Mittwoch, Januar 20th, 2021

 

Neuer Chefarzt in der Dr. Becker Klinik Möhnesee

Dr. med. Markus Borries ist der neue Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie in der Dr. Becker Klinik Möhnesee.

Dr. med. Markus Borries ist neuer Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie in der Dr. Becker Klinik Möhnesee. Er tritt die Nachfolge von Dr. med. Rainer Schubmann an.

Möhnesee, 20.01.2021: Seit dem 1. Januar 2021 ist Dr. med. Markus Borries der neue Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie in der Dr. Becker Klinik Möhnesee. Er folgt auf Dr. med. Rainer Schubmann, der nach über 20 Jahren in der Körbecker Rehaklinik in den Ruhestand gegangen ist. Herr Dr. Borries kennt die Klinik bereits seit mehr als zehn Jahren. Zuletzt war er dort als leitender Arzt in der Psychokardiologie tätig.

Der 55-Jährige ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, ärztlicher Psychotherapeut, Sportmediziner sowie Bio- und Neurofeedbacktherapeut (Deutsche Gesellschaft für Biofeedback). Er hat Humanmedizin in Göttingen und Münster studiert und seine psychotherapeutische Weiterbildung in Münster absolviert. Bevor er 2010 in die Dr. Becker Klinik Möhnesee kam – zunächst als Facharzt im dortigen Zentrum für Psychokardiologie – hat er an der Universitätsklinik in Düsseldorf, in Schwelm und Hemer gearbeitet und noch bis Mitte 2020 zusätzlich eine eigene Privatpraxis in Menden betrieben.

Spezialdisziplin Psychokardiologie weiter ausbauen
In seine neue Position startet der Chefarzt mit großen Plänen; vor allem für den Bereich der Psychokardiologie. Im Zentrum dieser medizinischen Spezialdisziplin stehen die Wechselwirkungen von Psyche und Herz. „Die menschliche Psyche hat einen starken Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf kardiologischer Erkrankungen. Mit unserer Arbeit in der Dr. Becker Klinik Möhnesee wollen wir diese Zusammenhänge weiter sichtbar machen und mit dafür sorgen, dass sie mehr und mehr zum medizinischen Allgemeinwissen werden“, formuliert Borries seine Ziele. Dabei sei für ihn die psychokardiologische Perspektive in erster Linie eine ganzheitliche ärztliche Haltung zu den Patienten/innen und danach erst eine therapeutische Spezialdisziplin. Schon eine offene und empathische Kommunikation mit den Patienten/innen könne viel Gutes im Sinne der Psychokardiologie bewirken.

Die Psychokardiologie soll zukünftig auch bei Routinebehandlungen einen deutlicheren Niederschlag finden. „Wenn wir uns beispielsweise die Herzfrequenzvariabilität – also die natürliche Variation der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen – eines Patienten anschauen, erhalten wir einen guten Eindruck über den Gesamtzustand seines vegetativen Nervensystems und sein psycho-biologisches Wohlbefinden. Denn Störungen wie Unruhe, Nervosität oder Schlaflosigkeit sind einerseits häufig psychisch bedingt und gehen andererseits mit einer veränderten Herzfrequenzvariabilität einher“, erklärt Borries. Er möchte aus diesem Grund die Messung der Herzfrequenzvariabilität in die Routinearbeiten seines Teams integrieren. So könnten die Auswirkungen der Therapie noch besser nachvollzogen werden. Außerdem könne die Messung der Herzfrequenzvariabilität u. a. dazu beitragen, das Risiko für Verschlechterungen nach einem Herzinfarkt oder bei einer Herzschwäche abzuschätzen.

„Ein hervorragender Nachfolger“
„Wir freuen uns alle sehr, dass wir Herrn Dr. Borries als neuen Chefarzt für die Kardiologie und Psychokardiologie gewinnen konnten“, sagt Franziska Lea Reitspieß, Verwaltungsdirektorin der Dr. Becker Klinik Möhnesee. „Er ist seit vielen Jahren ein geschätzter Kollege und mit unserem Haus bestens vertraut. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm einen hervorragenden Nachfolger für die Position gefunden haben.“


Dr. Becker Klinik Möhnesee
Die Dr. Becker Klinik Möhnesee ist auf kardiologische und psychosomatische Rehabilitation sowie psychosomatische Akutbehandlungen für Privatversicherte spezialisiert. Rund 2.700 Patienten/innen werden jährlich in der nordrhein-westfälischen Klinik auf höchstem medizinischem Niveau versorgt. Mit dem 2007 gegründeten Zentrum für Psychokardiologie gehört die Dr. Becker Klinik Möhnesee außerdem zu den Vorreitern dieser Spezialdisziplin der Medizin. Die Dr. Becker Klinik Möhnesee bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an. www.dbkg.de/klinik-möhnesee

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgruppe, 20.01.2020

 

 

 

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Focus-Money-Studie zeichnet Celenus-Kliniken aus: Top Karrierechancen

Offenburg, 20.01.2021 Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung führte im Auftrag von Focus Money und Deutschland Test die Studie „Top Karrierechancen in Krankenhäusern“ durch. Neben den öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Krankenhäusern wurden ebenso spezielle Kliniken, wie Augenkliniken, berufsgenossenschaftliche Klinken, Universitätskliniken und auch Reha-Kliniken bewertet.

Die Studie befasste sich ein ganzes Jahr lang mit der Frage, welche der über 1.000 untersuchten Krankenhäuser und Kliniken attraktiv für Arbeitnehmer sind. Die Datengewinnung erfolgte auf zwei Wegen.

Zum einen erfasste ein Fragebogen die Karriere-Aspekte einer Klinik hinsichtlich Mitarbeiterstruktur, berufsbegleitende Weiterbildungsangebote, Unterstützung bei der Weiterbildung, Bezahlung, Einmal- und Sonderzahlungen, Aufstiegschancen, Personalgespräche, individuelle Entwicklungspläne und -ziele sowie die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zum anderen bestand die Studie aus einem sogenannten Social Listening. Hierbei standen die Kategorien Karriere, Unternehmenskultur und Arbeitsklima im Fokus. Als Datengrundlage dient eine Vielzahl an digitalen Texten, die gewisse Suchbegriffe enthielten. Quellen hierfür waren vorrangig die eigenen Webseiten, Social-Media-Kanäle, Blogs, Foren, Nachrichtenseiten, etc. Aus all diesen Daten entstanden über 438 Millionen Onlinequellen, die in das Social Listening einflossen.

Die finale Gesamtpunktzahl setzt sich aus der gewichteten Summe beider Bereiche zusammen.

Celenus punktete gegenüber vielen anderen Rehabilitationseinrichtungen in allen Kategorien. Susanne Leciejewski, Vorstandsvorsitzende, äußert sich erfreut: „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie und des Gesundheitsnotstandes freuen wir uns umso mehr über eine Auszeichnung, die unsere vielfältigen Mitarbeiterangebote widerspiegelt. Zu unserer Unternehmenskultur steht die Unterstützung und Förderung unserer Mitarbeiter an erster Stelle.“

Celenus-Kliniken
Die deutschlandweiten Celenus-Kliniken sind auf unterschiedliche Fachgebiete der medizinischen Rehabilitation spezialisiert – von der psychosomatischen und psychiatrischen Rehabilitation über die neurologische, orthopädische, kardiologische und onkologische Reha sowie die rehabilitierende Behandlung von Schmerz- und Stoffwechsel-Erkrankungen. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.celenus-kliniken.de/

 

Quelle: Celenus Kliniken, 20.01.2021

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Das neue SGB IX in der Praxis – Online-Diskussion zur Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung

Logo Online-Forum FMA

Logo Deutsche Vereinigung für Rehabilitation DVfRIm Zentrum der Bedarfsermittlung von Leistungen zur Teilhabe stehen die Wünsche und Ziele eines Menschen mit Behinderung, so sieht es das Bundesteilhabegesetz (BTHG) vor. Aber wie werden Teilhabebedarfe und -ziele in der Praxis konkret ermittelt und überprüft? Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) lädt gemeinsam mit ihren Projektpartnerinnen und -partnern an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Kassel zum Online-Austausch: Vom 20. Januar bis 9. Februar 2021 geht es in einer moderierten Diskussionsrunde um „Das neue SGB IX in der Praxis – Die Ermittlung des Rehabilitations- und Teilhabebedarfs drei Jahre nach der Reform“.

Das BTHG hat Anfang 2018 neue Regelungen zur einheitlichen Bedarfsermittlung eingeführt. Alle Rehabilitationsträger sind verpflichtet, den Rehabilitationsbedarf auf Grundlage der Vorgaben in § 13 SGB IX individuell und funktionsbezogen zu ermitteln. Darüber hinaus ist im Sinne der Leistungsberechtigten eine trägerübergreifende Zusammenarbeit sicherzustellen. In der Praxis besteht die Herausforderung nicht selten darin, hohe Antragszahlen, personelle Ressourcen und begrenzte Mittel mit dem Anspruch einer personenzentrierten, partizipativen und barrierefreien Bedarfsermittlung zu vereinbaren.

Die dreiwöchige Diskussion soll zur Klärung u. a. der folgenden Fragen beitragen:

  • Wie werden Teilhabeziele in der Praxis formuliert und überprüft?
  • Inwiefern werden die Wünsche, Vorstellungen, Bedürfnisse und Ziele der Leistungs­berechtigten bei der Bedarfsermittlung und -feststellung berücksichtigt?
  • Wie verläuft die trägerübergreifende Zusammenarbeit bei der Bedarfsfeststellung?
  • Welche Rolle spielen trägerinterne und trägerexterne Sachverständige?
  • Wie findet Bedarfsermittlung unter Pandemiebedingungen statt?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am Austausch über diese und weitere Fragen zu beteiligen. Die federführende wissenschaftliche Begleitung der Diskussion im interaktiven Forum „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhabe-recht“ liegt bei Prof. Dr. Gudrun Wansing (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Felix Welti (Universität Kassel). Expertinnen und Experten aus der Praxis der Rehabilitation, dem Sozialrecht und der Wissenschaft, vonseiten der Rehabilitationsträger, der Dienste und Einrichtungen sowie der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung bringen ihre Expertise ein. Wesentliche Ergebnisse des Diskussionsverlaufs werden im Anschluss in einem Fachbeitrag zusammengefasst.

Die Diskussion ist Teil des Kooperationsprojekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021″, das vom Bundes-ministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://fma.reha-recht.de/

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der die Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation und selbstbestimmter Teilhabe.

Über Reha-Recht.de

Das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht unter www.reha-recht.de dient als Plattform für die Verbreitung der nicht hinreichend bekannten, zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz geänderten Rechtsnormen v. a. des SGB IX. Hierzu werden die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungspraxis sowie Gesetzgebungsprozesse analysiert und kommentiert. Der juristischen Fachöffentlichkeit und Akteuren in Betrieben, Institutionen und Verbänden steht damit ein Forum für den interdisziplinären Austausch zu Rechtsfragen zur Verfügung. Ziel ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts zu unterstützen.

Kontakt

Kirsten Westphal
Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR)
Tel.: 06221 / 18 79 01-22
E-Mail: k.westphal@dvfr.de

www.reha-recht.dehttps://fma.reha-recht.de

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