Montag, November 29th, 2021

 

MEDIAN Buchberg-Klinik Bad Tölz unter neuer Kaufmännischer Leitung

Dr. Markus Metzger ist der neue Kaufmännische Leiter der MEDIAN Buchberg-Klinik Bad Tölz. Fotonachweis: privat/Markus Metzger

Dr. Markus Metzger übernimmt Staffelstab an der Wengleinstraße in Bad Tölz / Erste Aufgabe ist Neuausrichtung der Klinik mit mehr Betten und vergrößertem Behandlungsspektrum

Die MEDIAN Buchberg-Klinik Bad Tölz hat einen neuen Kaufmännischen Leiter: Zum 1. Oktober 2021 hat Dr. Markus Metzger die Position des Verwaltungsleiters der Klinik übernommen. Der 50-jährige Wirtschaftsjurist hat sich in den ersten Tagen in seiner neuen Position bereits gut eingelebt. „Ich bin hier in Bad Tölz sehr herzlich aufgenommen worden“, berichtet der Klinikleiter. „Das Haus ist mit seinen Fachgebieten Kardiologie, Neurologie und Orthopädie gut aufgestellt und hat ein kompetentes und sehr erfahrenes Team. Ich freue mich darauf, zusammen mit allen Beschäftigten die Aufgaben, die in naher Zukunft vor uns liegen, mit großem Engagement anzugehen.”

Einen besonderen Schwerpunkt sieht Dr. Metzger dabei in der Neupositionierung der Klinik mit dem jetzt fertiggestellten Erweiterungsbau. Er bietet nicht nur eine Aufstockung der Bettenkapazitäten der Klinik, sondern schafft gleichzeitig Komfortzimmer für Patienten mit gehobenen Ansprüchen und ermöglicht auch eine Erweiterung des Leistungsspektrums auf die neurologische Phase C zur Behandlung von Patienten mit schwerwiegenderen neurologischen Erkrankungen. „Das bringt auch organisatorische Veränderungen mit sich“, erklärt der neue Kaufmännische Leiter. „Wir werden Arbeitsabläufe zum Teil neu definieren, brauchen neue Fachkräfte. Dabei zähle ich auch auf die guten Ideen und die Mitarbeit aller Beschäftigten.”

Erfahrener Manager und UnternehmensberaterDr. Markus Metzger bringt für seine neue Position viel Know-how mit. Er studierte Wirtschaft und Recht unter anderem in Tübingen, München und Köln, arbeitete 13 Jahre als Verwaltungsleiter und mehrere Jahre als Manager in Akutkrankenhäusern, war zuletzt selbständiger Unternehmensberater für Akutkliniken und Ärzte. Dabei konnte er umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Gebäudesanierung, Betriebsorganisation und Digitalisierung sammeln. „Wir sind froh, einen so versierten Mann gerade in dieser Phase für die Buchberg-Klinik gewonnen zu haben“, freut sich Dieter Stocker, Geschäftsbereichsleiter Ost bei MEDIAN. „Die Erweiterung des Therapiespektrums und die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie brauchen jetzt eine erfahrene Hand an der Spitze der Verwaltung, die wir mit Herrn Dr. Metzger gefunden haben.” Neben seiner Expertise bringt dieser auch ein großes Stück Sympathie für die Region Bad Tölz und ihre Menschen mit. „Ich wohne selbst mit meiner Partnerin und vier Kindern am Ammersee und habe ein Herz für Bayern“, erklärt der Familienvater. „Meine besondere Liebe gilt der Natur, ich laufe gern und treibe regelmäßig Sport. Ich werde zwar am Ammersee wohnen bleiben, habe aber bei MEDIAN in Bad Tölz genau die richtige Position gefunden.”
Über die MEDIAN Buchberg-Klinik Bad TölzDie MEDIAN Buchberg-Klinik Bad Tölz ist eine Rehabilitationsklinik für Neurologie, Orthopädie und Kardiologie. Das Haus und sein erfahrenes Team stehen für medizinische Kompetenz in persönlicher Atmosphäre und unter Anwendung moderner diagnostischer und therapeutischer Standards. Die nahtlose Zusammenarbeit der drei Fachbereiche und der enge Kontakt zu einweisenden Ärzten und Akuthäusern garantieren den Patienten eine hochqualitative, ganzheitliche und individuelle Betrachtung und Behandlung ihrer Erkrankungen.
Über MEDIAN

Die Kliniken von MEDIAN gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz in Rehabilitation und Teilhabe. Bei der Qualitätsprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung 2020 waren MEDIAN Fachabteilungen 99 Mal in der Spitzengruppe vertreten; 15 Mal gab es dabei 100 von 100 möglichen Qualitätspunkten. Hinzu kommen zahlreiche Auszeichnungen in Klinik-Rankings sowie Regionalpreise. 122 Kliniken und Einrichtungen, 19.200 Betten und Behandlungsplätze sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

MEDIAN ist einer der führenden europäischen Anbieter in den Bereichen medizinische Rehabilitation und mentale Gesundheit. Mit mehr als 35.000 Mitarbeitenden versorgt MEDIAN in Deutschland, Großbritannien und Nordirland jedes Jahr rund 260.000 Patienten in mehr als 440 Kliniken und Einrichtungen. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Priory, dem größten privaten Betreiber von Krankenhäusern und Soziotherapien zur Behandlung von psychischen Erkrankungen und Lernbehinderungen im Vereinigten Königreich, steht MEDIAN mit einer einzigartigen Kombination aus Spitzenmedizin, höchsten Qualitätsstandards und Digital-Expertise für moderne Rehabilitation auf höchstem Niveau.

MEDIAN beteiligt sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. Hierzu zählt unter anderem die Informations-Webseite www.long-covid.de, auf der Expertenwissen zum Thema Long Covid für Mediziner und Betroffene gebündelt wird.

 

Quelle: MEDIAN, 30.11.2021

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Online-Diskussion: Assistive Technologien im betrieblichen Einsatz

Logo Deutsche Vereinigung für Rehabilitation DVfR

Technische Hilfsmittel und Assistenzsysteme können Menschen präventiv oder befähigend bei Arbeitsschritten aller Art unterstützen sowie bestimmte Behinde­rungen kompensieren. Die assistiven Technologien haben großes Inklusions­potenzial in der Arbeitswelt. Was ist bei ihrem Einsatz in Betrieben zu beachten? Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. veranstaltet ab dem 29. November 2021 eine Online-Diskussion mit Expertinnen und Experten und lädt dazu ein, rechtliche und praktische Fragen rund um dieses Thema öffentlich zu diskutieren.

Mario H. ist seit September 2020 Auszubildender bei einem Unternehmen zum Facharbeiter Lager/Logistik. Zu seinen Aufgaben gehört die Sortierung von Artikeln in Regale. Aufgrund einer Lernbeeinträchtigung ist seine Konzentration eingeschränkt und die Merkfähigkeit deutlich verringert. Mario nutzt wie alle Lagerfachkräfte eine Datenbrille, sogenannte „smart glasses“. Seine nicht behinderten Kolleginnen und Kollegen profitieren im lauten Umfeld von den visuellen Informationen. Die Firma verspricht sich von dem Assistenzsystem einen besseren Materialfluss. Für Mario wurde die Datenbrille individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmt; sie stellt für ihn relevante Informationen und Arbeits­schritte im Sichtfeld dar. Das Assistenzsystem gewährleistet zudem die Inklusion des Beschäftigten. So könnte ein Beispiel für den Einsatz neuer assistiver Technologien aussehen.

Die Herausforderung liegt darin, geeignete Systeme auszuwählen, ob zur visuellen, akustischen, sensorischen, motorischen oder kognitiven Unterstützung am Arbeitsplatz. Arbeitgeber und Interessenvertretungen haben Fragen der Barrierefreiheit sowie des Arbeitsschutzes zu klären. Bei assistiven Technologien geht es ebenso darum, Menschen mit Behinderungen eine Beschäftigung zu ermöglichen, zu erleichtern oder im Laufe des Berufslebens zu sichern und um den Anspruch auf eine behinderungsgerechte Arbeits­platzausstattung für schwerbehinderte Beschäftigte. Zu diskutieren ist u. a.:

  • Welche innerbetrieblichen Fragen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit sind zu klären, bevor Assistenzsysteme eingeführt werden? Wie gestaltet sich das Verfahren dazu?
  • Wie sind assistive Technologien in die Systeme des Arbeitsschutzes und der geltenden sozialrechtlichen Kategorien von Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen einzuordnen? Wer übernimmt die Kosten oder leistet Zuschüsse?
  • Welche Assistenzsysteme eignen sich besonders für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung? Welche Risiken zeichnen sich dabei ab?

Alle Interessierten sind eingeladen, sich gemeinsam mit einem Expertenkreis über diese und weitere Fragen auszutauschen. Unter Federführung von Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel, und Prof. Dr. Dörte Busch, Zentrum für Sozialforschung Halle e. V., werden Mareike Decker, Teamleiterin REHADAT Hilfsmittel, Ralf Rensinghoff und Ralf Schick, gesetzliche Unfallversicherung, Reto Schneider, DRV Bund, sowie Expertinnen und Experten der Malt|Harms GmbH und des Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung an der Diskussion teilnehmen. Die wesentlichen Ergebnisse werden im Anschluss als Fach­beitrag zusammengefasst. Die Online-Diskussion ist Teil des neuen Kooperationsprojekts „Zugänglichkeit – Inklusion – Partizipation. Nachhaltige Teilhabe an Arbeit durch Recht (ZIP – NaTAR)“ der DVfR und ihrer Kooperationspartner. Das Projekt untersucht, wie Teilhabe am Arbeitsleben auch unter ökonomisch, gesundheitlich und sozial erschwerten Bedingungen nachhaltig gesichert und weiterentwickelt werden kann. Es wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im Online-Forum: https://fma.reha-recht.de/

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Rehabili­tation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem inter­disziplinären Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

Über Reha-Recht.de

Das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht dient als Plattform für die Verbreitung der nicht hinreichend bekannten, zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz geänderten Rechtsnormen v. a. des SGB IX. Hierzu werden die aktuelle Rechtsprechung und Verwal­tungspraxis sowie Gesetzgebungsprozesse analysiert und kommentiert. Ziel ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts zu unterstützen.

Kontakt

Kirsten Westphal
Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR)

Tel.: 06221 / 18 79 01-22
E-Mail: k.westphal@dvfr.de

www.reha-recht.dehttps://fma.reha-recht.de

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