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Mit geförderter Umschulung wieder in Arbeit kommen

Mit einem Bildungsgutschein kann man beruflichen neu durchstarten. U.a. als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen am Drehkreuz um den Flughafen Leipzig/halle. © dhl.de
Mit einem Bildungsgutschein kann man beruflichen neu durchstarten. U.a. als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen am Drehkreuz um den Flughafen Leipzig/halle. © dhl.de

Mit einem Bildungsgutschein kann man beruflichen neu durchstarten. U.a. als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen am Drehkreuz um den Flughafen Leipzig/halle. © dhl.de

Für Arbeitssuchende sind geförderte Umschulungen mit einem Bildungsgutschein eine Chance zur Rückkehr in Arbeit. Im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) können Interessenten mit attraktiven Berufsbildern den Neustart ins Arbeitsleben wagen.

Eine geförderte Umschulung ist ein guter Weg, sich neue berufliche Chancen zu eröffnen. Über einen Bildungsgutschein besteht die Möglichkeit zur Finanzierung solcher Maßnahmen, die zum Erwerb eines neuen beruflichen Abschlusses führen. Ausgestellt werden die Bildungsgutscheine für Arbeitssuchende durch die regionalen Arbeitsagenturen sowie die Jobcenter. Dafür ist es notwendig, mit dem jeweiligen Arbeitsvermittler zu sprechen.

Zukunftsweisende Berufe, die sich an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientieren, können die Interessenten am BFW Leipzig erlernen. Mit 13 gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen bietet die zertifizierte Bildungseinrichtung entsprechende Umschulungen an. Am 19. Januar 2021 starten die neuen Kurse.

Während der 24-monatigen Umschulung erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in praxisorientiertem Unterricht mit hochmodernen Arbeitsmitteln. Die Abschlussprüfungen erfolgen vor den jeweils zuständigen Kammern. Eine mehrmonatige betriebliche Lernphase während der Umschulungszeit bietet die Möglichkeit, nicht nur das theoretische Wissen praktisch anzuwenden, sondern erste Kontakte zu einer möglichen neuen Arbeitsstelle aufzunehmen.

Ein gefragter Beruf in der Region ist der Kaufmann/-frau im E-Commerce. Sie pflegen Produkte und Leistungen in Onlineportale und -shops ein, wickeln Waren- und Dienstleistungsverträge ab oder konzipieren das entsprechende Online-Angebot von Unternehmen.

Große Chancen auf einen künftigen Arbeitsplatz hat man mit dem Berufsbild Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen im Großraum um den Flughafen Leipzig/Halle. Die Planung eines reibungslosen Ablaufs von Warenein- und -ausgängen sowie der Abholung und Auslieferung der Waren, die Überwachung der Transporte zählen u. a. zu den Hauptaufgaben dieses Berufes.

Weitere auf dem regionalen Arbeitsmarkt nachgefragte Berufe sind Immobilienkaufmann/-frau, Steuerfachangestellte oder Mediengestalter/-in. Bei den Kosmetikern/-innen ist das BFW Leipzig mittlerweile eine der wenigen Bildungseinrichtungen, in denen man in Leipzig und Umgebung diesen Beruf über eine Umschulung erlernen kann. Auch hier ist eine große Nachfrage von Arbeitgebern in der Region zu verzeichnen.

Die Vermittlungsquote aller Absolventen von gut 80 Prozent ist ein Beleg dafür, dass die Absolventen des Berufsförderungswerkes wegen ihres hohen Ausbildungsniveaus begehrte Fachkräfte auf dem regionalen Arbeitsmarkt sind.

Eine Übersicht sowie ausführliche Beschreibungen der angebotenen Berufsbilder finden die Interessenten auf http://www.bfw-leipzig.de/bg.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Bildungsgutschein, Umschulung, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Arbeitsmarkt, Fachkräfte

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
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Wanderausstellung des Deutschen Bundestages kommt nach Leipzig

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich im Berufsförderungswerk Leipzig (hier: Aufnahme aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin) © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net
Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich im Berufsförderungswerk Leipzig (hier: Aufnahme aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin) © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich im Berufsförderungswerk Leipzig (hier: Aufnahme aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin) © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann präsentiert sich der Deutsche Bundestag vom 19. bis 23. Oktober 2020 mit der Wanderausstellung Deutscher Bundestag im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Sören Pellmann wird am 19. Oktober die Ausstellung um 14 Uhr persönlich eröffnen.

Mit der Exposition unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist in besonderer Weise geeignet, Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder zu vermitteln.

Auf einundzwanzig Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. Auf einem Multitouchtisch und einem Computerterminal können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Neben Einzelbesuchern sollen Schulklassen ab der Stufe 8 die Möglichkeit erhalten, die Ausstellung zu besuchen, um die Thematik der parlamentarischen Demokratie in den Unterricht anschaulich einbauen zu können.

Die Wissensvermittlung erfolgt im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden und Gesprächen. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit.

Die Wanderausstellung wird unter Berücksichtigung aller gebotenen Maßgaben des Bundes und der Länder zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt. Angemeldete Schulklassen dürfen mit maximal 20 Schülern die Ausstellung besuchen. Zudem wird darum gebeten, dass alle Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen sowie geltende Hygiene- und Abstandsregeln beachten.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Öffnungszeiten der Wanderausstellung im BFW Leipzig:

Montag bis Donnerstag: 8:00 – 17 Uhr und Freitag: 8:00 – 13:00 Uhr

Gruppenzeiten: 8:00 – 9:30 Uhr; 10:00 – 11:30 Uhr; 14:00 – 17:00 Uhr

Anmeldung für Gruppen bis maximal 20 Personen über presse@bfw-leipzig.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, Deutscher Bundestag, Wanderausstellung, Parlamentarische Demokratie,

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Neuer Fachbereichsleiter Außenstellen des BFW Leipzig in Chemnitz

Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig
Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig

Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig

Rigo Wünsch ist neuer Fachbereichsleiter Außenstellen des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Die Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf liegen in seiner Verantwortung. Er baut auf jahrelange Arbeit in Reha- und Jugendprojekten auf.

Rigo Wünsch (50) wird ab September die drei Außenstellen des BFW Leipzig in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf leiten.

Der gelernte Facharbeiter für Anlagentechnik hat nach Armeezeit und Wende noch einmal neu mit einer Umschulung zum Zimmermann begonnen und war anschließend acht Jahre für eine Zimmerei in seiner ursprünglichen Heimat in der Region um Chemnitz tätig. Geboren in Burgstädt kennt er die Region des Vorerzgebirges sehr gut und versteht die Mentalität der Menschen dort. Die Weiterentwicklung seiner Tätigkeit als Zimmermann fand er in der Ausbildung junger Leute und als Fachleiter Holz seit 2002. Schon 2004 begegnete er dem Thema Reha in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme als Bildungsbegleiter und Ausbilder. In zwei Holzwerkstätten wurden Jugendliche auf ihre berufliche Ausbildung vorbereitet. Im Zuge der dortigen Tätigkeit setzte er sich noch einmal auf die Schulbank und absolvierte 2009 berufsbegleitend die Ausbildung zur Reha-Fachkraft mit der Spezialisierung Schädel-Hirn-Verletzungen. Ab 2011 bis zu seinem Ankommen beim BFW Leipzig war er für zwei verschiedene Bildungsträger als Standortleiter in Leipzig tätig.

Mit dem Erfahrungsschatz seiner beruflichen Laufbahn, die Einsicht in die breiten Facetten der Reha- und Jugendarbeit nimmt er nun die Stelle als Leiter der Außenstellen des BFW Leipzig ein. Zu seinen Zielen wird es gehören, die positive Entwicklung der Außenstellen zu begleiten und zu erweitern sowie zukünftige Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt aufzugreifen. Er möchte zudem, dass die Außenstellen zu einem festen Netzwerkpartner in der Bildungsbranche sowie für die Unternehmen in den Regionen werden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte
BFW Leipzig, Außenstellen, Chemnitz, Döbeln, Brand-Erbisdorf, Berufliche Rehabilitation,

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CAMPUSRUNDGANG – Spaziergang durch Beruf & Kunst im BFW Leipzig

Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig
Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig

Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig

Zur 11. Nacht der Kunst am 5. September 2020 lädt das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) zu einem Campusrundgang zwischen Beruf und Kunst ein. Im Fokus stehen künstlerische Arbeiten der Mediengestalter, die ihre Umschulung am BFW Leipzig absolvieren. Kunst zum Mitnehmen und Zuhören begleitet das Kunstfestival.

Am 5. September startet um 16 Uhr die 11. Nacht der Kunst. Das BFW Leipzig beteiligt sich in diesem Jahr wieder mit einer eigenen „Werkschau“ an dem Kunstfestival entlang der Georg-Schumann-Straße. Der „Campusrundgang“ wird zu einem besonderen Spaziergang durch Beruf und Kunst werden. Dahinter verbirgt sich die Präsentation von Arbeiten der Mediengestalterinnen und Mediengestalter, die ihre Umschulung am BFW Leipzig absolvieren oder bereits beendet haben. Passend dazu wurde der Untertitel „Mediengestalter: Handwerker & Künstler“ für die Exposition gewählt.

40 Arbeiten bieten einen Einblick in Arbeiten, die als Projekte während der Umschulung entstanden sind oder von den Rehabilitanden in ihrer Freizeit geschaffen wurden. Die Facetten der teils persönlichen Ausdruckformen reichen von der Fotografie, über digitale Grafik und Malerei bis hin zu Kollagen. Freunde des Leipziger Zoos können entlang der Georg-Schumann-Straße Tiere sprichwörtlich hautnah betrachten. Im Innenhof des Leipziger Bildungscampus sind Grafikarbeiten von der Logo- bis zur Plakatentwicklung zu sehen, aber auch fantastische Tier- und Menschenwesen in beeindruckenden Techniken erfasst.

Begleitet wird die Ausstellung, die aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie ausschließlich auf dem Campusfreigelände aufgebaut wird, durch ein kulturelles Rahmenprogramm. Dreimal Kunst zum Zuhören. So tritt ab 16 Uhr BestZeller aus Leipzig mit eigenen Songs auf. Gegen 18 Uhr spielt das Baritone-Tuba-Quartett des Symphonischen Blaschorchesters des Jugend- & Blasorchesters Leipzig unter der Leitung von Norman Grüneberg. In den Abend wird Nora Lyn Handschuh mit eigenen Liedern und ihren Interpretationen von bekannten Songs das flanierende Kunstpublikum begleiten. Kunst zum Mitnehmen wird ab 20:30 Uhr der Leipziger Schnellzeichner Thomas Honermont anfertigen.

Die Leipziger Bildungseinrichtung nimmt zum siebten Mal an der Nacht der Kunst teil. Mit zwei baubedingten Unterbrechungen präsentierte das BFW Leipzig seit 2012 einen bunten Kunstmix von den Malern Werner Tübke und Sven Arndt, dem Karikaturist Schwarwel sowie den Fotografen Armin Kühne und Mahmoud Dabdoub. In den letzten Jahren wurden die Ausstellungen immer von Arbeiten aus dem eigenen Haus begleitet. Nun stellt sich das BFW Leipzig selbst in den Mittelpunkt des abendlichen Geschehens – als Anlieger, Kurator und Kunstproduzent. Weitere Informationen zum Thema „Kunst & Rehabilitation“ sind auf der Internetseite zu finden: www.bfw-leipzig.de/kunst

Wer sich über den Beruf des Mediengestalters informieren möchte, findet entsprechendes Material am weißen BARKAS, dem Infomobil des BFW Leipzig. Darüber hinaus werden dort alle anderen Angebote zur beruflichen Rehabilitation ausgelegt.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Zu den Künstlerinnen und Künstlern des Begleitprogramms:

BestZeller

Die Leipziger Band BestZeller mit ein paar Worten zu beschreiben gestaltet sich schwieriger, als sie mit ein paar Tönen zu hören. Das Trio aus drei jungen Vätern kombiniert in ihren selbstkomponierten Liedern meist melodischen Rock mit drei unterschiedlichen Gesangsstimmen. Dabei greifen die 3 auf die bekannte klassische Instrumentenformel zurück: Ein Schlagzeug, ein Bass plus eine Gitarre. Während der Rhythmus zum Bewegen auffordert, laden die deutschen Texte oft zum Nachdenken oder Verweilen ein. Beim gemeinsamen Musizieren blickt die Band schon auf eine kleine zweistellige Jahreszahl an Erfahrung zurück und hat bei Straßenfesten, Festivals und als Support-Acts schon viel erleben dürfen. Dabei stand und steht der Spaß zu dritt immer im Vordergrund, so dass die Freundschaft der drei Hobbymusiker immer eine Prise Humor in ihre Bühnenpräsenz mit einfließen lässt. Ob elektronisch verstärkt oder unplugged: BestZeller lässt immer ein Teil von sich selbst in seine Musik einfließen und manchmal bildet dann dieser mit den anderen Teilen der Zuschauer ein neues inspirierendes Ganzes.

https://www.facebook.com/BestZellerMusic/

Baritone-Tuba-Quartett des Symphonischen Blaschorchesters

Immer wieder machen sich Musikerinnen und Musiker aus dem Jugend- & Blasorchester Leipzig auf, um in ihrem speziellen Fach in kleineren oder größeren Gruppen zu musizieren. Mag es ein Laienorchester sein, das vor Kurzem erst seinen 60 Geburtstag feierte und doch haben sie Engagements beispielsweise nach Südafrika, Israel oder Italien geführt. Internationale Titel wurden in der Sparte der Symphonischen Orchester in Prag eingespielt. Die Einladungen und Preise sind ein Beleg für die professionelle Klasse, die das Orchester auf der Bühne präsentiert. So konnten die Leipzigerinnen und Leipziger das Orchester zum Abschlusskonzert der „Leipziger Markt Musik“ – Corona bedingt in diesem Jahr leider nicht – erleben. Das Jahreskonzert ob im Gewandhaus oder der Leipziger Kongresshalle oder wie im Februar im Kunstkraftwerk sind ein Aushängeschild der jungen und junggebliebenen Musikerinnen und Musiker. Als Kultur- und Orchesterverein versteht der Jugend- & Blasorchester Leipzig e.V. seine Hauptaufgaben in der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie der Unterhaltung von Ensembles zum Musizieren aller Generationen. Neben den drei Hauptorchestern – dem Symphonischen Blasorchester Leipzig, den ISKRA Oldstars und den Pfiffigen Musikussen – finden sich Musiker immer wieder auch in kleineren Ensembles zusammen. Das Repertoire reicht von Klassik, über Volksmusik bis hin zu Pop. Immer wieder gern werden auch Reisen durch die Filmmusik unternommen.

www.jbo-leipzig.de

Nora Lyn Handschuh

Die Leipzigerin hat ein ausgesprochen breites Repertoire. Ihr YouTube-Kanal ist voller Musik. Seien es individuelle Interpretationen von bekannten Songs oder die eigenen. Die 17-jährige Studentin ist sehr aktiv und weiß sich zu produzieren. Ob im Fenster die Europahymne singend oder im Johannapark „Big Yellow Taxi“ von Joni Mitchell, so findet sie immer ihren eigenen Stil. Sie entfremdet dabei nicht, sondern verleiht den Liedern eine neue Stimmung. Mit der Gitarre oder dem Klavier untermalt sie die Songs musikalisch. Dabei ist sie emotional bei dem, was sie vorträgt. Oft verspielt, locker und leicht. Ja geradezu mit einem Lächeln verbunden. Dann wiederum ernsthaft, wenn es der Titel von ihr als Vortragende verlangt. Wer sie und auch die verschiedenen Bands, in denen Nora Lyn Handschuh singt, erleben möchte, folgt einfach ihren Spuren durch verschiedene Locations in Leipzig. Den Anfang kann man donnerstags, sobald es Corona wieder zulässt, im Elsterartig auf dem Leipziger Dittrichring machen. Das junge Multitalent will ihre stimmlichen Qualitäten mit einem Studium in Jazz-Populargesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig weiter verfeinern und freut sich immer über die Möglichkeit den Menschen ein wenig ihrer Musik zu nahe zu bringen.

https://www.youtube.com/channel/UC4ao25ovD9AtpQ-DG2Jv-Vg/videos

Thomas Honermont

Er zeichnet schon seit seiner Kindheit und ist seit einigen Jahren freischaffend als Schnellzeichner, Karikaturist und Dozent selbstständig. Indem er die Werke großer Meister der Vergangenheit und Gegenwart studierte und verschiedene Techniken und Stile ausprobierte, entwickelte er sich ständig weiter. Neben seinen Aufträgen ist seine Zeichenausrüstung daher ein ständiger Begleiter, um Ideen, besondere Momente oder einfach lockere Übungen festzuhalten. Karikaturen als Erweiterung des klassischen Portraits hatten für ihn schon immer einen ganz besonderen Reiz. Es ist immer wieder spannend und herausfordernd, Gesichtern etwas zu verleihen, was keine Kamera festhält und gleichzeitig so viele Emotionen wecken kann. Sein Lebens- und Arbeitsmotto findet sich daher in William Makepeace Thackeray wieder. „Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, welches man in der Gesellschaft tragen kann.“

https://www.schnellzeichner-thomas.de/

Schlagworte:

BFW Leipzig, Nacht der Kunst, Georg-Schumann-Straße, Kunstfestival, BestZeller, Jugend- und Blasorchester Leipzig, Nora Lyn Handschuh, Thomas Honermont, Berufliche Rehabilitation,

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Der weiße BARKAS kehrt zurück – Infostand zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz

Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig
Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig

Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig

Am 3. September 2020 kehrt der weiße BARKAS des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) an seinen Produktionsstandort zurück. In Chemnitz können sich am „Bulli des Ostens“ Interessenten über den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben nach Krankheit oder Unfall informieren.

Der weiße BARKAS vom BFW Leipzig wird am kommenden Donnerstag, von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Markt vor Galeria zum Stehen kommen. Dann wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche zur beruflichen Rehabilitation zur Verfügung stehen. Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, können ihre Fragen an Steffen Gonsior und Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Wir können vor Ort bereits auf konkrete Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen“, erklärt Corinna Schulze. „Auch in Zeiten von Corona ist es wichtig, dass die betroffenen Menschen weiterhin Informationen über Möglichkeiten und Wege erhalten, wie sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder eine gesundheitsgerechte Arbeit aufnehmen können.“

Die beiden Berater werden den Interessenten die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation erläutern. Außerdem stellen sie die breite Palette von Umschulungen und Weiterbildungen vor. Im Angebot der Leipziger Bildungseinrichtung stehen kaufmännische und gewerblich-technische Berufe sowie verschiedenen Stabilisierungs- und Integrationsmaßnahmen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit zu unterstützen. Viele dieser Maßnahmen finden auch in der Außenstelle Chemnitz statt. Damit ist in diesem Ballungsraum eine wohnortnahe berufliche Rehabilitation und Integration in Arbeit möglich.

Beraterin Corinna Schulze betont: „Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet.“ Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden. Die Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten besonders im Chemnitzer Raum zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Um die Hygiene- und Abstandsregelungen in der gegenwärtigen Zeit einhalten zu können, muss für die Beratung am weißen BARKAS ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und im direkten Gespräch ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Chemnitz war neben Halle die zweite Station der Infomobiltour, die in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie verkürzt stattfinden musste. Weitere Informationen zu den Beratungs- und Informationsangeboten kann man auf dieser Seite einsehen: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung

Der weiße BARKAS B1001 fährt seit mehr als 10 Jahren als Infomobil des BFW Leipzig durch Mitteldeutschland und ist eines der letzten mit dem Vier-Takt-Motor gebauten Modelle, die im VEB BARKAS-Werk Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, vom Band liefen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Integration, Außenstelle Chemnitz, Infomobil, Beratung, BARKAS, B1001

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Was macht es mit der Psyche? Eine Untersuchung im Beruflichen Trainingszentrum

Hannah Gomolzig, Werkstudentin am BTZ Leipzig, schreibt ihre Masterarbeit zu den Wirkungen der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. © M. Lindner, BFW Leipzig
Hannah Gomolzig, Werkstudentin am BTZ Leipzig, schreibt ihre Masterarbeit zu den Wirkungen der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. © M. Lindner, BFW Leipzig

Hannah Gomolzig, Werkstudentin am BTZ Leipzig, schreibt ihre Masterarbeit zu den Wirkungen der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 10. August 2020 startete in den beiden Beruflichen Trainingszentren Leipzig und Chemnitz (BTZ Leipzig/BTZ Chemnitz) eine Untersuchung zu den Effekten von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. Diese besondere Analyse in den Einrichtungen des Berufsförderungswerkes Leipzig will den Wert der Unterstützung durch die besonderen psychologischen Betreuungsleistungen beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben untersuchen.

Mit dem Start von zwei Maßnahmen an den Beruflichen Trainingszentren, Leipzig am 10 August 2020 und Chemnitz am 24. August, beginnt eine empirische Untersuchung der „Effekte von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit“, die im Rahmen der Masterarbeit von Hannah Gomolzig durchgeführt wird. Die Psychologiestudentin von der Universität Leipzig ist gegenwärtig Werkstudentin am BTZ Leipzig.

Untersucht werden ca. 60 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die an Vorbereitungs- und Trainingsmaßnahmen zur Stabilisierung und Wiedererlangung ihrer Arbeitsfähigkeit hinsichtlich einer psychischen Vorerkrankung teilnehmen. „In der geplanten Arbeit soll untersucht werden, inwieweit die Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation am Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) mit einer Verbesserung der psychischen Gesundheit der Teilnehmer*innen im Zusammenhang stehen“, schreibt Hannah Gomolzig in ihrem Exposé zur Masterarbeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jeweiligen Kurse werden zu Beginn der Maßnahmen, im Dezember und abschließend im Februar kommenden Jahres hinsichtlich der subjektiven Einschätzung ihrer psychischen Gesundheit befragt. Die Teilnahme basiert auf Freiwilligkeit und bleibt anonym. Zu untersuchende Aspekte sind dabei u.a. das subjektive Wohlbefinden, die Kontrollüberzeugung, das Selbstwertgefühl, Stresswahrnehmung und Stressbewältigung.

„Wir erhoffen uns von der Untersuchung “, so der Fachbereichsleiter der Beruflichen Trainingszentren Marko Daubitz, „Rückschlüsse auf unsere Arbeit in Leipzig und Chemnitz. Daher bewerten wir die Arbeit von Frau Gomolzig sehr hoch und sind gespannt auf die Ergebnisse, die sie uns voraussichtlich im Frühjahr 2021 präsentieren wird.“

Hannah Gomolzig ist nicht die erste Studentin, die als Werkstudentin ihre Masterarbeit zu den Beruflichen Trainingszentren schreibt. „Wir haben gute Erfahrungen mit den Studierenden der Universität Leipzig sowie der Technischen Universität Chemnitz. Die Untersuchungen in unseren beiden Trainingszentren stellen für die beiden Lehrinstitutionen gleichzeitig eine Bereicherung der dortigen wissenschaftlichen Forschungsarbeit zur beruflichen Rehabilitation dar.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BTZ Leipzig, BTZ Chemnitz, Berufliches Trainingszentrum, Berufliche Rehabilitation, Integration, Psychische Erkrankungen, Masterarbeit, Universität Leipzig, Technische Universität Chemnitz

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BTZ Chemnitz erweitert das Angebot durch Wohngruppe

Wohnen, Trainieren, Arbeit finden – im BTZ Chemnitz gibt es ein Wohnangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. © M. Daubitz, BFW Leipzig

Seit 1. Juli 2020 verfügt das Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz) über die Möglichkeit zur Unterbringung in einer Wohnung. Damit erweitert das BTZ Chemnitz sein Angebot für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine weitere Anreise haben. Hierzu stehen vorerst drei Plätze zur Verfügung.

Wohnen, Trainieren, Arbeit finden – im BTZ Chemnitz gibt es ein Wohnangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. © M. Daubitz, BFW Leipzig

Wohnen, Trainieren, Arbeit finden – im BTZ Chemnitz gibt es ein Wohnangebot für
Menschen mit psychischen Erkrankungen. © M. Daubitz, BFW Leipzig

Mit drei Einzelzimmern, einer voll ausgestatteten Küche mit Waschmaschine sowie einem Bad bietet die Wohnung allen Komfort für einen Aufenthalt während der Maßnahmen. Durch die Sozialpädagogen und Personalberater des BTZ Chemnitz werden die baldigen Bewohner betreut. Die Wohngruppe ist nicht nur eine Unterkunft, sondern auch gleichzeitig Bestandteil der Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Über das gemeinsame Wohnen, die Struktur des Lebens mit anderen und die Achtung auf das Einhalten von Ordnung und Sauberkeit werden wichtige Punkte für die Stabilisierung im Lebensalltag trainiert.

Die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Ende August erwartet.

Im Beruflichen Trainingszentrum am BFW Leipzig werden Maßnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen angeboten, um sie auf eine Rückkehr in Arbeit zu stabilisieren und vorzubereiten. Eine Berufsfindung/Arbeitserprobung hilft dabei, eine gute Entscheidung für eine berufliche Neuorientierung zu treffen. Sie dient der Einschätzung der beruflichen Eignung auf Basis persönlicher Fähigkeiten und Potenziale für eine oder mehrere Tätigkeiten unter Berücksichtigung von Interessen und Neigungen, den beruflichen Vorkenntnissen, den Erfordernissen des Arbeitsmarktes und der gesundheitlichen Situation sowie individueller Voraussetzungen. Das berufliche Training ist eine gute Maßnahme, um Menschen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen die Chance zum Wiedereinstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

Speziell jungen Menschen, die noch nicht über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen, hilft eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB-Reha) bei ihrer Berufswahl. Sie greift berufliche Ideen und Potenziale von Schulabgängern und jungen Menschen auf und entwickelt diese weiter. Schließlich kann diese Maßnahme in der Inklusionsgestützten Erstausbildung im BTZ Chemnitz am BFW münden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auch hier engmaschig und individuell entsprechend ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen unterstützt und gefördert.

Das BTZ Chemnitz wurde im März 2017 aus einer Vorgängereinrichtung der Außenstelle Chemnitz des Berufsförderungswerkes Leipzig entwickelt und konnte aufgrund der großen Nachfrage stetig ausgebaut werden. Dieser Entwicklung trägt damit die Etablierung einer Wohnunterkunft ins Programm des BTZ Chemnitz Rechnung.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BTZ Chemnitz, Berufliches Trainingszentrum, Wohnung, Leben, Trainieren, Berufliche Rehabilitation, Integration, Berufsfindung, Psychische Erkrankungen

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 9175120
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Erster IngE-Durchgang am BTZ Leipzig ist Geschichte

Marvin und Sarah haben nach vier Jahren Berufsvorbereitung und Erstausbildung ihren Abschluss am BTZ Leipzig geschafft. © M. Lindner, BFW Leipzig
Marvin und Sarah haben nach vier Jahren Berufsvorbereitung und Erstausbildung ihren Abschluss am BTZ Leipzig geschafft. © M. Lindner, BFW Leipzig

Marvin und Sarah haben nach vier Jahren Berufsvorbereitung und Erstausbildung ihren Abschluss am BTZ Leipzig geschafft. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 20. Juli 2020 wurden Abschlusszertifikate an den ersten Durchgang der Inklusionsgestützten Erstausbildung am Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) übergeben. Die 13 Absolventen haben hier aufgrund psychischer Beeinträchtigungen in einem gesicherten Umfeld ihren ersten Berufsabschluss erworben.

Vor vier Jahren starteten die ersten Jugendmaßnahmen im neu gegründeten Beruflichen Trainingszentrum am Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Im BTZ Leipzig werden Maßnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen angeboten, um sie auf eine Rückkehr in Arbeit zu stabilisieren und vorzubereiten. „Auf einmal änderte sich das Gesicht des BFW Leipzig“, erinnert sich Fachbereichsleiter Marko Daubitz. „Wir waren es gewohnt, unsere Maßnahmen ausschließlich Erwachsenen anzubieten. Und nun kamen junge Leute zu uns.“ Das war für die Teams von Ausbildern, Sozialpädagogen sowie allen am Qualifizierungs- und Umschulungsprozess beteiligten Mitarbeitern in der Leipziger Bildungseinrichtung eine Umstellung. Aber auch die neuen Teilnehmer, die aufgrund einer psychischen Erkrankung ihre Ausbildungsreife erwerben wollten, durchlebten den eigenen Entwicklungsprozess parallel zum stetigen Ausbau des BTZ Leipzig bis hin zum Einzug in den Neubau im letzten Jahr.

Kontinuierlich wurde das Angebot der speziellen Einrichtung des BFW Leipzig ausgebaut und das psychologische Begleitprogramm den Erfordernissen angepasst. Die Maßnahmen für die Jugendlichen wurden immer umfangreicher. Zu Beginn waren es vier von den heute 13 Absolventen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung die Ausbildungsreife in der neu entwickelten Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB-Reha) erwerben konnten. Unter ihnen waren Sarah K. und Marvin F., über deren Entwicklungsweg sich Marko Daubitz besonders freute (wir berichteten über Sarah K. und Marvin F. bereits). Sarah konnte in der anschließenden Inklusionsgestützten Erstausbildung (IngE) ihre Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel mit sehr guten Leistungen abschließen. Mit dem IHK-Abschluss erlernen die jungen Erwachsenen einen anerkannten Beruf, mit dem sie sich auf dem ersten Arbeitsmarkt bewerben können.

Und Marvin, dessen Leistungsweg von seiner autistischen Entwicklungsstörung geprägt war, überzeugte während des Betriebspraktikums seinen künftigen Arbeitgeber. Aufgrund Corona-bedingter Kurzarbeit konnte er jedoch noch keine Festanstellung erhalten, wurde aber mit einem Minijob ans Möbelunternehmen gebunden, um perspektivisch eine Einstellung zu erhalten.

„Durch die gegenwärtige Situation um das Covid-19-Virus hat noch nicht jeder einen Arbeitsplatz erhalten. Jedoch werden alle Unternehmen wieder Fachkräfte suchen.“ so erläutert Marko Daubitz die schwierige Lage für die Absolventen. Die Unterstützung ende jedoch nicht mit dem Tag der Übergabe der Abschlusszeugnisse und -zertifikate, versicherte der Fachbereichsleiter. Die ehemaligen Auszubildenden könnten sich weiterhin an das multiprofessionelle Team des BTZ Leipzig wenden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, Berufliche Rehabilitation, Psychische Erkrankungen, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, BvB, Inklusionsgestützte Erstausbildung, IngE, IHK-Abschluss

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Beratung zur Beruflichen Rehabilitation in Halle

Das Beraterteam des BFW ist am 22. Juli 2020 in Sache berufliche Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig
Das Beraterteam des BFW ist am 22. Juli 2020 in Sache berufliche Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Das Beraterteam des BFW ist am 22. Juli 2020 in Sache berufliche Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 22. Juli ist Halle die erste Station für das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) in diesem Jahr. Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet eine Vor-Ort-Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

Von 9:00 bis 14:00 Uhr wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche am weißen BARKAS auf dem Marktplatz der Salzstadt Halle (Saale) zur Verfügung stehen. In der Nähe des Ratshofes vor New Yorker können Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, ihre Fragen an Steffen Gonsior und Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Auch in Zeiten von Corona ist es wichtig, dass die betroffenen Menschen weiterhin Informationen über Möglichkeiten und Wege erhalten, wie sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder eine gesundheitsgerechte Arbeit aufnehmen können“, erklärt Steffen Gonsior.

Die Interessenten werden auf der Infomobiltour über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation beraten. „Wir können vor Ort bereits auf konkrete Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Im BFW Leipzig reicht die Palette von Umschulungen und Weiterbildungen von kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen bis hin zu verschiedenen Stabilisierungs- und Integrationsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorzubereiten.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont der Berater des BFW Leipzig. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Um die Hygiene- und Abstandsregelungen in der gegenwärtigen Zeit einhalten zu können, muss für die Beratung am weißen BARKAS ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und im direkten Gespräch ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Nach Halle wird Chemnitz Anfang September die zweite Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 3. September 2020. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen:
https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, Halle (Saale), BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Corona Abstandsregelung,

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Mich hat das Glück geküsst – Erwartungen zum Umschulungsstart

Katrin Joost hat am 23. Juni 2020 mit weiteren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre zweijährige Umschulung im BFW Leipzig begonnen © M. Lindner, BFW Leipzig
Mit Abstand und in zwei Gruppen wurden die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Eröffnung der neuen Umschulungsmaßnahmen im BFW Leipzig begrüßt. © M. Lindner, BFW Leipzig

Mit Abstand und in zwei Gruppen wurden die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Eröffnung der neuen Umschulungsmaßnahmen im BFW Leipzig begrüßt. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 23. Juni begannen die neuen Umschulungskurse im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). 101 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren in 16 kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen die 24-monatige Umschulungen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation.

Aufmerksam lauscht Katrin Joost den Worten der Pädagogischen Leiterin des BFW Leipzig, Marika Bild: „Sie bringen bereits viele Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten aus Ihren Vorberufen mit. Nutzen Sie diese.“ Katrin Joost ist eine von 101 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die am 23. Juni 2020 ihre Umschulung im BFW Leipzig begonnen haben.

Doch an diesem Tag ist alles etwas anders. Dort, wo sich ansonsten alle „Neulinge“ in der Aula in den Stuhlreihen versammeln, sitzen sie nun mit Abstand an Tischen. Es ist immer noch Corona-Zeit. Gemeinsam mit ihren künftigen Ausbildern und Personalberatern stimmt sie Frau Bild auf die kommenden 24 Monate des Lernens ein: „Sie werden ihre Ausbildung, die eigentlich für drei Jahre konzipiert ist, in einer sehr kurzen Zeit absolvieren müssen“, betont sie mit dem Blick auf die vorgeschriebenen Rahmenlehrpläne der 16 Umschulungsberufe. „Trotz detaillierter Stoffverteilungspläne, einer praxisbezogenen Vermittlung des Lehrstoffs, vieler Fachprojekte und der Tätigkeit in einer Lernbehörde bzw. im Lernunternehmen wird ihre Mitwirkung maßgeblich für einen erfolgreichen Abschluss sein.“

Auf das hat sich die in Gera geborene Katrin Joost bewusst eingelassen. „Das ist hier meine große Chance, um mir zu beweisen, was ich noch leisten kann“, erklärt sie in Hinblick auf ihre bisherige berufliche Entwicklung. Die 41-jährige hat 22 Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Und das anfangs nicht ganz freiwillig. Jura war ihr Wunschberuf oder Psychologie. Ihre Pubertät stand den Träumen im Weg und so verließ sie das Gymnasium vorzeitig. Erst einmal erlernte sie von 1996 bis 1999 den Beruf der Restaurantfachfrau und schloss anschließend noch den Lehrgang zur Ausbildereignung an. Katrin Joost fasste in der Gastronomie Fuß und bildete erfolgreich Köche und Restaurantfachfrauen aus. „Das alles hat mir Spaß gemacht, im Team und besonders mit den Gästen. Ich habe mir in den letzten 15 Jahren in einem italienischen Restaurant eine gute Position erarbeitet. Die hätte ich wahrscheinlich nie freiwillig aufgegeben.“ Doch dann wurde bei der jungen Frau aus Dessau-Roßlau auf beiden Seiten ein chronischer „Tennisarm“ diagnostiziert. Folge der Arbeit in der Gastronomie und das „Aus“ für die geliebte Tätigkeit.

Es folgten ein kurzer Aufenthalt in einer Schmerzklinik und ein aufschlussreiches Gespräch mit der Beraterin bei ihrer Krankenkasse. Die neue Hoffnung: Berufliche Rehabilitation. Der Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung war schnell gestellt und wurde genauso schnell bewilligt. Eigentlich wollte sie schon im Januar 2020 durchstarten, denn „ich bin sehr ehrgeizig“, stellt sie klar. „Doch ich war letztlich ganz glücklich, dass ich den Reha-Vorbereitungslehrgang mitmachen konnte. Hier habe ich mein Schulwissen auffrischen können, ist ja schon etwas länger her. Dadurch fand ich den richtigen Einstieg auf den heutigen Tag.“ Das sagt die verheiratete Mutter einer erwachsenen Tochter so leicht. Denn auch der Vorbereitungslehrgang fand in Corona-Zeiten anders statt als üblich, nämlich online, per Telefon oder Videokonferenz. „Ich hatte mich damit arrangiert. Früh aufstehen, Aufgaben erledigen, mit den Ausbilderinnen und Ausbildern kommunizieren und lernen. Das fiel mir leicht, wie damals in der Schulzeit.“

Nun sitzt sie mitten unter der Hälfte der neuen Umschülerinnen und Umschüler. Gespannt ist sie schon, auf das was sie erwarten wird. „Ich möchte Verwaltungsfachangestellte werden und wie es danach weitergehen soll, darüber habe ich ebenfalls klare Vorstellungen“, ist sich Katrin Joost sicher. Selbst wenn die Umschulung, die sie bewusst wegen der Ausrichtung auf die Landesverwaltung gewählt hatte, sehr anspruchsvoll ist – Gesetze, Paragrafen, Verordnungen, Vorschriften … – möchte sie eine gute Note zum Abschluss erreichen. „Das ist dann meine Visitenkarte für den neuen Start ins Berufsleben“, formuliert sie mit einem Lächeln. „Ich bin niemand, der die kommenden 22 Jahre nur hinter einem Schreibtisch sitzen möchte. Vielleicht kann ich sogar noch einmal studieren. Wer weiß?“

Und so packt sie nach der kleinen Eröffnungsveranstaltung ihre Unterlagen zusammen und folgt den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Unterrichtsraum, nicht ohne sich noch einmal umzudrehen und mit einem Lächeln zu rufen: „Das ist meine Chance. Mich hat das Glück geküsst.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Umschulung, Verwaltungsfachangestellte, Kursstart

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