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VIM und IdA starten am 23. Februar in Döbeln online

VIM und IdA starten am 23. Februar in Döbeln online. © A. Starke, BFW Leipzig
VIM und IdA starten am 23. Februar in Döbeln online. © A. Starke, BFW Leipzig

VIM und IdA starten am 23. Februar in Döbeln online. © A. Starke, BFW Leipzig

In der Außenstelle Döbeln des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) beginnen zwei Maßnahmen als Online-Angebot.

In Döbeln werden am 23. Februar 2021 die Vormaßnahme zur Integrationsmaßnahme (VIM) sowie die Maßnahme Integration durch Arbeit (IdA) als Online-Kurse gestartet. Durch die Verlängerung der Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus im Freistaat Sachsen bis 7. März 2021 beginnen die Teilnehmer im verlagerten Lernort zu Hause. Im Vorfeld wurden die technischen Möglichkeiten zur Online Beschulung abgefragt und bei Erfordernis ein Laptop leihweise bereitgestellt. Zusammen mit dem umfangreichen Material, das den Teilnehmern nach Hause geschickt wurde, können so alle vom ersten Tag an den beiden Maßnahmen teilnehmen.

Die Leistungsträger Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland und Bund haben diesem besonderen Online-Angebot zugestimmt.

Beide Maßnahmen sind für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Berufstätigkeit nicht mehr ausüben können. Die VIM richtet sich an jene, die eine Weiterbildung mit betrieblicher Praxis benötigen sowie für die eine Förderung nach Anerkennung der Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Reha) durch die Deutsche Rentenversicherung erfolgen kann.

In der einmonatigen VIM wird das individuelle Fähigkeits- und Leistungsprofil sowie eine berufliche Perspektivplanung mit den Teilnehmern erarbeitet. Basierend auf der Analyse verwertbarer beruflicher Handlungskompetenzen erfolgt die Berufsorientierung sowie die Erstellung des Integrationsziels. Bei Erfolg wird dem Leistungsträger eine Empfehlung über die weiteren Schritte übermittelt. Eine Integration in die Folgemaßnahme „IMA-Integrationsmaßnahme“ kann sich dann anschließen.

Die IdA-Maßnahme ist für Teilnehmer bestimmt, die vor allem durch praxisnahe Einarbeitung und kurzzeitige Qualifizierung in den Arbeitsmarkt zurückkehren möchten. Im Mittelpunkt steht die Berufsperspektivenplanung sowie die praxisnahe Einarbeitung im Unternehmen. Mit den Teilnehmern erfolgt eine angepasste kurzzeitige Kenntnisvermittlung entsprechend der angestrebten Tätigkeit und eine individuelle Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Zudem erhalten sie eine bedarfsgerechte medizinische, psychologische und sozialpädagogische Unterstützung sowie Hilfen bei der Vermittlung in Arbeit. Die IdA kann zwischen sechs und neun Monate dauern.

„Wir hoffen durch das Online-Angebot“, so Rigo Wünsch, Fachbereichsleiter Außenstellen des BFW Leipzig, „dass wir jetzt schon während des verlängerten Lockdowns den Betroffenen ein Perspektive geben können. Wir vermeiden so längere Wartezeiten, um eine unserer Maßnahmen antreten zu können. Dadurch verkürzen wir auch die Zeit, um die Menschen wieder in das Arbeitsleben zu integrieren.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Außenstelle Döbeln, Vormaßnahme zur Integrationsmaßnahme, VIM, Integration durch Arbeit, IdA, Deutsche Rentenversicherung, Corona-Virus

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Seit 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Chemnitz und Brand-Erbisdorf zur Verfügung. Die Außenstelle in Döbeln wurde am 3. September 2007 eröffnet. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
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Online Assessment im BFW Leipzig. Geht das?

Beate Fuchs im Gespräch mit einem Teilnehmer am Online-Assessment im BFW Leipzig. © Michael Lindner, BFW Leipzig

Positive Resonanz von Teilnehmern auf Online-Assessment. Trotz Lockdown werden Berufsfindungs- und Arbeitserprobungsmaßnahmen im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) digital angeboten.

Beate Fuchs im Gespräch mit einem Teilnehmer am Online-Assessment im BFW Leipzig. © Michael Lindner, BFW Leipzig

Beate Fuchs im Gespräch mit einem Teilnehmer am Online-Assessment im BFW Leipzig. © Michael Lindner, BFW Leipzig

Die Berufsfindungs- und Arbeitserprobungsmaßnahme (Assessment) im BFW Leipzig entscheidet maßgeblich über die berufliche Neuorientierung der künftigen Teilnehmenden in der beruflichen Rehabilitation. Realistische Perspektiven für die Berufsplanung werden aufgezeigt und es wird ermittelt, welcher Unterstützungsbedarf notwendig ist. Bislang fand dieses Assessment in Gruppen mit 10 Teilnehmern in einem Zeitraum von ein bis zwei Wochen in Präsenz statt.

Die Covid-19-Pandemie hat jedoch aktuell eine Präsenztestung unmöglich gemacht. „Die Assessments sind aber ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf eine Maßnahme in der beruflichen Rehabilitation!“, betont Beate Fuchs, Assessmentberaterin in der Berufsfindungs- und Arbeitserprobung. Und so wurde Anfang Januar innerhalb von drei Wochen ein Online-Angebot für die BF/AP modular, wie die Maßnahme abgekürzt wird, vom Team entwickelt.

„Seit dem 25. Januar 2021 beginnen wir wöchentlich mit kleinen Gruppen von Teilnehmern, zu welchen konkrete Fragestellungen durch den Leistungsträger vorliegen“, leitet Beate Fuchs ein. „Die Teilnehmer wurden im Vorfeld der Maßnahme telefonisch kontaktiert und über den Ablauf und die Nutzung der Videotechnik informiert.“ Die notwendigen arbeitsmedizinischen Untersuchungen finden unter Beachtung der Hygienemaßnahmen und mit einem Corona-Schnelltest im Gesundheitscenter des BFW Leipzig statt. Bei dieser Gelegenheit erfahren die Teilnehmer mehr über die Besonderheiten der Maßnahme. „Und wir hoffen, dass damit einem guten Gelingen nichts mehr im Wege stand“, berichtet Beate Fuchs.

Die Testung erfordert einen hohen personellen Einsatz, da der Maßnahmeverlauf individuell auf die Teilnehmer zugeschnitten wird und diese im Verlauf der Woche durchgängig einen Ansprechpartner per Videoschalte haben. Die Berater und Psychologen begleiten jeden Test am Monitor. Dabei werden ihnen gleichzeitig die Bilder der Webcam sowie der aktuelle Bildschirm des Teilnehmers angezeigt. So wird eine Manipulation des Testergebnisses weitgehend ausgeschlossen.

„Dieses Online-Angebot in der 1:1-Betreuung hat natürlich seine Grenzen“, erläutert die Assessmentberaterin, „denn wir können vorerst nur Teilnehmer testen, die sich in Berufsrichtungen orientieren möchten, welche für diese Art der Testung geeignet sind. Denn die Fähigkeiten und Fertigkeiten z. B. beim Löten von Bauteilen lassen sich schwer am Monitor testen.“

Die Teilnehmer zeigten sich offen für die BF/AP modular im Online-Format, auch wenn viele die Testung im Präsenz vorgezogen hätten. Wichtig ist es den Teilnehmern aber voranzukommen, um Klarheit über den weiteren Rehabilitationsweg zu haben. Da dieser Wunsch berücksichtigt wird, kann das Team des Assessment auf eine positive Resonanz bei den Teilnehmern zurückschauen. „Unser Konzept für diese besondere Zeit haben die bisherigen Teilnehmer gut angenommen“, erzählt die Assessmentberaterin stolz. „Das zeigen die Ergebnisse der Abschlussbefragung. ‚Danke, hat Spaß gemacht‘ oder ‚Der Test war sehr übersichtlich gestaltet und gut zu handhaben. Die Zeitvorgaben waren angemessen.‘, so lauten die ersten Urteile unserer Teilnehmer“, ergänzt Beate Fuchs. Als Fazit lässt sich somit ein positives Resümee ziehen. In allen Fällen konnte eine tragfähige und fachlich vertretbare Aussage in einem umfangreichen Abschlussbericht dargestellt werden. Und die Personalberaterin Beate Fuchs freut sich über dieses Online-Angebot der BF/AP modular: „Dadurch konnten wir trotz Lockdown einigen Menschen auf ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben einen wichtigen Schritt weiterhelfen.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, BTZ Leipzig, Berufsfindung, Arbeitserprobung, Assessment, Online-Bildungsmaßnahmen, Online-Testung, kaufmännische Berufe, Lockdown,

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AQUA startet online

Susan Hunger in einer Videokonferenz mit Teilnehmenden in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig. © Rigo Wünsch, BFW Leipzig
Susan Hunger in einer Videokonferenz mit Teilnehmenden in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig. © Rigo Wünsch, BFW Leipzig

Susan Hunger in einer Videokonferenz mit Teilnehmenden in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig. © Rigo Wünsch, BFW Leipzig

Am 4. Februar 2021 beginnt die Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA) in der Außenstelle Chemnitz des Berufsförderungswerkes Leipzig. Die Umschulungen erfolgen vorerst online.

In drei kaufmännischen Berufen starten am heutigen Donnerstag die Umschulungen in der Außenstelle Chemnitz des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) online am externen Lernort. Die 13 Teilnehmenden werden sich in den kommenden 24 Monaten als künftige Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement oder Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement – Fachrichtung Großhandel im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation auf ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereiten.

„Vorerst werden alle von zu Hause aus ihre ersten Unterrichtseinheiten absolvieren“, erklärt Rigo Wünsch, Fachbereichsleiter Außenstellen des BFW Leipzig. „Seit dem Lockdown im Dezember haben wir den Lernort verlagern müssen. Die aktuelle Situation erfordert auch von unseren Mitarbeitenden in der Außenstelle Chemnitz, neue Wege zu gehen und sich in die digitalisierten Kommunikationswege der Ausbildung und Betreuung unserer Teilnehmer einzuarbeiten.“

Dazu wurden interne Schulungen zur Anwendung von der videogestützten Lernsystemen durchgeführt sowie die nötige Technik beschafft und eingerichtet. So kann effektiv mit mehreren mobilen Konferenzsystemen in den einzelnen Maßnahmen gearbeitet und somit den Teilnehmern die Inhalte per Homeschooling vermittelt werden. Aufgaben, die per Mail versendet wurden, werden nun via Bildschirm erklärt. „Die Betreuung unserer Teilnehmer können wir so in einem Face-to-Face-Verfahren ermöglichen“, beschreibt Rigo Wünsch die neue Situation.

Die neuen Umschüler in der AQUA-Maßnahme haben sich bereits in einem 4- bis 12-wöchigen Reha-Vorbereitungslehrgang (RVL) auf die neue Lernsituation vorbereiten können. Hier werden Vorkenntnisse vermittelt, wie zum Beispiel die Anforderungen an die Arbeitswelt und Auffrischung der Deutsch und Mathematikkenntnisse. Die Teilnehmer haben so die Möglichkeit, sich mit den drei Berufsfeldern auseinanderzusetzen. „Gemeinsam finden wir so heraus, welche passenden Eignungen unsere Teilnehmer für den künftigen Beruf mitbringen“, ergänzt der Fachbereichsleiter.

Die Teilnehmer in allen Maßnahmen spiegelten den Mitarbeitern in den Außenstellen Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf ihre häufig positiven Erfahrungen mit dem Online-Unterricht zurück. Sie zeigten sich zufrieden mit den Angeboten per Videokonferenz oder auf der digitalen Lernplattform Moodle bzw. mit der Zusendung der Unterlagen und Materialien per Post.

„An dieser Stelle sei auch ein großer Dank an die Mitarbeiter gerichtet, die sich mit großem Eifer in die Videotechnik eingearbeitet haben und mittlerweile dieses Medium gern nutzen“, betont Rigo Wünsch.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Chemnitz, Außenstelle, kaufmännische Berufe, Umschulung, Lockdown, Online-Bildungsmaßnahmen,

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Online-Unterricht: BFW Leipzig macht aus der Not eine Tugend

Online-Unterricht bei den Elektronikern im BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig
Online-Unterricht im BTZ Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig

Online-Unterricht im BTZ Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig

Seit dem 14. Dezember 2020 wurde für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) und seine Außenstellen der Lernort wieder nach Hause verlagert. Mit dem neuen Lockdown findet der Bildungsbetrieb erneut online statt.

Die Erfahrungen des 1. Lockdowns nutzend, werden weitere methodisch didaktische Mittel angewendet, um alle Lehrinhalte trotz der schwierigen Lernsituation so gut wie möglich zu vermitteln.

„Eine digitale Vorbereitung der Teilnehmenden auf die praktischen Prüfungen in allen gewerblich technischen Berufen war im 2. Lockdown neu und eine ganz besondere Herausforderung“, berichtete die Ausbildungsleiterin Marika Bild.

Durch die Erstellung zahlreicher fachspezifischer Lehrfilme, das Halten digitaler Unterrichtsstunden, das Durchführen von Web-Konferenzen, die Organisation vieler individueller Konsultationen, das Verschicken von Bausätzen sowie Lehrmaterialen und Hardware an die Wohnorte der Teilnehmenden und die Bereitstellung von vielfältigen Aufgaben auf der Lernplattform gelang es noch besser, die aktuelle Lernsituation zu bewältigen.

Für unsere Teilnehmenden ist es gerade in dieser Zeit besonders wichtig, dass der Kontakt zum BFW Leipzig unbedingt aufrechterhalten wird, um in schwierigen Situationen schnelle Hilfe jeglicher Art zu erhalten. Unsere Personalberater im Reha-Management sind in Zusammenarbeit mit den Ausbildern, Psychologen und Ärzten immer Ansprechpartner und Vermittler.

Dass sich die Bemühungen und das Engagement aller Beteiligten mit Blick auf das Ziel, die Abschlussprüfungen erfolgreich zu meistern, gelohnt hat, belegen die Prüfungsergebnisse, die sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen können.

„Das Team der beiden Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz hat sich in besonderer Form den erneuten Herausforderungen des verlagerten Lernortes zu stellen“, weiß Marko Daubitz, Fachbereichsleiter der Beruflichen Trainingszentren zu berichten. „Neben der Vermittlung von berufsbezogenem Wissen gilt es, die erhöhten Belastungen für die Teilnehmenden mit psychischen Problemlagen abzufedern.“

Es gilt eine vertraute Bindung zu erhalten und Struktur zu geben, um so die Zeit im heimischen Klassenzimmer zu erleichtern. „Damit gewährleisten wir, dass alle Maßnahme unter den erschwerten Bedingungen stattfinden können und gerade die spezielle Klientel eines BTZ individuell und menschlich begleitet wird“, ergänzt der Fachbereichsleiter. Dies erfolgt auf vielfältigem Weg, insbesondere mittels Videogestützter Beratung und live durchgeführten psychosozialen Kursangeboten durch Psychologen und Sozialpädagogen. Die Nähe über Kamera und Bildschirm zuzulassen, kann dabei schon eine Herausforderung darstellen.

„Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und die Rückmeldungen von unseren Teilnehmenden sind positiv. Jedoch wünschen sie sich, dass wir uns bald wieder in den Unterrichts- und Trainingsräumen in Leipzig und Chemnitz persönlich wiedersehen“, sind sich Marika Bild und Marko Daubitz abschließend einig.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Teilnehmerstimmen zum Online-Unterricht:

Wir sind die Schüler der Klasse Verwaltungsfachangestellte 20/02 und erleben derzeit unseren 1. Lockdown während der Umschulung.

Die Korrespondenz mit den jeweiligen Lehrkräften lief wirklich gut. Aufgaben wurden innerhalb kürzester Zeit korrigiert und Fragen, die einem auf dem Herzen lagen, schnell beantwortet.

Hervorzuheben ist die tolle Idee, uns eine Klassenarbeit in Arbeitsrecht in Form eines Briefwechsels schreiben zu lassen. So wurde nicht nur der Stoff abgefragt, sondern es fand zeitgleich nicht nur eine fachliche, sondern auch eine praktische Anwendung statt.

Trotz der besonderen Bedingungen konnten wir an einer Gemeinderatssitzung per Videokonferenz teilnehmen. Dafür sind wir dankbar.

Die Videokonferenzen und die dazugehörigen Aufgabenstellungen im moodle ermöglichen es uns seither, den zu vermittelnden Stoff gut aufzuarbeiten.

Auch das Verständnis gegenüber Schülern, die aus privaten Umständen das Angebot des Homeschooling teilweise unter sehr schwierigen Bedingungen zu meistern versuchen, ist sehr groß.

Wir sind positiv überrascht, welche Anstrengungen das BFW Leipzig und damit verbunden vor allem die Lehrkräfte aufwenden, um uns Schüler zu unterrichten.

Wir sind froh über die uns in dieser aufreibenden Zeit zur Verfügung gestellten Möglichkeiten.

Wir danken hiermit all unseren Lehrkräften und jedem anderen Mitarbeiter des BFW Leipzig, der es uns ermöglicht, unter so hervorragenden Bedingungen zu lernen.

Schlagworte:

BFW Leipzig, BTZ Leipzig, Lockdown, Online-Bildungsmaßnahmen,

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BFW Leipzig ist eine tragende Säule des VSBI

Norbert Rokasky, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Sächsischer Bildungsinstitute © VSBI
Norbert Rokasky, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Sächsischer Bildungsinstitute © VSBI

Norbert Rokasky, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Sächsischer Bildungsinstitute © VSBI

Der Verband Sächsischer Bildungsinstitute (VSBI) stärkt seit Ende September mit einem neuen Mitglied seine Reihen. Das Berufsförderungswerk wurde als große Leipziger Bildungseinrichtung in den Interessensverband aufgenommen. Wir sprachen mit dem Vorstandsvorsitzenden des Dachverbandes Norbert Rokasky.

Frage: Das BFW Leipzig ist nun wieder Mitglied im Verband Sächsischer Bildungsinstitute. Wie haben Sie diese Entscheidung aufgenommen?

Norbert Rokasky: Wir haben uns als Verband und ich mich persönlich sehr gefreut, das BFW Leipzig wieder als Mitglied im VSBI zurückzugewinnen und den Geschäftsführer Herrn Jörg Beenken als bekanntes Gesicht und verlässlichen Mitstreiter wieder in unserer Runde begrüßen zu können. Wir blicken auf eine sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit zurück. Jetzt wollen wir das Engagement des BFW Leipzig als Mitgliedsunternehmen weiter ausbauen und haben in Herrn Jörg Beenken einen kompetenten Ansprechpartner für den Verband gefunden.

Frage: Welche Aufgaben hat der Verband?

Norbert Rokasky: Wir sind der Verband Sächsischer Bildungsinstitute e.V. und seit 27.03.1991 als Organisation und Interessenvertreter der sächsischen Bildungsdienstleister aktiv. Unsere aktuell mehr als 30 Mitglieder mit ihren sachsenweit über 100 Standorten und ca. 2.500 Mitarbeiter*innen erreichen jährlich über 30.000 Teilnehmer*innen und bilden sowohl territorial in allen drei Regierungsbezirken als auch mit ihren Profilen ein breites Spektrum beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie der allgemeinen Erwachsenenbildung ab.

Wir machen uns stark für die Interessen der Bildungsdienstleister in Sachsen – und zwar nicht nur aber ganz besonders in schwierigen Zeiten mit besonderen Herausforderungen!

Für stets aktuelle und qualitativ hochwertige Informationsdienstleistungen nutzt und entwickelt der VSBI ein umfangreiches Netzwerk mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf Landes- und Bundesebene sowie im europäischen Kontext. Als Lobby der Weiterbildungsunternehmen zielen unsere Forderungen stets auf eine Gleichberechtigung und entsprechende Gleichbehandlung gegenüber den Bildungseinrichtungen der öffentlichen Hand und der Kammern. In der Situation unter Corona betraf das insbesondere die Wiederöffnung für den Publikumsverkehr, die Kindernotbetreuung für Lehrkräfte und einen Rettungsschirm für bedrohte Existenzen.

Wir engagieren uns zudem in sämtlichen Bildungs- und Gesellschaftsbereichen u.a. mit Gremienarbeit und festen Kooperationen, wie z.B.:

  • Grundbildung: Mitglied im Projektbeirat der Koordinierungsstelle Alphabetisierung Sachsen, kurz: koalpha
  • Allgemeinbildung: Mitglied in der der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände freier Schulträger in Sachsen, kurz: LAGSFS
  • Ausbildung: Messebeirat KarriereStart
  • Weiterbildung: Mitglied der Jury für den Innovationspreis Weiterbildung
  • Arbeitsmarkt 2.0: Mitveranstalter des sächsischen Fachkräftesymposiums
  • Arbeitswelt 4.0: Mitglied im Begleitgremium des Zukunftszentrums Sachsen

Frage: In welcher Form kann sich das BFW Leipzig in die Verbandsarbeit einbringen?

Norbert Rokasky: Gerade in den aktuellen Zeiten hat sich die Verbandsarbeit im Sinne eines gegenseitigen Informationsaustausches im Rahmen unseres Netzwerkes noch stärker bewährt. Der Verband lebt dabei von einer aktiven und offenen Diskussion der beteiligten Personen. Unter dem Motto „Mitglieder für Mitglieder“ werden sogar anlassbezogen Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote für die Mitgliedsunternehmen erschlossen, z.B. in Reaktion auf die Untersagung von Präsenzveranstaltungen insbesondere Rahmenverträge zur vergünstigten Nutzung virtueller Lernplattformen und kostenfreie digitale Weiterbildungsangebote. Jedes Mitglied ist herzlich eingeladen, seinen Vorsprung an Wissen oder Technik im Sinne eines Gebens und Nehmens innerhalb des Verbandes zu teilen.

Mit Jörg Beenken als frisch gewähltem Vorstandsmitglied bildet das BFW Leipzig eine tragende Säule des Verbandes und unterstützt dessen Arbeit über eine bloße Mitgliedschaft hinaus.

Das BFW Leipzig wird vielmehr als regionaler Knotenpunkt die Region Leipzig wieder neu beleben und bringt sich dabei im Kontext der hiesigen Regionalgruppe bereits thematisch und organisatorisch mit großem Engagement ein, was wir sehr zu schätzen wissen.

In regional- und fachspezifischen Arbeitsgruppen bietet der Verband seinen Mitgliedern zudem Möglichkeiten zur Qualifizierung, zur Nutzung von Synergieeffekten durch Erfahrungsaustausch und Kooperation, insbesondere zu Themen rund um digitale Medien, Fördermittelbeantragung (ESF), Diversity und Fachkräftegewinnung sowie Berufsförderung beeinträchtigter und benachteiligter Menschen. Insbesondere für letztgenannte Arbeitsgruppe erhoffen wir uns starke Impulse und fachliches Know How seitens des BFW Leipzig als renommiertem Träger von beruflicher Rehabilitation in Sachsen.

Frage: Wie kann das BFW Leipzig andererseits von der Mitgliedschaft profitieren?

Norbert Rokasky: Wie jedes Mitglied in unserem Verband kann das BFW Leipzig auf das landesweit flächendeckende Netzwerk von Bildungsunternehmen und Kooperationspartnern zurückgreifen. Mit dem Unternehmerverband Sachsen und dem Verbund VEMAS innovativ richtet der VSBI z.B. alle zwei Jahre das etablierte Fachkräftesymposium unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Martin Dulig aus und bietet seinen Mitgliedern interessante Inputs und spannende Diskussionen zu aktuellen Themen rund um das Finden, Binden und Qualifizieren von Mitarbeiter*innen.

Gemeinsam bündeln wir außerdem überregionale Interessen und geben mit unserem etablierten Prestige den Forderungen gegenüber politischen Entscheidungsträgern ein starkes Gewicht. Die bereits genannten Formate zum Informations- und Erfahrungsaustausch stehen allen Mitgliedern offen, ebenso wie die Versorgung mit Neuigkeiten aus Bildungspolitik und Arbeitsverwaltung über unsere Homepage und den regelmäßigen Newsletter oder die Beteiligung an Modell- und Pilotprojekten sowie deren innovativen Ergebnissen.

Frage: Welche Projekte sind vom Verband für die Stärkung der Sächsischen Bildungsinstitute geplant?

Norbert Rokasky: Der VSBI nimmt in Pilot- und Modellprojekten gesellschaftliche Trends vorweg und eröffnet seinen Mitgliedern neue spannende Perspektiven:

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung werden z.B. im Projekt GRETA digitale Instrumente und Verfahren entwickelt, mit denen Lehrende ihre Kompetenzen anerkennen und weiterentwickeln können. Der Name „GRETA“ steht dabei als Akronym für „Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung“. In der Erprobungsregion Sachsen nehmen derzeit Einrichtungen und Lehrende aus unterschiedlichen Feldern der Erwachsenen- und Weiterbildung an der laufenden Testphase teil und setzen die GRETA-Produkte in ihren jeweiligen Nutzungssettings ein.

Bei dem Kooperationsvorhaben weiter.digital wiederum geht es darum, die Weiterbildungsbeteiligung von Kleinst- und Kleinunternehmen durch digitale Lernszenarien zu fördern. Im Rahmen eines Modellvorhabens entwickeln und erproben verschiedene Projektpartner unter der Leitung des VSBI digitalgestützte Lernwerkzeuge für die berufliche Weiterbildung. Die Lern- und Medienformate sollen die Lernenden sowohl beim Erwerb von Fachkompetenzen als auch von Methodenkompetenzen, wie Medienkompetenzen, unterstützen.

Aktuell sind wir unter dem Titel „WEITERBILDUNG WEITERDENKEN“ im intensiven Austausch mit der Regionaldirektion Sachsen und möglichen Kooperationspartnern (u.a. Wirtschaftsförderung Sachsen, Industrieverein Sachsen, RKW/Zukunftszentrum Sachsen, AOCD Automotive Cluster Ostdeutschland) zur Umsetzung von regionalen Weiterbildungsverbünden samt digitaler Plattform zur bedarfsgerechten Angebotsentwicklung beruflicher Weiterbildungsformate für die regionale Wirtschaft.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Verband Sächsischer Bildungsinstitute, VSBI, Erwachsenenbildung, Sachsen,

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Mit geförderter Umschulung wieder in Arbeit kommen

Mit einem Bildungsgutschein kann man beruflichen neu durchstarten. U.a. als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen am Drehkreuz um den Flughafen Leipzig/halle. © dhl.de
Mit einem Bildungsgutschein kann man beruflichen neu durchstarten. U.a. als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen am Drehkreuz um den Flughafen Leipzig/halle. © dhl.de

Mit einem Bildungsgutschein kann man beruflichen neu durchstarten. U.a. als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen am Drehkreuz um den Flughafen Leipzig/halle. © dhl.de

Für Arbeitssuchende sind geförderte Umschulungen mit einem Bildungsgutschein eine Chance zur Rückkehr in Arbeit. Im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) können Interessenten mit attraktiven Berufsbildern den Neustart ins Arbeitsleben wagen.

Eine geförderte Umschulung ist ein guter Weg, sich neue berufliche Chancen zu eröffnen. Über einen Bildungsgutschein besteht die Möglichkeit zur Finanzierung solcher Maßnahmen, die zum Erwerb eines neuen beruflichen Abschlusses führen. Ausgestellt werden die Bildungsgutscheine für Arbeitssuchende durch die regionalen Arbeitsagenturen sowie die Jobcenter. Dafür ist es notwendig, mit dem jeweiligen Arbeitsvermittler zu sprechen.

Zukunftsweisende Berufe, die sich an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientieren, können die Interessenten am BFW Leipzig erlernen. Mit 13 gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen bietet die zertifizierte Bildungseinrichtung entsprechende Umschulungen an. Am 19. Januar 2021 starten die neuen Kurse.

Während der 24-monatigen Umschulung erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in praxisorientiertem Unterricht mit hochmodernen Arbeitsmitteln. Die Abschlussprüfungen erfolgen vor den jeweils zuständigen Kammern. Eine mehrmonatige betriebliche Lernphase während der Umschulungszeit bietet die Möglichkeit, nicht nur das theoretische Wissen praktisch anzuwenden, sondern erste Kontakte zu einer möglichen neuen Arbeitsstelle aufzunehmen.

Ein gefragter Beruf in der Region ist der Kaufmann/-frau im E-Commerce. Sie pflegen Produkte und Leistungen in Onlineportale und -shops ein, wickeln Waren- und Dienstleistungsverträge ab oder konzipieren das entsprechende Online-Angebot von Unternehmen.

Große Chancen auf einen künftigen Arbeitsplatz hat man mit dem Berufsbild Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen im Großraum um den Flughafen Leipzig/Halle. Die Planung eines reibungslosen Ablaufs von Warenein- und -ausgängen sowie der Abholung und Auslieferung der Waren, die Überwachung der Transporte zählen u. a. zu den Hauptaufgaben dieses Berufes.

Weitere auf dem regionalen Arbeitsmarkt nachgefragte Berufe sind Immobilienkaufmann/-frau, Steuerfachangestellte oder Mediengestalter/-in. Bei den Kosmetikern/-innen ist das BFW Leipzig mittlerweile eine der wenigen Bildungseinrichtungen, in denen man in Leipzig und Umgebung diesen Beruf über eine Umschulung erlernen kann. Auch hier ist eine große Nachfrage von Arbeitgebern in der Region zu verzeichnen.

Die Vermittlungsquote aller Absolventen von gut 80 Prozent ist ein Beleg dafür, dass die Absolventen des Berufsförderungswerkes wegen ihres hohen Ausbildungsniveaus begehrte Fachkräfte auf dem regionalen Arbeitsmarkt sind.

Eine Übersicht sowie ausführliche Beschreibungen der angebotenen Berufsbilder finden die Interessenten auf http://www.bfw-leipzig.de/bg.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Bildungsgutschein, Umschulung, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Arbeitsmarkt, Fachkräfte

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Wanderausstellung des Deutschen Bundestages kommt nach Leipzig

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich im Berufsförderungswerk Leipzig (hier: Aufnahme aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin) © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net
Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich im Berufsförderungswerk Leipzig (hier: Aufnahme aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin) © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich im Berufsförderungswerk Leipzig (hier: Aufnahme aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin) © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann präsentiert sich der Deutsche Bundestag vom 19. bis 23. Oktober 2020 mit der Wanderausstellung Deutscher Bundestag im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Sören Pellmann wird am 19. Oktober die Ausstellung um 14 Uhr persönlich eröffnen.

Mit der Exposition unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist in besonderer Weise geeignet, Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder zu vermitteln.

Auf einundzwanzig Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. Auf einem Multitouchtisch und einem Computerterminal können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Neben Einzelbesuchern sollen Schulklassen ab der Stufe 8 die Möglichkeit erhalten, die Ausstellung zu besuchen, um die Thematik der parlamentarischen Demokratie in den Unterricht anschaulich einbauen zu können.

Die Wissensvermittlung erfolgt im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden und Gesprächen. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit.

Die Wanderausstellung wird unter Berücksichtigung aller gebotenen Maßgaben des Bundes und der Länder zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt. Angemeldete Schulklassen dürfen mit maximal 20 Schülern die Ausstellung besuchen. Zudem wird darum gebeten, dass alle Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen sowie geltende Hygiene- und Abstandsregeln beachten.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Öffnungszeiten der Wanderausstellung im BFW Leipzig:

Montag bis Donnerstag: 8:00 – 17 Uhr und Freitag: 8:00 – 13:00 Uhr

Gruppenzeiten: 8:00 – 9:30 Uhr; 10:00 – 11:30 Uhr; 14:00 – 17:00 Uhr

Anmeldung für Gruppen bis maximal 20 Personen über presse@bfw-leipzig.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, Deutscher Bundestag, Wanderausstellung, Parlamentarische Demokratie,

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Neuer Fachbereichsleiter Außenstellen des BFW Leipzig in Chemnitz

Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig
Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig

Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig

Rigo Wünsch ist neuer Fachbereichsleiter Außenstellen des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Die Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf liegen in seiner Verantwortung. Er baut auf jahrelange Arbeit in Reha- und Jugendprojekten auf.

Rigo Wünsch (50) wird ab September die drei Außenstellen des BFW Leipzig in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf leiten.

Der gelernte Facharbeiter für Anlagentechnik hat nach Armeezeit und Wende noch einmal neu mit einer Umschulung zum Zimmermann begonnen und war anschließend acht Jahre für eine Zimmerei in seiner ursprünglichen Heimat in der Region um Chemnitz tätig. Geboren in Burgstädt kennt er die Region des Vorerzgebirges sehr gut und versteht die Mentalität der Menschen dort. Die Weiterentwicklung seiner Tätigkeit als Zimmermann fand er in der Ausbildung junger Leute und als Fachleiter Holz seit 2002. Schon 2004 begegnete er dem Thema Reha in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme als Bildungsbegleiter und Ausbilder. In zwei Holzwerkstätten wurden Jugendliche auf ihre berufliche Ausbildung vorbereitet. Im Zuge der dortigen Tätigkeit setzte er sich noch einmal auf die Schulbank und absolvierte 2009 berufsbegleitend die Ausbildung zur Reha-Fachkraft mit der Spezialisierung Schädel-Hirn-Verletzungen. Ab 2011 bis zu seinem Ankommen beim BFW Leipzig war er für zwei verschiedene Bildungsträger als Standortleiter in Leipzig tätig.

Mit dem Erfahrungsschatz seiner beruflichen Laufbahn, die Einsicht in die breiten Facetten der Reha- und Jugendarbeit nimmt er nun die Stelle als Leiter der Außenstellen des BFW Leipzig ein. Zu seinen Zielen wird es gehören, die positive Entwicklung der Außenstellen zu begleiten und zu erweitern sowie zukünftige Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt aufzugreifen. Er möchte zudem, dass die Außenstellen zu einem festen Netzwerkpartner in der Bildungsbranche sowie für die Unternehmen in den Regionen werden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte
BFW Leipzig, Außenstellen, Chemnitz, Döbeln, Brand-Erbisdorf, Berufliche Rehabilitation,

BFW Leipzig
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CAMPUSRUNDGANG – Spaziergang durch Beruf & Kunst im BFW Leipzig

Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig
Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig

Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig

Zur 11. Nacht der Kunst am 5. September 2020 lädt das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) zu einem Campusrundgang zwischen Beruf und Kunst ein. Im Fokus stehen künstlerische Arbeiten der Mediengestalter, die ihre Umschulung am BFW Leipzig absolvieren. Kunst zum Mitnehmen und Zuhören begleitet das Kunstfestival.

Am 5. September startet um 16 Uhr die 11. Nacht der Kunst. Das BFW Leipzig beteiligt sich in diesem Jahr wieder mit einer eigenen „Werkschau“ an dem Kunstfestival entlang der Georg-Schumann-Straße. Der „Campusrundgang“ wird zu einem besonderen Spaziergang durch Beruf und Kunst werden. Dahinter verbirgt sich die Präsentation von Arbeiten der Mediengestalterinnen und Mediengestalter, die ihre Umschulung am BFW Leipzig absolvieren oder bereits beendet haben. Passend dazu wurde der Untertitel „Mediengestalter: Handwerker & Künstler“ für die Exposition gewählt.

40 Arbeiten bieten einen Einblick in Arbeiten, die als Projekte während der Umschulung entstanden sind oder von den Rehabilitanden in ihrer Freizeit geschaffen wurden. Die Facetten der teils persönlichen Ausdruckformen reichen von der Fotografie, über digitale Grafik und Malerei bis hin zu Kollagen. Freunde des Leipziger Zoos können entlang der Georg-Schumann-Straße Tiere sprichwörtlich hautnah betrachten. Im Innenhof des Leipziger Bildungscampus sind Grafikarbeiten von der Logo- bis zur Plakatentwicklung zu sehen, aber auch fantastische Tier- und Menschenwesen in beeindruckenden Techniken erfasst.

Begleitet wird die Ausstellung, die aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie ausschließlich auf dem Campusfreigelände aufgebaut wird, durch ein kulturelles Rahmenprogramm. Dreimal Kunst zum Zuhören. So tritt ab 16 Uhr BestZeller aus Leipzig mit eigenen Songs auf. Gegen 18 Uhr spielt das Baritone-Tuba-Quartett des Symphonischen Blaschorchesters des Jugend- & Blasorchesters Leipzig unter der Leitung von Norman Grüneberg. In den Abend wird Nora Lyn Handschuh mit eigenen Liedern und ihren Interpretationen von bekannten Songs das flanierende Kunstpublikum begleiten. Kunst zum Mitnehmen wird ab 20:30 Uhr der Leipziger Schnellzeichner Thomas Honermont anfertigen.

Die Leipziger Bildungseinrichtung nimmt zum siebten Mal an der Nacht der Kunst teil. Mit zwei baubedingten Unterbrechungen präsentierte das BFW Leipzig seit 2012 einen bunten Kunstmix von den Malern Werner Tübke und Sven Arndt, dem Karikaturist Schwarwel sowie den Fotografen Armin Kühne und Mahmoud Dabdoub. In den letzten Jahren wurden die Ausstellungen immer von Arbeiten aus dem eigenen Haus begleitet. Nun stellt sich das BFW Leipzig selbst in den Mittelpunkt des abendlichen Geschehens – als Anlieger, Kurator und Kunstproduzent. Weitere Informationen zum Thema „Kunst & Rehabilitation“ sind auf der Internetseite zu finden: www.bfw-leipzig.de/kunst

Wer sich über den Beruf des Mediengestalters informieren möchte, findet entsprechendes Material am weißen BARKAS, dem Infomobil des BFW Leipzig. Darüber hinaus werden dort alle anderen Angebote zur beruflichen Rehabilitation ausgelegt.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Zu den Künstlerinnen und Künstlern des Begleitprogramms:

BestZeller

Die Leipziger Band BestZeller mit ein paar Worten zu beschreiben gestaltet sich schwieriger, als sie mit ein paar Tönen zu hören. Das Trio aus drei jungen Vätern kombiniert in ihren selbstkomponierten Liedern meist melodischen Rock mit drei unterschiedlichen Gesangsstimmen. Dabei greifen die 3 auf die bekannte klassische Instrumentenformel zurück: Ein Schlagzeug, ein Bass plus eine Gitarre. Während der Rhythmus zum Bewegen auffordert, laden die deutschen Texte oft zum Nachdenken oder Verweilen ein. Beim gemeinsamen Musizieren blickt die Band schon auf eine kleine zweistellige Jahreszahl an Erfahrung zurück und hat bei Straßenfesten, Festivals und als Support-Acts schon viel erleben dürfen. Dabei stand und steht der Spaß zu dritt immer im Vordergrund, so dass die Freundschaft der drei Hobbymusiker immer eine Prise Humor in ihre Bühnenpräsenz mit einfließen lässt. Ob elektronisch verstärkt oder unplugged: BestZeller lässt immer ein Teil von sich selbst in seine Musik einfließen und manchmal bildet dann dieser mit den anderen Teilen der Zuschauer ein neues inspirierendes Ganzes.

https://www.facebook.com/BestZellerMusic/

Baritone-Tuba-Quartett des Symphonischen Blaschorchesters

Immer wieder machen sich Musikerinnen und Musiker aus dem Jugend- & Blasorchester Leipzig auf, um in ihrem speziellen Fach in kleineren oder größeren Gruppen zu musizieren. Mag es ein Laienorchester sein, das vor Kurzem erst seinen 60 Geburtstag feierte und doch haben sie Engagements beispielsweise nach Südafrika, Israel oder Italien geführt. Internationale Titel wurden in der Sparte der Symphonischen Orchester in Prag eingespielt. Die Einladungen und Preise sind ein Beleg für die professionelle Klasse, die das Orchester auf der Bühne präsentiert. So konnten die Leipzigerinnen und Leipziger das Orchester zum Abschlusskonzert der „Leipziger Markt Musik“ – Corona bedingt in diesem Jahr leider nicht – erleben. Das Jahreskonzert ob im Gewandhaus oder der Leipziger Kongresshalle oder wie im Februar im Kunstkraftwerk sind ein Aushängeschild der jungen und junggebliebenen Musikerinnen und Musiker. Als Kultur- und Orchesterverein versteht der Jugend- & Blasorchester Leipzig e.V. seine Hauptaufgaben in der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie der Unterhaltung von Ensembles zum Musizieren aller Generationen. Neben den drei Hauptorchestern – dem Symphonischen Blasorchester Leipzig, den ISKRA Oldstars und den Pfiffigen Musikussen – finden sich Musiker immer wieder auch in kleineren Ensembles zusammen. Das Repertoire reicht von Klassik, über Volksmusik bis hin zu Pop. Immer wieder gern werden auch Reisen durch die Filmmusik unternommen.

www.jbo-leipzig.de

Nora Lyn Handschuh

Die Leipzigerin hat ein ausgesprochen breites Repertoire. Ihr YouTube-Kanal ist voller Musik. Seien es individuelle Interpretationen von bekannten Songs oder die eigenen. Die 17-jährige Studentin ist sehr aktiv und weiß sich zu produzieren. Ob im Fenster die Europahymne singend oder im Johannapark „Big Yellow Taxi“ von Joni Mitchell, so findet sie immer ihren eigenen Stil. Sie entfremdet dabei nicht, sondern verleiht den Liedern eine neue Stimmung. Mit der Gitarre oder dem Klavier untermalt sie die Songs musikalisch. Dabei ist sie emotional bei dem, was sie vorträgt. Oft verspielt, locker und leicht. Ja geradezu mit einem Lächeln verbunden. Dann wiederum ernsthaft, wenn es der Titel von ihr als Vortragende verlangt. Wer sie und auch die verschiedenen Bands, in denen Nora Lyn Handschuh singt, erleben möchte, folgt einfach ihren Spuren durch verschiedene Locations in Leipzig. Den Anfang kann man donnerstags, sobald es Corona wieder zulässt, im Elsterartig auf dem Leipziger Dittrichring machen. Das junge Multitalent will ihre stimmlichen Qualitäten mit einem Studium in Jazz-Populargesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig weiter verfeinern und freut sich immer über die Möglichkeit den Menschen ein wenig ihrer Musik zu nahe zu bringen.

https://www.youtube.com/channel/UC4ao25ovD9AtpQ-DG2Jv-Vg/videos

Thomas Honermont

Er zeichnet schon seit seiner Kindheit und ist seit einigen Jahren freischaffend als Schnellzeichner, Karikaturist und Dozent selbstständig. Indem er die Werke großer Meister der Vergangenheit und Gegenwart studierte und verschiedene Techniken und Stile ausprobierte, entwickelte er sich ständig weiter. Neben seinen Aufträgen ist seine Zeichenausrüstung daher ein ständiger Begleiter, um Ideen, besondere Momente oder einfach lockere Übungen festzuhalten. Karikaturen als Erweiterung des klassischen Portraits hatten für ihn schon immer einen ganz besonderen Reiz. Es ist immer wieder spannend und herausfordernd, Gesichtern etwas zu verleihen, was keine Kamera festhält und gleichzeitig so viele Emotionen wecken kann. Sein Lebens- und Arbeitsmotto findet sich daher in William Makepeace Thackeray wieder. „Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, welches man in der Gesellschaft tragen kann.“

https://www.schnellzeichner-thomas.de/

Schlagworte:

BFW Leipzig, Nacht der Kunst, Georg-Schumann-Straße, Kunstfestival, BestZeller, Jugend- und Blasorchester Leipzig, Nora Lyn Handschuh, Thomas Honermont, Berufliche Rehabilitation,

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Der weiße BARKAS kehrt zurück – Infostand zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz

Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig
Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig

Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig

Am 3. September 2020 kehrt der weiße BARKAS des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) an seinen Produktionsstandort zurück. In Chemnitz können sich am „Bulli des Ostens“ Interessenten über den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben nach Krankheit oder Unfall informieren.

Der weiße BARKAS vom BFW Leipzig wird am kommenden Donnerstag, von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Markt vor Galeria zum Stehen kommen. Dann wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche zur beruflichen Rehabilitation zur Verfügung stehen. Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, können ihre Fragen an Steffen Gonsior und Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Wir können vor Ort bereits auf konkrete Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen“, erklärt Corinna Schulze. „Auch in Zeiten von Corona ist es wichtig, dass die betroffenen Menschen weiterhin Informationen über Möglichkeiten und Wege erhalten, wie sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder eine gesundheitsgerechte Arbeit aufnehmen können.“

Die beiden Berater werden den Interessenten die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation erläutern. Außerdem stellen sie die breite Palette von Umschulungen und Weiterbildungen vor. Im Angebot der Leipziger Bildungseinrichtung stehen kaufmännische und gewerblich-technische Berufe sowie verschiedenen Stabilisierungs- und Integrationsmaßnahmen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit zu unterstützen. Viele dieser Maßnahmen finden auch in der Außenstelle Chemnitz statt. Damit ist in diesem Ballungsraum eine wohnortnahe berufliche Rehabilitation und Integration in Arbeit möglich.

Beraterin Corinna Schulze betont: „Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet.“ Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden. Die Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten besonders im Chemnitzer Raum zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Um die Hygiene- und Abstandsregelungen in der gegenwärtigen Zeit einhalten zu können, muss für die Beratung am weißen BARKAS ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und im direkten Gespräch ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Chemnitz war neben Halle die zweite Station der Infomobiltour, die in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie verkürzt stattfinden musste. Weitere Informationen zu den Beratungs- und Informationsangeboten kann man auf dieser Seite einsehen: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung

Der weiße BARKAS B1001 fährt seit mehr als 10 Jahren als Infomobil des BFW Leipzig durch Mitteldeutschland und ist eines der letzten mit dem Vier-Takt-Motor gebauten Modelle, die im VEB BARKAS-Werk Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, vom Band liefen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Integration, Außenstelle Chemnitz, Infomobil, Beratung, BARKAS, B1001

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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