Dienstag, Januar 19th, 2021

 

MEDIAN Kliniken in Bad Gottleuba und Berggießhübel unter neuer Kaufmännischer Leitung

Foto: Ralf Opitz, Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Kliniken Bad Gottleuba und Klinik Berggießhübel Fotovermerk: privat

Ralf Opitz übernimmt die Verwaltungsspitze der beiden MEDIAN Kliniken Bad Gottleuba und Berggießhübel / Erfahrener Verwaltungschef will die Zusammenarbeit beider Häuser am Traditionsstandort noch weiter stärken

Wechsel an der Verwaltungsspitze der MEDIAN Kliniken Bad Gottleuba und Berggießhübel: Der 53-jährige Ralf Opitz ist als Kaufmännischer Leiter Nachfolger von Lars Wunder, der zum Jahreswechsel das Unternehmen verlassen hat. Ralf Opitz ist bereits seit Anfang Dezember offiziell im Amt und hat seit 16. November in einer Übergangsphase den Traditionsstandort mit seinen 745 Betten kennengelernt. „Mein Vorgänger und ich wollten nichts dem Zufall überlassen und haben Hand in Hand den Wechsel im Rahmen einer soliden Einarbeitungsphase gestaltet, in der ich alles kennenlernen konnte“, erklärt der studierte Diplom-Betriebswirt. „Ich bin hier am Standort von einem tollen Team sehr herzlich aufgenommen worden. Es sind beeindruckende Kliniken mit ausgesprochen kompetenten, freundlichen und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mein Ziel ist es, den hohen Qualitätsstandard und guten Ruf, den die Kliniken haben, weiter zu halten und den Erfolg am Markt auszubauen. Darüber hinaus möchte ich die Zusammenarbeit beider Häuser in den kommenden Jahren noch weiter stärken, um Synergien zum Wohl beider Kliniken und unserer Patienten nutzbar zu machen.“

Viel Erfahrung als Verwaltungschef
Ralf Opitz bringt für seine Position viel Führungserfahrung mit. Der in der Nähe von Aachen gebürtige Rheinländer arbeitet bereits seit 36 Jahren im Gesundheitswesen, davon allein 23 Jahre in leitenden kaufmännischen Positionen im Akut- und Reha-Bereich in verschiedenen Bundesländern. Der gelernte Bürokaufmann studierte berufsbegleitend Betriebswirtschaft und machte seinen Abschluss als Diplom-Betriebswirt in Aachen. Über Anstellungen als Sachbearbeiter und Abteilungsleiter avancierte er zum Assistenten der Geschäftsleitung und war bereits mit 26 Jahren stellvertretender Verwaltungsdirektor eines Krankenhauses. Er sammelte in mehreren kaufmännischen Führungspositionen, unter anderem in Bayern, umfangreiche Klinikerfahrung. In seiner vorherigen Position war Ralf Opitz Verwaltungsleiter und Prokurist im SRH Gesundheitszentrum in Bad Wimpfen (Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg).

„Mein Wechsel zu MEDIAN ist eng mit dem guten Ruf der Klinikgruppe verbunden. Als größter deutscher Anbieter von Reha-Leistungen gibt MEDIAN erfahrenen Fach- und Führungskräften die Chance zu Arbeit und Erfahrungsaustausch auf einem hohen Leistungsniveau“, erklärt Ralf Opitz seine Motivation für den Wechsel. „Die Kaufmännische Leitung in Bad Gottleuba und Berggießhübel möchte ich nutzen, um meine Berufserfahrung mit dem Know-how von MEDIAN zu beiderseitigem Nutzen zu verbinden.“

Künstlerisch und sportlich ambitioniert
Auch privat fühlt sich der neue Kaufmännische Leiter in Bad Gottleuba sehr wohl. Ralf Opitz liebt besonders den Jugendstil der Klinikgebäude auf dem 28 Hektar großen Gelände, ist auch schon Mitglied im Museumsverein „Historische Sammlungen im Gesundheitspark Bad Gottleuba“.  Seiner Begeisterung für das sakrale Orgelspiel wird der Organist in Bad Gottleuba allerdings wohl weniger nachgehen können als seinen sportlichen Ambitionen: Opitz war mehrfach Deutscher Fußball-Meister einer Krankenhaus-Betriebssportgruppe. Seinen Hauptwohnsitz im Rheinland wird der zweifache Familienvater, der eine Wohnung auf dem Klinikgelände bezogen hat, aber nicht aufgeben. „Ich bin aus meinen vorherigen beruflichen Positionen das Pendeln und den Wechsel gewöhnt und habe mich dazu entschlossen, auch von Sachsen aus immer wieder den Weg ins Rheinland zu finden“, erklärt er.

Die MEDIAN Klinik Bad Gottleuba und Berggießhübel
Die MEDIAN Klinik Bad Gottleuba – auch bekannt als Gesundheitspark Bad Gottleuba – ist eine der traditionsreichsten Rehabilitationskliniken Deutschlands. In dem rund 28 Hektar großen Parkgelände befinden sich mehr als 30 Jugendstilgebäude, in denen sechs Fachkliniken untergebracht sind. Die Klinik bietet ein umfassendes Reha-Angebot der Fachgebiete Orthopädie, Psychosomatik, Kardiologie, Stoffwechselerkrankungen, Gastroenterologie und Kinder- und Jugendmedizin sowie in der Familien-Rehabilitation. Die MEDIAN Klinik Berggießhübel befindet sich in ruhiger Randlage des traditionsreichen Kurortes Bad Gottleuba. Mit dem Klinikneubau 1993 wurde mit einer Kapazität von 193 Betten eine moderne Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Psychosomatik geschaffen.

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019/2020 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Rehakliniken auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 36 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2021 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätzen sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie; hierzu zählen unter anderem diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten: median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

 

Quelle: MEDIAN, 19.01.2021

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JobMe: Berufliche Reha für Menschen mit Epilepsie Bundesweit erstes ambulantes Angebot

Menschen mit Epilepsie haben aufgrund ihrer Erkrankung oft große Probleme beim Zugang zum Arbeitsmarkt und zu beruflicher Qualifizierung. Arbeitgeber und Betroffene sind häufig verunsichert, ob und wie ein Beruf mit bzw. trotz der Erkrankung ausgeführt werden kann.

JobMe setzt genau an dieser Stelle an: Es ist das bundesweit erste Angebot der ambulanten beruflichen Rehabilitation speziell für Menschen mit Epilepsie und chronischen Anfallsleiden. Entwickelt wurde es von der alsterarbeit gGmbH und dem Hamburger Epilepsiezentrum am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf.

Dr. Stefan Stodieck, Chefarzt des Epilepsiezentrums: „JobMe schlägt die Brücke zwischen medizinischer Versorgung und beruflicher Rehabilitation. Die speziellen Erfahrungen und das Wissen aus beiden Bereichen sind in die Entwicklung des Angebots eingeflossen. Menschen mit Epilepsie werden darin unterstützt, ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Arbeit ist ein wichtiger Aspekt von gesellschaftlicher Teilhabe.“

Die Maßnahme JobMe beginnt mit einer umfassenden Bedarfseinschätzung und Profilentwicklung, die alle relevanten Fähigkeiten sowie medizinischen und psychosozialen Faktoren einbezieht. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer wird so ein passgenaues Leistungsangebot entwickelt, das auf die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen zugeschnitten ist.

JobMe realisiert dabei Epilepsiekompetenz in drei entscheidenden Handlungsfeldern: Proaktive Krankheitsbewältigung, arbeitsmedizinische Beratung und neuropsychologische Reha-Planung. Mit gezielten Trainings, Qualifizierungen und Beratungsangeboten, insbesondere im Rahmen betrieblicher Erprobungen und Praktika, werden die Teilnehmer*innen unterstützt, ihre Potenziale, Risiken und Belastungsgrenzen realistisch einzuschätzen und gegenüber Arbeitgebern klar und selbstbewusst zu kommunizieren. Mit der gezielten Förderung einer souveränen Gesundheitssorge im beruflichen Kontext schafft JobMe die Voraussetzung für eine nachhaltig erfolgreiche Berufstätigkeit, die auch den schwierigen Phasen der chronischen Erkrankung stand hält.
Die Maßnahme dauert in der Regel 12 Monate. Die Kosten werden nach Prüfung der Anspruchsgrundlagen von Arbeitsagenturen, Rentenversicherungsträgern oder Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen.

Epilepsie ist eine chronische Krankheit, rund einer von 100 Menschen ist betroffen. Damit zählt Epilepsie zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa jede dritte der an Epilepsie erkrankten Personen hat trotz guter medizinischer Behandlung weiterhin Anfälle.

Hintergrund
Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf gehört zu den medizinischen Gesellschaften der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg. Darüber hinaus erfüllt es einen besonderen Auftrag für die fachmedizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Behinderungen. Das zertifizierte und durch die Landesbehörde ausgewiesene Epilepsie-Zentrum in Kooperation mit dem UKE und dem Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift hat die bundesweit größte Epilepsie-Monitoring-Station. Auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Altersmedizin und der Entwicklung zum Demenzsensiblen Krankenhaus hat sich das Ev. Krankenhaus Alsterdorf überregional einen Namen gemacht.
alsterarbeit realisiert differenzierte Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur beruflichen Eingliederung – unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung. Das Kompetenzzentrum Bildung und Qualifizierung (kbq) ist bei alsterarbeit für die Angebote im Bereich beruflicher Bildung und Rehabilitation zuständig.
Neben der Unterstützung der Teilnehmer*innen in den Berufsbildungsbereichen der verschiedenen Betriebsstätten von alsterarbeit und dem umfangreichen Fort und Weiterbildungsprogramm entwickelt das kbq immer wieder besondere Projekte im Bereich beruflicher Bildung und Rehabilitation und greift dabei auf Kooperationspartner auch außerhalb der Ev. Stiftung Alsterdorf zurück.

Quelle: alsterarbeit gGmbH

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Neues Ausbildungsprogramm zur Hyperthermie im Rahmen multimodaler Krebstherapien

„Wenn Hyperthermie ein Teil der medizinischen Ausbildung wird, kann dies komplementärmedizinische Krebstherapien stärken.“

Bereits seit über 20 Jahren hat etwa die Universitätsmedizin an der Berliner Charité die Entwicklung der Hyperthermie „wesentlich mitgeprägt“ (Charité). So können Studierende an der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie „alle relevanten aktuellen Modelle und Technologien erlernen“, so u.a. Tomotherapie, Brachytherapie – oder auch die Hyperthermie.
Jetzt hat das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)zu Berlin zwei neue Ausbildungsprogramme für Doktoranden und Doktorandinnen aufgelegt. An beiden Programmen sind neben dem MDC weitere Verbundmitglieder wie Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitäre Institute sowie nicht-akademische Partnerorganisationen beteiligt.

MDC: „Es geht darum, wirksame Krebstherapien zu entwickeln … Höhere Temperaturen im Körper können Strahlentherapien gegen Krebs effektiver machen. Eine Kombination aus Chemotherapie und Hyperthermie könne dazu beitragen, „dass der Tumor schrumpft und Krebspatient/innen länger leben.“ In der Mitteilung des MDC heißt es weiter: „Ziel des Programms ´Hyperboost` ist die interdisziplinäre Ausbildung von 14 Fachleuten, die in einem ganzheitlichen Ansatz Fachwissen aus Physik, Bioinfomatik und Biologie mit Erfahrungen aus klinischen und vorklinischen Studien zusammenbringen.“

Prof. Dr. András Szasz

Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal- einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie): „Wir begrüßen interdisziplinäre Forschungs- und Ausbildungsprogramme. Sie zeigen, wie unterschiedliche Disziplinen ihre Kompetenz auf einem Forschungsfeld, eben der Krebstherapie, konzentrieren können, um zusammen mehr zu sein als die Summe der einzelnen Teile. Eine solche Herangehensweise ist nicht nur in der Lage, eine multimodale Krebstherapie zu stärken und sie in der medizinischen Ausbildung zu integrieren Sie kann auch zeigen, wie wichtig eine Erweiterung der klassischen, rein schulmedizinischen Perspektive hin zu einer komplementärmedizinisch ausgerichteten Onkologie sein kann.“ Vor zwei Jahren war ein Schwerpunkt-Thema auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Hyperthermische Onkologie und der Deutschen Gesellschaft für Hyperthermie: „Die multimodale Behandlung von Unterleibstumoren im Rahmen einer thermischen Therapie. Potential und Einschränkungen“.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Ilka Schulz, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225, schulz@oncotherm.de

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