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CAMPUSRUNDGANG – Spaziergang durch Beruf & Kunst im BFW Leipzig

Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig
Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig

Das BFW Leipzig lädt anlässlich der 11. Nacht der Kunst zu einem Campusrundgang ein. © Verschiedene Künstler, BFW Leipzig

Zur 11. Nacht der Kunst am 5. September 2020 lädt das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) zu einem Campusrundgang zwischen Beruf und Kunst ein. Im Fokus stehen künstlerische Arbeiten der Mediengestalter, die ihre Umschulung am BFW Leipzig absolvieren. Kunst zum Mitnehmen und Zuhören begleitet das Kunstfestival.

Am 5. September startet um 16 Uhr die 11. Nacht der Kunst. Das BFW Leipzig beteiligt sich in diesem Jahr wieder mit einer eigenen „Werkschau“ an dem Kunstfestival entlang der Georg-Schumann-Straße. Der „Campusrundgang“ wird zu einem besonderen Spaziergang durch Beruf und Kunst werden. Dahinter verbirgt sich die Präsentation von Arbeiten der Mediengestalterinnen und Mediengestalter, die ihre Umschulung am BFW Leipzig absolvieren oder bereits beendet haben. Passend dazu wurde der Untertitel „Mediengestalter: Handwerker & Künstler“ für die Exposition gewählt.

40 Arbeiten bieten einen Einblick in Arbeiten, die als Projekte während der Umschulung entstanden sind oder von den Rehabilitanden in ihrer Freizeit geschaffen wurden. Die Facetten der teils persönlichen Ausdruckformen reichen von der Fotografie, über digitale Grafik und Malerei bis hin zu Kollagen. Freunde des Leipziger Zoos können entlang der Georg-Schumann-Straße Tiere sprichwörtlich hautnah betrachten. Im Innenhof des Leipziger Bildungscampus sind Grafikarbeiten von der Logo- bis zur Plakatentwicklung zu sehen, aber auch fantastische Tier- und Menschenwesen in beeindruckenden Techniken erfasst.

Begleitet wird die Ausstellung, die aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie ausschließlich auf dem Campusfreigelände aufgebaut wird, durch ein kulturelles Rahmenprogramm. Dreimal Kunst zum Zuhören. So tritt ab 16 Uhr BestZeller aus Leipzig mit eigenen Songs auf. Gegen 18 Uhr spielt das Baritone-Tuba-Quartett des Symphonischen Blaschorchesters des Jugend- & Blasorchesters Leipzig unter der Leitung von Norman Grüneberg. In den Abend wird Nora Lyn Handschuh mit eigenen Liedern und ihren Interpretationen von bekannten Songs das flanierende Kunstpublikum begleiten. Kunst zum Mitnehmen wird ab 20:30 Uhr der Leipziger Schnellzeichner Thomas Honermont anfertigen.

Die Leipziger Bildungseinrichtung nimmt zum siebten Mal an der Nacht der Kunst teil. Mit zwei baubedingten Unterbrechungen präsentierte das BFW Leipzig seit 2012 einen bunten Kunstmix von den Malern Werner Tübke und Sven Arndt, dem Karikaturist Schwarwel sowie den Fotografen Armin Kühne und Mahmoud Dabdoub. In den letzten Jahren wurden die Ausstellungen immer von Arbeiten aus dem eigenen Haus begleitet. Nun stellt sich das BFW Leipzig selbst in den Mittelpunkt des abendlichen Geschehens – als Anlieger, Kurator und Kunstproduzent. Weitere Informationen zum Thema „Kunst & Rehabilitation“ sind auf der Internetseite zu finden: www.bfw-leipzig.de/kunst

Wer sich über den Beruf des Mediengestalters informieren möchte, findet entsprechendes Material am weißen BARKAS, dem Infomobil des BFW Leipzig. Darüber hinaus werden dort alle anderen Angebote zur beruflichen Rehabilitation ausgelegt.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Zu den Künstlerinnen und Künstlern des Begleitprogramms:

BestZeller

Die Leipziger Band BestZeller mit ein paar Worten zu beschreiben gestaltet sich schwieriger, als sie mit ein paar Tönen zu hören. Das Trio aus drei jungen Vätern kombiniert in ihren selbstkomponierten Liedern meist melodischen Rock mit drei unterschiedlichen Gesangsstimmen. Dabei greifen die 3 auf die bekannte klassische Instrumentenformel zurück: Ein Schlagzeug, ein Bass plus eine Gitarre. Während der Rhythmus zum Bewegen auffordert, laden die deutschen Texte oft zum Nachdenken oder Verweilen ein. Beim gemeinsamen Musizieren blickt die Band schon auf eine kleine zweistellige Jahreszahl an Erfahrung zurück und hat bei Straßenfesten, Festivals und als Support-Acts schon viel erleben dürfen. Dabei stand und steht der Spaß zu dritt immer im Vordergrund, so dass die Freundschaft der drei Hobbymusiker immer eine Prise Humor in ihre Bühnenpräsenz mit einfließen lässt. Ob elektronisch verstärkt oder unplugged: BestZeller lässt immer ein Teil von sich selbst in seine Musik einfließen und manchmal bildet dann dieser mit den anderen Teilen der Zuschauer ein neues inspirierendes Ganzes.

https://www.facebook.com/BestZellerMusic/

Baritone-Tuba-Quartett des Symphonischen Blaschorchesters

Immer wieder machen sich Musikerinnen und Musiker aus dem Jugend- & Blasorchester Leipzig auf, um in ihrem speziellen Fach in kleineren oder größeren Gruppen zu musizieren. Mag es ein Laienorchester sein, das vor Kurzem erst seinen 60 Geburtstag feierte und doch haben sie Engagements beispielsweise nach Südafrika, Israel oder Italien geführt. Internationale Titel wurden in der Sparte der Symphonischen Orchester in Prag eingespielt. Die Einladungen und Preise sind ein Beleg für die professionelle Klasse, die das Orchester auf der Bühne präsentiert. So konnten die Leipzigerinnen und Leipziger das Orchester zum Abschlusskonzert der „Leipziger Markt Musik“ – Corona bedingt in diesem Jahr leider nicht – erleben. Das Jahreskonzert ob im Gewandhaus oder der Leipziger Kongresshalle oder wie im Februar im Kunstkraftwerk sind ein Aushängeschild der jungen und junggebliebenen Musikerinnen und Musiker. Als Kultur- und Orchesterverein versteht der Jugend- & Blasorchester Leipzig e.V. seine Hauptaufgaben in der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie der Unterhaltung von Ensembles zum Musizieren aller Generationen. Neben den drei Hauptorchestern – dem Symphonischen Blasorchester Leipzig, den ISKRA Oldstars und den Pfiffigen Musikussen – finden sich Musiker immer wieder auch in kleineren Ensembles zusammen. Das Repertoire reicht von Klassik, über Volksmusik bis hin zu Pop. Immer wieder gern werden auch Reisen durch die Filmmusik unternommen.

www.jbo-leipzig.de

Nora Lyn Handschuh

Die Leipzigerin hat ein ausgesprochen breites Repertoire. Ihr YouTube-Kanal ist voller Musik. Seien es individuelle Interpretationen von bekannten Songs oder die eigenen. Die 17-jährige Studentin ist sehr aktiv und weiß sich zu produzieren. Ob im Fenster die Europahymne singend oder im Johannapark „Big Yellow Taxi“ von Joni Mitchell, so findet sie immer ihren eigenen Stil. Sie entfremdet dabei nicht, sondern verleiht den Liedern eine neue Stimmung. Mit der Gitarre oder dem Klavier untermalt sie die Songs musikalisch. Dabei ist sie emotional bei dem, was sie vorträgt. Oft verspielt, locker und leicht. Ja geradezu mit einem Lächeln verbunden. Dann wiederum ernsthaft, wenn es der Titel von ihr als Vortragende verlangt. Wer sie und auch die verschiedenen Bands, in denen Nora Lyn Handschuh singt, erleben möchte, folgt einfach ihren Spuren durch verschiedene Locations in Leipzig. Den Anfang kann man donnerstags, sobald es Corona wieder zulässt, im Elsterartig auf dem Leipziger Dittrichring machen. Das junge Multitalent will ihre stimmlichen Qualitäten mit einem Studium in Jazz-Populargesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig weiter verfeinern und freut sich immer über die Möglichkeit den Menschen ein wenig ihrer Musik zu nahe zu bringen.

https://www.youtube.com/channel/UC4ao25ovD9AtpQ-DG2Jv-Vg/videos

Thomas Honermont

Er zeichnet schon seit seiner Kindheit und ist seit einigen Jahren freischaffend als Schnellzeichner, Karikaturist und Dozent selbstständig. Indem er die Werke großer Meister der Vergangenheit und Gegenwart studierte und verschiedene Techniken und Stile ausprobierte, entwickelte er sich ständig weiter. Neben seinen Aufträgen ist seine Zeichenausrüstung daher ein ständiger Begleiter, um Ideen, besondere Momente oder einfach lockere Übungen festzuhalten. Karikaturen als Erweiterung des klassischen Portraits hatten für ihn schon immer einen ganz besonderen Reiz. Es ist immer wieder spannend und herausfordernd, Gesichtern etwas zu verleihen, was keine Kamera festhält und gleichzeitig so viele Emotionen wecken kann. Sein Lebens- und Arbeitsmotto findet sich daher in William Makepeace Thackeray wieder. „Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, welches man in der Gesellschaft tragen kann.“

https://www.schnellzeichner-thomas.de/

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BFW Leipzig, Nacht der Kunst, Georg-Schumann-Straße, Kunstfestival, BestZeller, Jugend- und Blasorchester Leipzig, Nora Lyn Handschuh, Thomas Honermont, Berufliche Rehabilitation,

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
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Der weiße BARKAS kehrt zurück – Infostand zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz

Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig
Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig

Beratung zur beruflichen Rehabilitation vor Ort in Chemnitz. © 2019 P. Skibinski, BFW Leipzig

Am 3. September 2020 kehrt der weiße BARKAS des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) an seinen Produktionsstandort zurück. In Chemnitz können sich am „Bulli des Ostens“ Interessenten über den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben nach Krankheit oder Unfall informieren.

Der weiße BARKAS vom BFW Leipzig wird am kommenden Donnerstag, von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Markt vor Galeria zum Stehen kommen. Dann wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche zur beruflichen Rehabilitation zur Verfügung stehen. Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, können ihre Fragen an Steffen Gonsior und Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Wir können vor Ort bereits auf konkrete Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen“, erklärt Corinna Schulze. „Auch in Zeiten von Corona ist es wichtig, dass die betroffenen Menschen weiterhin Informationen über Möglichkeiten und Wege erhalten, wie sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder eine gesundheitsgerechte Arbeit aufnehmen können.“

Die beiden Berater werden den Interessenten die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation erläutern. Außerdem stellen sie die breite Palette von Umschulungen und Weiterbildungen vor. Im Angebot der Leipziger Bildungseinrichtung stehen kaufmännische und gewerblich-technische Berufe sowie verschiedenen Stabilisierungs- und Integrationsmaßnahmen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit zu unterstützen. Viele dieser Maßnahmen finden auch in der Außenstelle Chemnitz statt. Damit ist in diesem Ballungsraum eine wohnortnahe berufliche Rehabilitation und Integration in Arbeit möglich.

Beraterin Corinna Schulze betont: „Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet.“ Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden. Die Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten besonders im Chemnitzer Raum zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Um die Hygiene- und Abstandsregelungen in der gegenwärtigen Zeit einhalten zu können, muss für die Beratung am weißen BARKAS ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und im direkten Gespräch ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Chemnitz war neben Halle die zweite Station der Infomobiltour, die in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie verkürzt stattfinden musste. Weitere Informationen zu den Beratungs- und Informationsangeboten kann man auf dieser Seite einsehen: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung

Der weiße BARKAS B1001 fährt seit mehr als 10 Jahren als Infomobil des BFW Leipzig durch Mitteldeutschland und ist eines der letzten mit dem Vier-Takt-Motor gebauten Modelle, die im VEB BARKAS-Werk Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, vom Band liefen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Integration, Außenstelle Chemnitz, Infomobil, Beratung, BARKAS, B1001

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Was macht es mit der Psyche? Eine Untersuchung im Beruflichen Trainingszentrum

Hannah Gomolzig, Werkstudentin am BTZ Leipzig, schreibt ihre Masterarbeit zu den Wirkungen der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. © M. Lindner, BFW Leipzig
Hannah Gomolzig, Werkstudentin am BTZ Leipzig, schreibt ihre Masterarbeit zu den Wirkungen der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. © M. Lindner, BFW Leipzig

Hannah Gomolzig, Werkstudentin am BTZ Leipzig, schreibt ihre Masterarbeit zu den Wirkungen der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 10. August 2020 startete in den beiden Beruflichen Trainingszentren Leipzig und Chemnitz (BTZ Leipzig/BTZ Chemnitz) eine Untersuchung zu den Effekten von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit. Diese besondere Analyse in den Einrichtungen des Berufsförderungswerkes Leipzig will den Wert der Unterstützung durch die besonderen psychologischen Betreuungsleistungen beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben untersuchen.

Mit dem Start von zwei Maßnahmen an den Beruflichen Trainingszentren, Leipzig am 10 August 2020 und Chemnitz am 24. August, beginnt eine empirische Untersuchung der „Effekte von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation auf die psychische Gesundheit“, die im Rahmen der Masterarbeit von Hannah Gomolzig durchgeführt wird. Die Psychologiestudentin von der Universität Leipzig ist gegenwärtig Werkstudentin am BTZ Leipzig.

Untersucht werden ca. 60 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die an Vorbereitungs- und Trainingsmaßnahmen zur Stabilisierung und Wiedererlangung ihrer Arbeitsfähigkeit hinsichtlich einer psychischen Vorerkrankung teilnehmen. „In der geplanten Arbeit soll untersucht werden, inwieweit die Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation am Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) mit einer Verbesserung der psychischen Gesundheit der Teilnehmer*innen im Zusammenhang stehen“, schreibt Hannah Gomolzig in ihrem Exposé zur Masterarbeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jeweiligen Kurse werden zu Beginn der Maßnahmen, im Dezember und abschließend im Februar kommenden Jahres hinsichtlich der subjektiven Einschätzung ihrer psychischen Gesundheit befragt. Die Teilnahme basiert auf Freiwilligkeit und bleibt anonym. Zu untersuchende Aspekte sind dabei u.a. das subjektive Wohlbefinden, die Kontrollüberzeugung, das Selbstwertgefühl, Stresswahrnehmung und Stressbewältigung.

„Wir erhoffen uns von der Untersuchung “, so der Fachbereichsleiter der Beruflichen Trainingszentren Marko Daubitz, „Rückschlüsse auf unsere Arbeit in Leipzig und Chemnitz. Daher bewerten wir die Arbeit von Frau Gomolzig sehr hoch und sind gespannt auf die Ergebnisse, die sie uns voraussichtlich im Frühjahr 2021 präsentieren wird.“

Hannah Gomolzig ist nicht die erste Studentin, die als Werkstudentin ihre Masterarbeit zu den Beruflichen Trainingszentren schreibt. „Wir haben gute Erfahrungen mit den Studierenden der Universität Leipzig sowie der Technischen Universität Chemnitz. Die Untersuchungen in unseren beiden Trainingszentren stellen für die beiden Lehrinstitutionen gleichzeitig eine Bereicherung der dortigen wissenschaftlichen Forschungsarbeit zur beruflichen Rehabilitation dar.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BTZ Leipzig, BTZ Chemnitz, Berufliches Trainingszentrum, Berufliche Rehabilitation, Integration, Psychische Erkrankungen, Masterarbeit, Universität Leipzig, Technische Universität Chemnitz

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BTZ Chemnitz erweitert das Angebot durch Wohngruppe

Wohnen, Trainieren, Arbeit finden – im BTZ Chemnitz gibt es ein Wohnangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. © M. Daubitz, BFW Leipzig

Seit 1. Juli 2020 verfügt das Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz) über die Möglichkeit zur Unterbringung in einer Wohnung. Damit erweitert das BTZ Chemnitz sein Angebot für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine weitere Anreise haben. Hierzu stehen vorerst drei Plätze zur Verfügung.

Wohnen, Trainieren, Arbeit finden – im BTZ Chemnitz gibt es ein Wohnangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. © M. Daubitz, BFW Leipzig

Wohnen, Trainieren, Arbeit finden – im BTZ Chemnitz gibt es ein Wohnangebot für
Menschen mit psychischen Erkrankungen. © M. Daubitz, BFW Leipzig

Mit drei Einzelzimmern, einer voll ausgestatteten Küche mit Waschmaschine sowie einem Bad bietet die Wohnung allen Komfort für einen Aufenthalt während der Maßnahmen. Durch die Sozialpädagogen und Personalberater des BTZ Chemnitz werden die baldigen Bewohner betreut. Die Wohngruppe ist nicht nur eine Unterkunft, sondern auch gleichzeitig Bestandteil der Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Über das gemeinsame Wohnen, die Struktur des Lebens mit anderen und die Achtung auf das Einhalten von Ordnung und Sauberkeit werden wichtige Punkte für die Stabilisierung im Lebensalltag trainiert.

Die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Ende August erwartet.

Im Beruflichen Trainingszentrum am BFW Leipzig werden Maßnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen angeboten, um sie auf eine Rückkehr in Arbeit zu stabilisieren und vorzubereiten. Eine Berufsfindung/Arbeitserprobung hilft dabei, eine gute Entscheidung für eine berufliche Neuorientierung zu treffen. Sie dient der Einschätzung der beruflichen Eignung auf Basis persönlicher Fähigkeiten und Potenziale für eine oder mehrere Tätigkeiten unter Berücksichtigung von Interessen und Neigungen, den beruflichen Vorkenntnissen, den Erfordernissen des Arbeitsmarktes und der gesundheitlichen Situation sowie individueller Voraussetzungen. Das berufliche Training ist eine gute Maßnahme, um Menschen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen die Chance zum Wiedereinstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

Speziell jungen Menschen, die noch nicht über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen, hilft eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB-Reha) bei ihrer Berufswahl. Sie greift berufliche Ideen und Potenziale von Schulabgängern und jungen Menschen auf und entwickelt diese weiter. Schließlich kann diese Maßnahme in der Inklusionsgestützten Erstausbildung im BTZ Chemnitz am BFW münden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auch hier engmaschig und individuell entsprechend ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen unterstützt und gefördert.

Das BTZ Chemnitz wurde im März 2017 aus einer Vorgängereinrichtung der Außenstelle Chemnitz des Berufsförderungswerkes Leipzig entwickelt und konnte aufgrund der großen Nachfrage stetig ausgebaut werden. Dieser Entwicklung trägt damit die Etablierung einer Wohnunterkunft ins Programm des BTZ Chemnitz Rechnung.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BTZ Chemnitz, Berufliches Trainingszentrum, Wohnung, Leben, Trainieren, Berufliche Rehabilitation, Integration, Berufsfindung, Psychische Erkrankungen

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Erster IngE-Durchgang am BTZ Leipzig ist Geschichte

Marvin und Sarah haben nach vier Jahren Berufsvorbereitung und Erstausbildung ihren Abschluss am BTZ Leipzig geschafft. © M. Lindner, BFW Leipzig
Marvin und Sarah haben nach vier Jahren Berufsvorbereitung und Erstausbildung ihren Abschluss am BTZ Leipzig geschafft. © M. Lindner, BFW Leipzig

Marvin und Sarah haben nach vier Jahren Berufsvorbereitung und Erstausbildung ihren Abschluss am BTZ Leipzig geschafft. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 20. Juli 2020 wurden Abschlusszertifikate an den ersten Durchgang der Inklusionsgestützten Erstausbildung am Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) übergeben. Die 13 Absolventen haben hier aufgrund psychischer Beeinträchtigungen in einem gesicherten Umfeld ihren ersten Berufsabschluss erworben.

Vor vier Jahren starteten die ersten Jugendmaßnahmen im neu gegründeten Beruflichen Trainingszentrum am Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Im BTZ Leipzig werden Maßnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen angeboten, um sie auf eine Rückkehr in Arbeit zu stabilisieren und vorzubereiten. „Auf einmal änderte sich das Gesicht des BFW Leipzig“, erinnert sich Fachbereichsleiter Marko Daubitz. „Wir waren es gewohnt, unsere Maßnahmen ausschließlich Erwachsenen anzubieten. Und nun kamen junge Leute zu uns.“ Das war für die Teams von Ausbildern, Sozialpädagogen sowie allen am Qualifizierungs- und Umschulungsprozess beteiligten Mitarbeitern in der Leipziger Bildungseinrichtung eine Umstellung. Aber auch die neuen Teilnehmer, die aufgrund einer psychischen Erkrankung ihre Ausbildungsreife erwerben wollten, durchlebten den eigenen Entwicklungsprozess parallel zum stetigen Ausbau des BTZ Leipzig bis hin zum Einzug in den Neubau im letzten Jahr.

Kontinuierlich wurde das Angebot der speziellen Einrichtung des BFW Leipzig ausgebaut und das psychologische Begleitprogramm den Erfordernissen angepasst. Die Maßnahmen für die Jugendlichen wurden immer umfangreicher. Zu Beginn waren es vier von den heute 13 Absolventen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung die Ausbildungsreife in der neu entwickelten Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB-Reha) erwerben konnten. Unter ihnen waren Sarah K. und Marvin F., über deren Entwicklungsweg sich Marko Daubitz besonders freute (wir berichteten über Sarah K. und Marvin F. bereits). Sarah konnte in der anschließenden Inklusionsgestützten Erstausbildung (IngE) ihre Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel mit sehr guten Leistungen abschließen. Mit dem IHK-Abschluss erlernen die jungen Erwachsenen einen anerkannten Beruf, mit dem sie sich auf dem ersten Arbeitsmarkt bewerben können.

Und Marvin, dessen Leistungsweg von seiner autistischen Entwicklungsstörung geprägt war, überzeugte während des Betriebspraktikums seinen künftigen Arbeitgeber. Aufgrund Corona-bedingter Kurzarbeit konnte er jedoch noch keine Festanstellung erhalten, wurde aber mit einem Minijob ans Möbelunternehmen gebunden, um perspektivisch eine Einstellung zu erhalten.

„Durch die gegenwärtige Situation um das Covid-19-Virus hat noch nicht jeder einen Arbeitsplatz erhalten. Jedoch werden alle Unternehmen wieder Fachkräfte suchen.“ so erläutert Marko Daubitz die schwierige Lage für die Absolventen. Die Unterstützung ende jedoch nicht mit dem Tag der Übergabe der Abschlusszeugnisse und -zertifikate, versicherte der Fachbereichsleiter. Die ehemaligen Auszubildenden könnten sich weiterhin an das multiprofessionelle Team des BTZ Leipzig wenden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, Berufliche Rehabilitation, Psychische Erkrankungen, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, BvB, Inklusionsgestützte Erstausbildung, IngE, IHK-Abschluss

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Beratung zur Beruflichen Rehabilitation in Halle

Das Beraterteam des BFW ist am 22. Juli 2020 in Sache berufliche Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig
Das Beraterteam des BFW ist am 22. Juli 2020 in Sache berufliche Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Das Beraterteam des BFW ist am 22. Juli 2020 in Sache berufliche Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 22. Juli ist Halle die erste Station für das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) in diesem Jahr. Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet eine Vor-Ort-Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

Von 9:00 bis 14:00 Uhr wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche am weißen BARKAS auf dem Marktplatz der Salzstadt Halle (Saale) zur Verfügung stehen. In der Nähe des Ratshofes vor New Yorker können Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, ihre Fragen an Steffen Gonsior und Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Auch in Zeiten von Corona ist es wichtig, dass die betroffenen Menschen weiterhin Informationen über Möglichkeiten und Wege erhalten, wie sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder eine gesundheitsgerechte Arbeit aufnehmen können“, erklärt Steffen Gonsior.

Die Interessenten werden auf der Infomobiltour über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation beraten. „Wir können vor Ort bereits auf konkrete Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Im BFW Leipzig reicht die Palette von Umschulungen und Weiterbildungen von kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen bis hin zu verschiedenen Stabilisierungs- und Integrationsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorzubereiten.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont der Berater des BFW Leipzig. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Um die Hygiene- und Abstandsregelungen in der gegenwärtigen Zeit einhalten zu können, muss für die Beratung am weißen BARKAS ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und im direkten Gespräch ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Nach Halle wird Chemnitz Anfang September die zweite Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 3. September 2020. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen:
https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, Halle (Saale), BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Corona Abstandsregelung,

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Mich hat das Glück geküsst – Erwartungen zum Umschulungsstart

Katrin Joost hat am 23. Juni 2020 mit weiteren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre zweijährige Umschulung im BFW Leipzig begonnen © M. Lindner, BFW Leipzig
Mit Abstand und in zwei Gruppen wurden die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Eröffnung der neuen Umschulungsmaßnahmen im BFW Leipzig begrüßt. © M. Lindner, BFW Leipzig

Mit Abstand und in zwei Gruppen wurden die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Eröffnung der neuen Umschulungsmaßnahmen im BFW Leipzig begrüßt. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 23. Juni begannen die neuen Umschulungskurse im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). 101 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren in 16 kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen die 24-monatige Umschulungen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation.

Aufmerksam lauscht Katrin Joost den Worten der Pädagogischen Leiterin des BFW Leipzig, Marika Bild: „Sie bringen bereits viele Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten aus Ihren Vorberufen mit. Nutzen Sie diese.“ Katrin Joost ist eine von 101 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die am 23. Juni 2020 ihre Umschulung im BFW Leipzig begonnen haben.

Doch an diesem Tag ist alles etwas anders. Dort, wo sich ansonsten alle „Neulinge“ in der Aula in den Stuhlreihen versammeln, sitzen sie nun mit Abstand an Tischen. Es ist immer noch Corona-Zeit. Gemeinsam mit ihren künftigen Ausbildern und Personalberatern stimmt sie Frau Bild auf die kommenden 24 Monate des Lernens ein: „Sie werden ihre Ausbildung, die eigentlich für drei Jahre konzipiert ist, in einer sehr kurzen Zeit absolvieren müssen“, betont sie mit dem Blick auf die vorgeschriebenen Rahmenlehrpläne der 16 Umschulungsberufe. „Trotz detaillierter Stoffverteilungspläne, einer praxisbezogenen Vermittlung des Lehrstoffs, vieler Fachprojekte und der Tätigkeit in einer Lernbehörde bzw. im Lernunternehmen wird ihre Mitwirkung maßgeblich für einen erfolgreichen Abschluss sein.“

Auf das hat sich die in Gera geborene Katrin Joost bewusst eingelassen. „Das ist hier meine große Chance, um mir zu beweisen, was ich noch leisten kann“, erklärt sie in Hinblick auf ihre bisherige berufliche Entwicklung. Die 41-jährige hat 22 Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Und das anfangs nicht ganz freiwillig. Jura war ihr Wunschberuf oder Psychologie. Ihre Pubertät stand den Träumen im Weg und so verließ sie das Gymnasium vorzeitig. Erst einmal erlernte sie von 1996 bis 1999 den Beruf der Restaurantfachfrau und schloss anschließend noch den Lehrgang zur Ausbildereignung an. Katrin Joost fasste in der Gastronomie Fuß und bildete erfolgreich Köche und Restaurantfachfrauen aus. „Das alles hat mir Spaß gemacht, im Team und besonders mit den Gästen. Ich habe mir in den letzten 15 Jahren in einem italienischen Restaurant eine gute Position erarbeitet. Die hätte ich wahrscheinlich nie freiwillig aufgegeben.“ Doch dann wurde bei der jungen Frau aus Dessau-Roßlau auf beiden Seiten ein chronischer „Tennisarm“ diagnostiziert. Folge der Arbeit in der Gastronomie und das „Aus“ für die geliebte Tätigkeit.

Es folgten ein kurzer Aufenthalt in einer Schmerzklinik und ein aufschlussreiches Gespräch mit der Beraterin bei ihrer Krankenkasse. Die neue Hoffnung: Berufliche Rehabilitation. Der Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung war schnell gestellt und wurde genauso schnell bewilligt. Eigentlich wollte sie schon im Januar 2020 durchstarten, denn „ich bin sehr ehrgeizig“, stellt sie klar. „Doch ich war letztlich ganz glücklich, dass ich den Reha-Vorbereitungslehrgang mitmachen konnte. Hier habe ich mein Schulwissen auffrischen können, ist ja schon etwas länger her. Dadurch fand ich den richtigen Einstieg auf den heutigen Tag.“ Das sagt die verheiratete Mutter einer erwachsenen Tochter so leicht. Denn auch der Vorbereitungslehrgang fand in Corona-Zeiten anders statt als üblich, nämlich online, per Telefon oder Videokonferenz. „Ich hatte mich damit arrangiert. Früh aufstehen, Aufgaben erledigen, mit den Ausbilderinnen und Ausbildern kommunizieren und lernen. Das fiel mir leicht, wie damals in der Schulzeit.“

Nun sitzt sie mitten unter der Hälfte der neuen Umschülerinnen und Umschüler. Gespannt ist sie schon, auf das was sie erwarten wird. „Ich möchte Verwaltungsfachangestellte werden und wie es danach weitergehen soll, darüber habe ich ebenfalls klare Vorstellungen“, ist sich Katrin Joost sicher. Selbst wenn die Umschulung, die sie bewusst wegen der Ausrichtung auf die Landesverwaltung gewählt hatte, sehr anspruchsvoll ist – Gesetze, Paragrafen, Verordnungen, Vorschriften … – möchte sie eine gute Note zum Abschluss erreichen. „Das ist dann meine Visitenkarte für den neuen Start ins Berufsleben“, formuliert sie mit einem Lächeln. „Ich bin niemand, der die kommenden 22 Jahre nur hinter einem Schreibtisch sitzen möchte. Vielleicht kann ich sogar noch einmal studieren. Wer weiß?“

Und so packt sie nach der kleinen Eröffnungsveranstaltung ihre Unterlagen zusammen und folgt den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Unterrichtsraum, nicht ohne sich noch einmal umzudrehen und mit einem Lächeln zu rufen: „Das ist meine Chance. Mich hat das Glück geküsst.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Umschulung, Verwaltungsfachangestellte, Kursstart

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Solidarität verändert Leben – Umschüler plakatiert Leipzig

Kay Christian Dominte, Umschüler im BFW Leipzig, prägt mit seinem Plakat seit Wochen das Stadtbild von Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig
Über 100 mal machen Plakate von Kay-Christian Dominte auf das Thema Solidarität in der Innenstadt von Leipzig aufmerksam. © M. Lindner, BFW Leipzig

Über 100 mal machen Plakate von Kay-Christian Dominte auf das Thema Solidarität in der Innenstadt von Leipzig aufmerksam. © M. Lindner, BFW Leipzig

Seit ca. drei Wochen prägen viele Plakate zum Thema Covid-19 das Stadtbild von Leipzig. Auf gut 100 Plakatflächen hängt ein Plakat der Aktion #TiMMigegenGewalt, gestaltet von Kay Christian Dominte. Der künftige Mediengestalter ist seit Januar 2019 Umschüler im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig).

Die Plakataktion „Gewalt tötet keine Viren. Solidarität verändert Leben“ ist nicht das einzige Projekt von Kay Christian Dominte, aber momentan das auffälligste. Im Januar 2019 begann er seine Umschulung als Mediengestalter im BFW Leipzig. 1991 in Timișoara, Rumänien, geboren, siedelte seine Familie 2007 nach Heidelberg um. Und seit 2013 lebt der 29-Jährige in Leipzig. Erzieher wollte er werden. Das soziale Engagement ist ihm wichtig für seinen weiteren Werdegang. Auch wenn er die Ausbildung nach zwei Jahren abbricht, weil die Anforderungen an die Ausbildung von Sachsen mit seiner früheren baden-württembergischen Wahlheimat nicht kompatibel waren. Die Leidenschaft, sich mit Grafikdesign zu beschäftigen, brach durch und fortan widmete er sich dieser Passion. Er eignete sich Fähigkeiten und Fertigkeiten selbst an und stellte sich in die Dienste der Gemeinnützigkeit.

Zuerst haben Kay Christian Dominte und sein Lebensgefährte als Privatinitiative jungen Menschen geholfen: „Es entstand eine Initiative für jungen Erwachsene, um ihnen eine Struktur im Leben in der eigenen Wohnung und ihnen bei den Gängen durch die Behördenlandschaft Unterstützung zu geben.“ Schnell wurde daraus eine Hilfe, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen.

2016 kam der Verein TiMMy ToHelp e.V., damals noch eine Umzugshilfe für Geflüchteten auf uns zu. „Zu dem Zeitpunkt schwächte die Flüchtlingswelle ab, also beschlossen wir, neue Projekte zu entwickeln. Somit entstand die Obdachlosenhilfe“, erzählt der junge Mann.

Mit einem Bollerwagen, vollgepackt mit lebensnotwenigen Dingen, hilft TiMMi ToHelp e. V. wohnungslosen Menschen in Leipzig direkt vor Ort. „Im Wagen haben wir“, beginnt er eine kleine Aufzählung, „verpackte Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel, Unterwäsche und Hundefutter. Für unsere Punks bringen wir auch schon mal Haarfarbe der Firma headshots mit, die uns sehr lange damit unterstützt.“ So versorgen die acht Vereinsmitglieder und rund 20 Ehrenamtlichen immer donnerstags zwischen 35 und 55 obdachlose Leute auf der Straße – auch an Feiertagen.

In Coronazeiten wurde es schwieriger, mit dem Team durch die Straßen zu ziehen. Abstandsregeln erlaubten nur noch, zu zweit die Spenden an die Frau und den Mann zu bringen. „Wir wollten aber genau in dieser Zeit auf die Problematik der obdachlosen Menschen aufmerksam machen“, beginnt Kay Christian Dominte auf die Plakataktion einzugehen. „Die Obdachlosen haben keinen Schutz, keine Rückzugsmöglichkeiten. Quarantäne? Wo sollten sie die einhalten können? Die wohnungslosen Menschen auf der Straße wurde zum lästigen und gefährlichen Antlitz der Städte. Ihnen schlug Ablehnung und Gewalt entgegen.“

Daraus entstand die aktuelle Plakatkampagne: „Gewalt tötet keine Viren. Solidarität verändert Leben.“ Zusammen mit der Bahnhofsmission Leipzig, dem Caritasverband Leipzig e. V. und Dr. Luisa Schneider vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung wurde die Aktion #TiMMigegenGewalt ins Leben gerufen. Ebenfalls mit im Boot, und da schließt sich der Kreis zum Umschüler, ist die Plattform strangedesign.de. Auf der Onlineplattform haben sich die künftigen Mediengestalter des BFW Leipzig während des Lockdowns über ihre Aufgaben im Home Learning ausgetauscht. Die Teilnahme an dem Projekt ist für alle Interessierten aus dem Bereich Design zugänglich. Über die Plattform werden Aufträge von gemeinnützigen Vereinen generiert und dienen für die Teilnehmer als Übung für die reale Berufswelt.

„Wir haben die Plakatkampagne in erster Linie für unsere Obdachloseninitiative gedacht“, stellt der junge Mann klar, „aber gleichzeitig sollte es ein grundsätzliches Zeichen gegen Gewalt sein: Häusliche Gewalt, Gewalt gegen Kinder, Gewalt im Internet, Gewalt bei Demonstrationen. Alles verschärfte sich in Zeiten von Corona.“

Und so spannt der starke grüne Drache seinen rettenden Schirm über die Schutzbedürftigen gut sichtbar im Leipziger Stadtbild auf. Ein klares Zeichen aller Partner, das durch die markante Gestaltung von Kay Christian Dominte, dem künftigen Mediengestalter am BFW Leipzig, zum Nachdenken über Solidarität und gegen Gewalt gegenüber Menschen in Not aufmerksam machte.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Hintergrundlinks:

www.timmitohelp.de / www.strangedesign.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Kay Christian Dominte, Bildungsgutschein, Mediengestalter, Strange Design, Obdachlose, TiMMi ToHelp e.V., Gewalt tötet keine Viren, Solidarität verändert Leben

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Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Qualität der beruflichen Reha des BFW Leipzig bestätigt

Carsten Bauers, Qualitätsmanager im BFW Leipzig © H. Blumentritt, BFW Leipzig

 

Carsten Bauers, Qualitätsmanager im BFW Leipzig © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Carsten Bauers, Qualitätsmanager im BFW Leipzig © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Am 22. und 23. April wurde das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) im Auftrag der Certqua nach DIN EN ISO 9001 und nach AZAV geprüft. Diese Prüfung umfasste ein Audit der Bereiche Qualifizierung, BTZ und Verwaltung in Leipzig sowie der Außenstellen Chemnitz und Brand-Erbisdorf. Nun liegt die Bestätigung vor, dass das BFW Leipzig allen Qualitätsmaßstäben in der beruflichen Rehabilitation gerecht wird. Mit Carsten Bauers, Qualitätsmanager im BFW Leipzig, haben wir dazu gesprochen.

 

Frage: Wie haben wir das Audit in diesem Jahr und zumal unter den Bedingungen der Covid-19-Einschränkungen bestanden?

Carsten Bauers: Wir konnten das Audit mit einem guten Ergebnis abschließen. Die Urkunde mit dem Zertifikat wurde uns bereits zugesandt. In Auswertung des Audits wurden weder Abweichungen festgestellt noch Auflagen erteilt. Die Prüfer haben lediglich Verbesserungsvorschläge eingebracht.

Frage: Was heißt das?

Carsten Bauers: Einmal ist das gut für uns. Denn wir haben alle Anforderungen, die an uns hinsichtlich der Kriterien für die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und nach AZAV gestellt werden, voll erfüllt. Die Verbesserungsvorschläge richten sich mehr an Möglichkeiten, wie wir unsere Geschäftsabläufe hinsichtlich der beruflichen Rehabilitation noch effizienter gestalten könnten.

Frage: Warum wurde diese Prüfung durchgeführt?

Carsten Bauers: Wir sind nach DIN EN ISO 9001 und nach AZAV zertifiziert. Die Zertifizierung ist eine Voraussetzung, dass uns die Leistungsträger mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern belegen. In diesem Jahr lief die Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001 aus und musste somit erneuert werden. Die Prüfung nach AZAV war eine „Trägerüberwachung“. Es handelte sich somit um ein Wiederholungsaudit zur Aufrechterhaltung des derzeit gültigen Zertifikats.

Die ISO-Norm ist ein allgemein gehaltenes Regelwerk zur Einhaltung von Standards für alle Branchen und definiert allgemeingültige Regeln, nach denen ein wirksames Qualitätsmanagement aufgebaut sein sollte, die AZAV – Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung – ein spezieller Anforderungskatalog für Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Um die Leistungsfähigkeit und Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems zu verbessern, benötigen alle Anbieter entsprechender Dienstleistungen seit April 2012 eine AZAV-Trägerzulassung. Ohne AZAV-Trägerzertifizierung könnten wir weder Bildungsgutscheine annehmen noch Rehabilitanden über die Agentur für Arbeit oder die Jobcenter zugewiesen bekommen.

Frage: Und warum nun diese erneute Prüfung?

Carsten Bauers: Wir werden jährlich einer Prüfung unterzogen. Die Re-Zertifizierung und die Trägerüberwachung sind nun notwendig, weil wir in der Umsetzung unserer Ziele, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem 1. Arbeitsmarkt zu integrieren, uns den ständigen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen müssen und es auch tun. Die Leistungsträger wollen sichergehen, dass wir über ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem verfügen.  Dies gewährleistet, dass die von uns gewählten Strukturen und Abläufe konsequent auf das Ziel der beruflichen Rehabilitation, also der Vermittlung von Teilnehmern in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, ausgerichtet sind und zu dessen Erfüllung beitragen. Dazu gehört unter anderem die Dokumentation aller Strukturen und Abläufe sowie die stete Überprüfung unserer erreichten Ziele. Aus meiner Sicht kann ich sagen, wir haben mit dem Erhalt unserer Zertifizierungsurkunde die Bestätigung erhalten, dass wir uns weiterhin auf einem guten Weg in der beruflichen Rehabilitation befinden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Zertifizierung, DIN EN ISO 9001, AZAV, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Certqua

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Mit Bildungsgutschein einen neuen Beruf erlernen

Der Bildungsgutschein der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter bietet die Chance zum beruflichen Neustart. (im Bild: Zentrale der Bundesagentur in Nürnberg) © Bundesagentur für Arbeit
Die Vermittler der Agenturen für Arbeit und Jobcenter beraten gern in Sachen Bildungsgutschein © Bundesagentur für Arbeit

Die Vermittler der Agenturen für Arbeit und Jobcenter beraten gern in Sachen Bildungsgutschein © Bundesagentur für Arbeit

Die Covid-19-Pandemie hat zu Veränderungen und neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt geführt. Umschulungen mit einem Bildungsgutschein sind ein Weg sein, um einer längeren Zeit der Arbeitssuche entgegenzuwirken. Am 23. Juni 2020 startet das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) die neuen Kursen der arbeitsmarktorientierten Bildungsmaßnahmen.

Mit einem Bildungsgutschein haben Arbeitssuchende die Möglichkeit, einen neuen Beruf zu erlernen. Gerade in den gegenwärtigen Krisenzeiten und anwachsenden Zahlen in der Arbeitslosenstatistik bietet sich darüber die Möglichkeit, eine Umschulung zu wählen, die sich zukunftsweisend an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientiert.

Das BFW Leipzig, als zertifizierte Bildungseinrichtung, bietet neben der beruflichen Rehabilitation in 13 gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen auch Umschulungen für Arbeitssuchende mit einem Bildungsgutschein an. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter übernehmen nach Prüfung die voraussichtlichen Kosten für die Umschulung, die erforderlichen Prüfungen und bei Bedarf die Unterkunft und die Verpflegung im Internat. Dafür ist es notwendig, mit dem jeweiligen Arbeitsvermittler zu sprechen.

Durch die Coronakrise hat sich gezeigt, dass sich die Digitalisierung rasanter entwickeln wird als bisher. Daher sind im gewerblich-technischen Bereich Fachinformatiker in den Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung sowie Elektroniker für Geräte und Systeme sehr gefragte Berufe mit Zukunftsperspektive.

Auf die voranschreitenden Digitalisierungsprozesse hat das BFW Leipzig im kaufmännischen Bereich mit der Umschulung zum Kaufmann/-frau im E-Commerce reagiert. Auch diese können Interessenten ab dem 23. Juni 2020 mit einem Bildungsgutschein belegen.

Zu den gegenwärtig begehrten Berufen, die man mit einem Bildungsgutschein belegen kann, zählen im kaufmännischen Bereich die Kaufleute für Büromanagement, die Industriekaufleute und Immobilienkaufleute sowie im gewerblich-technischen Bereich die Technischen Produktdesigner.

Während der 24-monatigen Umschulung erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in praxisorientiertem Unterricht mit hochmodernen Arbeitsmitteln. Die Abschlussprüfungen erfolgen vor den jeweils zuständigen Kammern. Eine mehrmonatige betriebliche Lernphase während der Umschulungszeit bietet die Möglichkeit, nicht nur das theoretische Wissen praktisch anzuwenden, sondern erste Kontakte zu einer möglichen neuen Arbeitsstelle aufzunehmen.

Die Absolventen des Berufsförderungswerkes sind wegen ihres hohen Ausbildungsniveaus begehrte Fachkräfte auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Die Vermittlungsquote aller Absolventen liegt im Mittel bei 80 Prozent.

Eine Übersicht sowie ausführliche Beschreibungen der angebotenen Berufsbilder finden die Interessenten auf http://www.bfw-leipzig.de/bg.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte
BFW Leipzig, Bildungsgutschein, Umschulung, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Digitalisierung, Covid-19-Pandemie

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