Mittwoch, Juli 1st, 2020

 

Doreen Kapolka ist neue Kaufmännische Leiterin der MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg

Foto: MEDIAN

Doreen Kapolka hat im Juni 2020 die Nachfolge von Heike Baecker als Kaufmännische Leiterin der MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg angetreten. Die 36-jährige blickt bereits auf mehrjährige Managementerfahrung am Standort zurück. Nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin war sie zunächst am Bürgerhospital sowie im Universitätsklinikum der Stadt Frankfurt am Main in diesem Beruf tätig. Später absolvierte sie ein Studium im Bereich Gesundheitsmanagement, auf das ein Klinikmanagement-Trainee-Programm bei der MEDIAN Gruppe in Berlin folgte.

Mitte 2016 begann sie an der Seite ihrer Vorgängerin als Stellvertretende Kaufmännische Leiterin sowie Projektleiterin Bau ihre Tätigkeit in der MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagt Doreen Kapolka, die angesichts der Corona-Pandemie in einer herausfordernden Zeit die Führung des Hauses übernimmt. „Mein Ziel ist es, diese sehr gut aufgestellte Klinik gemeinsam mit den beiden Chefärzten kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Über die MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg
Die MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg bietet als stationäre Rehabilitationseinrichtung 373 Betten, davon 253 in der Fachabteilung für Psychosomatik und 120 in der Orthopädie. Darüber hinaus verfügt sie über eine physikalische und physiotherapeutische Therapieambulanz. Damit gehört das Haus zu den größten psychosomatischen Rehakliniken Deutschlands. Menschen mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern finden hier eine ganzheitliche Behandlung, die sowohl die emotionalen als auch die körperlichen Aspekte ihrer Erkrankung berücksichtigt. Ein engagiertes Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegefachkräften steht zur Verfügung, um eine multiprofessionelle und individuelle Behandlung zu ermöglichen.

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Häuser auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung, 16 Auszeichnungen beim Ranking der F.A.Z. 2020 und 35 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2020 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Bekannte Chefärztinnen und Chefärzte der MEDIAN Kliniken sind bei FOCUS als Top-Mediziner Deutschlands gelistet. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätze sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie; hierzu zählen unter anderem diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten: median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

Quelle: MEDIAN, 01.07.2020

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Onkologisches Therapiekonzept aus einer Hand

Nach der stationären Behandlung in der Paracelsus-Klinik Düsseldorf Golzheim (li.) in die onkologische Reha in Bad Gandersheim (re.) Foto: Barbara Kunz, Paracelsus-Klinik Düsseldorf

Enge Kooperation von Fachklinik und Rehabilitationseinrichtung im Paracelsus-Klinikverbund sichert umfassende Betreuung von Tumorpatienten

Düsseldorf, 01. Juli 2020 Eine Tumorerkrankung bedeutet für die Betroffenen wohl immer einen tiefgreifenden Einschnitt in ihr bisheriges Leben: Der Schock über die Diagnose, Angst vor dem, was kommt und schließlich eine Vielzahl von Entscheidungen, die getroffen werden müssen, stürzen auf die Patienten und ihr Umfeld ein. Zunächst gilt es, die geeignete Therapie zu finden, dann eine Klinik und Ärzte, die sich damit auskennen und schließlich, nach dem stationären Aufenthalt, eine geeignete Anschlussheilbehandlung. Da hilft es sehr, wenn Betroffene und ihre Angehörigen diesen Anforderungen nicht allein gegenüberstehen, sondern kompetente Unterstützung erhalten.

Nach dem Konzept „Alles unter einem Dach – Zwei starke Partner für Ihre Genesung“ arbeiten die Paracelsus-Klinik Düsseldorf Golzheim als urologische Fachklinik und die Paracelsus-Klinik am See in Bad Gandersheim als Rehabilitationseinrichtung für onkologische Patienten eng zusammen. Gemeinsam bieten sie den Patienten ein individuell auf sie zugeschnittenes Behandlungspaket an, von der Therapie in der Fachklinik weiter in die onkologische Rehabilitation. Daher stehen die Ärzte- und Pflegeteams in der urologischen Fachklinik Düsseldorf Golzheim in ständigem Kontakt mit ihren Fachkollegen und -kolleginnen in Bad Gandersheim und bieten ihre Unterstützung beim Übergang in die onkologische Rehabilitation an.

Neben der ärztlichen Begleitung ist es vor allem der Sozialdienst in der Fachklinik, der den Patientinnen und Patienten zur Seite steht: „Wir beraten und unterstützen im Jahr etwa 120 Tumorpatienten beim Übergang in die onkologische Rehabilitation“ sagt Corinna Romosan, die für den Sozialdienst in der Paracelsus-Klinik Düsseldorf Golzheim verantwortlich ist.

„Wir informieren zu den Kostenträgern, welche Reha-Kliniken in Frage kommen, fragen nach Wunschzielen und übernehmen den gesamten verwaltungstechnischen Aufwand, der vor einer Reha zu bewältigen ist“, so Corinna Romosan weiter. Sie kennt sich nicht nur mit den Abläufen in „ihrer“ Klinik gut aus, sondern weiß auch, wie die Anschlussheilbehandlung in der Partnereinrichtung in Bad Gandersheim aussieht: „Ich habe die Paracelsus-Klinik am See schon mehrfach besucht und mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht“, sagt sie. „So kann ich unseren Patienten genau erklären, was in der Reha auf sie zukommt.“

Die Paracelsus-Klinik am See ist eine Fachklinik im Süden Niedersachsens mit 200 Betten für onkologische Rehabilitation mit Spezialisierung auf körperliche und seelische Folgeerscheinungen bei bösartigen Tumorerkrankungen. Wenn Patienten aus der Partnerklinik in Düsseldorf ins ländliche Bad Gandersheim reisen, liegen ihre kompletten Daten und auch Berichte zum aktuellen Befinden dort bereits vor. Der „direkte Draht“ zur behandelnden urologischen Fachklinik ermöglicht schnelle Nachfragen und flexible Anpassungen des Therapiekonzepts, wenn notwendig.

Die Paracelsus-Klinik Düsseldorf Golzheim ist mit 84 Betten die größte Fachklinik für Urologie in Deutschland und gehört europaweit zu den größten Spezialkliniken des Fachgebiets. Das Behandlungsspektrum umfasst sämtliche Erkrankungen der Niere, Nebennieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre, Prostata und des männlichen und weiblichen Genitals. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch die Therapie von Potenzstörungen und Inkontinenzleiden beider Geschlechter. Die Klinik deckt das gesamte Operationsspektrum der modernen Urologie ab. Die Behandlung von urologischen Krebserkrankungen bildet einen der Schwerpunkte. Die Klinik bündelt sämtliche Kompetenzen der modernen Krebstherapie mit fortschrittlichen Operationstechniken unter einem Dach und arbeitet dabei immer sowohl mit ihren niedergelassenen Partnern in den Facharztpraxen als auch mit Partnerkliniken und Einrichtungen im Paracelsus-Verbund eng zusammen.

Paracelsus-Kliniken Deutschland
Die Paracelsus-Kliniken zählen mit 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Osnabrück, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Die Paracelsus-Kliniken wollen der Gesundheitspartner der Wahl für ihre Patienten und der Arbeitgeber der Wahl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Die Paracelsus-Kliniken gehören zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse, die Nachhaltigkeit, generationenübergreifendes Denken und unternehmerisches Verständnis auszeichnet.

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Mich hat das Glück geküsst – Erwartungen zum Umschulungsstart

Katrin Joost hat am 23. Juni 2020 mit weiteren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre zweijährige Umschulung im BFW Leipzig begonnen © M. Lindner, BFW Leipzig
Mit Abstand und in zwei Gruppen wurden die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Eröffnung der neuen Umschulungsmaßnahmen im BFW Leipzig begrüßt. © M. Lindner, BFW Leipzig

Mit Abstand und in zwei Gruppen wurden die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Eröffnung der neuen Umschulungsmaßnahmen im BFW Leipzig begrüßt. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 23. Juni begannen die neuen Umschulungskurse im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). 101 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren in 16 kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen die 24-monatige Umschulungen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation.

Aufmerksam lauscht Katrin Joost den Worten der Pädagogischen Leiterin des BFW Leipzig, Marika Bild: „Sie bringen bereits viele Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten aus Ihren Vorberufen mit. Nutzen Sie diese.“ Katrin Joost ist eine von 101 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die am 23. Juni 2020 ihre Umschulung im BFW Leipzig begonnen haben.

Doch an diesem Tag ist alles etwas anders. Dort, wo sich ansonsten alle „Neulinge“ in der Aula in den Stuhlreihen versammeln, sitzen sie nun mit Abstand an Tischen. Es ist immer noch Corona-Zeit. Gemeinsam mit ihren künftigen Ausbildern und Personalberatern stimmt sie Frau Bild auf die kommenden 24 Monate des Lernens ein: „Sie werden ihre Ausbildung, die eigentlich für drei Jahre konzipiert ist, in einer sehr kurzen Zeit absolvieren müssen“, betont sie mit dem Blick auf die vorgeschriebenen Rahmenlehrpläne der 16 Umschulungsberufe. „Trotz detaillierter Stoffverteilungspläne, einer praxisbezogenen Vermittlung des Lehrstoffs, vieler Fachprojekte und der Tätigkeit in einer Lernbehörde bzw. im Lernunternehmen wird ihre Mitwirkung maßgeblich für einen erfolgreichen Abschluss sein.“

Auf das hat sich die in Gera geborene Katrin Joost bewusst eingelassen. „Das ist hier meine große Chance, um mir zu beweisen, was ich noch leisten kann“, erklärt sie in Hinblick auf ihre bisherige berufliche Entwicklung. Die 41-jährige hat 22 Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Und das anfangs nicht ganz freiwillig. Jura war ihr Wunschberuf oder Psychologie. Ihre Pubertät stand den Träumen im Weg und so verließ sie das Gymnasium vorzeitig. Erst einmal erlernte sie von 1996 bis 1999 den Beruf der Restaurantfachfrau und schloss anschließend noch den Lehrgang zur Ausbildereignung an. Katrin Joost fasste in der Gastronomie Fuß und bildete erfolgreich Köche und Restaurantfachfrauen aus. „Das alles hat mir Spaß gemacht, im Team und besonders mit den Gästen. Ich habe mir in den letzten 15 Jahren in einem italienischen Restaurant eine gute Position erarbeitet. Die hätte ich wahrscheinlich nie freiwillig aufgegeben.“ Doch dann wurde bei der jungen Frau aus Dessau-Roßlau auf beiden Seiten ein chronischer „Tennisarm“ diagnostiziert. Folge der Arbeit in der Gastronomie und das „Aus“ für die geliebte Tätigkeit.

Es folgten ein kurzer Aufenthalt in einer Schmerzklinik und ein aufschlussreiches Gespräch mit der Beraterin bei ihrer Krankenkasse. Die neue Hoffnung: Berufliche Rehabilitation. Der Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung war schnell gestellt und wurde genauso schnell bewilligt. Eigentlich wollte sie schon im Januar 2020 durchstarten, denn „ich bin sehr ehrgeizig“, stellt sie klar. „Doch ich war letztlich ganz glücklich, dass ich den Reha-Vorbereitungslehrgang mitmachen konnte. Hier habe ich mein Schulwissen auffrischen können, ist ja schon etwas länger her. Dadurch fand ich den richtigen Einstieg auf den heutigen Tag.“ Das sagt die verheiratete Mutter einer erwachsenen Tochter so leicht. Denn auch der Vorbereitungslehrgang fand in Corona-Zeiten anders statt als üblich, nämlich online, per Telefon oder Videokonferenz. „Ich hatte mich damit arrangiert. Früh aufstehen, Aufgaben erledigen, mit den Ausbilderinnen und Ausbildern kommunizieren und lernen. Das fiel mir leicht, wie damals in der Schulzeit.“

Nun sitzt sie mitten unter der Hälfte der neuen Umschülerinnen und Umschüler. Gespannt ist sie schon, auf das was sie erwarten wird. „Ich möchte Verwaltungsfachangestellte werden und wie es danach weitergehen soll, darüber habe ich ebenfalls klare Vorstellungen“, ist sich Katrin Joost sicher. Selbst wenn die Umschulung, die sie bewusst wegen der Ausrichtung auf die Landesverwaltung gewählt hatte, sehr anspruchsvoll ist – Gesetze, Paragrafen, Verordnungen, Vorschriften … – möchte sie eine gute Note zum Abschluss erreichen. „Das ist dann meine Visitenkarte für den neuen Start ins Berufsleben“, formuliert sie mit einem Lächeln. „Ich bin niemand, der die kommenden 22 Jahre nur hinter einem Schreibtisch sitzen möchte. Vielleicht kann ich sogar noch einmal studieren. Wer weiß?“

Und so packt sie nach der kleinen Eröffnungsveranstaltung ihre Unterlagen zusammen und folgt den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Unterrichtsraum, nicht ohne sich noch einmal umzudrehen und mit einem Lächeln zu rufen: „Das ist meine Chance. Mich hat das Glück geküsst.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Umschulung, Verwaltungsfachangestellte, Kursstart

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Die Beruflichen Trainingszentren in Leipzig und Chemnitz ergänzen das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

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Vertrauen zur Rehabilitation in Corona-Zeiten

Reha jetzt – die onkologische Reha-Klinik Asklepios Klinik Triberg legt höchste Priorität auf Sicherheit und Wohlbefinden ihrer Patienten

  • Krebs hält wegen Corona nicht inne
  • Jetzt fit werden für die Zeit nach Corona
  • Sport und Bewegung aktivieren das Immunsystem
  • Höchste Hygiene-Schutzmaßnahmen in der Klinik
  • Perspektive wechseln und sich inspirieren lassen für eine gestaltbare Zukunft

Schwierige Zeiten sind auch immer eine Chance! Das gilt für Krebspatienten aktuell gerade doppelt: Sie müssen mit einer schweren Erkrankung zum gegenwärtigen Zeitpunkt umgehen. Doch Krebs macht auch vor Viren keinen Halt. Notwendige Therapien wie eine Krebsbehandlung oder eine wiederherstellende Rehabilitation nach einer Erkrankung sollten nicht aufgeschoben werden. Deshalb plädiert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann, Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation dafür, eine anstehende Reha jetzt zu beginnen und sich für die Zeit nach Corona zu stärken. „Bewegung stimuliert das Immunsystem und steigert die Herz-Kreislauffunktionen. Beide Punkte sind wichtig, um auch eine mögliche Infektion gut zu überstehen.“, erklärt er in dem Zusammenhang.

Seine wissenschaftlich evaluierten Ergebnisse im Bereich Bewegung bauen auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, u. a. das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken. Das Klinikkonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ wird seit der Einführung vor ca. drei Jahren in der Asklepios Klinik Triberg erfolgreich umgesetzt. „Regelmäßige Bewegung ist nur eine von drei Säulen, die maßgeblich für den nachhaltigen Erfolg einer Reha entscheidend sind. Daneben sind Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung und der Umgang mit Stresssituationen ausschlaggebend für die körperliche Gesundung.“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann.

Auch unter den aktuellen Bedingungen wird das medizinisch-pflegerische und therapeutische Programm weiterhin in vollem Umfang ausgeführt, um die Patienten bei der Verbesserung ihres Fitness- und Gesundheitszustandes bestmöglich unterstützen zu können. Dabei hat die Sicherheit der Patientinnen und Patienten höchste Priorität. Alle Corona-bedingten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden zu 100% umgesetzt.

Unter dem Motto „Die Perspektive wechseln und sich inspirieren lassen für eine gestaltbare Zukunft“ können die Patientinnen und Patienten kreativ werden. Ein neuer Trend hat den Schwarzwald und auch die Asklepios Klinik Triberg erreicht. Die „Black-Forest-Stones“ bereiten Findern und Kreativen viel Freude. Dabei werden bemalte Steine auf Wanderwegen, in Parks oder im Wald ausgelegt. Auch in der Klinik können Steine phantasievoll verziert werden, z. B. mit Tiergesichtern, Sprüchen oder Blumen. Bei einem Waldspaziergang lassen sich die Steine dann verteilen.

Im Rahmen der Ergotherapie haben Patienten aktuell die Möglichkeit selbst einen Mund-Nasen-Schutz zu nähen. Das benötigte Material und auch Nähmaschinen stehen zur Verfügung. Eine Ergotherapeutin gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann appeliert an seine Patientinnen und Patienten: „Nutzen Sie die wertvolle Zeit einer Rehabilitation. Diese Zeit gehört nur Ihnen. Mein Team und ich werden alles Notwendige für Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden tun.“

Hintergrund
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass aktive Bewegung u. a. das Risiko von Krebserkrankungen und -rückfällen bis zu 67 Prozent senkt. Das beweisen internationale Langzeitstudien und die über 15 Jahre lange Forschungsarbeit von Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann. Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert er eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken.

Neben der Diagnostik und den klassischen Reha-Maßnahmen erfahren die Patienten in Triberg einen maßgeschnei­der­ten Reha-Ablauf, fürsorgliche Betreuung und Zeit für persönliche Gespräche. Zur Ergänzung ihres individuellen Rehabilitations­plans stehen ihnen verschiedenste Therapiestationen für eine ganzheitliche Bewegungs- und Physiothera­pie zur Verfügung. Die Integration moderner wissenschaftlicher Medizin, Psychologie, Ernährung und Bewegung unter­stützt die Patienten darin, einen gesundheitsorientierten Lebensstil zu entwickeln bzw. beizubehalten und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Forschungsergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass durch Entspannungstechniken, Achtsamkeits­schulung und Stressmanagement eine positive Grundhaltung entstehen und die Lebensqualität gesteigert werden kann. Auch auf die für viele Krebspatienten relevanten Belastungs­faktoren, wie Schlafstörungen, Ängste und Depressionen ist eine positive Wirkung nachgewiesen.

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