Montag, Januar 27th, 2020

 

Investition in die Zukunft

Neu gestaltetes Pazientenzimmer in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing. Foto: Johannesbad

Sieben Millionen Euro für den Standort Bad Füssing – Johannesbad Gruppe treibt Entwicklungen in Hotels, Fachklinik und Therme voran

BAD FÜSSING. Bad Füssing ist die Wiege der Johannesbad Gruppe und auch in Zukunft ein wichtiger Standort. Das zeigen die Investitionen von rund drei Millionen Euro, die das Familienunternehmen in die Hotels und die Johannesbad Fachklinik gesteckt hat. Umbauten und Renovierungen für Digitalisierung, Brandschutz und Wellness sind dabei die größten Posten. Außerdem entstehen die ersten „Zimmer der Zukunft“ – in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf. „Wir setzen so neue Standards in der Hotellerie“, erklärt Ralf Müller, Geschäftsführer Hotellerie der Johannesbad Gruppe.

Urlaub soll den Gast fit machen – das ist unbestritten. Aber kann ein Hotelzimmer die Gesundheit fördern? Studenten der TH Deggendorf sagen: Ja! In Kooperation mit den Johannesbad Hotels entwickeln sie jetzt das „Zimmer der Zukunft“. Sie nennen neun Grundlagen für ein gesundes Gebäude: Luftqualität, Belüftung, Feuchtigkeit, Staub und Keime, Sicherheit, Wasserqualität, Geräusche, Beleuchtung und Temperatur. Im „Zimmer der Zukunft“ sollen beispielsweise Glasflächen maximal Tageslicht einlassen; Temperatur und Belüftung sollen vom Gast individuell geregelt werden können, der Geräuschpegel soll gering sein. „Das schafft eine entspannte Wohlfühlatmosphäre und sorgt für einen gesunden Aufenthalt“, sagt Ralf Müller. Um die Zimmer an die Standards anzupassen, investiert die Johannesbad Gruppe rund eine Million Euro. „Wir gehen mit dem Zimmer der Zukunft voran“, weiß Ralf Müller. Das erste Musterzimmer soll Anfang 2020 fertiggestellt sein, die anderen Räume folgen.

Neben Lüftungen, Brandschutzeinrichtungen, Elektronik und einem schnellen WLAN über eine Glasfaserleitung bereitet die Johannesbad Gruppe im Johannesbad Hotel Königshof alles für die Zimmer der Zukunft vor. Außerdem macht das Unternehmen auch das Johannesbad Hotel Jagdhof fit. Für beide Häuser hat die Gruppe gerade die Pachtverträge verlängert.

Salz in der Wellnessoase
Weitere Investitionen sind geplant: In diesem Jahr wird der Wellnessbereich und das Hallenbad im Johannesbad Hotel Königshof erneuert, die Kosten dafür liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. „Wir vergrößern den Wellnessbereich inklusive Hallenbad auf rund 500 Quadratmeter; damit ist das Spa fast viermal so groß wie bisher”, sagt Ralf Müller. In Zukunft dreht sich alles um das Thema Salz mit einem Solebecken statt dem bisherigen Hallenbad und einer Gradierwand, die salzhaltige Luft verbreitet wie am Meer. Ralf Müller erklärt: „Das tut nicht nur Pollenallergikern und Asthmatikern gut!“ Außerdem entstehen eine neue Lava-Sauna und ein neues Dampfbad; anschließend an den Saunabereich ist ein textilfreier Außenbereich geplant. „Gesundheit ist eben unser Leben – das gilt auch in den Hotels“, betont der Geschäftsführer der Johannesbad Hotels.

Im Johannesbad Vitalhotel Jagdhof in Kirchham bei Bad Füssing investierten die Eigentümer bereits Ende vergangenen Jahres in die Modernisierung und Sanierung der ersten Zimmer. In den kommenden Jahren folgen alle 125 Komfortzimmer; Kostenpunkt: rund drei Millionen Euro. „Mit dieser langfristigen Investition werten wir das Johannesbad Vitalhotel Jagdhof weiter auf“, erklärt Ralf Müller. Er kündigt außerdem die neue Bienenstocklufttherapie an. „Honig ist gesund, die Luft im Bienenstock auch“, weiß der Leiter der Johannesbad Hotels. Bei konstanten 35 Grad Celsius im Bienenstock findet sich ein einzigartiges Dampfgemisch aus Pollen, Propolis, Harzen, Honig, Wachs und weiteren natürlichen Substanzen. Dieses wird bei der sogenannten Apitherapie inhaliert – eine ideale Behandlung bei Atemwegserkrankungen.

Fünf Tage sichere Notstromversorgung in der Fachklinik
Die Johannesbad Gruppe investiert auch in die Johannesbad Fachklinik: Knapp 40 Patientenzimmer wurden neu ausgestattet; weitere folgen in den kommenden Jahren. Außerdem brachte die Gruppe alle Brandmeldeeinrichtungen, die Lüftungsanlagen sowie die Stromversorgung auf den neuesten Stand. „Dank einer sogenannten redundanten Ersatzstromversorgung mit einem Dieselaggregat mit einer Leistung von 600 Kilovoltampere (kVA) können wir die komplette Johannesbad Fachklinik und die Rechenzentren des Konzerns bis zu fünf Tage unabhängig versorgen“, erklärt Klinikleiter Karsten Fuchs. Die Johannesbad Therme erhielt 250 neue Liegen für den Außenbereich sowie in den Saunen vollautomatische Aufgussöfen, Sichtschutzverblendungen und neue Bodenbeläge. Dafür investierte die Johannesbad Gruppe 1,5 Millionen Euro. „Damit stärken wir weiter den Standort Bad Füssing und machen unsere Einrichtungen fit für die Zukunft“, sagt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Gruppe.

Quelle: Johannesbad, 27.01.2020

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Neue Standortleitungen an den INN-tegrativ Berufsförderungswerken Bad Pyrmont und Weser-Ems

INN-tegrativ Standortleitung Berufsförderungswerk Weser-Ems

INN-tegrativ Standortleitung Berufsförderungswerk Bad PyrmontZum 1. Januar 2020 übernahm Olaf Gorniak die Leitung des Berufsförderungswerkes Bad Pyrmont, einem von elf Standorten der INN-tegrativ gGmbH. Der 51-jährige Dipl.-Ing. für Druckereitechnik bringt für diese neue Aufgabe viel Erfahrung mit und wohnt selbst in Bad Pyrmont. Bisher als Geschäftsbereichsleitung im Bereich Qualifizierung tätig, begann Gorniak seine Tätigkeit im Berufsförderungswerk vor 16 Jahren. „Wir sind froh, dass nun ein Pyrmonter vor Ort die Leitung unseres Hauses mit der nötigen örtlichen Präsenz übernimmt“, freut sich Geschäftsführer Lars Pallinger, der bis Ende 2019 die kommissarische Leitung des Standortes innehatte. „In den letzten Jahren habe ich den Wandel des Berufsförderungswerkes zum modernen Anbieter beruflicher Rehabilitations- und Bildungsangebote mitgestaltet und bin hoch motiviert, als Mitglied der Unternehmensleitung mehr Verantwortung zu übernehmen“, unterstreicht Gorniak. Neben der Standortleitung wird die standortübergreifende Verantwortung für den Unternehmensbereich Qualifizierung zum Aufgabenbereich von Herrn Gorniak gehören.

 

Zeitgleich wechselte die Leitung des Berufsförderungswerkes Weser-Ems in Bookholzberg. Claudia Janßen übernimmt die Leitung des Standortes Weser-Ems von Perdita Engeler. Janßen ist seit zehn Jahren im Berufsförderungswerk beschäftigt. Zuletzt war sie als Geschäftsbereichsleitung für die Beruflichen Reha- und Integrationszentren der INN-tegrativ gGmbH im Nordwesten tätig und hat u. a. neue Standorte mit aufgebaut. „Die Weiterentwicklung des Unternehmens lag mir immer am Herzen. Im Rahmen der neuen Aufgabe kann ich mich noch aktiver in die Konzeption und Umsetzung neuer Angebote einbringen und den Standort für die Zukunft rüsten.“, betont Janßen. Aktuell ist sie an der unternehmensweiten Einführung der Methode Case Management im Unternehmen beteiligt, in deren Mittelpunkt die konsequente Orientierung an den Bedarfen der Teilnehmenden steht. Neben der Standortleitung in Bookholzberg verantwortet Janßen standortübergreifend den Unternehmensbereich Gesundheit und Assessment als Mitglied der Unternehmensleitung. „Mit ihrer Kreativität, hohem Engagement und Expertise wird Frau Janßen die zukunftsfähige Entwicklung unseres Unternehmens unterstützen.“, ist sich Pierre Noster, Geschäftsführer der INN-tegrativ gGmbH, sicher.

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Neue Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V.

Wir möchten Sie gern auf folgende Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation hinweisen. Weitere Details zu den einzelnen Veranstaltung finden Sie unten oder auf der Seite der BAR unter www.bar-frankfurt.de.

  • Einführung in die ICF, 25.03.2020, Frankfurt am Main
  • Bedarfsermittlung nach dem BTHG, 28.04.2020, Bremen
  • Fallsteuerung konkret: Was sind meine Aufgaben als leistender Reha-Träger?, 05.05.2020, Köln
  • Rehabilitation und Teilhabe – Grundlagen Seminar II, 26.-27.05.2020, Mainz
  • Teilhabeplan und Teilhabekonferenz: Von der Vorbereitung zur Umsetzung, 09.-10.06.2020 in Stuttgart

 

BAR-Seminar: Einführung in die ICF
Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) haben die ICF und das bio-psycho-soziale Modell eine weitere rechtliche Stärkung erfahren und sind dadurch im Bereich der Bedarfsermittlung und für die sozialmedizinische Begutachtung wichtig. Für die alltägliche Arbeit in den Bereichen Rehabilitation und Teilhabe ist die ICF somit unerlässlich.
In unserem Seminar lernen Sie die Grundlagen, die Grundkonstruktion, die Philosophie und die Ziele der ICF kennen, um diese Klassifikation zu verstehen und auf die eigene Praxis beziehen zu können.

Zielgruppe: Fachkräfte der Reha-Träger, Integrationsämter und Integrationsfachdienste; Fachkräfte der Leistungserbringer im Bereich Rehabilitation und Teilhabe; Fachkräfte im Bereich der Sozialmedizin (z. B. Mitglieder des Reha-Teams oder der Verwaltung in Reha-Einrichtungen); Medizinerinnen und Mediziner; freie ärztliche Gutachterinnen und Gutachter

25.03.2020 | Frankfurt am Main | Teilnahmegebühr 110 € | Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link >> Einführung in die ICF


Bedarfsermittlung nach dem BTHG
Eine umfassende Bedarfsermittlung ist komplex: Die Biografie des Leistungsberechtigten, seine Gesundheitsprobleme und deren Auswirkungen auf die Körperfunktionen und -strukturen sowie auf Aktivitäten und Teilhabe gehören genauso dazu, wie relevante Kontextfaktoren, Kompetenzen und individuelle Ziele des Leistungsberechtigten. Anknüpfend an den Bedarf des Einzelnen sind weitere Reha-Träger bei der Bedarfsermittlung zu beteiligen. Verwaltungsverfahren, Instrumente und Begutachtungen müssen sinnvoll miteinander kombiniert werden. Nur so lassen sich abgestimmte und passgenaue Leistungen erbringen.
Ziel dieses Semianars ist es, Ihnen die Bedarfsermittlung als Phase im Reha-Prozess sowie ausgewählte Instrumente zur Bedarfsermittlung praxisnah zu vermitteln. Darüber hinaus bietet das Seminar Raum zum Austausch über Best-Practice-Beispiele, Instrumente und Verwaltungsverfahren, um Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen.

Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte bei Reha-Trägern und Integrationsämtern und Fach- und Führungskräfte, die sich mit Bedarfsermittlung befassen

28.04.2020 | Bremen | Teilnahmegebühr 110 € | Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link >> Bedarfsermittlung nach dem BTHG


Fallsteuerung konkret: Was sind meine Aufgaben als leistender Reha-Träger?
„Ein Antrag für alle Leistungen“ und „Leistungen wie aus einer Hand“ – so fordert es das BTHG und verankert dazu konkrete Vorschriften. In diesem Zusammenhang wurde der „leistende Reha-Träger“ eingeführt (§ 14 Abs. 2 Satz 1 SGB IX), dem ganz bestimmte Verantwortlichkeiten im Reha-Prozess übertragen werden: Seine Hauptaufgabe ist, eine reibungslose Rehabilitation im Sinne des Leistungsberechtigten zu gewährleisten.
Dafür hat er Zuständigkeiten zu prüfen, Fristen einzuhalten sowie Aufgaben, Träger und Leistungen zu koordinieren. Hierfür sind Kenntnisse über andere Trägerbereiche und deren Leistungen sowie eine gute Netzwerkarbeit von elementarer Bedeutung.
In diesem Seminar lernen Sie die Aufgaben des „leistenden Reha-Trägers“ kennen, um Sicherheit in der Anwendung der Vorschriften des SGB IX zu erlangen.

Zielgruppe: Verantwortliche bei Trägern, Organisationen, Institutionen und Kommunen, die sich mit strategischkonzeptionellen Fragen befassen; Fachkräfte, die die Umsetzung der Vorschriften in die Praxis begleiten und über Vorkenntnisse im SGB IX und den Regelungen durch das BTHG verfügen

05.05.2020 | Köln | Teilnahmegebühr 110 € | Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link >> Aufgaben als leistender Reha-Träger


Rehabilitation und Teilhabe – Grundlagen Seminar II
Für verschiedene Lebenslagen – also etwa Arbeitsleben, Bildung, Gesundheit oder gesellschaftliches Leben kommen unterschiedliche Leistungen zur Teilhabe zum Einsatz. Dementsprechend gibt es im SGB IX mehrere Leistungsgruppen, für die jeweils unterschiedliche Reha-Träger zuständig sind.  Hierbei den Überblick zu behalten, die konkreten Bedarfe individuell zu ermitteln und die passenden Leistungen auch trägerübergreifend zu erbringen, fällt nicht immer leicht. Entscheidend dabei ist  zudem, immer die Perspektive der Leistungsberechtigten mit einzubeziehen.
Ziel ist es, Ihnen einen Überblick und grundlegende Informationen über ausgewählte Leistungen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe zu geben. Dabei werden unterschiedliche Leistungsgruppen vorgestellt. Zudem lernen Sie die Perspektive der Leistungsberechtigten kennen.

Zielgruppe: Fachkräfte der Reha-Träger; Fachkräfte der Integrationsämter und der Integrationsfachdienste und Jobcenter; MitarbeiterInnen der Leistungserbringer im Bereich Rehabilitation und Teilhabe sowie der EUTB

26.-27.05.2020 | Mainz | Teilnahmegebühr 230 € | Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link >> Reha und Teilhabe – Grundlagen II


Teilhabeplan und Teilhabekonferenz: Von der Vorbereitung zur Umsetzung
Eine Teilhabeplanung wird bei Träger- oder Leistungsgruppenmehrheit oder auf Wunsch des Leistungsberechtigten durchgeführt. So sieht es das SGB IX vor. Für eine gelungene personenzentrierte Teilhabeplanung bedarf es der Berücksichtigung von gesetzlichen Regelungen, des Austausches unter den Rehabilitationsträgern, der Abstimmung mit dem Leistungsberechtigten und ggf. der Einbeziehung weiterer Akteure. Dadurch entstehen vielfältige Fragestellungen in der Praxis.
In diesem Seminar lernen Sie, welche Punkte bei der Teilhabeplanung zu beachten sind. Die auf Ebene der BAR entworfenen Mustervordrucke für die Teilhabeplanung unterstützen die Anwendung der neuen gesetzlichen Regelungen zur Koordinierung bei Träger- oder  Leistungsgruppenmehrheit. In praktischen Übungen anhand von Fallbeispielen erproben Sie die Erstellung eines Teilhabeplans. Gemeinsam wird erarbeitet, was Sie bei der Umsetzung einer Teilhabeplankonferenz berücksichtigen müssen. Zudem erhalten Sie die Möglichkeit zu einem trägerübergreifenden Praxisaustausch.

Zielgruppe: Fachkräfte der Reha-Träger; Fachkräfte bei Integrationsämtern und Jobcentern mit Prozessverantwortung für die Teilhabeplanung nach § 19 SGB IX

09.-10.06.2020 | Stuttgart | Teilnahmegebühr 230 € | Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link >> Teilhabeplan und Teilhabeplankonferenz

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