Andre Jackson

 

Beste Patientenbetreuung ist Herzenssache – CURSCHMANN KLINIK mit Gütesiegel ausgezeichnet

v.l.: Silvia Löwner (Verwaltungsleiterin der CURSCHMANN KLINIK), Prof. Dr. Bernhard Schwaab (Chefarzt der CURSCHMANN KLINIK), Bernd Krämer (Geschäftsführer der KGSH), RA Dr. Uwe Lauer (Kfm. Geschäftsführer der Klinikgruppe Dr. Guth), Dr. Cordelia Andreßen (Vorsitzende des VPKSH)

v.l.: Silvia Löwner (Verwaltungsleiterin der CURSCHMANN KLINIK), Prof. Dr. Bernhard Schwaab (Chefarzt der CURSCHMANN KLINIK), Bernd Krämer (Geschäftsführer der KGSH), RA Uwe Lauer (Kfm. Geschäftsführer der Klinikgruppe Dr. Guth), Dr. Cordelia Andreßen (Vorsitzende des VPKSH)

Kiel/Timmendorfer Strand, 20.06.2016 – Die CURSCHMANN KLINIK in Timmendorfer Strand ist erstmals mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ausgezeichnet worden. Bei der heutigen Zertifikatsübergabe an den ärztlichen Klinikgeschäftsführer, Prof. Dr. med. Wolfgang Motz,  fanden Dr. med. Cordelia Andreßen, Vorsitzende des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH), und Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), viele lobende Worte für die Klinik. “Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die bestmögliche Patientenbetreuung reine Herzenssache. Das Mitgefühl und Engagement für die zumeist am Herzen erkrankten Patienten ist überall spürbar. Hiervon konnte sich das Auditorenteam während der zweitägigen Begehung im Mai in allen Abteilungen der Einrichtung überzeugen”, unterstrich Andreßen die hervorragende Einstellung der gesamten Belegschaft.

“Gute Qualität kann nur entstehen, wenn alle Bereiche gut miteinander vernetzt sind und die Kommunikation untereinander reibungslos funktioniert. Hieran arbeitet die Klinik kontinuierlich und nutzt dafür die Instrumente, die das Qualitätsmanagement (QM) der CURSCHMANN KLINIK zur Verfügung stellt”, ergänzte Krämer. Das seien beispielsweise regelmäßige, fest terminierte, berufsgruppenübergreifende Teambesprechungen, interne Audits, um Klinikabläufe zu überprüfen, und allgemeingültige, praxiserprobte Arbeitsanweisungen. Patienten- und Mitarbeiterbefragungen, die Vorhaltung eines Beschwerdemanagements und die Einführung eines Fehlermanagements seien weitere feste Bestandteile des internen QM.

Motz zeigte sich bei der Verleihung des Gütesiegels sichtbar stolz auf das Team der CURSCHMANN KLINIK. Er dankte allen 110 Mitarbeitern für die erfolgreiche Zertifizierung nach dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität”. Silvia Löwner, Verwaltungschefin der CURSCHMANN KLINIK, hob ebenfalls hervor, daß es nur durch die kollegiale Zusammenarbeit aller Fachabteilungen gelingt, jeden Tag das Beste für die Patienten zu erreichen. “Das Miteinander von der Klinikleitung bis zur Schwester oder dem Servicemitarbeiter ist wichtig, um den Rehabilitationserfolg für unsere Herz- und Diabetespatienten zu garantieren. Das Gütesiegel hilft, uns stetig kritisch zu überprüfen.”

Bilder von der Verleihung des Gütesiegels können bei Interesse per Mail an presse@kgsh.de angefordert werden.

Hintergrundinformation zum Gütesiegel

Das seit dem Jahr 2000 in der Praxis erprobte Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) und des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) ist von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) offiziell als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagement-Verfahren (QM) anerkannt. Dies ist von hoher Bedeutung, denn seit dem 01. Oktober 2009 sind Rehabilitationskliniken gesetzlich dazu verpflichtet, die Einführung und Weiterentwicklung eines von der BAR anerkannten rehabilitationsspezifischen Qualitätsmanagement-Verfahrens im Abstand von drei Jahren nachzuweisen, anderenfalls wird den Reha-Kliniken der Versorgungsvertrag gekündigt.

Dem Gütesiegel liegt ein 20 Kriterien umfassender Katalog zugrunde, der alle Anforderungen der BAR enthält. Zur Überprüfung der Kriterien als unabhängige Zertifizierungsstelle konnte die DIOcert GmbH in Mainz als Kooperationspartner für das QM-Verfahren gewonnen werden. Das Gütesiegel greift neben den Anforderungen der BAR weitere für einen reibungslosen Behandlungsprozeß wichtige Aspekte auf. Gleichzeitig ist es innovativ und praxisnah und vor allem mit einem sehr effektiven Nutzen für die Kliniken verbunden. Dies ist das Ergebnis einer Befragung der bisher mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Reha-Kliniken.

Das Gütesiegel ist daher für Reha-Kliniken ein ideales Instrument zur Standortbestimmung des klinikinternen Qualitätsmanagements. Der 20 Bewertungsbereiche umfassende Kriterienkatalog greift dabei die entscheidenden Grundvoraussetzungen auf, die für ein Qualitätsmanagement unabdingbar notwendig sind, wie zum Beispiel: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, indikationsspezifische Therapiekonzepte, Führungskräftequalifikation, Entwicklung eines Unternehmensleitbildes, Beteiligung an internen und externen Qualitätssicherungsverfahren, Struktur des internen Qualitätssicherungssystems, Einrichtung eines Beschwerde- und Fehlermanagements.

Bislang sind 24 Reha-Kliniken zum Teil schon mehrfach mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ausgezeichnet worden.

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Fachklinik Aukrug erneut ausgezeichnet – Reha-Gütesiegel der KGSH

Kiel/Aukrug, 12.07.2012 – Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein hat die Fachklinik Aukrug der Deutschen Rentenversicherung Nord bereits zum vierten Mal seit 2002 mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ausgezeichnet. Stellvertretend für die gesamte Klinikbelegschaft nahm Chefarzt Dr. Timo Specht die Auszeichnung heute aus den Händen von Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), entgegen.  

“Mit der erfolgreichen Zertifizierung nach dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” bringt die Fachklinik Aukrug weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus den Nachweis für höchste Qualität”, betonte Krämer bei der Verleihung des Gütesiegels. “Sie haben außerdem eindrucksvoll unter Beweis gestellt, daß in Ihrer Klinik ein hochwertiges, ganzheitliches Behandlungskonzept zum Einsatz kommt, bei dem die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Patienten umfassend berücksichtigt werden. Garant hierfür ist das enorme persönliche Engagement aller Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie die sehr hohe Identifikation mit Ihrer Klinik”, lobte Krämer. 

Dieses Lob nahm Specht gerne an. Denn hinter dieser Auszeichnung steckt harte Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik. Zumal sich die Fachklinik durch personelle Veränderungen in der Klinikleitung zeitgleich während der Vorbereitung auf die Zertifizierung in einer Phase der Neuorientierung befand. “Wir haben das als Chance zur Weiterentwicklung unseres internen Qualitätsmanagements (QM) verstanden und genutzt. Während sich die Verantwortung für das QM anfänglich noch auf wenige Schultern verteilte, wird die Qualitätspolitik und -philosophie der Klinik inzwischen von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen. Dafür danke ich Ihnen allen”, betonte Specht. 

Hintergrundinformation 

Das seit mehr als zehn Jahren in der Praxis erprobte Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) und des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) ist im Oktober 2010 von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) offiziell als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagement-Verfahren (QM) anerkannt worden. Seit dem 01. Oktober 2009 sind Rehabilitationskliniken gesetzlich dazu verpflichtet, die Einführung und Weiterentwicklung eines von der BAR anerkannten rehabilitationsspezifischen Qualitätsmanagement-Verfahrens im Abstand von drei Jahren nachzuweisen, anderenfalls wird den Reha-Kliniken der Versorgungsvertrag gekündigt. 

Die KGSH hat den Kriterienkatalog für das Gütesiegel um die Anforderungen der BAR ergänzt und zur Überprüfung der BAR-Kriterien als unabhängige Zertifizierungsstelle die DIOcert GmbH in Mainz als Kooperationspartner für das QM-Verfahren gewinnen können. Das Gütesiegel greift neben den Anforderungen der BAR weitere für einen reibungslosen Behandlungsprozeß wichtige Aspekte auf. Gleichzeitig ist es innovativ und praxisnah und vor allem mit einem sehr effektiven Nutzen für die Kliniken verbunden. Dies ist das Ergebnis einer Befragung der bisher mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Reha-Kliniken. 

Das Gütesiegel ist daher für Reha-Kliniken ein ideales Instrument zur Standortbestimmung des klinikinternen Qualitätsmanagements. Der 20 Bewertungsbereiche umfassende Kriterienkatalog greift dabei die entscheidenden Grundvoraussetzungen auf, die für ein Qualitätsmanagement unabdingbar notwendig sind, wie zum Beispiel: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, indikationsspezifische Therapiekonzepte, Führungskräftequalifikation, Entwicklung eines Unternehmensleitbildes, Beteiligung an internen und externen Qualitätssicherungsverfahren, Struktur des internen Qualitätssicherungssystems, Einrichtung eines Beschwerde- und Fehlermanagements.  

Weitere Informationen unter: http://www.reha-im-norden.de

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DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel erneut ausgezeichnet – Reha-Gütesiegel der KGSH

St. Peter-Ording, 28. Juni 2011 – Bereits zum dritten Mal ist die DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) ausgezeichnet worden.

“Diese Fachklinik für interdisziplinäre Ganzheitsmedizin mit fast hundertjähriger Tradition ist zugleich die erste Reha-Klinik in Schleswig-Holstein, die das Reha-Gütesiegel der KGSH seit seiner bundesweiten Anerkennung als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagement(QM)-Verfahren im Oktober 2010 erfolgreich bestanden hat. Sie erbringen damit den gesetzlich geforderten Nachweis, ein entsprechendes Qualitätsmanagement-System eingeführt zu haben und dieses kontinuierlich weiter zu entwickeln”, betonte Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, bei der Übergabe des Gütesiegels an Markus Lubanski, Geschäftsführer der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel in St. Peter-Ording. “Sie haben außerdem erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, daß in Ihrer Klinik ein qualitativ hochwertiges, ganzheitliches Behandlungskonzept zum Einsatz kommt, bei dem die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Patienten umfassend berücksichtigt werden. Garant hierfür sind Ihre kompetenten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter”, ergänzte Krämer weiter.

In der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel werden die Fachgebiete Innere Medizin (Kardiologie, Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Gastroenterologie), Orthopädie, Dermatologie, Allergologie und Onkologie behandelt. Zudem widmen sich Klinikpsychologen der Behandlung psychosomatischer Begleiterkrankungen. “Eine umfassende ganzheitliche Behandlung der Patienten liegt uns besonders am Herzen, deshalb schließen unsere Therapiekonzepte auch Zweit- und Nebendiagnosen ein”, erläuterte Chefarzt Dr. Thomas Willgeroth den Ansatz der Klinik. Ebenso sind bewährte Naturheilverfahren insbesondere bei der Krebsnachsorge in das schulmedizinische Konzept eingebunden.

“Zur Unterstützung und permanenten Verbesserung der Klinikprozesse haben wir uns schon 2003 dazu entschieden, ein am Gütesiegel der KGSH orientiertes QM einzuführen. Als Leitungsteam – das bin ich als Geschäftsführer und unsere vier Chefärzte –  sehen wir uns für die grundsätzliche Festlegung einer Qualitätspolitik und die Ableitung von Qualitätszielen in der Verantwortung. Das QM mit Leben zu erfüllen, kann aber nur mit Unterstützung unserer Mitarbeiter gelingen”, beschrieb Lubanski den Qualitätsgedanken der Klinik. “Über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel freuen wir uns besonders, weil sie einmal mehr unterstreicht, was für engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wir zur Seite haben.”

Das konnte Ulrike Petersen, Referentin bei der KGSH und zuständig für das Gütesiegel, nur bestätigen: “Besonders bemerkenswert an dieser Reha-Klinik ist, daß die Patientenorientierung wirklich von allen Mitarbeitern spürbar gelebt wird. Jeder fühlt sich zuständig, bei Wünschen, Sorgen und Beschwerden eines Patienten umgehend Abhilfe zu schaffen”. Auch das kontinuierliche Fort- und Weiterbildungsprogramm, das neben insgesamt 20 Qualitätskriterien wie individuelle Therapiekonzepte, Patientenaufnahme, Begleitprogramm oder Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, auf Herz und Nieren geprüft wurde, fand große Zustimmung beim vierköpfigen Begehungsteam um Petersen herum. “Alle Bereiche wie Pflege, Physiotherapie oder Ärztlicher Dienst sind mit ausgezeichnet qualifizierten Mitarbeitern besetzt, die zahlreiche Zusatzqualifikationen nachweisen können”, zeigte sich Petersen beeindruckt.

Annette Künzel, Geschäftsführerin der DIOcert GmbH in Mainz, stellte ergänzend fest: “Die DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel hat für die Zertifizierung des QMs eine hervorragende Managementbewertung vorgelegt. So fiel es uns leicht, die einzelnen Klinikprozesse zu überprüfen und zu bewerten. Im Ergebnis können wir bescheinigen, daß die Klinik die Anforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), die im Gütesiegel der KGSH vollständig aufgegriffen sind, voll und ganz erfüllt.”

Hintergrundinformation
 
Das seit mehr als zehn Jahren in der Praxis erprobte Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) und des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) ist im Oktober 2010 von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) offiziell als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagement-Verfahren (QM) anerkannt worden. Seit dem 01. Oktober 2009 sind Rehabilitationskliniken gesetzlich dazu verpflichtet, die Einführung und Weiterentwicklung eines von der BAR anerkannten rehabilitationsspezifischen Qualitätsmanagement-Verfahrens im Abstand von drei Jahren nachzuweisen, anderenfalls wird den Reha-Kliniken der Versorgungsvertrag gekündigt.

Die KGSH hat den Kriterienkatalog für das Gütesiegel um die Anforderungen der BAR ergänzt und zur Überprüfung der BAR-Kriterien als unabhängige Zertifizierungsstelle die DIOcert GmbH in Mainz als Kooperationspartner für das QM-Verfahren gewinnen können. Das Gütesiegel greift neben den Anforderungen der BAR weitere für einen reibungslosen Behandlungsprozeß wichtige Aspekte auf. Gleichzeitig ist es innovativ und praxisnah und vor allem mit einem sehr effektiven Nutzen für die Kliniken verbunden. Dies ist das Ergebnis einer Befragung der bisher mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Reha-Kliniken.

Das Gütesiegel ist daher für Reha-Kliniken ein ideales Instrument zur Standortbestimmung des klinikinternen Qualitätsmanagements. Der 20 Punkte umfassende Kriterienkatalog greift genau die Grundvoraussetzungen auf, die für ein Qualitätsmanagement unabdingbar notwendig sind, wie zum Beispiel: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, indikationsspezifische Therapiekonzepte, Führungskräftequalifikation, Entwicklung eines Unternehmensleitbildes, Beteiligung an internen und externen Qualitätssicherungsverfahren, Benennung von Qualitätsmanagementbeauftragten, Einrichtung eines Beschwerde- und Fehlermanagements.

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Angespannte wirtschaftliche Situation – Reha-Kliniken im Dialog

Kiel, 30.05.2011 – Vertreterinnen und Vertreter aus 17 schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken fanden sich am 27. Mai 2011 im Rahmen des regelmäßig tagenden “Runden Tisches Reha” der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) zum Erfahrungsaustausch und zum Dialog mit den Kostenträgern im Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit (MASG) in Kiel zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand dabei die schwierige wirtschaftliche Situation der Einrichtungen.

Für Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, stehen die Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein vor einem Dilemma: “Einerseits hat der Stellenwert der medizinischen Rehabilitation in den letzten 10 – 15 Jahren stetig zugenommen und sie ist jetzt als dritte Säule im Gesundheitswesen anerkannt. Denn sie lindert oder heilt nicht nur körperliche und seelische Leiden, sondern erhält und stärkt die Arbeitskraft von Menschen aller Generationen. Somit werden lange krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz, Frühverrentung und Pflegebedürftigkeit verringert bzw. verhindert und Lebensqualität und Selbstbestimmung der Betroffenen gesteigert. Andererseits sind die Rehabilitationskliniken aufgrund erheblicher Kostensteigerungen, für die es keine Kompensation gibt, zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht.”

Beispielhaft für die Kostensteigerungen nennt Krämer die Tarifabschlüsse aus den Jahren 2008 und 2009, die Energie- und Lebensmittelkostensteigerungen sowie die Anhebung der Mehrwertsteuer. – Und damit nicht genug: Zusätzlicher Kostendruck entsteht durch wachsende Qualitätsansprüche seitens der Kostenträger, Patienten und auch der Politik sowie durch erforderliche Investitionen aus Eigenkapital, immer kürzeren Verweildauern und zunehmend multimorbider und oftmals nur eingeschränkt Reha-fähiger Patienten. Auch hierfür gibt es bislang keinen finanziellen Ausgleich. “Diese Entwicklungen erfüllen uns mit Sorge, und wir können nur an die Politik und Kostenträger appellieren, die Reha-Kliniken nicht kaputt zu sparen. Denn gerade für chronisch erkrankte oder behinderte Menschen ist Rehabilitation unerläßlich und verbessert ihre Lebensqualität”, unterstreicht Krämer.

Welche hohe Bedeutung die Reha-Kliniken neben der medizinischen Versorgung der Bevölkerung auch für das Land Schleswig-Holstein an sich haben, belegt eine von der KGSH im Frühjahr 2010 bei der Baseler Prognos AG in Auftrag gegebene Studie: Bereits heute sind rund 8.400 Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 416 Mio. Euro sowie gut 3,3 Mio. Übernachtungen und damit 15% aller Übernachtungen im gesamten touristischen Sektor Schleswig-Holsteins auf die Reha-Kliniken im Land zurückzuführen. Sie sind daher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Zukunftsperspektive.

Nach Bekanntgabe dieser Studienergebnisse haben unter Moderation des MASG inzwischen mehrere Gespräche zwischen den Kliniken und den Krankenkassenverbänden über eine auskömmlichere Vergütungssystematik in der Rehabilitation stattgefunden. Künftig ist auch die Einbindung der Rentenversicherungsträger vorgesehen. Hierzu ist unter anderem auch ein regelmäßiger Austausch im Rahmen des Runden Tisches Reha geplant.

Gedeckelte Budgets der Kostenträger sowie fehlende gesetzliche Rahmenvorgaben dürften nach Einschätzung von Krämer die Abstimmung konsensfähiger Lösungsansätze für eine neue Vergütung in der Rehabilitation allerdings erschweren. Dennoch sieht Krämer die Gesprächsbereitschaft der Kostenträger grundsätzlich als positives Signal: “Wenn wir künftig dazu kommen, Pflegesatzverhandlungen auf Augenhöhe mit den Kostenträgern zu führen, werden wir auch überzeugende Argumente gegenüber dem Gesetzgeber vorbringen können, daß für die medizinische Rehabilitation mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Genau dies ist erforderlich, um den Kliniken die notwendige Planungssicherheit zu geben.”

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Kliniken im hohen Norden setzen auf gute Qualität – Rehabilitation

Kiel, 12. Januar 2011 – “Vor allem auf gute Qualität können die vielen Reha-Patienten aus anderen Bundesländern bauen, die sich in den Einrichtungen Schleswig-Holsteins behandeln lassen”, kommentiert Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), kürzlich veröffentlichte Angaben des Statistikamtes Nord. Demnach stammten mehr als 70 Prozent der 118 000 Patienten, die in Einrichtungen mit mehr als 100 Betten behandelt wurden, nicht aus dem Norden. “Unsere Kliniken haben schon vor Jahren gute Qualität als Wettbewerbsvorteil erkannt. Sie nutzen Auszeichnungen und Qualitätsnachweise als Marketingmittel im Wettbewerb und nehmen daher verstärkt an Akkreditierungen für Qualitätssiegel teil”, erläutert Krämer.

Um die Kliniken bei ihren Qualitätsbestrebungen zu unterstützen, hat die KGSH gemeinsam mit dem Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) vor mehr als zehn Jahren ein eigenes Qualitätsmanagementverfahren (QM) entwickelt: das Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität”. “Es erfährt bei unseren Mitgliedern wegen seines hohen Praxisbezugs große Akzeptanz. Zugleich deckt das Gütesiegel die wachsenden Qualitätsansprüche der Patienten ab, die gern viele Kriterien für die Wahl eines Hauses berücksichtigen. Darunter insbesondere Qualitätsaspekte in der ärztlichen und therapeutischen Versorgung”, berichtet Krämer weiter.

“Der hohe Anteil von Reha-Patienten aus anderen Bundesländern ist auch aus volkswirtschaftlicher Sicht für Schleswig-Holstein von Bedeutung, denn in der Folge sind gut 3,3 Millionen Übernachtungen und damit 15% aller Übernachtungen im gesamten touristischen Sektor Schleswig-Holsteins auf den Vorsorge- und Reha-Bereich zurückzuführen. Dies belegt die Studie der Prognos AG zur “Volkswirtschaftlichen Relevanz der Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein” (Stand 2010), stellt Krämer abschließend fest.

Das Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität”

Das Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ist für Reha-Kliniken ein ideales Instrument zur Standortbestimmung des klinikinternen Qualitätsmanagements. Der 20 Punkte umfassende Kriterienkatalog greift genau die Grundvoraussetzungen auf, die für ein Qualitätsmanagement unabdingbar notwendig sind, wie zum Beispiel: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, indikationsspezifische Therapiekonzepte, Führungskräftequalifikation, Entwicklung eines Unternehmensleitbildes, Beteiligung an internen und externen Qualitätssicherungsverfahren, Benennung von Qualitätsmanagementbeauftragten, Einrichtung eines Beschwerde- und Fehlermanagements.

Wer am QM der KGSH teilnimmt, wird auf Herz und Nieren geprüft. Ein ausgesuchtes Team von Auditoren, bestehend aus Therapeuten, Verwaltungsfachleuten, ärztlichem und pflegerischem Personal, prüft in den verschiedenen Bereichen über mehrere Tage Kommunikationsprozesse und Arbeitsabläufe einer Reha-Klinik.

Bislang sind 16 schleswig-holsteinische Reha-Kliniken zum Teil schon mehrfach mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ausgezeichnet worden. Das QM der KGSH ist auch von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) offiziell als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagement-Verfahren anerkannt. Dies ist bedeutsam, weil seit dem 01. Oktober 2009 Rehabilitationskliniken gesetzlich dazu verpflichtet sind, die Einführung und Weiterentwicklung eines von der BAR anerkannten rehabilitationsspezifischen Qualitätsmanagement-Verfahrens im Abstand von drei Jahren nachzuweisen.

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Schön Klinik Bad Bramstedt erneut mit Gütesiegel ausgezeichnet – Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität

Bad Bramstedt / Kiel, 11.01.2011 – Die Schön Klinik Bad Bramstedt, eine Spezialklinik für psychosomatische Erkrankungen, ist heute bereits zum 4. Mal vom Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), Bernd Krämer, mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ausgezeichnet worden. “In Ihrer Klinik wird hervorragende Arbeit geleistet. Wissenschaftlich fundierte und zugleich auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnittene Therapiekonzepte, erstklassig ausgebildetes Fachpersonal und ein von allen Mitarbeitern gelebtes Qualitätsmanagement (QM) bilden das Fundament für diesen tollen Erfolg,” betonte Krämer bei der Übergabe der Auszeichnung an den Kaufmännischen Leiter der Schön Klinik, Marcus Baer.

Für Baer ist die erneute Auszeichnung mit dem Gütesiegel eine willkommene Bestätigung für die erfolgreiche Umsetzung der wichtigsten Unternehmensziele. “Dies sind vor allem die optimale medizinische und therapeutische Versorgung der Patienten, die höchste Dienstleistungsorientierung gegenüber unseren Patienten, engagierte und motivierte Mitarbeiter sowie ein wirtschaftliches und effizientes Management”, so Baer. “Die erfolgreiche Re-Zertifizierung ist ganz eindeutig dem Engagement aller Mitarbeiter der Schön Klinik Bad Bramstedt zuzuschreiben. Besonders danken möchte ich dem Team um unseren Qualitätsbeauftragten Herrn Dr. Christoph Braukhaus. Herr Dr. Braukhaus hat gemeinsam mit Anja Timm und Barbara Schlaghecke-Josenhans die schriftlichen Stellungnahmen aufbereitet, die Begehung vor Ort vorbereitet und dann auch begleitet.”

“Die Schön Klinik Bad Bramstedt unterzieht sich regelmäßig externen Audits. Das Gütesiegel der KGSH stellt jedoch eine besondere Herausforderung für uns dar, weil die Prüfer aus anderen Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein kommen und genau kontrollieren, ob die schriftlichen Verfahrensanweisungen im Klinikalltag auch tatsächlich eingehalten werden,” berichtet Dr. Braukhaus vom Besuch des Begehungsteams. “Der Erfahrungsaustausch war dabei sehr kollegial und konstruktiv und wir haben eine ganze Reihe von Anregungen erhalten, um unser QM noch weiter zu entwickeln”, zieht Dr. Braukhaus eine rundum positive Bilanz.

Das fünfköpfige Begehungsteam konnte sich wie bei den drei vorangegangenen Klinikbegehungen davon überzeugen, daß in der Schön Klinik Bad Bramstedt ein umfangreiches Qualitätsmanagement etabliert ist und ständig weiter entwickelt wird. “Das QM der Schön Klinik Bad Bramstedt sorgt für reibungslose Klinikabläufe und damit für eine optimale Patientenversorgung. Der kontinuierliche Vergleich innerhalb der Schön Gruppe, aber auch mit anderen Mitbewerbern führt zudem dazu, daß die Klinik fortwährend nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten sucht und diese dann auch konsequent umsetzt,” schildert Ulrike Petersen, Leiterin des Begehungsteams, die Eindrücke der Prüfer während der zweitägigen Klinikbegehung. “In Sachen QM ist die Schön Klinik Bad Bramstedt vorbildlich,” stellt Petersen abschließend fest.

Der Weg zum Gütesiegel

Das Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” wird gemeinsam von der KGSH und dem Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein vergeben. Es basiert auf 20 praxisorientierten Prüfkriterien zu denen medizinisch-therapeutische Behandlungsangebote, Personalqualifikation, Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Führungskräftequalifikation sowie Qualitätsmanagement gehören.

Der Ablauf bis zur Gütesiegelverleihung sieht folgendermaßen aus: Nach der Antragstellung der Klinik zum Gütesiegel bekommt diese den 20 Kriterien umfassenden Katalog. Dieser wird schriftlich beantwortet und in der dann folgenden zweitägigen Vor-Ort-Überprüfung kritisch hinterfragt. Danach findet mit den Klinikverantwortlichen und dem Begehungsteam ein umfassendes Gespräch statt. Bei bestandener Zertifizierung erhält die Klinik das Gütesiegel sowie einen umfangreichen schriftlichen Prüfbericht mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Einrichtung. Nach drei Jahren muß sich die Klinik dem Verfahren erneut erfolgreich unterziehen, wenn sie die Auszeichnung weiter führen möchte.

Weitere Informationen unter: www.reha-im-norden.de

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Gütesiegel der KGSH offiziell anerkannt – Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität

Kiel, 15. Oktober 2010 – Das seit zehn Jahren in der Praxis erprobte Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) ist jetzt von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) offiziell als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagement-Verfahren (QM) anerkannt worden. “Seit dem 01. Oktober 2009 sind Rehabilitationskliniken gesetzlich dazu verpflichtet, die Einführung und Weiterentwicklung eines von der BAR anerkannten rehabilitationsspezifischen Qualitätsmanagement-Verfahrens im Abstand von drei Jahren nachzuweisen, anderenfalls wird den Reha-Kliniken der Versorgungsvertrag gekündigt”, unterstreicht Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, die Bedeutung der Anerkennung des Gütesiegels.

“Wir haben unseren Kriterienkatalog für das Gütesiegel um die Anforderungen der BAR ergänzt und haben zur Überprüfung der BAR-Kriterien als unabhängige Zertifizierungsstelle die DIOcert GmbH in Mainz als Kooperationspartner für unser QM-Verfahren gewinnen können,” beschreibt Krämer den formalen Prozeß für die Antragsstellung und freut sich über die erfolgreiche Anerkennung durch die BAR. “Das Gütesiegel greift neben den Anforderungen der BAR weitere für einen reibungslosen Behandlungsprozeß wichtige Aspekte auf. Gleichzeitig ist es innovativ und praxisnah und vor allem mit einem sehr effektiven Nutzen für die Kliniken verbunden”, weiß Krämer aus einer Befragung der bisher mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Reha-Kliniken.

Bislang sind 16 schleswig-holsteinische Reha-Kliniken zum Teil schon mehrfach mit dem Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ausgezeichnet worden. “Durch die nun erfolgte Anerkennung der BAR als rehabilitationsspezifisches QM-Verfahren werden weitere Reha-Kliniken noch hinzu kommen”, ist sich Krämer sicher.

Das Gütesiegel “Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität” ist für Reha-Kliniken ein ideales Instrument zur Standortbestimmung des klinikinternen Qualitätsmanagements. Dieses am täglichen Klinikgeschehen orientierte Gütesiegel wurde bereits vor zehn Jahren von der KGSH und dem Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) gemeinsam ins Leben gerufen. Der 20 Punkte umfassende Kriterienkatalog greift genau die Grundvoraussetzungen auf, die für ein Qualitätsmanagement unabdingbar notwendig sind, wie zum Beispiel: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, indikationsspezifische Therapiekonzepte, Führungskräftequalifikation, Entwicklung eines Unternehmensleitbildes, Beteiligung an internen und externen Qualitätssicherungsverfahren, Benennung von Qualitätsmanagementbeauftragten, Einrichtung eines Beschwerde- und Fehlermanagements.

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Reha-Kliniken sichern Leistungsfähigkeit und Arbeitsplätze – Studie zur volkswirtschaftlichen Relevanz der Reha-Kliniken

Kiel, 28. Mai 2010 – Die medizinische Rehabilitation von Erwerbspersonen hat das Ziel, nach akutmedizinischen Behandlungen, bei chronischen Krankheitsverläufen oder Behinderungen die Verbesserung der Erwerbsfähigkeit und damit die Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft sicherzustellen. Sie leistet damit für die Gesellschaft und Volkswirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern, was vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung besondere Bedeutung erlangt. Als Arbeitgeber sind die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichsten Bundesland. Das zeigen die Ergebnisse der von der KGSH bei der Baseler Prognos AG in Auftrag gegebenen Studie “Volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein”, die heute in Kiel veröffentlicht wurde.

“Nun haben wir es endlich ’Schwarz auf Weiß’: Die Reha-Kliniken im Lande stellen einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für Schleswig-Holstein dar, den es nach Kräften zu unterstützen und zu fördern gilt”, resümiert Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, und sendet zugleich ein deutliches Signal in Richtung der politisch Verantwortlichen, sich für die Belange der Reha-Kliniken einzusetzen.

Denn die Kehrseite der Medaille ist, daß die Rehabilitationskliniken aufgrund erheblicher Kostensteigerungen, für die es keine Kompensation gibt, zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind. Beispielhaft für die Kostensteigerungen nennt Krämer die Tarifabschlüsse aus den Jahren 2008 und 2009, die Energiekostensteigerungen und die Anhebung der Mehrwertsteuer. – Und damit nicht genug:

“Zusätzlicher Kostendruck entsteht durch wachsende Qualitätsansprüche seitens der Kostenträger, Patienten und auch der Politik sowie durch erforderliche Investitionen aus Eigenkapital, immer kürzeren Verweildauern und zunehmend multimorbider und oftmals nur eingeschränkt Reha-fähiger Patienten. Auch hierfür gibt es bislang keinen finanziellen Ausgleich”, stellt Krämer klar.

Aber die Reha-Kliniken wollen angesichts der schwierigen finanziellen Situation nicht in “Wehklagen” verfallen, sondern ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und damit ihre Existenzberechtigung unterstreichen. Aus diesem Grund hat die KGSH die Prognos AG mit der nun vorliegenden Studie beauftragt. Unterstützung erhält die KGSH auch vom Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH), in dem ebenfalls betroffene Reha-Kliniken organisiert sind.

Um die wirtschaftliche Situation der Reha-Kliniken künftig zu verbessern, haben beide Verbände auch schon ganz konkrete Vorstellungen parat:

1. Einrichtung einer Pflegesatzschiedsstelle analog zum Krankenhausbereich
2. Einführung einer jährlichen Steigerungsrate für die Pflegesätze
3. Entwicklung eines einheitlichen Finanzierungssystem für Reha-Kliniken analog zum DRG-System im Krankenhausbereich
4. Förderung von Investitionsmaßnahmen

“Entsprechende Maßnahmen würden die Reha-Kliniken in die Lage versetzen, endlich Pflegesatzverhandlungen auf Augenhöhe mit den Kostenträgern zu führen. Wir erwarten – gerade auch aufgrund der Studienergebnisse -, daß uns die politischen Akteure im Lande bei diesem Unterfangen nach Kräften unterstützen”, so Krämer abschließend.

Anlage auf Anfrage: Die Studienergebnisse im Einzelnen

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