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Vorort-Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Oschatz

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.
Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.

Am 9. Juli 2019 wird das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) in Oschatz Station machen. Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet die Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

In der Oschatzer Fußgängerzone zum Markt wird das Team aus dem BFW Leipzig seine Informations- und Beratungsgespräche von 8.30 bis 14.30 Uhr durchführen. Hier werden Menschen beraten, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen. Vor Ort sind Corinna Schulze und Steffen Gonsior vom Beraterteam des BFW Leipzig. „Auf unserer Infomobiltour erfahren wir, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Steffen Gonsior. „Wir können dann bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Seit nunmehr acht Jahren ist die Infomobiltour unterwegs durch Mitteldeutschland. Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.

Das Angebot des BFW Leipzig reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Borna ist die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 8. August 2019. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Oschatz

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
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Umschulungsstart mit guten Job-Aussichten

Mit dem Start des Sommersemesters im BFW Leipzig wird erstmals das Berufsbild Kaufleute im E-Commerce als Umschulungsberuf angeboten. © omgimages, iStock
Mit dem Start des Sommersemesters im BFW Leipzig wird erstmals das Berufsbild Kaufleute im E-Commerce als Umschulungsberuf angeboten. © omgimages, iStock

Mit dem Start des Sommersemesters im BFW Leipzig wird erstmals das Berufsbild Kaufleute im E-Commerce als Umschulungsberuf angeboten. © omgimages, iStock

135 Umschülerinnen und Umschüler starteten am 18. Juni am BFW Leipzig ihre Ausbildung in 16 Berufen. Mit Kaufmann im E-Commerce startet neuer Beruf. Gute Chancen für den Wiedereinstieg in Arbeit nach der 24-monatigen Umschulung.

Mit 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete das diesjährige Sommersemester im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). In 16 kaufmännischen, gewerblich-technischen und medizinischen Berufen können sich die Umschülerinnen und Umschüler auf einen neuen Start ins Berufsleben vorbereiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren eine berufliche Rehabilitation, da sie aufgrund einer langen Krankheit oder eines Unfalls ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben konnten.

Jörg Beenken, Geschäftsführer des BFW Leipzig, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass „der Arbeitsmarkt gegenwärtig sehr gute Chancen bietet, nach der Umschulung mit einem neuen Beruf wieder einen Arbeitsplatz zu finden.“ Er verwies auf die modernen Bedingungen, die man hier vorfände, um die Ausbildung mit guten Ergebnissen absolvieren zu können. Ergänzend dazu betonte die Pädagogische Leiterin Marika Bild: „Neben ihrer Umschulung, die auf der Grundlage der gesetzlichen Rahmenlehrpläne durchgeführt wird, bieten wir in Absprache mit den Unternehmen viele praxisrelevante Zusatzqualifikationen an, um in allen 16 Berufen eine schnelle, zeitgemäße und individuell Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

Erstmals wird ab dem Sommersemester 2019 der Kaufmann im E-Commerce als Umschulung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation angeboten. „Ein Beruf der Zukunft – Wir reagieren damit auf den wachsenden Bedarf an Spezialisten im Bereich des Online-Handels“, begründete Marika Bild die Aufnahme des Berufsbildes. „Die Digitalisierung und das veränderte Kundenverhalten im Online-Handel verlangen nach einer Kombination von kaufmännischen Kenntnisse, dem Umgang mit der IT und gewissen Fähigkeiten im Medienbereich. Mehrere regionale Handelsunternehmen zeigten bereits großes Interesse und bieten dem BFW ihre Kooperation an.“

Neben der praxisorientierten Vermittlung von Wissen und einer umfassenden betrieblichen Lernphase (ähnlich einem Betriebspraktikum) werden den Rehabilitanden durch Ärzte, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten sowie Sporttherapeuten und Ernährungsberater besondere Hilfen zur Unterstützung ihres Rehabilitationsprozesses angeboten. Zudem stehen Personalberater bei der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt während der 24-monatigen Umschulung den Umschülerinnen und Umschülern zur Seite.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Kaufleute im E-Commerce

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Ich habe für mich und die Familie das Richtige getan

Wegbegleiter: Annegret Siegert mit Marko Daubitz, Leiter des BTZ Chemnitz (l.) und ihrem Personalberater Sebastian Kreschnak. © M. Lindner, BFW Leipzig

Wegbegleiter: Annegret Siegert mit Marko Daubitz, Leiter des BTZ Chemnitz (l.) und ihrem Personalberater Sebastian Kreschnak. © M. Lindner, BFW Leipzig

Das Berufliches Training im Beruflichen Trainingszentrum Chemnitz bietet Menschen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen die Chance zum Wiedereinstieg in das Berufsleben. Annegret Siegert hat darüber nicht nur einen neuen Job gefunden, sondern auch Stabilität in ihrem familiären Leben.

Annegret Siegert ist 32 Jahre alt. Sie macht einen aufgeschlossenen und freundlichen Eindruck. Man sieht ihr nicht an, dass sie seit 2016 an ihrem Selbstwertgefühl gearbeitet hat. Klare Vorstellungen hatte sie immer von ihrem Leben. Studium. Gestartet im Eventbereich und in der Hotellerie. Zuletzt Geschäftsführerassistentin in einer IT-Firma. Tätigkeiten, die ihr Spaß machten, sie förderten und auch herausforderten. „Aber, es war nicht mit der Familie vereinbar“, blickt Annegret Siegert zurück. „Keine Zeit mehr für Familie und Freunde.“ Hinzu kamen psychische Belastungen, die diese Branchen mit sich bringen. Die Folge: Burnout.

Die junge Frau wollte jedoch nicht aufgeben, sich nicht aufgeben. 2016 startete sie ein berufliches Training in der Außenstelle Chemnitz des Berufsförderungswerkes Leipzig. Sie wollte ausprobieren, wo ihre Stärken liegen, um wieder neu durchzustarten. Die Erfahrungen aus ihren vorhergehenden Jobs mitnehmen und sich neu orientieren.

Dann, nach drei Monaten Training, endlich die lang gewünschte Baby-Pause. Eine Unterbrechung der Maßnahme war notwendig. Zum Neustart gehörte aber auch, sich Zeit nehmen für das, was sie für wichtig hielt: sich um das neugeborene Familienmitglied kümmern.

2018 kam sie zurück ins Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz), um das Berufliche Training in Richtung Büromanagement fortzusetzen. „Ich habe mich schon bei meinem ersten Start im BTZ gut aufgehoben gefühlt“, begründet Annegret Siegert die Rückkehr in die Maßnahme. „Mein Selbstbewusstsein stieg.“ Ihr Personalberater, Sebastian Kreschnak, erinnert sich, dass man bei der jungen Frau den Willen gespürt hatte, ihr Leben selbst zu gestalten. „Wir waren mit dem Assessment, also von Anfang an, ein Partner.“ Rückblickend kann der Personalberater einschätzen, dass sie durch ihr Studium auch gute intellektuelle Voraussetzungen mitbrachte. „So konnte Frau Siegert schnell viele theoretische Teile des Beruflichen Trainings überspringen und sich auf das Ausprobieren im Praktikum konzentrieren.“

Das ist einer der wichtigsten Punkt bei dieser Maßnahme im BTZ Chemnitz. Das Berufliche Training bietet Menschen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen die Chance zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. „Dazu gehört“, ergänzt Marko Daubitz, Fachbereichsleiter des Beruflichen Trainingszentrums in Chemnitz und Leipzig, „dass wir möglichst vorher im Assessment die Stärken und Fähigkeiten bei unseren Rehabilitanden herausfiltern.“ Man könne dadurch gezielt und individuell die künftige Tätigkeit eingrenzen. „Und wir nehmen uns die 11 Monate Zeit, um gemeinsam ein Optimum bei der Wahl des Arbeitsplatzes zu finden.“ So waren fünf Anläufe für Annegret Siegert bei verschiedenen Praktikumsbetrieben nötig, um am richtigen Platz zu sein.

Und wie stand es mit den Bewerbungen? Das BTZ Chemnitz hat sich mittlerweile in Chemnitz und Umgebung einen Namen gemacht: von hier kommen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. „Das war eigentlich kein Problem bei meinen Bewerbungsgesprächen“, erzählt Annegret Siegert. „Ja, sie haben gefragt. Aber, es war Verständnis da. Und letztlich hat es doch geklappt.“ Die junge Mutter hat bei einem Chemieanlagenausrüster eine Sekretariatsstelle bekommen. Unbefristet. Teilzeit. Rücksicht auf die Familie. Flexible Arbeitszeiten. Ein gutes Team. Ideale Voraussetzungen, um eine guten Job zu machen.

„Wir erkennen“, erklärt Marko Daubitz, „dass immer mehr Arbeitgeber die Bereitschaft zeigen, über die angebotenen Praktikumsplätze auch Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen kennen zu lernen. Allein unser Angebot, dass wir mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern speziell auf den Arbeitsplatz zugeschnittene Trainings absolvieren sowie Zusatzqualifizierungen durchführen können, ist ein riesiges Plus für die Absolventen unserer Maßnahmen.“ So seien in den zwei Jahren, seitdem sich das Berufliche Trainingszentrum in Chemnitz etablieren konnte, 75 bis 80 Prozent der Rehabilitanden wieder in Arbeit gekommen. Die Hälfte der Vermittelten konnten sogar in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen worden.

Diese Offenheit von Arbeitgebern ist eine gute Chance für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Annegret Siegert konnte davon profitieren. „Ich bin glücklich, dass ich gut beraten wurde und sich alles so gut fügte“, freut sich die 32-jährige.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Berufliches Trainingszentrum Chemnitz, BTZ Chemnitz, Berufliches Training

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Berufliche Rehabilitation – Vorort-Beratung am weißen BARKAS in Chemnitz

Am 12. Juni ist der weiße BARKAS als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 12. Juni ist der weiße BARKAS als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 12. Juni 2019 ist Chemnitz die zweite Station für das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Am weißen BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung findet Beratung zur beruflichen Rehabilitation statt.

Das Team aus dem BFW Leipzig wird seine Gespräche am weißen BARKAS auf dem Markt (vor Galeria Kaufhof) der Stadt der Moderne von 10 bis 14 Uhr durchführen. Es werden Menschen beraten, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen. Mit vor Ort ist Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig: „Auf unserer Infomobiltour haben wir erfahren, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen.“ Und weiter erläutert sie: „So können wir bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

Seit nunmehr acht Jahren ist die Infomobiltour unterwegs durch Mitteldeutschland. Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.

Das Angebot des BFW Leipzig reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Oschatz ist die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 11. Juli 2019. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen:
https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Chemnitz, Stadt der Moderne

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Neue Jobchancen über berufliche Rehabilitation – Beratung am weißen BARKAS in Halle

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 14. Mai 2019 ist Halle die erste Station für das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Dann startet der weiße BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung zu seiner Infomobiltour durch Mitteldeutschland mit Informationen zur beruflichen Rehabilitation.

Von 9.00 bis 14.00 Uhr wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche am weißen BARKAS auf dem Marktplatz (vor dem New Yorker) der Salzstadt Halle (Saale) zur Verfügung stehen. Dann können Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, ihre Fragen an Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Auf unserer Infomobiltour haben wir erfahren, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Corinna Schulze. „So können wir bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

„Seit nunmehr acht Jahren gehen wir auf diese Infomobiltour durch Mitteldeutschland“, ergänzt Corinna Schulze. „Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.“

Das Angebot reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

 

Nach Halle wird Chemnitz die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 12. Juni 2019. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen:
https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Halle (Saale)

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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„Ich war ein Morgenmuffel, den ganzen Tag über.“

Eric-Richard Marks (l.) freut sich mit seinem Bildungsbegleiter er BvB-Maßnahme Thomas Eilers über den positiven Start ins Arbeitsleben. © M. Lindner, BFW Leipzig

Eric-Richard Marks (r.) freut sich mit seinem Bildungsbegleiter er BvB-Maßnahme Thomas Eilers über den positiven Start ins Arbeitsleben. © M. Lindner, BFW Leipzig

Im August 2016 startete die erste Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) im BTZ Leipzig. Die 10 jungen Menschen mit unterschiedlichsten Ausgangspositionen wollten damals ihren Schulabschluss nachholen und sich somit für eine anschließende Erstausbildung fit machen.

Heute sitzen 29 junge Leute in der BvB. Sie saßen bei einer Gesprächsrunde zusammen. „Arbeit und Beruf“ nennt sich der Kursbestandteil. Sehen, welche beruflichen Möglichkeiten es geben kann und wie man sie erreicht. Der Referent ist kein Ausbilder, Trainer, Bildungsbegleiter oder Psychologe. Es ist Eric-Richard Marks. Selbst einmal Schüler in der BvB. Der Einstieg in die Maßnahme war für ihn nicht einfach, darüber ist er sich in der Rückschau mit dem Team vom Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) einig.

Das war bei weitem keine Bloßstellung. Eric Marks begann auch gleich seine Geschichte mit dem Satz: „Ich hatte nie Lust auf Schule, hatte keinen Bock. Ich war ein Morgenmuffel.“ Und dann beginnt er zu erzählen. „Erzählen“, fragte sich Lenka Lingk, Ausbilderin im BTZ Leipzig. Sie betreute den jungen Mann in den ersten Tagen im August 2016. „Erik war schon ganz schön besonders. Viel reden wollte und konnte er nicht“, bestätigt sie seine ersten Erzählungen. „Er war speziell und hat uns manchmal ganz schön gefordert. Doch wir waren uns sicher, dass auch Erik eine tolle Seite an sich haben wird, die es zu fördern sich lohnen würde.“ Das war dann auch so. Sicherlich hatten dazu auch die intensive psychologische Betreuung und die Arbeit am gewerblichen Trainingsplatz beigetragen. Jürgen Geißler wusste als Trainer im gewerblichen Bereich des BTZ Leipzig, wie man den jungen Mann mit verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten motivieren konnte.

Die elf Monate in der BvB gestalteten sich wie eine kleine Achterbahnfahrt. Eric Marks erzählt selbst, dass er während dieser Zeit weiterhin Probleme mit der Pünktlichkeit, dem Lernen und dem Schlafen während des Unterrichts hatte. „Es hat lange gedauert, bis ich mich in den Griff bekommen habe. Ich war auch in dieser Zeit ein Morgenmuffel.“

Das will Bildungsbegleiter Thomas Eilers so nicht stehen lassen. Auch er glaubte an Eric und den „wahren Kern“, den es kennen zu lernen galt. Thomas Eilers war mit der Vorgeschichte von Eric vertraut. Der frühe Tod seiner Mutter könnte dabei ein Auslöser gewesen sein. Sprachlich zurückgeblieben. Lerneifer gleich Null. Abgebrochene Schulausbildung. Das waren und sind in der heutigen Zeit keine Voraussetzungen, um sein Leben eigenverantwortlich und sinnvoll gestalten zu können. „Wir haben Eric durch die BvB begleitet und ihn angestachelt, sich selbst zu bewegen. Vielleicht ist das eines unserer Erfolgsgeheimnisse im BTZ Leipzig.“

Die 11 Monate reichten so nicht für Eric aus. Das Jobcenter Leipzig in Persona der Betreuerin Regina Höfer konnte überzeugt werden, die Option zur Verlängerung der Maßnahme für den jungen Mann auszureizen. „Wie gesagt, wir wollten ihn nicht aufgeben“, betont Thomas Eilers. „Und langsam hatten wir auch einen Zugang zu ihm gefunden.“ In den Ferien begleitete er seinen Vater. Der Berufskraftfahrer war viel unterwegs und durfte seinen Sohn Eric mit auf Tour nehmen. „Aber nur, wenn ich mit anpacken würde, hatte der Chef zu meinem Vater gesagt“, bringt Eric in die Erzählung mit ein. „Das hat mir Spaß gemacht. Jetzt wusste ich, was ich wollte. Im BTZ konnte man sich in Richtung Lagerlogistik orientieren.“ Und Thomas Eilers ergänzt: „Das hatte sich alles während eines Gesprächs über die Ferien ergeben und war endlich ein positiver Ansatz.“

Der ehemalige Förderschüler machte nun seinen „Flurfördermittelschein“, kurz Staplerschein. „Für den Staplerschein habe ich richtig gebüffelt. Zwei Stunden pro Tag. Was man im Kopp hat, das vergisst man nicht“, klingt Eric fast schon belehrend gegenüber den Schülern. Gut gerüstet kam er nach der BvB bei einem großen Logistikunternehmen unter. Doch die Freude bei Eric und dem Team aus dem BTZ währte nicht lange. „Ich habe 15 Mal den Bereich gewechselt. Das habe ich nicht ausgehalten. Mir wurde nach zwei Monaten gekündigt“, berichtet Eric über seinen ersten Startversuch ins Berufsleben. Ein herber Rückschlag. „Das dachten wir alle“, weiß Thomas Eilers. „Doch kein Grund zum Aufgeben.“

„Mit meinem Kumpel waren wir 24/7-Zocker“, blickt Eric zurück. „Jeden Tag nur vor dem PC. Irgendwann hat uns das gereicht. Wir haben uns einen Zettel genommen und aufgeschrieben, was wir erreichen wollen.“ Sein Kumpel macht jetzt eine Malerausbildung. „Ich wollte kein Hartz-IV-er werden“, sagt Eric mit Nachdruck zu den neuen Teilnehmern der BvB, die ihm gebannt zuhören. „Da gibt’s zwar Geld vom Arbeitsamt, aber nicht so richtig. Das reicht nicht für meine Wünsche.“ Eric blickt verschmitzt in die Runde. „Dann habe ich eine Bewerbung geschrieben und Herrn Eilers angerufen. Der hat mir geholfen. Bei der Zeitarbeitsfirma haben sie mich gefragt, ob ich lieber zu Porsche oder BMW gehen möchte. Ich habe mich für BMW entschieden.“ Es dauerte gerade einmal zwei Wochen bis zum Vorstellungsgespräch und dann noch einmal zwei Wochen bis er seinen befristeten Arbeitsvertrag in den Händen hielt.

Nach einem halben Jahr für eine Zeitarbeitsfirma bei BMW wechselte Eric Marks zu Porsche. „Ich bin jetzt für die Buchung von Autoteilen und das Beladen von Fahrzeugen verantwortlich. Ich bin ganz glücklich, dass ich dort reingekommen bin.“ Das sagt einer, der keinen Berufsabschluss hat, von Grünau und zurück täglich zum Job zwei Stunden Fahrzeit in Kauf nimmt und dafür um halb Vier aufstehen muss. „Es ist eine geregelte Arbeit. Mir macht es dort Spaß.“ Thomas Eilers sieht darin das Geheimnis für Eric Marks und andere Teilnehmer der BvB, die für junge Menschen mit psychischen Problemen im Lernalltag geschaffen wurde. „Sicherlich kommen zu uns nicht nur junge Menschen wie Eric“, erläutert der Bildungsberater, „vielen von ihnen haben aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen Lernschwierigkeiten, mussten die Schule abbrechen und wären somit von einer Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben von Beginn an ausgeschlossen. Wir holen die jungen Leute dort ab, wo sie sich gerade befinden und versuchen sie zu begeistern. Dabei spielen die Regeln, die wir mit ihnen hier besprechen eine große Rolle. Erstmals fühlen sie sich wieder wahrgenommen. Und wenn sie dann nach den 11 Monaten gehen und durch eine Ausbildung im BTZ Leipzig oder in einer anderen Einrichtung sowie später im Berufsleben weiterhin in geregelten Bahnen weiterlaufen können, dann bleiben sie stabil. Für lange Zeit, so hoffen wir.“

Mit Eric-Richard Marks fühlt sich das Team vom BTZ Leipzig bestätigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Der ist nicht geradlinig und führt durch die Betrachtung der individuellen Schicksale immer mal wieder über einen Umweg zum Ziel. Man wird abwarten, welche Langzeitwirkungen das BvB-Konzept haben wird. Noch absolvieren viele von den ersten Teilnehmern des Jahrgangs 2016 eine Ausbildung oder haben wie Eric-Richard Marks einen Job bekommen. Es wäre wünschenswert, wenn sich für die jungen Menschen durch die BvB über die Zeit eine gesundheitliche Stabilisierung einstellt und daraus ein erfülltes privates und berufliches Leben entwickeln kann.

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Psychisch Krank und doch in Arbeit integriert – 2 Jahre BTZ Chemnitz

Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig
Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Seit zwei Jahren bietet das Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz) Maßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Ziel ist es, die Betroffenen wieder erfolgreich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.  

Über ein erfolgreiches Angebot im BTZ Chemnitz, das Berufliche Training, sprachen wir mit dem Fachbereichsleiter Marko Daubitz und.

Für wen ist das Berufliche Training gedacht und mit welchen Krankheitsbildern kommen die Teilnehmer zu Ihnen?

Kreschnak: Am Beruflichen Training nehmen Menschen mit verschiedenen psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen teil. Die Betroffenen haben oft Suchterkrankungen, Psychosen, affektive Störungen, Angst- und Belastungsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen.

Unser Hauptziel ist die Wiedereingliederung in Arbeit. Dabei bauen wir auf bereits erzielte Erfolge hinsichtlich der Krankheitsbewältigung auf. In der Regel sollen unsere Teilnehmer für eine Belastbarkeit im Arbeitsalltag von mindestens 6 Stunden pro Tag fitgemacht werden.

Wie sieht die konkrete Unterstützung im BTZ Chemnitz für die Betroffenen bei der Rückkehr in Arbeit aus?

Kreschnak: Die Teilnehmer werden von einem Team aus Ausbildern, Trainern, Ergotherapeuten, Psychologen und Personalberatern während des Beruflichen Trainings begleitet. Es ist ein Prozess der intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Potentialen, um die Stärken der Teilnehmer zu erkennen und dort den Ansatz zu finden, um beispielsweise die EDV-Kenntnissen sowie schulischen Grundlagenkenntnissen zu vermitteln oder aufzufrischen. Und ganz wichtig ist das umfassende Bewerbungstraining.

Ebenso findet eine sukzessive und an den Bedarfen der Teilnehmer orientierte psychologische Begleitung in Form von Trainings und Gesprächen statt.

Weiterhin absolvieren sie ein arbeitsplatzbezogenes Training von Schlüsselqualifikationen an entsprechenden Trainingsplätzen.

Die mehrmonatigen betrieblichen Lernphasen (ähnlich einem Betriebspraktikum) direkt beim Arbeitgeber sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme. Hier besteht die Möglichkeit berufliche Zielvorstellungen endgültig zu festigen und auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hinzuarbeiten. Gegebenenfalls finden arbeitsplatzbezogene Weiterbildungen statt.

Gibt es „Rückschläge“ und wie gehen Sie damit um?

Kreschnak: Durch unvorhergesehene gesundheitliche Probleme, die aus dem Krankheitsbild der Teilnehmer erwachsen, müssen wir manchmal die Maßnahme flexibel gestalten. Nach erfolgter Genesung gelingt uns meistens in Absprache mit allen Beteiligten eine schnelle Rückkehr zur vollen Belastbarkeit und die Einbindung in das Berufliche Training. Andernfalls unterstützen wir die Teilnehmer und ihren Leistungsträger gern bei der Erarbeitung alternativer Ideen.

Wenn die Integration ins Berufsleben nicht während der Maßnahme gelingt, organisieren wir bei uns im BTZ Chemnitz eine intensive Nachbetreuung bis zu einer späteren Vermittlung in Arbeit.

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Chemnitz © A.Starke, BFW Leipzig

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Chemnitz © A.Starke, BFW Leipzig

Auf welche Erfolge können Sie mit BTZ Chemnitz zurückblicken?

Daubitz: Wir haben in den letzten zwei Jahren eine überdurchschnittliche Vermittlungsquote von ca. 70% durch das Berufliche Training erreichen können. Allgemein konnten wir am BTZ Chemnitz einen kontinuierlichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen verzeichnen. Aufgrund dessen haben wir uns räumlich und personell erweitern. Und wir haben mit dem Berufliches Basistraining (BBT) ein neues Angebot einführen können. Erstmals konnten wir in 2018 insgesamt 20 Teilnehmer in dieser Maßnahme begrüßen. Dies übertraf bei Weitem unsere Erwartungen und hat uns personell und organisatorisch vor Herausforderungen gestellt. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben diese gut und mit hohem Einsatz bewältigt. Dadurch konnten wir diese neue Maßnahme am Markt etablieren.

Eine fast 80-prozentige Steigerung war in der Berufsfindung/Arbeitserprobung lang zu verzeichnen. Das ist einerseits einer deutlich gestiegenen Zahl an Teilnehmern und andererseits der Einführung dieses 6-wöchigen Assessments zuzuschreiben. Aus dieser Zunahme resultiert auch eine stärkere Zuweisung in das berufliche Training in 2019. Somit gehen wir auch dieses Jahr von einer sehr positiven Entwicklung in Chemnitz aus.

Werden Sie das BTZ Chemnitz weiter ausbauen?

Daubitz: Es wurde eine engere Zusammenarbeit mit psychiatrischen Kliniken – wie z.B. mit dem Klinikum Chemnitz – vereinbart. Zusätzliche fokussieren wir uns auf den Ausbau des niederschwelligen BBT Angebotes, als Vorbereitung zum Beruflichen Training.

Zur Erweiterung der Angebote gehört auch ein breiteres Portfolio an psychosozialen Kursangeboten, welche wir vergleichbar mit unserem Beruflichen Trainingszentrum in Leipzig umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Jugendmaßnahmen am BTZ Chemnitz.

Im Bezug auf das BT gilt es die hohe Qualität zu festigen und die erreichte Integrationsquote als dauerhaften Maßstab zu sehen, welches ein hohes Maß an Professionalität und Engagement fordert.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Berufliches Trainingszentrum Chemnitz, BTZ Chemnitz, Berufliches Training, Berufliches Basistraining

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
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Neuer Umschulungsberuf: Kaufleute im E-Commerce

Mit der Umschulung zu Kaufleuten im E-Commerce reagiert das BFW Leipzig ab Juni 2019 auf die Digitalisierung der Gesellschaft. © omgimages, iStock

Mit der Umschulung zu Kaufleuten im E-Commerce reagiert das BFW Leipzig ab Juni 2019 auf die Digitalisierung der Gesellschaft. © omgimages, iStock

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) wird ab Juni 2019 den Umschulungsberuf Kaufleute im E-Commerce anbieten. Der Ausbildungsberuf wurde neu im August 2018 in Deutschland eingeführt.

Das BFW Leipzig wird zum Start der Umschulungen am 18. Juni den neuen Beruf der Kaufleute im E-Commerce in sein Programm aufnehmen. Mit diesem branchenübergreifenden Umschulungsberuf reagiert die Bildungseinrichtung auf das anwachsende Online-Geschäft. „Der kaufmännische Beruf wurde erst zum 1. August 2018 in Deutschland eingeführt. Die Besonderheit für unsere Teilnehmer wird sein, dass der Rahmen- und der Ausbildungslehrplan in zwei, statt drei Jahren im Gegensatz zur Erstausbildung absolviert werden kann“, erläutert Marika Bild, pädagogische Leiterin des BFW Leipzig.

Während der 24-monatigen Umschulung werden die Teilnehmer systematisch an neue Anforderungen, die mit der Digitalisierung und verändertem Kundenverhalten im Online-Handel einhergehen, herangeführt. Daher ist eine projektorientierte Arbeitsweise ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Der Beruf erfordert Interesse am IT-basierten Verkaufen und Vermarkten, an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und rechtlichen Vorgaben. Weiterhin ist ein analytisches und logisches Denkvermögen erforderlich. Eine Medienaffinität und das Interesse an neuen Entwicklungen im Online-Vertrieb und in den Vertriebskanälen sind gute Voraussetzungen für die Ausbildung. Die Umschulung endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Einsatz finden Kaufleute im E-Commerce in allen Wirtschaftsunternehmen, die über eine Online-Plattform Waren und Dienstleistungen an Privat- oder Geschäftskunden vertreiben. Durch die Branchenunabhängigkeit bietet sich eine Vielzahl an Arbeitgebern an. Dabei sind ihr Wissen und ihre Erfahrung insbesondere an den externen und internen Schnittstellen gefragt – zum Beispiel, wenn es um Werbung, Logistik, IT oder Rechts- und Controlling-Aspekte geht. Im Einzelnen gehören zu ihren Aufgaben neben den redaktionellen Aufbau sowie der Pflege von Webshops, der Einsatz von Online-Vertriebskanälen und der Mitarbeit bei der Gestaltung des Waren- und Dienstleistungssortiments, die Vertragsanbahnung und -abwicklung im Online-Vertrieb sowie die Unterstützung bei der Beschaffung. Weitere wichtige Aufgaben sind die Kundenkommunikation, die Entwicklung und Umsetzung des Online-Marketings sowie die kaufmännische Steuerung und Kontrolle.

„Mit der Umschulung Kaufleute im E-Commerce orientieren wir uns an den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und gehen mit unserer Bildungseinrichtung einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft“, betont Marika Bild.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulung, Kaufleute im E-Commerce, Online-Handel, Digitalisierung

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Vom Forstwirt zum Immobilienkaufmann – Künftige Fachkräfte starten ihre Umschulung am BFW Leipzig

Die pädagogische Leiterin Marika Bild eröffnet die neuen Umschulungskurse vor 166 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. © M. Lindner, BFW Leipzig

Die pädagogische Leiterin Marika Bild eröffnet die neuen Umschulungskurse vor 166 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 15. Januar starteten im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) die neuen Umschulungskurse in 17 Berufen. Insgesamt 166 Teilnehmer werden die kommenden 24 Monate auf ihren Wiedereinstieg in Arbeit vorbereitet.

Unter den 166 neuen Umschüler in der Aula des BFW Leipzig saß am 15. Januar 2019 auch Marcel Stephan. Der 46-jährige gelernte Forstwirt konnte nach 20 Jahren den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Nun sucht er über eine Umschulung zum Immobilienkaufmann einen Weg zurück in Arbeit.

Marcel Stephan und alle anderen Teilnehmer, die ihre Umschulung in 17 verschiedenen Berufen begonnen haben, wurden von der pädagogischen Leiterin, Marika Bild, am BFW Leipzig herzlich begrüßt. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie, dass mit der Umschulung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation nicht nur eine Neuorientierung im Beruf, sondern für viele auch ein neuer Lebensabschnitt beginnt. „Mit dieser hochwertigen Ausbildung und dem erfolgreichen Kammerabschluss, schaffen Sie sich eine nachhaltige Perspektive für den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben“. Sie versicherte, dass die Teilnehmer durch ihre eigene Mitwirkung während der 24-montigen Umschulungen und der erfahrenen Unterstützung des BFW Leipzig ihr Ziel erfolgreich erreichen werden. Die Aussichten, anschließend eine adäquate Anstellung zu finden, sind gut. Das beweisen die Vermittlungsquoten der letzten Jahre, die bei etwa 80 % liegen.

Der Reha Manager wird den gesamten Umschulungsprozess begleiten und u. a. sowohl bei der Suche eines geeigneten Praktikumsbetriebes für die berufliche Lernphase als auch bei der Anfertigung professioneller Bewerbungsunterlagen behilflich sein. Die Ausbilder behalten nicht nur die Vermittlung der Fachkenntnisse entsprechend des Rahmenlehrplans im Auge, sondern fördern und fordern die Teilnehmer, um beste Prüfungsergebnisse zu erreichen. Die besonderen Hilfen, wie die ärztliche und psychologische Unterstützung, Physiotherapie sowie Trainingsprogramme zur Raucherentwöhnung oder für die richtige Ernährung, sind u. a. eine Besonderheit der beruflichen Rehabilitation.

„Ich bin gespannt, was mich in der kommenden Zeit erwarten wird“, sagt Marcel Stephan im Anschluss an die Eröffnung der Hauptkurse. „Mein Ziel ist klar: Ich will mit dem Abschluss als Immobilienkaufmann wieder zurück in den Wald und mich dort um die Forstimmobilien kümmern.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulung, Bildungsgutschein, IHK, HWK

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Berufe im Fokus: Schnuppertag für Konstruktive

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos
In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

Am 13. Dezember findet im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) eine Berufsinformationsveranstaltung statt. Es werden Einblicke in den Beruf des Technischen Produktdesigners gegeben.

In der Reihe „Berufe im Fokus“ wird am 13. Dezember von 10 bis 12 Uhr der Beruf des Technischen Produktdesigners im BFW Leipzig vorgestellt. Auf der Veranstaltung werden die Zugangsmöglichkeiten und Voraussetzungen sowie der Aufbau und die Inhalte der Umschulung vorgestellt.

In den zwei Stunden erhalten die Interessenten auch einen Einblick in die praktische Tätigkeit. Die Interessenten können während der Veranstaltung ein kleines 3D-Projekt am PC selbst erstellen. Dabei werden die Vorteile einer Umschulung am BFW Leipzig präsentiert. Die hohe fachliche Kompetenz der Absolventen des BFW Leipzig wird durch einen hohen Praxisanteil der Umschulung sowie eine moderne Ausstattung erreicht. Zum Einsatz kommen aktuelle Versionen der am Markt üblichen 3D-CAD-Programme und moderner Computertechnik sowie zwei 3D-Drucker.

Die Technischen Produktdesigner konstruieren mit Hilfe von 2D- und 3D-CAD-Systemen detaillierte technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge. Sie setzen Designvorgaben von Ingenieuren um. Sie müssen dabei gleichermaßen funktionale, gestalterisch-ästhetische und ökonomische Ansprüche berücksichtigen. Als Fachleute begleiten sie den gesamten Prozess der Produktentwicklung, von der Konstruktion einschließlich des Designentwurfs bis zum fertigen Erzeugnis.

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. Im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und -zulieferindustrie, der Herstellung technischer Produkte und der Verpackungsindustrie sowie in Ingenieurbüros werden Technische Produktdesigner beschäftigt.

Der nächste Umschulungskurs, der neben der beruflichen Rehabilitation auch für Inhaber eines Bildungsgutscheins der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter offen ist, startet am 19. März 2019.

Interessenten können sich per E-Mail (veranstaltungen@bfw-leipzig.de) oder Telefon (0341 9175-306) bis zum 10. Dezember 2018 anmelden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Technische Produktdesigner, Umschulung, Bildungsgutschein, Berufe im Fokus, Schnuppertag

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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