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Pressemitteilung: Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren (BamR e.V.) unterstützt Kampagne „Meine Reha – mein Leben“

Demografischer Wandel, steigende Lebensarbeitszeit und zunehmende chronische Erkrankungen erfordern immer mehr Rehabilitation und Prävention. 2012 wurden alleine bei der Rentenversicherung mehr als  1,6 Millionen Anträge auf medizinische Rehabilitation gestellt – Tendenz steigend. Doch der Zugang zu Rehabilitationsmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem ist nach wie vor eher beschränkt.

Um auf dieses gravierende Problem aufmerksam zu machen und die Reha-Branche stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, startete die Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation (DEDEMED) die Kampagne „Meine Reha – mein Leben“.

„Bundesweit wirken bereits viele Kliniken intensiv an der Verbreitung der Kampagne mit. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Kliniken, Institutionen und Persönlichkeiten, die die durch die DEGEMED initiierte Kampagne punktuell unterstützen. Natürlich wollen auch wir unseren Teil dazu beitragen“, erklärt  Joscha Brunßen, Vorstandsvorsitzender des BamR e.V. und Geschäftsführer der MEDICA-Klinik Gesellschaft für ambulante Rehabilitation und Sportmedizin mbH in Leipzig.

„Es gibt zahlreiche Aspekte in der Reha-Branche, die endlich öffentlich diskutiert werden müssen“, führt Brunßen aus. „Wir brauchen einen einfacheren Zugang zu Rehabilitationsleistungen und Konzepte für eine reha-vernetzte Gesundheitssicherung. Wir brauchen eine faire und leistungsgerechte Vergütung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Und wir brauchen Politiker, die die Reha nicht länger kaputtsparen.“

Über 1000 Unterstützer haben sich bisher für die Kampagnenziele von „Meine Reha – mein Leben“ in Form ihrer Unterschrift ausgesprochen. „Das müssen noch deutlich mehr werden“, meint der BamR-Vorstandsvorsitzende. Schließlich soll im Herbst die Übergabe der gesammelten Unterschriften an das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Arbeit erfolgen. „Wir haben unsere Mitglieder deshalb aufgerufen, sich intensiv für die Ziele der Kampagne einzusetzen und dies nach außen zu kommunizieren.“

Nähere Informationen zur Kampagne finden Sie hier: www.meinereha-meinleben.de

Kontakt:
Bundesverband ambulanter medizinischer
Rehabilitationszentren e. V. (BamR)
Lortzingstraße 19
04105 Leipzig
Telefon: 0341 24 66 525
E-Mail: post@bamr.de
Internet: www.bamr.de

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BamR e.V. unterstützt Aktion „Eine Milliarde MEHR!“ Aufstockung der finanziellen Mittel für die medizinische Rehabilitation gefordert

Die finanziellen Mittel für die medizinische Rehabilitation in Deutschland sind zunehmend zu gering bemessen. Ursache für die Geldknappheit ist der seit Jahren steigende Rehabilitationsbedarf bei gleichzeitiger gesetzlicher Begrenzung der Ausgaben für die medizinische Rehabilitation.
„Unser Anspruch ist aber eine moderne, bedarfsgerechte und teilhabeorientierte medizinische Rehabilitation mit individuell zugeschnitten Maßnahmen und menschlicher Zuwendung, deren Erfolg der gesamten Gesellschaft zugute kommt. Das ist mit dem derzeitigen Budget nicht mehr zu leisten“, betont Dr. René Toussaint, Geschäftsführer des Bundesverbandes ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren e. V.

Es ist deshalb dringend notwendig, den so genannten „Reha-Deckel“ zum Gegenstand der gesellschaftlichen Zukunftsdiskussion und des „Rentendialogs“  zu machen.
Dieser Forderung wird vom BamR genauso wie von anderen Leistungserbringerverbänden schon seit längerer Zeit Ausdruck verliehen.

Im Dezember 2011 startete die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) die Aktion „Eine Milliarde MEHR!“. Sie fordert von der Bundesregierung eine zusätzliche Milliarde Euro für die Rehabilitation und Teilhabe, um rechtzeitig und adäquat auf die zu erwartenden Auswirkungen des demografischen Wandels und der Anhebung des Renteneintrittsalters reagieren zu können.

Der Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren e. V. (BamR) begrüßt diese Kampagne. „Wir haben uns als Unterstützer auf der Aktionshomepage www.eine-milliarde-mehr.de registriert. Unabhängig davon beteiligen wir uns aktiv in verschiedenen Gremien, in welchen Strategien und Zukunftsszenarien für die Rehabilitation diskutiert und entwickelt werden. So bringen wir die Sichtweise der ambulanten Rehabilitation ein, die in den letzten Jahren ständig an Bedeutung gewonnen hat“, sagt Geschäftsführer Dr. René Toussaint.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.bamr.de und unter www.eine-milliarde-mehr.de.

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