DEGEMED

 

DEGEMED positioniert sich weiterhin stark für MBOR

Aktuell fand die diesjährige DEGEMED-Fachtagung „MBOR-Update“ mit zahlreichen Expertinnen und Experten der Branche in Berlin statt. Der Spitzendverband der medizinischen Rehabilitation nahm die Veranstaltung zum Anlass, zwei Positionspapiere zu veröffentlichen.

Das Positionspapier „MBOR für Rehabilitanden der AHB/AR“ will die Diskussion um den besseren Zugang zu Leistungen der MBOR anstoßen. Zum Hintergrund: Besondere berufliche Problemlagen treten auch bei Rehabilitanden auf, die vor der medizinischen Rehabilitation akut-stationär im Krankenhaus versorgt wurden. Bislang kann MBOR nicht als Anschlussheilbehandlung oder Anschlussrehabilitation durchgeführt werden. Nach Auffassung der DEGEMED und den MBOR-Expertinnen und MBOR-Experten, die das Positionspapier maßgeblich formuliert haben, sollte dieser Zugang eröffnet werden.

Im Positionspapier „Leistungsgerechte Vergütung“ formulieren die DEGEMED und die Expertinnen und Experten aus den Mitgliedskliniken Forderungen an die Adresse der Leistungsträger. MBOR-Leistungen müssen entsprechend den hohen Qualitätsansprüchen bedarfsgerecht ausgestattet werden. Darüber hinaus muss die Vergütung entsprechend der notwendigen und nachgewiesenen Personal- und Sachmittelausstattung angepasst werden.

Beide Positionspapiere finden Sie hier.

Informationen zum DEGEMED-Arbeitskreis MBOR finden Sie hier.

Die Presseinformation als PDF finden Sie auf unserer Homepage.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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DEGEMED-Mitgliederversammlung: „Reha gehört auf die Agenda jeder Regierung!“

Gestern fand in Berlin die erste DEGEMED-Mitgliederversammlung des Jahres 2019 statt. Im Kempinski Hotel Berlin ging es vor allem um die politische Arbeit des Verbandes und dessen Qualitätsoffensive. Gastredner war Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung.

Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, berichtete über die Entwicklung der Reha-Branche und die Arbeit des Verbandes. Im Vordergrund standen der drohende Fachkräftemangel für Pflege- und andere Fachkräfte in der Reha-Branche, die Zusammenarbeit mit den Reha-Trägern bei Vergütung und Entlassmanagement sowie das Wachstum der DEGEMED. Die Vorsitzende begrüßte in diesem Zusammenhang sieben neue Mitglieder. Sie nutzte das aktuelle Zusammentreffen der Geschäftsführer von Reha-Einrichtungen aus ganz Deutschland, um diese für politische Aktivitäten in ihren Regionen zu motivieren. „Reha gehört auch auf die Agenda jeder Landesregierung!“, so Dr. Schaal in ihrem Beitrag. Der Verband unterstütze seine Mitglieder zu diesem Zweck bereits mit vielfältigen Materialien.

Der Gastredner der Veranstaltung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, betonte ebenfalls die Relevanz von breiter Öffentlichkeit, um politisch wirksam zu sein. Er stellte die aktuellen Initiativen der Bundesregierung zur Verbesserung der Pflegesituation vor und appellierte an die Teilnehmer, die Anliegen und Herausforderungen der eigenen Branche noch stärker in Richtung Öffentlichkeit und Politik zu kommunizieren.

Wie dies auch auf regionaler Ebene erfolgreich funktioniert, stellte ein Referent aus der Mitgliedschaft, Dr. Norbert Hemken, vor. Neben seiner Funktion als Geschäftsführer des Reha-Zentrums am Meer (Bad Zwischenahn), ist er auch Vorstandsvorsitzender des Verbundes Norddeutscher Rehakliniken e.V. (VNR). Dieser hat die Initiative „VNR meets … − mit Politikern über Reha sprechen“ ins Leben gerufen. In einem Best Practice-Bericht teilte Dr. Hemken seine Erfahrungen mit den anwesen-den DEGEMED-Verbandskollegen.

Abschließend stimmten die Verbandsmitglieder über die weitere Qualitätspolitik des Verbandes ab. Sie sprachen sich einstimmig für eine Qualitätsoffensive in Form eines verbindlichen Qualitätskompasses für alle DEGEMED-Mitgliedseinrichtungen aus. Diese wird Mitte Mai starten.

Die nächste DEGEMED-Mitgliederversammlung findet am 6. November 2019 in Berlin statt.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Das Foto zum Download sowie die Presseinformation als PDF finden Sie auf der DEGEMED-Homepage.

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DEGEMED-Dialog: Politik sagt Reha-Branche Aufhebung der Grundlohnsummenbindung zu

Am Vorabend der DEGEMED-Mitgliederversammlung fand am gestrigen Abend im Berliner Ludwig-Erhard-Haus traditionell der DEGEMED-Dialog statt. Parlamentarier, Leistungsträger und Leistungserbringer diskutierten über die Neuordnung der Branche und den Fachkräftemangel.

Wie kann der Reha-Markt neu geordnet und passgenauer auf die Anforderungen und Erwartungen der Rehabilitanden zugeschnitten werden? Welche neuen Perspektiven haben sich zwei Jahre nach dem Flexi-Rentengesetz für die Branche eröffnet, und wie wirken sich die bestehenden Konzentrationsprozesse im Markt aus? − So die Eingangsfragen, die Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld als Moderatorin des Abends, stellte.

Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martin Rosemann, MdB, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Brigitte Gross, Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund und Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, gaben Antworten und traten in den Austausch mit der Praxis. Geschäftsführer aus Reha-Einrichtungen berichteten und vermittelten den Verantwortlichen ihre Sicht der Dinge.

Peter Weiß, MdB (CDU/CSU), kündigte an, dass die Bundesregierung plane, die Grundlohnsummenbindung zum Ende des Jahres aufzuheben. Das ist eine Ankündigung, auf die die Reha-Branche lange gewartet hat und die sie dringend braucht.

Der nächste DEGEMED-Dialog findet im November statt. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit dann auf unserer Website unter dem Menüpunkt „Veranstaltungen”.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Dr. Martin Rosemann, MdB (SPD), Peter Weiß, MdB (CDU/CSU), Brigitte Gross (DRV-Bund), Moderatorin Dr. Ursula Weidenfeld, Dr. Constanze Schaal und Christof Lawall (beide DEGEMED). (Foto: Michael Brunner)

Das Foto zum Download finden Sie hier.

Die Presseinformation als PDF finden Sie hier.

Die Presseinformation auf der Website der DEGEMED finden Sie hier.

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DEGEMED-Leitmedium mit Sonderpreis ausgezeichnet

Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED und Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, mit dem Sonderpreis der Jury. (Foto: DEGEMED)

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) erhielt für ihr Verbandsmagazin „RehaStimme“ am vergangenen Montagabend im Rahmen einer Preisverleihung in Köln den „mediaV-Award 2019“. Der Medienpreis zeichnet herausragende Medien- und Kommunikationsprojekte von Verbänden und Organisationen aus.

Der Preis war zuvor von der Publikation „Verbändereport. Das Fachmagazin für die Führungskräfte der Verbände“ ausgelobt worden. Die DEGEMED hatte sich mit ihrem im vergangenen Jahr relaunchten Magazin beworben. Die Jury mit elf Vertreterinnen und Vertretern der Verbands- und Medienbranche würdigte es mit dem Sonderpreis „Tolle Leistung bei kleinem Budget“.

Der „mediaV-Award“ wurde zum ersten Mal verliehen. Kategorien waren: Beste Titelseite, Beste crossmediale Kampagne, Beste Sonderpublikation, Beste Verbandszeitschrift, Beste Website, Bester Einsatz Social Media, Bestes Storytelling. Gäste der Veranstaltung und Nominierte waren rund 150 Kommunikations- und Führungsverantwortliche aus Verbänden und Organisationen unterschiedlicher Branchen, wie z.B.: die Handelskammer Berlin, der Bundesverband WindEnergie, der Arbeitgeberverband Chemie, die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, die Bundesarchitektenkammer, der Verein Deutscher Ingenieure und viele mehr.

Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, die den Preis entgegen nahm, zeigte sich zufrieden: „Es freut mich sehr, dass es uns mit der ‘RehaStimme’ gelungen ist, aus unserer Branche heraus und für diese Branche die Stimme zu erheben und unseren Anliegen ein innovatives, ansprechendes und selbstbewusstes Format zu verleihen. Es ist nicht zuletzt eine tolle Teamleistung, die zu diesem Erfolg beigetragen hat.“

Die „RehaStimme. Das Verbandsmagazin der DEGEMED“ erscheint quartalsweise und kostenlos in einer Print-Auflage von 1.000 Exemplaren und geht als E-Paper an rund 1.500 weitere Empfänger. Zielgruppe sind die Mitglieder der DEGEMED sowie Akteure der medizinischen Rehabilitation. Verantwortlich für die Redaktion ist die Geschäftsstelle der DEGEMED, gestaltende Agentur ist stilbrand® Berlin.

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

 

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therapie Leipzig startete mit politischer Diskussion

Gelungener Auftakt: Ein gesundheitspolitisches Symposium mit rund 350 Besucherinnen und Besuchern bildete am 7. März 2019 den Rahmen für den 10. Geburtstag der therapie Leipzig – Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention. Gesundheitsexperten der Leistungs- und Heilmittelerbringer diskutierten mit zwei Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition politische Vorhaben für Gesundheit und Pflege in der verbleibenden Legislaturperiode und stellten sich zahlreichen Fragen des Publikums aus ganz Deutschland.

Unter dem Motto „Erwartungen an die Gesundheitspolitik 2019 – 2021“ sprachen im Leipziger Congress Center Sabine Dittmar, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Alexander Krauß, MdB, Mitglied der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, Joscha Brunßen, Vorstandsvorsitzender Bundesverband ambulanter Rehazentren (BamR), Christof Lawall, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED), Ute Repschläger, Vorsitzende Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) und Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer Bundesverband Geriatrie, über die Pläne der Regierungsparteien in der laufenden Wahlperiode und deren Bedeutung für die Gesundheitsbranche.

(Foto: DEGEMED)

Weitere Fotos zum Download, Bildunterschriften und O-Töne finden Sie auf der Website der DEGEMED.

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DEGEMED eröffnet „therapie Leipzig“ mit politischem Dialog

Am 7. März 2019 startet die „therapie Leipzig“ als größte deutsche Fachmesse für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention. Für das Eröffnungssymposium hat die DEGEMED Sabine Dittmar MdB (SPD) und Alexander Krauß MdB (CDU/CSU) eingeladen, um mit ihnen über aktuelle gesundheitspolitische Pläne der Bundesregierung zu sprechen.

Was sind die gesundheitspolitischen Pläne von CDU/CSU und SPD für die letzten zwei Jahre bis zur Bundestagswahl? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in seiner bisherigen Amtszeit zahlreiche Gesetze auf den Weg gebracht, die das Gesundheitssystem verändern werden. Aktuell sind unter anderem das Terminservice und Versorgungsgesetz, das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes, das Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz, das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung und das Gesetz zur Errichtung eines Implantationsregisters in der Beratung.

Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben das hohe Tempo der Gesetzentwürfe des Ministers mitgetragen. So konnten bereits in den ersten zwei Jahren der großen Koalition viele neue Weichen in der Gesundheitspolitik gestellt werden. Aber noch sind nicht alle Vorhaben abgeschlossen und noch hat der Minister zwei Jahre Amtszeit, in der er weiter gestalten kann.

Was also steht noch auf der Agenda an neuen Gesetzen in der Gesundheitspolitik der großen Koalition? Welche Themen erhofft sich die Gesundheitswirtschaft insgesamt und welche Themen erwarten insbesondere die Reha-Leistungserbringer für die nächsten zwei Jahre? Der Marktzugang für neue Leistungsanbieter, transparente Preisbildung und angemessene Vergütung für Leistungserbringer von medizinischer Rehabilitation stehen zur Gestaltung an.

Zu all diesen Fragen werden die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, Sabine Dittmar, MdB, und der Gesundheitsexperte der CDU/CSU Alexander Krauß, MdB, auf dem Podium sprechen. Aus den gesundheitspolitischen Fachverbänden diskutieren Dr. Constanze Schaal (DEGEMED), Joscha Brunßen (BamR), Dirk van den Heuvel (BV Geriatrie) und Ute Repschläger (SHV).

(DEGEMED)

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DEGEMED: Reha in den Fokus der Parlamentarier!

(Foto: DEGEMED)

Als Mitglied des Initiatorenkreises des Deutschen Reha-Tages hat die DEGEMED heute an einem Parlamentarischen Frühstück im Deutschen Bundestag teilgenommen und dieses aktiv gestaltet.

Zahlreiche Parlamentarier und Vertreter aus den für die Branche relevanten Ministerien kamen der Einladung zum Parlamentarischen Frühstück nach und informierten sich unter anderem zu diesen Themen: „Reha schafft Teilhabe und fördert Demokratie“, „Was ist Reha? Zahlen, Daten, Fakten“, „Fachkräfte durch Reha – Fachkräfte in Reha“, „Lassen Sie uns über Geld reden!“, „Bedarfe erkennen, Zugänge schaffen“ und „Flexirentengesetz – zwei Jahre später“.

„Wir setzen uns für die kontinuierliche Präsenz der Reha in der Politik ein, und bieten uns immer wieder als Dialogpartner an. Im Aktionsbündnis des Deutschen Reha-Tages nutzen wir dabei Synergien und profitieren inhaltlich voneinander”, so Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED.

Der Dialog mit der Politik soll auch zukünftig weiter geführt werden. Ebenso der Dialog mit der Öffentlichkeit, der im Rahmen des nächsten Deutschen Reha-Tages im Herbst in Form vieler Informations-Veranstaltungen und Aktivitäten in Reha-Kliniken und Einrichtungen geplant wird.

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Der Deutsche Reha-Tag ist ein Aktionsbündnis mit mehr als 20 Institutionen, Organisationen und Verbänden der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Seine Akteure sind Vertreterinnen und Vertreter von Reha-Leistungsträgern und –Leistungserbringern, von Betroffenenverbänden und Bundesministerien. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit der Reha in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Es setzt sich für die Stärkung und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Reha, die Einbindung der betroffenen Menschen sowie eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung aller an der Reha beteiligten Akteure ein.

Die Presseinformation als PDF sowie ein Foto der Veranstaltung mit Bildunterschrift finden Sie auf unserer Website hier.

Foto: Parlamentarisches_Fruehstueck.jpg, Bildunterschrift: Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler (CDU/CSU) besuchte die Veranstaltung. Links neben ihr Emmi Zeulner MdB (CDU/CSU) und rechts Gotthard Lehner, Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss). (Foto: DEGEMED)

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DEGEMED eröffnet „therapie Leipzig“ mit politischem Dialog

Am 7. März startet die „therapie Leipzig“ als größte deutsche Fachmesse für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention. Für das Eröffnungs-symposium hat die DEGEMED Sabine Dittmar MdB (SPD) und Alexander Krauß MdB (CDU/CSU) eingeladen, um mit ihnen über aktuelle gesundheitspolitische Pläne der Bundesregierung zu sprechen.

Was sind die gesundheitspolitischen Pläne von CDU/CSU und SPD für die letzten zwei Jahre bis zur Bundestagswahl?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in seiner bisherigen Amtszeit zahlreiche Gesetze auf den Weg gebracht, die das Gesundheitssystem verändern werden. Aktuell sind unter anderem das Terminservice und Versorgungsgesetz, das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes, das Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz, das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung und das Gesetz zur Errichtung eines Implantationsregisters in der Beratung.

Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben das hohe Tempo der  Gesetzentwürfe des Ministers mitgetragen. So konnten bereits in den ersten zwei Jahren der großen Koalition viele neue Weichen in der Gesundheitspolitik gestellt werden. Aber noch sind nicht alle Vorhaben abgeschlossen und noch hat der Minister zwei Jahre Amtszeit, in der er weiter gestalten kann.

Was also steht noch auf der Agenda an neuen Gesetzen in der Gesundheitspolitik der großen Koalition? Welche Themen erhofft sich die Gesundheitswirtschaft insgesamt und welche Themen erwarten insbesondere die Reha-Leistungserbringer für die nächsten zwei Jahre? Der Marktzugang für neue Leistungsanbieter, transparente Preisbildung und angemessene Vergütung für Leistungserbringer von medizinischer Rehabilitation stehen zur Gestaltung an.

Zu all diesen Fragen werden die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, Sabine Dittmar, MdB und der Gesundheitsexperte der CDU/CSU Alexander Krauß, MdB auf dem Podium sprechen. Aus den gesundheitspolitischen Fachverbänden diskutieren Dr. Constanze Schaal (DEGEMED), Joscha Brunßen (BamR), Dirk van den Heuvel (BV Geriatrie) und Ute Repschläger (SHV).

Die Pressemeldung als PDF

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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Transparente Preismodelle müssen Unterfinanzierung in der Reha auflösen!

Berlin, 11.12.2018

Presseinformation

Reha-Wirtschaftstag stellt Fachkräftemangel, Vergütungsfragen und Preismodelle in den Mittelpunkt

Die größten Herausforderungen für die Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation in Deutschland sind der herrschende Mangel an qualifizierten Fachkräften, die drängende Unterfinanzierung und intransparente Preismodelle. Das zeigen  zahlreiche Vorträge und Diskussionen der mehr als 120 Branchenvertreter beim diesjährigen Reha-Wirtschaftstag am 11.12.2019 in Berlin. Die Bedeutung der medizinischen Reha werde noch zunehmen, stellen übereinstimmend Klinikgeschäftsführer und Vertreter von Krankenkassen und Rentenversicherung fest.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund erläuterte ihre Planung zur veränderten Einrichtungsauswahl, nach der die Bestimmung der richtigen Reha-Einrichtung künftig nach gleichen und transparenten Kriterien erfolgen solle. Bereits im Januar 2019 starte eine Machbarkeitsstudie in der Orthopädie. Die DRV Bund plant außerdem noch im nächsten Jahr die Einführung eines neuen und transparenten Preismodells für alle Indikationen.

„Die Kalkulation eines Preismodells auf der Basis von öffentlichen Tarifverträgen bietet auch große Chancen für eine Neubewertung der Rehabilitation“, begrüßt der Vorsitzende der Fachgruppe Reha, Achim Schäfer, die aktuelle Ankündigung der DRV.

DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall unterstreicht: „Im Reha-Markt brauchen wir mehr Transparenz. Das schließt das Zustandekommen der Verträge ebenso wie die Preisbildung und die Einrichtungsauswahl mit ein.“

DKI-Geschäftsführerin Gabriele Gumbrich ist überzeugt, dass der Reha-Wirtschaftstag 2018 das richtige Signal setzt: „Wir bieten mit der Veranstaltung das richtige Forum zur intensiven Diskussion der aktuellen und auch heiklen Fragen. Die Beteiligung so vieler Experten verschafft den Forderungen der Reha-Branche die notwendige Legitimität.“

Hintergrund:

Der Reha-Wirtschaftstag wird seit fünf Jahren jährlich vom Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) veranstaltet. Kooperationspartner sind der VKD – Fachgruppe Reha und die DEGEMED. Bei diesem Branchentreffen diskutieren Vertreter von Leistungsanbietern aus ganz Deutschland mit gesetzlichen Rehabilitationsträgern und Fachexperten über die aktuellen Herausforderungen der Reha-Szene. Der nächste Reha-Wirtschaftstag findet am 10.12.2019 in Berlin statt.

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DEGEMED-Fachtagung in Kooperation mit dem DVGS

Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation

Berlin, 29.11.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) heute eine Fachtagung zum Thema onkologische Trainings- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation im Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin und hat zahlreiche Fachleute geladen.

Der Erkenntnisgewinn der letzten Jahre hat die Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie stark verändert. Heute wird sie als ein fester Bestandteil im Behandlungskonzept onkologischer Patienten angesehen. Angelika Baldus, Geschäftsführerin des DVGS, betont: „Körperliche Aktivität und Bewegung sind unverzichtbar geworden in der onkologischen Rehabilitation. Die Aufnahme der Sporttherapie in die neue S3-Richtlinie Brustkrebs verdeutlicht die hohe Relevanz dieser Tatsache. Das ist ein richtiger und bedeutsamer Schritt.“

Bei der Fachtagung werden außerdem aktuelle Abrechnungsformen unter Einbeziehung der Fallpauschalierung, Prävention und Disease Management Programme (DMP) vorgestellt sowie über die neue Qualifizierungsmöglichkeit Sport- und Bewegungstherapie in der Onkologie informiert. Abschließend richtet sich der Blick auf den Stellenwert und die Erfahrungen der Bewegungstherapie in der onkologischen Rehabilitation in der Praxis sowie die KTL in der Sporttherapie aus Sicht der Leistungsträger.

Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, ist erfreut über die erneute Zusammenarbeit mit dem DVGS im Rahmen der Veranstaltung. „Die Sport- und Bewegungstherapie spielt in der onkologischen Rehabilitation eine große Rolle und wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder eine fachlich hervorragende Veranstaltung zu diesem Thema anzubieten. Wir sind stolz auf unser breit aufgestelltes Veranstaltungsangebot für so unterschiedliche Fachgruppen“, so Lawall am Donnerstag im Kaiserin Friedrich-Haus. Aktuelle Informationen zu den vielseitigen Veranstaltungen im kommenden Jahr stehen bereits auf der Website der DEGEMED unter https://www.degemed.de/veranstaltungen/ zur Verfügung.

Die DEGEMED ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation und vertritt in ganz Deutschland indikationsübergreifend die Interessen stationärer und ambulanter Reha-Einrichtungen gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Katharina Perl
Fasanenstraße 5, 10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70
E-Mail: k.perl@degemed.de
Internet: www.degemed.de

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