Dienstag, Januar 28th, 2020

 

Angehörigen aus der Unsicherheit helfen

Zwei Therapeutinnen der Dr. Becker Klinikgruppe zeigen kleinschrittig in Videos, wie die richtige Lagerung von Betroffenen gelingt. © Dr. Becker Klinikgruppe

Die richtige Lagerung von neurologisch schwer betroffenen Patienten/innen erhält deren Wohlbefinden und Gesundheit. Für die Angehörigen ihrer Patienten/innen hat die Dr. Becker Kiliani-Klinik jetzt eine sprachgesteuerte App mitentwickelt, die bei der richtigen Lagerung auch zu Hause hilft.

Bad Windsheim, 28.01.2020: Die richtige Lagerung von schwer betroffenen Patienten/innen ist wichtig, um deren Wohlbefinden und Gesundheit zu erhalten. Es beugt unter anderem Wundliegen und Verschlucken vor. In Pflege- und Reha-Einrichtungen sind geschulte Pflegefachkräfte und Therapeuten/innen vor Ort, die die richtigen Handgriffe übernehmen. Doch zu Hause im Alltag angekommen, obliegt die Aufgabe häufig den Angehörigen. Um sie dabei zukünftig noch besser unterstützen zu können, stellt ihnen die Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bad Windsheim jetzt eine App zur Verfügung.

Lagerungsarten Schritt für Schritt erklärt
Die auf orthopädische und neurologische Rehabilitation spezialisierte Dr. Becker Kiliani-Klinik ist dafür eine Kooperation mit dem Kölner Start-Up how.fm eingegangen. Deren gleichnamige App stellt Erklärvideos bereit, die Schritt für Schritt anleiten. Eine Therapeutin des Therapiezentrums Dr. Becker PhysioGyms Bad Windsheim zeigt in den Videos kleinschrittig jeden Handgriff der verschiedenen Lagerungsarten. Der Clou hierbei: Die App ist mittels Sprachsteuerung bedienbar. So muss nicht weiter geklickt oder ein Video gestoppt werden; die Hände bleiben die ganze Zeit für die Lagerung frei.

Sicherheit im Alltag
„Alle Angehörigen werden während der Reha von unseren Expertinnen und Experten in der fachgerechten Lagerung geschult“, berichtet Dr. Cay Cordes, Chefarzt Neurologie in der Dr. Becker Kiliani-Klinik. „Doch wenn die Patienten nach Hause entlassen werden und die Angehörigen sich alleine kümmern müssen, fühlen sie sich trotz bester Schulung mitunter hilflos – die App kann sie dann aus dieser Unsicherheit retten.“ Die App-Inhalte stehen den Patienten/innen der Klinik und ihren Angehörigen auch nach der Reha exklusiv zur Verfügung.

App unterstützt auch bei Sprachbarrieren
Die Erklärvideos werden von einer Audio-Spur begleitet. „Mitunter haben Angehörige einen internationalen Hintergrund“, erklärt Cordes. „Die Audiospur der Videos können wir auf verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen. Somit hilft how.fm unseren Mitarbeitenden bei der Anleitung in der Klinik und den Angehörigen über den Reha-Aufenthalt hinaus dann zuhause.“ Die Übersetzung der Audiospur laufe automatisch. Aktuell stehen die Erklärvideos in Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch und Chinesisch bereit. „Die Lagerungsapp ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie wir die Reha mit digitalen Mitteln für alle Beteiligten verbessern können“, ist Cordes überzeugt.

Dr. Becker Kiliani-Klinik
Die Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bad Windsheim führt qualitätsgeprüfte Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten/innen mit neurologischen, orthopädisch-/traumatologischen sowie neuro-onkologischen Erkrankungen durch. Jährlich werden in der Klinik rund 3.400 Patienten/innen auf höchstem medizinischem Niveau therapiert. Ein Behandlungsschwerpunkt ist die neurologische Frührehabilitation für neurologisch schwerstbetroffene Patienten/innen. Seit 2006 ist die Klinik außerdem anerkanntes Multiple-Sklerose-Zentrum. www.dbkg.de/kiliani-klinik

Über How.fm
how.fm ist der mehrsprachige digitale Trainer für Onboarding und Performance Support von neuen Arbeitern, Auszubildenden oder Zeitarbeitern. Alle Schritt-für-Schritt Anweisungen funktionieren auf verschiedenen Devices, wie Smartphones und Tablets, Smart Glasses oder auch als vollautomatisierte Telefonsupport-Hotline. Dank der interaktiven Sprachsteuerung kann how.fm freihändig genutzt werden.

Die Anweisungen werden automatisch in alle Sprachen übersetzt werden und ermöglichen so einen sofortigen internationalen Einsatz. www.how.fm

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Modellprojekt gestartet: Rentenversicherung unterstützt Menschen vor Eintritt einer Erwerbsminderung

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) hat ein Modellprojekt gestartet, um Personen mit hohem Risiko einer Erwerbsminderung zu unterstützen. Das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt richtet sich an Personen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Das Vorhaben namens AktiFAME wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen des Programms rehapro mit knapp 2,2 Millionen Euro gefördert.

“Mit AktiFAME wollen wir neue Wege gehen, um Menschen mit gesundheitlichen Problemen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen”, sagt Prof. Matthias Bethge von der Universität zu Lübeck. “Dazu werden wir in den nächsten Jahren rund 1.500 Versicherte ansprechen und Unterstützung anbieten.” Der Leiter des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität zu Lübeck wird das Vorhaben wissenschaftlich begleiten.

Die DRV Nord wird in dem Modellvorhaben erstmals aktiv auf Personen mit hohem Risiko einer erwerbsminderungsbedingten Berentung zugehen und ihnen ein individuelles Fallmanagement anbieten. Dafür werden die Versichertendaten nach bestimmten Kriterien gefiltert. Anzeichen für ein Risikopotenzial sind beispielsweise hohe Krankheits-und Ausfallzeiten im Berufsleben. Oftmals spielen zudem psychische Erkrankungen direkt oder als Begleiterkrankung eine Rolle bei einer Erwerbsminderung.

“Wir wissen, dass die Chancen einer Rückkehr ins Erwerbsleben sehr gering sind, wenn ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente bereits vorliegt. Durch die automatisierte Risikoanalyse können wir jedoch die Versicherten erkennen, bei denen eine Erwerbsminderung droht”, sagt Dr. Nathalie Glaser-Möller von der DRV Nord. “Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Versicherten meist vielen psychosozialen Belastungen ausgesetzt sind. Sie schaffen es ohne Unterstützung nicht, die Hilfsangebote der Sozialleistungsträger wie eine medizinische Rehabilitation in Anspruch zu nehmen.” Durch die frühzeitige Ansprache sollen die Chancen einer erfolgreichen beruflichen Wiedereingliederung steigen. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig.

In einem individuellen und bedarfsorientierten Fallmanagement werden nach einem Erstgespräch Hindernisse einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt analysiert und mit dem oder der Versicherten abgestimmte Lösungswege entwickelt. Die Brücke Schleswig-Holstein und das Berufsförderungswerk Stralsund sind Kooperationspartner und für das Fallmanagement zuständig. Sollte sich das Modellprojekt in der Praxis als Erfolg erweisen, ist geplant, es anschließend auszuweiten.

Innerhalb des Bundesprogramms rehapro stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis 2026 insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die einzelnen Modellprojekte können bis zu fünf Jahre gefördert werden.

 

Über die Deutsche Rentenversicherung Nord
Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) mit Sitz in Lübeck ist mit ihren 25 Beratungsstellen die regionale Ansprechpartnerin in allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die DRV Nord ist als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für insgesamt rund 2,2 Millionen Versicherte zuständig und zahlt knapp 1 Million Renten. Darüber hinaus betreibt sie vier eigene Rehabilitationskliniken in Aukrug, Bad Malente, auf Amrum und Sylt.

Quelle: DRV Nord, 28.01.2020

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153 Mal Durchstarten für neuen Beruf am BFW Leipzig

Hohe Erwartungen an die nächsten 24 Monate Umschulung. Durchstarten in einen neuen Beruf für 153 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. © M. Lindner, BFW Leipzig
Hohe Erwartungen an die nächsten 24 Monate Umschulung. Durchstarten in einen neuen Beruf für 153 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. © M. Lindner, BFW Leipzig

Hohe Erwartungen an die nächsten 24 Monate Umschulung. Durchstarten in einen neuen Beruf für 153 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 21. Januar 2020 begannen 153 neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Umschulung im Berufsförderungswerk Leipzig. Nach Krankheit oder Unfall ist die berufliche Rehabilitation eine Chance mit einem neuen Beruf wieder ins Berufsleben integriert zu werden.

Mit hohen Erwartungen begannen am Dienstag (21.01.2020) 153 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Umschulungen am Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). In 16 Umschulungsberufen können sie sich in den kommenden 24 Monaten das theoretische und praktische Wissen für einen Neustart ins Berufsleben aneignen.

Eine Vielzahl von ihnen hatte bereits einen Reha-Vorbereitungskurs am BFW Leipzig absolviert, um sich auf das Lernen wieder neu einzustellen. Zu den „Neuen“ zählt Nancy Jastrow. Die 37-jährige gelernte Tierwirtin konnte aufgrund von Bandscheibenvorfällen ihren bisherigen Beruf in der Tierproduktion nicht weiter ausüben. Die fachliche Beratung der Deutschen Rentenversicherung zeigte ihr den Weg, mit einer beruflichen Rehabilitation einen neuen Beruf zu erlernen. Gewählt hat sie die Kauffrau für Büromanagement. Die Aussichten sind groß, dass sie nach den zwei Jahren in ihrem ehemaligen Unternehmen im Büro wieder einsteigen und dort bei der Organisation des landwirtschaftlichen Betriebes mit ihren praktischen Erfahrungen und dem neu erworbenen theoretischen Wissen arbeiten kann.

So wie Nancy Jastrow erging es auch Martin Reiser, der nun die Umschulung als Verwaltungsfachangestellter angetreten hat oder der ehemaligen Anlagenfahrerin Birgit Fadel aus Sachsen-Anhalt, die mit 47 Jahren ebenfalls als Kauffrau für Büromanagement beruflich neu durchstarten möchte. Ihr Ehemann hatte bereits im letzten Jahr die Umschulung als Qualitätsfachmann absolviert.

„Die Möglichkeit, mit der beruflichen Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall einen neuen Beruf zu erlernen“, so der Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken in seiner Eröffnungsrede vor den 153 neuen Umschülerinnen und Umschülern, „ist eine historische Errungenschaft unserer Gesellschaft. Und es ist eine beachtenswerte Leistung, dass Sie sich nach einem Bruch in der Arbeitsbiografie noch einmal auf die Schulbank setzen, um einen neuen Beruf zu erlernen.“

Während der zweijährigen Umschulung in 9 kaufmännischen und 7 gewerblich-technischen Berufen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine sehr praxisorientierte Wissensvermittlung erfahren, die auch eine mehrmonatige berufliche Lernphasen in verschiedenen Unternehmen beinhalten. In allen Ausbildungsbereichen wird Wert daraufgelegt, dass sowohl die Vermittlung, der Lehrinhalte als auch die technische Ausstattung den aktuellen Erfordernissen des Arbeitsmarktes entsprechen. Frau Marika Bild, Ausbildungsleiterin, wies die Teilnehmer darauf hin, die unterstützenden Angebote des Hauses wie (psychologische Betreuung, Fachförderunterricht, Sportangebote, Ernährungsberatung u.a.) zu nutzen, um das Ausbildungsziel zu erreichen. „Unser gemeinsames Ziel ist Ihre Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt“, betonte Frau Bild in ihren Ausführungen. „Ohne Ihre Mitwirkung wird dieses hochgesteckte Ziel nicht erreichbar sein“.

 

BFW Leipzig
Seit fast 30 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag, um Menschen die Rückkehr in das Arbeitsleben zu ermöglichen damit gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu begegnen. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen
Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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Grotelüschen informiert sich über geplantes Jugendhilfeangebot im BFW Weser-Ems

Zum Bild: von links: Ralf Razek, Julia Bartz, MdB Astrid Grotelüschen, Pierre Noster, Claudia Janßen, Lars Pallinger
Zum Bild: von links: Ralf Razek, Julia Bartz, MdB Astrid Grotelüschen, Pierre Noster, Claudia Janßen, Lars Pallinger

von links: Ralf Razek, Julia Bartz, MdB Astrid Grotelüschen, Pierre Noster, Claudia Janßen, Lars Pallinger

Bundestagsmitglied Astrid Grotelüschen zu Besuch bei der INN-tegrativ gGmbH

Noch ist in den für die Jugendhilfe vorgesehenen Räumen im Internat des Berufsförderungswerkes Weser-Ems der INN-tegrativ gGmbH nicht viel zu erkennen. Schon bald wird hier junges Leben einziehen: Die INN-tegrativ erweitert ihr Angebot am Standort Bookholzberg durch Jugendhilfeleistungen. Die neue Leistung wird eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren mit der Entwicklung von beruflichen Perspektiven verknüpfen.

Mit der Erweiterung um den Bereich Jugendhilfe würden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Kernkompetenz der INN-tegrativ, Menschen für die Rückkehr in den Arbeitsmarkt fit zu machen, würde genutzt und in ein neues Geschäftsfeld integriert, betonen die Geschäftsführer Pierre Noster und Lars Pallinger.

Ich begrüße das Engagement der INN-tegrativ, junge Menschen als weitere Zielgruppe zu erschließen sehr, denn ihre Integration in den Arbeitsmarkt ist eine wichtige Aufgabe! Für deren Ausbildung wird zukünftig in Bookholzberg der Grundstein gelegt. An dieser Stelle kommt dem BFW sicher auch das regionale Netzwerk mit Betrieben und Wirtschaft zugute, das beispielsweise für Praktika aktiviert werden kann. Aus meinen vielen Gesprächen weiß ich, dass unsere Unternehmen dazu gern bereit sind, jedoch auch zusätzliche Unterstützung benötigen!”, ergänzt MdB Astrid Grotelüschen.

Grotelüschen informierte sich bei ihrem Besuch im BFW am Donnerstag ausführlich über das geplante Angebot und weitere Vorhaben am Standort. “Wir planen den Start im Bereich der Jugendhilfe zum zweiten Quartal und möchten, von Bookholzberg ausgehend, das Angebot auch an unseren Standorten Bad Pyrmont und Goslar aufbauen. Hier in Bookholzberg wird die Pionierarbeit hierfür geleistet.”, freut sich Claudia Janßen, die zum Jahresbeginn die Standortleitung in Bookholzberg übernommen hat.

Zum Unternehmen
Die INN-tegrativ gGmbH bietet bedarfsgerechte Qualifizierungs- und psychosoziale Unterstützungsangebote zur Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit für benachteiligte Erwachsene, insbesondere für Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung und Arbeitsuchende mit Bildungsgutschein. In den Berufsförderungswerken Bad Pyrmont, Goslar und Weser-Ems sowie einer wachsenden Zahl von regionalen beruflichen Reha- und Integrationszentren (BRIZ) hält die
INN-tegrativ wohnortnahe Angebote für den Wiedereinstieg in den Beruf vor.

 

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Neuer Kaufmännischer Leiter für die Rehakliniken Sonnhalde und Höhenblick

Begrüßung von Ralf Markus Ruchlak in der Rehaklinik Sonnhalde
Begrüßung von Ralf Markus Ruchlak in der Rehaklinik Sonnhalde

Herzliche Begrüßung in der Rehaklinik Sonnhalde: v.l.n.r. Martin Vierl, Ralf Markus Ruchlak, Melanie Bahnmüller, Margit Abt-Wernick (Foto: RehaZentren Baden-Württemberg)

Zum 20. Januar hat Ralf Markus Ruchlak die Kaufmännische Leitung der Rehakliniken Höhenblick und Sonnhalde übernommen. Gemeinsam mit den Chefärzten Dr. Torsten Lühr (Rehaklinik Höhenblick) und Martin Vierl (Rehaklinik Sonnhalde) bildet er somit die Duale Klinikleitung der Einrichtung aus dem Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg. Vor Ort in Baden-Baden und Donaueschingen bereiteten ihm die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Woche einen herzlichen Empfang.

Ralf Markus Ruchlak durfte sich in dieser Woche gleich doppelt über einen herzlichen Empfang freuen: Im feierlichen Rahmen hießen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rehakliniken Höhenblick und Sonnhalde ihren neuen Kaufmännischen Leiter willkommen. Der erfahrene Klinikleiter Ruchlak hat die Position zum 20. Januar übernommen und folgt damit auf Martin Hausmann (Rehaklinik Höhenblick), der neue Aufgaben in der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg übernimmt und Markus Struck (Rehaklinik Sonnhalde), der sich zukünftig einer neuen beruflichen Herausforderung stellt.

Stellvertretend für die Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, Dr. Constanze Schaal, begrüßte Personalleiterin Melanie Bahnmüller Ralf Markus Ruchlak an seinen neuen Wirkungsstätten in Baden-Baden und Donaueschingen: «In der Gesundheitsbranche haben Sie Ihr berufliches Zuhause gefunden und wollen dazu beitragen, Prozesse zu optimieren, die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern, Netzwerke zu stärken und letztlich einen Beitrag zu einem guten Miteinander in der Klinik und Gesellschaft leisten. Entsprechend haben Sie in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen gesammelt, die Ihnen dabei helfen, diese Ziele zu erreichen, die Ihnen aber auch den Weitblick ermöglichen, unsere beiden Kliniken fachlich und menschlich kompetent in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten. Gleichzeitig geht mein großer Dank an Martin Hausmann und Markus Struck, die langjährig die kaufmännischen Geschicke ihrer Kliniken geleitet haben und ich wünsche ihnen für ihre zukünftigen Aufgaben alles Gute und viel Erfolg».

Auch die beiden Chefärzte Dr. Torsten Lühr (Rehaklinik Höhenblick) und Martin Vierl (Rehaklinik Sonnhalde) hießen ihren neuen Partner in der Dualen Klinikleitung in den jeweiligen Kliniken herzlich willkommen: «Auch im Namen der gesamten Teams unserer Kliniken heißen wir Ralf Markus Ruchlak herzlich willkommen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm eine führungserfahrene Persönlichkeit mit großer Expertise in der Gesundheitswirtschaft an unsere Seite bekommen. Gerade im Bereich der orthopädischen Rehabilitation, die als medizinischer Schwerpunkt unsere beiden Kliniken verbindet, werden wir zukünftig noch enger vernetzt sein, Synergien besser nutzen und uns erfolgreich weiterentwickeln.»

Stellvertretend für die Mitarbeiterschaft der beiden Kliniken begrüßten die Betriebsräte Birgit Kruger-Wiehl (Rehaklinik Höhenblick) und Margit Abt-Wernick (Rehaklinik Sonnhalde) Ralf Markus Ruchlak und wünschten ihm nicht nur viel Erfolg für die zukünftigen Aufgaben, sondern insbesondere viel Freude in seinen neuen Wirkungskreisen.

Im Anschluss richtete Ralf Markus Ruchlak selbst das Wort an die Anwesenden in Baden-Baden und Donaueschingen und sofort wurden der Enthusiasmus und die Begeisterung spürbar, mit der er an seine neuen Aufgaben herangeht: «Ich freue mich sehr, als Kaufmännischer Leiter an zwei Kliniken zu kommen, die sehr gut aufgestellt sind, regional und überregional über eine sehr gute Reputation verfügen und entsprechend über eine hervorragende Belegung verfügen. Dies ist insbesondere den beiden äußerst motivierten und kompetenten Mannschaften zu verdanken. Und genau hier werden wir auch zukünftig ansetzen: Gemeinsam werden wir Bewährtes weiterführen und die vorhandenen Potenziale nutzen, um uns erfolgreich weiterzuentwickeln. Vor allem gilt es, die individuellen Profile der Kliniken weiter zu schärfen, innovative Ideen zu entwickeln und diese in die Umsetzung zu bringen.»

Ralf Markus Ruchlak
Der gebürtige Schwarzwälder Ralf Markus Ruchlak ist studierter Diplom-Betriebswirt (BA) und war von 2005 bis 2012 in Führungspositionen bei der Aldi GmbH & Co. KG sowie der Aldi Einkauf oHG beschäftigt. Im Anschluss wechselte er in die Gesundheitsbranche und war bei der MediClin AG u.a. als Vorstandsassistent, Geschäftsführer der MC Service GmbH sowie von 2013 bis 2019 als Kaufmännischer Direktor her MediClin Albert Schweitzer Klinik in Königsfeld tätig. Zuletzt war Ralf Markus Ruchlak als Verwaltungsleiter der sich in der Insolvenz befindenden Michael-Balint-Klinik (Königsfeld) für die Ausarbeitung eines Sanierungs- und Abwicklungskonzepts verantwortlich.

 

Rehaklinik Höhenblick
Die Rehaklinik Höhenblick ist eine Fachklinik für Orthopädie und Innere Medizin/Rheumatologie. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.
www.rehaklinik-hoehenblick.de

Rehaklinik Sonnhalde
Die Rehaklinik Sonnhalde ist eine Fachklinik für Orthopädie und Innere Medizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.
www.rehaklinik-sonnhalde.de

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.
www.rehazentren-bw.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg: Jörg Skupin, PR-Referent
Tel.: 0711 6994 639–62, E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de

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