbergklinik in Hessen ihren Patienten: Die Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie ermöglicht, neben der klassischen verhaltenstherapeutisch und tiefenanalytisch ausgerichteten Psychotherapie, nun auch eine schematherapeutische Behandlung, die beide Therapieansätze auf anschauliche und für jeden verstehbare Weise vereint.

Für den neuen Schwerpunkt, der sich vor allem im Bereich der Persönlichkeitsstörungen sehr gut bewährt hat, ist die Vogelsbergklinik bestens gerüstet: Nadine Scheld, die Schematherapeutin der Vogelsbergklinik, ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin und durch die International Society of Schema Therapy (ISST) zertifiziert, weitere Therapeuten befinden sich in kontinuierlicher Weiterbildung zum Schematherapeuten.
Und darüber hinaus wurden 16 Mitarbeiter/innen aus den Fachbereichen Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie und Ernährungsberatung im Rahmen eines Co-Therapeuten-Curriculums des Mainzer Schematherapie-Instituts (IPSTI-MZ) über ein Jahr lang weitergebildet und im Oktober 2015 durch die International Society of Schema Therapy (ISST) zertifiziert. Das ist ein Novum in Deutschland.

Schemata – Lebensmuster
In der von Jeffrey Young entwickelten Schematherapie wird versucht, die aktuellen Schwierigkeiten des Patienten vor dem Hintergrund seiner biographischen Lerngeschichte zu verstehen. Schemata sind frühe schmerzliche Erfahrungen, die im Gedächtnis eingebrannt sind. Diese entstehen häufig durch die Verletzung oder Nicht-Erfüllung von Grundbedürfnissen in der Kindheit und Jugend des Patienten, wobei natürlich dessen Temperament und Persönlichkeit mitwirken.
Schemata sind also tief verankerte und immer wieder zu Problemen führende Lebensthemen, die Denkweisen und Gefühle, aber auch Erinnerungen und Verhaltensweisen beinhalten (z.B. Angst vor Verlassenwerden, fehlendes Selbstwertgefühl, Versagensangst usw.). Diese Schemata werden häufig in gegenwärtigen ähnlichen Lebenssituationen erneut aktiviert und lösen eine Verhaltensreaktion aus, die zu einem damaligen Zeitpunkt hilfreich und schützend war, die in der gegenwärtigen Lebenssituation jedoch den Patienten das Leben schwer macht. So kann es z.B. sein, dass jemand als Kind von der Mutter verlassen wurde und deshalb gezwungen war, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und für die Erfüllung der Grundbedürfnisse zu sorgen. Die Folge davon kann heute z.B. eine Bindungsunfähigkeit sein, der die Angst vor erneutem Verlassenwerden zugrunde liegt. Dies kann sich so äußern, dass man auf Alltagssituationen unangemessen – vielleicht folgendermaßen – reagiert: Frau D. nimmt ihren Mut zusammen und fragt einen Freund, ob er Lust hat, etwas mit ihr zu unternehmen. Er sagt ab, weil er angeblich einen beruflichen Termin hat. Frau D. denkt, dass er sicher nur eine Ausrede vorschiebt, weil er sich nicht mit ihr treffen möchte. Sie fühlt sich wieder mal total allein und einsam, könnte weinen und es geht ihr schlecht. Eine für morgen vorliegende Einladung sagt sie in ihrer Gekränktheit per SMS ab, „weil sie niemandem zur Last fallen möchte“, der totale Rückzug ist angesagt.

Die Schematherapie und das Modus-Modell
In der Schematherapie werden solche Reaktionsmuster analysiert. Die jeweiligen Verhaltensmuster werden benannt und im sogenannten Modusmodell zusammengefasst. Die übergeordneten Modi sind Kind-Modus, Elternmodus, Bewältigungsmodus, Gesunder Erwachsener Modus, Glückliches Kind-Modus. Jeder Modus besteht aus einer gedanklichen, emotionalen, physiologischen und verhaltensorientierten Komponente.
Im Kind-Modus (im Beispiel ist das die Trauer und Kränkung durch die Absage) werden häufig sehr intensive Gefühle der Traurigkeit, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schams erlebt. Der Elternmodus setzt sich aus den verinnerlichten Sätzen von Bezugspersonen zusammen und kann aus einem fordernden und einem strafenden Elternmodus bestehen. Diese schmerzhaften Modi sollen durch die gegenüber liegenden Bewältigungsmodi reguliert werden. Dadurch werden die schmerzhaften Modi entweder vermieden, bekämpft oder erduldet. In unserem Beispiel ist der Bewältigungsmodus der Rückzug, das Alleinsein aus Angst vor Enttäuschung.

Mit Hilfe der Schematherapie werden die jeweiligen Modi bewusst und verstehbar. Und man erlernt Techniken, um den jeweils eigenen Modus und damit die Situation zu verändern. In unserem Beispiel etwa kann Frau D. sich vor Augen führen, dass der Freund sie noch nie belogen hat und es sich sicherlich um einen sehr wichtigen beruflichen Termin gehandelt hat. Sie kann einen neuen Termin mit ihm ausmachen, sich daran erinnern, wie toll die letzte gemeinsame Unternehmung war und es sich heute anstelle der geplatzten Verabredung zuhause bei heißem Kakao und einem schönen Film gemütlich machen.

Hilfe für den Alltag
Ziel der Schematherapie ist es also, den biographischen Ursprung hinderlicher Schemata und ihre Wirkungen auf das gegenwärtige Verhalten zu erkennen, zu analysieren und für sich zu entdecken, dass es auch aus alten, immer wieder kehrenden Lebensmustern, wenn man sie erst einmal verstanden hat, durchaus Auswege gibt. Der schematherapeutische Ansatz macht dem Patienten auf verstehbare Weise Probleme und ihre Ursachen bewusst und gibt Hilfe zur Selbsthilfe: Betroffene bekommen mit dem Modus-Modell auch Techniken und Methoden vermittelt, wie sie Alltagsituationen gut meistern können.

Weitere Infos und Kontakt:
Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Vogelsbergklinik, Jean Berlit-Str. 31, 36355 Grebenhain-Ilbeshausen, Telefon: 06643/701-0, Telefax: 06643/701-476,
E-Mail: info@vogelsbergklinik.de, Internet: www.vogelsbergklinik.de; www.ebel-kliniken.com

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Platz 1 bei der therapeutischen Versorgung

Die Klinik Bergfried in Saalfeld landet auf Platz 1 bei der therapeutischen Versorgung im Vergleich von 161 Kliniken

Im aktuellen Qualitätsbericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat die Dr. Ebel Fachklinik Bergfried Saalfeld für Psychosomatik und Psychotherapie mit 99,5 von 100 Qualitätspunkten den ersten Platz und damit ein Spitzenergebnis erreicht. Bei der bundesweiten Gegenüberstellung von 161 fachgleichen Einrichtungen lag das durchschnittliche Ergebnis bei 89,2 Punkten.

Die erfolgreiche Bilanz der thüringischen Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie bezieht sich auf die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) zur Reha-Qualitätssicherung im Jahr 2014. Gemessen und beurteilt wurde die Qualität der Therapien: Leistungsverteilung, -menge und -dauer.
„Diese Spitzenposition macht uns sehr stolz. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits auf Platz 2 lagen, freuen wir uns sehr, dass wir unsere Leistungen weiter steigern konnten. Qualität ist eines der wichtigsten Aushängeschilder unserer Klinik“, sagt Frank Günter, Klinikleiter der Klinik Bergfried Saalfeld.
Untersucht und verglichen wurden elf Leistungsinhalte und Fachabteilungen, darunter Psychotherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Information, Motivation und Schulung sowie Ergo- und Arbeitstherapie.
Die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) für die medizinische Rehabilitation wird seit 1997 in der Routine der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung eingesetzt, um das therapeutische Leistungsspektrum der Reha-Einrichtungen zu dokumentieren, zu bewerten und auch unter inhaltlichen Gesichtspunkten zu analysieren. Die erhobenen und ausgewerteten KTL-Daten werden jährlich an die Reha-Einrichtungen und die Rentenversicherungsträger zurückgemeldet. Sie ermöglichen einen Vergleich mit anderen psychosomatisch-psychotherapeutischen Reha-Einrichtungen.
Ziel der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung ist eine am Rehabilitanden bzw. Patienten orientierte Qualitätsverbesserung der medizinischen Rehabilitation. Zusätzlich sollen Leistungsreserven in den Rehabilitationseinrichtungen erschlossen werden.

Die Klinik Bergfried in Saalfeld ist auf psychosomatische, psychotherapeutische Rehabilitation spezialisiert. Die Thüringer Klinik versorgt rund 2.000 Patienten jährlich. Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören depressive Störungen, Erschöpfungszustände, Angst- und Schmerzstörungen sowie Essstörungen. In der Klinik gehören Psychotherapie und Krisenintervention ebenso zum Programm wie Licht-, Gestaltungs-, Musik- und Körpertherapie. Darunter ordnen sich Gruppentherapien, Bogenschießen, Stockkampf, therapeutisches Boxen, aber auch Entspannungsverfahren ein. Spezialprogramme gibt es für Männer, für Helfer (Menschen in helfenden Berufen) und für Mobbingopfer. Die Klinik Bergfried beschäftigt 80 Mitarbeiter und ist nach ISO 9000ff. System QM und MAAS BGW qualitätszertifiziert.

Kontakt: Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., “Klinik Bergfried” Saalfeld, Zum Fuchsturm 20, 07318 Saalfeld, Telefon: 03671/593-0, Telefax: 03671/593-606, E-Mail: klinik@klinik-bergfried.de, Internet: www.klinik-bergfried.de, www.ebel-kliniken.com

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Schwierige Lebenssituationen als Chance begreifen – wie uns Weisheit hilft, gesund zu bleiben

Kritische Lebensereignisse, schwierige Situation und scheinbar unlösbare Probleme können Betroffene völlig aus der Bahn werfen. Von heute auf morgen werden sie mit ihrem Leben nicht mehr fertig, verzweifeln oder verbittern am Leid. Um solche oft krankheitswertigen Zustände zu behandeln, reichen meist gutgemeinte „Tipps“ zum Umgang mit der Lebenssituation nicht aus. Dann kann psychotherapeutische Hilfe wichtig werden, ambulant oder auch mal stationär.

Aufgrund steigender psychischer Störungen in der Gesellschaft gewinnen Tage wie der Internationale Tag der Seelischen Gesundheit immer mehr an Bedeutung. Er wurde 1992 durch die World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Jährlich wird an diesem Tag das Bewusstsein für die aktuelle Situation geschärft.
Psychische Störungen sind derzeit die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Seit 1991 stieg die Zahl der Krankheitstage durch psychische Störungen um etwa 33 Prozent. Laut Fehltage-Statistik entfielen 2014 knapp 17 Prozent aller Ausfalltage auf Depressionen, Angststörungen und andere psychische Leiden.
Dr. med. Barbara Lieberei, Chefärztin der Heinrich-Heine-Klinik, behandelt täglich Patienten mit psychosomatischen und psychischen Erkrankungen, darunter Betroffene mit sogenannten Anpassungsstörungen und Verbitterungsreaktionen nach einschneidende Lebensveränderungen wie Trennung oder Scheidung, Pensionierung oder einem Trauerfall, aber auch belastende Ereignisse wie Unfällen oder schwerer Krankheit. Die Chefärztin beobachtet immer häufiger auch Gründe aus der komplexen Arbeitswelt, die vielfach Belastungen verursachen wie Jobverlust, Mobbing, langdauernde Arbeitslosigkeit, Stress und Zeitdruck.

„Schlimme Lebensereignisse sind oft nicht zu ändern, unsere Haltung hingegen schon“, erklärt sie. So könne es hilfreich sein, günstige Einstellungen zu entwickeln und zu trainieren, die es Betroffene ermöglichen, innere Distanz zum Erlebten aufzubauen, Widrigkeiten zu tolerieren und diese sogar auch als Herausforderungen und Chance für persönliches Wachstum und Veränderung zu betrachten. Die Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie befasste sich im Rahmen der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation der Charité viele Jahre intensiv mit Verbitterungsreaktionen und neuen Therapieansätzen, die sie heute neben altbewährten Ansätzen im Potsdamer Fachzentrum für Psychosomatik und Psychotherapie etabliert.
Ein Schwerpunkt ist die sogenannte Weisheitstherapie. „Weisheit ist aus psychologischer Sicht eine Reihe von Fähigkeiten, die uns helfen in kritischen Situationen günstige Lösungen zu finden oder sie besser zu ertragen. Aufbauend auf Forschungen zur Weisheitspsychologie konnte unsere Arbeitsgruppe solcher Fähigkeiten näher untersuchen“, so Dr. Barbara Lieberei, die seit Januar dieses Jahres in der Potsdamer Klinik als Chefärztin der Krankenhausabteilung / Akutpsychosomatik tätig ist.

In der Weisheitstherapie werden Kompetenzen trainiert wie zum Beispiel die Fähigkeit zum Perspektivwechsel, das heißt die unterschiedlichen Standpunkte und Motive der am Problem beteiligten Personen wahrzunehmen. Kann ich mich wirklich in die Haut eines Anderen hineinversetzen und das Problem aus seiner Sicht sehen? Und es wird die Fähigkeit zur Selbstrelativierung geübt: Kann ich akzeptieren, dass in der Welt vieles nicht nach meinem Willen läuft, ich selbst nicht immer am wichtigsten bin und andere Menschen auch Probleme haben? Kann ich emotionale Ausgeglichenheit bewahren und meine Schwierigkeiten auch mit innerer Distanz oder sogar Humor betrachten? Bin ich mir darüber bewusst, dass alle Geschehnisse und Handlungen immer negative wie auch positive und kurzfristige wie auch langfristige Konsequenzen haben können, die sich auch mal widersprechen können?
In einer psychotherapeutischen Behandlung in der Potsdamer Heinrich-Heine-Klinik können solche Kompetenzen gezielt eingeübt werden. Vor allem hilft der Austausch mit anderen Betroffenen, wieder einen Weg aus der Krise zu finden. So haben die Untersuchungen und Veröffentlichungen zur Weisheitstherapie zu einem wirksamen und für die Arbeit gerade in Rehakliniken praktischen Therapieansatz geführt, der die Behandlung spezieller Patientengruppen mit Belastungsstörungen und Verbitterungsreaktionen sehr erleichtert hat.

Hintergrundinformation

Die Heinrich-Heine-Klinik Potsdam ist das größte Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie in der Region. Im Rehabilitationsbereich reicht das Behandlungsspektrum von Depressionen, Burnout, posttraumatischen Belastungsstörungen, Angststörungen, Schwindel und Tinnitus über Krisensituationen und Anpassungsstörungen bis hin zu chronischen Schmerzen. Daneben betreibt die Klinik eine eigenständige Krankenhausabteilung für Patienten mit akuten psychischen Störungen. Hier werden Patienten mit affektiven Störungen, Belastungsstörungen, somatoformen Störungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, psychischer Symptomatik bei körperlichen Erkrankungen sowie Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen behandelt.
Die Heinrich-Heine-Klinik gehört zur Unternehmensgruppe der Dr. Ebel Fachkliniken – einem Familienunternehmen mit einem bundesweiten Kliniknetz von acht Fachkliniken in sechs Bundesländern und Kompetenzen in Rehabilitation, Prävention, Therapie und Pflege in den Fachbereichen Psychosomatik, Psychotherapie, Orthopädie, Neurologie, Rheuma, Herz-Kreislauferkrankungen, Onkologie, Lymphologie sowie Geriatrie und Naturheilverfahren.

Kontakt: Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Heinrich-Heine-Klinik KG, Am Stinthorn 42, 14476 Potsdam
Telefon: 033208 56-0, Telefax: 033208 56-650, E-Mail: info@heinrich-heine-klinik.de, Internet: www.heinrich-heine-klinik.de, www.ebel-kliniken.com

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Heinrich-Heine-Klinik gewinnt Publikumspreis


Mit einem derzeit auf dem Markt einmaligen und zukunftsweisenden Pilotprojekt überzeugte das Potsdamer Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie das Publikum des diesjährigen Innovations-Konvents in Berlin
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Bei der Preisverleihung des Medizin-Management-Preises 2015 am 15. April in Berlin erhielt die Potsdamer Dr. Ebel Fachklinik den begehrten Publikumspreis für ihr Versorgungsmodell Doc. Verena. Der Publikumspreis wird auf dem Innovations-Konvent an das Projekt verliehen, das die meisten Stimmen aus dem Publikum erhält.

„Wir freuen uns sehr über diese AuszeichnunPreisverleihung_Medizin_Management_Preisg, die uns bestätigt, dass unser innovatives Pilotprojekt genau bei der richtigen Zielgruppe ankommt. Es bestätigt auch den Bedarf an modernen Lösungen zur Schließung von Kommunikationslücken im Gesundheitswesen“, sagt Carola Scheidling, Klinikleiterin der Heinrich-Heine-Klinik Potsdam und Initiatorin des innovativen medizinischen Versorgungsmodells Doc. Verena.

Doc. Verena ist die Vernetzung der Zukunft zum virtuellen Austausch im medizinischen Sektor. Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen benötigen in der Regel Hilfe von vielen verschiedenen Stellen. Doc. Verena will zu diesem Zweck niedergelassene Haus- und Fachärzte, Rehabilitationskliniken, Patienten und vor allem auch Kostenträger miteinander vernetzen. Die Beteiligten können sich über verschlüsselte Kommunikationsmedien austauschen, gesicherte Videokonferenzen abhalten und Daten im Netz gleichzeitig abrufen. Patienten sollen über ein spezielles Portal auf freigegebene Akteneinträge zugreifen, Formulare ausfüllen und diese an die Ärzte übertragen können. Das Vernetzungsmodell soll Abläufe effizienter machen, Redundanzen vermeiden und Behandlungsergebnisse verbessern, sodass langfristige Arbeitsunfähigkeiten verhindert werden können.

Carola Scheidling erklärt das so: „Das Kommunikationssystem ist für den Laien vergleichbar mit einem bekannten Telefonie- und Chatdienstleister, mit dem Unterschied, dass es absolut datensicher, technisch weiterentwickelt und zugeschnitten ist auf die medizinischen Bedürfnisse aller Beteiligten der Behandlungskette eines Patienten. Durch die einzigartige Verschlüsselungstechnologie ist ein hochsicherer Datenschutz gewährleistet.“

Die Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam ist Vorreiter bei der Anwendung dieser auf dem Markt innovativen Technologie. Gemeinsam mit den Projektpartnern DocCirrus GmbH und DoctorCom GmbH haben sie das Versorgungsmodell entwickelt.

„Es freut mich sehr, dass das Projekt Doc. Verena der Heinrich-Heine-Klinik in dieser prominenten Form ausgezeichnet wurde. Die Geschäftsführung der Klinik und der Klinikgruppe hatte die Weitsicht einen innovativen Ansatz zu verfolgen, der großen Nutzen gleichermaßen für Patienten, Zuweiser, Kostenträger und Klinik mit sich bringt“, Dr. Torsten Schmale, Geschäftsführer DocCirrus GmbH.

Der Innovations-Konvent mit Verleihung des Medizin-Management-Preises 2015, der am 14. und 15. April in Berlin stattfand, ist Teil der conhIT – Connecting Healthcare IT.
Der jährlich ausgeschriebene Medizin-Management-Preis zeichnet Innovationen in der Gesundheitsbranche aus, die durch neue Wege des Steuerns, Führens und Leitens, Ergebnisse verbessern. Schirmherr des Preises ist Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB, Bundesforschungsminister a.D. und Alterspräsident des Deutschen Bundestags. Die Ausschreibung umfasst die Sektoren Forschung, medizinische Verfahren, Versorgungs- und Kooperationsformen, Qualitätssicherung und Produktion, IT, Kommunikation und Human Resources.

Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam – ist in der Region Berlin-Brandenburg das größte Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie. Sie gehört zur Unternehmensgruppe „Dr. Ebel Fachkliniken“ – einem Familienunternehmen, das acht Rehabilitationskliniken in sechs Bundesländern mit mehr als 2.000 Betten und 1.500 Mitarbeiter umfasst. Das Behandlungsspektrum der qualitätsausgezeichneten Rehaklinik reicht von Depressionen, Burnout, posttraumatischen Belastungs- und Angststörungen über chronischen Schmerzen, Tinnitus und Persönlichkeitsstörungen. Jährlich werden etwa 4.000 Patienten behandelt.
Die auf einer Halbinsel zwischen Lehnitz- und Krampnitzsee gelegene Klinik feierte 2014 ihr 20-jähriges Bestehen.

Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co.
Heinrich-Heine-Klinik KG
Am Stinthorn 42
14476 Potsdam

Telefon: 033208 56-0
Telefax: 033208 56-650
E-Mail: info@heinrich-heine-klinik.de
Web: www.heinrich-heine-klinik.de, www.ebel-kliniken.com

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DRV bescheinigt Top-Qualität

Mit den Plätzen 1, 2 und 10 erreichen drei Dr. Ebel Fachkliniken für Psychosomatik & Psychotherapie Spitzenqualität bei therapeutischer Versorgung. Im aktuell veröffentlichten Qualitätsbericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat die Dr. Ebel Fachklinik „Klinik am Park“ in Bad Steben mit 99,2 von 100 Qualitätspunkten den ersten Platz von 154 und damit ein Spitzenergebnis erreicht. Platz 2 belegt die Klinik Bergfried Saalfeld mit 99,1 Punkten. Die Vogelsbergklinik Grebenhain reiht sich unter den 10 Qualitätsbesten ein. Damit gehören die drei Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie der Ebel-Klinikgruppe zur oberen Liga bei der therapeutischen Versorgung, wie die DRV in ihrem Bericht bescheinigt. Im bundesweiten Vergleich von 154 fachgleichen Einrichtungen lag der Durchschnitt bei 87,8 Punkten.

Die Ergebnisse der drei Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie beziehen sich auf die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) zur Reha-Qualitätssicherung im Jahr 2013. Gemessen und beurteilt wurde die Qualität der Therapien: Dauer, Zusammensetzung und Art der Therapien.

„Qualität ist ein wichtiges Aushängeschild unserer Klinikgruppe. Wir sind stolz auf das Erreichte und danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für dieses Spitzenergebnis mitverantwortlich sind. Jetzt gilt es, das hohe Qualitätsniveau zu halten“, betont Hans-Christian Ebel, Geschäftsführer Dr. Ebel Fachkliniken.

Die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) für die medizinische Rehabilitation wird seit 1997 in der Routine der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung eingesetzt, um das therapeutische Leistungsspektrum der Reha-Einrichtungen zu dokumentieren, zu bewerten und auch unter inhaltlichen Gesichtspunkten zu analysieren. Die erhobenen und ausgewerteten KTL-Daten werden jährlich an die Reha-Einrichtungen und die Rentenversicherungsträger zurückgemeldet. Sie ermöglichen einen Vergleich mit anderen psychosomatisch-psychotherapeutischen Reha-Einrichtungen. Ziel der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung ist eine am Rehabilitanden bzw. Patienten orientierte Qualitätsverbesserung der medizinischen Rehabilitation. Zusätzlich sollen Leistungsreserven in den Rehabilitationseinrichtungen erschlossen werden.

Weitere Informationen zu den aufgeführten Kliniken: www.ebel-kliniken.com, www.klinik-bergfried.de, www.rehaklinik-am-park.de, www.vogelsbergklinik.de

Die Unternehmensgruppe „Dr. Ebel Fachkliniken“ ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bad Karlshafen (Hessen). Das bundesweite Kliniknetz umfasst acht Kliniken in sechs Bundesländern mit Kompetenzen in Rehabilitation, Akutbehandlung, Prävention, Therapie und Pflege in den Fachbereichen Psychosomatik, Psychotherapie, Orthopädie, Neurologie, Rheumatologie, Kardiologie, Onkologie, Lymphologie sowie Geriatrie. Im Fokus der Geschäftstätigkeit der Dr. Ebel Fachkliniken liegt der Betrieb von Rehabilitationskliniken, Seniorenwohnsitzen, Gesundheitszentren. Die Klinikgruppe insgesamt mit 2.000 Betten behandelt über 20.000 Patienten im Jahr und beschäftigt 1.500 Mitarbeiter.

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Gute Erfahrungen mit Radon bei Osteoporose

Gute Erfahrungen mit Radon bei Osteoporose
Auf dem 4. Radon-Symposium tauschten Wissenschaftler ihre Erfahrungen mit dem Edelgas aus / Gesundheitsprävention liegt im Trend

Bad Brambach, 03. Dezember 2014Das ortsgebundene natürliche Heilmittel Radon und seine Wirkung auf den Menschen stand vom 27. – 30. November im Mittelpunkt des 4. Radonsymposiums, das die Sächsische Staatsbäder GmbH in Zusammenarbeit mit der Dr. Ebel Fachklinik für Rheumatologie, Orthopädie und Kardiologie in Bad Brambach (Vogtland) veranstaltete. Der Fokus in diesem Jahr lag auf der Radontherapie bei Osteoporose. Vielfach von Vertretern von Selbsthilfegruppen und Patienten wurde die anhaltende Schmerzlinderung durch die Behandlung mit Radon bestätigt.

Der Einladung zum Radonsymposium folgten knapp 100 Teilnehmer, darunter geladene Vertreter von Selbsthilfegruppen und betroffene Patienten, die aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Holland nach Bad Brambach zur weltweit stärksten Radonquelle kamen. Authentischer konnte der Veranstaltungsort für ein Fachsymposium über Radon kaum sein.
Ihre neuesten Erkenntnisse stellten namhafte Referenten, die sich seit Jahrzehnten wissenschaftlich mit der Radon-Therapie beschäftigen, in Fachvorträgen vor. Neben naturwissenschaftlichen Fakten zum ortsgebundenen Heilmittel von Dr. Günther Just, Leiter des Forschungsbüros Radonbalneologie, berichtete der Chefarzt der Abteilung Kardiologie in der Dr. Ebel Fachklinik für Rheumatologie, Orthopädie und Kardiologie in Bad Brambach, Dr. Dieter Enders, über seine Erkenntnisse aus der ambulanten und klinischen Praxis. Prof. Dr. Wolfgang A. Grunewald referierte über die Therapie mit Radon-Kohlensäure-Bädern bei Osteoporose.

Eine fortgeschrittene Osteoporose werde in den meisten Fällen von Schmerzen begleitet. Weil es sich, ähnlich wie bei der Arthrose, um eine leichte chronische Entzündung handele, gebe es bestimmte Behandlungsanalogien, wobei das ortsgebundene Radon einen wichtigen Teil eines Gesamttherapiekonzeptes einnehme.
„Viele Erfahrungen sowie positive und zuverlässige Hinweise belegen die erfolgsversprechende Wirksamkeit der Radontherapie bei an Osteoporose erkrankten Patienten. Universitätsmedizinische Studien über die Wirkung von Radon bei Osteoporose gibt es derzeit aber noch nicht“, erklärt Prof. Dr. Karl Ludwig Resch, Geschäftsführer, Deutsches Institut für Gesundheitsförderung, Bad Elster, der auf dem Symposium die medizinischen Fakten über Radon erörterte.
Radon könne zwar nicht die üblichen Basistherapien wie viel Bewegung an der frischen Luft, Vitamin D und calciumreiche Ernährung ersetzen, wirke sich aber positiv auf den Schmerz aus. „Die schmerzlindernde Therapie in Form von Radonbädern wirkt langanhaltender und schonender als die medikamentöse Therapie, die mit Nebenwirkungen verbunden ist“, sagt Resch. Patienten würden von einer Schmerzlinderung berichten, die bis zu neun Monate anhalte. Das steigere die Lebensqualität enorm, da könne keine Medikament mithalten, so der Professor.
„Viele Symposium-Teilnehmer bestätigten uns, dass die Schmerzlinderung durch Radon sehr lange anhält und den Schmerzmittelkonsum deutlich reduziert“, erklärt auch Silvia Sommer, Leiterin Therapie- und Gesundheitsprävention bei der Sächsischen Staatsbäder GmbH.
Sie resümiert weiterhin: „In den letzten Jahrzehnten ist der Mensch in seiner Gesamtheit immer mehr aus dem Fokus gerückt“. Deshalb stelle sie fest, dass das Thema Kur, Rehabilitation und Prävention im Trend der Zeit liegt, so Sommer. Bad Brambach als sächsisches Staatsbad mit seiner Rehaklinik und dem Therapie- und Wohlfühlzentrum der Sächsischen Staatsbäder GmbH sei ein idealer Ort dafür.

Dass der Aufenthalt im Kurort Erholung und Heilung für eine angeschlagene Gesundheit zu bringen vermag, davon ist auch Prof. Karl Ludwig Resch überzeugt.
„Der menschliche Körper ist nicht passiv, sondern aktiv mit vielen Steuer- und Regelkreisen, die miteinander verbunden sind. Funktioniert nur einer nicht, können auch andere aus dem Ruder laufen“, sagt Resch. Ein Aufenthalt mit medizinischen und therapeutischen Anwendungen im Kurort wie Bad Brambach habe viele positive Einflüsse auf den Körper. Anders als in der Großstadt, in der Patienten z.B. die Physiotherapiepraxis nur kurzzeitig aufsuchen würden, wirke hier ein ganzheitliches Angebot mit heilenden Effekten. Dazu betonte er die Nähe zur Natur und die angenehme Ruhe, aber auch die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten, das eigene Wohlbefinden zu steigern.
Davon konnten sich auch die Teilnehmer des Symposiums bei einem Rundgang durch die Klinik Bad Brambach, durch das ortsansässige Therapie- und Wohlfühlzentrum und bei realen Radonbädern überzeugen. Dieses Angebot wurde gut angenommen.
Radon, ein natürliches Edelgas mit heilender Wirkung

Das radioaktive Edelgas wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Heilsame Effekte werden insbesondere bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen, bei Arthrosen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates erzielt.
Die gesundheitsfördernde Wirkung des natürlichen Gases ist auf die energiereichen Alphastrahlen zurückzuführen, die beim Zerfall im Körper entstehen. Dabei regt der milde Strahlungseffekt des Edelgases die Zellen an und stimuliert das Immunsystem. Neben der Aktivierung des Stoffwechsels und der Selbstheilungskräfte erhöht eine Radontherapie unter anderem die Ausschüttung von Endorphinen, die zur deutlichen Schmerzlinderung beitragen.
Die langanhaltende Linderung von Beschwerden, auch Monate nach der Radonbehandlung, ist in mittlerweile mehreren Studien wissenschaftlich nachgewiesen worden.
Das wertvolle Edelgas ist in den Heilquellen im sächsischen Bad Brambach in einer weltweit einzigartigen Konstellation enthalten. Beim Baden oder Trinken von radonhaltigem Mineralheilwasser gelangt das kontrolliert dosierte und dadurch ungefährliche Heilmittel in kleinen, anregenden Mengen in den Organismus. Die Heilquellen in Bad Brambach enthalten gelöstes Radon, Mineralien und Kohlensäure und werden Form von Wannenbädern und als Trinkkuren angewendet. Die Radontherapie, die nur nach ärztlicher Verordnung und Aufklärung erfolgt, ist Teil eines komplexen Reha-Konzeptes, welches in der Rehabilitationsklinik Bad Brambach gezielt die aktiven und passiven Therapien in Kombination anwendet, so beispielsweise die Gymnastik, Ergotherapie und galvanische Bäder.

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Erste Reha-Klinik mit Wundsiegel ausgezeichnet

Klinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen-Reinhardshausen ist als erste Reha-Klinik in Deutschland zertifiziert / Qualität als Wettbewerbsvorteil

Renè Dimmers, Jasmin Schäfer, Pflegedienstleiterin Carmen Stremme, Klinikleiter Reinhard Klinge, Sylvia Kiel, Natalie Bittner-Lorer. (v.l.n.r.)

Renè Dimmers, Jasmin Schäfer, Pflegedienstleiterin Carmen Stremme, Klinikleiter Reinhard Klinge, Sylvia Kiel, Natalie Bittner-Lorer. (v.l.n.r.)

Bad Wildungen, 18. November 2014 – Die Klinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen-Reinhardshausen ist kürzlich vom ICW e.V. Wundsiegel als deutschlandweit erste Fachklinik für medizinische Rehabilitation mit dem Wundsiegel ausgezeichnet worden.
Das Zertifikat für die Versorgung von Wunden ist ein Aushängeschild und gleichzeitig ein Qualitätssiegel für die Fachklinik für Onkologie, Lymphologie und Orthopädie in Bad Wildungen.

„Wir sind stolz, als erste Reha-Klinik im Bundesgebiet mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden zu sein. Damit ist unsere medizinische Kompetenz nachweislich belegt. Diese Qualität bedeutet für uns auch ein Wettbewerbsvorteil“, sagt Reinhard Klinge, Klinikleiter der Klinik Reinhardshöhe.
Die fünf zertifizierten Wundexperten der Klinik sind geschult in Physiologie, Pathophysiologie der Wundheilung und spezifischen Inhalten gültiger Leitlinien wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse zur sicheren Beurteilung der Wunden, aussagekräftiger Dokumentation und optimaler Wundbehandlung mit modernsten und phasengerechten Wundversorgungstechniken. „Unser Team des Wundmanagements besteht aus fünf Mitarbeitern und ist Garant für die Qualität der Wundtherapie. Sie sind Partner im interdisziplinären Team der Klinik“, erklärt Klinge weiter.

Das Zertifizierungsverfahren für Wundmanagementsysteme ist ein Qualitätsmodell für die vernetzte Wundversorgung. Entwickelt wurde das seit 2010 bestehende Verfahren unter Federführung der Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW e.V.) und unter Beteiligung einer Fachexpertengruppe. Eine regelmäßige Überprüfung durch die akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft DQS GmbH stellt sicher, dass das Prüfverfahren zum Wundsiegel nach definierten Qualitätsstandards abgewickelt wird.

Die Klinik Reinhardshöhe gehört zu Klinikgruppe Dr. Ebel Fachkliniken. Sie ist eine medizinische Fachklinik für onkologische Rehabilitation und wird von Renten- und Krankenversicherungsträgern sowie von Privatkrankenkassen belegt. Die Schwerpunkte der Klinik liegen bei der Behandlung von Patienten mit Brustkrebs, Prostatakarzinom, Tumoren des Verdauungstraktes, des blutbildenden Systems (maligne Lymphome, Leukämien, Patienten nach Knochenmarktransplantation) und Tumoren der Kopf-Hals Region (HNO-Tumoren).
Der kurparknahe Standort der Klinik ist das Bäderzentrum Bad Wildungen, zwischen Ederseeregion und Naturpark Kellerwald.

Kontakt:
Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Klinik Reinhardshöhe, Fachklinik für Medizinische Rehabilitation, Quellenstraße 8-12, 34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen,
Telefon: 05621 – 705-0, Fax: 05621 – 70 51 01, E-Mail: info@klinik-reinhardshoehe.de, www.klinik-reinhardshoehe.de

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Auszeit für pflegende Angehörige

Logo_CarolinumAuszeit für pflegende Angehörige

Die Dr. Ebel Fachklinik Carolinum hat ein Konzept entwickelt, das Pflegende eine Rehabilitation ermöglicht, bei der sie ihr zu pflegendes Familienmitglied mitbringen können

 

Bad Karlshafen, 14. November 2014 – Das hat Seltenheitswert: Die pflegende Tochter regeneriert sich in einer Reha-Maßnahme, während ihre zu pflegende Mutter professionell betreut wird – alles unter einem Dach. Speziell für pflegende Angehörige hat die Dr. Ebel Fachklinik für Orthopädie, Neurologie, Geriatrie und Rehabilitation „Carolinum“ in Bad Karlshafen ein neues Konzept entwickelt. Demnach werden pflegende Angehörige während eines dreiwöchigen Aufenthaltes mit einem speziellen Therapieplan körperlich und psychisch aufgebaut. Dies dient der Vorsorge und verhindert, dass sie selbst zum Pflegefall werden.

„Wer einen pflegebedürftigen Familienangehörigen versorgt, erbringt täglich schwere Arbeit“, weiß Karl-Georg Dittmar-Stern, Klinikleiter des Carolinums, Dr. Ebel Fachklinik für Orthopädie, Neurologie, Geriatrie und Rehabilitation in Bad Karlshafen. Der Pflegeeinsatz innerhalb der Familie ist kräftezehrend. Nicht selten sind Pflegende körperlich und psychisch überlastet und achten zu wenig auf sich selbst. Besonders belastet sind Frauen, die durch die Pflege, ihre Arbeit oder die Versorgung von Kindern in eine Doppelbelastung geraten. „Viele Pflegende haben zu wenig Schlaf, schwere Erschöpfungszustände, depressive Verstimmung und degenerative oder entzündliche Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates mit chronischen Schmerzen durch Fehlbelastungen“, zählt Matthias Paul, Medizinischer Leiter der Fachklinik, auf. „Um hier eine langfristige nachhaltige Prävention zu erzielen, benötigen die Angehörigen unterschiedliche ineinandergreifende Angebote“, sagt er.

Mit individuellen regenerierenden und gesundheitsfördernden Maßnahmen möchte das Carolinum schwerwiegende gesundheitliche Folgen von Pflegenden verbessern und vorbeugen. In einer Rehabilitationsmaßnahme erhalten Patienten eine Kombination aus psychosozialer Unterstützung zur Ressourcenaktivierung, Stabilisierung und Steigerung der Widerstandsfähigkeit sowie gezielte gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Bewegungstherapie, stressreduzierende Entspannungsverfahren und Ratschläge für eine gesunde Ernährung. Das individuelle Therapieprogramm sieht außerdem psychologische Einzelberatung, Unterstützung bei der Pflege und Beratung zur richtigen Körperhaltung sowie klassische Physiotherapie vor. „Diese zielgruppendefinierte Vorsorge- und Reha-Maßnahme kann verhindern, dass pflegende Angehörige selbst zum Pflegefall werden“, erklärt der Klinikleiter des Carolinums.

Seltenes Angebot: Zu pflegendes Familienmitglied begleitet Pflegenden in die Reha

„Unsere fachliche Verknüpfung aus medizinischer Reha-Einrichtung, Geriatrie und Seniorenwohnsitz gibt es bundesweit nicht oft. Deshalb sind wir stolz darauf, es pflegenden Angehörigen zu erleichtern, an einer Reha-Maßnahme teilzunehmen. Wir bieten ihnen an, das zu pflegende Familienmitglied einfach mitzubringen. Alle Kompetenzen, sowohl medizinisch als auch pflegerisch, bieten wir unter einem Dach“, sagt Dittmar-Stern. Die Fachklinik für Orthopädie und Neurologie und Geriatrie ist mit dem Carolinum Seniorenwohnsitz eng verbunden. Eine stationäre Kurzzeitpflege für Angehörige ist medizinisch gewährleistet. Beide sind in separaten Zimmern, aber in der Nähe untergebracht. Sie können sich besuchen, bleiben täglich in Kontakt und können einige Therapien gemeinsam durchführen. „Die Möglichkeit des gemeinsamen Aufenthaltes kann den Heilungsprozess positiv beeinflussen. Zudem können Pflege- oder Verhaltensfragen gemeinsam geklärt und die Pflege an der betroffenen Person angeleitet werden“, sagt Matthias Paul. Mit Patienten führt er ein individuelles Training der Aktivitäten des täglichen Lebens durch. „Wir reflektieren, beraten und geben Hilfeleistungen sowie Tipps für optimale Pflege, den Einsatz von Hilfsmitteln und ressourcenschonendes Arbeiten“, erklärt er. Sogar Demenzkranke finden hier professionellen Umgang, Pflege und die nötigen Voraussetzungen für die Aufnahme in der Kurzzeitpflege.

Antrag einer stationären Rehabilitation

Die stationäre Rehabilitation beantragen Bedürftige bei ihrem Hausarzt, dem sie ihre körperlichen Beschwerden, seelischen Belastungen und ihre Lebensumstände ausführlich schildern. Denn auch seelische Überlastungen gelten als erhebliches Gesundheitsrisiko. Das Antragsformular kann gemeinsam mit dem Hausarzt ausgefüllt und anschließend beim Kostenträger, bei der Krankenkasse oder die Rentenversicherung eingereicht werden.

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