Claudia Beltz

 

Buket Koyutürk in den Vorstand des Caritas-Bundesverbandes Kinder- und Jugendreha gewählt

Wangen/Freiburg – Die Kaufmännische Leiterin der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche an den Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen Buket Koyutürk wurde kürzlich für den Vorstand des Caritas-Bundesverbandes Kinder- und Jugendreha bestätigt. Das Gremium mit Sitz in Freiburg engagiert sich seit mehr als 80 Jahren für Kinder und junge Menschen, die von gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen betroffen sind. „Ich freue mich, unsere Erfahrungen als langjähriger Rehaträger für Kinder und Jugendliche in diesen Fachverband einbringen zu können“, so Vorstandsmitglied Koyutürk nach ihrer Wahl. „Die gesundheitlichen Bedürfnisse von Kinder und Jugendliche werden oft übersehen. Das hat langfristig verheerende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Hier versuchen wir, politisch Einfluss zu nehmen.“

Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bundesweit sichtbar machen
Seit 1924 sind ist der CKR anerkannter Fachverband des Deutschen Caritasverbandes. Er versteht sich als Lobby der Kirche für Kinder und Jugendliche, die für ihre Lebensbewältigung wegen ihrer physischen oder psychischen Belastungen gezielte Maßnahmen der Prävention oder Rehabilitation benötigen.

Was tut der Verband?
Vertretung der Belange der Kinder und Jugendlichen sowie der Einrichtungen durch

  • politische Aktivitäten auf Bundesebene im staatlichen, verbandlichen und kirchlichen Bereich
  • Veranstaltung von zentralen Bundesfachtagungen zu aktuellen Themen
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachorganisationen und Gremien auf Bundesebene
  • Kooperation mit den an der Arbeit beteiligten Stellen im Bereich der Vorsorge- und Rehabilitation
  • Öffentlichkeitsarbeit, Erarbeitung und Herausgabe von Materialien und fachlichen Publikationen

Unterstützung der dem Fachverband angeschlossenen Einrichtungen durch

  • Beratung in fachlichen, verbandlichen und politischen Fragen
  • Förderung der Weiterentwicklung der medizinischen Vorsorge- und Rehabilitation für Kinder und Jugendliche

Unterstützung der Beratungs- und Vermittlungsstellen der Caritas und katholischen Verbände vor Ort, die ihrerseits als Begleiter und Ansprechpartner bei der Beantragung zur Verfügung stehen

Weitere Informationen
Caritas-Bundesverband Kinder- und Jugendreha e.V. (CKR)
Karlstraße 40
79104 Freiburg
+49 761 200-902
+49 761 200-902
kinderreha@caritas.de
www.kinder-reha.de

Aufrufe: 169


In welche Klinik muss ich? Interprofessioneller Ansatz der Waldburg-Zeil Kliniken macht es Patienten leichter

Seit anderthalb Jahren leitet Dr. Markus Schlomm als Chefarzt die Klinik für Neurologie an der Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach. Hier werden Patienten mit schweren Schädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems in der neurologischen Rehabilitation der Phasen C und D therapiert. Dr. Schlomm schätzt an der Waldburg-Zeil Klinik deren interdisziplinären Ansatz: „Mit Fachärzten für Orthopädie, Altersmedizin und Neurologie sind wir passgenau für die Anforderungen der älter werdenden Gesellschaft aufgestellt“, so der Chefarzt. „Wir diskutieren regelmäßig mit unseren Kollegen aus den Bereichen Geriatrie und Orthopädie, wie wir für jeden Patienten eine Rehabilitation individuell gestalten können“, erläutert Dr. Schlomm. „Meine Fachärzte und ich unterstützen wiederum die Kollegen der anderen Abteilungen, wenn neurologische Störungen und Defizite in Erscheinung treten oder in der Vergangenheit aufgetreten sind. Patienten müssen sich bei uns also nicht mehr fragen müssen, in welche Klinik muss ich, sondern: was für Beschwerden habe ich und welches Behandlungskonzept wird für meine speziellen Bedürfnisse erstellt?“, umreißt Schlomm die Vorteile des Waldburg-Zeil Hauses. „Unsere neurologische Klinik arbeitet mit einem modernen, multimodalen Therapiekonzept, bei dem die klassischen Therapiedisziplinen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie mit jüngeren Konzepten der medizinischen Trainingstherapie, der physikalischen Therapie, der Neuropsychologie und der Musiktherapie eine Einheit bilden.“ So lassen sich auch komplexeste Störungen des Gehirns, des Rückenmarks sowie der peripheren Nerven behandeln.

„Mit einer Akzentuierung auf diesen multimodalen Ansatz bleiben unsere Kliniken eine sinnvolle Anlaufstelle für Patienten nahezu jeden Alters“, fasst Dr. Markus Schlomm zusammen.

Waldburg-Zeil Kliniken
Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

Karl-Wilhelm-Heck Str. 6
88410 Bad Wurzach

Telefon +49 (0) 7564 301-0
Fax +49 (0) 7564 301-101

https://www.rehabilitationsklinik-bad-wurzach.de
info@rehabilitationsklinik-bad-wurzach.de

 

Info Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

Die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach ist eine 1968 gegründete Fachklinik. Die Klinik für Orthopädie und Rheumatologie unter Chefarzt Thomas Pöttgen verfügt über 110 Betten. Die Klinik für Altersmedizin unter Chefarzt Dr. med. Stefan Grammer umfasst 43 Betten.

Die Klinik für neurologische Rehabilitation unter Chefarzt Dr. rer. nat. Markus Schlomm verfügt über 19 Betten der Phase C und 38 Betten der Phase D. Der 43-jährige aus Werl in Westfalen ist Facharzt für Neurologie und hat die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin erworben. Nach dem Studium der Biologie und Medizin in Göttingen promovierte er im Bereich Toxikologie und schloss seine medizinische Dissertation im Bereich Prionenforschung ab. Seine Erfahrungen als Mediziner sammelte er unter anderem in Bern, Aarau und Dresden.

In der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach betreuen 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 3300 Patienten jährlich in 210 Betten.

 

Info

Mehr als eine Viertelmillion Deutsche erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Auch wenn seit 1990 nur noch halb so viele Menschen daran sterben, sind Schlaganfälle nach wie vor gefährliche Ereignisse. Selten gleicht das Leben danach dem Leben davor – denn ein Hirninfarkt ist immer noch die häufigste Ursache für eine schwere Behinderung bei Erwachsenen. Nach der Behandlung auf einer Stroke Unit, beginnt die eigentliche „Arbeit“ während der Reha. Die einzelnen Behandlungsphasen werden nach Schwere in die Phasen B bis F eingeteilt.

In den Waldburg-Zeil Kliniken in Bad Wurzach und Wangen werden Patienten in den so genannten Phasen B, C und D behandelt. Eine Reha dauert in Abhängigkeit von der Schwere der erlittenen Schädigung sowie deren Rückbildung meist wenige Wochen bis ca. drei Monate. Ärzte, Physio-, Musik- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und –pädagogen sowie die Pflegekräfte kennen die speziellen Bedürfnisse von Schlaganfallpatienten. Sie gehen behutsam auf jeden einzelnen Patienten ein, um seinen individuellen Stärken herauszufinden und die Defizite gezielt zu behandeln. So wird jeder Patient optimal gefördert.

Aufrufe: 255


Wertevolle Impulse für die Arbeit mit dem Patienten: Oberarztteam der Waldburg-Zeil Klinik Alpenblick erhält Verstärkung

Isny-Neutrauchburg – Thomas Owezarek und Dr. med. Alexander Holst verstärken seit Jahresbeginn als Oberärzte das Leitungsteam der Waldburg-Zeil Klinik Alpenblick in Isny-Neutrauchburg.

Der gebürtige Schweinfurter Dr. Alexander Holst (59) hat Medizin studiert und 1999 seinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie abgelegt. In Bezirkskrankenhäusern sowie psychosomatischen Kliniken sammelte Dr. Holst vielfältige berufliche Erfahrungen und schloss die Ausbildung zum Traumatherapeuten ab. Neben seiner Promotion und dem Facharzttitel hat Dr. Holst darüber hinaus auch einen Master of Business Administration und einen Master of Peace Studies erworben.

Thomas Owezarek, geboren 1967, ist Systemischer Paar- und Sexualtherapeut, Resilienz- und Businesscoach sowie -trainer. Er studierte nach seiner Schulzeit in Traunreut Medizin in München. 2017 legte er die Prüfung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ab. Nach beruflichen Stationen unter anderem im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren, in Bad Berleburg sowie in einer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bringt er nun seine breit gefächerte Expertise in die Klinik Alpenblick ein.

Dr. Artur Hatzfeld, Chefarzt der Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, freut sich über die kompetente Verstärkung des oberärztlichen Leitungsteams der Klinik. „Als patientenorientierte Klinik setzten wir auf die Expertise unserer Fachärztinnen und Fachärzte, um die Behandlungs- und Rehabilitationskonzepte stets auf fachlich hohem Niveau weiterzuentwickeln und dadurch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in eine bestmögliche Behandlung der Patienten einfließen zu lassen.“ Denn, so der erfahrene Rehabilitationsmediziner weiter, der Klinikaufenthalt biete Patienten die Chance, psychosomatische Zusammenhänge nicht nur besser zu verstehen, sondern auch aktiv an der Überwindung krankheitsbedingter Einschränkungen zu arbeiten. „Wir sind sicher, dass unsere beiden neuen, in der Rehabilitation erfahrenen Kollegen der Klinik Alpenblick für diese Arbeit mit dem Patienten wertvolle Impulse geben werden“, so Dr. Hatzfeld.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken“ werden sich beide Ärzte in den nächsten Monaten der Öffentlichkeit vorstellen.

 

Info: Die Waldburg-Zeil Klinik Alpenblick ist eine Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Sie ist eine der 12 Waldburg-Zeil Kliniken in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt.
Wir bieten Rehabilitanden mit 251 Betten in fünf Fachabteilungen für Psychotherapie eine vollstationäre Behandlung an.

 

Aufrufe: 171


Klavier spielend zurück ins Leben kehren – Reha in der Waldburg-Zeil Klinik in Bad Wurzach hilft dabei

Ein Konzert der besonderen Art fand am Freitag, dem 7. Juni, in der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach statt. Patient Friedhelm Enz verabschiedet sich nach mehreren Wochen Reha. Nach einer Gehirnblutung kann er nun wieder gehen, sprechen, seinen Alltag selbständig gestalten – und Klavier spielen. Für Chefarzt Dr. Schlomm, Patienten und Therapeuten ein außerordentliches Erlebnis!

Bad Wurzach Durch das Foyer der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach schwirren Jazzklavierklänge: Chick Corea`s „Children´s Songs“. Das Publikum, Patienten auf dem Weg von der Therapie in die Mittagspause und viele Therapeuten, wippt mit. Am Klavier: ein Duo – das grüne T-Shirt weist die Pianistin als Therapeutin aus. Doch kein ganz normales Unterhaltungskonzert?

Es ist das Abschiedskonzert von Friedhelm Enz, seit anderthalb Monaten Patient in der Fachklinik für Orthopädie, Neurologie und Altersmedizin. Verena Jungwirth und Friedhelm Enz haben am gleichen Tag in Bad Wurzach begonnen. Sie als Musiktherapeutin, er als Patient. Drei Wochen lag er nach einer Hirnblutung im Februar im Koma. In die Rehabilitationsklinik kam er nach drei Monaten Krankenhausaufenthalt als Patient der Phasen C und D, erläutert Chefarzt Dr. Markus Schlomm. Patienten in dieser Phase sind in der Regel sehr eingeschränkt mobil und meist in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt, so Dr. Schlomm. Enz, gelernter Werkzeugmacher, spielte vor seiner Erkrankung in drei Bands Klavier und Gitarre. Durch die Erkrankung war er schwer betroffen. An Musizieren war zunächst gar nicht zu denken. „Dabei hat mir Musik immer geholfen“, berichtet er. „Umso schlimmer war, dass ich nun überhaupt keine Musik mehr machen konnte.“

Gerade für neurologische Patienten wie Friedhelm Enz habe man in der Waldburg-Zeil Klinik die Musiktherapie aufgebaut, so Chefarzt Dr. Schlomm. Denn sie bietet umfassende Impulse in den Bereichen Sprache, psychisches Befinden, kognitive Fähigkeiten, Koordination und Motorik. Musiktherapeutin Verena Jungwirth ergänzt: „Viele Patienten können zum Beispiel nach einem Schlaganfall nur eingeschränkt oder gar nicht sprechen, weil das Sprachzentrum in der linken Hirnhälfte gestört ist.“  Singen hilft Menschen, wieder sprechen zu lernen. Denn die von der Musik angesprochenen Zentren im Gehirn knüpfen neue Verbindungen. Hinzu kommt die Möglichkeit von Klangreisen und die emotionale Seite von Musik, über die sich Patienten ausdrücken können, selbst, wenn ihnen die Wörter fehlen. So ergänzt die Musiktherapie in Bad Wurzach alle anderen angebotenen Behandlungsmöglichkeiten.

Auch Friedhelm Enz berichtet, dass er nach der Gehirnblutung keine Stimme mehr hatte. Stimulierend wirkten bei ihm auch Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Zusammen mit Verena Jungwirth tastete er sich langsam über rhythmische Übungen zum Beispiel mit dem Shaker mit vielen kleinen Schritten an „sein“ Klavier heran. Die erfahrene Therapeutin half ihm, seine Hände zu koordinieren und Bewegungen über den Rhythmus wieder fließender auszuführen. Die hörbaren Fortschritte am Klavier und die Atmosphäre in der Klinik motivierten ihn besonders. Da lag es für den Vollblutmusiker nahe, zusammen mit Verena Jungwirth zu musizieren und schließlich erstmals seit der Gehirnblutung wieder aufzutreten. „Ich möchte allen meinen Therapeuten und Ärzten hier in Bad Wurzach mit meinem Abschiedskonzert Dankeschön sagen“, so Friedhelm Enz. „Und ich möchte anderen Mut machen, zeigen, was dank der Therapie alles wieder funktionieren kann.“ Was alles möglich ist, davon hat er sein Publikum überzeugt. Gemeinsam haben sie den „Drunken Sailor“ gesungen und Chick Corea gelauscht. Nun heißt es für Friedhelm Enz mit einem letzten Song von John Denver „All my bags are packed… I’m ready to go“. Natürlich freut sich Enz nach so langer Zeit auf sein Zuhause in Kochstetten bei Hayingen auf der schwäbischen Alb. Dort warten neue Herausforderungen auf den 61jährigen: der oft unebene Untergrund der Dorfwege, die Verbindung von ambulanter Therapie und Alltag. Und irgendwann wieder Beruf und Band.

Info
Mehr als eine Viertelmillion Deutsche erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Auch wenn seit 1990 nur noch halb so viele Menschen daran sterben, sind Schlaganfälle nach wie vor gefährliche Ereignisse. Selten gleicht das Leben danach dem Leben davor – denn ein Hirninfarkt ist immer noch die häufigste Ursache für eine schwere Behinderung bei Erwachsenen. Nach der Behandlung auf einer Stroke Unit, beginnt die eigentliche „Arbeit“ während der Reha. Die einzelnen Behandlungsphasen werden nach Schwere in die Phasen B bis F eingeteilt. In den Waldburg-Zeil Kliniken in Bad Wurzach und Wangen werden Patienten in den so genannten Phasen B, C und D behandelt. Eine Reha dauert in Abhängigkeit von der Schwere der erlittenen Schädigung sowie deren Rückbildung meist wenige Wochen bis ca. drei Monate. Ärzte, Physio-, Musik- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und –pädagogen sowie die Pflegekräfte kennen die speziellen Bedürfnisse von Schlaganfallpatienten. Sie gehen behutsam auf jeden einzelnen Patienten ein, um seinen individuellen Stärken herauszufinden und die Defizite gezielt zu behandeln. So wird jeder Patient optimal gefördert. In der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach betreuen 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 3300 Patienten jährlich in 210 Betten.

Aufrufe: 404


Dem Fachkräftemangel kreativ begegnen

Hannover-Neutrauchburg – Die besten Mediziner erreichen, überzeugen und einstellen – das ist in Zeiten von Fachkräftemangel und Informationsüberflutung zur Herausforderung für Personaler geworden. Gut gemachte Stellenanzeigen sind eine Lösung. Der Preis für die herausragendste Jobofferte aus dem Deutschen Ärzteblatt ging als BIG AWARD kürzlich an die Waldburg-Zeil Kliniken.

„Wir wissen als regionaler Arbeitgeber, wie wichtig es ist, Beruf und Privatleben mit einander zu verbinden. Mit unseren Stellenanzeigen im Ärzteblatt zeigen wir, dass dies im Allgäu und in Oberschwaben bei den Waldburg-Zeil Kliniken ganz besonders gut gelingt“, erläutert Stefanie Günther, Leitung Personal. Michaela Schäfer von den Kliniken Neutrauchburg ergänzt: „Teamarbeit ist bei uns immens wichtig, gerade, weil während einer Rehabilitation so viele unterschiedliche Berufsgruppen beteiligt sind. Auch darauf fokussiert unsere Gipfelstürmer-Anzeige.“

Mit bleiernen Textwüsten oder einer nüchternen Positionsbeschreibung verschafft man sich heutzutage kein Gehör mehr im hochkompetitiven Arbeitsmarkt der Gesundheitsbranche. Brillant, innovativ und geistreich muss die Stellenanzeige sein, die medizinische Fachkräfte anspricht. BIG eben – so der Gedanke des vor elf Jahren ins Leben gerufenen Awards, der die kreativsten Stellenanzeigen im Deutschen Ärzteblatt honoriert.

Die diesjährigen Gewinner wurden jetzt in Hannover ausgezeichnet. Fünf Erstplatzierte in fünf Kategorien konnten sich am 19. März über den Kreativ-Preis freuen. Verliehen wurde der BIG AWARD auf einer feierlichen Abendveranstaltung mit zahlreichen Gästen im Rahmen des Kongresses „KlinikManagementPersonal“.

Info Waldburg-Zeil Kliniken
Die Waldburg-Zeil Kliniken sind ein mehrfach ausgezeichneter, unabhängiger und privater Klinikverbund. In 12 eigenen Einrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt setzen sich 3000 Mitarbeiter an neun Standorten Tag für Tag für die Gesundheit und Erhaltung der Lebensqualität von fast 70 000 Patienten jährlich ein – seit mehr als 60 Jahren.

Aufrufe: 293


Buket Koyutürk leitet FAG Kinder- und Jugendreha beim BDPK

Wangen-Berlin – Die Mitglieder der Facharbeitsgruppe Vorsorge und Rehabilitation für Kinder- und Jugendliche (FAG) beim Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) haben in der letzten Sitzung Buket Koyutürk einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Zudem wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Fachausschusses Vorsorge und Rehabilitation für Kinder und Jugendliche, Mutter, Vater und Kind ernannt.

Koyutürk ist Kaufmännische Leiterin in den Fachkliniken und insbesondere zuständig für die dortige Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche. In der FAG sind alle deutschen Rehakliniken für Kinder und Jugendliche vertreten, die Mitglied im BDPK sind. Aufgabe der FAG ist es, die gemeinsamen Erfahrungen und Interessen auszutauschen und zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendrehabilitation beizutragen. „Die rehabilitative Betreuung der Kinder und Jugendlichen ist mir ein besonderes Anliegen“, so Koyutürk nach ihrer Wahl, „Je
besser wir sie gesundheitlich versorgen, umso besser wird ihnen der Start in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben gelingen.“

Kontaktieren
Waldburg- Zeil Kliniken GmbH & Co. KG
Riedstr. 16
88316 Isny
Telefon: +49 7562 71 1135
Telefax: +49 7562 711080

Aufrufe: 364


Die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach feiert ihren 50. Geburtstag und gleichzeitig 60 Jahre Waldburg-Zeil Kliniken schwäbisch, ausgelassen und kerngesund

Bad Wurzach/Isny – Die Waldburg-Zeil Kliniken feiern seit Anfang des Jahres ihr 60jähriges Unternehmensjubiläum. Unter dem Motto „Fit in die Zukunft“ fanden 2018 an allen Standorten sportlich-bewegte Festveranstaltungen statt. Gleichzeitig beging die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach heuer ihren 50. Geburtstag. Deshalb wurde hier am 19. und 20. September ausgelassen gefeiert. Ellio Schneider, Geschäftsführer unterstrich in seinem Grußwort, dass der Klinikverbund mit Schwerpunkt in Oberschwaben auch nach sechs Jahrzehnten fit und wandlungsfähig sei. Patientenorientiert und unabhängig agiere auch die Rehaklinik Bad Wurzach bereits ein halbes Jahrhundert als verlässlicher Partner für die Kliniken der Region.      „Wir setzen als Klinikverbund auf ein betriebliches Gesundheitsmanagement genauso wie auf strategische Weichenstellung in Richtung Digitalisierung“, so Schneider. Dabei sei der Wandel im Gesundheitswesen und damit auch im Unternehmen die Konstante. Gerade in Bad Wurzach beweise man mit neuen Indikationen wie der Altersmedizin oder der neurologischen Reha, dass es den Waldburg-Zeil Kliniken immer darum gehe, Therapie auf veränderte Bedürfnisse der Patienten auszurichten. Anlässe können der steigende Altersdurchschnitt in der Gesellschaft sein, aber auch die Anforderungen des modernen Berufslebens. Hier zeige man gerade mit IntensREHA, wie eine zeitgemäße, lebensnahe und nachhaltige Behandlung aussehen könne.

Basis dieser Wandlungsfähigkeit, die nie auf Kosten der Patienten gehen dürfe, seien die Mitarbeiter der Waldburg-Zeil Kliniken. Dabei trage die Reinigungsdame genauso zur Wohlfühlatmosphäre für Patienten bei, wie die Pflegekraft oder das Team in der Küche, sagte Geschäftsführer Ellio Schneider. Wichtig sei auch der Zusammenhalt in der Klinik.
Das spürte man an beiden Jubiläumstagen besonders. Den ganzen Mittwoch über fanden im Haus für die verschiedensten Berufsgruppen sportlich-bewegte Aktionen statt: Die Reinigungskräfte setzten sich mit ergonomischem Staubsaugen, Wischen und Heben auseinander. Die Servicekräfte, die den ganzen Tag auf den Beinen sind, erprobten im Speisesaal, wie das gesünder und rückenschonender ablaufen könnte. Wie wertvoll ein gesunder Schlafrhythmus für jeden Mitarbeiter ist, erläuterte Anja Antier in einem Vortrag.

Stand der 19. September ganz im Zeichen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), so wurde während der Festveranstaltung am 20. September vor allem gemeinsam gelacht. Die „Wurzach All Stars“ – eine Band aus Chefärzten und Verwaltung rund um Klinikdirektor Erwin Lohmer – trommelten und muszierten zum Auftakt. Höhepunkt des Tages waren die sehr unterhaltsamen „o’schwäbischen Tipps für die Xondheit“ von Bernhard Bitterwolf.  Bei „Loosa“, „singa“ und „bewega“ hielt es niemanden ruhig auf dem Stuhl.

Roland Aigner, Kaufmännischer Leiter, überbrachte auf dem Rennrad als Symbol für den Zusammenhalt aller Waldburg-Zeil Kliniken den Jubiläums-Staffelstab aus der Rehabilitationsklinik Saulgau, die im Juli das Jubiläum sommerlich-fröhlich gegangen hatte. Dieser Staffelstab geht nun nach Oberammergau zum Jubiläumsfinale.

Info

Die Waldburg-Zeil Kliniken, das sind 3000 Mitarbeiter an neun Startorten in vier Bundesländern, verteilt auf 12 Kliniken. Das Unternehmen wurde 1958 in Isny-Neutrauchburg gegründet. Schwerpunkte der Rehabilitationskliniken sind Orthopädie, Onkologie, Kardiologie, Psychosomatik, Altersmedizin und Neurologie der Phasen B bis D.

 

 

Gemeinsam lachen und feiern – 50 Jahre Rehabilitationsklinik Bad Wurzach und 60 Jahre Waldburg-Zeil Kliniken. Das Miteinander unterscheidet die Waldburg-Zeil Kliniken von anderen Konzernen, da war sich in Bad Wurzach alle einig.

Aufrufe: 1051


IntensREHA – AOK, DRV und Waldburg-Zeil Kliniken starten Modellprojekt

IntensREHA – ein Zukunftsmodell

AOK, DRV und Waldburg-Zeil Kliniken starten Modellprojekt für Rückenschmerz-Patienten

Ravensburg/Bodensee-Oberschwaben – Wie können wir Patienten unterstützen, Impulse einer stationären Reha wirklich in den Alltag zu integrieren? Diese Frage beschäftigt nicht nur Ärzte und Therapeuten, sondern auch Kostenträger wie die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben oder die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Gemeinsam haben die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben, die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg und die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach deshalb ein Reha-Konzept entwickelt, das noch genauer auf die Bedürfnisse zum Beispiel berufstätiger Patienten passt. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit einer Rehamaßnahme zu verbessern.

Im Fokus des Modellprojektes IntensREHA stehen arbeitsfähige Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die bei der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben versichert sind. Mit rechtzeitigem Muskelaufbau und regelmäßiger sportlicher Betätigung lassen sich hier gute Erfolge erzielen. „Doch wie gelingt es uns, dass die Patienten auch nach der stationären Reha aktiv bleiben“, fragt Thomas Pöttgen, Chefarzt Orthopädie der Waldburg-Zeil Klinik. „Wie kann man das Eigentraining nachhaltig gestalten und mit den Empfehlungen der Therapeuten aus der Reha verzahnen?“

Patienten, die sich für das IntensREHA-Modell entscheiden, kommen seit 1. Juni zunächst zwei Wochen in die Fachklinik für Orthopädie, Neurologie und Altersmedizin nach Bad Wurzach. Dort erhalten sie ein intensives Therapieprogramm. Ein Schwerpunkt ist die Gesundheitsbildung. Diese Patienten werden tiefgehend über die Zusammenhänge ihrer Rückenerkrankung aufgeklärt und ihnen wird Rüstzeug für die Zeit nach dem Aufenthalt mitgegeben. Denn schon nach zwei Wochen geht es nach Hause zurück und zum Hausarzt. Der stellt eine ärztliche Empfehlung aus – für das Rückentraining in einem der drei AOK-RückenStudios in der Region Bodensee-Oberschwaben – in Sigmaringen, Ravensburg oder Friedrichshafen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Patienten trainieren in den AOK-RückenStudios über sechs Monate hinweg nach dem AOK-RückenKonzept. „Die Wirkung des AOK-RückenKonzeptes ist wissenschaftlich nachgewiesen, wobeidas Ergebnis durchgehend positive Effekte durch das regelmäßige Training bestätigt“, betont AOK-Geschäftsführer Roland Beierl. Zunächst stehen zwei, später ein Termin pro Woche an. Dabei werden die Rückenpatienten von speziell ausgebildeten Trainern begleitet, so dass das selbstständige Training nahtlos an die hohen Standards der Reha anknüpft. Die Krankengymnasten der Rehaklinik Bad Wurzach kennen die Ausstattung der AOK-RückenStudios und tauschen sich mit ihren Fachkollegen aus. Außerdem haben Patienten die Möglichkeit, ihre Therapeuten in Bad Wurzach zu kontaktieren. So haben die Patienten mehr Sicherheit, sie fühlen sich im Training fachlich gut begleitet.

Nach rund einem halben Jahr kehren die Patienten noch einmal für eine Woche intensive Reha nach Bad Wurzach zurück. Dort werden die Daten des Trainings aus den AOK-RückenStudios ausgewertet, die Patienten genau untersucht und, gemeinsam mit den Therapeuten, individuell überprüft, ob die Muskelkraft zugenommen hat und welche nächsten Schritte nun sinnvoll sind.

Dem Patienten die Planbarkeit erleichtern

Die Vorteile von IntensREHA sind bereits nach einem Vierteljahr Modellprojekt sichtbar. „In wissenschaftlichen Studien hat sich gezeigt, dass die durch die Rehabilitation erreichten Erfolge und gesundheitlichen Verbesserungen umso länger erhalten bleiben, je besser eine Überleitung des Gelernten in Alltag und Beruf gelingt. Die erforderlichen Verhaltensänderungen müssen geübt sowie für sinnvoll und umsetzbar erachtet werden“, so Thomas Ritter, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Von IntensREHA erwarten sich die Projektteilnehmer deutliche Verbesserungen, so der Projektverantwortliche der DRV-Baden-Württemberg weiter.

Das Regionalzentrum Ravensburg der DRV Baden-Württemberg wählt federführend die

Teilnehmenden aus. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Rehazeit insgesamt ändert sich für den Patienten nicht. Durch die Splittung trainieren Patienten jedoch regelmäßiger und über einen längeren Zeitraum. Sie festigen so das Gelernte, die Beschwerden werden weniger oder klingen ganz ab. Durch die unkomplizierte Organisation über die drei AOK-RückenStudios, den intensiven Block mit Selbsttraining, die Möglichkeit, sich telemedizinisch mit den Therapeuten auszutauschen, und die ausführliche Beratung sowie Begleitung ändern Patienten nachhaltiger ihren Lebensstil. Sie können nun wieder mehr am beruflichen wie privaten Leben teilhaben.

Aufrufe: 539


Stabwechsel in der Klinikleitung – Vera Effenberger übergibt nach 27 Jahren an der Spitze an Orlen Freier

Bad Salzelmen – Orlen Freier heißt die neue Klinikdirektorin  der Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen. Die 34-jährige Diplomverwaltungswirtin folgt auf Vera Effenberger, die Ende Juli nach 27 Jahren an der Spitze des Waldburg-Zeil Hauses in den Ruhestand gegangen ist. „Wir freuen uns, mit Orlen Freier eine kompetente Nachfolgerin für unsere langjährige Kaufmännische Leiterin gefunden zu haben“, zeigt sich Christian Baumbach, Mitglied der Unternehmensführung der Waldburg-Zeil Kliniken zufrieden. „Sie bringt viel Erfahrung aus der Gesundheitsbranche mit.“

Orlen Freier, die auch einen Master in Health Business Administration besitzt, hat in Berlin und Magdeburg Verwaltungsökonomie und Management im Gesundheitswesen studiert. Nach ersten Berufserfahrungen bei der Deutschen Rentenversicherung, Kranken- und Versicherungsträgern war Freier mehrere Jahre für einen Gesundheitsdienstleister tätig. Die letzten fünf Jahre leitete sie eine stationäre Rehabilitationsfachklinik mit den Schwerpunkten Orthopädie und Onkologie.

„Im Laufe meines Berufslebens habe ich viele Einblicke in die Gesundheitsversorgung erhalten. An der stationären Rehabilitation schätze ich besonders die Möglichkeit für Patienten, fachübergreifend mit einem medizinischen Team zusammen zu arbeiten. Durch die Entlastung und Distanzierung vom Alltag steht die Genesung im Mittelpunkt“, so Orlen Freier. „Ich freue mich auf die Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen. Hier finden Patienten seit mehreren Jahrzehnten besondere medizinische und menschliche Kompetenz. Die Klinik genießt einen sehr guten Ruf und ist ein bedeutender Gesundheitsdienstleister der Region.“

Klinikdirektorin Freier ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt im Harzvorland.

Info

Info

In der Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, einer Waldburg-Zeil Klinik, betreuen 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich 3700 Patienten in 252 Betten. Der Neubau der Klinik durch die Waldburg-Zeil Kliniken begann 1992, 1995 wurde die Fachklinik für  Orthopädie, Onkologie und Pneumologie eröffnet.

Aufrufe: 628


Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen: Versorgung vom Patienten her denken und leben

Wangen – Die Jubilarin habe ihre Hausaufgaben gemacht – mit diesem Lob für die kontinuierliche Investitionen des Trägers Waldburg-Zeil Kliniken, das große Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die hohe medizinische Qualität des Spezialkrankenhauses bedachten alle Grußwortredner das Geburtstagskind. Ein Festakt bildete am Freitag, dem 13. Juli, den Auftakt zu den dreitägigen Feierlichkeiten anlässlich des 90jährigen Bestehens der Fachkliniken Wangen.

Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, unterstrich die modernen und zeitgemäßen Strukturen in Wangen und das Bestreben aller, sektorenübergreifend zu agieren. Dr. Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, beschrieb das neue Gewicht, das Kinder- und Jugendreha seit  der Verabschiedung des Flexirentengesetzes erhalten habe. Sie hob die besondere Rolle hervor, die die Fachkliniken Wangen für die Akzeptanz der Rehabilitation für Kinder und Jugendliche gespielt haben und spielen. Jede Indikation sei es nun wert, mit einer Reha behandelt zu werden, freute sich die Präsidentin der DRV. Damit haben Kinder und Jugendliche eine echte Chance auf Teilhabe, auf ein erfülltes Schul-, Berufs- und Privatleben. Den Mut der Wangener Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte, neue Wege zu beschreiten, stellte auch Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Seite an Seite habe man mit Wangen als Flaggschiff der Kinderreha gemeinsame politische Kampagnen entwickelt. Dr. Christopher Hermann, Vorstandvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, thematisierte noch einmal, dass der Focus in Deutschland im 21. Jahrhundert auf Rehabilitation, Prävention und Digitalisierung liegen müsse. Wangen sei ein Vorbild, wie man die Dinge voranbringe.

“Wir müssen im ländlichen Raum nicht alles machen, aber das, was wir machen, müssen wir gut machen.“ 

Den Gedanken des Vorbildes griffen auch die Teilnehmer der Podiumsdiskussion auf, die SZ-Wirtschaftsredakteur Andreas Knoch moderierte. Dr. Jan-Ove Faust, Direktor Medizin und Pflege der Oberschwabenklinik, lobte die Zusammenarbeit mit den Fachkliniken Wangen. Komplex und herausfordernd sei die Pneumologie – deshalb nutze man Kompetenz und Fachlichkeit des Lungenzentrums zum Beispiel in einer gemeinsamen pneumologischen Sprechstunde, im Kompetenzzentrum Lungenrundherde und vielen anderen unspektakuläreren, für den Patienten jedoch oft lebenswichtigen Punkten der Zusammenarbeit. Auch Prof. Tobias Dechow von Onkonet zeigte sich zufrieden mit dem unkomplizierten Miteinander. Er verwies auf das hohe fachliche Niveau, das Patienten dadurch zugutekäme: „Wir müssen im ländlichen Raum nicht alles machen, aber das, was wir machen, müssen wir gut machen.“

Dass sie ihre Sache tatsächlich gut machen, zeigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Tag der offenen Tür.  Sie ließen hochkomplizierte Spezialmedizin an vielen Orten im Lungenzentrum Süd-West, in der Neurologie wie auch in der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche für die mehr als 1000 Gäste erlebbar werden. Viele Besucher hörten zum ersten Mal, warum die Beatmungsmedizin und das so genannte Weaning immer wichtiger werden. Beruhigend zu wissen, dass in Wangen eines der größten zertifizierten Zentren für Beatmungsentwöhnung steht. Andere informierten sich in Fachvorträgen zum Beispiel über die lebensbedrohlichen Hintergründe des Schnarchens oder ließen sich von dem Team der Ernährungsberatung erläutern, warum es sich lohnt, immer wieder seine Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen. Und manchmal traf man Mitarbeiter auf sozusagen fachfremden Stationen, die schon längst mal wissen wollten, womit sich die Kollegen aus dem Nachbargebäude beschäftigen. Gar nicht so selbstverständlich, alle Fachbereiche zu kennen in diesem 400-Betten-Haus mit seinen 800 Mitarbeitern!

Spaß hatten die Besucher nicht nur bei ungewöhnlichen Aktionen wie der Reise eines Tiefkühlhähnchens durch das 3D-CT oder der Gummibärchen-Bronchoskopie. größere und kleinere Kinder tobten im Abenteuerland, hielten den Atem an bei den Vorführungen im Hochseilgarten oder beim Bungeejumping. Viele staunten, dass Schulunterricht für alle Altersstufen und Schularten selbstverständlich mit zu einem Rehaaufenthalt in Wangen gehört. Auf großes Interesse stießen sowohl die neu gebauten Station im Haupthaus, die am Freitag eröffnet wurde, als auch die ebenso neuen Apartment für Kinder mit ihren  Begleitpersonen.

Die Türen stehen Patienten stets offen – und die Herzen noch weiter

Einen kleinen Blick in die zurückliegenden 90 Jahre konnten Interessierte in alten Fotoalben, präsentiert vom Seelsorgeteam, in der Kapelle werfen. Und mancher Besucher hatte eigene Erinnerungsstücke aus der Zeit der Kinderheilstätte dabei. So fand an diesem Festwochenende alles seinen Raum: die Würdigung der Vergangenheit und der heutigen Leuchttürme des Spezialkrankenhauses, die Vielfalt der Hightech-Medizin und die Tradition. Das Motto der Eröffnung 1928 ist das Motto der Fachkliniken Wangen von heute. Die Türen stehen Patienten stets offen – und die Herzen noch weiter.

Aufrufe: 631