Claudia Beltz

 

Klavier spielend zurück ins Leben kehren – Reha in der Waldburg-Zeil Klinik in Bad Wurzach hilft dabei

Ein Konzert der besonderen Art fand am Freitag, dem 7. Juni, in der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach statt. Patient Friedhelm Enz verabschiedet sich nach mehreren Wochen Reha. Nach einer Gehirnblutung kann er nun wieder gehen, sprechen, seinen Alltag selbständig gestalten – und Klavier spielen. Für Chefarzt Dr. Schlomm, Patienten und Therapeuten ein außerordentliches Erlebnis!

Bad Wurzach Durch das Foyer der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach schwirren Jazzklavierklänge: Chick Corea`s „Children´s Songs“. Das Publikum, Patienten auf dem Weg von der Therapie in die Mittagspause und viele Therapeuten, wippt mit. Am Klavier: ein Duo – das grüne T-Shirt weist die Pianistin als Therapeutin aus. Doch kein ganz normales Unterhaltungskonzert?

Es ist das Abschiedskonzert von Friedhelm Enz, seit anderthalb Monaten Patient in der Fachklinik für Orthopädie, Neurologie und Altersmedizin. Verena Jungwirth und Friedhelm Enz haben am gleichen Tag in Bad Wurzach begonnen. Sie als Musiktherapeutin, er als Patient. Drei Wochen lag er nach einer Hirnblutung im Februar im Koma. In die Rehabilitationsklinik kam er nach drei Monaten Krankenhausaufenthalt als Patient der Phasen C und D, erläutert Chefarzt Dr. Markus Schlomm. Patienten in dieser Phase sind in der Regel sehr eingeschränkt mobil und meist in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt, so Dr. Schlomm. Enz, gelernter Werkzeugmacher, spielte vor seiner Erkrankung in drei Bands Klavier und Gitarre. Durch die Erkrankung war er schwer betroffen. An Musizieren war zunächst gar nicht zu denken. „Dabei hat mir Musik immer geholfen“, berichtet er. „Umso schlimmer war, dass ich nun überhaupt keine Musik mehr machen konnte.“

Gerade für neurologische Patienten wie Friedhelm Enz habe man in der Waldburg-Zeil Klinik die Musiktherapie aufgebaut, so Chefarzt Dr. Schlomm. Denn sie bietet umfassende Impulse in den Bereichen Sprache, psychisches Befinden, kognitive Fähigkeiten, Koordination und Motorik. Musiktherapeutin Verena Jungwirth ergänzt: „Viele Patienten können zum Beispiel nach einem Schlaganfall nur eingeschränkt oder gar nicht sprechen, weil das Sprachzentrum in der linken Hirnhälfte gestört ist.“  Singen hilft Menschen, wieder sprechen zu lernen. Denn die von der Musik angesprochenen Zentren im Gehirn knüpfen neue Verbindungen. Hinzu kommt die Möglichkeit von Klangreisen und die emotionale Seite von Musik, über die sich Patienten ausdrücken können, selbst, wenn ihnen die Wörter fehlen. So ergänzt die Musiktherapie in Bad Wurzach alle anderen angebotenen Behandlungsmöglichkeiten.

Auch Friedhelm Enz berichtet, dass er nach der Gehirnblutung keine Stimme mehr hatte. Stimulierend wirkten bei ihm auch Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Zusammen mit Verena Jungwirth tastete er sich langsam über rhythmische Übungen zum Beispiel mit dem Shaker mit vielen kleinen Schritten an „sein“ Klavier heran. Die erfahrene Therapeutin half ihm, seine Hände zu koordinieren und Bewegungen über den Rhythmus wieder fließender auszuführen. Die hörbaren Fortschritte am Klavier und die Atmosphäre in der Klinik motivierten ihn besonders. Da lag es für den Vollblutmusiker nahe, zusammen mit Verena Jungwirth zu musizieren und schließlich erstmals seit der Gehirnblutung wieder aufzutreten. „Ich möchte allen meinen Therapeuten und Ärzten hier in Bad Wurzach mit meinem Abschiedskonzert Dankeschön sagen“, so Friedhelm Enz. „Und ich möchte anderen Mut machen, zeigen, was dank der Therapie alles wieder funktionieren kann.“ Was alles möglich ist, davon hat er sein Publikum überzeugt. Gemeinsam haben sie den „Drunken Sailor“ gesungen und Chick Corea gelauscht. Nun heißt es für Friedhelm Enz mit einem letzten Song von John Denver „All my bags are packed… I’m ready to go“. Natürlich freut sich Enz nach so langer Zeit auf sein Zuhause in Kochstetten bei Hayingen auf der schwäbischen Alb. Dort warten neue Herausforderungen auf den 61jährigen: der oft unebene Untergrund der Dorfwege, die Verbindung von ambulanter Therapie und Alltag. Und irgendwann wieder Beruf und Band.

Info
Mehr als eine Viertelmillion Deutsche erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Auch wenn seit 1990 nur noch halb so viele Menschen daran sterben, sind Schlaganfälle nach wie vor gefährliche Ereignisse. Selten gleicht das Leben danach dem Leben davor – denn ein Hirninfarkt ist immer noch die häufigste Ursache für eine schwere Behinderung bei Erwachsenen. Nach der Behandlung auf einer Stroke Unit, beginnt die eigentliche „Arbeit“ während der Reha. Die einzelnen Behandlungsphasen werden nach Schwere in die Phasen B bis F eingeteilt. In den Waldburg-Zeil Kliniken in Bad Wurzach und Wangen werden Patienten in den so genannten Phasen B, C und D behandelt. Eine Reha dauert in Abhängigkeit von der Schwere der erlittenen Schädigung sowie deren Rückbildung meist wenige Wochen bis ca. drei Monate. Ärzte, Physio-, Musik- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und –pädagogen sowie die Pflegekräfte kennen die speziellen Bedürfnisse von Schlaganfallpatienten. Sie gehen behutsam auf jeden einzelnen Patienten ein, um seinen individuellen Stärken herauszufinden und die Defizite gezielt zu behandeln. So wird jeder Patient optimal gefördert. In der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach betreuen 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 3300 Patienten jährlich in 210 Betten.

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Dem Fachkräftemangel kreativ begegnen

Hannover-Neutrauchburg – Die besten Mediziner erreichen, überzeugen und einstellen – das ist in Zeiten von Fachkräftemangel und Informationsüberflutung zur Herausforderung für Personaler geworden. Gut gemachte Stellenanzeigen sind eine Lösung. Der Preis für die herausragendste Jobofferte aus dem Deutschen Ärzteblatt ging als BIG AWARD kürzlich an die Waldburg-Zeil Kliniken.

„Wir wissen als regionaler Arbeitgeber, wie wichtig es ist, Beruf und Privatleben mit einander zu verbinden. Mit unseren Stellenanzeigen im Ärzteblatt zeigen wir, dass dies im Allgäu und in Oberschwaben bei den Waldburg-Zeil Kliniken ganz besonders gut gelingt“, erläutert Stefanie Günther, Leitung Personal. Michaela Schäfer von den Kliniken Neutrauchburg ergänzt: „Teamarbeit ist bei uns immens wichtig, gerade, weil während einer Rehabilitation so viele unterschiedliche Berufsgruppen beteiligt sind. Auch darauf fokussiert unsere Gipfelstürmer-Anzeige.“

Mit bleiernen Textwüsten oder einer nüchternen Positionsbeschreibung verschafft man sich heutzutage kein Gehör mehr im hochkompetitiven Arbeitsmarkt der Gesundheitsbranche. Brillant, innovativ und geistreich muss die Stellenanzeige sein, die medizinische Fachkräfte anspricht. BIG eben – so der Gedanke des vor elf Jahren ins Leben gerufenen Awards, der die kreativsten Stellenanzeigen im Deutschen Ärzteblatt honoriert.

Die diesjährigen Gewinner wurden jetzt in Hannover ausgezeichnet. Fünf Erstplatzierte in fünf Kategorien konnten sich am 19. März über den Kreativ-Preis freuen. Verliehen wurde der BIG AWARD auf einer feierlichen Abendveranstaltung mit zahlreichen Gästen im Rahmen des Kongresses „KlinikManagementPersonal“.

Info Waldburg-Zeil Kliniken
Die Waldburg-Zeil Kliniken sind ein mehrfach ausgezeichneter, unabhängiger und privater Klinikverbund. In 12 eigenen Einrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt setzen sich 3000 Mitarbeiter an neun Standorten Tag für Tag für die Gesundheit und Erhaltung der Lebensqualität von fast 70 000 Patienten jährlich ein – seit mehr als 60 Jahren.

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Buket Koyutürk leitet FAG Kinder- und Jugendreha beim BDPK

Wangen-Berlin – Die Mitglieder der Facharbeitsgruppe Vorsorge und Rehabilitation für Kinder- und Jugendliche (FAG) beim Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) haben in der letzten Sitzung Buket Koyutürk einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Zudem wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Fachausschusses Vorsorge und Rehabilitation für Kinder und Jugendliche, Mutter, Vater und Kind ernannt.

Koyutürk ist Kaufmännische Leiterin in den Fachkliniken und insbesondere zuständig für die dortige Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche. In der FAG sind alle deutschen Rehakliniken für Kinder und Jugendliche vertreten, die Mitglied im BDPK sind. Aufgabe der FAG ist es, die gemeinsamen Erfahrungen und Interessen auszutauschen und zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendrehabilitation beizutragen. „Die rehabilitative Betreuung der Kinder und Jugendlichen ist mir ein besonderes Anliegen“, so Koyutürk nach ihrer Wahl, „Je
besser wir sie gesundheitlich versorgen, umso besser wird ihnen der Start in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben gelingen.“

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Waldburg- Zeil Kliniken GmbH & Co. KG
Riedstr. 16
88316 Isny
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Telefax: +49 7562 711080

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Die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach feiert ihren 50. Geburtstag und gleichzeitig 60 Jahre Waldburg-Zeil Kliniken schwäbisch, ausgelassen und kerngesund

Bad Wurzach/Isny – Die Waldburg-Zeil Kliniken feiern seit Anfang des Jahres ihr 60jähriges Unternehmensjubiläum. Unter dem Motto „Fit in die Zukunft“ fanden 2018 an allen Standorten sportlich-bewegte Festveranstaltungen statt. Gleichzeitig beging die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach heuer ihren 50. Geburtstag. Deshalb wurde hier am 19. und 20. September ausgelassen gefeiert. Ellio Schneider, Geschäftsführer unterstrich in seinem Grußwort, dass der Klinikverbund mit Schwerpunkt in Oberschwaben auch nach sechs Jahrzehnten fit und wandlungsfähig sei. Patientenorientiert und unabhängig agiere auch die Rehaklinik Bad Wurzach bereits ein halbes Jahrhundert als verlässlicher Partner für die Kliniken der Region.      „Wir setzen als Klinikverbund auf ein betriebliches Gesundheitsmanagement genauso wie auf strategische Weichenstellung in Richtung Digitalisierung“, so Schneider. Dabei sei der Wandel im Gesundheitswesen und damit auch im Unternehmen die Konstante. Gerade in Bad Wurzach beweise man mit neuen Indikationen wie der Altersmedizin oder der neurologischen Reha, dass es den Waldburg-Zeil Kliniken immer darum gehe, Therapie auf veränderte Bedürfnisse der Patienten auszurichten. Anlässe können der steigende Altersdurchschnitt in der Gesellschaft sein, aber auch die Anforderungen des modernen Berufslebens. Hier zeige man gerade mit IntensREHA, wie eine zeitgemäße, lebensnahe und nachhaltige Behandlung aussehen könne.

Basis dieser Wandlungsfähigkeit, die nie auf Kosten der Patienten gehen dürfe, seien die Mitarbeiter der Waldburg-Zeil Kliniken. Dabei trage die Reinigungsdame genauso zur Wohlfühlatmosphäre für Patienten bei, wie die Pflegekraft oder das Team in der Küche, sagte Geschäftsführer Ellio Schneider. Wichtig sei auch der Zusammenhalt in der Klinik.
Das spürte man an beiden Jubiläumstagen besonders. Den ganzen Mittwoch über fanden im Haus für die verschiedensten Berufsgruppen sportlich-bewegte Aktionen statt: Die Reinigungskräfte setzten sich mit ergonomischem Staubsaugen, Wischen und Heben auseinander. Die Servicekräfte, die den ganzen Tag auf den Beinen sind, erprobten im Speisesaal, wie das gesünder und rückenschonender ablaufen könnte. Wie wertvoll ein gesunder Schlafrhythmus für jeden Mitarbeiter ist, erläuterte Anja Antier in einem Vortrag.

Stand der 19. September ganz im Zeichen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), so wurde während der Festveranstaltung am 20. September vor allem gemeinsam gelacht. Die „Wurzach All Stars“ – eine Band aus Chefärzten und Verwaltung rund um Klinikdirektor Erwin Lohmer – trommelten und muszierten zum Auftakt. Höhepunkt des Tages waren die sehr unterhaltsamen „o’schwäbischen Tipps für die Xondheit“ von Bernhard Bitterwolf.  Bei „Loosa“, „singa“ und „bewega“ hielt es niemanden ruhig auf dem Stuhl.

Roland Aigner, Kaufmännischer Leiter, überbrachte auf dem Rennrad als Symbol für den Zusammenhalt aller Waldburg-Zeil Kliniken den Jubiläums-Staffelstab aus der Rehabilitationsklinik Saulgau, die im Juli das Jubiläum sommerlich-fröhlich gegangen hatte. Dieser Staffelstab geht nun nach Oberammergau zum Jubiläumsfinale.

Info

Die Waldburg-Zeil Kliniken, das sind 3000 Mitarbeiter an neun Startorten in vier Bundesländern, verteilt auf 12 Kliniken. Das Unternehmen wurde 1958 in Isny-Neutrauchburg gegründet. Schwerpunkte der Rehabilitationskliniken sind Orthopädie, Onkologie, Kardiologie, Psychosomatik, Altersmedizin und Neurologie der Phasen B bis D.

 

 

Gemeinsam lachen und feiern – 50 Jahre Rehabilitationsklinik Bad Wurzach und 60 Jahre Waldburg-Zeil Kliniken. Das Miteinander unterscheidet die Waldburg-Zeil Kliniken von anderen Konzernen, da war sich in Bad Wurzach alle einig.

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IntensREHA – AOK, DRV und Waldburg-Zeil Kliniken starten Modellprojekt

IntensREHA – ein Zukunftsmodell

AOK, DRV und Waldburg-Zeil Kliniken starten Modellprojekt für Rückenschmerz-Patienten

Ravensburg/Bodensee-Oberschwaben – Wie können wir Patienten unterstützen, Impulse einer stationären Reha wirklich in den Alltag zu integrieren? Diese Frage beschäftigt nicht nur Ärzte und Therapeuten, sondern auch Kostenträger wie die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben oder die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Gemeinsam haben die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben, die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg und die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach deshalb ein Reha-Konzept entwickelt, das noch genauer auf die Bedürfnisse zum Beispiel berufstätiger Patienten passt. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit einer Rehamaßnahme zu verbessern.

Im Fokus des Modellprojektes IntensREHA stehen arbeitsfähige Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die bei der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben versichert sind. Mit rechtzeitigem Muskelaufbau und regelmäßiger sportlicher Betätigung lassen sich hier gute Erfolge erzielen. „Doch wie gelingt es uns, dass die Patienten auch nach der stationären Reha aktiv bleiben“, fragt Thomas Pöttgen, Chefarzt Orthopädie der Waldburg-Zeil Klinik. „Wie kann man das Eigentraining nachhaltig gestalten und mit den Empfehlungen der Therapeuten aus der Reha verzahnen?“

Patienten, die sich für das IntensREHA-Modell entscheiden, kommen seit 1. Juni zunächst zwei Wochen in die Fachklinik für Orthopädie, Neurologie und Altersmedizin nach Bad Wurzach. Dort erhalten sie ein intensives Therapieprogramm. Ein Schwerpunkt ist die Gesundheitsbildung. Diese Patienten werden tiefgehend über die Zusammenhänge ihrer Rückenerkrankung aufgeklärt und ihnen wird Rüstzeug für die Zeit nach dem Aufenthalt mitgegeben. Denn schon nach zwei Wochen geht es nach Hause zurück und zum Hausarzt. Der stellt eine ärztliche Empfehlung aus – für das Rückentraining in einem der drei AOK-RückenStudios in der Region Bodensee-Oberschwaben – in Sigmaringen, Ravensburg oder Friedrichshafen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Patienten trainieren in den AOK-RückenStudios über sechs Monate hinweg nach dem AOK-RückenKonzept. „Die Wirkung des AOK-RückenKonzeptes ist wissenschaftlich nachgewiesen, wobeidas Ergebnis durchgehend positive Effekte durch das regelmäßige Training bestätigt“, betont AOK-Geschäftsführer Roland Beierl. Zunächst stehen zwei, später ein Termin pro Woche an. Dabei werden die Rückenpatienten von speziell ausgebildeten Trainern begleitet, so dass das selbstständige Training nahtlos an die hohen Standards der Reha anknüpft. Die Krankengymnasten der Rehaklinik Bad Wurzach kennen die Ausstattung der AOK-RückenStudios und tauschen sich mit ihren Fachkollegen aus. Außerdem haben Patienten die Möglichkeit, ihre Therapeuten in Bad Wurzach zu kontaktieren. So haben die Patienten mehr Sicherheit, sie fühlen sich im Training fachlich gut begleitet.

Nach rund einem halben Jahr kehren die Patienten noch einmal für eine Woche intensive Reha nach Bad Wurzach zurück. Dort werden die Daten des Trainings aus den AOK-RückenStudios ausgewertet, die Patienten genau untersucht und, gemeinsam mit den Therapeuten, individuell überprüft, ob die Muskelkraft zugenommen hat und welche nächsten Schritte nun sinnvoll sind.

Dem Patienten die Planbarkeit erleichtern

Die Vorteile von IntensREHA sind bereits nach einem Vierteljahr Modellprojekt sichtbar. „In wissenschaftlichen Studien hat sich gezeigt, dass die durch die Rehabilitation erreichten Erfolge und gesundheitlichen Verbesserungen umso länger erhalten bleiben, je besser eine Überleitung des Gelernten in Alltag und Beruf gelingt. Die erforderlichen Verhaltensänderungen müssen geübt sowie für sinnvoll und umsetzbar erachtet werden“, so Thomas Ritter, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Von IntensREHA erwarten sich die Projektteilnehmer deutliche Verbesserungen, so der Projektverantwortliche der DRV-Baden-Württemberg weiter.

Das Regionalzentrum Ravensburg der DRV Baden-Württemberg wählt federführend die

Teilnehmenden aus. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Rehazeit insgesamt ändert sich für den Patienten nicht. Durch die Splittung trainieren Patienten jedoch regelmäßiger und über einen längeren Zeitraum. Sie festigen so das Gelernte, die Beschwerden werden weniger oder klingen ganz ab. Durch die unkomplizierte Organisation über die drei AOK-RückenStudios, den intensiven Block mit Selbsttraining, die Möglichkeit, sich telemedizinisch mit den Therapeuten auszutauschen, und die ausführliche Beratung sowie Begleitung ändern Patienten nachhaltiger ihren Lebensstil. Sie können nun wieder mehr am beruflichen wie privaten Leben teilhaben.

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Stabwechsel in der Klinikleitung – Vera Effenberger übergibt nach 27 Jahren an der Spitze an Orlen Freier

Bad Salzelmen – Orlen Freier heißt die neue Klinikdirektorin  der Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen. Die 34-jährige Diplomverwaltungswirtin folgt auf Vera Effenberger, die Ende Juli nach 27 Jahren an der Spitze des Waldburg-Zeil Hauses in den Ruhestand gegangen ist. „Wir freuen uns, mit Orlen Freier eine kompetente Nachfolgerin für unsere langjährige Kaufmännische Leiterin gefunden zu haben“, zeigt sich Christian Baumbach, Mitglied der Unternehmensführung der Waldburg-Zeil Kliniken zufrieden. „Sie bringt viel Erfahrung aus der Gesundheitsbranche mit.“

Orlen Freier, die auch einen Master in Health Business Administration besitzt, hat in Berlin und Magdeburg Verwaltungsökonomie und Management im Gesundheitswesen studiert. Nach ersten Berufserfahrungen bei der Deutschen Rentenversicherung, Kranken- und Versicherungsträgern war Freier mehrere Jahre für einen Gesundheitsdienstleister tätig. Die letzten fünf Jahre leitete sie eine stationäre Rehabilitationsfachklinik mit den Schwerpunkten Orthopädie und Onkologie.

„Im Laufe meines Berufslebens habe ich viele Einblicke in die Gesundheitsversorgung erhalten. An der stationären Rehabilitation schätze ich besonders die Möglichkeit für Patienten, fachübergreifend mit einem medizinischen Team zusammen zu arbeiten. Durch die Entlastung und Distanzierung vom Alltag steht die Genesung im Mittelpunkt“, so Orlen Freier. „Ich freue mich auf die Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen. Hier finden Patienten seit mehreren Jahrzehnten besondere medizinische und menschliche Kompetenz. Die Klinik genießt einen sehr guten Ruf und ist ein bedeutender Gesundheitsdienstleister der Region.“

Klinikdirektorin Freier ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt im Harzvorland.

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In der Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, einer Waldburg-Zeil Klinik, betreuen 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich 3700 Patienten in 252 Betten. Der Neubau der Klinik durch die Waldburg-Zeil Kliniken begann 1992, 1995 wurde die Fachklinik für  Orthopädie, Onkologie und Pneumologie eröffnet.

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Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen: Versorgung vom Patienten her denken und leben

Wangen – Die Jubilarin habe ihre Hausaufgaben gemacht – mit diesem Lob für die kontinuierliche Investitionen des Trägers Waldburg-Zeil Kliniken, das große Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die hohe medizinische Qualität des Spezialkrankenhauses bedachten alle Grußwortredner das Geburtstagskind. Ein Festakt bildete am Freitag, dem 13. Juli, den Auftakt zu den dreitägigen Feierlichkeiten anlässlich des 90jährigen Bestehens der Fachkliniken Wangen.

Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, unterstrich die modernen und zeitgemäßen Strukturen in Wangen und das Bestreben aller, sektorenübergreifend zu agieren. Dr. Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, beschrieb das neue Gewicht, das Kinder- und Jugendreha seit  der Verabschiedung des Flexirentengesetzes erhalten habe. Sie hob die besondere Rolle hervor, die die Fachkliniken Wangen für die Akzeptanz der Rehabilitation für Kinder und Jugendliche gespielt haben und spielen. Jede Indikation sei es nun wert, mit einer Reha behandelt zu werden, freute sich die Präsidentin der DRV. Damit haben Kinder und Jugendliche eine echte Chance auf Teilhabe, auf ein erfülltes Schul-, Berufs- und Privatleben. Den Mut der Wangener Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte, neue Wege zu beschreiten, stellte auch Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Seite an Seite habe man mit Wangen als Flaggschiff der Kinderreha gemeinsame politische Kampagnen entwickelt. Dr. Christopher Hermann, Vorstandvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, thematisierte noch einmal, dass der Focus in Deutschland im 21. Jahrhundert auf Rehabilitation, Prävention und Digitalisierung liegen müsse. Wangen sei ein Vorbild, wie man die Dinge voranbringe.

“Wir müssen im ländlichen Raum nicht alles machen, aber das, was wir machen, müssen wir gut machen.“ 

Den Gedanken des Vorbildes griffen auch die Teilnehmer der Podiumsdiskussion auf, die SZ-Wirtschaftsredakteur Andreas Knoch moderierte. Dr. Jan-Ove Faust, Direktor Medizin und Pflege der Oberschwabenklinik, lobte die Zusammenarbeit mit den Fachkliniken Wangen. Komplex und herausfordernd sei die Pneumologie – deshalb nutze man Kompetenz und Fachlichkeit des Lungenzentrums zum Beispiel in einer gemeinsamen pneumologischen Sprechstunde, im Kompetenzzentrum Lungenrundherde und vielen anderen unspektakuläreren, für den Patienten jedoch oft lebenswichtigen Punkten der Zusammenarbeit. Auch Prof. Tobias Dechow von Onkonet zeigte sich zufrieden mit dem unkomplizierten Miteinander. Er verwies auf das hohe fachliche Niveau, das Patienten dadurch zugutekäme: „Wir müssen im ländlichen Raum nicht alles machen, aber das, was wir machen, müssen wir gut machen.“

Dass sie ihre Sache tatsächlich gut machen, zeigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Tag der offenen Tür.  Sie ließen hochkomplizierte Spezialmedizin an vielen Orten im Lungenzentrum Süd-West, in der Neurologie wie auch in der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche für die mehr als 1000 Gäste erlebbar werden. Viele Besucher hörten zum ersten Mal, warum die Beatmungsmedizin und das so genannte Weaning immer wichtiger werden. Beruhigend zu wissen, dass in Wangen eines der größten zertifizierten Zentren für Beatmungsentwöhnung steht. Andere informierten sich in Fachvorträgen zum Beispiel über die lebensbedrohlichen Hintergründe des Schnarchens oder ließen sich von dem Team der Ernährungsberatung erläutern, warum es sich lohnt, immer wieder seine Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen. Und manchmal traf man Mitarbeiter auf sozusagen fachfremden Stationen, die schon längst mal wissen wollten, womit sich die Kollegen aus dem Nachbargebäude beschäftigen. Gar nicht so selbstverständlich, alle Fachbereiche zu kennen in diesem 400-Betten-Haus mit seinen 800 Mitarbeitern!

Spaß hatten die Besucher nicht nur bei ungewöhnlichen Aktionen wie der Reise eines Tiefkühlhähnchens durch das 3D-CT oder der Gummibärchen-Bronchoskopie. größere und kleinere Kinder tobten im Abenteuerland, hielten den Atem an bei den Vorführungen im Hochseilgarten oder beim Bungeejumping. Viele staunten, dass Schulunterricht für alle Altersstufen und Schularten selbstverständlich mit zu einem Rehaaufenthalt in Wangen gehört. Auf großes Interesse stießen sowohl die neu gebauten Station im Haupthaus, die am Freitag eröffnet wurde, als auch die ebenso neuen Apartment für Kinder mit ihren  Begleitpersonen.

Die Türen stehen Patienten stets offen – und die Herzen noch weiter

Einen kleinen Blick in die zurückliegenden 90 Jahre konnten Interessierte in alten Fotoalben, präsentiert vom Seelsorgeteam, in der Kapelle werfen. Und mancher Besucher hatte eigene Erinnerungsstücke aus der Zeit der Kinderheilstätte dabei. So fand an diesem Festwochenende alles seinen Raum: die Würdigung der Vergangenheit und der heutigen Leuchttürme des Spezialkrankenhauses, die Vielfalt der Hightech-Medizin und die Tradition. Das Motto der Eröffnung 1928 ist das Motto der Fachkliniken Wangen von heute. Die Türen stehen Patienten stets offen – und die Herzen noch weiter.

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Langjährige Kaufmännische Leiterin der Waldburg-Zeil Rehaklinik Bad Salzelmen verabschiedet

Bad Salzelmen – Vera Effenberger, langjährige Kaufmännische Leiterin der Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, geht in den Ruhestand. Orlen Freier übernimmt Ende Juli die Leitung der renommierten Fachklinik für Orthopädie, Onkologie und Pneumologie. Mit einem Festakt würdigten die Waldburg-Zeil Kliniken Effenbergers außergewöhnliche Lebensleistung. Am 26. Juli wurde  sie feierlich  im INNO-Life-Center verabschiedet. Die Sozialministerin von Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, S.D. Fürst von Waldburg-Zeil und Trauchburg, der Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken Ellio Schneider, Christian Baumbach, Mitglied der Unternehmensführung des Trägers, und die langjährige Chefärztin der Rehaklinik, Dr. Rita Gürtler, sowie der Oberbürgermeister Bad Salzelmens, Bert Knoblauch, ließen es sich nicht nehmen, Vera Effenberger persönlich für ihr Engagement zu danken.

„Ihr Name ist untrennbar mit Bad Salzelmen und dem Werdegang seiner Reha-Klinik verbunden“, würdigt Petra Grimm-Benne ihr jahrelanges Wirken: „Auch in den ersten unsicheren Jahren, als um die Zukunft des Großen Kurhauses noch gebangt werden musste, war Vera Effenberger für viele ein Fels in der Brandung.“ Und Bert Knoblauch ergänzt: „Der Name Reha-Klinik Bad Salzelmen hat sowohl bei den Patienten aus nah und fern als auch bei den Einheimischen hier ein guten Klang. Und daran hat Frau Effenberger einen ganz wesentlichen Anteil.“

Die große Wertschätzung aller Anwesenden drückte Ellio Schneider in dem Wunsch aus, „dass ein Mitarbeitertypus wie der von Vera  Effenberger nicht zur aussterbenden Gattung gehört“. Mit Überzeugung habe sie Werte gelebt und dadurch weitergegeben. Sich mit Herzblut für eine Sache einzusetzen und dabei menschlich zu bleiben, sich nicht nur oberflächlich, sondern auch emotional mit seiner Aufgabe zu identifizieren, dafür stehe Vera Effenberger, so der Geschäftsführer des Trägers Waldburg-Zeil Kliniken weiter.

Vera Effenberger stammt aus der Magdeburger Börde. Nach dem Studium der Ökonomie in Leipzig begann sie als Verwaltungsleiterin im Solbad Dr. Tolberg, einer staatlichen Lungenheilstätte. So war sie bereits schon vor ihrem Eintritt in die Waldburg-Zeil Kliniken eine feste Größe in Bad Salzelmen. Zusammen mit Effenbergers großen persönlichen Engagement und dem unternehmerischen Einsatz der Waldburg-Zeil Kliniken konnte der Neubau der heutigen Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen zwischen 1992 und 1995 verwirklicht werden. Vera Effenberger wurde zusammen mit zahlreichen anderen Mitarbeitern der Lungenheilstätte am 1. Januar 1992 ein Teil der Waldburg-Zeil Klinken. Gemeinsam gelang es, Bad Salzelmen als ältestes deutsches Solebad zu bewahren, durch den Wandel der medizinischen Rehabilitation zu führen und als qualitativ hochwertigen Rehabilitationsstandort zu entwickeln.

Die Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen ist heute als Fachklinik für Orthopädie, Onkologie und Pneumologie in der Region und darüber hinaus fest etabliert. Seit 27 Jahren unter der Leitung von Vera Effenberger, betreuen dort heute rund 160 Mitarbeiter ca. 3700 Patienten jährlich.

 

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60 Jahre und kein bisschen langsam: Auftaktveranstaltung für Mitarbeiter-Fahrradleasing bei den Waldburg-Zeil Kliniken Neutrauchburg

Isny-Neutrauchburg –  Am 16. Juni feierten rund 800 Kolleginnen und Kollegen der Kliniken Neutrauchburg zusammen mit ihren Angehörigen und mit Patientinnen und Patienten, rund 1500 Personen, 60 Jahre Waldburg-Zeil Kliniken mit einem abwechslungsreichen, überraschenden, geselligen Familientag – „denn so fühlen wir uns als Unternehmen“, so Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken, in seinem Grußwort. „Das fängt bei jedem Einzelnen von uns mit Bewegung, gesunder Lebensweise und Einstellung an. Und die Familie gehört in jedem Fall dazu.“

Man setze als familienorientierter Klinikverbund auf ein betriebliches Gesundheitsmanagement genauso wie auf strategische Weichenstellung in Richtung Digitalisierung, so Schneider. Dabei sei der Wandel im Gesundheitswesen und damit auch im Unternehmen die Konstante, sagte er. „Von der klassischen Kur zur intensiven, medizinischen Rehabilitation und modernen  Anschlussheilbehandlung – gemeinsam halten wir durch stetige Veränderung den vielfältigen Herausforderungen stand.“

Basis des guten Rufes und der von Schneider angesprochenen Wandlungsfähigkeit, die nie auf Kosten der Patienten gehen dürfe, seien die Mitarbeiter der Waldburg-Zeil Klinik. Dabei trage der Haustechniker genauso zur Wohlfühlatmosphäre für Patienten bei wie der Therapeut, die Reinigungsdame oder die Servicekräfte, Ärzte und Pflegekräfte. Wichtig sei auch der Zusammenhalt in der Klinik. Das spüre man besonders hier am Standort. „Ich denke, dieses Miteinander unterscheidet uns von anderen Klinikkonzernen“, sagte Schneider. „Der Arbeitsplatz bei den Waldburg-Zeil Kliniken bedeutet für uns alle ein Stück Leben – nämlich Lebenszeit jeden Tag.“

Horst Veile-Reiter, Kaufmännischer Direktor, betonte in seinem Grußwort den guten Ruf der vier Einrichtungen Argentalklinik, Klinik Alpenblick, Klinik Schwabenland und Therapeutisches Bewegungszentrum in der Region. BWZ und Argentalklinik werden in diesem Jahr 40 Jahre alt. Das Schloss Neutrauchburg wurde vor zehn Jahren als Hotel, Restaurant  und Tagungszentrum eingeweiht. Auch das sei ein Grund zu feiern!

Lebendig gestaltete sich der Jubiläumstag in Neutrauchburg. Den ganzen Tag über fanden in und um den Kliniken sportlich-bewegte Aktionen für Klein und Groß statt. Neugierige konnten die neuesten Bauprojekte besichtigen. Die eben fertig gestellte Halle für Medizinische Trainingstherapie in der Argentalklinik zum Beispiel öffnete anlässlich des Jubiläumstages zum allerersten Mal ihre Türen. Viele Mitarbeiter testeten die coolen Leasingfahrräder von Company Bike.  Das 60jährige Jubiläum war zugleich Startschuss für das Projekt “Radl mit dem Company Bike”. Hier können Mitarbeiter unkompliziert und günstig Fahrräder im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagementes über ihren Arbeitgeber leasen.

Am Nachmittag konnte man sich an einem Obstbuffet, bei Kaffee und Kuchen, aber auch bei Ochs am Spieß, Burger oder Pulled Pork im Zentrum von Neutrauchburg vor dem Festsaal stärken.

Der Staffelstab kam aus den Fachkliniken Wangen zu den Kliniken Neutrauchburg. Die Wangener Sporttherapeutin Juliane Weber übergab ihn an Klinikdirektor  Horst Veile-Reiter. Von Neutrauchburg aus geht er als Symbol des Zusammenhaltes der 12 Waldburg-Zeil Kliniken von Jubiläumsfest zu Jubiläumsfest in die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik in Bad Salzelmen.

Die Waldburg-Zeil Kliniken, das sind 3000 Mitarbeiter an neun Standorten in drei Bundesländern, verteilt auf 12 Kliniken. Das Unternehmen wurde 1958 in Isny-Neutrauchburg gegründet.

 

 

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90 Jahre Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen – Neugierige zum Tag der offenen Tür am 15.7.18 willkommen

Wangen – Seit neun Jahrzehnten kümmern sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier um Patienten. Heute zählen die Fachkliniken Wangen zu den führenden Zentren für Diagnostik und Therapie von Allergien, Atemwegs-, psychosomatischen sowie neurologischen Erkrankungen. Am Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 15. Juli 2018,  sind Neugierige herzlich eingeladen, hinter die Kulissen des Fachkrankenhauses zu schauen. Bei Rundgängen und Führungen in die verschiedenen Bereiche erhalten sie Einblicke und erleben, wie der Alltag in einem Spezialkrankenhaus und einer Rehaklinik abläuft. Die Besucher werden nicht nur ins Lungenzentrum, auf die Intensivstation, ins Schlaflabor, die Radiologie, ins Labor oder die Lehrküche geführt, sondern dürfen bei vielen Aktionen hier selbst aktiv werden.

Für Hungrige ist gesorgt – ein Foodtruckcourt steht bereit. Auch all jene, die Sorge haben, das Endspiel zur Fußballweltmeisterschaft zu versäumen, kommen auf ihre Kosten. Denn dieses Spiel wird Am Vogelherd 14 beim Public Viewing am Tag der offenen Tür ab 17 Uhr live aus Moskau übertragen. Die Foodtrucks haben übrigens bis Spielende geöffnet.

Die Kinderkliniken präsentieren sich mit vielen Mitmachaktionen, Toben im Abenteuerland und Kinderbetreuung extra für die jüngsten und jüngeren Besucher. Besonders spannend: Nicht nur hinter die Kulissen eines Krankenhauses zu Notstromaggregat, Heizzentrale und Blickheizkraftwerk dürfen Besucher. Alle Neubauten der letzten drei Jahre stehen zur Besichtigung offen.

 

 

Mitte Juni 2016 begannen die Bauarbeiten – nun sind viele Bereiche bereits renoviert, umgebaut oder ganz neu entstanden. Die veränderte Rezeption mit Bistro wird schon seit einigen Monaten von Patienten wie Mitarbeitern begeistert genutzt. Außerdem wurde im Zuge der letzten drei Jahre das Haupthaus schrittweise modernisiert. Dazu versah man den Nordostflügel mit einem zusätzlichen Stockwerk – eine technische Meisterleistung. Nun wird das zusätzliche Geschoss mit 27 Patientenbetten, verteilt auf 14 Patientenzimmer, nach dem Tag der offenen Tür in Betrieb genommen. Die zusätzliche Station soll zunächst als Ausweichquartier genutzt werden, damit die anderen Stationen saniert werden können. Geplant ist eine räumliche Neuordnung aller Fachbereiche, um artverwandte Disziplinen näher beieinander zu haben.

Für den Bereich Kinder mit Begleitpersonen sind neuen Appartements entstanden. Dieser,  „Arche Noah“ genannte Gebäudeteil ist direkt an die bestehende Häuser angebaut worden. Begleitpersonen und ihren in Behandlung befindlichen Kindern stehen nun Zwei-Zimmer-Appartements zur Verfügung.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – auch bei den Bauarbeiten in den Fachkliniken Wangen: Noch 2018 beginnt die Renovierung weiterer älterer Gebäude. Endgültig fertig sein wird der Bereich, der für die kleineren und größeren Patienten von der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche genutzt wird, in der zweiten Hälfte des Jahres 2019.

Fakten in Kürze

2016 -2018

  • Aufstockung rund 5 Mio. Euro
  • Kind-Mutter-Bereich 6 Mio. Euro

Geplante Investitionen

  • Umbau des Erdgeschosses 3 Mio. Euro
  • Umbau des alten Kind-Mutter-Bereichs 3 Mio. Euro
  • Förderung Martinsbau Sanierung 1. und 2. Obergeschoss 7 Mio. Euro

Wochenende 90 Jahre Fachkliniken Wangen

  • 13. Juli 2018 Uhrzeit Festveranstaltung für geladene Gäste
  • 14. Juli Uhrzeit traditionelles Kinderfest mit Foodtruckcourt auf dem Gelände der Fachkliniken Wangen für Wangener und alle größeren und kleineren Patienten der Fachkliniken, Mitarbeiter und Besucher
  • 15. Juli 11 Uhr bis zum Ende des WM-Public Viewing – Tag der offenen Tür mit Festgottesdienst, Besichtigung aller Kliniken, vielen Attraktionen und Foodtruckcourt

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