Mittwoch, März 18th, 2020

 

Corona-Virus: Reha hält stationärer Krankenhausversorgung den Rücken frei

Reha-Einrichtungen werden voraussichtlich in die Krisenbewältigung einbezogen und rechnen damit, sich zeitnah am Aufbau neuer Behandlungskapazitäten für Infizierte oder andere behandlungsbedürftig Erkrankte zu beteiligen. Aufgrund ihrer medizinischen Kompetenz und ihrer infrastrukturellen Voraussetzungen sind sie dazu sehr gut in der Lage.

Das gestern veröffentlichte “Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus” von Bundesregierung und Bundesländern weist darauf hin, dass das Robert Koch-Institut mit steigenden Fallzahlen in Deutschland auch eine deutlich steigende Inanspruchnahme der stationären Krankenhaus-Versorgung sieht. Um diejenigen Kliniken zu entlasten, die sich auf den Aufbau von Intensivkapazitäten konzentrieren, werden andere Kliniken aufgefordert, für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Dies entlaste dann die Krankenhäuser für schwere Verläufe.

Reha-Einrichtungen sind zentraler Bestandteil der kritischen Infrastruktur im Gesundheitswesen. Mit hervorragend ausgebildetem Personal und modernem medizinischen Gerät können sie zur Entschärfung der Situation beitragen. Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls durch die bayerische Staatsregierung am Montag, beteiligen sich so beispielsweise bereits die medizinischen Reha-Einrichtungen in Bayern an der Krisenbewältigung.

Die DEGEMED erwartet, dass in den nächsten Tagen andere Bundesländer ähnlich reagieren werden. DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall fordert daher: „Alle Reha-Einrichtungen müssen jetzt in dieser Situation konkrete Hilfe anbieten, um medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten und Krankenhäuser zu entlasten. Wir appellieren aber auch dringend an Politik und Kostenträger, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen und diejenigen zu unterstützen, die direkt an den Patienten arbeiten.“

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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Corona: Digitale Hilfen und Tipps für Menschen mit Depression

Online-Programm iFightDepression zur Unterstützung von Betroffenen für 6 Wochen frei zugänglich – Hinweise zur Bewältigung des Alltags

Leipzig, 18. März 2020 Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene mit digitalen Angeboten und bietet Hinweise für den Alltag. Denn: „In einer Depression wird alles Negative im Leben vergrößert wahrgenommen und ins Zentrum gerückt, so auch die Sorgen und Ängste wegen des Corona-Virus. Betroffene können jedoch gegensteuern“ erklärt Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Inhaber der Senckenberg-Professur an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Tipps für den Alltag: Bewegung, Schlafhygiene und Gespräche
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe rät Betroffenen sich abzulenken, aktiv zu bleiben und das Gespräch mit Freunden und Familie zu suchen. „Tauschen Sie sich aus – am besten nicht nur über Corona-Virus, sondern auch über andere Themen. Auch Bewegung in, und falls man nicht unter Quarantäne steht, außerhalb der Wohnung ist zu empfehlen. Sehr wichtig ist, die Bettzeit nicht zu verlängern, da bei vielen Betroffenen eine längere Liegedauer und auch längerer Schlaf nicht zu einem Abbau, sondern einer Zunahme des Erschöpfungsgefühls und der Depressionsschwere führen. Hilfreich ist es, sich aufzuraffen, und einen detaillierten Tages- und Wochenplan zu machen“ empfiehlt Prof. Ulrich Hegerl. Das iFightDepression-Programm kann dabei eine sehr gute Unterstützung für Betroffene sein.

Online-Programm iFightDepression strukturiert den Alltag
iFightDepression ist ein internetbasiertes, kostenfreies Selbstmanagement-Programm für Menschen mit leichteren Depressionsformen ab 15 Jahren. Es unterstützt Betroffene beim eigenständigen Umgang mit den Symptomen einer Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag. Durch Übungen lernen sie zum Beispiel, den Tag zu strukturieren und negative Gedankenkreise zu durchbrechen.
Normalerweise setzt iFightDepression eine Begleitung durch einen Arzt oder Psychologischen Psychotherapeuten voraus – denn Studien belegen, dass Online-Programme dann besonders wirksam sind. Da viele Patienten durch das Corona-Virus zuhause bleiben müssen und Hausärzte an ihre Belastungsgrenzen stoßen, ist das Programm nun für 6 Wochen auch ohne Begleitung zugänglich. „Wir wollen Patienten unterstützen, den Alltag in häuslicher Isolation gut zu meistern“ erläutert Hegerl.

Das Programm ist derzeit in zwölf Sprachen verfügbar (deutsch, englisch, italienisch, estnisch, ungarisch, griechisch, norwegisch, spanisch, katalanisch, baskisch, albanisch, arabisch). Betroffene können sich formlos über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de für das Programm anmelden und werden innerhalb von 24 Stunden freigeschalten.
Weitere telefonische/digitale Unterstützungsangebote für psychisch erkrankte Menschen
Neben dem iFightDepression-Programm gibt es weitere digitale und telefonische Angebote für psychisch erkrankte Menschen
• Falls es nicht möglich ist, zur Therapie zu gehen, bieten viele Psychotherapeuten inzwischen Video-Sprechstunden an.
• Telefonseelsorge 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 (kostenfei)
• fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch www.diskussionsforum-depression.de
• deutschlandweites Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)
• E-Mail-Beratung für junge Menschen: www.u25-deutschland.de oder www.jugendnotmail.de
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Ulrich Hegerl
Stiftung Deutsche Depressionshilfe/ Senckenberg-Professur Gothe-Universität Frankfurt/M.
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
Tel: 0341/97-24512
Fax: 0341/97-24599
presse@deutsche-depressionshilfe.de

Weitere Informationen:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsere-angebote/fuer-betroffene-und-angehoerige/ifightdepression-tool

 

Quelle: idw.de, 18.03.2020

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„Nutzen Sie unsere Stärke“: Reha-Kliniken bieten Gesundheitsministern Unterstützung in der Corona-Krise a

Dr. André M. Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der MEDIAN Kliniken Foto: MEDIAN

Rehabilitations-Einrichtungen könnten Akutkrankenhäuser bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gezielt entlasten / Offener Brief der MEDIAN Kliniken an Bundes- und Landesgesundheitsminister / „Nutzen Sie die Reha, statt Häuser zu schließen“

In einem offenen Brief hat Dr. André M. Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der MEDIAN Kliniken, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie den Gesundheitsministern der Länder Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Krise angeboten. Mit rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätzen sowie rund 15.000 Beschäftigten in 13 Bundesländern ist MEDIAN der größte private Anbieter medizinischer Rehabilitationsleistungen in Deutschland. Diese Stärke gelte es zu nutzen, so Dr. Schmidt. „Reha-Kliniken müssen gezielt eingebunden werden. Sie können die Akutkrankenhäuser entlasten, so dass diese sich auf schwere Corona-Fälle konzentrieren. Und sie können Menschen gerade jetzt Halt und Hilfe bieten.“

Schnelle Entlastung für die Krankenhäuser
Mit Sorge und Befremden nimmt der Reha-Experte die Diskussionen um die Schließung von Reha-Einrichtungen wahr, um die Zahl der Kontakte zu minimieren. „Jede geschlossene Reha-Klinik bedeutet eine zusätzliche Belastung für ein Akutkrankenhaus“, bringt Dr. Schmidt es auf den Punkt und bietet stattdessen an: „MEDIAN wird den Krankenhäusern jetzt ohne Hinterfragen der Reha-Fähigkeit alle Fälle abnehmen, die wir behandeln können.“ Das sei auch im Sinne der Patienten. „Schlaganfälle, Herzinfarkte, gastrointestinale Erkrankungen, Krebserkrankungen – all das wird es weiter geben. All diese Patienten müssen ohne Einschränkung dieselbe Genesungschance haben wie vor Corona.“

Auch Corona-Erkrankte nach überstandenen schweren Verläufen könnten in der Reha in sicherer Umgebung physisch wieder aufgebaut werden. Vor allem die Fachkliniken für orthopädische Rehabilitation mit 4.000 Betten allein bei MEDIAN sowie 40.000 Betten in Deutschland gelte es zu nutzen. „Da elektive orthopädische Eingriffe bereits jetzt nicht mehr stattfinden, stehen hier kurzfristig große Kapazitäten für die Nachsorge zur Verfügung.“

Weiter Hilfe für psychosomatisch und Sucht-Erkrankte
Behandlungsangebote für psychosomatisch sowie Sucht-Erkrankte müssten dagegen dringend weiter bestehen bleiben. „Es ärgert mich maßlos, dass die psychosomatische Rehabilitation in einem Atemzug mit Urlaubsfahrten genannt wird, wenn es darum geht, Einschränkungen zu definieren“, so Dr. Schmidt. „Verschwinden denn die Ängste, die schweren Depressionen, die Essstörungen oder die suizidalen Gedanken jetzt alle von selbst? Was geschieht mit diesen Menschen in der Corona-Krise? Wo finden Sie Hilfe, wenn nicht bei uns?“ Gleiches gelte für Suchterkrankte, deren Existenzängste nun noch zunehmen dürften. „Ihre Behandlungen müssen wir dringend zu Ende bringen und auch für neue Patienten direkt nach der Entgiftung da sein.“

An die Politik appelliert der MEDIAN CEO eindringlich: „Erkennen und behandeln Sie die Reha als Teil der Corona-Versorgungslandschaft. Wir leisten seit Jahren unseren gleichberechtigten Beitrag im deutschen Gesundheitssystem. Wir sind bereit, dies auch jetzt zu tun. Nutzen Sie diese Chance.“

Über MEDIAN
Die MEDIAN Kliniken gehören zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands mit einer herausragenden Kompetenz bei Rehabilitation und Teilhabe. 2019 konnte sich zum dritten Mal rund ein Drittel der Rehakliniken auf vorderen Plätzen positionieren: 28 Spitzenplätze bei den Prüfungen durch die DRV Bund, vier neurologische Akutkliniken in den TOP 20 beim Ranking der F.A.Z. und 35 Siegerplätze unter den besten Reha-Kliniken 2020 des FOCUS sowie zahlreiche Regionalpreise. Rund 120 Kliniken und Einrichtungen, 18.500 Betten und Behandlungsplätzen sowie ca. 15.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern machen MEDIAN zum größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland.

 

Quelle: MEDIAN, 18.03.2020

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Fachverband Sucht e.V. fordert: Reha-Einrichtungen in der Krise nicht vergessen – Bundesregierung und Reha-Träger stehen in der Verantwortung

Rehabilitationseinrichtungen ergreifen aktuell alle erforderlichen Maßnahmen, die dem Gesundheitsschutz und der Prävention vor einer Corona-Infektion ihrer in Rehabilitation befindlichen Patient*innen dienen und tragen ihren Teil zur Bewältigung der aktuellen Krise bei. Sie werden auch alles dafür tun, ihre Patient*innen zu schützen und den Regelbetrieb nach Kräften aufrecht zu erhalten. Gleichwohl kann es dazu kommen, dass auch Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation und damit auch Fachkliniken und ambulante Einrichtungen für suchtkranke Menschen zu den Leidtragenden der Corona-Krise zählen werden.

Wenn Menschen mit Rehabilitationsbedarf ihre Rehabilitation nicht mehr antreten können oder gar etwa eine präventive Schließung während der Corona-Krise erfolgen sollte, kann dies für die Einrichtungen das Aus bedeuten, da sie viele Kosten weiterzahlen müssen – etwa für Personal oder Pacht/Miete. Die Regelungen der Betriebsausfallversicherungen und des Infektionsschutzgesetzes greifen in solchen Fällen nicht. Über entsprechende Rücklagen, um über einen längeren Zeitraum entsprechende Verluste auszugleichen, verfügen die Reha-Einrichtungen nicht.

Der Fachverband Sucht e.V. fordert daher die Bundesregierung und Landesregierungen  dazu auf, sicherzustellen, dass die Rehabilitationsträger der Renten-, Kranken- und Unfallversicherung auch im Falle der Quarantäne von Patient*innen in einer Einrichtung die vereinbarten Vergütungen für die Rehabilitand*innen weiterzahlen, da diese weiter versorgt und betreut werden müssen. Zudem müssen bei einer Aufforderung der Leistungsträger für einen gewissen Zeitraum keine Rehabilitanden*innen mehr aufzunehmen, die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen etwa über die Einrichtung eines Fonds der Leistungsträger oder öffentliche Mittel getragen werden. Somit geht es um finanzielle und unbürokratische Soforthilfen, sofern es zu deutlichen Ausfällen aufgrund eines Rückgangs der Belegung von Rehabilitationseinrichtungen kommen sollte. Wichtig ist, dass die bestehenden Strukturen der Suchtrehabilitation, wie auch der gesamten medizinischen Rehabilitation, die eine wichtige und unverzichtbare Säule unseres Gesundheitswesens bildet, erhalten bleiben. Der Rettungsschirm der Bundesregierung für Beschäftigte und Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Epidemie betroffen sind, muss auch über diesen Bereich gespannt werden. Hier sind unter Umständen unkonventionelle Lösungen und Soforthilfen gefragt. Wir erwarten hierzu klare Signale der politisch Verantwortlichen und der Leistungsträger.

 

Ansprechpartner:
Dr. Volker Weissinger
Geschäftsführer Fachverband Sucht e.V.
Walramstraße 3 53175 Bonn
Telefon: 02 28/26 15 55
v.weissinger@sucht.de

Quelle: Fachverband Sucht e.V., 18.03.2020

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BFW Leipzig verlagert Unterricht nach Hause

Deutsche Rentenversicherungen Mitteldeutschland und Bund sowie das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) einigen sich auf Verlagerung des Unterrichtsortes nach Hause. Zur Eindämmung des Coronavirus werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Maßnahmen online weiterführen.

Am heutigen Tag haben sich das BFW Leipzig mit den Deutschen Rentenversicherungen Mitteldeutschland und Bund als Leistungsträger der beruflichen Rehabilitation darauf verständigt, zur Eindämmung und Nichtweiterverbreitung des Coronavirus alle laufenden Maßnahmen nach Hause zu verlagern. Diese Entscheidung wird umgehend umgesetzt und betrifft alle Einrichtungen des BFW Leipzig – Standort Leipzig mit dem Internat, die Außenstellen in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf sowie das BTZ Leipzig und das BTZ Chemnitz. Diese Regelung gilt vorerst bis 19. April 2020.

„Für uns hat die Gesundheit und der Schutz des Lebens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer oberste Priorität“, begründet Jörg Beenken, Geschäftsführer des BFW Leipzig, diese Entscheidung. „Dadurch wollen wir nach Bekanntgaben der Sächsischen Staatsregierung zur Verringerung der Coronavirus-Ausbreitung unseren Beitrag leisten.“

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der einzelnen Maßnahmen bedeutet diese zeitweise Verlagerung des Lernortes, dass Aufgaben online über die Lernplattform bereitgestellt werden. Zudem stehen die Ausbilder und Trainer für Konsultationen per E-Mail und über die Lernplattform bereit. „Nur so können wir in dieser außergewöhnlichen Lage für alle eine Fortsetzung der Maßnahmen sowie die Vorbereitung auf einen Abschluss ihrer Bildungsmaßnahmen im Rahmen der beruflichen Rehabilitation oder mit Bildungsgutschein ermöglichen“, erklärt Jörg Beenken weiter.

Auf den Internetseiten (www.bfw-leipzig.de, www.btz-leipzig.de und www.btz-chemnitz.de) wird der aktuelle Stand der Entwicklung eingeblendet. Ein weiterführender Link (www.bfw-leipzig.de/coronavirus) führt auf eine extra eingerichtete Informationsseite. Dort können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Leistungsträger, Unternehmen und Geschäftspartner sowie Nutzer von Einrichtungen des BFW Leipzig über den aktuellen Stand informieren.

Die Entwicklung der Situation wird weiterhin aufmerksam beobachtet und die notwendigen Entscheidungen werden getroffen, um den Bildungsbetrieb nach den Osterferien vor Ort aufnehmen zu können.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, BTZ Leipzig, BTZ Chemnitz, Coronavirus, Verlagerung des Lernortes

BFW Leipzig

Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse oder
Zur aktuellen Situation: https://www.bfw-leipzig.de/coronavirus

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