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Einladung zum DEGEMED-Dialog am 5. November in Berlin: “Halbzeitbilanz der Reha-Politik”

Wir wissen nicht, wie lange die Große Koalition hält. FDP, Grüne und Die Linke könnten Koalitionspartner der nächsten Bundesregierung werden. Deshalb wollen wir bereits jetzt mit diesen Parteien in den Dialog treten. Wir fragen die Politikerinnen und Politiker, wie sie die Arbeit der Bundesregierung bewerten und welche Pläne sie für die Zukunft der Reha-Branche haben.

Termin

05. November 2019
18.30-21.00 Uhr

Veranstaltungsort

Kempinski Hotel Bristol Berlin
Salon Sanssouci
Kurfürstendamm 27
10719 Berlin

Anmeldung

http://registrierung.degemed.de/event.aspx

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Symposium „Diabetes mellitus in der medizinischen Rehabilitation“ am 13.11.2019 in Berlin

Am 14. November 2019 findet der Welt-Diabetes-Tag statt. Gemeinsam mit dem DVGS veranstaltet die DEGEMED am Vortag ein eintägiges Symposium zum Thema „Diabetes mellitus in der medizinischen Rehabilitation“. Im Rahmen dessen wird die Stoffwechselerkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven in den Fokus gestellt. Erfahren Sie mehr zum aktuellen Stand der Forschung auf diesem Gebiet sowie zur Versorgungspraxis und den politischen Rahmenbedingungen.

Termin

13. November 2019
09:30 bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Kaiserin Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin

Zielgruppe

Ärzte und Therapeuten

Tagungsgebühr

150 Euro

Anmeldung

http://registrierung.degemed.de/event.aspx

Programm

Moderation

Christof Lawall (DEGEMED), Angelika Baldus (DVSG)

09:30 Uhr

Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr

Begrüßung
Christof Lawall, DEGEMED

10:05 Uhr

Nationale Diabetes Surveillance
Dr. Christian Schmidt (Robert-Koch-Institut)

10:40 Uhr

State of the art: Evidenz von Bewegung bei Diabetes mellitus
Prof. Dr. Gerhard Huber (DVGS)

11:10 Uhr

Kräftigungstraining und Stoffwechsel
Dr. Dennis Hamacher (Universität Magdeburg)

11:40 Uhr

Kaffeepause

12:00 Uhr

Diabetes mellitus – Versorgung in der medizinischen Reha der Deutschen Rentenversicherung (DRV)
Dr. Tanja Trefzer (DRV Bund)

12:30 Uhr

Das DMP zu Diabetes mellitus
Dr. Johannes Rückher (Gemeinsamer Bundesausschuss G-BA)

Im Anschluss

Mittagspause

14:00 Uhr

Kommunale Versorgungsangebote Diabetes mellitus
Dr. Olaf Spörkel (DDZ)

14:30 Uhr

Nationale Diabetesstrategie der Bundesregierung
Dietrich Monstadt, MdB (CDU)

15:00 Uhr

Abrechnungsfähige Versorgungsformen Bewegung bei Diabetes mellitus
Angelika Baldus (DVGS)

16:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

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Die DEGEMED benennt wichtige Verbesserungen am Gesetzentwurf zur Stärkung der Rehabilitation und Intensivpflege (RISG) in der Verbändeanhörung

Konsens unter den anwesenden Verbänden bestand in der insgesamt positiven Bewertung des Gesetzentwurfes für die Rehabilitation im Zuständigkeitsbereich der Krankenkassen. Unstrittig ist aber auch, dass an zentralen Regelungsvorschlägen nachgesteuert werden muss.

Aus Sicht der DEGEMED sind dies im Wesentlichen:

  1. Rahmenverträge statt Rahmenempfehlungen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass verbindliche Rahmenempfehlungen bei Versorgungs- und Vergütungsverträgen mehr Transparenz und Rechtsverbindlichkeit herstellen sollen. Wirklich rechtsverbindlich aber sind nur echte Rahmenverträge.
  2. Gleichstellung der Zugänge für alle Indikationen. Vorgesehen ist, dass Krankenkassen vertragsärztlich verordnete geriatrische Rehabilitationen nicht mehr ablehnen können. Dieser Regelungsvorschlag ist richtig, muss aber für alle Indikationen gelten.
  3. Ausweitung der Berichtspflicht. Es wird eine Berichtspflicht des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung über Erfahrungen und Bearbeitungspraxis in der geriatrischen Rehabilitation gegenüber dem Deutschen Bundestag eingeführt. Dieser Bericht sollte dringend auf alle Indikationen ausgedehnt werden und den Fachverbänden der Rehabilitation zur Stellungnahme vorgelegt werden. Dieser Bericht kann für den Gesetzgeber ein wichtiges Instrument sein, um zukünftigen Regelungsbedarf schnell und zuverlässig zu erkennen.

„Wir haben die Positionen unserer Mitgliedskliniken gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium erfolgreich vertreten“, so Christof Lawall im Fazit nach der Anhörung. „Wir werden uns auch im parlamentarischen Verfahren für bessere Zugänge der Leistungsberechtigten, mehr Transparenz bei den Verträgen und eine Verbesserung der Vergütung einsetzen“, verspricht Lawall.

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Gesetzentwurf zur Stärkung der Reha korrigiert massive Fehlentwicklungen der letzten Jahre in Teilen

Das Bundesgesundheitsministerium will mit seinem Entwurf für ein Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) die medizinische Rehabilitation stärken und ambulante Intensivpflege verbessern. Die DEGEMED bewertet das Vorhaben aus Sicht der Reha-Branche positiv, sieht aber auch Defizite.

In ihrer heute veröffentlichten Stellungnahme stellt die DEGEMED fest, dass der Referentenentwurf zahlreiche Forderungen der DEGEMED und der gesamten Reha-Branche aufgreift. Der Entwurf korrigiere einige der massiven Fehlentwicklungen in der medizinischen Reha, die es bei den Krankenkassen in den letzten Jahren gegeben habe und die einseitig zu Lasten der Leitungsberechtigten und der Leistungserbringer gingen.

„Vor allem beim Zugang in die Reha und bei der Finanzierung von Reha-Einrichtungen soll endlich etwas passieren. Das ist grundsätzlich positiv“, beurteilt DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall den Gesetzentwurf. „Nicht akzeptabel ist aber, dass Patienten weiter Mehrkosten tragen sollen, wenn sie die Einrichtung auswählen, die am besten zu ihnen passt. Das muss dringend geändert werden“, fordert Lawall.

Außerdem müssten GKV-Spitzenverband und die Reha-Verbände künftig wesentliche Details der Zusammenarbeit von Krankenkassen und Einrichtungen in Rahmenverträgen wirksam regeln. „Hier brauchen wir mehr Rechtsverbindlichkeit und Transparenz“, fordert Lawall. Die DEGEMED wird diese Positionen auch in der Verbändeanhörung des Ministeriums in der kommenden Woche vortragen.

Die Stellungnahme der DEGEMED lesen Sie hier.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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Reha-Kliniken sind keine Krankenhäuser! Medizinische Reha von Bertelsmann-Studie nicht betroffen

Die DEGEMED schafft Orientierung in der aktuellen Diskussion um die Zukunft der Krankenhausversorgung. Die Reha-Branche ist zwar nicht Gegenstand der Studie, doch untersucht diese den Kern der Krankenhausversorgung, mit der die medizinische Rehabilitation eng verknüpft ist.

Reha-Kliniken sind nicht Gegenstand der Studie „Zukunftsfähige Krankenhausversorgung“. Wenn dort von Kliniken die Rede ist, sind immer Krankenhäuser gemeint. Die medizinische Rehabilitation ist kein Teil der Krankenhauslandschaft, sie ist aber in vielfacher Hinsicht mit ihr verknüpft. Denn in zahlreichen Fällen erhalten Patienten, die im Krankenhaus behandelt wurden, direkt im Anschluss eine Reha.

Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, stellt klar: „Reha-Kliniken sind keine Krankenhäuser!“ Die Studie liefere dennoch wichtige Impulse für die Diskussion über die zukünftige Versorgungsstruktur. „Die Studie und ihre Forderungen zielen auf den Kern der etablierten Krankenhauslandschaft, des mit weitem Abstand teuersten Versorgungsbereichs des deutschen Gesundheitswesens. Den Autoren geht es darum, die Qualität der Krankenhausversorgung zur verbessern. Die Reha-Kliniken unterstützen alle Diskussionen und Maßnahmen, die zu Qualitätsverbesserungen beitragen. Von einem höheren Qualitätsniveau profitieren wir alle.“

Wenn jedoch von einer Neuordnung der stationären Versorgung gesprochen wird, dann sollten auch die Potenziale der Reha-Kliniken einbezogen werden. Denn sie können mit ihrer hohen Behandlungsqualität Versorgungslücken in ländlichen und strukturschwachen Regionen schließen, wenn dort Versorgungsbedarf besteht.

Detaillierte Informationen finden Sie in unseren Fragen und Antworten zur Studie „Zukunftsfähige Krankenhausversorgung“ der Bertelsmann Stiftung aus Sicht der medizinischen Rehabilitation hier.

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DEGEMED positioniert sich zur aktuellen Bertelsmann-Studie

Die DEGEMED begrüßt den begonnenen Dialog und die öffentliche Diskussion über die Behandlungsqualität und die Versorgungssicherheit an deutschen Kliniken, den die Studie „Zukunftsfähige Krankenhausversorgung“ ausgelöst hat.

Die am 15. Juli veröffentlichte Studie hat mit ihrer Forderung nach einer deutlichen Reduzierung der Anzahl von Krankenhäusern in Deutschland breite Resonanz in den Medien und in der Fachöffentlichkeit hervorgerufen. Die vom IGES Institut durchgeführte Studie simuliert eine Neustrukturierung der Krankenhausversorgung am Beispiel einer Versorgungsregion in Nordrhein-Westfalen. Die Autoren der Studie schlagen vor, die stationär behandlungsbedürftigen Fälle in weniger, aber dafür spezialisierten Einheiten zu versorgen. Diese Konzentration soll Überkapazitäten abbauen und die Behandlungsqualität erhöhen. In der Modellregion seien weniger als die Hälfte der vorhandenen Krankenhäuser nötig. Übertragen auf ganz Deutschland würde das einen Abbau von mehreren hundert Krankenhäusern bedeuten.

Reha-Kliniken sind nicht Gegenstand der Studie. Deshalb sind die in der Studie gewählte Methodik, die Analyse und die Ergebnisse auf Reha-Kliniken auch nicht übertragbar. Darüber hinaus unterscheidet sich die medizinische Rehabilitation in Reha-Kliniken von der Krankenhausversorgung in der Anzahl der Einrichtungen, ihrer Verteilung, ihrem Behandlungsspektrum, dem Zugang zur Behandlung und ihrer Finanzierung ganz wesentlich. So sind alle Reha-Kliniken auf bestimmte Indikationen spezialisiert und unterliegen seit langem einer sehr ausdifferenzierten externen Qualitätssicherung durch die Kostenträger. Indikationsfremde oder seltene Behandlungsfälle, bei denen mangels Routine die Behandlungsqualität leidet, existieren damit praktisch nicht.

„Wir begrüßen aber den begonnenen Dialog und die öffentliche Diskussion über die Behandlungsqualität und die Versorgungssicherheit an deutschen Kliniken, den die Studie ausgelöst hat“, so Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED. Der Reha-Spitzenverband setzt sich bereits seit vielen Jahren für eine engagierte Qualitätspolitik in der medizinischen Reha ein. Ergebnis ist unter anderem die Qualitätsoffensive des Verbandes und die Reha-Qualitätskompasse seiner Mitglieder.

Die Presseinformation als PDF finden Sie auf unserer Homepage.

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