Donnerstag, Oktober 31st, 2019

 

Kermit Behnisch ist neuer Kaufmännischer Direktor am MEDICLIN Standort Bad Düben

Kermit Behnisch, Kaufmännischer Direktor in Bad Düben, sucht den direkten Kontakt zu seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Foto: MEDICLIN).

Der Betriebswirt setzt auf Vernetzung innerhalb der Region Ost

Bad Düben, 23. Oktober 2019. Kermit Behnisch ist neuer Kaufmännischer Leiter am MEDICLIN Standort Bad Düben. Der 41-Jährige Betriebswirt übte diese Funktion zuletzt mehrere Jahre in Kliniken in Norddeutschland aus. Seit Oktober zeichnet er für die strategische und wirtschaftliche Ausrichtung des Standorts Bad Düben verantwortlich.

Behnisch ist diplomierter Betriebswirt und hat in Flensburg und Bochum studiert. „Ich freue mich, nun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bad Düben kennenzulernen und gemeinsam die großen und kleinen Herausforderungen anzugehen.“ Dabei steht für ihn die starke Vernetzung und hausübergreifende Zusammenarbeit von Waldkrankenhaus und Reha-Zentrum an oberster Stelle. „Es ist wichtig, die Vorteile eines Standortes zu nutzen, an dem mit hoher fachlicher Expertise der gesamte Behandlungspfad von Ambulanz, Akut- und Reha-Behandlung abgedeckt wird. Für unsere Patienten ist das unheimlich wertvoll.“

Eine Aufgabe des neuen Kaufmännischen Direktors wird die Weiterentwicklung der Orthopädie sowie neuen Fachbereiche Altersmedizin (Geriatrie) und Neurologie (Phase B), die sich der Behandlung schwerer Schädel-Hirn-Verletzungen widmet, sein.
In der Geriatrie werden bereits seit August die ersten Patienten betreut und auch in der Etablierung der Neurologie konnte mit Einstellung einer Chefärztin, ebenfalls zum 1. Oktober, ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Im Reha-Zentrum Bad Düben gilt es, den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre weiter fortzuführen.
Auch die Ärztliche Direktorin des MEDICLIN Waldkrankenhauses Bad Düben, Dr. Jacqueline Repmann, ist hinsichtlich der Dynamik ihres Hauses sehr positiv gestimmt: „Wir sind froh, einen so kompetenten und erfahrenen Kollegen für diese Stelle gewonnen zu haben. Hier am Standort freut sich ein engagiertes Team auf Herrn Behnisch und die kommenden Projekte“.

Diese Freude hat sich bereits am ersten Arbeitstag des neuen Leiters gezeigt: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort hatten ihn mit einem selbst gedrehten Willkommensvideo überrascht, bei dem sie aus den unterschiedlichsten Bereichen einen kurzen Gruß an ihren neuen Chef übermittelt haben. Zudem nutzten fast 100 Mitarbeiter die Chance, im Rahmen einer kleinen Willkommensparty mit Herrn Behnisch ins Gespräch zu kommen und ihn besser kennenzulernen. „Der Start wurde mir damit wirklich angenehm gestaltet und leicht gemacht“, freut sich der Kaufmännische Direktor. „Ich konnte bereits viele neue Kolleginnen und Kollegen kennen lernen und hören, was für sie wichtig ist und wo es aktuell noch Nachholbedarf gibt. So habe ich gleich die wichtigen Themen auf dem Tisch und kann sofort loslegen.“, so Kermit Behnisch. Besonders positiv angetan waren die Mitarbeiter davon, dass ihr neuer Chef direkt in Bad Düben wohnt und die Stimmung vor Ort so aus erster Hand erlebt.

Über das MEDICLIN Waldkrankenhaus und das MEDICLIN Reha-Zentrum Bad Düben
Das MEDICLIN Waldkrankenhaus bietet als Spezialklinik für Orthopädie alle Möglichkeiten der ganzheitlichen Diagnostik und Therapie bei angeborenen und erworbenen Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates. Schwerpunkte sind Endoprothetik, Wirbelsäulenerkrankungen, Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie, Rheumaorthopädie, Arthroskopie und Sportmedizin sowie Geriatrie und Alterstraumatologie. Zum Krankenhaus gehört außerdem eine Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Das MEDICLIN Reha-Zentrum Bad Düben vereint unter einem Dach die Fachkliniken für Orthopädie, Kardiologie und Neurologie.
Das Waldkrankenhaus verfügt über 125 Betten, im Reha-Zentrum stehen 281 Betten zur Verfügung. Im Waldkrankenhaus und Reha-Zentrum sind zusammen rund 380 Mitarbeiter beschäftigt. Zum MEDICLIN Standort Bad Düben gehört außerdem das MEDICLIN MVZ Bad Düben.

Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 36 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über knapp 8.300 Betten und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN dem Patienten die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf. MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

 

Quelle: MEDICLIN GmbH & Co. KG, 31.10.2019

 

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Fachkonferenz zur Vorsorge und Reha von Müttern/Vätern und Kindern in Berlin

Die chronische Unterfinanzierung im Bereich der Vorsorge und Rehabilitation von Müttern/ Vätern und Kindern gefährdet die Versorgung von belasteten Familien. Die Teilnehmer auf der Fachkonferenz „Qualität in der Vorsorge und Rehabilitation für Mütter/Väter und Kinder – lohnt sich das?“ am 24. Oktober in Berlin waren sich einig – das darf nicht weiter hingenommen werden! Die Klinikbetreiber appellierten an Krankenkassen und Gesetzgeber, endlich für marktgerechte Pflegesätze zu sorgen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass Kliniken geschlossen werden müssten, die im Wettbewerb um qualifiziertes Klinikpersonal nicht mehr mithalten können.

Im Rahmen der vom Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) organisierten Fachkonferenz diskutierten Experten aus Wissenschaft, Vertreter der Leistungserbringer, der Politik und der Kostenträger, wie eine faire Vergütung von Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für Mütter/Väter und Kinder realisiert werden kann. Im Fokus stand dabei das Ergebnis der vom BDPK beauftragten Studie zur Frage „Was kostet die Vorsorge-/Rehabilitationsleistung in Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen?“. Die mit der Studie beauftragte aktiva Beratung im Gesundheitswesen GmbH hatte in ihrem Gutachten einen sachgerechten Vergütungssatz in Höhe von 105,69 Euro ermittelt. Die heute üblichen Tagessatzhöhen liegen jedoch nur bei ca. 70 Euro.

Thomas Bruns, Geschäftsführer der Friesenhörn-Nordsee-Kliniken GmbH und Vorsitzender der BDPK-Facharbeitsgruppe Vorsorge und Rehabilitation für Mütter/Väter und Kinder: „Wenn Vorsorge- und Reha-Leistungen für Mütter und Väter weiterhin als Sparstrumpf der Krankenkassen missbraucht werden, können die Einrichtungen im Wettbewerb um Fachpersonal mit den Akut- und Pflegeeinrichtungen nicht mehr im Markt bestehen. Eine leistungsgerechte Vergütung der Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für Mütter und Väter ist unverzichtbar, um die wichtigen Strukturen der Mutter/Vater- Kind Einrichtungen auch langfristig erhalten zu können.“

Ulla Schmidt, Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und ehemalige Bundesministerin für Gesundheit: “Die Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen dürfen nicht unterschätzt werden. Sie sind eine nachhaltige Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Daher ist eine angemessene Vergütung zwingend notwendig. Auch der Zugang zu diesen Leistungen, insbesondere für sozial benachteiligte Familien und für Familien mit Kindern mit Behinderung, muss weiter verbessert werden, deshalb setze ich mich für die Einführung einer ärztlichen Direktverordnung für Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen ein.”

Margot Jäger, Geschäftsführerin Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung und stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende des Deutschen Müttergenesungswerkes: „Der BDPK legt den Finger in die Wunde. Die viel zu geringen Tagessätze in der Vorsorge und Reha von Müttern und Vätern führen zu einem existenzbedrohenden Problem für den gesamten Leistungsbereich. Hier liegt ein Systemfehler vor, wenn sogar voll ausgelastete Kliniken um das Überleben kämpfen müssen. Die Verhandlungen um Qualität und um Vergütung erfolgen völlig entkoppelt.“

Bernd Beyrle, Leiter des Fachbereichs Stationäre Versorgung bei der Techniker Krankenkasse: „Das aktiva-Gutachten ist ein erster Ansatz für eine sachliche Diskussion. Eine Schwierigkeit dabei ist, dass die Krankenkassen untereinander im Wettbewerb stehen und Qualität und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen müssen. Ein weiterer Punkt ist: Das aktuelle Qualitätssicherungsverfahren bringt aus unserer Sicht nicht die nötige Transparenz mit sich, um die Ergebnisse unmittelbar vergütungsrelevant werden zu lassen. Deshalb berufen wir uns als TK insbesondere auf eigene Versichertenbefragungen.“

Mütter und Väter leisten einen essenziellen Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie versorgen, erziehen und begleiten ihre Kinder – die Zukunft unserer Gesellschaft – und sehen sich dabei immer größeren Herausforderungen und Belastungen ausgesetzt. Wird diesen nicht adäquat und frühzeitig entgegengewirkt, drohen gravierende Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der betreffenden Familien. Angebote der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter, Väter und deren Kinder setzen genau hier an. Mit ihren ganzheitlichen Angeboten bieten sie belasteten Familien professionelle Hilfen, wirken spezifischen Gesundheitsrisiken und bestehenden Erkrankungen von Müttern und Vätern effektiv entgegen und stellen damit einen unverzichtbaren Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland dar.

Das aktiva-Gutachten „Was kostet die Vorsorge-/Rehabilitationsleistung in Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen?“ finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner:
Antonia von Randow
Pressesprecherin des BDPK e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 – 0

presse@bdpk.de  http://www.bdpk.de

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 70 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Weitere Informationen: www.bdpk.de

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Führungswechsel bei der Vital-Kliniken GmbH

Neuer Geschäftsführer Jens Schinske

Frankfurt. Die Vital-Kliniken GmbH setzt auf frische Ideen und neue Führungskräfte an allen Standorten. Gut aufgestellt die veränderten Herausforderungen annehmen und meistern – das ist die Prämisse des neuen Geschäftsführers Jens Schinske.

Bereits seit März ist der neue Geschäftsführer Jens Schinske im Amt.

Nach Abschluss seines Wirtschaftsstudiums hat er bei verschiedenen Klinikträgern Führungs- und Managementaufgaben einschließlich Geschäftsführungstätigkeiten wahrgenommen. Zuletzt war Herr Schinske als Prokurist und Kaufmännischer Direktor acht Jahre bei einem konfessionellen Reha-Träger mit vier Fachkliniken (ca. 1.000 Betten und 900 Mitarbeitern) tätig.

„Nach dieser langen Zeit habe ich nochmal eine neue übergreifende Management- und Führungsaufgabe mit Entwicklungsmöglichkeiten gesucht und bei den Vital-Kliniken gefunden.“, so Schinske.

„Die Vital-Klinken GmbH ist eine wirtschaftlich gesunde Klinikgesellschaft mit drei attraktiven Standorten. Das Indikationsspektrum sinnvoll weiterentwickeln und im Markt klar zu positionieren sowie die Kliniken organisatorisch und strategisch wettbewerbsfähig aufzustellen sind meine vorrangigen Ziele.“

Um diese Ziele zu erreichen, setzt Schinske auch in den Kliniken personelle Zeichen der Veränderung. Mit zwei neuen Kaufmännischen Direktoren an den Standorten Bad Driburg und Bad Dürrheim sowie einem Chefarztwechsel in der Klinik Buchenholm in Bad Malente hat er die ersten Weichen für eine  Neuausrichtung gestellt.

In der Klinik Dreizehnlinden hat Herr Uwe Wilfert als neuer Kaufmännischer Direktor im Juli begonnen. Herr Wilfert hat nach Abschluss seines Studiums zum Gesundheitsökonom in verschiedenen Akutkrankenhäusern und Rehabilitationskliniken Leitungs- und Führungspositionen besetzt. Seit 2009 war er u.a. auch als Berater in verschiedenen Segmenten des Gesundheitswesens tätig. Darüber hinaus war er in unterschiedlichsten Einrichtungen als Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer tätig.

Herr Heiko Schöne setzt sich seit August als neuer Kaufmännischer Direktor für die Schloss-Klinik Sonnenbühl in Bad Dürrheim ein. Herr Schöne ist gelernter Masseur und medizinischer Bademeister und hat nach Abschluss seines Studiums zum Betriebswirt (VWA) in verschiedenen Fach- und Rehabilitationskliniken ein solides Fundament an Wissen und Erfahrung als Leitungs- und Führungskraft sowie als Geschäftsführer erworben.

Das Team der Klinik Buchenholm in Bad Malente komplettiert seit September ein neuer Chefarzt in der Orthopädie. Herr Michael Damköhler freut sich auf seine neue Aufgabe: „Die frische Brise der Ostsee an diesem wunderschönen Standort aufzugreifen und mit ebenso frischen Ideen die Orthopädie weiter auszubauen werde ich als Leistungssportler mit Energie und Konsequenz umsetzen.“, so Damköhler.

Der 1972 in Hannover geborene Mediziner hat nach seinem Studium der Humanmedizin an der Universität Göttingen eine Facharztanerkennung für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin erworben. In den letzten Jahren war er als Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter in der orthopädischen Rehabilitation der Asklepios Klinik Bad Schwartau tätig.

Darüber hinaus wurde in Frankfurt die Zentrale der Vital-Kliniken um den wichtigen Bereich der Personalentwicklung erweitert. Diese Entscheidung ermöglicht dem Unternehmen, neben der Sicherstellung der bestmöglichen Behandlung der Patienten, weiterhin in einem schwierigen und sehr spezifischen Markt als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

www.vital-kliniken.de

 

Quelle: Vital-Kliniken GmbH, 31.10.2019

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GVG-Fachtagung “Für alle Lebensphasen: Rehabilitation in Deutschland” am 28.11.2019 in Berlin

28. November 2019, 14:00 bis 18:00 Uhr
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Rehabilitation bietet Menschen in Krankheit und Krise passende Angebote. Sie umfasst, ausgehend von Kindheit und Jugend über das Berufsleben bis hin ins hohe Alter, jede Phase des Lebens.

Die Bedeutung der Rehabilitation geht weit über den unmittelbaren Nutzen für die Betroffenen hinaus. Als wesentlicher Baustein sozialer Sicherung stellt das Rehabilitationssystem in Deutschland auch einen gewichtigen Standortfaktor dar.

Dennoch wird Rehabilitation in Deutschland als Zukunftsthema bisher oft unterschätzt. Und das, obwohl ihre Bedeutung zunimmt: Denn der Altersdurchschnitt der deutschen Bevölkerung steigt. Auch die Arbeitswelt mit ihren Umbrüchen in Richtung Digitalisierung und steigenden Herausforderungen für den Einzelnen verändert sich rasant.

Ist die Rehabilitation in Deutschland für die Zukunft gewappnet? Mit welchen Problemen ist sie konfrontiert? Wie steht es um ihre Stellung im System der sozialen Sicherheit in Deutschland? Bekommt die Rehabilitation in Politik und Gesellschaft die Anerkennung, die ihr zusteht?

Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf unserer Fachtagung diskutieren.

Wir freuen uns auf den Austausch mit:

Karl Schiewerling, Vorsitzender der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“
Brigitte Gross, Deutsche Rentenversicherung Bund, Vorsitzende der GVG-Facharbeitsgruppe Rehabilitation
Dr. Petra Becker, Dr. Becker Klinikgesellschaft, Ko-Vorsitzende der GVG-Facharbeitsgruppe Rehabilitation
Dr. Monika Kücking, Leiterin der Abteilung Gesundheit des GKV-Spitzenverbandes
Alwin Baumann, Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V.
Dr. Sylvia Beisel, Salus Klinik Lindow
Pierre Noster, INN-tegrativ gGmbH
Dr. Norbert Lübke, Kompetenz-Centrum Geriatrie, MDK Nord

Zum Programm
Zur Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 22. Novemer 2019.

 

Weitere Infos unter: www.gvg.org

 

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Onkologische Rehabilitation – Und dann? Wie geht es weiter nach Krebs?

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann

Individuell, mitbestimmt und zielorientiert auf dem Weg zurück ins aktive Leben finden

  • Neues Klinikkonzept „Partizipative Rehabilitation“ mit modernen wissenschaftlich fundierten Elementen aus Psychologie, Bewegung und Ernährung
  • Mitbestimmung und Mitgestaltung durch die Patienten in der onkologischen Rehabilitation, bereits vor der Reha durch persönlichen Mitmach-Plan
  • Bessere und individuellere Therapie-Planung durch den behandelnden Arzt
  • Alltagsintegration – entscheidend für den weiteren Prozess der Gesundung nach der Reha

Mit dem neuen Klinikkonzept der partizipativen Rehabilitation integriert die Asklepios Klinik Triberg moderne wissenschaftlich fundierte Elemente in den Bereichen Psychologie, Bewegung und Ernährung in ihre onkologische Rehabilitation. Die Patienten werden darin unter­stützt, einen gesundheitsori­entierten Lebensstil mit zu entwickeln und diesen auch nach ihrer Rehabilitation im Alltag fortzuführen.

Partizipative Rehabilitation setzt auf Mitbestimmung und Mitgestaltung durch den Patienten, und das bereits vor dem eigentlichen Reha-Beginn. Der vorab auszufüllende persönliche Mitmach-Plan in Form der Rehaplan-Mappe ermöglicht den Patienten, aus den umfangreichen Therapie­angeboten in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge zu wählen und so die eigene Reha aktiv mitzugestalten. Der behandelnde Arzt erfährt damit schon im Vorfeld der onkologischen Rehabilitation, welche Inhalte dem Patienten wichtig sind. Daraus wiederum kann eine bessere und individuellere Therapie-Planung erfolgen. Schon an dieser Stelle werden die Grundsteine für die spätere Integration und Motivation im Alltag gelegt.

Neben der Diagnostik und den klassischen Reha-Maßnahmen erfahren die Patienten in Triberg einen individuell abgestimmten Reha-Ablauf, fürsorgliche Betreuung und Zeit für persönliche Gespräche. Verschiedenste Therapiestationen für eine ganzheitliche Bewegungs- und Physiothera­pie stehen zur Ergänzung des Rehabilitations­planes zur Verfügung.

„Eine qualitativ hochwertige Reha endet nicht mit dem eigentlichen Reha-Aufenthalt, sondern bedarf einer ebenso qualitativen Nachsorge, um den Schritt in ein selbstbestimmtes Leben zu meistern. Die Alltagsintegration ist entscheidend für den Prozess der Gesundung im Anschluss an die Reha. Dazu werden während des Aufenthalts verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten für zuhause aufgezeigt, wie die Erkenntnisse aus der onkologischen Reha in den Alltag integriert werden können.“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann, Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation.

Die Patienten lernen, dass Bewegung ein wichtiger Einflussfaktor im Gesundungsprozess ist.

Ziel ist es, die körperliche Leistungs­fähigkeit zu stärken, Schlafstörungen und Schmerzen zu reduzieren sowie persönliche Einschränkungen aufzulö­sen und das Wohlbefinden merklich zu steigern. Neuere wissenschaftliche Untersuchun­gen zeigen, dass körperliche Bewegung der bisher einzig bekannte Mechanismus ist, wie Menschen selbst und aktiv die Erbsubstanz stabilisieren können und damit einer Krebsentstehung entgegen­wirken können. Gleiches gilt auch für das Verhindern von Krebsrückfällen.

Weiterer Ansatz mit der Möglichkeit des Fortführens der sportlichen Betätigung zuhause ist der Milon Zirkel, ein Gerätezirkel, der Übungen für Kraft und Ausdauer kombiniert. „Bei uns in der Asklepios Klinik Triberg können die Patienten das Zirkeltraining testen und, wenn sie es für gut befinden, im Fitnesscenter daheim vor Ort fortsetzen. Auch abwechslungsreiche Outdoor-Aktivitäten, wie Spaziergänge, Nordic-Walking oder Schneeschuhwanderungen lassen sich sehr gut in den neuen Alltag integrieren.“, erklärt André Schneider, Sportwissenschaftler (M.A.) und Sporttherapeut in der Asklepios Klinik Triberg.

Am Ende des Aufenthaltes erhält jeder Patient einen Turnbeutel voll an Hilfsmitteln, der persönlich für ihn aus seiner Reha zusammengestellt wird. Dieser bietet Unterstützung für zuhause, z. B. mit der movival® Medical App und Video-Tipps für Aktivitäten und Bewegung.

Fazit
Das neue Klinikkonzept der partizipativen Rehabilitation soll die Patienten raus aus der Passivität hinein in die Aktivität und in ein selbstbestimmtes Leben bringen. Ziel ist es, dass jeder mit einem klaren Bild aus der onkologischen Reha entlassen wird, wie das Leben weitergeht und welche Schritte weiterführend notwendig sind.

Hintergrund
Das wissenschaftlich evaluierte Klinikkonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ wird seit der Einführung vor ca. zwei Jahren in der Asklepios Klinik Triberg erfolgreich umgesetzt. Regelmäßige Bewegung ist nur eine von drei Säulen, die maßgeblich für den nachhaltigen Erfolg einer Reha entscheidend sind. Daneben sind Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung und der Umgang mit Stresssituationen ausschlaggebend für die körperliche Gesundung.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass aktive Bewegung das Risiko von Krebserkrankungen und -rückfällen bis zu 67 Prozent senkt. Das beweisen internationale Langzeitstudien und die über 15 Jahre lange Forschungsarbeit von Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann. Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert er eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken.

 

Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation (AHB) und Rehabilitation ist eine der TOP Rehakliniken in Deutschland. In der Asklepios Klinik Triberg werden Anschlussrehabilitationen (AHB) und medizinische Rehabilitationsmaßnahmen bei hämatologisch/onkologischen Erkrankungen durchgeführt. Wesentliche Bausteine der Klinik sind ein wissenschaftlich evaluiertes Bewegungskonzept, darauf aufbauend das Konzept der partizipativen Rehabilitation mit den drei Säulen Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge, psychoonkologische Mitbetreuung sowie digitale Nachsorge. Die Asklepios Klinik Triberg liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung im mittleren Schwarzwald. In Triberg befinden sich Deutschlands höchste Wasserfälle.

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Rheumatische Erkrankungen im Fokus – Eine Veranstaltung der RehaKongress 2019-Reihe

Im Rahmen der RehaKongress 2019-Reihe lädt die Rehaklinik Höhenblick am Samstag, 09. November, zu einem Rheumatag ein. Dabei legt der Vormittag ab 09.00 Uhr seinen Fokus auf Fachvorträge für Ärzte, Therapeuten und medizinisches Fachpersonal, der Nachmittag richtet sich ab 14.00 Uhr an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Rheumatische Erkrankungen sind weit verbreitet und ihre Auswirkungen können vielfältig sein: Mobilitätsbeeinträchtigungen, Gelenksteife, Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Selbstversorgungsdefizite und Beeinträchtigungen des Selbstwertgefühls.

Umso wichtiger ist es, die Lebensqualität der Betroffenen durch gezielte, wirksame Therapien zu verbessern. Gerade die Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert. In kaum einem anderen Bereich der Medizin haben in dieser Zeit so viele neuartige Entwicklungen, vor allem in der medikamentösen Therapie stattgefunden, welche die Prognose der Erkrankungen grundlegend verbessert haben.

Einen Einblick in diese Fortschritte bietet das umfangreiche Programm des Rheumatages der Rehaklinik Höhenblick, in dem zugleich auch etablierte Therapie- und Rehabilitationskonzepte vorgestellt werden.

Inhaltlich richtet sich das Programm am Vormittag an Ärzte, Therapeuten und medizinisches Fachpersonal, am Nachmittag dann an Betroffenen Angehörige und Interessierte.

Programm:
09.00 – 09.15 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. med. Torsten Lühr, Chefarzt Rehaklinik Höhenblick

09.15 – 10.00 Uhr
Rheumatische Erkrankungen und Herz
Dr. med. Daniel Schlittenhardt, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Rheumatologie, Rehaklinik Bad Säckingen

10.15 – 11.00 Uhr
Neue Konzepte in der Rheumahandchirurgie
Prof. Dr. med. Nicola Borisch, Chefärztin der Klinik für Handchirurgie und Plastische Chirurgie, Klinikum Mittelbaden Baden-Baden

11.15 – 12.00 Uhr
Rheuma und Wirbelsäule am Beispiel der ankylosierenden Spondylitis
Dr. med. Fred-Markus Bier, Oberarzt Rehaklinik Höhenblick

12.15 – 13.00 Uhr
Polymyalgia rheumatika / Riesenzellarteriitis – ein Chamäleon
Dr. med. Joachim Meier, Rheumatologe, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

13.00 – 14.00 Uhr
Mittagsimbiss

14.00 – 14.45 Uhr
Rheumatoide Arthritis – mehr als eine Erkrankung der Gelenke
Dr. med. Joachim Meier, Rheumatologe, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

14.45 – 15.00 Uhr
Die Rheumaliga Baden-Württemberg stellt sich vor

15.15 – 16.00 Uhr
Therapie der Rheumatoiden Arthritis
Dr. med. Fred-Markus Bier, Oberarzt Rehaklinik Höhenblick

16.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Termin:
Samstag, 09. November 2019

Veranstaltungsort:
Rehaklinik Höhenblick
Leopoldstr. 23
76530 Baden-Baden

Veranstalter:
Rehaklinik Höhenblick
Fachklinik für Innere Medizin / Rheumatologie
Leopoldstr. 23
76530 Baden-Baden
E-Mail: info@rehaklinik-hoehenblick.de
www.rehaklinik-hoehenblick.de

Anmeldung:
Birgit Leppert
Tel.07221 909 702
Fax: 07221 909 700
E-Mail: b.leppert@rehaklinik-hoehenblick.de
Um Anmeldung wird bis zum 04.11.2019 gebeten

Fortbildungspunkte für Ärzte:
Die Veranstaltung wird mit 4 Fortbildungspunkten der Landesärztekammer Baden-Württemberg honoriert.

Rehaklinik Höhenblick
Die Rehaklinik Höhenblick ist eine Fachklinik für Orthopädie, Innere Medizin und Rheumatologie. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
Tel.: 0711 6994 639–20, E-Mail j.skupin@rehazentren-bw.de

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