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DEGEMED startet Portal für Reha-Qualitätskompass

Die Mitgliedseinrichtungen der DEGEMED bringen Reha-Qualität schon seit langem über sogenannte Qualitätskompasse auf den Punkt. Dieser Kompass gibt auch medizinischen Laien Orientierung bei der Einrichtungssuche. Nun veröffentlicht der Verband diese Kompasse gebündelt, verständlich formuliert und regional sortiert auf einer neuen Website.

Der Reha-Qualitätskompass ist ein für Laien verständliches Dokument, mit dem Reha-Einrichtungen (stationäre Reha-Kliniken, ambulante Reha-Zentren) umfassend und transparent ihre Behandlungsschwerpunkte und Qualitätsergebnisse abbilden. Er liefert aktuelle Zahlen und anschauliche Diagramme. Alle Daten werden nach fest definierten Standards erhoben.

Zielgruppe sind vor allem Patientinnen und Patienten (Rehabilitandinnen und Rehabilitanden) und ihre Angehörigen. Sie müssen oft in kurzer Zeit wichtige Entscheidungen in einem hochsensiblen Bereich – nämlich der eigenen Gesundheit – treffen und brauchen dafür eine profunde Entscheidungsgrundlage. Daneben profitieren aber auch einweisende Ärzte, Sozialdienste und andere Interessierte vom Angebot. Auf der neuen Website suchen sie über Kacheln mit verschiedenen Krankheitsbildern nach geeigneten Einrichtungen.

Der Reha-Qualitätskompass ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) e.V. und des Fachverbandes Sucht (FVS). Die Verbände und ihre Mitgliedseinrichtungen begleiten das Projekt mit Blick auf die Interessen von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Das Angebot ist kosten- und werbefrei.

Die Website finden Sie hier: https://www.reha-qualitaetskompass.de/

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der DEGEMED: https://www.degemed.de/qualitaetskompass/

 

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Reha rückt vor

Rehabilitation ist in der öffentlichen und politischen Wahrnehmung deutlich nach vorne gerückt. Dies ist zusammenfassend das Fazit des diesjährigen Reha-Wirtschaftstages. Sowohl Bundestag als auch Bundesrat haben wichtige Gesetzesvorhaben und Initiativen auf ihrer Agenda für 2020.

Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, konnte in seinem Eröffnungsvortrag die geplanten Neuregelungen für die Reha-Branche vorstellen und bewerten. Bereits Ende November hat der Bundesrat eine Initiative zur Stärkung der Rehabilitation beschlossen; im Januar werden voraussichtlich die parlamentarischen Beratungen zum „Der Gesetzentwurf zum Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV IPREG“ beginnen.

„Beide Initiativen sehen echte Verbesserungen für die Reha-Branche vor, indem in einem ersten Schritt die Grundlohnsummenbindung aufgehoben werden soll und der Zugang, zumindest für die geriatrische Rehabilitation, deutlich verbessert wird. Dafür haben wir lange und hartnäckig gekämpft“, bilanziert Christof Lawall die Arbeit der Fachverbände.

„Die Vorträge und Diskussionen zeigen, dass die Branche gut aufgestellt ist für diese Aufgaben. Zeitgemäße und innovative Personalgewinnungs- und Personalbindungskonzepte sind vorhanden. Und es gibt zahlreiche kreative Ideen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen“, fasst Achim Schäfer, Vorsitzender der Fachgruppe Rehabilitation des VKD, die Tagung weiter zusammen.

„Ebenso gibt es bereits heute nach übereinstimmender Überzeugung der Teilnehmer praktizierte Konzepte, um zu einer stärkeren Verzahnung mit allen Sektoren der medizinischen Versorgung zu gelangen. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der DEGEMED und der Fachgruppe Rehabilitation des VKD den Reha-Wirtschaftstag veranstalten und auch kritische Themen diskutieren konnten“, ist DKI-Geschäftsführerin Gabriele Gumbrich überzeugt.

Hintergrund:
Der Reha-Wirtschaftstag wird seit sechs Jahren jährlich vom Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) veranstaltet. Kooperationspartner sind der VKD – Fachgruppe Reha und die DEGEMED. Bei diesem Branchentreffen diskutieren Vertreter von Leistungsanbietern aus ganz Deutschland mit gesetzlichen Rehabilitationsträgern und Fachexperten über die aktuellen Herausforderungen der Reha-Szene. Der nächste Reha-Wirtschaftstag findet am 8. Dezember 2020 in Berlin statt.

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Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) mit wichtigen Änderungen bei der Direktverordnung von Anschlussrehabilitation überarbeitet – und mit neuem Namen

Im August hat das Bundesgesundheitsministerium den Gesetzentwurf zum RISG vorgelegt. Nach einer konstruktiven Anhörung der Fachverbände hat das Ministerium nun einen überarbeiteten Gesetzentwurf in die Ressortabstimmung gegeben, der zentrale Forderungen der DEGEMED aufgreift – und hat dem Gesetz einen neuen Namen gegeben: Das RISG heißt jetzt GKV-IPREG – Gesetzentwurf zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Neu ist, dass zukünftig auch geriatrische Anschlussrehabilitationen ohne Überprüfung der Krankenkassen direkt verordnet werden können. Hierzu soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Abschätzungsinstrumente festlegen.

„Das ist ein wichtiger Durchbruch für Verbesserungen beim Zugang zu geriatrischen Rehabilitationsleistungen. Wir fordern aber, dass das für alle Indikationen gilt“, so Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, in einer erster Bewertung des überarbeiteten Gesetzes. „Die Behandlungsdauer in den Akut-Kliniken verkürzt sich seit Jahren immer weiter. Den Reha-Kliniken kommt daher eine wachsende Bedeutung bei der weiteren Behandlung zu. Dem trägt der Gesetzentwurf zum GKV-IPREG Rechnung.“

Erfreulich ist, dass der Gesetzgeber weiterhin die Grundlohnsummenbindung für Reha-Kliniken aufhebt. Er macht den Weg frei für Verbesserungen bei den Vergütungsverhandlungen.

Weniger erfreulich ist, dass es hierzu weiterhin nur Rahmenempfehlungen geben soll, die nicht so abweichungsfest sind wie die von der DEGEMED vorgeschlagenen Rahmenverträge.

Bevor voraussichtlich im Januar die parlamentarischen Beratungen beginnen, bleibt als positives Fazit: Der Gesetzentwurf ist insgesamt gut und die jetzt erfolgten Nachbesserungen zeigen, dass die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation deutlich aufgewertet wird.

Die DEGEMED wird sich in den parlamentarischen Beratungen umso intensiver für die noch ausstehenden Verbesserungen einsetzten.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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DEGEMED-Dialog „Halbzeitbilanz der Reha-Politik“ – Spitzenverband bringt Politik und Praxis ins Gespräch

Am Vorabend der DEGEMED-Mitgliederversammlung fand in der vergangenen Woche im Berliner Hotel Bristol traditionell der DEGEMED-Dialog statt. Die DEGEMED diskutierte mit Politikern von FDP, Bündnis 90 / Die Grünen und Die Linke darüber, wie sie die Arbeit der Bundesregierung bewerten und welche Pläne sie für die Zukunft der Reha-Branche haben.

Wie lange die Große Koalition hält, ist ungewiss. FDP, Die Grünen und Die Linke könnten Koalitionspartner der nächsten Bundesregierung werden. Daher tritt die DEGEMED bereits jetzt mit diesen Parteien in den Dialog.

Kordula Schulz-Asche MdB, Bündnis 90 / Die Grünen, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege- und Altenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Andrew Ullmann MdB, FDP, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Obmann seiner Bundestagsfraktion, Harald Weinberg MdB, Die Linke, gesundheitspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, gaben Antworten und traten in den Austausch mit der Praxis. Geschäftsführer aus Reha-Einrichtungen berichteten und vermittelten den Verantwortlichen ihre Sicht der Dinge.

„Jeder, der schon einmal Patient im deutschen Gesundheitswesen war, kennt die unsichtbare Mauer zwischen niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und Ein-richtungen der Rehabilitation. Die Patientinnen und Patienten merken zunehmend, dass die Kooperation und Kommunikation zwischen diesen Sektoren des Gesundheitswesens besser sein müsste. Eine funktionierende sektorenübergreifende Versorgung ist der Schlüssel zu höherer Qualität und Effizienz im gesamten Gesundheitswesen. Die Verbesserungspotenziale durch eine stärkere teamorientierte Zu-sammenarbeit sind enorm, insbesondere für die Patientinnen und Patienten“, so Prof. Dr. Andrew Ullmann MdB, FDP.

Harald Weinberg MdB, Die Linke, kann sich so beispielsweise ein System mit Lotsenleistungen vorstellen, die Patienten vor Entscheidungen beraten und eine Brü-cke zwischen den Sektoren bilden.

Auch Kordula Schulz-Asche MdB, Bündnis 90 / Die Grünen plädierte für mehr Kooperation, beispielsweise in Hinblick auf den Fachkräftemangel: „Wenn wir die nächsten 40 Jahre überstehen wollen, müssen sich die unterschiedlichen Player im Gesundheitswesen auf Augenhöhe begegnen. In allen Teilbereichen besteht Fachkräftemangel. Dass man sich untereinander kannibalisiert, indem man Kräfte abwirbt, kann keine Lösung sein, sondern dass die Arbeit insgesamt attraktiver wird.“

Dr. Constanze Schaal, DEGEMED, berichtete über ein Beispiel gelingender Kooperation im Gesundheitswesen: Die aktuelle Bundesratsinitiative des Landes Baden-Württemberg zur Stärkung der medizinischen Rehabilitation. In dem Entschließungsantrag fordert die Landesregierung deutliche Verbesserungen zur Finanzierung und beim Zugang zu Reha-Leistungen. Dieser geht unter anderem zurück auf die Initiative der DEGEMED, durch die es beim zuständigen Sozialministerium zur Gründung eines Arbeitskreises Medizinische Rehabilitation kam. Dort sind neben der Landesregierung die maßgeblichen Kostenträger von DRV und den Krankenkassen, die DEGEMED und weitere Einrichtungs- und Verbandsvertreter der Reha-Einrichtungen aus Baden-Württemberg vertreten.

Zusätzlich zum Thema Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und Fachkräftemangel, wurde auch über die Themen Qualität, Patientenautonomie und Best Practices aus einzelnen Regionen in Deutschland oder anderen Ländern gesprochen.

Der nächste DEGEMED-Dialog findet Ende März 2020 statt.

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DEGEMED: Neuwahl des Vorstands

Im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder der DEGEMED einen neuen Vorstand für die kommenden drei Jahre 2019-2022.

Die bisherige Vorstandsvorsitzende Dr. Constanze Schaal (RehaZentren Baden-Württemberg, Stuttgart) wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. In den nächsten drei Jahren strebe sie insbesondere einen Dialog auf Augenhöhe sowie klare Regeln für die Zusammenarbeit an, so Schaal nach ihrer Wahl: „Mir liegt Transparenz von Versorgungsqualität am Herzen. Mit dem Werkzeug des Public Reporting arbeiten wir daran, unsere Qualität sichtbarer zu machen. Nicht nur in der Branche und in Richtung Politik, sondern für die Öffentlichkeit. Unser neuer Reha-Qualitätskompass wird das unterstützen. Transparenz sowie faire Preise strebe ich auch in einem integrierten Versorgungsnetzwerk unter gleichberechtigten Partnern an.“

Weitere Vorstandsmitglieder sind: Tobias Brockmann (Paracelsus Kliniken, Osnabrück), Björn Gollée (Kirchberg Klinik, Bad Lauterberg), Ricarda Lorenz (Thermalbad Wiesenbad), Angelika Presl (Bavaria Klinken, Kreischa), Petra Schraml-Dussle (Fachklinik Sonnenhof, Waldachtal), Robert Zucker (Klinik Höhenried, Bernried), Dr. Hubert Erhard (BG Klinikum Hamburg) und Dr. Maik Fischer (Staatsbad Bad Pyrmont). Damit sind alle Betreibergruppen im neuen Vorstand der DEGEMED repräsentiert.

Nach sechs Jahren legte Hartmut Stern (Bavaria Kliniken, Kreischa) sein Amt als Vorsitzender der Mitgliederversammlung nieder. Ihm folgt der bisherige Stellvertretende Vorsitzende der Mitgliederversammlung, Hermann Buhlert (Klinik am See, Rüdersdorf). Neue Stellvertretende Vorsitzende der Mitgliederversammlung wurde Christin Walsh (Fachklinik Wolletzsee).

(Foto: Andreas Schwarz)

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DEGEMED-Presseinformation: Bundesrat soll Reha stärken

Die DEGEMED unterstützt den Entschließungsantrag Baden-Württembergs im Bundesrat zur Stärkung der Rehabilitation. In seiner nächsten Sitzung am 08.11. wird der Bundesrat über den Antrag Baden-Württembergs entscheiden.

Die Bundesratsinitiative der baden-württembergischen Landesregierung zielt auf die Verbesserung der Finanzierung von medizinischer Reha und einen Zugang zu Reha-Leistungen für Patienten ohne Mehrkostenbeteiligung. Der Entschließungsantrag greift damit zentrale Forderungen auf, die die DEGEMED zuvor in einem vom Sozialministerium Anfang des Jahres eingerichteten Arbeitskreis Medizinische Reha formuliert hat. In diesem Arbeitskreis treffen sich seit Januar Vertreter des Ministeriums mit Vertretern von Kostenträgern und Verbänden.

„Es ist ein großer Erfolg für die Reha-Branche, dass sich Baden-Württemberg so stark mit den Reha-Kliniken identifiziert und sich so massiv für deren legitime Anliegen einsetzt. Die Landesregierung fordert nun einen Rechtsanspruch der Reha-Einrichtungen auf leistungsgerechte Vergütung und die Korrektur der Mehrkostenregelung, die das Wunsch- und Wahlrecht im Bereich der Krankenkassen faktisch abgeschafft hat“, fasst DEGEMED-Verbandsgeschäftsführer Christof Lawall die Initiative zusammen.

Der Entschließungsantrag werde hoffentlich auch andere Länder dazu motivieren, sich politisch stärker für die Reha in ihrer Region einzusetzen. „Die medizinische Reha ist wichtig für die regionale Gesundheitsversorgung und ein bedeutender Teil der Gesundheitswirtschaft. Sie schafft qualifizierte Jobs an zahlreichen Standorten, auch außerhalb der Ballungsgebiete“, betont Lawall.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

 

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Einladung zum DEGEMED-Dialog am 5. November in Berlin: “Halbzeitbilanz der Reha-Politik”

Wir wissen nicht, wie lange die Große Koalition hält. FDP, Grüne und Die Linke könnten Koalitionspartner der nächsten Bundesregierung werden. Deshalb wollen wir bereits jetzt mit diesen Parteien in den Dialog treten. Wir fragen die Politikerinnen und Politiker, wie sie die Arbeit der Bundesregierung bewerten und welche Pläne sie für die Zukunft der Reha-Branche haben.

Termin

05. November 2019
18.30-21.00 Uhr

Veranstaltungsort

Kempinski Hotel Bristol Berlin
Salon Sanssouci
Kurfürstendamm 27
10719 Berlin

Anmeldung

http://registrierung.degemed.de/event.aspx

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Symposium „Diabetes mellitus in der medizinischen Rehabilitation“ am 13.11.2019 in Berlin

Am 14. November 2019 findet der Welt-Diabetes-Tag statt. Gemeinsam mit dem DVGS veranstaltet die DEGEMED am Vortag ein eintägiges Symposium zum Thema „Diabetes mellitus in der medizinischen Rehabilitation“. Im Rahmen dessen wird die Stoffwechselerkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven in den Fokus gestellt. Erfahren Sie mehr zum aktuellen Stand der Forschung auf diesem Gebiet sowie zur Versorgungspraxis und den politischen Rahmenbedingungen.

Termin

13. November 2019
09:30 bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Kaiserin Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin

Zielgruppe

Ärzte und Therapeuten

Tagungsgebühr

150 Euro

Anmeldung

http://registrierung.degemed.de/event.aspx

Programm

Moderation

Christof Lawall (DEGEMED), Angelika Baldus (DVSG)

09:30 Uhr

Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr

Begrüßung
Christof Lawall, DEGEMED

10:05 Uhr

Nationale Diabetes Surveillance
Dr. Christian Schmidt (Robert-Koch-Institut)

10:40 Uhr

State of the art: Evidenz von Bewegung bei Diabetes mellitus
Prof. Dr. Gerhard Huber (DVGS)

11:10 Uhr

Kräftigungstraining und Stoffwechsel
Dr. Dennis Hamacher (Universität Magdeburg)

11:40 Uhr

Kaffeepause

12:00 Uhr

Diabetes mellitus – Versorgung in der medizinischen Reha der Deutschen Rentenversicherung (DRV)
Dr. Tanja Trefzer (DRV Bund)

12:30 Uhr

Das DMP zu Diabetes mellitus
Dr. Johannes Rückher (Gemeinsamer Bundesausschuss G-BA)

Im Anschluss

Mittagspause

14:00 Uhr

Kommunale Versorgungsangebote Diabetes mellitus
Dr. Olaf Spörkel (DDZ)

14:30 Uhr

Nationale Diabetesstrategie der Bundesregierung
Dietrich Monstadt, MdB (CDU)

15:00 Uhr

Abrechnungsfähige Versorgungsformen Bewegung bei Diabetes mellitus
Angelika Baldus (DVGS)

16:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

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Die DEGEMED benennt wichtige Verbesserungen am Gesetzentwurf zur Stärkung der Rehabilitation und Intensivpflege (RISG) in der Verbändeanhörung

Konsens unter den anwesenden Verbänden bestand in der insgesamt positiven Bewertung des Gesetzentwurfes für die Rehabilitation im Zuständigkeitsbereich der Krankenkassen. Unstrittig ist aber auch, dass an zentralen Regelungsvorschlägen nachgesteuert werden muss.

Aus Sicht der DEGEMED sind dies im Wesentlichen:

  1. Rahmenverträge statt Rahmenempfehlungen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass verbindliche Rahmenempfehlungen bei Versorgungs- und Vergütungsverträgen mehr Transparenz und Rechtsverbindlichkeit herstellen sollen. Wirklich rechtsverbindlich aber sind nur echte Rahmenverträge.
  2. Gleichstellung der Zugänge für alle Indikationen. Vorgesehen ist, dass Krankenkassen vertragsärztlich verordnete geriatrische Rehabilitationen nicht mehr ablehnen können. Dieser Regelungsvorschlag ist richtig, muss aber für alle Indikationen gelten.
  3. Ausweitung der Berichtspflicht. Es wird eine Berichtspflicht des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung über Erfahrungen und Bearbeitungspraxis in der geriatrischen Rehabilitation gegenüber dem Deutschen Bundestag eingeführt. Dieser Bericht sollte dringend auf alle Indikationen ausgedehnt werden und den Fachverbänden der Rehabilitation zur Stellungnahme vorgelegt werden. Dieser Bericht kann für den Gesetzgeber ein wichtiges Instrument sein, um zukünftigen Regelungsbedarf schnell und zuverlässig zu erkennen.

„Wir haben die Positionen unserer Mitgliedskliniken gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium erfolgreich vertreten“, so Christof Lawall im Fazit nach der Anhörung. „Wir werden uns auch im parlamentarischen Verfahren für bessere Zugänge der Leistungsberechtigten, mehr Transparenz bei den Verträgen und eine Verbesserung der Vergütung einsetzen“, verspricht Lawall.

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Gesetzentwurf zur Stärkung der Reha korrigiert massive Fehlentwicklungen der letzten Jahre in Teilen

Das Bundesgesundheitsministerium will mit seinem Entwurf für ein Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) die medizinische Rehabilitation stärken und ambulante Intensivpflege verbessern. Die DEGEMED bewertet das Vorhaben aus Sicht der Reha-Branche positiv, sieht aber auch Defizite.

In ihrer heute veröffentlichten Stellungnahme stellt die DEGEMED fest, dass der Referentenentwurf zahlreiche Forderungen der DEGEMED und der gesamten Reha-Branche aufgreift. Der Entwurf korrigiere einige der massiven Fehlentwicklungen in der medizinischen Reha, die es bei den Krankenkassen in den letzten Jahren gegeben habe und die einseitig zu Lasten der Leitungsberechtigten und der Leistungserbringer gingen.

„Vor allem beim Zugang in die Reha und bei der Finanzierung von Reha-Einrichtungen soll endlich etwas passieren. Das ist grundsätzlich positiv“, beurteilt DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall den Gesetzentwurf. „Nicht akzeptabel ist aber, dass Patienten weiter Mehrkosten tragen sollen, wenn sie die Einrichtung auswählen, die am besten zu ihnen passt. Das muss dringend geändert werden“, fordert Lawall.

Außerdem müssten GKV-Spitzenverband und die Reha-Verbände künftig wesentliche Details der Zusammenarbeit von Krankenkassen und Einrichtungen in Rahmenverträgen wirksam regeln. „Hier brauchen wir mehr Rechtsverbindlichkeit und Transparenz“, fordert Lawall. Die DEGEMED wird diese Positionen auch in der Verbändeanhörung des Ministeriums in der kommenden Woche vortragen.

Die Stellungnahme der DEGEMED lesen Sie hier.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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