BFW_Leipzig

 

Fahrzeugaufbereitung – bevor der Lack ab ist – eine neue Reha-Tätigkeit

Die fünf glücklichen Absolventen aus dem BFW Leipzig, die mit sehr guten Ergebnisse die Prüfung zur Fachkraft für Fahrzeugaufbereitung bestanden haben. © M. Lindner, BFW Leipzig

Seit einem Jahr besteht eine gelungene Kooperation zwischen Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) und dem Fahrzeugaufbereitungsunternehmen Albrecht und Grimm GmbH in Leipzig. Die ersten fünf Absolventen haben nun ihre Qualifizierung mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen.

Zur Fahrzeugaufbereitung gehört auch die Außenreinigung der PKW. © M. Lindner, BFW Leipzig

Zur Fahrzeugaufbereitung gehört auch die Außenreinigung der PKW. © M. Lindner, BFW Leipzig

Ende August legten fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem BFW Leipzig ihre Prüfung „Fachkraft für Fahrzeugaufbereitung“ ab. Auf Grundlage des gemeinsamen geschlossenen Kooperationsvertrages zwischen dem BFW Leipzig und der Leipziger Firma Albrecht & Grimm GmbH, startete der erste Ausbildungskurs im November letzten Jahres und endete sehr erfolgreich mit dem heutigen Prüfungstag.

Das Unternehmen, das sich auf Fahrzeugaufbereitung und Smart-Repair-Dienstleistungen spezialisiert hat, möchte auf diesem Weg mehr Fachkräfte in das Tätigkeitsgebiet bringen. „Die neuen Fahrzeuge werden immer komplexer mit verschiedenen hochwertigen Ausstattungen und unterschiedlichen Lacken“, so Mirko Albrecht, Geschäftsführer des im September 1994 gegründeten Unternehmens. „Das bedeutet für uns, dass wir verstehen müssen, wie wir den Wert dieser Fahrzeuge für die Kunden erhalten.“ Dabei legen er und sein Geschäftspartner Holger Grimm viel Wert auf eine umfassende Wissensvermittlung in Theorie und Praxis.

„Die Kooperation mit dem BFW Leipzig ist für uns ein erfolgreiches Pilotprojekt“, ergänzt Geschäftsführer Albrecht. „So haben wir auf der einen Seite gute Fachkräfte nach den Maßstäben des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung ausbilden können und auf der anderen Seite konnten wir Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine Chance auf einen neuen Job geben.“ Mirko Albrecht, der auch Vizepräsident im Vorstand des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung e.V. (BFA) ist, hat an der Ausarbeitung eines Curriculums für die Ausbildung mitgewirkt. „Ziel ist es, dass wir aus einer Qualifizierung einen vollwertigen Beruf mit Kammerabschluß gestalten“, legt der Leipziger noch einmal nach. „Das hilft in der Branche und vor allem beim Kunden noch mehr Vertrauen zu schaffen. Mit dieser Prüfung haben wir einen wichtigen Grundstein gelegt.“

Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in neun Monaten die berufliche Handlungskompetenz in der professionellen Fahrzeugpflege und -aufbereitung sowie Reparaturmethoden zur Beseitigung von kleinen Schäden, z. B. im Lack von Kraftfahrzeugen, erworben. Extra zur Prüfung waren auch der Leiter der Geschäftsstelle des BFA, Marco Siega und Joachim Syha, Technischer Referent bei dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V., angereist, um die Prüfungsergebnisse auszuwerten und die Zertifikate des Dachverbandes an die Absolventen zu übergeben. Beide lobten in ihren Glückwünschen sowohl die Leistungen der Absolventen, da diese fast ausnahmslos mit der Note „Sehr gut“ bestanden hatten, als auch den Partnerbetrieb des BFW Leipzig für die betriebliche Lernphase Albrecht & Grimm GmbH für das Engagement für den Fachnachwuchs.

Der Einstieg in das Pilotprojekt mit dem BFW Leipzig wurde zusätzlich mit einer Weiterbildung der Ausbilder begleitet. „Da in dieser Qualifizierungsmaßnahme auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit psychischen Beeinträchtigungen teilnehmen“, erklärt Silvana Becker, Personalberaterin im BFW Leipzig, „haben wir im Dezember letzten Jahres eine psychologische Schulung der Mitarbeiter von Albrecht & Grimm durchgeführt. Mit einem besseren Verständnis für das Krankheitsbild der Teilnehmer, gelang es den Mitarbeitern noch besser sich auf die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einzustellen und auf deren unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen. Das zahlte sich aus. Mit viel Engagement und Geduld haben alle Fünf sehr erfolgreich die zertifizierte Prüfung zum Fahrzeugaufbereiter bestanden.“

„Wir sind begeistert von dem Engagement der Leute, die vom BFW Leipzig zu uns kamen“, freut sich Mirko Albrecht. Damit habe sich die Kooperation zwischen Bildungseinrichtung und Ausbildungsbetrieb bewährt. „Bei uns ist zudem das Verständnis für Menschen mit psychischen Erkrankungen gewachsen. Wir freuen uns darauf, den nächsten Kurs gemeinsam zu begleiten.“

4.145 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Hintergrund:

In dem Lehrgang zur „Fachkraft für Fahrzeugaufbereitung und Smart-Repair“ wird praxisnah die professionelle Fahrzeugpflege und -aufbereitung sowie Reparaturmethoden zur Beseitigung von kleinen Schäden, z. B. im Lack von Kraftfahrzeugen, vermittelt. Nach der Qualifizierung bieten sich für Quereinsteiger (auch ohne neuen Berufsabschluss) hervorragende Chancen, erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gute Einstiegsmöglichkeiten haben die Absolventen in Kfz-Werkstätten, Autohäusern, Betrieben für Smart-Repair-Dienstleistungen und Fahrzeugaufbereitung, aber auch in der Automobilindustrie.

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Psychische Gesundheit, Smart Repair, Fahrzeugaufbereitung, Albrecht & Grimm

BFW Leipzig

Das berufliche Trainingszentrum, das BTZ Leipzig am BFW, bietet seit 3 Jahren das spezialisierte und individuelle Angebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Die Leipziger Bildungseinrichtung ist seit über 25 Jahren der Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) in der Region Westsachsen. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 73


Integration in Arbeit möglich, trotz psychischer Erkrankung

In modernen Werkstätten können u.a. erste Robotermodelle entstehen, wie hier beim Rundgang anlässlich der Einweihung des BTZ Neubaus am 21. August 2019 vorgeführt. © P. Skibinski, BFW Leipzig
In modernen Werkstätten können u.a. erste Robotermodelle entstehen, wie hier beim Rundgang anlässlich der Einweihung des BTZ Neubaus am 21. August 2019 vorgeführt. © P. Skibinski, BFW Leipzig

In modernen Werkstätten können u.a. erste Robotermodelle entstehen, wie hier beim Rundgang anlässlich der Einweihung des BTZ Neubaus am 21. August 2019 vorgeführt. © P. Skibinski, BFW Leipzig

Berufliches Trainingszentrum Leipzig am BFW bietet seit drei Jahren Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen viele Möglichkeiten zur Stabilisierung und Vorbereitung auf einen Neueinstieg ins Arbeitsleben.

Vor drei Jahren wurde das Berufliche Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) am BFW eröffnet. Hier werden Menschen mit psychischen Problemen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben zu unterstützt. Die speziellen und individuellen Leistungen setzen an der Ausgangssituation des Betroffenen an, da jeder Berufs-, Lebens- und Krankheitsverlauf verschieden ist. Die psychologische, sozialpädagogische und vermittlungsfördernde Begleitung sind daher ein fester Bestandteil jeder einzelnen Maßnahme.

Zu den speziellen und individuell abgestimmten Angeboten gehören beim Erwachsenenprogramm das Assessment zu Feststellung und Orientierung der beruflichen Eignung, das Berufliche Basistraining und das Berufliche Training. Für Erwachsene, die einen neuen Berufsabschluss anstreben erfolgt die Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung, um die psychisch erkrankten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den 24-monatigen Lernalltag einzustellen. Eine besondere Leistung stellt das Berufliche Training – Trauma dar. Es ist wie die anderen beruflichen Trainings eine Integrationsmaßnahme, die sich aber speziell an Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen richtet. „Dieses BT – Trauma wurde aus der Erkenntnis entwickelt, dass wir viele ehemaligen Traumapatienten bei uns begleitet haben, wo wir uns noch spezielleren Anforderungen stellen mussten“, erklärt Marko Daubitz, Fachbereichsleiter des BTZ Leipzig.

Weiterhin gibt es eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche, um eine Ausbildungsreife zu erwerben. Anschließend können die jungen Erwachsenen im BTZ Leipzig eine Inklusionsgestützte Erstausbildung absolvieren. „Wir haben so die Voraussetzungen geschaffen“, führt Marko Daubitz weiter aus, „um den jungen Menschen mit psychischen Vorerkrankungen eine berufliche und damit auch eine Lebensperspektive zu geben.“

„Ähnlich wie beim BT – Trauma haben wir in den letzten drei Jahren sehr viele Erfahrungen sammeln können“, berichtet Marko Daubitz. „Diese münden in der Weiterentwicklung der angebotenen Maßnahmen. Unser multiprofessionelles Team aus erfahrene Psychologen, Personalberatern, Ärzten, Ausbildern, Trainern, Sozialpädagogen, Sporttherapeuten sowie Ergotherapeuten ist in diese Entwicklungsprozesse integriert, da sie ganz eng mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern arbeiten.“

Die steigenden Zahlen der letzten drei Jahre in den einzelnen Maßnahmen bedurften erweiterter Räumlichkeiten. Und pünktlich zum 3. Geburtstag wurde Ende August ein Neubaukomplex für das BTZ Leipzig auf dem Gelände des Sozialversicherungszentrums an der Georg-Schumann-Straße seiner Bestimmung übergeben.

„Das war für das gesamte Team und selbstverständlich für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein besonderes Erlebnis“, erzählt Marko Daubitz. „Die Trainings- und Betreuungsbedingungen haben sich dadurch erheblich verbessert und erweitert.“

Die Erfolgsbilanz fällt nach drei Jahren positiv aus. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten entweder eine Arbeit aufnehmen oder sind in eine weiterführende Bildungsmaßnahme vermittelt worden. „Das bestätigt uns, dass mit BTZ Leipzig eine notwendige Einrichtung geschaffen wurde“, resümiert Marko Daubitz abschließend.

3.437 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

Berufliches Trainingszentrum, BTZ Leipzig am BFW, BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Psychische Gesundheit, Integration, Teilhabe am Arbeitsleben

BFW Leipzig

Das berufliche Trainingszentrum, das BTZ Leipzig am BFW, bietet seit 3 Jahren das spezialisierte und individuelle Angebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Die Leipziger Bildungseinrichtung ist seit über 25 Jahren der Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) in der Region Westsachsen. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 105


Vorort-Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Lutherstadt Wittenberg

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Lutherstadt Wittenberg unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Letzter Halt der Infomobiltour des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) ist am 4. September 2019 Lutherstadt Wittenberg. Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet die Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

Auf dem Wochenmarkt in Lutherstadt Wittenberg wird das Team aus dem BFW Leipzig seine Informations- und Beratungsgespräche von 8.00 bis 14.30 Uhr durchführen. Hier werden Menschen beraten, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen. Vor Ort sind Corinna Schulze und Steffen Gonsior vom Beraterteam des BFW Leipzig. „Auf unserer Infomobiltour erfahren wir, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Steffen Gonsior. „Wir können dann bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Seit nunmehr acht Jahren ist die Infomobiltour unterwegs durch Mitteldeutschland. Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.

Das Angebot des BFW Leipzig reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Mit Lutherstadt Wittenberg endet die diesjährige Infomobiltour durch Mitteldeutschland. Insgesamt wurden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten, die nach Krankheit oder Unfall den Weg zurück in Arbeit finden möchten, können jederzeit an den Infotagen in Leipzig teilnehmen oder einen individuellen Beratungstermin in der Leipziger Bildungseinrichtung sowie seinen drei Außenstellen in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf vereinbaren. Alle Informationen zur Beratung über die berufliche Rehabilitation sind auf folgender Webseite zu finden: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/

2.775 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Lutherstadt Wittenberg

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

 

 

 

Aufrufe: 79


Hoffnung geben für Bangladesch

Die Delegation aus Bangladesch interessierte sich für die verschiedenen Aspekte der beruflichen Rehabilitation. Hier im Meßraum der Qualitätsfachleute des BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig
Die Delegationsmitglieder mit dem Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken (r.) und Steffen Gonsior (l.), Harunur Rashid (3. v. l.) sowie der Begleiterin der Delegation Carolin König von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. © M. Lindner, BFW Leipzig

Die Delegationsmitglieder mit dem Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken (r.) und Steffen Gonsior (l.), Harunur Rashid (3. v. l.) sowie der Begleiterin der Delegation Carolin König von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 22. August 2019 weilte eine Delegation aus Bangladesch im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Auf Einladung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung wollten sich die Gäste ein Bild über Aufbau und Inhalte der beruflichen Rehabilitation machen.

Neun Mitglieder einer Delegation aus Bangladesch informierten sich am 22. August 2019 im BFW Leipzig über die Inhalte und Umsetzung der beruflichen Rehabilitation in einem Berufsförderungswerk. Die Gäste, die sich aus verschiedenen Trainingsinstituten in Bangladesch zusammensetzten, hatten sich zuvor erfolgreich um eine Teilnahme an diesem Train the Trainer Kurs zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement beworben. Die siebentägige Studienreise der Delegation fand im Rahmen eines Projektes der DGUV zur Einführung einer Unfallversicherung in Bangladesch statt, welches durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanziert wird. Hauptanliegen des Aufenthaltes war die Vermittlung verschiedener Aspekte der Bildungsarbeit im Falle einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Dabei war das BFW Leipzig eine Station.

Begrüßt wurden die Mitglieder der Delegation vom Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken. Nach seinen Worten stellt die berufliche Rehabilitation einen wichtigen Bestandteil der sozialen Leistungen von Rentenversicherungen, Arbeitsvermittlungen und gesetzlichen Unfallversicherungen dar. „Wenn Menschen durch Unfall oder Krankheit nicht mehr ihre bisherige Tätigkeit ausüben können, dann haben sie über die berufliche Rehabilitation die Chance einen Weg zurück in Arbeit zu finden“, so Jörg Beenken. Er und sein Kollege vom Marketing, Steffen Gonsior, erläuterten das System der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, dass sich deutschlandweit auf insgesamt 28 Berufsförderungswerke sowie weitere private Träger verteilt. „Das wichtigste Kriterium für unsere Arbeit ist“, erläuterte Steffen Gonsior, „dass wir so viele Menschen wie möglich wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt integrieren können.“ Davon profitiere die Wirtschaft, weil sie durch die Berufsförderungswerke auf hochqualifizierte Fachkräfte zurückgreifen könnten. Aber, am wichtigsten sei es, nach den Worten von Steffen Gonsior, dass die Betroffenen wieder am gesellschaftlichen und Arbeitsleben teilhaben können.

Zur Verdeutlichung der hohen Standards, die an die berufliche Erwachsenenbildung gelegt werden, führte der abschließende Rundgang durch die modernen Schulungs- und Trainingsräume des BFW Leipzig. Hier konnten sich die Gäste aus Bangladesch von dem hochwertigen Ausstattungsgrad überzeugen. Seien es moderne Behandlungsplätze bei den Kosmetikerinnen oder 3-D-Messmaschinen für die praktische Ausbildung der Qualitätsfachleute, I-Macs für die Mediengestalter, die Serverlandschaften für die Fachinformatiker Systemintegration oder spezialisierte Arbeitsplätze für die Elektroniker.

Herr Harunur Rashid von Research, Training and Management International (RTM) bedankte sich im Namen der Teilnehmerin und der Teilnehmer der Delegation aus Bangladesch für die wichtigen Informationen rund um die berufliche Rehabilitation. Sie haben sich viele Notizen gemacht und werden diese in ihrem Land mit den entscheidenden Regierungsgremien auswerten. „Wir hoffen, dass wir unsere Regierung überzeugen können, so ein System der beruflichen Rehabilitation zu etablieren“, äußerte Harunur Rashid zum Abschied.

3.398 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Bangladesch, Erfahrungsaustausch

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 123


7,5 Millionen für die psychische Gesundheit

Erste Teilnehmer arbeiten bereits an den modernen Werkstattplätzen im neuen Gebäude des BTZ Leipzig, interessiert beobachtet von Marko Daubitz, Fachbereichsleiter des BTZ Leipzig, dem Projektsteuerer Jörg Harazin, Werner Wendel, Referent im Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration, Projektplaner Heiko Kauerauf, dem Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken sowie Jork Beßler, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und Vorsitzender des Verwaltungsrates des BFW Leipzig © P. Skibinski, BFW Leipzig
Marko Daubitz und Jörg Beenken übernehmen den symbolischen Schlüssel für den Neubau des BTZ Leipzig aus den Händen vom Planer Heiko Kauerauf. © P. Skibinski, BFW Leipzig

Marko Daubitz und Jörg Beenken übernehmen den symbolischen Schlüssel für den Neubau des BTZ Leipzig aus den Händen vom Planer Heiko Kauerauf. © P. Skibinski, BFW Leipzig

Im Beisein von Werner Wendel, Referent im Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration wurde am 21. August 2019 der Neubau des Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) eingeweiht. Mit einer Bauzeit von 16 Monaten wurde ein moderner Komplex für die Unterstützung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen auf ihrem Weg zurück in Arbeit geschaffen.

Mit einer feierlichen Stunde wurde der Neubau des Beruflichen Trainingszentrums Leipzig am Berufsförderungswerk Leipzig eingeweiht. Auf die Entwicklung der BTZ Leipzig ging Jörg Beenken, Geschäftsführer des BFW Leipzig, in seiner Rede ein. Dabei stellte er fest, dass durch die Zunahme der psychischen Diagnosen sich auch das Profil des BTZ Leipzig in den letzten drei Jahren seit seiner Gründung immer wieder den individuellen Ausgangssituationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst hat. Er verwies darauf, dass im BTZ die Menschen mit psychischen Erkrankungen durch spezialisierte und individuell abgestimmte Maßnahmen zur Vorbereitung und zum Wiedereinstieg ins Berufsleben unterstützt werden. „Dabei werden sie psychologisch, sozialpädagogisch, medizinisch, sport- und ergotherapeutisch sowie lern- und vermittlungsfördernd begleitet.“

Anschließend betonte Werner Wendel, Referent im Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration in seinem Grußwort: „Sie leisten mit Ihrer Arbeit für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einen maßgeblichen Anteil, dass sie neue Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft verspüren können. Und mit Ihrer Investition in den Neubau haben Sie wichtige Rahmenbedingungen geschaffen.“

Auch der Erste Direktor der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland Jork Beßler freute sich, dass in 16-monatiger Bauzeit dieser moderne Komplex errichtet wurde. „Mit dem Neubau reagiert das Berufsförderungswerk Leipzig auf die gestiegene Anzahl an psychischen Erkrankungen, die zu Arbeitsunfähigkeit führen und unterstützt die Betroffenen bei der Orientierung, Vorbereitung, leistungssteigerndem Training und dem Neueinstieg oder Wiedereinstieg in das Berufsleben“, sagte Jork Beßler in seinem Grußwort. „Wir brauchen in Deutschland auch in Zukunft ausreichende und hochqualifizierte Mitarbeiter.“

Der leitende Planer für dieses Neubauprojekt, Heiko Kauerauf, Geschäftsführer der SISUPLAN GmbH, zeigte sich erleichtert, dass man das fünfgeschossige Gebäude sowie die Umgestaltung der ehemaligen Sporthalle zu Werkstatt- und Sporträumen in der relativ kurzen Bauzeit realisieren konnte. „Wir haben es dem Engagement der ausführenden Baufirmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Teams von Planern und Projektsteuerern zu verdanken, dass wir den Zeitplan von 16 Monaten Bauzeit einhalten konnten. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, wenn wir uns den geschaffenen Neubau anschauen.“ Mit diesen Worten übergab Heiko Kauerauf die symbolischen Schlüssel an Marko Daubitz, Fachbereichsleiter des BTZ Leipzig und an Jörg Beenken, Geschäftsführer des BFW Leipzig.

Beim anschließenden Rundgang konnten sich die Gäste von der modernen Einrichtung des Hauses überzeugen. Dabei verwies Heiko Kauerauf auf die flexible Gestaltung der Räume. So könne man auf die jeweilige Gruppenstärke reagieren. Aus 30 Räumen ließen sich durch flexible Wandelemente schnell 38 kleinere Einheiten schaffen. Zudem können die Wandelemente als Tafeln oder Projektionsflächen genutzt werden. Weiterhin wurde ein umweltfreundliches Energiekonzept umgesetzt. In dem Zusammenspiel von Beschattungsanlagen, Kühlung und Wärmeerzeugung soll ein angenehmes Raumklima geschaffen werden.

In den einzelnen Schulungs-, Trainings- und Werkstatträumen kamen die Gäste mit einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch. Der Grundtenor war, dass man sich in dem neuen Gebäude „sehr wohl“ fühle.

Im BTZ Leipzig werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit psychischen Beeinträchtigungen durch spezialisierte und individuelle Angebote auf einen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben vorbereitet. Ziel ist die gesundheitsgerechte Integration der Betroffenen in den bestehenden oder einen neuen Beruf oder eine neue Tätigkeit und somit Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben.

Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt vom Cello Quartett der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“. Konstanze Pietschmann, Masaki Krug, Lorenz Pfäffle und Emil Weigert sind allesamt mehrfach „Jugend musiziert“-Preisträger sowie auch Gewinner weiterer Wettbewerbe. Alle vier Musikerinnen und Musiker waren zudem jahrelange Mitglieder im Jugendsinfonieorchester der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“.

4.651 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

Berufliches Trainingszentrum, BTZ Leipzig am BFW, BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Psychische Gesundheit, Integration, Teilhabe am Arbeitsleben

BFW Leipzig

Das berufliche Trainingszentrum, das BTZ Leipzig am BFW, bietet seit 3 Jahren das spezialisierte und individuelle Angebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Die Leipziger Bildungseinrichtung ist seit über 25 Jahren der Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) in der Region Westsachsen. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 90


Vorort-Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Borna

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Borna unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig
Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Borna unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Borna unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 8. August 2019 ist Borna die nächste Station des Infomobils des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet die Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

Auf dem Markplatz in Borna, gleich gegenüber der Apotheke wird das Team aus dem BFW Leipzig seine Informations- und Beratungsgespräche von 8.30 bis 15.00 Uhr durchführen. Hier werden Menschen beraten, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen. Vor Ort ist u.a. Steffen Gonsior vom Beraterteam des BFW Leipzig. „Auf unserer Infomobiltour erfahren wir, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Steffen Gonsior. „Wir können dann bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Seit nunmehr acht Jahren ist die Infomobiltour unterwegs durch Mitteldeutschland. Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zu einer persönlichen Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.

Das Angebot des BFW Leipzig reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorzubereiten.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Berater Steffen Gonsior. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Lutherstadt-Wittenberg wird die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 4. September 2019 auf dem Wochenmarkt. Insgesamt wurden in diesem Jahr dann fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

2.496 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Borna, Leipziger Land

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 83


Vorort-Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Oschatz

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.
Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.

Am 9. Juli 2019 wird das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) in Oschatz Station machen. Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet die Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

In der Oschatzer Fußgängerzone zum Markt wird das Team aus dem BFW Leipzig seine Informations- und Beratungsgespräche von 8.30 bis 14.30 Uhr durchführen. Hier werden Menschen beraten, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen. Vor Ort sind Corinna Schulze und Steffen Gonsior vom Beraterteam des BFW Leipzig. „Auf unserer Infomobiltour erfahren wir, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Steffen Gonsior. „Wir können dann bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Seit nunmehr acht Jahren ist die Infomobiltour unterwegs durch Mitteldeutschland. Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.

Das Angebot des BFW Leipzig reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Borna ist die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 8. August 2019. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

2.421 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Oschatz

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 87


Umschulungsstart mit guten Job-Aussichten

Mit dem Start des Sommersemesters im BFW Leipzig wird erstmals das Berufsbild Kaufleute im E-Commerce als Umschulungsberuf angeboten. © omgimages, iStock
Mit dem Start des Sommersemesters im BFW Leipzig wird erstmals das Berufsbild Kaufleute im E-Commerce als Umschulungsberuf angeboten. © omgimages, iStock

Mit dem Start des Sommersemesters im BFW Leipzig wird erstmals das Berufsbild Kaufleute im E-Commerce als Umschulungsberuf angeboten. © omgimages, iStock

135 Umschülerinnen und Umschüler starteten am 18. Juni am BFW Leipzig ihre Ausbildung in 16 Berufen. Mit Kaufmann im E-Commerce startet neuer Beruf. Gute Chancen für den Wiedereinstieg in Arbeit nach der 24-monatigen Umschulung.

Mit 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete das diesjährige Sommersemester im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). In 16 kaufmännischen, gewerblich-technischen und medizinischen Berufen können sich die Umschülerinnen und Umschüler auf einen neuen Start ins Berufsleben vorbereiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren eine berufliche Rehabilitation, da sie aufgrund einer langen Krankheit oder eines Unfalls ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben konnten.

Jörg Beenken, Geschäftsführer des BFW Leipzig, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass „der Arbeitsmarkt gegenwärtig sehr gute Chancen bietet, nach der Umschulung mit einem neuen Beruf wieder einen Arbeitsplatz zu finden.“ Er verwies auf die modernen Bedingungen, die man hier vorfände, um die Ausbildung mit guten Ergebnissen absolvieren zu können. Ergänzend dazu betonte die Pädagogische Leiterin Marika Bild: „Neben ihrer Umschulung, die auf der Grundlage der gesetzlichen Rahmenlehrpläne durchgeführt wird, bieten wir in Absprache mit den Unternehmen viele praxisrelevante Zusatzqualifikationen an, um in allen 16 Berufen eine schnelle, zeitgemäße und individuell Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

Erstmals wird ab dem Sommersemester 2019 der Kaufmann im E-Commerce als Umschulung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation angeboten. „Ein Beruf der Zukunft – Wir reagieren damit auf den wachsenden Bedarf an Spezialisten im Bereich des Online-Handels“, begründete Marika Bild die Aufnahme des Berufsbildes. „Die Digitalisierung und das veränderte Kundenverhalten im Online-Handel verlangen nach einer Kombination von kaufmännischen Kenntnisse, dem Umgang mit der IT und gewissen Fähigkeiten im Medienbereich. Mehrere regionale Handelsunternehmen zeigten bereits großes Interesse und bieten dem BFW ihre Kooperation an.“

Neben der praxisorientierten Vermittlung von Wissen und einer umfassenden betrieblichen Lernphase (ähnlich einem Betriebspraktikum) werden den Rehabilitanden durch Ärzte, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten sowie Sporttherapeuten und Ernährungsberater besondere Hilfen zur Unterstützung ihres Rehabilitationsprozesses angeboten. Zudem stehen Personalberater bei der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt während der 24-monatigen Umschulung den Umschülerinnen und Umschülern zur Seite.

2.577 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Kaufleute im E-Commerce

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 130


Ich habe für mich und die Familie das Richtige getan

Wegbegleiter: Annegret Siegert mit Marko Daubitz, Leiter des BTZ Chemnitz (l.) und ihrem Personalberater Sebastian Kreschnak. © M. Lindner, BFW Leipzig

Wegbegleiter: Annegret Siegert mit Marko Daubitz, Leiter des BTZ Chemnitz (l.) und ihrem Personalberater Sebastian Kreschnak. © M. Lindner, BFW Leipzig

Das Berufliches Training im Beruflichen Trainingszentrum Chemnitz bietet Menschen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen die Chance zum Wiedereinstieg in das Berufsleben. Annegret Siegert hat darüber nicht nur einen neuen Job gefunden, sondern auch Stabilität in ihrem familiären Leben.

Annegret Siegert ist 32 Jahre alt. Sie macht einen aufgeschlossenen und freundlichen Eindruck. Man sieht ihr nicht an, dass sie seit 2016 an ihrem Selbstwertgefühl gearbeitet hat. Klare Vorstellungen hatte sie immer von ihrem Leben. Studium. Gestartet im Eventbereich und in der Hotellerie. Zuletzt Geschäftsführerassistentin in einer IT-Firma. Tätigkeiten, die ihr Spaß machten, sie förderten und auch herausforderten. „Aber, es war nicht mit der Familie vereinbar“, blickt Annegret Siegert zurück. „Keine Zeit mehr für Familie und Freunde.“ Hinzu kamen psychische Belastungen, die diese Branchen mit sich bringen. Die Folge: Burnout.

Die junge Frau wollte jedoch nicht aufgeben, sich nicht aufgeben. 2016 startete sie ein berufliches Training in der Außenstelle Chemnitz des Berufsförderungswerkes Leipzig. Sie wollte ausprobieren, wo ihre Stärken liegen, um wieder neu durchzustarten. Die Erfahrungen aus ihren vorhergehenden Jobs mitnehmen und sich neu orientieren.

Dann, nach drei Monaten Training, endlich die lang gewünschte Baby-Pause. Eine Unterbrechung der Maßnahme war notwendig. Zum Neustart gehörte aber auch, sich Zeit nehmen für das, was sie für wichtig hielt: sich um das neugeborene Familienmitglied kümmern.

2018 kam sie zurück ins Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz), um das Berufliche Training in Richtung Büromanagement fortzusetzen. „Ich habe mich schon bei meinem ersten Start im BTZ gut aufgehoben gefühlt“, begründet Annegret Siegert die Rückkehr in die Maßnahme. „Mein Selbstbewusstsein stieg.“ Ihr Personalberater, Sebastian Kreschnak, erinnert sich, dass man bei der jungen Frau den Willen gespürt hatte, ihr Leben selbst zu gestalten. „Wir waren mit dem Assessment, also von Anfang an, ein Partner.“ Rückblickend kann der Personalberater einschätzen, dass sie durch ihr Studium auch gute intellektuelle Voraussetzungen mitbrachte. „So konnte Frau Siegert schnell viele theoretische Teile des Beruflichen Trainings überspringen und sich auf das Ausprobieren im Praktikum konzentrieren.“

Das ist einer der wichtigsten Punkt bei dieser Maßnahme im BTZ Chemnitz. Das Berufliche Training bietet Menschen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen die Chance zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. „Dazu gehört“, ergänzt Marko Daubitz, Fachbereichsleiter des Beruflichen Trainingszentrums in Chemnitz und Leipzig, „dass wir möglichst vorher im Assessment die Stärken und Fähigkeiten bei unseren Rehabilitanden herausfiltern.“ Man könne dadurch gezielt und individuell die künftige Tätigkeit eingrenzen. „Und wir nehmen uns die 11 Monate Zeit, um gemeinsam ein Optimum bei der Wahl des Arbeitsplatzes zu finden.“ So waren fünf Anläufe für Annegret Siegert bei verschiedenen Praktikumsbetrieben nötig, um am richtigen Platz zu sein.

Und wie stand es mit den Bewerbungen? Das BTZ Chemnitz hat sich mittlerweile in Chemnitz und Umgebung einen Namen gemacht: von hier kommen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. „Das war eigentlich kein Problem bei meinen Bewerbungsgesprächen“, erzählt Annegret Siegert. „Ja, sie haben gefragt. Aber, es war Verständnis da. Und letztlich hat es doch geklappt.“ Die junge Mutter hat bei einem Chemieanlagenausrüster eine Sekretariatsstelle bekommen. Unbefristet. Teilzeit. Rücksicht auf die Familie. Flexible Arbeitszeiten. Ein gutes Team. Ideale Voraussetzungen, um eine guten Job zu machen.

„Wir erkennen“, erklärt Marko Daubitz, „dass immer mehr Arbeitgeber die Bereitschaft zeigen, über die angebotenen Praktikumsplätze auch Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen kennen zu lernen. Allein unser Angebot, dass wir mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern speziell auf den Arbeitsplatz zugeschnittene Trainings absolvieren sowie Zusatzqualifizierungen durchführen können, ist ein riesiges Plus für die Absolventen unserer Maßnahmen.“ So seien in den zwei Jahren, seitdem sich das Berufliche Trainingszentrum in Chemnitz etablieren konnte, 75 bis 80 Prozent der Rehabilitanden wieder in Arbeit gekommen. Die Hälfte der Vermittelten konnten sogar in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen worden.

Diese Offenheit von Arbeitgebern ist eine gute Chance für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Annegret Siegert konnte davon profitieren. „Ich bin glücklich, dass ich gut beraten wurde und sich alles so gut fügte“, freut sich die 32-jährige.

4.694 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Berufliches Trainingszentrum Chemnitz, BTZ Chemnitz, Berufliches Training

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 174


Berufliche Rehabilitation – Vorort-Beratung am weißen BARKAS in Chemnitz

Am 12. Juni ist der weiße BARKAS als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 12. Juni ist der weiße BARKAS als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 12. Juni 2019 ist Chemnitz die zweite Station für das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

Das Team aus dem BFW Leipzig wird seine Gespräche am weißen BARKAS auf dem Markt (vor Galeria Kaufhof) der Stadt der Moderne von 10 bis 14 Uhr durchführen. Es werden Menschen beraten, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen. Mit vor Ort ist Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig: „Auf unserer Infomobiltour haben wir erfahren, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen.“ Und weiter erläutert sie: „So können wir bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Seit nunmehr acht Jahren ist die Infomobiltour unterwegs durch Mitteldeutschland. Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.

Das Angebot des BFW Leipzig reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Oschatz ist die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 11. Juli 2019. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen:
https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

2.426 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Chemnitz, Stadt der Moderne

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Aufrufe: 212