Dienstag, April 6th, 2021

 

Neue Leitung als Elternzeitvertretung im Dr. Becker PhysioGym Bad Windsheim

Sporttherapeut Michael Badu ist neuer Leiter des Dr. Becker PhysioGym Bad Windsheim in Elternzeitvertretung. (Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe)

Bad Windsheim, 06.04.2021: Am 1. April hat Michael Badu die Vertretungsstelle als Leiter des Therapiezentrums der Dr. Becker Unternehmensgruppe in Bad Windsheim angetreten. Der Sporttherapeut mit den Spezialisierungen auf Sportpsychologie und Stressmanagement war zuvor im Dr. Becker PhysioGym Norddeich tätig. Daher ist er mit der Arbeit und den Strukturen in den Dr. Becker-Einrichtungen vertraut.

Für die neue Herausforderung vom Norden ins Frankenland
Seinen Wohnsitz zu wechseln war eine der Motivationen für die neue Tätigkeit, wie Michael Badu berichtet: „Mich haben mehrere Dimensionen dieser neuen Herausforderung gereizt. Die Möglichkeit, mehr Verantwortung in einem bekannten Aufgabenbereich zu übernehmen, war attraktiv. Auch das Frankenland mit seinem ganz eigenen Charme im Kontrast zu Ostfriesland, wo ich aufgewachsen bin, hat mich angezogen.“

Der sportbegeisterte Hobbyfußballer hat neben seinen Spezialisierungen auf Sportpsychologie und Stressmanagement eine Ausbildung zum Dozenten im Bereich Erwachsenenbildung absolviert und einen Master-Abschluss in Prävention und Gesundheitsmanagement. Die verschiedenen Schritte in seiner beruflichen Laufbahn bauten aufeinander auf und waren oftmals mehr die Folge von Gelegenheiten, als eines stringenten Plans. „Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Berufe eher mich ausgewählt haben als vice versa. Wenn sich eine spannende Tür im Leben öffnet, gehe ich hindurch. Dafür versuche ich stets wach, reflektiert und entscheidungsfreudig zu sein“, beschreibt sich Michael Badu.

Gemeinsam ambitioniert weiterentwickeln
Die Elternzeitvertretung im Dr. Becker PhysioGym Bad Windsheim sei eine solche Türe und er sei jetzt schon froh, die Chance ergriffen zu haben. Dort arbeitet er seit Mitte Februar, sodass er von Einrichtungsleiterin Susanne Wolf eingearbeitet werden konnte. Bei seinen Kollegen/innen ist er schnell angekommen und dafür sehr dankbar, wie Michael Badu erzählt: „Sowohl das Team vom PhysioGym als auch die Mitarbeiter der Klinik haben mich herzlich aufgenommen und mir einen reibungslosen Einstieg ermöglicht.“ Als Leiter des Therapiezentrums wolle er sich zusammen mit den Kollegen/innen stetig weiterentwickeln. „Ich möchte eine Kultur schaffen, in der Raum für produktive Kooperation, Wertschätzung und Ambitionen ist,“ so Michael Badu.

Dr. Becker PhysioGym Bad Windsheim
Das Dr. Becker PhysioGym Bad Windsheim ist ein modern ausgestattetes, barrierefreies Therapiezentrum. Es ist an die Dr. Becker Kiliani-Klinik angegliedert und bietet sowohl stationären als auch ambulanten Patienten ganzheitliche Therapie- und Präventionskonzepte aus Physiotherapie, Sporttherapie, Ergotherapie, Logopädie und Physikalischer Therapie an. Mehr Informationen unter: www.dr-becker-physiogym.de.

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgesellschaft, 06.04.2021

Aufrufe: 56


Weltgesundheitstag: Gesund bleiben mit einer Prävention der Rentenversicherung

Gelegentliche Rückenschmerzen, Übergewicht, Stress- oder Schlafprobleme – bei ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen hilft die Rentenversicherung mit ihrem kostenfreien Präventionsprogramm RV Fit. Mit Trainingselementen zu Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung soll es Beschäftigten helfen, langfristig gesund zu leben und zu arbeiten. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin anlässlich des morgigen Weltgesundheitstags hin.

Das Präventionsprogramm RV Fit kombiniert eine intensive, mehrtägige Einführungsphase mit berufsbegleitenden regelmäßigen Trainingseinheiten vor Ort. Das Programm ist damit ein Gewinn sowohl für die Beschäftigten selbst sowie auch für ihre Arbeitgeber. Gesunde Beschäftigte haben weniger Krankheitszeiten, sind motivierter und bringen ihr Fachwissen länger in den Betrieb ein.

Wer seine gesundheitlichen Probleme frühzeitig und aktiv angehen möchte, findet unter www.rv-fit.de alle Informationen. Hier sind auch eine Broschüre und Postkarten zu dem Thema zum Bestellen oder Herunterladen eingestellt. Eine Postleitzahlensuche hilft beim schnellen Auffinden der nächstgelegenen Einrichtung, die RV Fit anbietet. Auf der neu gestalteten Internetseite ist die Anmeldung zum kostenlosen Trainingsprogramm RV Fit ganz einfach in wenigen Minuten möglich. Ein ärztlicher Befundbericht ist nicht notwendig.

Quelle: presseportal.de, 06.04.2021

Aufrufe: 90


Spezifische Reha bei der Diagnose Krebs in Verbindung mit einer COVID-19 Erkrankung

Die onkologische Reha-Klinik Asklepios Klinik Triberg entwickelt eine spezielle Rehabilitationsform für an Krebs erkrankte Patienten mit einer COVID-19 Infektion

  • Krebspatientinnen und -patienten sind oft von schweren Verläufen einer Covid-19 Infektion betroffen
  • Spezielle Rehabilitationsform setzt bei konkreten Beschwerden an, die in ersten wissenschaftlichen Studien gehäuft nachgewiesen wurden
  • Höchste Hygiene-Schutzmaßnahmen in der Klinik

Krebspatientinnen und Krebspatienten haben es in der aktuellen Corona-Situation doppelt schwer: Nach Aussage von Experten sind sie durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) besonders gefährdet. Und wenn sie von einer COVID-19 Infektion betroffen sind, kommt es oft zu schwereren Verläufen als bei Menschen ohne Krebserkrankung.

In ersten wissenschaftlichen Studien zeigt sich, dass insbesondere anhaltende Müdigkeit und Erschöpfungszustände (ähnlich einem Fatigue-Syndrom) sowie Einschränkungen der Lungenfunktion bei Krebspatientinnen und Krebspatienten besonders häufig und ausgeprägt auftreten.

Die Asklepios Klinik Triberg hat deshalb eigens für an COVID-19 erkrankte Menschen mit einer Krebsgrunderkrankung eine spezielle Rehabilitationsform entwickelt, um diese Beschwerden gezielt behandeln zu können. „Notwendige Therapien einer Krebsbehandlung können mit einer wiederherstellenden Rehabilitation nach einer COVID-19 Erkrankung sehr effektiv kombiniert werden.“ , erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann, Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation.

In dem Zusammenhang plädiert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann auch dafür, eine anstehende Reha aufgrund einer COVID-19 Infektion nicht aufzuschieben. „Die Asklepios Klinik Triberg kann Krebspatientinnen und -patienten nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung aufnehmen, selbst wenn noch eine Sauerstofftherapie notwendig ist.“, so Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann.

Auch unter den aktuellen Bedingungen wird das medizinisch-pflegerische und therapeutische Programm weiterhin in vollem Umfang ausgeführt, um die Patientinnen und Patienten bei der Verbesserung ihres Fitness- und Gesundheitszustandes bestmöglich unterstützen zu können. Dabei hat die Sicherheit der Patientinnen und Patienten höchste Priorität. Alle Corona-bedingten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden zu 100% umgesetzt.

„Die Asklepios Klinik Triberg möchte auch in diesen besonderen Zeiten ihre Patientinnen und Patienten darin unterstützen, dass sie nach abgeschlossener Behandlung wieder in ihren gewohnten Alltag zurückkehren können.“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann.

Hintergrund
Seit der Einführung vor eineinhalb Jahren kommt in der Asklepios Klinik Triberg das Konzept der Partizipativen Rehabilitation erfolgreich zur Anwendung. Durch Mitbestimmung und Mitgestaltung der Reha, und das bereits vor dem eigentlichen Reha-Beginn können Patientinnen und Patienten schon im Vorfeld eine enge Verbindung zur Klinik und ein Bewusstsein für die anstehende Reha aufbauen.

Ein persönlicher Mitmach-Plan zeigt auf, welche neuen Wege die Patientin bzw. der Patient gehen kann. Die Patienten können aus den umfangreichen Therapie­angeboten in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge wählen und die eigene Reha aktiv mitgestalten.

Neben der Diagnostik und den klassischen Reha-Maßnahmen erfahren die Patientinnen und Patienten in Triberg einen maßgeschnei­der­ten Reha-Ablauf, fürsorgliche Betreuung und Zeit für persönliche Gespräche. Zur Ergänzung des individuellen Rehabilitations­plans stehen ihnen verschiedenste Therapiestationen für eine ganzheitliche Bewegungs- und Physiothera­pie zur Verfügung. Die Integration moderner wissenschaftlicher Medizin, Psychologie, Ernährung und Bewegung unter­stützt die Patienten darin, einen gesundheitsorientierten Lebensstil zu entwickeln und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Forschungsergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass durch Entspannungstechniken, Achtsamkeits­schulung und Stressmanagement eine positive Grundhaltung entstehen und die Lebensqualität gesteigert werden kann. Auch auf die für viele Krebspatienten relevanten Belastungs­faktoren, wie Schlafstörungen, Ängste und Depressionen ist eine positive Wirkung nachgewiesen.

Die von Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann wissenschaftlich evaluierten Ergebnisse im Bereich Bewegung bauen auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, u. a. das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken. Das Klinikkonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ wird seit der Einführung vor ca. vier Jahren in der Asklepios Klinik Triberg ebenfalls erfolgreich umgesetzt.

Aufrufe: 56


Online-Fachtagung am 26./27. April 2021: Zurück in den Job, aber nachhaltig!

Logo Deutsche Vereinigung für Rehabilitation DVfRViele Menschen, die nach einer längeren krankheitsbedingten Unterbrechung wieder arbeiten möchten, stehen vor besonderen, systembedingten Herausforderungen. Wie eine nachhaltige Rückkehr ins Arbeitsleben mit Blick auf die spezifischen Bedarfslagen im Spannungsfeld sozialrechtlicher, arbeitsrechtlicher, medizinischer und lebensweltlicher Fragen gestaltet werden kann, ist Thema einer interdisziplinären Online-Fachtagung. Veranstalter sind die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und mit ihr kooperierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“.

Die ursprünglich für das Frühjahr 2020 geplante und nun pandemiebedingt digital nachgeholte Fachtagung richtet sich an Aktive in der Praxis, die an Wiedereingliederungsprozessen von schwer erkrankten Menschen beteiligt sind, an die damit befassten Wissenschaften sowie an die betroffenen Menschen und ihre Organisationen selbst. Ihnen bietet sich am 26. und 27. April 2021 die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch und zur Vernetzung. Einleitende Vorträge beleuchten insbesondere die empirische Erforschung des Eingliederungsmanagements bei langfristigen Erkrankungen, wie Krebs, psychischen Beeinträchtigungen oder nach einem Schlaganfall, sowie relevante Leistungen zur Teilhabe und deren Koordination durch die beteiligten Akteurinnen und Akteure. „Basis einer nachhaltigen Wiedereingliederung nach langer Arbeitsunfähigkeit sind Maßnahmen, die sehr genau auf die persönlichen Ressourcen und Grenzen abgestimmt sind und eine individuelle Gestaltung des Arbeitskontextes ermöglichen“, erklärt Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der DVfR.

In vier Workshops soll es um folgende Schwerpunktthemen gehen:

  • Grad der Behinderung, Heilungsbewährung und Schwerbehindertenschutz
  • Rückkehr und Verbleib im Arbeitsleben von Menschen mit psychischen Erkrankungen
  • Soziale Sicherung bei langfristiger Arbeitsunfähigkeit
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Stufenweise Wiedereingliederung

Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich bereits im Vorfeld an einer interaktiven öffentlichen Online-Diskussion zu den Themen der Fachtagung zu beteiligen. Das Forum unter https://fma.reha-recht.de steht bereits ab 14. April 2021 zur Verfügung und bleibt rund um die Fachtagung geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.reha-recht.de/monitoring/

Über das Projekt

Mit dem Projekt „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ unterstützt die DVfR gemeinsam mit ihren Kooperations­partnerinnen und -partnern an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Universität Kassel sowie am Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH) den aktuellen Reformprozess des Rehabilitations- und Teilhaberechts mit besonderem Fokus auf der Teilhabe am Arbeitsleben. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert.

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

Über Reha-Recht.de

Das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht unter www.reha-recht.de dient als Plattform für die Verbreitung der nicht hinreichend bekannten, zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz geänderten Rechtsnormen v. a. des SGB IX. Hierzu werden die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungspraxis sowie Gesetzgebungsprozesse analysiert, diskutiert und kommentiert. Der juristischen Fachöffentlichkeit und Akteuren in Betrieben, Institutionen und Verbänden steht damit ein Forum für den interdisziplinären Austausch zu Rechtsfragen zur Verfügung. Ziel ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts zu unterstützen.

Kontakt

Kirsten Westphal

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR)

Tel.: 0 62 21 / 18 79 01-22 | E-Mail: k.westphal@dvfr.de

Aufrufe: 52